Kulturveranstaltungen

Ambitioniertes Kulturprogramm strahlt bis in die Region aus

Das Augustinum Bad Neuenahr versteht sich als ein Kulturträger der Region. Die regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen im Theatersaal sind schon lange mehr als ein "Geheimtipp". Mit seinem anspruchsvollen Programm aus Vorträgen, Kino-, Konzert- und Theaterabenden unterscheidet sich das Augustinum Bad Neuenahr von einem herkömmlichen Seniorenheim.

Kontakt zum Kulturreferat

Madeleine Häusler
Tel.: 02641 / 81 - 899

Der aktuelle Veranstaltungskalender der Augustinum Seniorenresidenz Bad Neuenahr

Entwicklungslinien
Wann ist der Mensch ein Mensch?

Montag, 20. Januar 2020

Das philosophische Menschenbild angesichts der Herausforderungen unserer Zeit

© Benjamin Westhoff

Vortrag mit Lichtbildern von Prof. Dr. Hans-Joachim Pieper

„Was ist der Mensch?“ – so lautet die Grundfrage der Philosophischen Anthropologie. Seit ihren Anfängen haben Religionen und Philosophien versucht, auch das Wesen des Menschen, seinen Ursprung und seinen „höheren“ Zweck zu bestimmen. Ist der Mensch die Krone der Schöpfung? Gibt es einen Wesensunterschied zwischen Mensch und Tier? Wenn ja, worin liegt dann die Besonderheit der Spezies Mensch? Hans-Joachim Pieper präsentiert die wichtigsten philosophischen Antworten auf diese Grundfragen. Er zeigt, wie die moderne Wissenschaft – vor allem Evolutionstheorie und Neurobiologie – das traditionelle Menschenbild relativiert und stellt die ethischen Konsequenzen eines strikten Naturalismus zur Diskussion: Was folgt daraus, wenn der Mensch (auch) nur ein Tier ist?

In Zusammenarbeit mit der KVHS

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vortrag mit Lichtbildern

Beethoven zum 250. Geburtstag
Beethoven und Strauss

Freitag, 31. Januar 2020

Konzert der Villa Musica

© Marco Borggreve

Lena Neudauer, Violine und Stipendiatinnen und Stipendiaten 

Zusammen mit herausragenden Stipendiatinnen und Stipendiaten der Villa Musica gastiert die Geigenprofessorin Lena Neudauer im Theatersaal des Augustinum. Mit im Gepäck haben sie ein wundervolles Programm: Vom frühen Klavierquartett bis zu den späten Metamorphosen war Richard Strauss ein glühender Beethovenianer. Das weiß die Münchnerin Lena Neudauer ganz genau. Das Klavierquartett c-Moll, op. 13 des Münchner Genies hat es in sich: „Schicksalstonart", orchestrale Breite, sinfonische Klangmasse. Hier kann Lena Neudauer an der Violine alles zeigen, was ihr schon mit 15 Jahren den Sieg beim Leopold-Mozart-Wettbewerb in Augsburg eintrug. Heute lehrt sie selbst als Professorin an der Münchner Musikhochschule.
Mit dem Nachwuchs der Villa Musica segelt sie hart am Wind der Sinfonie, wenn sie Beethovens Sinfonie Nr. 2 D-Dur, op. 36 in der authentischen Bearbeitung für Klaviertrio aufführt.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 16 Euro
Veranstaltungsart: Konzert

Kaleidoskop
20 Jahre Südamerika

Dienstag, 4. Februar 2020

Vom tropischen Brasilien bis hinunter ins ewige Eis

© Heiko Beyer

Live-Reportage von Dr. Heiko Beyer - Eine Veranstaltung von Neissen Events

Globetrotter, Abenteurer, Fotograf, Kameramann, Südamerikaexperte, Autor: all dies sind Begriffe, die den Beruf oder – viel treffender – die Passion von Heiko Beyer beschreiben. Wenn man ihn aber selbst danach fragt, dann sagt er meist: „Ich bin ein Reisender, der schon immer mit großen Kinderaugen die Welt um sich herum beobachtet, bewundert und sie mit seinen Bildern und Geschichten würdigen will.“
Seit zwanzig Jahren ist er nun bereits mit schöner Regelmäßigkeit in den Ländern Südamerikas unterwegs. Es ist eine alte Liebe: Die Vielfalt dieses Subkontinents hat ihn schon auf seiner allerersten Reise 1994 in ihren Bann gezogen. In seinen Live-Multivisionen, DVDs, Bildbänden und Artikeln spiegelt sich seine große Zuneigung zu diesem Teil unserer Welt wider.
In seiner neuen Multivision „20 Jahre Südamerika“ nimmt Heiko Beyer nun seine Zuschauer ein weiteres Mal mit auf seine Reisen quer durch den südamerikanischen Kontinent. Der Vortrag reflektiert die spannendsten, lustigsten oder rührendsten Momente der letzten zwei Jahrzehnte. Ein „Best of“, das darüber hinaus auch gänzlich Neues zu bieten hat: er streift Gebiete, die er zuvor noch nie in seinen Arbeiten präsentiert hat.
Der Abenteurer erzählt von Touren, die er zu Fuß, in öffentlichen Bussen oder auf dem Pferderücken unternommen hat, er schildert die Momente in der klirrenden Kälte der Anden, in der lebensfeindlichen Hitze der Atacama-Wüste oder in den grandiosen Landschaften Patagoniens und führt sein Publikum in die entlegensten Winkel Südamerikas.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 17 Euro, 15 Euro (ermäßigt)
Veranstaltungsart: Live Reportage

Entwicklungslinien
Wo die Kunst erfunden wurde

Donnerstag, 6. Februar 2020

Bilderreise zu den Eiszeit-Höhlen der Schwäbischen Alb

(c)Ekkehard Jürgens

Vortrag mit Lichtbildern von Ekkehard Jürgens, Kassel

Im Juli 2017 hat die Unesco sechs Höhlen der Schwäbischen Alb zum „Weltkultur-Erbe“ erklärt. Begründung: Die hier ausgegrabenen Tier- und Menschenfiguren, perfekt geschnitzt aus Knochen und Elfenbein, sind die ältesten Kunstwerke der Welt. Mit modernsten naturwissenschaftlichen Methoden konnte ihnen ein Alter von rund 40.000 Jahren nachgewiesen werden. Die kleinen Meisterwerke tauchen also zeitgleich auf mit der Einwanderung des Homo sapiens von Afrika nach Europa.
Der Referent, in Braunschweig geboren, hat fast ein Vierteljahrhundert in Baden-Württemberg gelebt. Als Hochschuldozent konnte er dort, gleichsam „vor der Haustür“, die Grabungs- und Forschungsarbeiten zur Eiszeitkunst verfolgen. In seinem Vortrag zeigt er uns nicht nur Fotos von den sensationellen Ausgrabungen, er entführt uns zugleich in eine wunderbare Flusslandschaft mit bizarren Felsformationen.

Ein Folgevortrag zu den Ursprüngen der Kunst ist geplant: Teil II der Bilderreise führt am 11. März 2020 zu den fantastischen Höhlenmalereien Südfrankreichs und Nordspaniens.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 8 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag mit Lichtbildern

Beethoven zum 250. Geburtstag
Beethoven als Opernkomponist

Montag, 10. Februar 2020

Von Leonore zu Fidelio

Paris 1860: Fidelio im Théâtre Lyrique

Vortrag mit Musikbeispielen von Madeleine Häusler

Nach einer langen und fruchtbaren Arbeitsphase vollendete Ludwig van Beethoven die Partitur seiner ersten und einzigen Oper im Herbst 1805. Die Oper wurde unter dem Titel „Leonore“ im Theater an der Wien uraufgeführt. Dem Werk war allerdings kein Erfolg beschieden; nach nur zwei Wiederholungen wurde es vom Spielplan abgesetzt. Schon einen Monat darauf entschloss sich Beethoven zur Revision und nahm drastische Umgestaltungen vor: Der dramatische Ablauf wurde gestrafft und die drei Akte der Originalfassung auf zwei zusammengezogen. Die zweite Fassung kam 1806 unter dem Titel „Leonore oder der Triumph der ehelichen Liebe“ ebenfalls im Theater an der Wien auf die Bühne. Zwar war die Inszenierung deutlich erfolgreicher und wurde viel freundlicher aufgenommen, dennoch aber nach der zweiten Aufführung abgesetzt. Lange Jahre lag Beethovens einzige Oper dann auf Eis und wurde weder inszeniert noch nachgefragt. Erst 1814 wendete sich das Blatt. Nach erneuter Überarbeitung bzw. Neufassung konnte am 23. Mai 1814 die endgültige Version als „Fidelio“ aufgeführt werden. Sie wurde nun endlich ein großer Erfolg. Madeleine Häusler wird Beethovens Arbeit an seiner einzigen Oper anhand zahlreicher Musikbeispiele näher vorstellen. 

In Zusammenarbeit mit der KVHS

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vortrag mit Musikbeispielen

Feuerwerk

Samstag, 29. Februar 2020

Werke der russischen Klassik von Tschaikowsky bis Frolov

Misha Nodelman, Violine
Markus Krebel, Klavier

Eine ganze Generation russischer Künstler wandte sich im Lauf des 19. Jahrhunderts der westlich geprägten Musik zu und machte Komponisten wie Pjotr Tschaikowsky, Sergei Rachmaninoff und Sergei Prokofieff weltweit populär. Auf dem Programm des Abends stehen zudem Werke der beiden zeitgenössischen Komponisten Rodion Shchedrin und Igor Frolov.
Aufgrund seines mühelosen meisterlichen Violinspiels gehörte Misha Nodelman bereits in jungen Jahren der russischen Musikelite an. Er ist erster Konzertmeister der Neuen Philharmonie Westfalen und mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Der Pianist Markus Krebel studierte bei Eckard Sellheim sowie in der Meisterklasse von David Levine, der sein wichtigster Lehrer war. Er konzertiert regelmäßig mit Solisten und Ensembles aus verschieden Orchestern.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 16:30
Eintritt: 15 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Kultur-Seniorenresidenz-Augustinum-Bad-Neuenahr

Augustinum Bad Neuenahr

Google-Maps Profil
Am Schwanenteich 1
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

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