Kulturveranstaltungen

Theater, Kino, Ausstellungen …

Das kulturelle Herz des Hauses ist der Theater- und Festsaal des Augustinum Kassel. Hier finden regelmäßig hochkarätig besetzte klassische Konzerte und Theateraufführungen statt, aber auch Kinovorführungen, kurzweilige Kabarett- und Unterhaltungsmusik-Abende.

Kontakt zum Kulturreferat:

Anja Eckard (M.A.)
Tel.: 0561 / 93 64 - 807

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Unser aktueller Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Kassel

 
Mein Kassel.
Von der Fulda bis zum Herkules

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Bilder-Vortrag mit Günter Boller

 

In diesem Vortrag führt Günter Boller noch einmal die Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der schickalsschweren Stadt Kassel vor Augen. Als junger Mensch erlebte der Referent die Zerstörung im Bombenkrieg und den schwierigen Wiederaufbau hautnah mit. Darüber hinaus wird er auch die über tausendjährige Entwicklung der Stadt von den Anfängen bis zur Entstehung des „neuen“ Kassels nach Kriegsende umreißen. Vor allem aber stellt er den landschaftlichen Reiz der Stadt, die Einbettung in die waldreiche Umgebung, ihre berühmten Parkanlagen und Naturschutzgebiete dar. Lernen Sie Kassel neu kennen!

Mehr als 15 Jahre lang hat Günter Boller bei Diavorträgen und Ausflügen über Natur und Geschichte nordhessischer Landschaften berichtet. In diesem Jahr wird er seine Vortragstätigkeit aus Altersgründen beenden.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag
Vortragender: Günter Boller

 
Uti vår hage

Freitag, 7. Oktober 2016

A-capella-Konzert mit dem Ensemble Total Vokal

(c) John Alexander Bell

Total Vokal präsentiert ein nordisches Programm mit Liedern aus Norwegen, Schweden, Dänemark und Finnland, die größtenteils in Originalsprache gesungen werden. Daneben werden aber auch einzelne Strophen in deutscher Sprache zu hören sein, wie beispielsweise bei „Våaren“ von Edward Grieg oder dem schwedischen Volkslied „Uti vår hage“.

Das Programm setzt sich aus Volksliedern, klassischem Liedgut sowie Liedern aus Filmen zusammen. Mit diesen gestaltet das Ensemble einen Streifzug durch die skandinavischen Landschaften und ihrer Menschen. Von heiter beschwingten bis dramatisch getragenen Melodien werden mehrstimmige a-cappella Sätze sowie auch einzelne Solostücke zu hören sein – am Klavier begleitet von Inger Hagerup-Kessemeier.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 18:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: A-capella-Konzert
Vortragender: Total Vokal

Bildtraditionen in der Malerei
Stein im Bild - Gemalte Architektur

Dienstag, 11. Oktober 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Canaletto: Canale Grande, 1756 – 63 || wiki, Staatliche Museen zu Berlin
rechts: Robert Delaunay: Saint-Séverin numéro 3, 1909 – 10 || wiki, Guggenheim NY

Ideales Abbild in der mittelalterlichen Kunst, authentische Darstellung in der weiteren Entwick - lung – so zeigen sich einige Aspekte des facettenreichen Themas, dem diese Bildbetrachtung gewidmet ist. Wer kennt sie nicht, die detailgesättigten Ansich- ten der Stadt Dresden von Canaletto. Den Motiven der Stadt Dresden widmete auch Oskar Kokoschka zahlreiche Interpretationen. Ohne die Gattung der gemalten Architektur bliebe manche historische Ansicht unentdeckt.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

 
On working_days

Sonntag, 16. Oktober 2016

Vernissage mit Fotografien von Gabriele Reckhard

(c) Gabriele Reckhard

Bereits seit fünfundzwanzig Jahren reist Gabriele Reckhard mit ihren Kameras durch asiatische Länder. Kaum ein anderer Kontinent kann mit einer solchen Vielfalt an unterschiedlichen Kulturen, Völkern und landschaftlichen Schönheiten aufwarten. Nun zeigt das Augustinum Kassel eine Auswahl von 36 Fotografien der Foto-Designerin aus den letzten zehn Jahren.

Die Ausstellung „on working_days“ hat Menschen bei ihrer täglichen Arbeit im Blick. Die Bilder wollen keine Idylle vortäuschen: Sie laden ein zu einer genaueren Betrachtung.  Kleine Erläuterungen sind den Bildern beigefügt, ein Booklet gibt weitere Informationen zu den dreizehn bereisten Ländern.

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung Asiens lebt in urbanen Räumen. Die großen Städte sind Motoren wirtschaftlicher Entwicklung, aber auch Orte, die von sozialer Ungleichheit gekennzeichnet sind und die Landflucht begünstigen. Das prägt meist unsere Sicht auf prekäre Arbeitsbedingungen von Fabrikarbeit dort. Die Fotografin legt bei ihren Bildern den Fokus eher auf ländliche Regionen und Kleinstädte.

Die Bilder werden bis zum 25. November 2016 zu sehen sein!

Ort: Foyer
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Ausstellungseröffnung
Vortragender: Gabriele Reckhard

 
Dvořák und Schubert –
Triosonaten im Kontrast

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Kammerkonzert mit dem Uhde-Trio

 

Auf dem Programm stehen zwei bekannte Werke der Trioliteratur von Franz Schubert und Antonin Dvořák. Beide beschreiten dabei formal neue Wege: Franz Schubert übernimmt die klassische Form von Beethoven, weitet sie aber auf seine Weise aus und erfüllt sie mit neuen Inhalten. Diese bestehen nicht in einer prozesshaften Lösung des kompositorischen Problems wie bei Beethoven, sondern in einer Ausweitung der Form: „Das Wandern“ als Formprinzip.

Antonin Dvořák beschritt in seinem „Dumky-Trio“ neue Wege: Erstmals ist der Kopfsatz eines Trios nicht in der  Sonatenhauptsatzform geschrieben. Muster ist dagegen die „Dumka“: eine Form, bestehend aus langsamen, dramatischen und schnellen tänzerischen Teilen in abwechselnder Folge, eine ständige, ritualisierte Wiederkehr. Das wird eine interessante Gegenüberstellung!
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert
Vortragender: Tigran Harutjunjan, Violine Sanja Uhde, Violoncello Michael Uhde, Klavier

 
Edvard Grieg – Lyrische Stücke

Freitag, 28. Oktober 2016

Klavierkonzert mit Anastasia Sobyanina

 

Edvard Grieg war der Komponist, der Norwegen einen festen Platz auf der musikalischen Weltkarte sicherte. Sein Ziel war die Schaffung einer Musik, die dem norwegischen Volk eine Identität zu geben vermochte. Als Mitbegründer der Euterpe-Gesellschaft, widmete er sich der Förderung neuer skandinavischer Musik.

Zu seinen bekanntesten Werken zählen neben den Peer-Gynt-Suiten auch die „lyrischen Stücke“. Mit ihnen führte Grieg zwischen 1867 und 1901 eine Art poetisches Klaviertagebuch. So entstanden 66 kurze Charakterstücke, darunter auch der „Hochzeitstag auf Troldhaugen“, „Zug der Zwerge“ oder „An den Frühling“.

Hören Sie ausgewählte Klavierwerke vom „Chopin des Nordens“ gespielt von der mehrfachen Preisträgerin internationaler Wettbewerbe Anastasia Sobyanina, die 2013 beim internationalen Grieg Klavierwettbewerb in Bergen mit dem Norwegen-Diplom ausgezeichnet wurde.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Klavierkonzert
Vortragender: Anastasia Sobyanina

 
Franz Schubert.
Sein Leben - Seine Musik

Freitag, 4. November 2016

Ein Klavierabend von und mit Lutz Görner

 
Franz Schubert, dessen Namen und Musik Franz Liszt zehn Jahre nach Schuberts Tod in ganz Europa bekannt gemacht hat, war zu seinen Lebzeiten eine lokale Wiener Größe. Eingebunden in einen engen Freundeskreis, brauchte er immer wieder die Hilfe anderer, um sein Leben, das durch seine Syphiliserkrankung nur von kurzer Dauer war, zu meistern. Scheu und introvertiert seiner Umwelt gegenüber, aber innerlich von seiner eigenen Größe überzeugt, hat Franz Schubert viel Unvergängliches komponiert, das Sie während dieses Klavierabends hören werden: die Walzer und Ländler, die Klavierstücke, die Impromptus, die Märsche, seine berühmte „Wanderer-Fantasie“ und seine unsterblichen Lieder wie „Der Erlkönig“, „Das Heidenröslein“ oder „Die Forelle“. Allesamt Ohrwürmer, gespielt von Nadia Singer und gesungen von Edward Leach.

Eintrittskarten im VVK: 24 Euro (Gäste), 12 Euro (Studierende)  |  an der Abendkasse: 28 Euro

Externe Gäste erhalten die Eintrittskarten im Internet unter: http://www.lutzgoerner.de/tour/termine/eventdetail/270/228/schubert

oder an der Vorverkaufsstelle der HNA

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 24 Euro - Eintrittskarten erforderlich!
Veranstaltungsart: Rezitation & Musik
Vortragender: Lutz Görner (Rezitation), Nadia Singer (Klavier), Edward Leach (Gesang)

Bildtraditionen in der Malerei
Andacht - Geschichte des Tafelbildes

Dienstag, 15. November 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Hugo van der Goes: Portinari-Altar, rechter Flügel, vor 1476 || wiki, Uffizien Florenz
rechts: Lovis Corinth: Ecce homo, 1925 || wiki, Kunstmuseum Basel

Vor der als Antike bezeichneten Zeit gab es die Höhlenmalerei; später entwickelten sich die Wandmalerei, als Fresko benannt. Altarbilder im großen Umfang prägen die mittelalterliche Kunst, die Renaissance und auch noch den Barock. Interessan ter-weise hat sich aus den Miniaturen der Buchmalerei das Tafelbild entwickelt: Ein Format unterschiedlicher Größe, transportabel und überall zu präsentieren. Der Vortrag beschreibt den Weg von der Miniatur zum Tafelbild.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Lichtbild - Geschichte der Ikonenmalerei

Dienstag, 13. Dezember 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Enkaustische Ikone des Christus Pantokrator, 6. Jh. || wiki, Katharinenkloster Sinai
rechts: Geburt Christi, 17. Jh. || wiki, Griechenland

Ikonen sind die Kult- und Heiligenbilder der Ostkirchen, besonders der orthodoxen Kirchen des byzantinischen Ritus. Die meist auf Holz gemalten Bilder sind kirchlich geweiht und haben für die orthodoxe Theologie und Spiritualität eine große Bedeutung. Ikonen sollen Ehrfurcht wecken und eine existenzielle Verbindung zwischen dem Betrachter und dem Dargestellten herstellen, indirekt auch zwischen dem Betrachter und Gott. Sie werden weder als Kunstgegenstände noch als Dekoration angesehen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

 
Vom Hören

Mittwoch, 19. April 2017

Vortrag mit Hörbeispielen von Autor Jochem Wolff

 
Der Glaube kommt aus dem Hören, sagte schon der Apostel Paulus. Hören ist die vielleicht sinnlichste Erfahrung und somit ein wesentlicher Schlüssel zur Welt. Jedenfalls ist das Ohr das erste funktionierende Organ und in diesem Sinne auch das letzte. Es gelingt uns mittlerweile, Hörbares sogar vom Urgrund unserer Existenz zu erfahren. In der Ordnung der Natur steht das Hören obenan. Hören leitet Handeln, unterschiedlich zwischen einzelnen Kulturen. Hören kann im städtischen Leben zum „pervertierten Vorgang“ werden – gibt es noch „Stille im Kopf“? Aus der Geschichte erfahren wir eine ganze Palette älterer Geräusche aus der Welt der Arbeit und der Kommunikation. Damit verbunden sind beim Einzelnen, vor allem beim älteren Menschen, tiefschlummernde, emotional besetzte Erinnerungen. Der ferne Schrei und andere akustische Signale in der Weite von Landschaftsräumen führten zur Gesangsstimme der Menschen. Das musikalische Hören ist zudem ein subtiler Prozess mit einem hohen Maß an Phantasiebildung. In diesem Zusammenhang entsteht das differenzierte und analytisch musikalische Hören, das erst den Interpretationsvergleich ermöglicht. Letztlich schenkt uns das musikalische Hören noch eine besondere Seite: die schon in Urzeiten im Mythos geborene Seite des Ästhetisch-Schönen.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragender: Jochem Wolff

 
„Wenn Engel lachen“
Die Liebesgeschichte(n) der Katharina von Bora

Freitag, 9. Juni 2017

Musical mit Miriam Küllmer-Vogt & Peter Krausch oder Gernot Blume am Klavier

 

Wittenberg, im Jahr 1524: Die entlaufene Nonne Katharina von Bora hat sich unsterblich verliebt — in den Nürnberger Patriziersohn Hieronymus Baumgartner. Mutig bittet sie den bekannten Professor Martin Luther, der Familie ihres Angebeteten einen Brief zu schreiben. Und der Reformator erklärt sich auch dazu bereit; wenn Katharina ihrerseits ein gutes Wort für ihn bei ihrer Freundin Ava einlegt. In die hat der große Denker sich nämlich verguckt. Doch während die beiden im Atelier von Lukas Cranach versuchen, ihr Beziehungsleben in den Griff zu bekommen, droht die Reformation gerade zu scheitern — an machthungrigen Politikern, aufständischen Bauern, schwärmerischen Splittergruppen und übereifrigen Pfar­rern.

Miriam Küllmer-Vogt, von der Presse als Ausnahmetalent gelobt, bringt die Katharina in die­sem „Reformatorischen Kammer-Musical“ voller Witz und Leidenschaft, temperamentvoll und energiegeladen auf die Bühne. Ein Feuerwerk an Ausdruck und Charisma. Mit brillanter Stimme und mitreißendem Spiel verzaubert sie ihr Publikum, bezieht es charmant in das Ge­schehen mit ein und entführt es auf diese Weise in die aufregende Zeit der Reformation.

Einfühlsam und musikalisch hochkarätig begleitet wird sie von Peter Krausch oder Gernot Blu­me am Klavier.

Eintrittskarten zu dieser Veranstaltung sind ab Mai 2017 erhältlich am Empfang des Augustinum - Telefon 0561 / 9364-0.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 18 Euro - Eintrittskarten erforderlich
Veranstaltungsart: Musical
Vortragender: Miriam Küllmer-Vogt & & Peter Krausch oder Gernot Blume am Klavier

 
Von Drahteseln und Pedalrittern –
200 Jahre Fahrradgeschichte(n)

Mittwoch, 12. Juli 2017

Lesung mit Stephan Schäfer

 
1817 ließ der badische Forstlehrer Freiherr von Drais in Frankreich seine Laufmaschine als “Vélocipède” patentieren. Seither zeigen sich Autoren der Weltliteratur immer wieder von der „Lust, auf dem eisernen Rosse dahinzujagen“ inspiriert und laden ein zu einer abenteuerlichen LiteraTour auf zwei Rädern.

So erlebt Mark Twain bei seinen ersten Lektionen auf dem Hochrad poetische Aufschwünge und schmerzhafte Abstürze. Der 8-jährige Thomas Bernhard erfährt sich freiheitstrunken das Glück auf seiner ersten Spritztour im Salzburger Land. Egon Erwin Kisch beschreibt die volkstümliche Atmosphäre und „elliptische Tretmühle“ des Berliner Sechstagerennens und Kurt Tucholsky besucht verwaiste Fahrräder auf einer Kopenhagener Polizeistation. Und in Flann O’Briens surrealistisch-satirischem Kultbuch „Der dritte Polizist“ schließlich nehmen Fahrräder, bekanntlich das liebste Fortbewegungsmittel auf der grünen Insel, immer menschlichere Züge an.

Stephan Schäfer studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie an der Bremer Hochschule für Künste. 2001 gründete er das Kölner Künstler-Sekretariat. Seither wurden von ihm über 500 Veranstaltungen moderiert. Seit 2006 ergänzt Stephan Schäfer diese Tätigkeit durch Lesungen. Neben Themenabenden und Autorenportraits (u.a. Robert Walser, Wolfgang Hildesheimer, Elias Canetti, W. G. Sebald) gilt hier seine besondere Leidenschaft historischen und zeitgenössischen Reisebeschreibungen. Mit Schwerpunkten auf Ländern, Städten und Regionen gastiert Stephan Schäfer bundesweit für Reiseveranstalter und Auslandsgesellschaften, in Bibliotheken, Buchhandlungen und Museen. Thematische Klammern wie “Hotelgeschichten” oder “Eisenbahnfahrten literarisch” führen ihn darüber hinaus regelmäßig an für Lesungen eher untypische Orte wie Bahnhöfe und Hotels. Internet: www.lesen-ist-reisen.de

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Lesung
Vortragender: Stephan Schäfer

 
„Von der Muse geküsst…“
Eine kleine Geschichte der Operette

Donnerstag, 17. August 2017

Multimedialer Vortrag von Autor Jochem Wolff

 
Für die Geburtsstunde der Operette sorgte Jacques Offenbach im Jahre 1855. Und so führt uns die musikalisch-historische Reise zu den Anfängen und damit zu „Orpheus in der Unterwelt“, dann nach Wien, wo Johann Strauß (Sohn) mit der legendären „Fledermaus“ die goldene Ära der Wiener Operette einläutete. Doch schon Ende des 19. Jahrhunderts bekam die Donau-Metropole eine starke Konkurrenz durch Berlin: „Frau Luna“, „Der Vetter aus Dingsda“ oder „Im weißen Rössel“ brachten es zu überwältigenden, langwährenden Erfolgen. Nicht zu vergessen die „Silberne Ära“ mit Fran Léhar oder Robert Stolz – Melodienseligkeit und kleine Fluchten aus dem Alltag inbegriffen. Die großen Traditionen der Operette leben bis heute weiter. Allen Widrigkeiten zum Trotz begleitet uns diese amüsante Kunstgattung durch die Zeiten mit einer faszinierenden Aura voller Charme und Esprit. Dieses Genre der Operette ist jeweils ein vielschillernder, einzigartiger Spiegel der gesellschaftlichen Verhältnisse ihrer Zeit.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag mit Musikbeispielen
Vortragender: Jochem Wolff

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