Kulturveranstaltungen

Theater, Kino, Ausstellungen …

Das kulturelle Herz des Hauses ist der Theater- und Festsaal des Augustinum Kassel. Hier finden regelmäßig hochkarätig besetzte klassische Konzerte und Theateraufführungen statt, aber auch Kinovorführungen, kurzweilige Kabarett- und Unterhaltungsmusik-Abende.

Kontakt zum Kulturreferat:

Anja Eckard (M.A.)
Tel.: 0561 / 93 64 - 807

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Unser aktueller Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Kassel

 
Die Perlen Großbritanniens

Donnerstag, 2. Juni 2016

Multivision mit Wolfgang Senft

Blarney Castle (c) Wolfgang Senft

Großbritannien liegt sehr nahe, und ist dem europäischen Kontinent doch fern geblieben. Die Uhren gehen anders, die Menschen halten standhaft an Bewährtem fest. Es erwartet Sie eine Inselwelt ganz eigener Prägung, mit landschaftlicher Vielfalt und großem kulturellem Angebot. Es werden vor allem wenig bekannte Inseln und schwer erreichbare Ziele gezeigt. Auf Abstechern ins Landesinnere gelangt man zu berühmten englischen Gärten, Burgen, Schlössern und Natursehenswürdigkeiten ersten Ranges.

Durch die Straßen von Douglas, der Hauptstadt der Isle of Man, fährt noch heute eine historische Pferdebahn. Auf den Felsen und Klippen der Nachbarinsel Calf of Man siedeln und brüten zahlreiche seltene Seevögel und Seehunde. Auf der Isle of Wight hat Englands berühmte Monarchin, Königin Viktoria, ihren Sommersitz erbauen lassen: das Osborne House. Das ehemalige Piratenstädtchen Fowey liegt malerisch-verträumt an der Mündung des Fowey River an der Südküste Cornwalls.

Die digital präsentierte und live kommentierte Dia-Multivisionsshow zeigt einige der entlegendsten Inselwelten vor England, Schottland, Wales und Irland.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 9 Euro
Veranstaltungsart: Multivision
Vortragender: Wolfgang Senft

Vom Barock in die Moderne

Samstag, 4. Juni 2016

Klavierkonzert mit SchülerInnen von Aida Grigoryan

 

Für so manchen ist es nur eine Klaviatur, für die 13 Talente aus der Klasse von Aida Grigoryan sind es die Tasten, die die Welt bedeuten. Freuen Sie sich auf junge MusikerInnen und Werke von Bach, Brahms, Schubert, Chopin, Rachmaninov sowie englische und armenische Komponisten des 20. Jahrhunderts.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei - Spende erbeten
Veranstaltungsart: Klavierkonzert
Vortragender: SchülerInnen von Aida Grigoryan

 
„Die ganze Welt ist Bühne.“
Shakespeare und das Theater

Mittwoch, 8. Juni 2016

Bebilderter Vortrag von Prof. Dr. Susanne Bach,
Universität Kassel, Institut für Anglistik

Innenraum des "Globe theatre" in London (c) Tohma/wikimedia

Anlässlich des 400. Todestages von William Shakespeare

William Shakespeares Theater „The Globe“ war einer der ersten festen Theaterbauten überhaupt, zuvor reisten die Schauspieler als wandernde Truppen durch die Lande und führten ihre Stücke auf Marktplätzen oder in Privathäusern auf. Gleichzeitig hatte das Theater starke Konkurrenten, so musste die Truppe um den Barden mithalten mit der beliebten Bärhatz oder Hundewettkämpfen. Dieser Vortrag will zuallererst anschaulich sein und in die Welt des Dichters zurückreisen; will illustrieren, wie es dazu kommen konnte, das Shakespeare davon überzeugt war, dass „die ganze Welt eine Bühne“ sei. Weder Vorkenntnisse noch Gepäck sind für diese bunte Zeitreise vonnöten.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Prof. Dr. Susanne Bach,
Universität Kassel, Institut für Anglistik

 
Shakespeare – Lieder

Donnerstag, 9. Juni 2016

gesungen von Daniela Grundmann (Sopran),
am Klavier begleitet von Andreas Korn

 
Anlässlich des 400. Todestages von William Shakespeare

Shakespeares Werke waren und sind unerschöpfliche Inspirationsquellen für Künstler aller nachfolgenden Jahrhunderte, für Dichter, Maler und Komponisten. Goethe bezeichnet ihn als „Stern der höchsten Höhe“. Das gilt im Besonderen für die bildreiche Sprache der Sonette sowie anderer Gedichte und natürlich Shakespeares Lieder.

Daniela Grundmann und Andreas Korn im wurden April 2014 vom Mendelssohn-Haus Leipzig gebeten, ein Programm aus Shakespeare-Liedern zu entwickeln. Sie begegnen der im Leid wahnsinnig gewordenen Hamlet-Figur Ophelia, verschiedenen Vertonungen und Sichtweisen von Brahms, Berlioz und Strauß, aber auch den englischen Vertonungen von Haydn und Korngold, mit den „Songs of the clown“. Shakespeares Lieder sind ohne jedes Pathos und werden gesungen vom einfachen Volk, von Narren, Gauklern und Trinkern, von Elfen, Kobolden und Hexen, von Trauernden und von Liebenden.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Daniela Grundmann (Sopran) & Andreas Korn (Klavier)

Nachlese

Samstag, 11. Juni 2016

Preisträgerkonzert mit den Finalisten des
22. Louis-Spohr-Wettbewerbs „Liedbegleiter am Klavier“

 

Der Förderverein Louis-Spohr-Stiftung e.V. lädt in diesem Jahr Pianisten als Liedbegleiter aus den Mitgliedsstaaten der EU, der Schweiz und den Staaten ein, in denen Louis Spohr wirkte, sich um den Louis-Spohr-Förderpreis zu bewerben. Als Pflichtstücke im Bereich Klavier Solo wurden eine Etüde von Chopin, (ein) Lied ohne Worte von Mendelssohn Bartholdy sowie die Sonata Nr. 21 in B-Dur von Schubert auserkoren; hinzu kommen noch Stücke nach Wahl der Jury zur Gesangsbegleitung.

Das Augustinum Kassel veranstaltet in Kooperation mit der
Louis-Spohr-Stiftung ein Konzert mit der Gewinnerin oder
dem Gewinner des Vortages.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Preisträgerkonzert
Vortragender: Finalisten des 22. Louis-Spohr-Wettbewerbs

Bildtraditionen in der Malerei
Fauna
Geschichte der Tiermalerei

Dienstag, 14. Juni 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Felszeichnung in der Höhle von Lascaux, ca 17.000 – 15.000 v. Chr. || wikimedia
rechts: Franz Marc: Rehe im Schnee II, 1911 || wiki, Lenbachhaus München

Die ersten Darstellungen von Tieren finden sich in den Höhlenzeichnungen von Altamira und Lascaux. Das Tier als Freund und Begleiter oder als Feind des Menschen hat zu allen Zeiten, in allen Stilen und allen Epochen eine Rolle gespielt. Thematisch finden sich Tiere in religiös motivierten Bildern wie beispielsweise solche von dem Hl. Hieronymus oder auch in mythologischen Darstellungen. Künstler der Moderne, wie Franz Marc und Max Beckmann gaben diesen Lebewesen neue Daseinsformen in der Kunst.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

 
Mit dem Herzen sehen

Freitag, 17. Juni 2016

Ausstellungseröffnung mit Fotografien von Victor Zvarun

(c) Victor Zvarun

32 fotografische Porträts von Menschen, die zu Hause gepflegt werden, zeigt die Ausstellung „Mit dem Herzen sehen“. Den schwarz-weißen Fotocollagen von Victor Zvarun sind Texte mit Fragmenten der Lebensgeschichten der Porträtierten zur Seite gestellt. Entstanden sind die Bilder im Rahmen der „Biographiearbeit“ des Pflegedienstes PSH in Kassel. Dabei wurden die Pflege-Klienten nach ihren Lebensgeschichten und ihren Selbstbildern gefragt. Die Porträtierten wurden so fotografiert, wie sie es selbst wünschten.

Die Bilder regen zur Betrachtung und zum Nachsinnen an. Sie zeigen aus der Fülle nur einen kleinen Ausschnitt, ebenso wie die kurzen Texte mit Episoden aus dem Leben der Menschen. Gerade deshalb lassen sie der Phantasie freien Lauf und laden ein – ganz im Sinne des Ausstellungstitels, – mit dem Herzen zu sehen.

Eindrucksvolle Bilder, Künstlerbegegnung einführende Worte von Elena Padva, der Leiterin des Sara Nussbaum Zentrums Kassel sowie vertiefende Gespräche erwarten Sie bei einem Glas perlendem Sekt!

Ort: Foyer
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vernissage
Vortragender: Victor Zvarun & Elena Padva

 
Virtuose Musik des 18. Jahrhunderts

Donnerstag, 23. Juni 2016

amüsant serviert und kommentiert vom Trio Sanssouci

 

Sigrun Meny-Petruck (Oboe),
Sohee Oh (Flöte) &
Hans-Jürgen Thoma (Cembalo)

Mit Kompositionen von Baldassare Galuppi, Giovanni Boni, Johann Sebastian Bach, seinem Sohn Wilhelm Friedemann Bach und dem zeitlichen Ausreißer Jacques Ibert serviert das seit 1993 bestehende Trio Sanssouci virtuos ein einstündiges musikalisches Menu, das neben ernsteren und heiteren Anmerkungen zu Komponisten und ihrer Epoche auch  Amüsantes über Ess- und Reisegewohnheiten im 18. Jahrhundert zu berichten weiß.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: frei - Spende erbeten
Veranstaltungsart: Kammerkonzert
Vortragender: Trio Sanssouci

 
For several friends

Sonntag, 26. Juni 2016

Musikalisches Tafelkonfekt mit
Annette John (Blockflöten) & Susanne Peuker (Laute)

 

Perfektes harmonisches Zusammenspiel, technische Brillanz, ausdrucksstarke Gestaltung zeichnen das Spiel des konzertierenden Duos aus. Das Programm „For several friends“ entführt Sie in die Welt des 18. Jh. und bietet heiter-besinnliche Kompositionen aus Deutschland und England, in der die zarten und melodischen Klänge von Flöte und Laute zu höchstem Hörgenuss verschmelzen. Es erklingen Werke von Bach, Händel, Croft, Locke und anderen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert - Musikalisches Tafelkonfekt
Vortragender: Annette John (Blockflöten) & Susanne Peuker (Laute)

 
El Piano Español

Freitag, 8. Juli 2016

Spanische Klaviermusik mit Andreas Mühlen

 
... ist ein Konzertprogramm mit spanischer und spanisch inspirierter Klaviermusik. Es beleuchtet das Phänomen spanischer Kultur von verschiedenen Orten aus. Ausgangspunkt sind die ersten portugiesischen Klavierstücke, die für das Klavier geschrieben wurden. Im Mittelpunkt stehen Werke der spanischen Komponisten Albéniz, Granados, de Falla. Hier erklingen Tänze und Charakterstudien einzelner Städte wie Granada, Cordoba, Sevilla.

Südamerikanische Kompositionen  verbinden Elemente der spanischen Musik mit Eigenheiten aus der Folklore ihrer eigenen Heimatländer und führen damit über die Grenzen Europas hinaus. So bleibt spanische Musik kein nationales Phänomen.

Düsseldorfer Pianist Jahrgang 1957, Meisterschüler von Rudolf Buchbinder, gastiert zum wiederholten Mal im Augustinum Kassel und präsentiert  sein Konzertprogramm “El Piano Español“.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Klavierkonzert
Vortragender: Andreas Mühlen

Bildtraditionen in der Malerei
Sinnbildlich
Geschichte der Allegorie in der Malerei

Dienstag, 12. Juli 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Sandro Botticelli: La Primavera DT, um 1482 || wiki, Uffizien Florenz
rechts: Pompeo Batoni: Allegorie der Künste, 1740 || wiki, Musée des beaux-arts de Montréal

Auch allegorische Darstellungen gehören zu den Erfindun gen der Renaissance. Seitdem sind sie eine beliebte Gattung, wenn es darum geht, Inhalte mithilfe einer „verschlüsselten“ Sprache auszudrücken. Berühmt und bekannt ist das Bild „Die Freiheit führt das Volk“ von Eugene Delacroix. Hier tritt die Allegorie in der Sonderform der Personifikation auf, in der durch Attribute, Hand lungsweisen und Reden die Versinnbildlichung eines abstrakten Begriffes, wie einer Tugend oder eines Lasters, zum Ausdruck kommt.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

 
„Spasibo“ – für Momente des Glücks

Mittwoch, 27. Juli 2016

Konzert mit Kindern aus Tschernobyl

 
Der Verein „Hilfe für Kinder in Not nach Tschernobyl e.V.“ organisiert konkrete Hilfemaßnahmen für Opfer von Tschernobyl, insbesondere Erholungsaufenthalte für strahlengeschädigte Kinder. Jedes Jahr verbringen 35 Kinder im Landheim in Speele einen Urlaub – in unverstrahlter Luft, mit gesundem Essen. Ingrid Rathgeber, die Vorsitzende des Vereins, ist mit diesen Kindern im Augustinum zu Gast. Die Kinder werden für Sie singen und spielen. Vom College für Hochbegabte sind zwei Kinder – 9 und 11 Jahre – dabei, die als Duo mit Geige und Klavier ihr Können zum Besten geben. Sie sind herzlich eingeladen!
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei - Spende erbeten
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Kinder aus Tschernobyl

Bildtraditionen in der Malerei
Natur pur!
Geschichte der Landschaftsmalerei

Dienstag, 23. August 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Gartenszene, Wandmalerei in Pompei, 1. Jh. || wikimedia
rechts: Paul Cézanne: Landschaft mit Pappeln, 1888 || wiki, National Gallery London

In der Renaissance öffnete sich das Fenster zur Umgebung. Gold- oder blauer Hintergrund als Zeichen des Ideellen wurden abgelöst, die Darstellung der Landschaft entwickelte sich nach und nach zu einem eigenständigen Sujet: Im Barock mit dem entsprechenden Pathos, in der Romantik als Symbol der Sehnsucht und später oft als freie Interpretation. Mit dem Blick zurück auf die einzelnen Entwicklungsschritte markiert der Vortrag wesentliche Stationen der Landschaftsdarstellung und ihre Positionen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Seestücke
Geschichte der Marinemalerei

Dienstag, 20. September 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Bonaventura Peeters: Großes Seestück, 1652 || wiki, private Sammlung
rechts: Caspar David Friedrich: Mönch am Meer, 1809 || wiki, Alte Nationalgalerie Berlin

Es gilt zu unterscheiden zwischen den Seestücken beispielsweise eines William Turner – der sich mit der Schifffahrt intensiv beschäftigt hat, um atmosphärisch genau das Leben und Erleben auf einem Schiff zu schildern – und anderen Malern, denen es wichtiger war, historische Ereignisse unter der Überschrift „Marinebild“ oder „Seestück“ abzubilden. Daneben gibt es Darstellungen des Meeres wie die berühmte „Welle“ von Gustave Courbet oder Caspar David Friedrichs „Mönch am Meer“.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Stein im Bild
Gemalte Architektur

Dienstag, 11. Oktober 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Canaletto: Canale Grande, 1756 – 63 || wiki, Staatliche Museen zu Berlin
rechts: Robert Delaunay: Saint-Séverin numéro 3, 1909 – 10 || wiki, Guggenheim NY

Ideales Abbild in der mittelalterlichen Kunst, authentische Darstellung in der weiteren Entwick - lung – so zeigen sich einige Aspekte des facettenreichen Themas, dem diese Bildbetrachtung gewidmet ist. Wer kennt sie nicht, die detailgesättigten Ansich- ten der Stadt Dresden von Canaletto. Den Motiven der Stadt Dresden widmete auch Oskar Kokoschka zahlreiche Interpretationen. Ohne die Gattung der gemalten Architektur bliebe manche historische Ansicht unentdeckt.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Andacht
Geschichte des Tafelbildes

Dienstag, 15. November 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Hugo van der Goes: Portinari-Altar, rechter Flügel, vor 1476 || wiki, Uffizien Florenz
rechts: Lovis Corinth: Ecce homo, 1925 || wiki, Kunstmuseum Basel

Vor der als Antike bezeichneten Zeit gab es die Höhlenmalerei; später entwickelten sich die Wandmalerei, als Fresko benannt. Altarbilder im großen Umfang prägen die mittelalterliche Kunst, die Renaissance und auch noch den Barock. Interessan ter-weise hat sich aus den Miniaturen der Buchmalerei das Tafelbild entwickelt: Ein Format unterschiedlicher Größe, transportabel und überall zu präsentieren. Der Vortrag beschreibt den Weg von der Miniatur zum Tafelbild.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Lichtbild
Geschichte der Ikonenmalerei

Dienstag, 13. Dezember 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Enkaustische Ikone des Christus Pantokrator, 6. Jh. || wiki, Katharinenkloster Sinai
rechts: Geburt Christi, 17. Jh. || wiki, Griechenland

Ikonen sind die Kult- und Heiligenbilder der Ostkirchen, besonders der orthodoxen Kirchen des byzantinischen Ritus. Die meist auf Holz gemalten Bilder sind kirchlich geweiht und haben für die orthodoxe Theologie und Spiritualität eine große Bedeutung. Ikonen sollen Ehrfurcht wecken und eine existenzielle Verbindung zwischen dem Betrachter und dem Dargestellten herstellen, indirekt auch zwischen dem Betrachter und Gott. Sie werden weder als Kunstgegenstände noch als Dekoration angesehen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Augustinum Kassel

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