Kulturveranstaltungen

Theater, Kino, Ausstellungen …

Das kulturelle Herz des Hauses ist der Theater- und Festsaal des Augustinum Kassel. Hier finden regelmäßig hochkarätig besetzte klassische Konzerte und Theateraufführungen statt, aber auch Kinovorführungen, kurzweilige Kabarett- und Unterhaltungsmusik-Abende.

Kontakt zum Kulturreferat:

Anja Eckard (M.A.)
Tel.: 0561 / 93 64 - 807

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Unser aktueller Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Kassel

 
Blick hinter die Kulissen

Samstag, 6. Februar 2016

Eine besondere Hausführung

 

Erleben Sie das Augustinum Kassel einmal nicht nur von außen: Wir laden Sie ein, bei uns vom Schwimmbad bis zur Bibliothek hinter die Kulissen zu blicken. Erfahren Sie, welche Angebote unseren Bewohnern täglich zur Verfügung stehen. Auf spannenden Wegen informieren wir Sie ausführlich über unser Haus und zeigen Ihnen Appartements. Freuen Sie sich auf nicht-alltägliche Einblicke – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ort: Foyer
Uhrzeit: 14:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Informationsveranstaltung
Vortragender:  

Rituale. Spielregeln des Lebens
Einen stillen Ort finden.
Die Meditation im ZEN-Buddhismus

Donnerstag, 11. Februar 2016

Vortrag von Gerald Weischede, Zen-Meister in der Tradition von Shunryu Suzuki Roshi und Richard Baker Roshi

 

Der Buddhismus nennt im „edlen achtfachen Pfad“ Aspekte, die zur Erkenntnis in grundlegenden Fragen des menschlichen Lebens führen können: Rechtes Üben, rechte Achtsamkeit, rechte Versenkung. Die Meditation ist das Ritual, das im Zentrum des ZEN-Buddhismus steht – die absichtslose, nicht auswählende Aufmerksamkeit des Geistes, ohne einem Gedanken zu folgen oder ihn zu verdrängen. Indem während des Übens die Flut der Gedanken zur Ruhe kommt, wird das Erleben von Stille und Leere – Shunyata – möglich. Die Meditation ist ein stiller Ort, der aus den alltäglichen Bewegungen, dem immer Beschäftigt-Sein und stets Zielgerichteten herausführt.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Zen-Meister Gerald Weischede

 
Menschen im Exil in Kassel

Montag, 15. Februar 2016

Gesprächsrunde mit Flüchtlingen
und Mitarbeiterinnen vom Mädchenhaus Kassel 1992 e.V.

 

Drei junge Frauen, die am Ende ihrer Flucht in Kassel eine neue Heimat gefunden haben und hier in Ausbildung und Studium sind, erzählen über ihre individuellen Wege und die aktuelle Situation der Flüchtlinge, die nach Kassel kommen. Alle drei sind Mitarbeiterinnen des 1. Mädchenhaus Kassel, das seit vielen Jahren eine besondere Anlaufstelle für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge, aber auch für Flüchtlingsfamilien ist. Häufig wird Menschen, die nach langer Flucht bei uns ankommen und um Schutz bitten, vorgeworfen, sie seien lediglich Wirtschaftsflüchtlinge. Diesem Vorurteil möchten wir entgegen wirken. Respekt wächst mit dem Wissen über andere Kulturen, Religionen und Traditionen und aus dem daraus resultierenden Verständnis. Dazu wollen Bahar Djamali, Mariam Ahmed, Fatim M´ballou Traore und Stefanie Burmester gerne in einem offenen Gespräch mit Ihnen beitragen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: Spende für das Mädchenhaus erbeten
Veranstaltungsart: offene Gesprächsrunde
Vortragender: Bahar Djamali, Mariam Ahmed, Fatim M´ballou Traore und Stefanie Burmester

 
Tibet. Den Himmel berühren

Mittwoch, 17. Februar 2016

Multivisionsshow von und mit Kai-Uwe Küchler
Fotograf, Reiseerzähler und Buchautor

Lhasa-Barkhor
(c) Kai-Uwe Küchler

Bis heute entzündet sich die Fantasie des Abendlandes an den wirklichen oder vermeintlichen Wundern eines der unzugänglichsten Gebiete der Erde.

Sieben mehrmonatige Reisen führten Kai-Uwe Küchler in die Hauptstadt Lhasa, durch Zentraltibet, bis in die entlegendsten Gebiete. Selbst im bisher wenig besuchten Osten Tibets spürt er den Überraschungen eines weitgehend unbekannten Landes nach.

Der Autor berichtet über die Historie und die Kultur Tibets, über farbenfrohe Klosterfeste und das heutige Leben der Menschen seit dem Einmarsch chinesischer Truppen. Einer der zahlreichen Höhepunkte ist die abenteuerliche Geschichte seiner Pilgerfahrt zum heiligen Berg Kailash und die rituelle Umrundung des 6.714 m hohen Eisriesen. Mit 10.000 Einheimischen erlebt er dort das berühmte Saga Dawa Fest.

Zum Schluß nimmt Kai-Uwe Küchler die Zuschauer mit in die fantastische Canyonlandschaft des einst mächtigen Königreiches Guge im äußersten Westen des Landes.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Multivisionsshow
Vortragender: Kai-Uwe Küchler

 
Die asiatische Honigbiene
– eine Chance gegen das Bienensterben?

Freitag, 19. Februar 2016

Bebilderter Vortrag von Imker Jens Grützner aus Schauenburg

 

Was haben die „anderen“ Bienen aus Asien der europäischen Honigbiene voraus? Gibt es bald eine „robuste Superbiene“ oder geht das Bienensterben weiter? Erfahren Sie etwas über Bienenrassen und deren Eigenschaften.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 3 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Jens Grützner, Imker

 
Zauberhafte Klänge aus Indonesien

Samstag, 20. Februar 2016

Gamelan-Konzert mit Manyar Sewu

(c) Gabriele Nielsen

Das Wort „Gamelan“ bezeichnet sowohl eine Musikrichtung, die vor Jahrhunderten in den alten Fürstenhöfen der indonesischen Inseln Java und Bali entstanden ist, als auch das aus traditionellen Instrumenten bestehende Orchester, das diese Musik spielt, bestehend aus Gongs, Metallophonen, Xylophonen, Trommeln, Flöten und Saiteninstrumenten. Grundmelodien, Variationen, Umspielungen und Begleitstimmen fügen sich zu einem vielschichtigen Gebilde zusammen, das ganz neue musikalische Erfahrungen ermöglicht.

Das Kasseler Gamelan-Ensemble Manyar Sewu (früher: Gamelan Project) wurde im Jahr 2007 gegründet. Seitdem widmet es sich der traditionellen javanischen Gamelanmusik sowie neuen Formen des Gamelanspiels.

Durch Konzerte und Workshops in ganz Deutschland versucht Manyar Sewu mit seinem Leiter Ulli Götte, diese besondere musikalische Kultur künstlerisch und pädagogisch zu vermitteln.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 9 Euro
Veranstaltungsart: Gamelan-Konzert
Vortragender: Manyar Sewu

Bildtraditionen in der Malerei
Nackt!
Geschichte der Aktmalerei

Dienstag, 23. Februar 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Lucas Cranach d. Ä.: Der Sündenfall (Adam und Eva), 1510-20 || wiki, KHM Wien
rechts: Egon Schiele: Weiblicher Akt, 1910 || wiki, Albertina Wien

Das Wissen um die Proportionen des menschlichen Körpers gehört zu den Grundlagen allen künstlerischen Schaffens. Und dies nicht nur in der Betrachtung von außen, sondern auch die inneren Zusammenhänge sind relevant. Bereits in der Antike galt der Mensch als das Maß aller Dinge, in der Renaissance erwachte dieser Gedanken zu neuem Leben. Darstellungen des menschlichen Körpers im Wandel der Zeit sowie im religiösen und im mythologischen Kontext stehen im Rahmen dieses Vortrages zur Diskussion.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

 
Beethoven – sein Weg zur Meisterschaft

Donnerstag, 25. Februar 2016

Klavierabend mit Justus Frantz

 
Justus Frantz gehört zu den bekanntesten Pianisten und Dirigenten unserer Zeit. Der Schritt in die internationale Spitzenklasse gelang ihm 1970 mit Herbert von Karajan und den Berliner Philharmonikern sowie später in New York unter Leonard Bernstein. 1986 initiierte er das Schleswig-Holstein Musik Festival, 1995 folgte die Gründung der Philharmonie der Nationen, dessen Chefdirigent Justus Frantz bis heute ist.

Im Augustinum Kassel gastiert der Pianist mit drei der bekanntesten Klaviersonaten Beethovens: Nr.8 „Pathétique“, Nr.14 „Mondschein“ und Nr.23 „Appassionata“. Kaum eine andere Werkgruppe hat in der Geschichte der Klaviermusik eine so große Bedeutung wie die der Klaviersonaten Ludwig van Beethovens. Sie durchziehen Beethovens gesamte kompositorische Laufbahn und können als ein Abbild seiner künstlerischen Entwicklung betrachtet werden.

Die kompetente Moderation von Justus Frantz, der mit seinen Interpretationen die Zuhörer zu begeistern weiß, verspricht ein außergewöhnliches Konzerterlebnis!

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf über den Empfang des Augustinum Kassel, Tel.: 0561 / 9364-0 und im Internet unter www.adticket.de/Justus-Frantz.html

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: Eintrittskarten im VVK: 38 Euro (Gäste) | an der Abendkasse: 48 Euro
Veranstaltungsart: Klavierkonzert
Vortragender: Justus Frantz

 
Abendglocken

Donnerstag, 3. März 2016

Vokalensemble St. Petersburger Harmonie, unter der Leitung von Alexander Andrianov

 

Vokalensemble St. Petersburger Harmonie:
Alexander Andrianov | Boris Karandassov | Ewgenij Wischnewskij Senior | Ewgenij Wischnewskij Junior |
Wjatscheslaw Ignatowitsch | Petr Samojlin

Die Freunde russischer Musik dürfen sich auf einen musikalischen Hochgenuss freuen: Erneut ist das russische Volkalensemble Harmonie vom Konservatorium St. Petersburg auf Konzertreise in Deutschland. Ziel des Ensembles ist die authentische Wiedergabe der russisch geistlichen und weltlichen Chormusik vom 14. Jahrhundert bis zur Moderne.

„Harmonie“ überzeugt durch kultiviertes Stimmpotential, Klangschönheit und überwältigendes Klangspektrum, sowohl im Gesamtklang des Ensembles als auch bei zahlreichen solistischen Vorträgen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: A-Capella-Konzert
Vortragender: Vokalensemble St. Petersburger Harmonie

Rituale. Spielregeln des Lebens
Jüdisches Leben – vorgestellt am Beispiel von Anatevka

Freitag, 4. März 2016

Bebilderter Vortrag von Elena Padva,
Leiterin des Sara Nussbaum Zentrums für Jüdisches Leben Kassel

 

Sholom Alejchem (1859 –1916) – einer der bedeutendsten jiddischsprachigen Schriftsteller – schrieb die Erzählungsfolge „Tewje, der Milchman“, die dann später als Grundlage für das bekannte Musical „Fiddler on the roof“ bzw. "Anatevka" diente. In diesem Werk kommt man mit zahlreichen Traditionen des Judentums in Berührung, die einige Fragen aufwerfen: Wieso haben Juden in Osteuropa in einem Schtetl gelebt? Warum zerbricht man bei einer jüdischen Hochzeitszeremonie ein Glas? Durfte ein jüdisches Mädchen sich ihren Liebsten selbst aussuchen oder wer hatte die Wahl zu treffen? Was ist eigentlich Jiddisch für eine Sprache? Antworten auf diese und andere Fragen erhalten Sie in diesem Vortrag, sowie Einblicke in das Alltagsleben eines Schtetl in Osteuropa in der Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert.

Dieser Vortrag dient quasi als Einführung zur Schwarzlichttheateraufführung von Anatevka am Montag, den 14. März 2016!

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei - Spende erbeten
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Elena Padva, Leiterin des Sara Nussbaum Zentrums für Jüdisches Leben Kassel

 
Made in Germany
Asiatische Malerei – Koreanische Puppen

Samstag, 5. März 2016

Vernissage mit Kunstwerken von Ok-Kyoung Radeke

 
Die koreanische Künstlerin Ok-Kyoung Radeke zeigt eine Auswahl Ihrer Bilder der letzten Jahre. Es handelt sich neben asiatischen Motiven um Landschaftsbilder, Stillleben, Portraits in Aquarell, Öl, Buntstift und Kohle. Weiterhin sehen Sie handgemachte, original koreanische Puppen. Diese jahrhundertealte koreanische Tradition ist sehr selten zu sehen, da außerhalb Koreas weltweit nur wenige Menschen diese Puppen herstellen. Die meisten der ausgestellten Bilder und Puppen können nach der Ausstellung auch käuflich erworben werden.
Ort: Foyer
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Ausstellungseröffnung
Vortragender: Ok-Kyoung Radeke

 
Russische Klänge zu vier Händen

Donnerstag, 10. März 2016

Klavierkonzert mit Monica & Carl-Axel Dominique

 
Monica und Carl-Axel Dominique sind beide in Schweden bekannte Pianisten und Komponisten. Carl-Axel Dominique spielt Werke von Rameau bis Strawinski, Cage und vor allem von Olivier Messiaen, von dem er viele Werke auf CD aufgenommen hat. Monica Dominique spielt neben klassischer Musik vor allem Jazz, hat dazu Stücke komponiert und mit verschiedenen Ensembles zusammengearbeitet. Beide haben sich auf das Spiel zu vier Händen spezialisiert und für das Konzert im Augustinum ein besonderes Programm mit Kompositionen von Rachmaninov, Katjaturjan, Borodin, Rimskij-Korsakov und Stravinskij entwickelt.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Klavierkonzert
Vortragender: Monica & Carl-Axel Dominique

Anatevka

Montag, 14. März 2016

Schwarzlichttheateraufführung von und mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Augustinum Kassel

 
Der Milchmann Tevje hat fünf Töchter, drei davon im heiratsfähigen Alter. Er versucht diese seinem jüdischen Glauben gemäß zu verheiraten. Das geht nicht so einfach von statten, denn die Töchter haben ihre eigenen Vorstellungen und seine Frau nicht minder... Vom jiddischen Roman „Tewje, der Milchmann“ des Autors Scholem Alejchem über das Musical „Fiddler on the Roof“ bis zu Verfilmungen hat das Werk vielfältige Ausprägungen erfahren. Eine davon können Sie nur hier erleben: Unter der Leitung von Babette Schirmer kreieren BewohnerInnen vom Augustinum Kassel eigenhändig Puppen und eine Schwarzlichttheaterspiel der besonderen Art.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei - Spende erbeten
Veranstaltungsart: Schwarzlichttheaterspiel
Vortragender: Bewohnerinnen und Bewohnern des Augustinum Kassel

Bildtraditionen in der Malerei
Große Ereignisse
Geschichte der Historienmalerei

Dienstag, 15. März 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Albrecht Altdorfer: Die Alexanderschlacht, 1529 || wiki, Alte Pinakothek München
rechts: Jacques-Louis David: Napoleon überquert die Alpen, 1800 || wiki, KHM Wien

Das Historienbild ist eine Erfindung der Renaissance. Es reagierte auf das sich wandelnde Geschichtsbewusstsein in der Gesellschaft sowie auf das damit verbundene Bedürfnis, Vergangenheit mit bestimmten Intentionen im Bild darzustellen und zu rekonstruieren – zum Beispiel historisch bedeutsame Ereignisse wie Schlachten, Krönungen oder Eroberungen. Mit der Erfindung der Fotografie veränderte sich auch diese Gattung der Malerei. Der Vortrag gibt Einblicke in die eine, wie die andere Art des Historienbildes.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

 
„Die Jahreszeiten“ von Peter Tschaikowsky

Montag, 21. März 2016

Klavierkonzert mit Alexander Weht

 
Bei musikalischen „Jahreszeiten“ denkt man eigentlich an die „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi oder das berühmte Oratorium von Joseph Haydn. Doch es gibt auch einen Zyklus von zwölf Klavierstücken von Peter Tschaikowsky, obgleich dieser im Konzertsaal kaum zu hören ist. In unserem Konzertsaal schon!

Von Dezember 1875 bis Mai 1876 komponierte Tschaikowsky diese zwölf Charakterstücke und benannte sie nach den Monaten der Veröffentlichung. Die Titel der Jahreszeiten sind zugleich auch ihr Programm, denn der Komponist fängt typische Stimmungen und Szenarien der jeweiligen Monate ein. „An der Feuerstelle“ ist sein „Winter-Stück“ umschrieben; der Februar thematisiert den Karneval; der Mai spiegelt die Atmosphäre einer sternenklaren romantischen Frühlingsnacht. Da ist die Intensität des Sommers spürbar, die Melancholie der Vergänglichkeit im Herbst und die stille Poesie des Winters.

Die „Jahreszeiten“ waren ein Auftrag des Verlegers Nikolai Bernhard, den Herausgeber der Petersburger Musikzeitschrift Namens „Nouvelisste“. Er wollte Monat für Monat ein neues Heft mit aktuellen Klavierkompositionen des populären Komponisten herausgeben, die sich jeweils auf den Monat beziehen sollten. Bernhard, ein großer Kenner der russischen Poesie, gab Tschaikowksy auch poetische Motti mit auf den Weg, die jedem Stück voran gestellt werden und quasi als Epigraph dienen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Klavierkonzert
Vortragender: Alexander Weht

 
Frühlingserwachen

Dienstag, 29. März 2016

Bajan-Konzert mit den Moskauer Bajanvirtuosen
Prof. Wladimir Bonakow und Iwan Sokolow

 
Das Bajan ist ein in Osteuropa verbreitetes Knopfakkordeon. Es entwickelte sich in den vergangenen Jahrzehnten vom Volksmusikinstrument, das zu Festen und Tänzen erklang, zum Konzertinstrument. Obwohl es zur Familie der Ziehharmonika gehört, stellt sich das Bajan als ein Musikgerät mit sehr individuellen Eigenschaften dar. Bereits der erste Anblick vermittelt den Eindruck von einem Reich­tum an Tönen und Registern: Mit seinen 226 Knöpfen vermag das Bajan einen Musikgenuss zu bie­ten, den ein Akkordeon mit seiner Tasten-­Knopf-Klaviatur nicht in einer solchen Tonpracht erzeugen kann wie ein Bajan.

In den Händen von Prof. Wladimir Bonakow und Iwan Sokolow erleben Sie Originalität und die außerordentliche Klangfülle des Bajans. Auf dem Programm stehen Werke von Tschaikowsky, Mussorksy und russische Volksweisen.
Stimmen Sie sich musikalisch auf den Frühling ein!

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bajan-Konzert
Vortragender: Prof. Wladimir Bonakow und Iwan Sokolow

 
Dancing

Freitag, 1. April 2016

Konzert mit der Jazz-Combo Echoes of Swing

(c) Foto Sascha Kletzsch – Echoes of Swing
v.l.: Bernd Lhotzky, Chris Hopkins, Colin T. Dawson, Oliver Mewes

Es wird heute oft übersehen, dass der frühe Jazz vor allem Tanzmusik war. Vom Charleston und Ragtime über den Foxtrott und Lindy Hop und bis zum Jive entstanden die neuesten Tänze parallel zur Entwicklung der Jazzmusik. Erst später, beginnend mit dem Swing und Bebop wurde der Jazz konzertant. Am Schnittpunkt dieser Entwicklung bewegen sich seit vielen Jahren die „Echoes of Swing“, und so muss man es auch verstehen, wenn das Quartett sein neues Album „Dancing“ nennt.

Ein Ballett durch die Jazzgeschichte - eine verblüffende Bezüge herstellende swingende Anthologie zum Thema Tanz im Jazz, bei der nichts klingt, wie man es kennt. Sie beginnt natürlich bei Johann Sebastian Bach: Eine Gavotte aus der Englischen Suite No. 6, ein barocker Schreittanz also, wird zum melodischen Überzug eines fein swingenden Schlagzeugsolos. Über James P. Johnsons in einen modernen Jazz-Waltz verwandelten Charleston, Scott Joplins ‚Ragtime Dance’, Cole Porters ‚Dream Dancing’ oder Sidney Bechets ‚Premier Bal’ geht es bis zu Pixinguinhas brasilianischem Choro ‚Diplomata’, Bernd Lhotzkys kubanischem Bolero ‚Salir a la Luz’ und zum stark an Duke Ellingtons exotische Klangmalereien erinnernden ‚Ballet of the Dunes’ aus der Feder von Chris Hopkins. Jedes Stück auf „Dancing“ spricht Kopf, Bauch und Beine gleichermaßen an, und so wird jeder Hörer in diesem weit gespannten Bogen seine Favoriten finden.

Eintrittskarten: 25 Euro (Gäste), erhältlich am
Empfang des Augustinum Telefon: 0561 / 9364-0

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 25 Euro - Eintrittskarte erforderlich
Veranstaltungsart: Jazzkonzert
Vortragender: Echoes of Swing

Bildtraditionen in der Malerei
Alltagsleben
Geschichte der Genremalerei

Dienstag, 26. April 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Jan Vermeer: Dienstmagd mit Milchkrug, 1657 – 1658 || wiki, Rijksmuseum Amsterdam
rechts: Carl Spitzweg: Der Bücherwurm, um 1850 || wiki, Museum Schäfer Schweinfurt

In der Malerei ist das Genre die Darstellung einer Alltagsszene. Jan Vermeer gilt als einer der bedeutenden Vertreter dieser Bildgattung. Überhaupt war das 17. Jahrhundert eine Zeit, in der Innenleben und Interieur eine zunehmende Rolle spielte. Die meisten Genrebilder besitzen eine große didaktische Relevanz, weil sie einen stark moralischen Gehalt aufweisen. Die Darstellung negativer Verhaltensweisen sollte eine abschreckende Wirkung erzielen, die Darstellung positiver hingegen zur Nachahmung animieren.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Ruhe
Geschichte des Stilllebens

Dienstag, 24. Mai 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Floris Claesz van Dijck: Stilleben mit Käse, um 1615 || wiki, Amsterdam, Rijksmuseum
rechts: Paul Cézanne: Le vase paillé, um 1895 || wiki, The Barnes Foundation Merion

Der Stil und die Stille verbinden sich im Stillleben. Menschenleere Darstellungen verweisen jedoch immer auch auf Lebensweisen. Sie sind nicht nur auf „Essen und Trinken“ bezogen, sondern zeigen sorgfältig arrangierte Blumen, Tiere, Bücher und Symbole, die die Vergänglichkeit des Seins thematisieren: Stundenglas, Kerze, Spielkarten, Totenschädel, Weltkugeln. In der Spätgotik werden in religiösen Bildern kleine Ansammlungen von Dingen gezeigt. Im Barock etabliert sich daraus eine eigene, höchst vielfältige Gattung.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Fauna
Geschichte der Tiermalerei

Dienstag, 14. Juni 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Felszeichnung in der Höhle von Lascaux, ca 17.000 – 15.000 v. Chr. || wikimedia
rechts: Franz Marc: Rehe im Schnee II, 1911 || wiki, Lenbachhaus München

Die ersten Darstellungen von Tieren finden sich in den Höhlenzeichnungen von Altamira und Lascaux. Das Tier als Freund und Begleiter oder als Feind des Menschen hat zu allen Zeiten, in allen Stilen und allen Epochen eine Rolle gespielt. Thematisch finden sich Tiere in religiös motivierten Bildern wie beispielsweise solche von dem Hl. Hieronymus oder auch in mythologischen Darstellungen. Künstler der Moderne, wie Franz Marc und Max Beckmann gaben diesen Lebewesen neue Daseinsformen in der Kunst.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Sinnbildlich
Geschichte der Allegorie in der Malerei

Dienstag, 12. Juli 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Sandro Botticelli: La Primavera DT, um 1482 || wiki, Uffizien Florenz
rechts: Pompeo Batoni: Allegorie der Künste, 1740 || wiki, Musée des beaux-arts de Montréal

Auch allegorische Darstellungen gehören zu den Erfindun gen der Renaissance. Seitdem sind sie eine beliebte Gattung, wenn es darum geht, Inhalte mithilfe einer „verschlüsselten“ Sprache auszudrücken. Berühmt und bekannt ist das Bild „Die Freiheit führt das Volk“ von Eugene Delacroix. Hier tritt die Allegorie in der Sonderform der Personifikation auf, in der durch Attribute, Hand lungsweisen und Reden die Versinnbildlichung eines abstrakten Begriffes, wie einer Tugend oder eines Lasters, zum Ausdruck kommt.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Natur pur!
Geschichte der Landschaftsmalerei

Dienstag, 23. August 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Gartenszene, Wandmalerei in Pompei, 1. Jh. || wikimedia
rechts: Paul Cézanne: Landschaft mit Pappeln, 1888 || wiki, National Gallery London

In der Renaissance öffnete sich das Fenster zur Umgebung. Gold- oder blauer Hintergrund als Zeichen des Ideellen wurden abgelöst, die Darstellung der Landschaft entwickelte sich nach und nach zu einem eigenständigen Sujet: Im Barock mit dem entsprechenden Pathos, in der Romantik als Symbol der Sehnsucht und später oft als freie Interpretation. Mit dem Blick zurück auf die einzelnen Entwicklungsschritte markiert der Vortrag wesentliche Stationen der Landschaftsdarstellung und ihre Positionen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Seestücke
Geschichte der Marinemalerei

Dienstag, 20. September 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Bonaventura Peeters: Großes Seestück, 1652 || wiki, private Sammlung
rechts: Caspar David Friedrich: Mönch am Meer, 1809 || wiki, Alte Nationalgalerie Berlin

Es gilt zu unterscheiden zwischen den Seestücken beispielsweise eines William Turner – der sich mit der Schifffahrt intensiv beschäftigt hat, um atmosphärisch genau das Leben und Erleben auf einem Schiff zu schildern – und anderen Malern, denen es wichtiger war, historische Ereignisse unter der Überschrift „Marinebild“ oder „Seestück“ abzubilden. Daneben gibt es Darstellungen des Meeres wie die berühmte „Welle“ von Gustave Courbet oder Caspar David Friedrichs „Mönch am Meer“.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Stein im Bild
Gemalte Architektur

Dienstag, 11. Oktober 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Canaletto: Canale Grande, 1756 – 63 || wiki, Staatliche Museen zu Berlin
rechts: Robert Delaunay: Saint-Séverin numéro 3, 1909 – 10 || wiki, Guggenheim NY

Ideales Abbild in der mittelalterlichen Kunst, authentische Darstellung in der weiteren Entwick - lung – so zeigen sich einige Aspekte des facettenreichen Themas, dem diese Bildbetrachtung gewidmet ist. Wer kennt sie nicht, die detailgesättigten Ansich- ten der Stadt Dresden von Canaletto. Den Motiven der Stadt Dresden widmete auch Oskar Kokoschka zahlreiche Interpretationen. Ohne die Gattung der gemalten Architektur bliebe manche historische Ansicht unentdeckt.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Andacht
Geschichte des Tafelbildes

Dienstag, 15. November 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Hugo van der Goes: Portinari-Altar, rechter Flügel, vor 1476 || wiki, Uffizien Florenz
rechts: Lovis Corinth: Ecce homo, 1925 || wiki, Kunstmuseum Basel

Vor der als Antike bezeichneten Zeit gab es die Höhlenmalerei; später entwickelten sich die Wandmalerei, als Fresko benannt. Altarbilder im großen Umfang prägen die mittelalterliche Kunst, die Renaissance und auch noch den Barock. Interessan ter-weise hat sich aus den Miniaturen der Buchmalerei das Tafelbild entwickelt: Ein Format unterschiedlicher Größe, transportabel und überall zu präsentieren. Der Vortrag beschreibt den Weg von der Miniatur zum Tafelbild.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Lichtbild
Geschichte der Ikonenmalerei

Dienstag, 13. Dezember 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Enkaustische Ikone des Christus Pantokrator, 6. Jh. || wiki, Katharinenkloster Sinai
rechts: Geburt Christi, 17. Jh. || wiki, Griechenland

Ikonen sind die Kult- und Heiligenbilder der Ostkirchen, besonders der orthodoxen Kirchen des byzantinischen Ritus. Die meist auf Holz gemalten Bilder sind kirchlich geweiht und haben für die orthodoxe Theologie und Spiritualität eine große Bedeutung. Ikonen sollen Ehrfurcht wecken und eine existenzielle Verbindung zwischen dem Betrachter und dem Dargestellten herstellen, indirekt auch zwischen dem Betrachter und Gott. Sie werden weder als Kunstgegenstände noch als Dekoration angesehen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Augustinum Kassel

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