Kulturveranstaltungen

Theater, Kino, Ausstellungen …

Das kulturelle Herz des Hauses ist der Theater- und Festsaal des Augustinum Kassel. Hier finden regelmäßig hochkarätig besetzte klassische Konzerte und Theateraufführungen statt, aber auch Kinovorführungen, kurzweilige Kabarett- und Unterhaltungsmusik-Abende.

Kontakt zum Kulturreferat:

Anja Eckard (M.A.)
Tel.: 0561 / 93 64 - 807

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Unser aktueller Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Kassel

 
Musikalische Reise durch die Jahrhunderte

Samstag, 10. Dezember 2016

Schülerkonzert mit jungen Talenten des Nordhessischen Tonkünstlerverbandes (DTKV)

 
Der Regionalverband Nordhessen ist ein maßgeblicher Faktor in der musikalischen Landschaft unserer Region. Jedes Jahr veranstaltet er Schüler- und Lehrerkonzerte, sowie Seminare und Workshops. Seit vielen Jahren geben die MusikschülerInnen vom Nordhessischen Tonkünstlerverband eine Kostprobe ihres Könnens im Augustinum mit bekannten und weniger bekannten Kompositionen aus vier Jahrhunderten.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei - Spende erbeten
Veranstaltungsart: Schülerkonzert
Vortragender: Schülerinnen und Schüler des Nordhessischen Tonkünstlerverbandes

Bildtraditionen in der Malerei
Lichtbild - Geschichte der Ikonenmalerei

Dienstag, 13. Dezember 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Enkaustische Ikone des Christus Pantokrator, 6. Jh. || wiki, Katharinenkloster Sinai
rechts: Geburt Christi, 17. Jh. || wiki, Griechenland

Ikonen sind die Kult- und Heiligenbilder der Ostkirchen, besonders der orthodoxen Kirchen des byzantinischen Ritus. Die meist auf Holz gemalten Bilder sind kirchlich geweiht und haben für die orthodoxe Theologie und Spiritualität eine große Bedeutung. Ikonen sollen Ehrfurcht wecken und eine existenzielle Verbindung zwischen dem Betrachter und dem Dargestellten herstellen, indirekt auch zwischen dem Betrachter und Gott. Sie werden weder als Kunstgegenstände noch als Dekoration angesehen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

 
„Nun wollen wir ein Licht anzünden“

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Adventssingen mit dem Singkreis des Augustinum und
dem Instrumentalkreis des Diakonissenhauses

 

Unter diesem Motto lädt der Singkreis des Augustinum mit dem Instrumentalkreis des Diakonissenhauses unter der Leitung von Schwester Helga Mantels zum Zuhören und Mitsingen ein. Adventlich-weihnachtliche Lieder wie „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ oder „Es ist ein Ros entsprungen“ und eine kleine Weihnachtskantate erklingen und stimmen auf die festlichste Zeit im Jahreskreis ein!

Leitung: Schwester Helga Mantels

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei – Spende erbeten
Veranstaltungsart: Adventskonzert
Vortragender: Singkreis des Augustinum und dem Instrumentalkreis des Diakonissenhauses

 
Bella Chagall: Brennende Lichter

Montag, 19. Dezember 2016

Lesung mit Musik von Gudrun Sander, Rezitation
& Elena Padva, Gesang und Gitarrenspiel

 
Bella Chagall wurde in Witebsk (Weißrussland) geboren wie der Maler Marc Chagall, dessen Lebensgefährtin, einzigartige Muse und wichtigstes Modell sie bis zu ihrem frühen Tod 1944 war. Ab 1922 lebte das Ehepaar in Paris. 1935 besuchten sie die Stätten ihrer Herkunft und kehrten entsetzt über den im „neuen“ Russland überwunden geglaubten Antisemitismus zurück. Um unwiederbringlich Verlorenes festzuhalten, begann sie zu schreiben. In zart-poetischen Texten lässt sie die jüdischen Festtage so wiedererstehen, wie sie sie als Kind am Anfang des 20. Jahrhunderts erlebt hat, und wurde so zu einer ganz besonderen Chronistin der untergegangenen ostjüdischen Welt. Jiddische Lieder aus ihrer ehemaligen Heimat umrahmen die Erzählungen.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Lesung mit Musik
Vortragender: Gudrun Sander & Elena Padva

 
Zwei Herzen im Dreivierteltakt

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Jahresabschlusskonzert mit Anna Toneeva (Mezzosopran)
& Alexander Kleonov (Klavier)

 
Anna Toneeva, die Schul- und Bühnenfreundin von Anna Netrebko und Mitglied der Oper Frankfurt beschließt gemeinsam mit Alexander Kleonov, dem Solisten der Moskauer  Philarmonie unsere Konzertreihe. Mit ihrer Vokalbegabung ist ihr Verdis Opernkunst am nächsten. „Verdi ist der Komponist meiner inneren Stimme“, sagt sie. Aber auch Strauß – insbesondere seine Operette „Die Fledermaus“-, Lehar und Kalman haben es ihr besonders angetan.

Anna Toneeva begann ihre Karriere als Schauspielerin und Dirigentin und widmete sich erst später ausschließlich dem Operngesang und startete ihre Gesangskarriere als Solistin des berühmten Mikhailovsky Theaters. Alexander Kleonov gab sein Debüt in Deutschland 1991 an der Alten Oper Frankfurt. Seit dem ist er Teil der europäischen Konzertszene – von Paris über Frankfurt bis Amsterdam.

Mit Titeln aus Operette, Oper, Wiener Kaffeehausmusik sowie russischen Romanzen wie „Wien, Du Stadt meiner Träume“, „Meine Lippen“ oder „Ich warte auf Dich“ neigt sich das Kulturjahr im Augustinum Kassel seinem Ende zu.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Jahresabschlusskonzert
Vortragender: Anna Toneeva & Alexander Kleonov

 
Zauber der Vogelstimmen

Donnerstag, 5. Januar 2017

Vortrag von Dr. Uwe Westphal,
Diplombiologe, Buchautor & Tierstimmenimitator

 

Untermalt mit vielen naturgetreuen Imitationen und aufgelockert durch persönliche Erlebnisse und Anekdoten gibt Dr. Uwe Westphal eine Einführung in die Welt der Vogelstimmen. Auf unterhaltsame Weise werden die Grundlagen der akustischen Kommunikation der Vögel vermittelt, z.B. die Funktion der einzelnen Lautäußerungen, Unterschiede zwischen Gesängen und Rufen, Instrumentallaute, Lautäußerungen von Singvögeln und Nichtsingvögeln. Nebenbei erfahren Sie Einiges über Biologie, Ökologie und Verhalten einzelner Arten und vieles andere mehr.

Das besondere Markenzeichen des Referenten ist seine Begabung, rund 200 Tierstimmen, davon etwa 130 Vogelarten, täuschend echt imitieren zu können. Diese Begabung nutzt er, um seinem Publikum die Ohren für die Vielfalt der Tierlaute zu öffnen, die uns selbst dann Einblicke in das Naturgeschehen um uns erlauben, wenn ihre Urheber gar nicht zu sehen sind. Dieses Wissen, das für unsere Vorfahren und erst recht für Angehörige von Naturvölkern noch selbstverständlich war sowie die respektvolle, staunende Freude an der Natur und ihren Geschöpfen versucht Dr. Westphal bei seinen Veranstaltungen zu vermitteln – nicht zuletzt, um damit auch für ihren Schutz zu werben.

Ein Vortrag anlässlich des "Nationalen Tag des Vogels", der jedes Jahr
am 05. Januar in den USA begangen wird.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Fach-Vortrag
Vortragender: Dr. Uwe Westphal, Tierstimmen

Cinema Augustinum
Luther

Donnerstag, 12. Januar 2017

Spielfilm vom Eric Till, Deutschland/USA, 2003

 

Darsteller: Joseph Fiennes, Jonathan Firth, Alfred Molina, Claire Cox, Sir Peter Ustinov, Bruno Ganz & Uwe Ochsenknecht

Spieldauer: 118 Minuten  |  FSK ab 12 Jahre

Im Jahr 1505 wird Martin Luther während eines stürmischen Herbstabends beinahe von einem Blitz getroffen. Der Vorfall wird für ihn zu einer spirituellen Erweckung und so gelobt er in seiner Not Mönch zu werden. Entgegen den Willen seines Vaters tritt er tatsächlich dem Augustinerkloster in Erfurt bei. Doch Jahre später erkennt Luther die Ungerechtigkeiten, die die römisch-katholische Kirche im Namen Gottes an der Bevölkerung verübt, indem sie durch den Handel von Ablassbriefen viel Geld aus ihr herausholt. In Wittenberg proklamiert er deshalb später seine 95 Thesen, in denen er auf die Missstände in der Kirche aufmerksam macht und die sich rasant im ganzen Land verbreiten. Doch dadurch schafft sich Luther viele neue Feinde, darunter den berühmten Ablassprediger Johann Tetzel. Luther wird von der Kirche exkommuniziert – doch aufgeben will er damit noch lange nicht…

Ab 2017 gibt es im Augustinum Kassel auch öffentliches Kino -
beachten Sie unser Filmprogramm!

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kino
Vortragender: Spieldauer: 118 Minuten

 
Das wohltemperierte Klavier

Samstag, 14. Januar 2017

Benefizkonzert für Oxfam von Pianist und Komponist Roland Vossebrecker

 

Oxfam unterstützt und stärkt Frauen in vielen Ländern der sogenannten Dritten Welt. Diese Hilfe kommt in besonderem Maße den Familien und Dorfgemeinschaften zugute. Beispielhaft dafür ist das Projekt Making Change. Im „Making Change“-Projekt arbeitet Oxfam mit seiner südafrikanischen Partnerorganisation Rape Crisis Cape Town Trust. Ziel des Projektes ist, die Hilflosigkeit und das Schweigen bezüglich erschreckend hoher Vergewaltigungsraten in Südafrika zu überwinden. Die Bevölkerung und insbesondere Jugendliche sollen ermutigt werden, sich aktiv für die Sicherheit in ihrem Umfeld und eine veränderte öffentliche Wahrnehmung von sexualisierter Gewalt einzusetzen und sich auf Ebene der zuständigen Behörden für ihre Belange Gehör zu verschaffen, so dass Gesetze effektiver umgesetzt werden.


Auf dem Programm stehen Sonatinen in Kanonform von Roland Vossebrecker und ausgewählte Charakterstücke aus „Das Wohltemperierte Klavier“ von Johann Sebastian Bach.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei - Spende erbeten
Veranstaltungsart: Klavierkonzert
Vortragender: Roland Vossebrecker

Zeit im Umbruch
Luther und die Reformation
500 Jahre nach einer welthistorischen Zäsur

Montag, 16. Januar 2017

Bebilderter Vortrag von Dr. phil. Wilfried Karl

 

Da kam 1517 ein unbekannter Mönch aus Wittenberg mit 95 Thesen daher, legte sich mit der Kirche - neben dem Kaiser die mächtigste Institution der Welt - an, wurde geächtet und exkommuniziert und gewann dennoch tausende Anhänger! Er überzeugte nicht nur viele einfache Leute, sondern auch einige hohe Fürsten. Aus seinem Versuch, die Kirche zu reformieren, entstand eine neue Konfession, der bald halb Europa folgte. Wie konnten Luther und seine Mitstreiter so wirkungsvoll werden, denn ähnliche Kritik an der Kirche gab es ja schon Jahrzehnte zuvor? Welche politischen und wirtschaftlichen Interessen, welche geistigen und philosophischen Strömungen und technischen Erfindungen beeinflussten den Verlauf der Reformation?

Dr. Karl macht Sie mit den Lebens- und Wirkungsstätten von Martin Luther (u. a. Eisleben, Wittenberg, Eisenach, Erfurt und Leipzig) ebenso vertraut wie mit seinen wichtigsten Thesen, Mitstreitern und Gegnern (u. a. Philipp Melanchthon, Lucas Cranach, Kurfürst Friedrich der Weise, Thomas Müntzer und Kaiser Karl V.). Er beleuchtet auch die historischen Ereignisse und Rahmenbedingungen zu Beginn des 16. Jahrhunderts, die dazu beitrugen, dass vor allem in Deutschland und Europa der Übergang vom Mittelalter in die Neuzeit beginnen konnte.

Dr. phil. Wilfried Karl ist Publizist, Politologe, Ethnologe und Programmleiter Geschichte & Politik / Wirtschaft / der Gesellschaft der Urania Berlin

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Dr. phil. Wilfried Karl Publizist, Politologe, Ethnologe

Grenzgänger in der Kunst
Giotto di Bondone –
Wegbereiter der Renaissance

Dienstag, 24. Januar 2017

Vorlesung mit Dr. Ellen Markgraf

Giotto di Bondone - Cappella degli Scrovegni. Szenen aus dem Leben Joachims. Nr.5: Joachims Traum, 1304 und 1306
Kaum ein anderer Maler verkörpert den Übergang von der mittelalterlich-gotischen zur Malerei der Renaissance so wie Giotto (um 1266-1337). Die Fresken in Assisi und Padua zeugen von seiner Fähigkeit, Figuren lebendiger und wirklichkeitsnäher darzustellen als seine Vorgänger. Auch im Bereich der Perspektive, der Landschaftsdarstellung und des individuellen Gefühlsausdrucks trat er als Neuerer auf. Kunsthistorisch unterscheidet man Werke „vor Giotto“ und „nach Giotto“.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin & Fotografin

ideenreiches Kassel
Musikstadt Kassel

Donnerstag, 26. Januar 2017

Bebilderter Vortrag mit Hörbeispielen von Musikwissenschaftler Dr. Wolfram Boder

 
Von Kassel gingen im Laufe der Musikgeschichte immer wieder wichtige Impulse aus, die dann allerdings andernorts ihre volle Wirkung entfalteten. So wurde zum Beispiel das Fundament für die große Karriere des Heinrich Schütz zwar in Kassel gelegt, zur vollen Blüte gelangte sie aber erst in Dresden. Immer wieder war Kassel das Sprungbrett für große Musikerinnen und Musiker. Andererseits wirkten aber auch in Kassel selbst viele bedeutende Talente, die hier ihre ganz eigene musikalische Sprache entwickelten. Der Vortrag führt anhand zahlreicher Hörbeispiele in die spannende Geschichte der Musik in Kassel ein. Unterstützt durch reiches Bildmaterial soll so ein neues Gefühl für die Bedeutung der Musikstadt Kassel entstehen.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragender: Dr. Wolfram Boder

Jugend musiziert

Samstag, 28. Januar 2017

Vorbereitungskonzert für den Regionalwettbewerb der Musikschule Kassel e.V. & der Musikschule Baunatal

 

Der Wettbewerb „Jugend musiziert“ motiviert Jahr für Jahr Tausende von jungen SchülerInnen zu besonderen künstlerischen Leistungen. Er ist ein Ort der musikalischen Begegnung und Ansporn für diejenigen, die ihr Können einer Öffentlichkeit und der Jury präsentieren wollen. Jährlich wechseln die Ausschreibungen für die verschiedenen Musikbereiche, für die Solo- und Ensemblewertungen.

Sie hören in diesem Konzert eine Auswahl der TeilnehmerInnen des bevorstehenden Wettbewerbs im Alter zwischen 10 und 16 Jahren.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei – Spende erbeten
Veranstaltungsart: Schülerkonzert
Vortragender: TeilnehmerInnen des Wettbewerbs

Zeit im Umbruch
Rex virtutem vox gloria

Montag, 20. Februar 2017

Konzert mit Renaissancelaute und Viola da Gamba mit dem Duo Kirchhof

 
Tanzmusik und geistliche Werke
aus der Welt des Leonardo da Vinci und Galileo Galilei

Als Hörer von Lauten- und Gambenmusik bewegt man sich in einem illustren Kreis! So ist Leonardo da Vincis geistige Entwicklung eng mit Lautenmusik verbunden. Ebenso wie Gemälde kann Musik nach seiner Auffassung universelle Prinzipien und Muster der göttlichen Naturgesetze beinhalten und damit eine tiefe Symbolkraft besitzen. Hört man die sehr lichtvolle spirituelle Renaissancemusik, kann man sich dabei die Welt des Leonardo da Vinci bzw. seiner fantastischen Kunstwerke vorstellen. Auch Galileo Galilei wuchs in einer Lautenistenfamilie auf. Diese Persönlichkeiten verfügen über eine verfeinerte geistige Grundhaltung und eine außergewöhnliche, individuelle Genialität.

Beim Hören von stiller Musik für Laute und Viola da Gamba darf man sich solche Menschen und ihre grenzenlose Vorstellungskraft ins Bewusstsein rufen – und vielleicht ein wenig in ihren Sphären schweben...

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert mit Renaissancelaute und Viola da Gamba
Vortragender: Duo Kirchhof

Grenzgänger in der Kunst
Leonardo da Vinci –
Universalgenie, Erfinder und Maler

Dienstag, 21. Februar 2017

Vorlesung mit Dr. Ellen Markgraf

Leonardo da Vinci - Mona Lisa, zwischen 1503 und 1505

Der italienische Maler, Bildhauer, Architekt und Naturwissenschaftler Leonardo da Vinci (1452-1519) gilt als Universalgenie, in dessen Werk sich Kunst, Philosophie und Naturwissenschaften auf einzigartige Weise verbinden. Der Schöpfer großer Meisterwerke wie der „Mona Lisa“ und „Das letzte Abendmahl“ machte auch durch seine facettenreichen Studien zur menschlichen Anatomie und technischen Errungenschaften und Erfindungen von sich reden (u.a. Fallschirm und Taucheranzug).

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin & Fotografin

ideenreich
Die Mutter aller Innovationen –
Eine verblüffend erhellende Kulturgeschichte

Sonntag, 12. März 2017

Beamer-Show von und mit dem Fotografen Thomas Herbrich

 
Eine Frage: Welcher Idee verdanken wir die gesamte Entwicklung unserer Kultur? Vielleicht halten Sie kurz inne, und denken darüber nach, bevor Sie weiterlesen… Die Antwort mag Sie vielleicht verwundern. Es handelt sich um die Kerze. Sie ist das tollste Ding, das je erfunden wurde, sozusagen die Mutter aller Innovationen! Alle Erfindungen, die Wissenschaft, die Kunst und das gesamte Alltagsleben haben von ihr profitiert. Ohne sie sähe unsere Welt völlig anders aus.

Thomas Herbrich hat für seine unterhaltsame und spektakuläre Show nahezu vier Jahre lang recherchiert. Er ist ein weltweit angesehener Fotograf, bekannt für sensationelle Bildbearbeitungen und Special Effects, auch für Hollywood-Blockbuster. Seit Jahren steht er mit Vorträgen über seine Fotografie und über kulturhistorische Themen auf der Bühne, die Jung und Alt faszinieren.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Beamer-Show
Vortragender: Thomas Herbrich

Zeit im Umbruch
Die Reformation – ein unerhörtes Sprachereignis

Dienstag, 14. März 2017

Vortrag von Prof. Dr. Werner Besch,
Professor em. für Sprache und ältere deutsche Literatur

 

Die drei „heiligen Sprachen“ Hebräisch, Griechisch und Lateinisch galten viele Jahrhunderte als allein gültige Bibelsprachen. Die Kirche hatte großes Misstrauen gegenüber Übersetzungen jeglicher Art.

Luther lieferte 1522 das Neue Testament in deutscher Sprache, ein unerhörtes Sprachereignis, Horizonte öffnend für die deutschen Christenmenschen, für persönliches Bibellesen und Bibelverstehen. Die Alleinherrschaft des Latein (Vulgata) und der kirchlichen Deutungsmacht wurde außer Kraft gesetzt. Die christliche Volkskirche hatte ihre Freiheit und ihre eigene Muttersprache (ohne Latein) im Gespräch mit Gott erlangt.

Als weiteres epochales Sprachereignis, nunmehr mit Langzeitwirkung, darf nach der Konfessionsspaltung die gesamtdeutsche Spracheinigung auf der Lutherspur gelten. Beides hat Luther nicht angestrebt – es hat sich so ergeben. Unsere heutige Schriftsprache ist zwar nicht von Luther gemacht, aber in den Grundlagen und in der Entwicklungsrichtung eindeutig von ihm mitbestimmt worden. Nicht weltliche Macht und Autorität hat die Spracheinigung unseres dialektreichen Landes bewirkt, sondern letztlich die Bibelautorität.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Prof. Dr. Werner Besch

Grenzgänger in der Kunst
Artemisia Gentileschi –
Malerin im Spannungsfeld

Dienstag, 28. März 2017

Vorlesung mit Dr. Ellen Markgraf

Artemisia Gentileschi - Susanna und die Ältesten, etwa 1610
Artemisia (1593-1652), die Tochter des Malers Orazio Gentileschi ist eine der ersten namentlich bekannten Künstlerinnen. Sie wird von ihrem Vater zu Agostini Tassi in die Lehre geschickt, der die junge Schülerin vergewaltigt. Dieses Erlebnis verarbeitet sie, indem sie sich auf die Darstellung biblischer Geschlechterkämpfe konzentriert; allein die „Enthauptung des Holofernes“ malt sie sechs Mal. Der Vortrag beleuchtet die bedeutende „Caravaggistin“ im Spannungsfeld zwischen Kunst und Leben.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin & Fotografin

 
Benedictus

Dienstag, 11. April 2017

Geistliches Konzert mit dem Ensemble „Sacralissimo“,
den goldenen Stimmen aus Bulgarien

 
Der ganze Raum wird durchdrungen vom leidenschaftlichen Klang der bulgarischen Opernsänger – jeder hat sein Fach studiert und jeder ist gefragter Solist – für große Rollen auf Opernbühnen und bei namhaften Chören. Sakrale Gesänge, Opernarien oder folkloristisch geprägte Stücke begeistern das Publikum überall, wo Sacralissimo auftritt.

Sacralissimo, das sind: Bariton Dilian Kushev, Tenor Jurii Nikolov und Manol Paskalev am Klavier. Sie präsentieren Ihnen geistliche Werke wie Benedictus, Pieta Signori, Panis Angelicus, Ave Maria, Vater unser,
Ich bete an die Macht der Liebe oder Agnus dei sowie  einige Arien aus den Opern Tosca, La Traviata und Turandot.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Geistliches Konzert
Vortragender: bulgarisches Ensemble „Sacralissimo“

 
Vom Hören

Mittwoch, 19. April 2017

Vortrag mit Hörbeispielen von Autor Jochem Wolff

 
Der Glaube kommt aus dem Hören, sagte schon der Apostel Paulus. Hören ist die vielleicht sinnlichste Erfahrung und somit ein wesentlicher Schlüssel zur Welt. Jedenfalls ist das Ohr das erste funktionierende Organ und in diesem Sinne auch das letzte. Es gelingt uns mittlerweile, Hörbares sogar vom Urgrund unserer Existenz zu erfahren. In der Ordnung der Natur steht das Hören obenan. Hören leitet Handeln, unterschiedlich zwischen einzelnen Kulturen. Hören kann im städtischen Leben zum „pervertierten Vorgang“ werden – gibt es noch „Stille im Kopf“? Aus der Geschichte erfahren wir eine ganze Palette älterer Geräusche aus der Welt der Arbeit und der Kommunikation. Damit verbunden sind beim Einzelnen, vor allem beim älteren Menschen, tiefschlummernde, emotional besetzte Erinnerungen. Der ferne Schrei und andere akustische Signale in der Weite von Landschaftsräumen führten zur Gesangsstimme der Menschen. Das musikalische Hören ist zudem ein subtiler Prozess mit einem hohen Maß an Phantasiebildung. In diesem Zusammenhang entsteht das differenzierte und analytisch musikalische Hören, das erst den Interpretationsvergleich ermöglicht. Letztlich schenkt uns das musikalische Hören noch eine besondere Seite: die schon in Urzeiten im Mythos geborene Seite des Ästhetisch-Schönen.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragender: Jochem Wolff

Grenzgänger in der Kunst
Johann Joachim Winckelmann –
Archäologe und Kunsthistoriker

Dienstag, 25. April 2017

Vorlesung mit Dr. Ellen Markgraf

Anton Raphael Mengs - Porträt des Johann Joachim Winckelmann, zwischen 1761 und 1762
Johann Joachim Winckelmann (1717-1768) war Bibliothekar, Antiquar, Kunstschriftsteller und Begründer der Archäologie und Kunstgeschichte. Als Maßstab jeglichen Kunstschaffens galt ihm die griechische Skulptur, deren Kennzeichen „eine edle Einfalt und eine stille Größe“ im krassen Gegensatz stand zur überbordenden barocken Kunst seiner Zeit. Aktuell stellt sich auch die Frage, inwieweit der Beginn der documenta in 2017 in Athen etwas mit Winckelmann zu tun hat!
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin & Fotografin

Zeit im Umbruch
Aventur und Kunst –
Gutenberg und die Erfindung des Buchdrucks

Mittwoch, 3. Mai 2017

Bebilderter Vortrag von Dr. Cornelia Schneider,
Kuratorin Buchkunst 15.-18. Jahrhundert in der Landeshauptstadt Mainz

 
Um 1450 erfand der Mainzer Johannes Gutenberg den Druck mit beweglichen Lettern und revolutionierte mit dieser technischen Neuerung die Medienwelt Europas. Der Vortrag zeigt, mit welchen Problemen der Erfinder zu kämpfen hatte und wie er sie löste. Denn neben technischen Schwierigkeiten musste sich Gutenberg auch mit finanziellen und organisatorischen Themen beschäftigen, um nach Jahre langem Tüfteln und Taktieren der Welt sein Meisterwerk zu präsentieren: die 42zeilige lateinische Bibel.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Dr. Cornelia Schneider

Zeit im Umbruch
„Was Dolmetschen für Kunst und Arbeit sei...“
Vom Übersetzen und von den Übersetzungen der Bibel

Dienstag, 9. Mai 2017

Vortrag von Dr. h. c. Gerrit Noltensmeier, Landessuperintendent i. R.

 

Die Bibel, das meistgelesene Buch der Welt ist ein Bestseller und Longseller. Der Urtext hebräisch und griechisch wurde immer wieder und neu übersetzt. Immer bewegen sich die Übersetzungen dabei in einem Spannungsfeld: Treue zum Urtext – Verständlichkeit heute – Tradition und Modernität – die Zielgruppe – alte und neue Medien...  2016 erschien die revidierte „Lutherbibel“. Der Vortrag soll Prinzipien und Erfahrungen beim Übersetzen der Bibel schildern, aus der Revisionsarbeit berichten und heutige Bibelübersetzungen im Vergleich darstellen.  

Dr. Noltensmeier arbeitet im Lenkungsausschuss Revision der „Lutherbibel“ mit und ebenso im Übersetzungsteam Altes Testament Projekt „Basis Bibel“ der Deutschen Bibelgesellschaft.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Dr. h. c. Gerrit Noltensmeier

Grenzgänger in der Kunst
Auguste Rodin –
Impressionistische Elemente in der Skulptur

Dienstag, 23. Mai 2017

Vorlesung mit Dr. Ellen Markgraf

Auguste Rodin - Der Denker vor dem Musée Rodin in Paris, zw. 1880 und 1882
(c) wikimedia / Daniel Stockman
Der Bildhauer Auguste Rodin (1840-1917) beschäftigte sich intensiv mit den Skulpturen Michelangelos und kam dabei zu ganz eigenen Formulierungen des 'infinito'. Mit seinem berühmten „Höllentor“ hat er in mehrfacher Hinsicht Grenzen überschritten. Die Bronzeplastik ist eine Vision des Jenseits, die durch Dantes Inferno der „Göttlichen Komödie“ inspiriert wurde. Der Vortrag geht u.a. auch der Frage nach, ob Skulpturen als impressionistisch bezeichnet werden können.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin & Fotografin

Zeit im Umbruch
Protestantische Kämpferinnen und streitbare Nonnen

Donnerstag, 1. Juni 2017

Bebilderter Vortrag von Historikerin Nadja Bennewitz M.A.

 
Die Teilnahme von Frauen an den umwälzenden Ereignissen während der Reformation ist zwar wenig bekannt, doch unbestritten. Äußerst umstritten ist dagegen, was die Reformation den Frauen einbrachte: Individuelle Emanzipation oder Festschreibung auf Ehe und Haushalt?
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Nadja Bennewitz M.A.

Zeit im Umbruch
„Wenn Engel lachen“
Die Liebesgeschichte(n) der Katharina von Bora

Freitag, 9. Juni 2017

Musical mit Miriam Küllmer-Vogt & Peter Krausch oder Gernot Blume am Klavier

 

Wittenberg, im Jahr 1524: Die entlaufene Nonne Katharina von Bora hat sich unsterblich verliebt — in den Nürnberger Patriziersohn Hieronymus Baumgartner. Mutig bittet sie den bekannten Professor Martin Luther, der Familie ihres Angebeteten einen Brief zu schreiben. Und der Reformator erklärt sich auch dazu bereit; wenn Katharina ihrerseits ein gutes Wort für ihn bei ihrer Freundin Ava einlegt. In die hat der große Denker sich nämlich verguckt. Doch während die beiden im Atelier von Lukas Cranach versuchen, ihr Beziehungsleben in den Griff zu bekommen, droht die Reformation gerade zu scheitern — an machthungrigen Politikern, aufständischen Bauern, schwärmerischen Splittergruppen und übereifrigen Pfar­rern.

Miriam Küllmer-Vogt, von der Presse als Ausnahmetalent gelobt, bringt die Katharina in die­sem „Reformatorischen Kammer-Musical“ voller Witz und Leidenschaft, temperamentvoll und energiegeladen auf die Bühne. Ein Feuerwerk an Ausdruck und Charisma. Mit brillanter Stimme und mitreißendem Spiel verzaubert sie ihr Publikum, bezieht es charmant in das Ge­schehen mit ein und entführt es auf diese Weise in die aufregende Zeit der Reformation.

Einfühlsam und musikalisch hochkarätig begleitet wird sie von Gernot Blu­me am Klavier.

Eintrittskarten zu dieser Veranstaltung sind ab Mai 2017 erhältlich am Empfang des Augustinum - Telefon 0561 / 9364-0.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 18 Euro - Eintrittskarten erforderlich
Veranstaltungsart: Musical
Vortragender: Miriam Küllmer-Vogt & & Peter Krausch oder Gernot Blume am Klavier

Grenzgänger in der Kunst
Edgar Degas –
Maler und Bildhauer

Dienstag, 27. Juni 2017

Vorlesung mit Dr. Ellen Markgraf

Edgar Degas - Drei Tänzerinnen in einem Übungssaal,1873
Degas (1834-1917) steht im Kontext dieser Vortragsreihe für die Gratwanderung zwischen verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen. U.a. das Motiv der Balletttänzerinnen hat er sowohl plastisch als auch malerisch umgesetzt und zwar in Öl, Pastell und verschiedenen grafischen Techniken. In allen Gattungen und Techniken hat es Degas zu außergewöhnlicher Meisterschaft gebracht. Obwohl er gemeinsam mit Impressionisten ausstellte, ist er höchstens ein Grenzgänger des Impressionismus.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin & Fotografin

Zeit im Umbruch
Luthers ungeliebte Brüder

Donnerstag, 29. Juni 2017

Bebilderter Vortrag von Dr. Lothar Jahn

 
Wir sind es gewohnt, die Reformation am Namen Martin Luthers festzumachen. Doch trotz dessen unbestreitbarer Verdienste hatte er Weggefährten, die mit ihm gegen den Ablasshandel, gegen kirchlichen Prunk und päpstliche Allmachtsvorstellungen kämpften. Thomas Müntzer, Pfarrer in Mühlhausen, war zunächst ein Weggefährte und Freund Luthers, der gemeinsam mit ihm gegen den Ablasshandel kämpfte. Doch die Bauernkriege entzweiten die beiden Reformatoren: Müntzer sah in ihnen den gerechtfertigen Kampf für Gottes Gerechtigkeit, Luther den Aufruhr gegen die gottgewollte Ordnung. Neben Müntzer kommen auch andere vergessene Reformatoren wie Andreas Bodenstein (Luthers Doktorvater), Matthäus Hisolidus und Heinrich Pfeiffer zu Wort. Auch auf das Denken von Zwingli, Melanchthon und die Bewegung der Täufer wird eingegangen.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Dr. Lothar Jahn

Zeit im Umbruch
Le gratie d

Mittwoch, 5. Juli 2017

mit dem Ensemble „Musikalisches Tafelkonfekt“

 

Annette John, Blockflöten
Susanne Peuker, Lauteninstrumente

Genießen Sie ein Konzertprogramm mit musikalischen Tänzen der Renaissance! Die beiden Musikerinnen entführen die Hörer in die Welt des 16. und 17. Jahrhunderts und präsentieren kantable und virtuose Kompositionen aus Italien, Frankreich und Deutschland, in der die zarten und melodischen Klänge von Flöte und Laute zu höchstem Hörgenuss verschmelzen. Es erklingen populäre Liedmelodien, die von den Komponisten dieser Zeit für Instrumente bearbeitet und diminuiert, also mit kunstvollen Verzierungen bedacht wurden, sowie instrumentale Tanzmusik von Negri, Isaac, Attaignant, Ortiz, Falconiero u. a. Auch eine eigene Diminution der Künstler im Stile der damaligen Meister wird in diesem Konzert zu Gehör gebracht.

Annette John hat sich als Spezialistin für Alte Musik einen Namen gemacht. Bei Wettbewerben wurde sie mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, so beispielsweise mit dem Solistenpreis beim Alte Musik-Treff Berlin 2006.

Susanne Peuker studierte Laute an der Akademie für Alte Musik in Bremen. Sie konzertiert im In- und Ausland sowohl mit verschiedenen Ensembles als auch als Solistin.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Annette John & Susanne Peuker

 
Von Drahteseln und Pedalrittern –
200 Jahre Fahrradgeschichte(n)

Mittwoch, 12. Juli 2017

Lesung mit Stephan Schäfer

 
1817 ließ der badische Forstlehrer Freiherr von Drais in Frankreich seine Laufmaschine als “Vélocipède” patentieren. Seither zeigen sich Autoren der Weltliteratur immer wieder von der „Lust, auf dem eisernen Rosse dahinzujagen“ inspiriert und laden ein zu einer abenteuerlichen LiteraTour auf zwei Rädern.

So erlebt Mark Twain bei seinen ersten Lektionen auf dem Hochrad poetische Aufschwünge und schmerzhafte Abstürze. Der 8-jährige Thomas Bernhard erfährt sich freiheitstrunken das Glück auf seiner ersten Spritztour im Salzburger Land. Egon Erwin Kisch beschreibt die volkstümliche Atmosphäre und „elliptische Tretmühle“ des Berliner Sechstagerennens und Kurt Tucholsky besucht verwaiste Fahrräder auf einer Kopenhagener Polizeistation. Und in Flann O’Briens surrealistisch-satirischem Kultbuch „Der dritte Polizist“ schließlich nehmen Fahrräder, bekanntlich das liebste Fortbewegungsmittel auf der grünen Insel, immer menschlichere Züge an.

Stephan Schäfer studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie an der Bremer Hochschule für Künste. 2001 gründete er das Kölner Künstler-Sekretariat. Seither wurden von ihm über 500 Veranstaltungen moderiert. Seit 2006 ergänzt Stephan Schäfer diese Tätigkeit durch Lesungen. Neben Themenabenden und Autorenportraits (u.a. Robert Walser, Wolfgang Hildesheimer, Elias Canetti, W. G. Sebald) gilt hier seine besondere Leidenschaft historischen und zeitgenössischen Reisebeschreibungen. Mit Schwerpunkten auf Ländern, Städten und Regionen gastiert Stephan Schäfer bundesweit für Reiseveranstalter und Auslandsgesellschaften, in Bibliotheken, Buchhandlungen und Museen. Thematische Klammern wie “Hotelgeschichten” oder “Eisenbahnfahrten literarisch” führen ihn darüber hinaus regelmäßig an für Lesungen eher untypische Orte wie Bahnhöfe und Hotels. Internet: www.lesen-ist-reisen.de

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Lesung
Vortragender: Stephan Schäfer

Grenzgänger in der Kunst
Käthe Kollwitz –
Grafikerin und Bildhauerin des sozialen Umfeldes

Dienstag, 25. Juli 2017

Vorlesung mit Dr. Ellen Markgraf

Käthe Kollwitz - Frau mit totem Kind, 1903
Am 8. Juli 2017 jährt sich der 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz (1867-1945). Die große deutsche Grafikerin, die seinerzeit noch nicht an der Kunstakademie studieren durfte, hat sich zeitlebens mit den Missständen in der Gesellschaft beschäftigt und mit ihren Werken und Illustrationszyklen gezeigt, was Krieg, Armut, Hunger, Kälte und Tod anrichten. Sie war politisch aktiv, erhielt unter den Nationalsozialisten Arbeitsverbot und erlebte zwei Weltkriege mit schlimmen persönlichen Folgen.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin & Fotografin
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Augustinum Kassel

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