Kulturveranstaltungen

Von Konzert bis Kabarett, von Kunst
bis Kino

Im Laufe der Jahre hat sich das Theater des Augustinum Seniorenresidenz Stuttgart-Sillenbuch mit seinen 384 Plätzen zu einem kulturellen Anziehungspunkt für den gesamten Stadtteil und darüber hinaus entwickelt. Die Karten des Konzert-Abos sind seit vielen Jahren so begehrt, dass man schnell zugreifen muss.

Kontakt zum Kulturreferat

Mirjam Messmer

Tel.: 0711 / 47 02 – 80 10

Der aktuelle Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Stuttgart-Sillenbuch

Werdegänge
Schulbankgeschichten – auf der Schulbank mit großen Autoren

Dienstag, 3. März 2020

Texte von Theodor Fontane, Joachim Ringelnatz, Erich Kästner u.a.

Gelesen von Stephan Schäfer, Kölner Künstler-Sekretariat

Gottlob, die Prügelstrafe ist schon lange ausgestorben, und die Hausaufgaben werden auch nicht mehr bei Petroleumlicht gemacht. „Fast alles hat sich geändert“, schreibt Erich Kästner, „und fast alles ist sich gleich geblieben“: von der Schultüte über Klassenarbeiten, Turnstunden und Prügeleien bis hin zur ersten zarten Liebe und dem Reifezeugnis. Theodor Fontane berichtet von liebevollen und skurrilen Lehrertypen im Ostseestädtchen Swinemünde, Joachim Ringelnatz erzählt vom Sitzenbleiben und heimlichen Rauchen, von den Streichen, Späßen und Jugendfreundschaften seiner Leipziger Schulzeit.

Eine Lesung, die einlädt, mit berühmten Literaten gemeinsam die Schulbank zu drücken und dabei auch die eigene Schulzeit mal wieder Revue passieren zu lassen, die vielleicht gar nicht so anders war...

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Lesung
Vortragender: Stephan Schäfer

Letzte Wege
„Das gehet meiner Seele nah“

Donnerstag, 5. März 2020

Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion im Spiegel ihrer Deutungen

Quelle: Wikipedia.de

Vortrag von Meinrad Walter, Amt für Kirchenmusik Freiburg

Im Familienkreis hieß sie die „große Passion“. Und das ist in jeder Hinsicht berechtigt. Die Zeitdauer dieser in der Leipziger Thomaskirche 1727 und 1736 aufgeführten Karfreitagsmusik sprengt das übliche Maß, denn benötigt werden zwei Chöre und zwei Orchester. Selbst die handschriftliche Partitur Bachs ist ungewöhnlich, weil er mit brauner und mit roter Tinte schreibt. Der Vortrag führt in Bachs Meisterwerk ein und setzt besondere Akzente bei der Wirkung dieser Matthäus-Passion. Kein anderes Werk der Musikgeschichte hat seit der Wiederentdeckung durch Felix Mendelssohn Bartholdy im Jahr 1829 so viele Echos hervorgerufen: Musiker*innen und Theolog*innen, aber auch Schriftsteller*innen und Regisseur*innen berichten von ihren Erfahrungen mit Bachs Musik.

 

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Meinrad Walter

Werdegänge
Jackie–O. A Fiction

Donnerstag, 12. März 2020

Improvisationen inspiriert von Elfriede Jelinek

Jackie: Anja Beckmann
Regie: Gustav Adolf Frank

Wir alle haben uns doch von dieser Jackie ein eigenes Bild gemacht, von dieser geheimnisvollen Diva der High Society. Elfriede Jelinek, Nobelpreisträgerin und literarisches Enfant terrible, hat ein exzentrisches Portrait einer sich selbst inszenierenden Frau entworfen. Von diesem Text inspiriert, hat das Theateratelier Augustinum Bilder entworfen und den Blick auf diese Jackie mit Musik, Tanz und Improvisationen gerichtet. Ein Leben voller Glanz und Glamour, Bedeutung und Behauptung, Schicksalsschläge und Schocks ziehen vorbei, die uns mitunter an ein Amerika von heute denken lassen.

Kaleidoskopartig plaudert Jackie über ihr Leben: scheinbar spöttisch als Freiheitstatue, sie zelebriert die schönen Bewegungen einer Dame von Welt, mokiert sich über die vielen Geliebten ihres Mannes, montiert die Kleidung als Mittelpunkt ihres Seins – schlank und Kindfrau als Image für die Massen. Immer nur lächeln, denn wie es im Inneren aussieht, geht niemanden etwas an. Unverfroren plaudert sie über Drogenrausch, spuckt Gift und Galle auf ihre Konkurrentin Marilyn, posiert mit Spott, schwärmt vom Charme ihres Jack, wie sie John F. nennt. Und sie gibt ihm die Schuld an ihren Fehlgeburten. Das Trauma des Attentats seziert sie wie überhaupt ihre Nähe zum Tod. Ihr Geheimnis: niemals zusammenrücken und sich von nichts und niemandem berühren lassen!

Das Theateratelier freut sich über Spenden für neue Requisiten.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: frei

Cinema Augustinum
Little Women

Freitag, 13. März 2020

Romanze über das Heranwachsen von vier Schwestern in den USA des
19. Jahrhunderts

USA 2019; 135 Min; FSK 0 Jahre
Regie: Greta Gerwig
Mit Saoirse Ronan, Emma Watson, Florence Pugh, Meryl Streep u. a.

Die vier March-Schwestern Jo, Meg, Amy und Beth wachsen Mitte des 19. Jahrhunderts in der von starren Geschlechterrollen dominierten Gesellschaft der Vereinigten Staaten auf. Je älter sie werden, desto mehr müssen sie einsehen, welche Hindernisse ihnen bei ihrer Selbstbehauptung als Frauen in den Weg gelegt werden. Gleichzeitig wird ihnen dadurch aber auch klar, wie sehr sie sich letzten Endes unterscheiden: Während die stolze Jo etwa Schriftstellerin werden will und das gesellschaftliche Rollendiktat der Ehefrau und Mutter verachtet, folgt Meg ihrem Herzen in die Heirat. Amy hingegen will ihrer Einzigartigkeit durch die Malerei ausdrücken. In der Männerwelt werden die vier Frauen oft kritisch beäugt - mit Ausnahme des jungen Laurie, der sich für Jo interessiert.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kino

Konzertabonnement
Duo Riul

Freitag, 20. März 2020

Klarinette und Klavier

Sebastian Manz, Klarinette
Martin Klett, Klavier

Niels Wilhelm Gade: Fantasiestücke, op. 43
John Ireland: Fantasy Sonata
Joseph Horovitz: Sonatine für Klarnette und Klavier
Igor Strawinsky: Drei Stücke für Klarinette solo
Claude Debussy: zwei Préludes aus „12 Préludes, Premier Livre“ für Klavier solo
Claude Debussy: Première Rhapsodie
John Novacek: Four Rags for Two Jons

Sebastian Manz und Martin Klett treten gemeinsam im kammermusikalischen Rahmen als Duo Riul auf und dies sehr erfolgreich. Im Jahre 2008 waren sie die Gewinner des deutschen Musikwettbewerbs.

Mit elf Jahren wurde Sebastian Manz Jungstudent an der Musikhochschule Lübeck, wo er sein Studium absolvierte. Der erste Preis beim internationalen Musikwettbewerb der ARD ermöglichte ihm die Zusammenarbeit mit dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks, dem Radio Symphonieorchester Stuttgart sowie dem Collegium Musicum Basel. 2012 gewann er den Echo Klassik in der Kategorie „Nachwuchskünstler des Jahres“. Konzertreisen führten ihn bis nach Japan wo er 2006 beim Schubertiade Festival auftrat. Seit 2010 ist Sebastian Manz Soloklarinettist beim Radio Symphonieorchester Stuttgart.

Sein Studium absolvierte der gebürtige Hamburger Martin Klett an der Musikhochschule in Lübeck und an der Universität der Schönen Künste Berlin. Das Jahr 2008 war für Martin Klett richtungsweisend. Er gewann den Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb als Solist und ist seither ein gefragter Konzertpianist nicht nur in Deutschland. Konzertreisen führen ihn nach ganz Europa. Darüber hinaus unterrichtet er an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig und im Rahmen von internationalen Meisterkursen.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 28 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Akkordeon-Konzert

Samstag, 21. März 2020

Eine Veranstaltung des Handharmonika-Club „Flottweg“ Sillenbuch e. V.

Der Handharmonika-Club „Flottweg“ Sillenbuch entführt Sie mit seinem Konzert in die Welt der Tänze: Deutsche, spanische, ungarische, russische und irische Tänze, Ballett, Volkstanz, Gesellschaftstanz, rhythmische Bühnenshowmusik. Die Akkordeonist*innen präsentieren abwechslungsreiche Tanzmusik mit einer eindrucksvollen Klangvielfalt. Hören und genießen Sie schwungvolle Rhythmen bei einem unvergesslichen Konzertabend!
Die Musiker*innen freuen sich auf Ihren Besuch.

Karten können Sie im Vorverkauf bei der Volksbank Stuttgart, Filiale Augustinum zum Preis von 12 Euro erwerben.

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 18:00
Eintritt: 14 Euro; VVK 12 Euro

Letzte Wege
Humorvoll sterben – wie kann das gehen?

Dienstag, 24. März 2020

Vortrag von Harald-Alexander Korp, Berlin

Der Tod ist eigentlich nicht zum Lachen, zumindest laut der pietätvollen Ansicht der christlichen Tradition. Doch gibt es überraschende Ausnahmen, wie das mittelalterliche Ostergelächter oder der „Dia de los Muertos“, dem farbenprächtigen Volksfest in Mexiko, bei denen man sich vor Lachen ausschütten darf. Im Buddhismus kann im Tod der freudvolle Moment der Erleuchtung geschehen. Jüdische Witze stellen sich mit schwarzem Humor gegen die Macht des Todes.
Inwieweit können Komik und Humor Trost auf dem letzten Weg sein?

Harald-Alexander Korp stellt Ihnen vor, wie man humorvoll mit dem Tod umgehen kann.

 

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro

Letzte Wege
Was bleibt? Gedanken über das Konzept der „Seele“

Freitag, 27. März 2020

Vortrag von Prof. Johanna Haberer, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen

Wie einer über das Ende des eigenen Lebens denkt, lässt erkennen, wie dieser Mensch das Leben schätzt. Seit es Menschen gibt, rätseln sie darüber, ob ihre Erdenzeit mit dem Tod endet oder ob von uns etwas bleibt: von unseren Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen, von Liebe, Schmerz und Jubel. Die Religionen nennen dieses Bleibende „Seele“, andere Wissenschaften sprechen vom „Personkern“, vom „Selbst“ oder von der „Persönlichkeit“.
Der Vortrag will diesen Überlegungen in der Kultur- und Religionsgeschichte folgen und fragt, was es auf sich hat mit der „Seele“ und warum wir wieder von der Seele als einem religiösen Konzept sprechen sollten.

Ort: Theater
Uhrzeit: 10:00
Eintritt: frei

Letzte Wege
Tod und Totenrituale

Dienstag, 31. März 2020

Transformation des Menschen im Alten Ägypten

Copyright: BY-SA 2.5

Vortrag von Prof. Dr. Holger Kockelmann, Heidelberger Akademie der Wissenschaften / Universität Tübingen

Kaum eine andere antike Kultur scheint so sehr von Vorkehrungen für das Leben nach dem Tod geprägt zu sein wie das Alte Ägypten: Aufwendige Grabbauten, die Mumifizierung des Leichnams und der Totenkult für die Verstorbenen vermitteln diesen Eindruck. Der Vortrag bietet einen Überblick über die damaligen Vorstellungen und Erwartungen zu Tod und Jenseits sowie deren Wandel in über drei Jahrtausenden ägyptischer Geistesgeschichte. Vor dem Hintergrund dieser Todes- und Jenseitskonzepte beleuchtet er anhand repräsentativer Beispiele den Sinn und die Funktion der Totenrituale und Bestattungskultur am Nil, von der Pyramidenzeit bis ins römische Ägypten.

 

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro

Kunst in der Galerie
Hinter dem Dunkel

Mittwoch, 1. April 2020

Vernissage zur Ausstellung mit Werken von Hilde Reiser

Einführung von Gerda Reuter

Hilde Reiser (1929 – 2019) wurde in Füssen im Allgäu als Tochter eines Bildhauers geboren. Seit ihrem neunten Lebensjahr bezeichnete sie sich selbst als religiös. Nach dem Abitur begann sie ein Bildhauer-Studium in München, wechselte jedoch bald das Fach und sie studierte zehn Semester Malerei an der Kunstakademie in Stuttgart, u. a. bei Willi Baumeister. Ihr Werk ist von religiösen Themen geprägt. In der Ausstellung „Hinter dem Dunkel“ zeigen wir Ihnen einen Kreuzweg und andere Arbeiten aus dem Themenkreis Passion und Auferstehung. Tiefe, Licht und Begegnungen spielen eine große Rolle in Hilde Reisers Arbeiten. Durch den Tiefenraum, den die Künstlerin schafft, gewährt sie uns einen Einblick, was ihrer Überzeugung nach in der Tiefe geschieht – hinter dem Dunkel.

Ausstellungsdauer: 2. April bis 7. Juni 2020

Ort: Augustinussaal/Galerie
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vernissage

Cinema Augustinum
Vom Gießen des Zitronenbaums

Freitag, 3. April 2020

Komödie über den Zustand der Welt im Allgemeinen und Palästina im Besonderen

QA/DE/CA/TR/PS 2019; 92 Min; FSK 0 Jahre
Regie: Elia Suleimann
Mit Elia Suleiman, Gael García Bernal, Tarik Kopty u. a.

Als die Nachbarn sich mal wieder an seinem Zitronenbaum bedient haben, ist für den Künstler Elia das Fass voll. Kurzerhand verlässt er seine Heimat Nazareth und macht sich in der großen weiten Welt auf die Suche nach einem neuen Zuhause: Er besucht genau die Länder, in denen Frauen nichts zu befürchten haben, die Kunst frei ist und es öffentliche Parks gibt, sodass niemand auf die Idee kommt, Zitronen zu stehlen. So bekommt er es in Paris und New York mit aggressiven Parkbesuchern, ferngesteuerten Touristen, Polizisten auf Rollern und bewaffneten Spaziergängern zu tun. Wo er sich über die Absurditäten anfangs noch wundert, wird ihm das alles irgendwann doch zu befremdlich. So stellt er bald fest, dass nicht nur im heimischen Nazareth das Leben immer seltsamer wird – auch anderswo verändert sich die Welt und wird skurriler. Egal, wohin er auf der Welt kommt, irgendetwas erinnert ihn immer an Palästina: sei es die Polizei, die Grenzkontrollen oder grassierender Rassismus.
Kleine Szenen zeigen mit einem ebenso subtilen wie schwarzen Humor die Zufälligkeit und Absurdität von Normalität. Aus kleinen alltäglichen Beobachtungen entsteht – mit Elia Suleiman als modernem Buster Keaton mittendrin – ein Film-Gewebe, das viel über unsere Gegenwart verrät.

Ort: Theater
Uhrzeit: 09:11
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kino

Geschichten aus Stuttgarts Geschichte (Teil XI)

Dienstag, 7. April 2020

Reich bebilderter Vortrag von Bernhard Leibelt

Bild: Bernhard Leibelt

Die Kirchen Stuttgarts zählen zu den – im wahrsten Sinne des Wortes – herausragenden Gebäuden der Landeshauptstadt. Der erste Teil der Kirchengeschichten beschäftigt sich mit der Urkirche im Stuttgarter Raum sowie den Hauptkirchen der beiden großen Konfessionen in der Innenstadt.
Wussten Sie, dass der Mörtel zum Bau der Stiftskirche angeblich nicht nur mit Wasser, sondern auch mit Wein angerührt wurde, da der Nesenbach nur wenig Wasser führte, der Wein aber in Unmengen vorhanden war? Auch über die „Stuttgarter Madonna“, eine gotische Marienstatue, die früher einmal in der Stiftskirche stand und die nach der Reformation eine neue Heimat im katholischen Hofen fand, wird berichtet.

Ort: Theater
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Vortragender: Bernhard Leibelt

Kinderdarstellungen durch die Jahrtausende

Freitag, 17. April 2020

Kunst- und kulturgeschichtliche Betrachtungen von Marie-Theres Scheffczyk

Es gibt in der Geschichte der Kunst Epochen, in denen Bilder von Kindern so gut wie gar nicht auftauchen. Gelegentlich können sie kleinen Erwachsenen gleichen, ein andermal scheinen sie vergnügte kleine Kerlchen zu sein, sind aber tatsächlich Begleiter des Liebesgottes Amor.
Verhältnismäßig spät erst wird Kindheit als eigenständige menschliche Lebensphase gesehen. Bis dahin gilt sie nur als Übergangsphase in die Erwachsenenwelt.
Ab dem 16. Jahrhundert werden Kinder zunehmend zum bildwürdigen Motiv, angefangen im Bereich der königlichen Höfe über das Bürgertum bis hin zu dem einfachen Volk und zu den Ärmsten. Stilistisch und inhaltlich besonders vielfältig werden Kinderbilder im 20. Jahrhundert. Insbesondere Picasso und Paul Klee stehen hier für viele neue Sichtweisen.

Ort: Theater
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kunsthistorischer Vortrag
Vortragender: Marie-Theres Scheffczyk

Epochen der Architektur
Moderne Architektur in der zweiten Hälfte des
20. Jahrhunderts

Montag, 20. April 2020

Vortrag von Barbara Honecker, M.A.

Von Jaimrsilva - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0 (Wikipedia.de)

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges verändert sich die Architektur sehr stark – die Einflüsse aus Amerika machen sich in Europa bemerkbar. In den 60er und 70er Jahren werden große Bauvorhaben verwirklicht, die Industrialisierung und damit einhergehend das Wachstum der Städte sind ein wichtiges Thema. Die einzelnen Stilrichtungen innerhalb der Architektur werden immer kurzlebiger und zahlreicher, wie der Brutalismus, die Postmoderne, der Dekonstruktivismus etc. Der Vortrag gibt einen Rückblick auf diese spannende Zeit in der Architektur.

Ort: Theater
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Architektur-Vortrag
Vortragender: Barbara Homecker

Reif für die Insel
Irland – Inselparadies im Atlantik

Dienstag, 21. April 2020

Multivisionsshow von Sandra Butscheike und Steffen Mender

Irland, die grüne Insel? Ja, das Eiland schillert tatsächlich in den schon von Johnny Cash besungenen 40 verschiedenen Grüntönen. Über dieses Klischee hinaus hat Irland aber noch weitaus mehr zu bieten: Wiesen, Moore, wild zerklüftete Steilklippen, kilometerlange Sandstrände, Steinzeitgräber, Burgen und Klöster, lebhafte bunte Städte, Pubs, Guinness und Whiskey.
Irland ist also wahrlich nicht einfarbig, sondern eine Insel voller Kontraste: Im Süden locken kilometerlange Sandstrände. Dank des Golfstroms zeigt sich hier eine subtropische Vegetation, die eine außergewöhnliche Blütenpracht hervorbringt. In Kinsale beginnt der Wild Atlantic Way, eine der längsten ausgewiesenen Küstenstraßen der Welt. Über 2600 km schlängelt sich die Straße entlang der Atlantikküste bis hinauf zum Malin Head an der Nordspitze der Insel. Der Ring of Kerry, die Felseninsel Skellig Michael, die Cliffs of Moher, der Burren, Connemara, Slieve League und Malin Head sind nur einige Höhepunkte entlang der spektakulären Panoramastraße.
Inmitten der schönen Landschaften finden Sandra Butscheike und Steffen Mender immer wieder farbenfrohe Dörfer und lebendige Städte – allen voran Dublin, mit einer einzigartigen Kultur-, Musik- und Pubszene.
Die beiden Fotojournalisten haben die Insel mehrere Monate bereist und in beeindruckenden Bildern diese einzigartige Mischung eingefangen, die die Faszination Irlands ausmacht.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 8 Euro
Veranstaltungsart: Multivisionsshow
Vortragender: outdoorvisionen

Die Zeit ist reif für…
Der Kampf gegen Krankheit und Tod

Donnerstag, 23. April 2020

Schutzimpfung – Röntgen – Penicillin

Von Wilhelm Röntgen; current version created by Old Moonraker.

Vortrag von Prof. Dr. Robert Jütte, Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung Stuttgart

Vor einigen Jahren wurde von zwei amerikanischen Ärzten eine Rangliste mit den wichtigsten Erfindungen in der Medizin zusammengestellt. Unter den ersten zehn bahnbrechenden medizinischen Entdeckungen befinden sich die Pockenschutzimpfung, das Röntgen und das Penicillin. Alle drei stehen für unterschiedliche Bereiche der Medizin: die Impfung für die Prophylaxe oder Krankheitsvorbeugung, das Röntgen für die moderne Diagnostik, die sich bildgebender Verfahren bedient und das Penicillin für die biochemische Arzneitherapie. Gleichzeitig stehen diese drei Erfindungen auch für den medizinischen Fortschritt in drei Jahrhunderten. Die Geschichte dieser und anderer Erfindungen im Bereich der Medizin ist bislang überwiegend aus der Fortschrittsperspektive geschildert worden. Meistens wird dabei vergessen, dass dieser Fortschritt auch seinen Preis hatte und dass sich schon früh kritische Stimmen erhoben, die auf negative Folgen hinwiesen. Außerdem wird häufig übersehen, dass einige Zeit verging, bis sich diese Neuerungen in der medizinischen Praxis durchsetzten. Gezeigt wird, welche Auswirkungen diese Erfindungen auf die Medizin hatten und wie die Gesellschaft darauf reagierte.

Ort: Theater
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Medizingeschichtlicher Vortrag
Vortragender: Prof. Dr. Robert Jütte

Konzertabonnement
Krisztina Fejes

Montag, 27. April 2020

Klavier

Krisztina Fejes, Klavier

Muzio Clementi: Sonate in B-Dur, op. 24 Nr. 2
Frédéric Chopin: Nocturne in es-Moll, op. 55 Nr. 2
Frédéric Chopin: Walzer in Es-Dur, op. 18
Franz Liszt: Venezia e Napoli
Domenico Scarlatti: Sonate in d-Moll, K 9
Domenico Scarlatti: Sonate in D-Dur, K 45/L. 265
Domenico Scarlatti: Toccata in d-Moll, K 141
Claude Debussy: Estampes
Béla Bartók: Suite, op. 14, Sz. 62, BB 70
Zoltán Kodály: Széleöy keserves – Transilvanian song
Zoltán Kodály: Dances of Marosszék

Krisztina Fejes bestritt bereits im Alter von 12 erste Musikwettbewerbe und wurde mit 14 Jahren am Béla Bartók Konservatorium aufgenommen. Ab 2003 führte sie ihr Studium an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest fort, wo sie heute auch Meisterkurse unterrichtet. Als Solistin arbeitet sie regelmäßig mit den großen ungarischen Orchestern wie dem Savaria Symphonieorchester oder dem BM Donau Symphonieorchester zusammen. Mit ihrer dynamischen und ausdrucksstarken Art des Klavierspiels schafft sie eine Vielfalt an Klangfarben und erzeugt eine besondere Atmosphäre für alle Zuhörer im Konzertsaal.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 28 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert
Kultur-Seniorenresidenz-Stuttgart-Sillenbuch

Augustinum
Stuttgart-Sillenbuch

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