Kulturveranstaltungen

Theater, Kino, Ausstellungen …

Das kulturelle Herz des Hauses ist der Theater- und Festsaal des Augustinum Kassel. Hier finden regelmäßig hochkarätig besetzte klassische Konzerte und Theateraufführungen statt, aber auch Kinovorführungen, kurzweilige Kabarett- und Unterhaltungsmusik-Abende.

Kontakt zum Kulturreferat:

Anja Eckard (M.A.)
Tel.: 0561 / 93 64 - 807

Unser aktueller Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Kassel

Cinema Augustinum
Rheingold – Gesichter eines Flusses

Donnerstag, 2. März 2017

Dokumentarfilm, Deutschland 2014




Regie: Peter Bardehle, Lena Leonhardt
Sprecher: Ben Becker


Von seinem Ursprung in den Schweizer Alpen bis zur Mündung in die Nordsee durchquert der Rhein unterschiedlichste Nationen, noch mehr Länder umfasst sein Einzugsgebiet. Auf seinem Weg formte er im Laufe der Jahrtausende einzigarte Landschaften. Die Gesichter des Flusses werden in Luftbildern gezeigt, so entsteht ein Panorama aus der Mitte Europas. Schauspieler Ben Becker erzählt die Geschichte des Flusses, unterstützt von einem musikalischen Leitmotiv aus dem Opernwerk Richard Wagners, das die Musiker Steffen Wick und Simon Detel zu Filmmusik umgearbeitet haben. „Rheingold – Gesichter eines Flusses“ folgt dem Lauf des Rheins aus der Vogelperspektive und präsentiert seine vielen unbekannten Gesichter. Mythen, Traditionen und Innovationen rund um den Fluss rücken in ein neues Licht. Bildgewaltig und poetisch zugleich setzt der Film mit seinen spektakulären Luftaufnahmen Maßstäbe in der deutschen Kinolandschaft. So haben Sie den Rhein noch nie gesehen!



91 Minuten

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart:

Kino - Filmvorführung

Vortragender:

Grenzgänger in der Kunst
Leonardo da Vinci – Universalgenie, Erfinder und Maler

Dienstag, 7. März 2017

Vorlesung mit Dr. Ellen Markgraf

Leonardo da Vinci - Mona Lisa, zwischen 1503 und 1505

Der italienische Maler, Bildhauer, Architekt und Naturwissenschaftler Leonardo da Vinci (1452-1519) gilt als Universalgenie, in dessen Werk sich Kunst, Philosophie und Naturwissenschaften auf einzigartige Weise verbinden. Der Schöpfer großer Meisterwerke wie der “Mona Lisa” und “Das letzte Abendmahl” machte auch durch seine facettenreichen Studien zur menschlichen Anatomie und technischen Errungenschaften und Erfindungen von sich reden (u.a. Fallschirm und Taucheranzug).

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Vorlesung

Vortragender: Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin & Fotografin

ideenreich
Die Mutter aller Innovationen –
Eine verblüffend erhellende Kulturgeschichte

Sonntag, 12. März 2017

Beamer-Show von und mit dem Fotografen Thomas Herbrich

 


 


Eine Frage: Welcher Idee verdanken wir die gesamte Entwicklung unserer Kultur? Vielleicht halten Sie kurz inne, und denken darüber nach, bevor Sie weiterlesen… Die Antwort mag Sie vielleicht verwundern. Es handelt sich um die …? Kein Spielzeug, sondern ein Alltagsgegenstand. Er kann dick und kurz sein oder lang und dünn. Er ist kein Stift und trotzdem haben wir mit ihm erst schreiben gelernt. Ohne ihn gäbe es keine Kleine Nachtmusik, keine Mona Lisa, keine Dampfmaschine und auch sonst keine Erfindungen. Seine Betrachtung lädt ein zum Beten und Feiern, zum Meditieren und Kuscheln. Manche versuchen mit ihm die Geister zu beschwören.


Neugierig? Dann wird der Vortrag von Thomas Herbrich sicher Ihre Leidenschaft entzünden. Er hat für seine unterhaltsame und spektakuläre Show nahezu vier Jahre lang recherchiert. Er ist ein weltweit angesehener Fotograf, bekannt für sensationelle Bildbearbeitungen und Special Effects, auch für Hollywood-Blockbuster. Seit Jahren steht er mit Vorträgen über seine Fotografie und über kulturhistorische Themen auf der Bühne, die Jung und Alt faszinieren.


 


Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Beamer-Show

Vortragender: Thomas Herbrich

Zeit im Umbruch
Die Reformation – ein unerhörtes Sprachereignis

Dienstag, 14. März 2017

Vortrag von Prof. Dr. Werner Besch,
Professor em. für Sprache und ältere deutsche Literatur

© Mit freundlicher Genehmigung des Erich Schmidt Verlages

Die drei “heiligen Sprachen” Hebräisch, Griechisch und Lateinisch galten viele Jahrhunderte als allein gültige Bibelsprachen. Die Kirche hatte großes Misstrauen gegenüber Übersetzungen jeglicher Art.


Luther lieferte 1522 das Neue Testament in deutscher Sprache, ein unerhörtes Sprachereignis, Horizonte öffnend für die deutschen Christenmenschen, für persönliches Bibellesen und Bibelverstehen. Die Alleinherrschaft des Latein (Vulgata) und der kirchlichen Deutungsmacht wurde außer Kraft gesetzt. Die christliche Volkskirche hatte ihre Freiheit und ihre eigene Muttersprache (ohne Latein) im Gespräch mit Gott erlangt.


Als weiteres epochales Sprachereignis, nunmehr mit Langzeitwirkung, darf nach der Konfessionsspaltung die gesamtdeutsche Spracheinigung auf der Lutherspur gelten. Beides hat Luther nicht angestrebt – es hat sich so ergeben. Unsere heutige Schriftsprache ist zwar nicht von Luther gemacht, aber in den Grundlagen und in der Entwicklungsrichtung eindeutig von ihm mitbestimmt worden. Nicht weltliche Macht und Autorität hat die Spracheinigung unseres dialektreichen Landes bewirkt, sondern letztlich die Bibelautorität.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Vortrag

Vortragender: Prof. Dr. Werner Besch

Tango tales

Donnerstag, 16. März 2017

mit Raul Jaurena, Bandoneon und Bernd Ruf, Klarinette – Jaurena Ruf Project

© Foto: Michelsen, Baruschke


75 Jahre Raul Jaurena – ein Leben erfüllt von Tango!


Raul Jaurena ist Tango. Der Meister des Bandoneons und Grammy-Gewinner aus Montevideo, feiert seinen runden Geburtstag gemeinsam mit seinem musikalischen Partner Bernd Ruf an der Klarinette und bittet zum Tango Argentino. Direkt im Anschluss an seinen Geburtstag am 26. August startet das preisgekrönte Duo seine inzwischen schon traditionelle Nordtour mit Klassikern aus 100 Jahre Tango.


 In 14 Konzerten durch Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern erzählen die beiden mit ihren Instrumenten Geschichten, poetisch und sinnlich, für Seele und Herz: Geschichten vom Leben, von Freundschaften und Trennungen, von Geburt und Tod, mit Herzblut und musikalischer Eindringlichkeit. Aníbal Troilos heitere Milongas, Canciones von Carlos Gardel, Piazzollas Tango Nuevo und die poetischen Kompositionen von Raul Jaurena lassen die Tango-Geschichte aufleben.


Dauer: 90 Minuten + Pause

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Tangokonzert

Vortragender: Raul Jaurena & Bernd Ruf

Wolkenweltreise

Montag, 27. März 2017

Dia-Multivisionsshow mit Diplom-Geograf Wolfgang Senft

© Wolfgang Senft



Gewiss ist das Himmelspanorama ein ungewöhnliches Thema für eine Dia-Show, die aber mit besonders spektakulären Bildern aufwarten kann! Die Luftikusse und andere Himmelserscheinungen, die in einer Art Niemandsland schweben, werden zur wildromantischen Kulisse. Das ständig wechselnde Szenarium über unseren Köpfen ist, je nach Wetterlage, von erschreckender Dramatik oder friedvoller Schönheit. Die zum Teil wattezarten, zum Teil düsterdrohenden Gebilde aus Wasserdampf und Eiskristallen scheinen immer wieder in Bewegung zu geraten. Mal treiben Cumuluswolken wie majestätische Berge auf gleicher Höhe, dann zeigen zerzauste Federwolken ihren seidenartigen Glanz und kurz darauf wachsen sich türmende, gewaltige Pilze mit leuchtend weißen Schirmen heran: gigantische Ambosswolken, aus denen später Regen oder Hagel prasseln wird.


Die Mitreisenden erfahren etwas über Wolken- und Wetterentstehung, Bauernregeln und Himmelsphänomene wie Regenbogen, Glorienerscheinungen und dergleichen. Persönliche Reiseerlebnisse und viele poetische Zitate aus der Literatur runden den Vortrag ab.



Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Multivision

Vortragender: Diplom-Geograf Wolfgang Senft

Grenzgänger in der Kunst
Artemisia Gentileschi – Malerin im Spannungsfeld

Dienstag, 28. März 2017

Vorlesung mit Dr. Ellen Markgraf

Artemisia Gentileschi - Susanna und die Ältesten, etwa 1610

Artemisia (1593-1652), die Tochter des Malers Orazio Gentileschi ist eine der ersten namentlich bekannten Künstlerinnen. Sie wird von ihrem Vater zu Agostini Tassi in die Lehre geschickt, der die junge Schülerin vergewaltigt. Dieses Erlebnis verarbeitet sie, indem sie sich auf die Darstellung biblischer Geschlechterkämpfe konzentriert; allein die “Enthauptung des Holofernes” malt sie sechs Mal. Der Vortrag beleuchtet die bedeutende “Caravaggistin” im Spannungsfeld zwischen Kunst und Leben.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Vorlesung

Vortragender: Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin & Fotografin

!!! Carmen -> wird verschoben !!!

Freitag, 7. April 2017

Schwarzlichttheateraufführung von und mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Augustinum Kassel



Wer ist verführerischer als Carmen? Die Gefährliche, die rücksichtslos mit dem Schicksal ihrer Opfer spielt; die emanzipierte Zigeunerin, die ihre Freiheit liebt und einen Mann nur so lange, bis der nächste kommt.


Dass es einmal eine der populärsten Opern überhaupt werden sollte, davon ahnte Georges Bizet nichts. Er starb drei Monate nach der Uraufführung, die im Oktober 1875 in Wien stattfand und vom Publikum eher kühl aufgenommen wurde. Der unkonventionelle Inhalt und Bizets revolutionäre Abweichungen von der gewohnten Form der Opéra comique gerieten in die Kritik. Dennoch blieb der internationale Erfolg nicht aus. Im Laufe der Zeit entstanden zahlreiche Inszenierungen und Adaptionen: Stumm- und Tonfilme, theatralische und filmische Varianten.


Vielfältige Ausprägungen hat das Werk erfahren, aber eine davon können Sie nur hier erleben: Unter der Leitung von Babette Schirmer kreieren BewohnerInnen des Augustinum Kassel eigenhändig Puppen und ein Schwarzlichttheaterspiel der besonderen Art. Versäumen Sie diese einmalige Gelegenheit nicht!

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei – Spende erbeten
Veranstaltungsart:

Schwarzlichttheater

Vortragender: Bewohnerinnen und Bewohnern des Augustinum Kassel

 
Benedictus

Dienstag, 11. April 2017

Geistliches Konzert mit dem Ensemble "Sacralissimo",
den goldenen Stimmen aus Bulgarien

 

Der ganze Raum wird durchdrungen vom leidenschaftlichen Klang der bulgarischen Opernsänger – jeder hat sein Fach studiert und jeder ist gefragter Solist – für große Rollen auf Opernbühnen und bei namhaften Chören. Sakrale Gesänge, Opernarien oder folkloristisch geprägte Stücke begeistern das Publikum überall, wo Sacralissimo auftritt.


Sacralissimo, das sind: Bariton Dilian Kushev, Tenor Jurii Nikolov und Manol Paskalev am Klavier. Sie präsentieren Ihnen geistliche Werke wie Benedictus, Pieta Signori, Panis Angelicus, Ave Maria, Vater unser, Ich bete an die Macht der Liebe oder Agnus dei sowie  einige Arien aus den Opern Tosca, La Traviata und Turandot.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Geistliches Konzert

Vortragender: bulgarisches Ensemble "Sacralissimo"

 
Vom Hören

Mittwoch, 19. April 2017

Vortrag mit Hörbeispielen von Autor Jochem Wolff

Der Glaube kommt aus dem Hören, sagte schon der Apostel Paulus. Hören ist die vielleicht sinnlichste Erfahrung und somit ein wesentlicher Schlüssel zur Welt. Jedenfalls ist das Ohr das erste funktionierende Organ und in diesem Sinne auch das letzte. Es gelingt uns mittlerweile, Hörbares sogar vom Urgrund unserer Existenz zu erfahren. In der Ordnung der Natur steht das Hören obenan. Hören leitet Handeln, unterschiedlich zwischen einzelnen Kulturen. Hören kann im städtischen Leben zum “pervertierten Vorgang” werden – gibt es noch “Stille im Kopf”? Aus der Geschichte erfahren wir eine ganze Palette älterer Geräusche aus der Welt der Arbeit und der Kommunikation. Damit verbunden sind beim Einzelnen, vor allem beim älteren Menschen, tiefschlummernde, emotional besetzte Erinnerungen. Der ferne Schrei und andere akustische Signale in der Weite von Landschaftsräumen führten zur Gesangsstimme der Menschen. Das musikalische Hören ist zudem ein subtiler Prozess mit einem hohen Maß an Phantasiebildung. In diesem Zusammenhang entsteht das differenzierte und analytisch musikalische Hören, das erst den Interpretationsvergleich ermöglicht. Letztlich schenkt uns das musikalische Hören noch eine besondere Seite: die schon in Urzeiten im Mythos geborene Seite des Ästhetisch-Schönen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Vortrag mit Hörbeispielen

Vortragender: Jochem Wolff

Sizilien, Amalfiküste, Capri, Ischia und Neapel –
Italiens schöner Süden

Donnerstag, 20. April 2017

Multivision mit Reisefotograf Michael Stuka

Amalfiküste - Ausblick von Ravello (c) Michael Stuka



Mit nur zwei Worten ließe sich die Amalfiküste zusammenfassend beschreiben: Fels und Meer. Allein die Namen der berühmten Orte Positano und Amalfi entlang der Küstenstraße erwecken Sehnsüchte bei vielen Reisenden. Zahlreiche Künstler und Intellektuelle fühlten sich bereits vom Zauber dieser gesegneten Landschaft inspiriert. Und bis heute zieht die Küste mit absolutem Kult-Status nicht nur das exklusive Publikum aus aller Welt an.


„Wenn bei Capri…“ dieser berühmte Schlager prägte schon früher die Vorstellungen einer ganzen Generation vom sonnigen Bella Italia. Capri - das ist Inselkult und es gibt keinen Zweifel, dass der internationale Jet-Set diese Insel liebt. Doch was macht den Charme dieser Insel aus? Das geradezu unwirklich blaue Meer, die grandiose Blaue Grotte oder die Ruhe auf der Insel, von der die Autos fast völlig verbannt sind. Erleben Sie den Süden Italiens mit all seiner Schönheit!

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 7 Euro
Veranstaltungsart:

Multivision - Länderportrait

Vortragender: Reisefotograf Michael Stuka

Grenzgänger in der Kunst
Johann Joachim Winckelmann –
Archäologe und Kunsthistoriker

Dienstag, 25. April 2017

Vorlesung mit Dr. Ellen Markgraf

Anton Raphael Mengs - Porträt des Johann Joachim Winckelmann, zwischen 1761 und 1762

Johann Joachim Winckelmann (1717-1768) war Bibliothekar, Antiquar, Kunstschriftsteller und Begründer der Archäologie und Kunstgeschichte. Als Maßstab jeglichen Kunstschaffens galt ihm die griechische Skulptur, deren Kennzeichen “eine edle Einfalt und eine stille Größe” im krassen Gegensatz stand zur überbordenden barocken Kunst seiner Zeit. Aktuell stellt sich auch die Frage, inwieweit der Beginn der documenta in 2017 in Athen etwas mit Winckelmann zu tun hat!

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Vorlesung

Vortragender: Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin & Fotografin

Zeit im Umbruch
Aventur und Kunst –
Gutenberg und die Erfindung des Buchdrucks

Mittwoch, 3. Mai 2017

Bebilderter Vortrag von Dr. Cornelia Schneider,
Kuratorin Buchkunst 15.-18. Jahrhundert in der Landeshauptstadt Mainz

Um 1450 erfand der Mainzer Johannes Gutenberg den Druck mit beweglichen Lettern und revolutionierte mit dieser technischen Neuerung die Medienwelt Europas. Der Vortrag zeigt, mit welchen Problemen der Erfinder zu kämpfen hatte und wie er sie löste. Denn neben technischen Schwierigkeiten musste sich Gutenberg auch mit finanziellen und organisatorischen Themen beschäftigen, um nach Jahre langem Tüfteln und Taktieren der Welt sein Meisterwerk zu präsentieren: die 42zeilige lateinische Bibel.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Bebilderter Vortrag

Vortragender: Dr. Cornelia Schneider

Zeit im Umbruch
"Was Dolmetschen für Kunst und Arbeit sei..."
Vom Übersetzen und von den Übersetzungen der Bibel

Dienstag, 9. Mai 2017

Vortrag von Dr. h. c. Gerrit Noltensmeier, Landessuperintendent i. R.

Die Bibel, das meistgelesene Buch der Welt ist ein Bestseller und Longseller. Der Urtext hebräisch und griechisch wurde immer wieder und neu übersetzt. Immer bewegen sich die Übersetzungen dabei in einem Spannungsfeld: Treue zum Urtext – Verständlichkeit heute – Tradition und Modernität – die Zielgruppe – alte und neue Medien...  2016 erschien die revidierte “Lutherbibel”. Der Vortrag soll Prinzipien und Erfahrungen beim Übersetzen der Bibel schildern, aus der Revisionsarbeit berichten und heutige Bibelübersetzungen im Vergleich darstellen.  


Dr. Noltensmeier arbeitet im Lenkungsausschuss Revision der “Lutherbibel” mit und ebenso im Übersetzungsteam Altes Testament Projekt “Basis Bibel” der Deutschen Bibelgesellschaft.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Vortrag

Vortragender: Dr. h. c. Gerrit Noltensmeier

Grenzgänger in der Kunst
Auguste Rodin – Impressionistische Elemente in der Skulptur

Dienstag, 23. Mai 2017

Vorlesung mit Dr. Ellen Markgraf

Auguste Rodin - Der Denker vor dem Musée Rodin in Paris, zw. 1880 und 1882 (c) wikimedia / Daniel Stockman

Der Bildhauer Auguste Rodin (1840-1917) beschäftigte sich intensiv mit den Skulpturen Michelangelos und kam dabei zu ganz eigenen Formulierungen des 'infinito'. Mit seinem berühmten “Höllentor” hat er in mehrfacher Hinsicht Grenzen überschritten. Die Bronzeplastik ist eine Vision des Jenseits, die durch Dantes Inferno der “Göttlichen Komödie” inspiriert wurde. Der Vortrag geht u.a. auch der Frage nach, ob Skulpturen als impressionistisch bezeichnet werden können.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Vorlesung

Vortragender: Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin & Fotografin

Zeit im Umbruch
Protestantische Kämpferinnen und streitbare Nonnen

Donnerstag, 1. Juni 2017

Bebilderter Vortrag von Historikerin Nadja Bennewitz M.A.

Die Teilnahme von Frauen an den umwälzenden Ereignissen während der Reformation ist zwar wenig bekannt, doch unbestritten. Äußerst umstritten ist dagegen, was die Reformation den Frauen einbrachte: Individuelle Emanzipation oder Festschreibung auf Ehe und Haushalt?

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Bebilderter Vortrag

Vortragender: Nadja Bennewitz M.A.

Zeit im Umbruch
"Wenn Engel lachen"
Die Liebesgeschichte(n) der Katharina von Bora

Freitag, 9. Juni 2017

Musical mit Miriam Küllmer-Vogt & Peter Krausch oder Gernot Blume am Klavier

 

Wittenberg, im Jahr 1524: Die entlaufene Nonne Katharina von Bora hat sich unsterblich verliebt‚ in den Nürnberger Patriziersohn Hieronymus Baumgartner. Mutig bittet sie den bekannten Professor Martin Luther, der Familie ihres Angebeteten einen Brief zu schreiben. Und der Reformator erklärt sich auch dazu bereit; wenn Katharina ihrerseits ein gutes Wort für ihn bei ihrer Freundin Ava einlegt. In die hat der große Denker sich nämlich verguckt. Doch während die beiden im Atelier von Lukas Cranach versuchen, ihr Beziehungsleben in den Griff zu bekommen, droht die Reformation gerade zu scheitern‚ an machthungrigen Politikern, aufständischen Bauern, schwärmerischen Splittergruppen und übereifrigen Pfarrern.


Miriam Küllmer-Vogt, von der Presse als Ausnahmetalent gelobt, bringt die Katharina in diesem “Reformatorischen Kammer-Musical” voller Witz und Leidenschaft, temperamentvoll und energiegeladen auf die Bühne. Ein Feuerwerk an Ausdruck und Charisma. Mit brillanter Stimme und mitreißendem Spiel verzaubert sie ihr Publikum, bezieht es charmant in das Geschehen mit ein und entführt es auf diese Weise in die aufregende Zeit der Reformation.


Einfühlsam und musikalisch hochkarätig begleitet wird sie von Gernot Blume am Klavier.


Eintrittskarten zu dieser Veranstaltung sind ab Mai 2017 erhältlich am Empfang des Augustinum - Telefon 0561 / 9364-0.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 18 Euro - Eintrittskarten erforderlich
Veranstaltungsart:

Musical

Vortragender: Miriam Küllmer-Vogt & & Peter Krausch oder Gernot Blume am Klavier

Grenzgänger in der Kunst
Edgar Degas – Maler und Bildhauer

Dienstag, 27. Juni 2017

Vorlesung mit Dr. Ellen Markgraf

Edgar Degas - Drei Tänzerinnen in einem Übungssaal,1873

Degas (1834-1917) steht im Kontext dieser Vortragsreihe für die Gratwanderung zwischen verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen. U.a. das Motiv der Balletttänzerinnen hat er sowohl plastisch als auch malerisch umgesetzt und zwar in Öl, Pastell und verschiedenen grafischen Techniken. In allen Gattungen und Techniken hat es Degas zu außergewöhnlicher Meisterschaft gebracht. Obwohl er gemeinsam mit Impressionisten ausstellte, ist er höchstens ein Grenzgänger des Impressionismus.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Vorlesung

Vortragender: Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin & Fotografin

Zeit im Umbruch
Luthers ungeliebte Brüder

Donnerstag, 29. Juni 2017

Bebilderter Vortrag von Dr. Lothar Jahn

Wir sind es gewohnt, die Reformation am Namen Martin Luthers festzumachen. Doch trotz dessen unbestreitbarer Verdienste hatte er Weggefährten, die mit ihm gegen den Ablasshandel, gegen kirchlichen Prunk und päpstliche Allmachtsvorstellungen kämpften. Thomas Müntzer, Pfarrer in Mühlhausen, war zunächst ein Weggefährte und Freund Luthers, der gemeinsam mit ihm gegen den Ablasshandel kämpfte. Doch die Bauernkriege entzweiten die beiden Reformatoren: Müntzer sah in ihnen den gerechtfertigen Kampf für Gottes Gerechtigkeit, Luther den Aufruhr gegen die gottgewollte Ordnung. Neben Müntzer kommen auch andere vergessene Reformatoren wie Andreas Bodenstein (Luthers Doktorvater), Matthäus Hisolidus und Heinrich Pfeiffer zu Wort. Auch auf das Denken von Zwingli, Melanchthon und die Bewegung der Täufer wird eingegangen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Bebilderter Vortrag

Vortragender: Dr. Lothar Jahn

Zeit im Umbruch
Le gratie d'amore

Mittwoch, 5. Juli 2017

mit dem "Musikalisches Tafelkonfekt"

 

Annette John, Blockflöten
Susanne Peuker, Lauteninstrumente


Genießen Sie ein Konzertprogramm mit musikalischen Tänzen der Renaissance! Die beiden Musikerinnen entführen die Hörer in die Welt des 16. und 17. Jahrhunderts und präsentieren kantable und virtuose Kompositionen aus Italien, Frankreich und Deutschland, in der die zarten und melodischen Klänge von Flöte und Laute zu höchstem Hörgenuss verschmelzen. Es erklingen populäre Liedmelodien, die von den Komponisten dieser Zeit für Instrumente bearbeitet und diminuiert, also mit kunstvollen Verzierungen bedacht wurden, sowie instrumentale Tanzmusik von Negri, Isaac, Attaignant, Ortiz, Falconiero u. a. Auch eine eigene Diminution der Künstler im Stile der damaligen Meister wird in diesem Konzert zu Gehör gebracht.


Annette John hat sich als Spezialistin für Alte Musik einen Namen gemacht. Bei Wettbewerben wurde sie mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, so beispielsweise mit dem Solistenpreis beim Alte Musik-Treff Berlin 2006.


Susanne Peuker studierte Laute an der Akademie für Alte Musik in Bremen. Sie konzertiert im In- und Ausland sowohl mit verschiedenen Ensembles als auch als Solistin.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Konzert

Vortragender: Annette John & Susanne Peuker

 
Von Drahteseln und Pedalrittern –
200 Jahre Fahrradgeschichte(n)

Mittwoch, 12. Juli 2017

Lesung mit Stephan Schäfer

 

1817 ließ der badische Forstlehrer Freiherr von Drais in Frankreich seine Laufmaschine als "Vélocipède" patentieren. Seither zeigen sich Autoren der Weltliteratur immer wieder von der “Lust, auf dem eisernen Rosse dahinzujagen” inspiriert und laden ein zu einer abenteuerlichen LiteraTour auf zwei Rädern.


So erlebt Mark Twain bei seinen ersten Lektionen auf dem Hochrad poetische Aufschwünge und schmerzhafte Abstürze. Der 8-jährige Thomas Bernhard erfährt sich freiheitstrunken das Glück auf seiner ersten Spritztour im Salzburger Land. Egon Erwin Kisch beschreibt die volkstümliche Atmosphäre und “elliptische Tretmühle” des Berliner Sechstagerennens und Kurt Tucholsky besucht verwaiste Fahrräder auf einer Kopenhagener Polizeistation. Und in Flann O'Briens surrealistisch-satirischem Kultbuch “Der dritte Polizist” schließlich nehmen Fahrräder, bekanntlich das liebste Fortbewegungsmittel auf der grünen Insel, immer menschlichere Züge an.


Stephan Schäfer studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie an der Bremer Hochschule für Künste. 2001 gründete er das Kölner Künstler-Sekretariat. Seither wurden von ihm über 500 Veranstaltungen moderiert. Seit 2006 ergänzt Stephan Schäfer diese Tätigkeit durch Lesungen. Neben Themenabenden und Autorenportraits (u.a. Robert Walser, Wolfgang Hildesheimer, Elias Canetti, W. G. Sebald) gilt hier seine besondere Leidenschaft historischen und zeitgenössischen Reisebeschreibungen. Mit Schwerpunkten auf Ländern, Städten und Regionen gastiert Stephan Schäfer bundesweit für Reiseveranstalter und Auslandsgesellschaften, in Bibliotheken, Buchhandlungen und Museen. Thematische Klammern wie "Hotelgeschichten" oder "Eisenbahnfahrten literarisch" führen ihn darüber hinaus regelmäßig an für Lesungen eher untypische Orte wie Bahnhöfe und Hotels. Internet: www.lesen-ist-reisen.de

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Lesung

Vortragender: Stephan Schäfer

Grenzgänger in der Kunst
Käthe Kollwitz –
Grafikerin und Bildhauerin des sozialen Umfeldes

Dienstag, 25. Juli 2017

Vorlesung mit Dr. Ellen Markgraf

Käthe Kollwitz - Frau mit totem Kind, 1903

Am 8. Juli 2017 jährt sich der 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz (1867-1945). Die große deutsche Grafikerin, die seinerzeit noch nicht an der Kunstakademie studieren durfte, hat sich zeitlebens mit den Missständen in der Gesellschaft beschäftigt und mit ihren Werken und Illustrationszyklen gezeigt, was Krieg, Armut, Hunger, Kälte und Tod anrichten. Sie war politisch aktiv, erhielt unter den Nationalsozialisten Arbeitsverbot und erlebte zwei Weltkriege mit schlimmen persönlichen Folgen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Vorlesung

Vortragender: Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin & Fotografin

Sizilien, Amalfiküste, Capri, Ischia und Neapel –
Italiens schöner Süden

Mittwoch, 2. August 2017

Multivision mit Reisefotograf Michael Stuka

Amalfiküste - Ausblick von Ravello (c) Michael Stuka

Mit nur zwei Worten ließe sich die Amalfiküste zusammenfassend beschreiben: Fels und Meer. Allein die Namen der berühmten Orte Positano und Amalfi entlang der Küstenstraße erwecken Sehnsüchte bei vielen Reisenden. Zahlreiche Künstler und Intellektuelle fühlten sich bereits vom Zauber dieser gesegneten Landschaft inspiriert. Und bis heute zieht die Küste mit absolutem Kult-Status nicht nur das exklusive Publikum aus aller Welt an.


“Wenn bei Capri…” dieser berühmte Schlager prägte schon früher die Vorstellungen einer ganzen Generation vom sonnigen Bella Italia. Capri - das ist Inselkult und es gibt keinen Zweifel, dass der internationale Jet-Set diese Insel liebt. Doch was macht den Charme dieser Insel aus? Das geradezu unwirklich blaue Meer, die grandiose Blaue Grotte oder die Ruhe auf der Insel, von der die Autos fast völlig verbannt sind. Erleben Sie den Süden Italiens mit all seiner Schönheit!

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 7 Euro
Veranstaltungsart:

Ländervortrag

Vortragender: Reisefotograf Michael Stuka

 
Von der Muse geküsst…
Eine kleine Geschichte der Operette

Donnerstag, 17. August 2017

Multimedialer Vortrag von Autor Jochem Wolff

Für die Geburtsstunde der Operette sorgte Jacques Offenbach im Jahre 1855. Und so führt uns die musikalisch-historische Reise zu den Anfängen und damit zu “Orpheus in der Unterwelt”, dann nach Wien, wo Johann Strauß (Sohn) mit der legendären “Fledermaus” die goldene Ära der Wiener Operette einläutete. Doch schon Ende des 19. Jahrhunderts bekam die Donau-Metropole eine starke Konkurrenz durch Berlin: “Frau Luna”, “Der Vetter aus Dingsda” oder “Im weißen Rössel” brachten es zu überwältigenden, langwährenden Erfolgen. Nicht zu vergessen die “Silberne Ära” mit Fran Léhar oder Robert Stolz – Melodienseligkeit und kleine Fluchten aus dem Alltag inbegriffen. Die großen Traditionen der Operette leben bis heute weiter. Allen Widrigkeiten zum Trotz begleitet uns diese amüsante Kunstgattung durch die Zeiten mit einer faszinierenden Aura voller Charme und Esprit. Dieses Genre der Operette ist jeweils ein vielschillernder, einzigartiger Spiegel der gesellschaftlichen Verhältnisse ihrer Zeit.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Bebilderter Vortrag mit Musikbeispielen

Vortragender: Jochem Wolff

Grenzgänger in der Kunst
Emil Nolde – Lyrische Landschaft und germanische Kunst

Dienstag, 29. August 2017

Vorlesung mit Dr. Ellen Markgraf

Emil Nolde (1867-1956) gehörte zeitweise zu den Malern der expressionistischen Künstlergruppe “Die Brücke”, die am Beginn des 20. Jahrhunderts in der Kunst neue Maßstäbe setzten. Er malte mit expressiven Farben Blumenbilder, Porträts und religiöse Bilder. Prägend für seinen künstlerischen Stil waren seine Reisen über die Grenzen Deutschlands hinaus in außereuropäische Gebiete. Grenzen überschritt er auch mit den “ungemalten Bildern” während des Zweiten Weltkrieges.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Vorlesung

Vortragender: Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin & Fotografin

Grenzgänger in der Kunst
Frank Lloyd Wright – Organische Architektur

Dienstag, 26. September 2017

Vorlesung mit Dr. Ellen Markgraf

The Annunciation Greek Orthodox Church in Wauwatosa. Designed by Frank Lloyd Wright. © wikimedia / by James Steakley

Der US-amerikanische Innenarchitekt, Architekt, Schriftsteller und Kunsthändler Frank Lloyd Wright (1869-1959) war einer der ersten, der den Begriff einer “organischen Bauweise” benutzte. Es ging dabei um die Harmonie von Gebäude und Landschaft, eine den Baumaterialien gemäße, aus der Funktion heraus entwickelte Form sowie eine biologische, psychologische und soziale Zweckmäßigkeit der Architektur. Er baute das Guggenheim Museum, seine Prärie Houses – und Luftschlösser.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Vorlesung

Vortragender: Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin & Fotografin

Grenzgänger in der Kunst
René Magritte – Das surreale Bild

Dienstag, 24. Oktober 2017

Vorlesung mit Dr. Ellen Markgraf

Die Auflösung der Grenze zwischen Realität und Phantasie gehört zu den Zielen des Surrealismus, zu deren Vertreter auch der belgische Künstler René Magritte (1898-1967) gehört. Sein berühmtes Bild “Ceci n'est pas une pipe” (Das ist keine Pfeife) steht in einer Reihe von teilweise rätselhaften Kompositionen, die es zu entschlüsseln gilt. Unbewusstes, Absurdes und Traumhaftes sind Gegenstand der bildnerischen Ausdrucksmittel. Damit will er aber nicht einschläfern, sondern aufwecken.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Vorlesung

Vortragender: Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin & Fotografin

Grenzgänger in der Kunst
Die Cranach-Familie – Gesichter der Reformation

Dienstag, 21. November 2017

Vorlesung mit Dr. Ellen Markgraf

Lucas Cranach d. Ä. - Doppelporträt Martin Luthers und seiner Frau Katharina Bora, 1529

Neben zahlreichen Altarwerken und allegorischen Gemälden fertigten Lucas Cranach der Ältere (1472-1553) und seine Werkstatt eine große Zahl an Porträts u.a. der Reformatoren Martin Luther und Philipp Melanchthon. Rund 5000 Gemälde zählt die mutmaßlich Hinterlassenschaft der Cranach-Werkstatt, die von Lucas Cranach dem Jüngeren (1515-1586) fortgeführt wurde. Im Zusammenhang von dessen berühmtem Altar in der Weimarer Herderkirche wird das Genre “Stifterbild” thematisiert.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Vorlesung

Vortragender: Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin & Fotografin

Grenzgänger in der Kunst
Pablo Picasso – Pluralistische Stilvielfalt

Dienstag, 19. Dezember 2017

Vorlesung mit Dr. Ellen Markgraf

Mit Pablo Picasso (1881-1973) geht die Vorlesungsreihe über “Grenzgänger in der Kunst” standesgemäß zu Ende. Kein anderer Künstler hat im Laufe seines Lebens so viele Stile und Ausdrucksweisen erfunden wie der spanische Maler, Grafiker und Bildhauer bei dem Bemühen, eine dreidimensionale Ansicht zweidimensional abzubilden: blaue Periode, rosa Periode, Kubismus, Abstraktion, Vereinfachung. Mit dem Antikriegsbild “Guernica” schrieb er Geschichte, sein Spätwerk ist eine Reflektion über sich selbst.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart:

Vorlesung

Vortragender: Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin & Fotografin

Augustinum Kassel

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