Kulturveranstaltungen

Theater, Kino, Ausstellungen …

Das kulturelle Herz des Hauses ist der Theater- und Festsaal des Augustinum Kassel. Hier finden regelmäßig hochkarätig besetzte klassische Konzerte und Theateraufführungen statt, aber auch Kinovorführungen, kurzweilige Kabarett- und Unterhaltungsmusik-Abende.

Kontakt zum Kulturreferat:

Anja Eckard (M.A.)
Tel.: 0561 / 93 64 - 807

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Unser aktueller Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Kassel

 
Die Provence – zwischen Alpen und Meer

Montag, 1. August 2016

Panorama-Vortrag von Dieter Freigang

(c) Dieter Freigang

Die Provence als Inbegriff von Erholung, Ferien und südlichem Lebensstil zählt heute zu den beliebtesten europäischen Reisezielen. Viel gepriesen als „Land des Lichts“, der Farben und der Düfte, ist das Sonnenland Frankreichs eine der großen Kulturlandschaften mit vielen historischen Bauten in den Metropolen Avignon, Arles, Nimes und einem Aix-en-Provence, das als französische Bilderbuchstadt gilt.

Dazu kleine verträumte Bergdörfer und provenzalische Kleinstädte mit buntem Markttreiben, ob Gordes, Saignon, Bonnieux und Lourmarin im Naturpark des Luberon oder das mittelalterliche Felsennest Les Baux, Chateauneuf-du-Pape als das Weindorf schlechthin, venezianische Impressionen in L'Isle-sur-la-Sorgue und die Bories-Steinhäuser als Relikte vergangener Zeiten.

Die Provence präsentiert eine anmutige, wenngleich extrem gegensätzliche Landschaft mit unendlicher Vielfalt: unwirtlich, dünn besiedelt und gebiergig die Hochprovence rund um Castellane und Moustiers und der Gorges du Verdon als eindrucksvollster Schlucht Europas.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 9 Euro
Veranstaltungsart: Panorama-Vortrag
Vortragender: Dieter Freigang

 
Impressionen einer russischen Seele

Mittwoch, 3. August 2016

Ausstellungseröffnung mit Werken von Sergey Kleonov

(c) Sergey Kleonov - März

Sergey Klenov wurde 1953 geboren. Er studierte am Kunstatelier Puschkin sowie an der Kunstschule in Moskau. Seine Leidenschaft fürs Reiten sowie die jahrelange Arbeit auf einem Gestüt (auch als international anerkannter Jockey) finden sich in vielen Bildern wieder – in der Allianz von Pferd und Reiter. Seine Liebe für Historisches bringt Sergey Klenov bei Porträts und Kampfszenen zum Ausdruck. In den späteren Arbeiten wird die innere Welt des Künstlers durch für ihn bedeutsame Alltagsgegenstände in den Fokus gestellt. Die Gegenstände werden wiederum in eine historische Szenerie eingebunden. Viele Arbeiten verbinden so Stillleben und Landschaft. 

Ort: Foyer
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vernissage
Vortragender: Sergey Klenov

 
La fille aux cheveux de lin

Donnerstag, 11. August 2016

Kammerkonzert mit Cosima Breidenstein, Violine & Jasmin-Isabel Kühne, Harfe

 

„Mit Tönen die Seelen ihrer Zuhörer zu berühren“ ist Ziel der beiden Musikerinnen Cosima Breidenstein und Jasmin-Isabel Kühne. Wunderbar geeignet dafür sind ihre Instrumente, Violine und Harfe, und auch die Werke der Komponisten, die sie für ihr Kammerkonzert ausgewählt haben: U.a. Camille Saint-Saëns, Jules Massenet, Eric Satie und Claude Debussy entführen uns in das Frankreich der Jahrhundertwende.

Cosima Breidenstein, Konzertmeisterin der Sinfonietta Köln, und Jasmin-Isabel Kühne, Solo-Harfenistin im Staatsorchester Braunschweig, Preisträgerin des internationalen Harfenwettbewerbs in Mailand und dem Lyon & Healy Award Europe.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert
Vortragender: Cosima Breidenstein, Violine & Jasmin-Isabel Kühne, Harfe

1916 – Ein Tag wie im Märchen

Samstag, 13. August 2016

Deutsch-französische Lesung mit Klaviermusik

 

Sprecher: Marie-Paule Albin & Ernst-Helmar Knappe

Am Klavier: Lilia Gilmanova

Sein Name war Raimund, wie der meines Großvaters. Vor 1914 war er ein begabter Klavierspieler. Mitten in den Kriegswirren kommt für ihn eines Tages der Befehl, diverse Objekte zu einem – an helleren Tagen sichtbaren aber doch über die Schusslinie – entfernten Haus hin zu deponieren; endlich scheint der wertvolle Augenblick, das Verlassen des Schützengrabens zum Greifen nahe, und ein neuer Abenteuer-Tag nimmt seinen Lauf…

Eine Geschichte nach einer wahren Begebenheit, die in Deutsch und Französisch gelesen und von einem Reigen klassischer Musik begleitet wird.

Eine Kooperation mit „Cercle Français de Kassel“ – der Gesellschaft für deutsch-französische Zusammenarbeit e.V. – DFG.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei - Spende erbeten
Veranstaltungsart: Deutsch-französiche Lesung mit Klaviermusik
Vortragender: Marie-Paule Albin & Ernst-Helmar Knappe |Am Klavier: Lilia Gilmanova

 
Brasilien –
zwischen Traum und Wirklichkeit

Mittwoch, 17. August 2016

Ein Porträt in Streiflichtern aus Geschichte und Gegenwart

Corcovado mit Cristo Redentor in Rio de Janeiro (c) wikimedia / By Klaus with K

Mit Bildern, Rezitationen und musikalisch erlesenen Musikbeispielen vorgestellt von Autor Jochem Wolff

In seiner „Liebeserklärung“, seinem Reisebericht von 1941 schreibt Stefan Zweig von „Brasilien, dem Land der Zukunft“. So manche Träume sind nicht erfüllt und haben sich verloren in einem schwierigen sozialen Spannungsfeld. Dennoch erscheint Brasilien, einer der BRIC-Staaten und zugleich das fünftgrößte Land der Erde, zudem Schaufenster der Fußball-WM von 2014 und der Olympiade von 2016, als schillernd, spannend, reizvoll und deswegen als ein äußerst lohnendes Sujet weitgefächerter Betrachtungen.

Der Soziologe, Musik- und Literaturhistoriker Jochem Wolff taucht Brasilien in ein Licht, das neben Geschichte und gesellschaftlicher Gegenwart auch das überraschend lebendige und fortschrittliche Literaturschaffen nebst einem vielfältigen Musikgeschehen aus zwei Jahrhunderten beleuchtet.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag mit Musikbeispielen
Vortragender: Jochem Wolff

Bildtraditionen in der Malerei
Natur pur!
Geschichte der Landschaftsmalerei

Dienstag, 23. August 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Gartenszene, Wandmalerei in Pompei, 1. Jh. || wikimedia
rechts: Paul Cézanne: Landschaft mit Pappeln, 1888 || wiki, National Gallery London

In der Renaissance öffnete sich das Fenster zur Umgebung. Gold- oder blauer Hintergrund als Zeichen des Ideellen wurden abgelöst, die Darstellung der Landschaft entwickelte sich nach und nach zu einem eigenständigen Sujet: Im Barock mit dem entsprechenden Pathos, in der Romantik als Symbol der Sehnsucht und später oft als freie Interpretation. Mit dem Blick zurück auf die einzelnen Entwicklungsschritte markiert der Vortrag wesentliche Stationen der Landschaftsdarstellung und ihre Positionen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Seestücke
Geschichte der Marinemalerei

Dienstag, 20. September 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Bonaventura Peeters: Großes Seestück, 1652 || wiki, private Sammlung
rechts: Caspar David Friedrich: Mönch am Meer, 1809 || wiki, Alte Nationalgalerie Berlin

Es gilt zu unterscheiden zwischen den Seestücken beispielsweise eines William Turner – der sich mit der Schifffahrt intensiv beschäftigt hat, um atmosphärisch genau das Leben und Erleben auf einem Schiff zu schildern – und anderen Malern, denen es wichtiger war, historische Ereignisse unter der Überschrift „Marinebild“ oder „Seestück“ abzubilden. Daneben gibt es Darstellungen des Meeres wie die berühmte „Welle“ von Gustave Courbet oder Caspar David Friedrichs „Mönch am Meer“.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Stein im Bild
Gemalte Architektur

Dienstag, 11. Oktober 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Canaletto: Canale Grande, 1756 – 63 || wiki, Staatliche Museen zu Berlin
rechts: Robert Delaunay: Saint-Séverin numéro 3, 1909 – 10 || wiki, Guggenheim NY

Ideales Abbild in der mittelalterlichen Kunst, authentische Darstellung in der weiteren Entwick - lung – so zeigen sich einige Aspekte des facettenreichen Themas, dem diese Bildbetrachtung gewidmet ist. Wer kennt sie nicht, die detailgesättigten Ansich- ten der Stadt Dresden von Canaletto. Den Motiven der Stadt Dresden widmete auch Oskar Kokoschka zahlreiche Interpretationen. Ohne die Gattung der gemalten Architektur bliebe manche historische Ansicht unentdeckt.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Andacht
Geschichte des Tafelbildes

Dienstag, 15. November 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Hugo van der Goes: Portinari-Altar, rechter Flügel, vor 1476 || wiki, Uffizien Florenz
rechts: Lovis Corinth: Ecce homo, 1925 || wiki, Kunstmuseum Basel

Vor der als Antike bezeichneten Zeit gab es die Höhlenmalerei; später entwickelten sich die Wandmalerei, als Fresko benannt. Altarbilder im großen Umfang prägen die mittelalterliche Kunst, die Renaissance und auch noch den Barock. Interessan ter-weise hat sich aus den Miniaturen der Buchmalerei das Tafelbild entwickelt: Ein Format unterschiedlicher Größe, transportabel und überall zu präsentieren. Der Vortrag beschreibt den Weg von der Miniatur zum Tafelbild.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Lichtbild
Geschichte der Ikonenmalerei

Dienstag, 13. Dezember 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Enkaustische Ikone des Christus Pantokrator, 6. Jh. || wiki, Katharinenkloster Sinai
rechts: Geburt Christi, 17. Jh. || wiki, Griechenland

Ikonen sind die Kult- und Heiligenbilder der Ostkirchen, besonders der orthodoxen Kirchen des byzantinischen Ritus. Die meist auf Holz gemalten Bilder sind kirchlich geweiht und haben für die orthodoxe Theologie und Spiritualität eine große Bedeutung. Ikonen sollen Ehrfurcht wecken und eine existenzielle Verbindung zwischen dem Betrachter und dem Dargestellten herstellen, indirekt auch zwischen dem Betrachter und Gott. Sie werden weder als Kunstgegenstände noch als Dekoration angesehen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Augustinum Kassel

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