Kulturveranstaltungen

Theater, Kino, Ausstellungen …

Das kulturelle Herz des Hauses ist der Theater- und Festsaal des Augustinum Kassel. Hier finden regelmäßig hochkarätig besetzte klassische Konzerte und Theateraufführungen statt, aber auch Kinovorführungen, kurzweilige Kabarett- und Unterhaltungsmusik-Abende.

Kontakt zum Kulturreferat:

Anja Eckard (M.A.)
Tel.: 0561 / 93 64 - 807

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Unser aktueller Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Kassel

 
Abenteuer Seidenstraße

Donnerstag, 1. September 2016

Diavisionsvortrag von Reisefotograf Dieter Gandras

(c) Dieter Gandras – Seidenstraße, Samarkand

Die sagenumwobene Seidenstraße besteht schon seit über 2000 Jahren als Karawanenweg zwischen Fernost und Europa. Aber nicht nur die namengebende Seide, sondern auch Gold, Silber, Teppiche, Pelze, Pferde, Kamele und eine Vielzahl anderer kostbarer Waren wurden hier zwischen den Ländern und Kontinenten gehandelt. Die einmalige Faszination dieses Handelsweges, die über viele Jahrhunderte gewachsen ist, basiert auf der großen Toleranz aller anliegenden Völker, Kulturen und Religionen mit ihren traditionellen Lebensarten und Philosophien. Wir folgen der ursprünglichen Route über Berge und Flüsse, durch endlose Steppen und staubige Wüsten von Shanghai in China nach Usbekistan in die Bereiche der geheimnisvollen Städte Samarkand, Buchara und Chiwa, dem Ursprung der „Geschichten aus 1001-Nacht“ und durch die sandigen Gebiete des früheren Turkestans in den Iran zu der heiligen Stadt Mashad und der Hauptstadt Teheran. Wir beziehen die Traditionsstädte Isfahan und Shiraz mit Persepolis, der Metropole des antiken persischen Reiches mit ein. Weiter geht es dann in der Türkei über die anatolische Hochfläche mit ihren antiken Stätten bis nach Istanbul, dem antiken Konstantinopel.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 9 Euro
Veranstaltungsart: Länderportrait / Diavisionsvortrag
Vortragender: Dieter Gandras

Orientfeuer trifft chinesische Poesie

Samstag, 10. September 2016

Kammerkonzert mit Ana Turkalj, Violoncello & Simon Nádasi, Klavier

 

Von Mozarts “Türkischem Marsch” über Chatschaturjans „Säbeltanz“ zu Kreislers „Tambourin chinoise“ – viele Kompositionen haben orientalische Anklänge. Aus dem Genre des Klezmer hören Sie einen jüdischen Hochzeitstanz und John Williams „Fiddler on the roof“ wird ebenfalls nicht fehlen. Mit Werken von Williams, Ding, Mozart, Ne’eman, Goldfaden, Burstyn, Shang, Chatschaturjan, Khosid, Klezmer, Korsakov, Debussy, Wang &  Kreisler treffen hier das Feuer des Orients und chinesische Poesie zusammen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert
Vortragender: Ana Turkalj, Violoncello & Simon Nádasi, Klavier

 
150 Jahre Seenotretter im Einsatz

Dienstag, 13. September 2016

Filmvortrag über die Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)von Kapitän Ralf Krogmann, Leiter der Repräsentanz Hamburg

Seenotkreuzer

Seit Gründung der DGzRS am 29. Mai 1865 haben die Seenotretter mehr als 82.000 Men­schen aus Seenot gerettet oder kritischen Gefahrensituationen befreit. Kapitän Krogmann berichtet mit Einsatzfotos und Filmsequenzen über die häufig gefahr­volle Arbeit der Retter auf See, die bei jedem Wind und Wetter in den Seegebieten von Nord – und Ostsee ihren Dienst tun.

Im Anschluss steht Ralf Krogmann gerne für eine Diskussion zur Verfügung.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei - Spende erbeten
Veranstaltungsart: Filmvortrag
Vortragender: Kapitän Ralf Krogmann

 
In der Hitfabrik

Donnerstag, 15. September 2016

Musik-Kabarett mit Pianist Felix Janosa

(c) Peter Leßmann, Münster

Felix Janosa ist Komponist, Pianist, Kabarettist, Produzent und Autor - den meisten deutschen Kindern und Eltern jedoch als musikalischer Kopf der erfolgreichen „Ritter Rost“-Musicals bekannt.

In seinem neuen Programm „In der Hitfabrik“ verarbeitet Felix Janosa seine 20jährige Erfahrung in Tonstudio und Musikgeschäft auf humoristisch-satirische Weise: Egal ob er die „99 größten Megahits aller Zeiten“ in drei Minuten zusammenfasst, ob er uns zeigt, wie man einen Werbesong für eine Bettnässerwindel schreibt, uns in die fabrikmäßige Herstellung von deutschen Schlagern einweiht oder „bushido-like“ Goethes Faust für Berliner Problemkids aufbereitet.

Mitreißendes Musik-Kabarett und geniale Parodien am Flügel von und mit Felix Janosa, dem DIE ZEIT ein „genial hinterhältiges Temperament“ bescheinigt.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Musikkabarett
Vortragender: Felix Janosa

 
Geschichten von der Alhambra

Montag, 19. September 2016

Lesung mit Musik von Antje und Martin Schneider – am Klavier: Gabriele Müller

 

Dieses Programm entführt in das Spanien der Maurenzeit. Die berühmte „rote Burg“, die Alhambra in Granada wurde so etwas wie das Symbol für die Jahrhunderte einer Fremdherrschaft, die dem Land Impulse gab. Washington Irving, ein nordamerikanischer Dichter, Reisender und Diplomat lebte monatelang auf der Alhambra, als sie noch kein touristisches Reiseziel war. Er sammelte von den Bewohnern der verfallenen Gemäuer die sagenhaften Geschichten, die sich um sie rankten und erhielt sie damit für die Nachwelt. 1832 erschienen die „Tales of the Alhambra“ zum ersten Mal.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Lesung mit Musik
Vortragender: Antje und Martin Schneider | am Klavier: Gabriele Müller

Bildtraditionen in der Malerei
Seestücke
Geschichte der Marinemalerei

Dienstag, 20. September 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Bonaventura Peeters: Großes Seestück, 1652 || wiki, private Sammlung
rechts: Caspar David Friedrich: Mönch am Meer, 1809 || wiki, Alte Nationalgalerie Berlin

Es gilt zu unterscheiden zwischen den Seestücken beispielsweise eines William Turner – der sich mit der Schifffahrt intensiv beschäftigt hat, um atmosphärisch genau das Leben und Erleben auf einem Schiff zu schildern – und anderen Malern, denen es wichtiger war, historische Ereignisse unter der Überschrift „Marinebild“ oder „Seestück“ abzubilden. Daneben gibt es Darstellungen des Meeres wie die berühmte „Welle“ von Gustave Courbet oder Caspar David Friedrichs „Mönch am Meer“.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Rituale. Spielregeln des Lebens
„Höre Israel“ – Rituale im Judentum

Mittwoch, 21. September 2016

Bebilderter Vortrag von Elena Padva, Leiterin des Sara Nussbaum Zentrums Kassel

 

 „Und es ward Abend, und es ward Morgen, ein Tag“, heißt es in der Thora. Für Juden fängt deshalb der Tag nicht um 0.00 Uhr, sondern am Abend an. Der Schabbat beginnt am Freitagabend. Zuvor wird die Wohnung gesäubert, der Einkauf erledigt, das Essen vorgekocht. Der Tisch wird mit einer weißen Tischdecke und Festtagsgeschirr gedeckt, Schabbat-Kerzen aufgestellt und zwei Challa-Brote bereitet.

Der jüdische Lebens- und Jahreskreis ist voller Rituale. Von der Beschneidung am 8. Lebenstag über die Bar oder Bat Mizwa bis hin zu den jüdischen Feiertagen und ihren Festlichkeiten. Schon das äußere Erscheinungsbild eines orthodoxen Juden im Gebetsmantel (Tallit) mit Schaufäden (Zizit), der Kipa auf dem Kopf und den Gebetsriemen (Tefillin), in denen sich Pergamentstücke mit ausgewählten Torastellen befinden, weist auf rituelles Brauchtum hin.

Elena Padva bietet Ihnen an ausgewählten Beispielen einen Einblick in Rituale des Judentums.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: Eintritt frei – Spende für das Sara Nussbaum Zentrum erbeten
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Elena Padva

Rituale. Spielregeln des Lebens
Sinai – Land der Ursprache Gottes

Donnerstag, 22. September 2016

Dia-Vortrag von Burkhard Meyer, Pfarrer i. R.

 

Burkhard Meyer war über viele Jahre Pfarrer der Evangelischen Kirche in Athen. Heute ist er als Vorsitzender der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Kassel e.V. diesem Land immer noch verbunden. Reisen führten ihn mehrfach nach Israel und auch auf die Halbinsel Sinai mit ihrer langen Geschichte.

Der Vortrag berichtet über den Auszug der Israeliten aus Ägypten, frühe christliche Orte und Einsiedler, vor allem aber über das 557 gegründete Katharinenkloster mit seinen wertvollen Ikonen und Handschriften.

Das heute griechisch-orthodoxe Kloster im Sinai in Ägypten wurde im 6. Jahrhundert gegründet und gilt als das älteste Kloster des Christentums. Es liegt am Fuße des Berges Sinai, wo nach der Überlieferung der biblischen Geschichte der brennende Dornbusch gestanden haben soll, in dem sich Gott Mose offenbarte. Das Kloster verfügt über eine Sammlung von über 2000 Ikonen, darunter einige der wenigen, die den byzantinischen Bilderstreit des 8. und 9. Jahrhunderts unzerstört überstanden haben und damit zu den ältesten noch existierenden zählen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Dia-Vortrag
Vortragender: Burkhard Meyer

Bildtraditionen in der Malerei
Stein im Bild
Gemalte Architektur

Dienstag, 11. Oktober 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Canaletto: Canale Grande, 1756 – 63 || wiki, Staatliche Museen zu Berlin
rechts: Robert Delaunay: Saint-Séverin numéro 3, 1909 – 10 || wiki, Guggenheim NY

Ideales Abbild in der mittelalterlichen Kunst, authentische Darstellung in der weiteren Entwick - lung – so zeigen sich einige Aspekte des facettenreichen Themas, dem diese Bildbetrachtung gewidmet ist. Wer kennt sie nicht, die detailgesättigten Ansich- ten der Stadt Dresden von Canaletto. Den Motiven der Stadt Dresden widmete auch Oskar Kokoschka zahlreiche Interpretationen. Ohne die Gattung der gemalten Architektur bliebe manche historische Ansicht unentdeckt.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Andacht
Geschichte des Tafelbildes

Dienstag, 15. November 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Hugo van der Goes: Portinari-Altar, rechter Flügel, vor 1476 || wiki, Uffizien Florenz
rechts: Lovis Corinth: Ecce homo, 1925 || wiki, Kunstmuseum Basel

Vor der als Antike bezeichneten Zeit gab es die Höhlenmalerei; später entwickelten sich die Wandmalerei, als Fresko benannt. Altarbilder im großen Umfang prägen die mittelalterliche Kunst, die Renaissance und auch noch den Barock. Interessan ter-weise hat sich aus den Miniaturen der Buchmalerei das Tafelbild entwickelt: Ein Format unterschiedlicher Größe, transportabel und überall zu präsentieren. Der Vortrag beschreibt den Weg von der Miniatur zum Tafelbild.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Lichtbild
Geschichte der Ikonenmalerei

Dienstag, 13. Dezember 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Enkaustische Ikone des Christus Pantokrator, 6. Jh. || wiki, Katharinenkloster Sinai
rechts: Geburt Christi, 17. Jh. || wiki, Griechenland

Ikonen sind die Kult- und Heiligenbilder der Ostkirchen, besonders der orthodoxen Kirchen des byzantinischen Ritus. Die meist auf Holz gemalten Bilder sind kirchlich geweiht und haben für die orthodoxe Theologie und Spiritualität eine große Bedeutung. Ikonen sollen Ehrfurcht wecken und eine existenzielle Verbindung zwischen dem Betrachter und dem Dargestellten herstellen, indirekt auch zwischen dem Betrachter und Gott. Sie werden weder als Kunstgegenstände noch als Dekoration angesehen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

 
Vom Hören

Mittwoch, 19. April 2017

Vortrag mit Hörbeispielen von Autor Jochem Wolff

 
Der Glaube kommt aus dem Hören, sagte schon der Apostel Paulus. Hören ist die vielleicht sinnlichste Erfahrung und somit ein wesentlicher Schlüssel zur Welt. Jedenfalls ist das Ohr das erste funktionierende Organ und in diesem Sinne auch das letzte. Es gelingt uns mittlerweile, Hörbares sogar vom Urgrund unserer Existenz zu erfahren. In der Ordnung der Natur steht das Hören obenan. Hören leitet Handeln, unterschiedlich zwischen einzelnen Kulturen. Hören kann im städtischen Leben zum „pervertierten Vorgang“ werden – gibt es noch „Stille im Kopf“? Aus der Geschichte erfahren wir eine ganze Palette älterer Geräusche aus der Welt der Arbeit und der Kommunikation. Damit verbunden sind beim Einzelnen, vor allem beim älteren Menschen, tiefschlummernde, emotional besetzte Erinnerungen. Der ferne Schrei und andere akustische Signale in der Weite von Landschaftsräumen führten zur Gesangsstimme der Menschen. Das musikalische Hören ist zudem ein subtiler Prozess mit einem hohen Maß an Phantasiebildung. In diesem Zusammenhang entsteht das differenzierte und analytisch musikalische Hören, das erst den Interpretationsvergleich ermöglicht. Letztlich schenkt uns das musikalische Hören noch eine besondere Seite: die schon in Urzeiten im Mythos geborene Seite des Ästhetisch-Schönen.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragender: Jochem Wolff

 
„Von der Muse geküsst…“
Eine kleine Geschichte der Operette

Donnerstag, 17. August 2017

Multimedialer Vortrag von Autor Jochem Wolff

 
Für die Geburtsstunde der Operette sorgte Jacques Offenbach im Jahre 1855. Und so führt uns die musikalisch-historische Reise zu den Anfängen und damit zu „Orpheus in der Unterwelt“, dann nach Wien, wo Johann Strauß (Sohn) mit der legendären „Fledermaus“ die goldene Ära der Wiener Operette einläutete. Doch schon Ende des 19. Jahrhunderts bekam die Donau-Metropole eine starke Konkurrenz durch Berlin: „Frau Luna“, „Der Vetter aus Dingsda“ oder „Im weißen Rössel“ brachten es zu überwältigenden, langwährenden Erfolgen. Nicht zu vergessen die „Silberne Ära“ mit Fran Léhar oder Robert Stolz – Melodienseligkeit und kleine Fluchten aus dem Alltag inbegriffen. Die großen Traditionen der Operette leben bis heute weiter. Allen Widrigkeiten zum Trotz begleitet uns diese amüsante Kunstgattung durch die Zeiten mit einer faszinierenden Aura voller Charme und Esprit. Dieses Genre der Operette ist jeweils ein vielschillernder, einzigartiger Spiegel der gesellschaftlichen Verhältnisse ihrer Zeit.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag mit Musikbeispielen
Vortragender: Jochem Wolff

Augustinum Kassel

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