Kulturveranstaltungen

Theater, Kino, Ausstellungen …

Das kulturelle Herz des Hauses ist der Theater- und Festsaal des Augustinum Kassel. Hier finden regelmäßig hochkarätig besetzte klassische Konzerte und Theateraufführungen statt, aber auch Kinovorführungen, kurzweilige Kabarett- und Unterhaltungsmusik-Abende.

Kontakt zum Kulturreferat:

Anja Eckard (M.A.)
Tel.: 0561 / 93 64 - 807

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Unser aktueller Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Kassel

 
Ach Mutter!

Sonntag, 8. Mai 2016

Muttertagskonzert mit dem Mandolinenorchester Schauenburg-Baunatal unter der Leitung von Karin Wagner

 
Lassen Sie sich verzaubern von der Musik der leisen Töne. Gespielt werden Melodien, die nach Italien entführen und in Länder, in denen die Balalaika erklingt. Träumen Sie sich mit Walzerklängen in einen Ballsaal voller rauschender Roben und stimmen Sie ein in den Klang alter Volkslieder.
Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Mandolinenorchester Schauenburg-Baunatal

Freiwilligendienst in Georgien

Montag, 9. Mai 2016

Projektberschreibung und Länderportrait mit Bildern von Astrid Pollmann

 

Qedeli ist eine Lebensgemeinschaft mit behinderten Erwachsenen. Sie wurde 1999 gegründet und ihr Ziel ist es, behinderte Menschen in die Gesellschaft zu integrieren und ihnen ein möglichst autonomes Leben zu ermöglichen. Leider ist die Situation Behinderter in Georgien eher schwierig. Frau Pollmann will im Sommer einen Freiwilligendienst in der Einrichtung Qedeli absolvieren und stellt dieses Projekt sowie das Land Georgien in diesem Vortrag vor.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei - Spende erbeten
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Astrid Pollmann

 
Streicherklänge der Welt

Mittwoch, 11. Mai 2016

Konzert mit dem Kammerorchester ||: chroma unter der Leitung von Gerhard Förster

 

Frühlingslied“ nannte der musikalische selfmade man Edvard Elgar den ersten Satz aus der Streicherserenade in der Urfassung aus dem Jahre 1888. Vier Jahre später reifte das liebenswerte dreisätzige Stück zu der heute beliebten und vielfach aufgeführten Fassung des spät berühmt gewordenen Autodidakten. Ganz anders erging es da dem zweitältesten Sohn Johann Sebastian Bachs, den man zu Lebzeiten einfach „den Bach“ nannte, da es neben ihm keinen berühmteren und bedeutenderen gab. Nach seinem Tod im Jahr 1788 war er vergessen wie ein Grab. Die Sinfonie Nr. 3 in C-Dur  für Streicher und Cembalo bildet eine frische und perlende Introduktion eines internationalen Programms des Kammerorchesters. Fünf Stücke für zwei Violinen und Orchester von Dimitri Schostakowitsch und eine Bearbeitung der „Cantos de Espana“ von Isaac Albeniz vervollständigen das frühlingshafte Programm der 16 Streicher.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert
Vortragender: Kammerorchester ||:chroma

 
Südafrika – Die Welt in einem Land

Freitag, 13. Mai 2016

Eine Live-Multivision von Dieter Hadamitzky

 

Südafrika übt mit seiner reichen Tierwelt, eindrucksvollen Landschaften und seiner bewegenden Geschichte eine große Faszination aus. Dieter Hadamitzky hat Südafrika vom Norden bis zum Kap bereist und bringt Bilder und Geschichten von den „Big Five“ auf ausgedehnten Pirschfahrten, beeindruckenden Menschen aus der Regenbogennation und weitläufigen Landschaften mit. „Big Five“ bezeichnete unter Großwildjägern Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Die Auswahl bezog sich dabei nicht in erster Linie auf die Körpergröße der Tiere, sondern vorwiegend auf die Schwierigkeiten und Gefahren bei der Jagd auf sie.

Zu Gast in einem urtypischen Dorf ist er den Einheimischen auf Augenhöhe begegnet, hat ihre Traditionen und Lebensweise intensiv kennengelernt, genauso wie das einzigartige Großstadtflair der Metropole Kapstadt. Die unterwegs gesammelten Eindrücke hat er für seine Weltentdecker-Tournee in eine bildreiche Live-Reportage verwandelt. Freuen Sie sich auf Abenteuer in Südafrika!

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 9 Euro
Veranstaltungsart: Multivision
Vortragender: Dieter Hadamitzky

 
Klavier plus zwei

Mittwoch, 18. Mai 2016

Preisträgerkonzert zum Wettbewerb der Loge Peredur

In Zusammenarbeit mit der Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“ und dem Furore Verlag

 

Die Loge Peredur will Ideale wie Humanismus, Nächstenliebe, Brüderlichkeit, Toleranz und Menschenrechte durch Bildung, Wissen und Kunst fördern. Dazu verfolgt sie mit ihrem Förderverein ausschließlich und unmittelbar die gemeinnützigen Zwecke der Förderung von Wissenschaft und Forschung, von Kunst und Kultur sowie von Erziehung, Berufsbildung und Studentenhilfe. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Vergabe von Fördergeldern, Preisen und Stipendien an Einrichtungen, Schüler oder Studierende in der Stadt Kassel. Die erste Verleihung eines Förderpreises des Vereins erfolgte am 10. November 1989.

Die Gewinner des letztjährigen Wettbewerbs sind in diesem Konzert zu hören und spielen Werke von Louise Farrenc, Guillaume Connesson, Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Bedřich Smetana.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: frei - Spende erbeten
Veranstaltungsart: Kammerkonzert
Vortragender: Preisträger es letztjährigen Wettbewerbs

Vier Merkmale der Reformation
Sola fide – Allein durch den Glauben

Freitag, 20. Mai 2016

Vorlesung von mit Prof. Dr. Wilfried Härle
Gastgeber: Rektor Prof. Dr. Rüdiger Gebhardt

 

Veranstaltungsort: CVJM Camp-Halle, Hugo-Preuß-Str. 2, 34131 Kassel

Hinweis: Der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei!

Nähere Beschreibungen zur Veranstaltungsreihe finden Sie im Internet unter http://www.augustinum.de/kassel/aktivitaeten-gemeinschaft/kulturveranstaltungen/  -> "Vier Merkmale der Reformation"

Ort: siehe Ankündigungstext
Uhrzeit: 10:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Prof. Dr. Wilfried Härle

Vier Merkmale der Reformation
Sola gratia – Allein durch Gnade

Freitag, 20. Mai 2016

Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Wilfried Härle

 

Nähere Beschreibungen zur Veranstaltungsreihe finden Sie im Internet unter http://www.augustinum.de/kassel/aktivitaeten-gemeinschaft/kulturveranstaltungen/  -> "Vier Merkmale der Reformation"

Ort: Festsaal im Augustinum
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vortrag und Gespräch
Vortragender: Prof. Dr. Wilfried Härle

Vier Merkmale der Reformation
Vier Merkmale der Reformation

Freitag, 20. Mai 2016 - 22. Mai 2016

Studienwochenende zur Einstimmung in das Luther-Jahr in vier Teilen
mit Prof. Dr. Wilfried Härle

 
Als Martin Luther 1517 seine Thesen an die Gewissenspforte seiner Kirche schlug, ging es ihm zunächst um eine Auseinandersetzung mit der Praxis von Ablasshandel. Im Laufe der so ausgelösten Diskussion wurde Luther deutlich: Ablass, ob gegen Geld oder nicht, ist mit den Überzeugungen, die er in der Bibel entdeckte, nicht vereinbar. Niemand kann sich vor Gott Freiheit von Sünde und Verfehlung erkaufen. Und die Kirche kann nicht darüber entscheiden, ob ich von Gott angenommen bin. „Der Gerechte wird aus Glauben leben“, die Gnade Gottes allein, sola gratia, ist entscheidend und dem entspricht allein der Glaube, sola fide. Kriterium der Beurteilung ist für Luther kein Lehrsatz oder festgelegte spirituelle Erfahrung, sondern allein die Bibel, sola scriptura. Die Mitte der Schrift aber ist Christus und an ihm entscheidet sich daher alles, solus christus.

Das Lutherjahr 2017 rückt näher und besonders die vier soli führen als Merkmale nah an den Kern reformatorischen Denkens. Mit dem emeritierten Theologieprofessor Dr. Wilfried Härle aus Stuttgart haben wir einen profilierten Kenner lutherischen Theologie eingeladen, der insbesondere die Tragweite und Bedeutung reformatorischen Denkens für die Gegenwart verständlich vermitteln kann.

Eine Kooperation des Augustinum Kassel, der evangelischen Kirchengemeinde Christuskirche Kassel-Bad Wilhelmshöhe & der CVJM-Hochschule – ein Wochenende, in dem Glauben, Gnade, Schrift und Jesus Christus werden an vier Orten, Räumen und Zeiten auf unterschiedliche Weise ins Gespräch gebracht werden. Jede Veranstaltung ist auch in sich verständlich und einzeln besuchbar.

Veranstaltungsübersicht:

Freitag, 20. Mai 2016, 10:00 - 11:30 Uhr, CVJM Camp-Halle
Hinweis: Der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei!
Sola fide – Allein durch den Glauben (Vorlesung)

Freitag, 20. Mai 2016, 17:00 Uhr, Festsaal des Augustinum
Sola gratia – Allein durch Gnade (Vortrag und Gespräch)

Samstag, 21. Mai 2016, 10:00 - 15:00 Uhr, Pavillon Christuskirche
Sola scriptura – Allein durch die Schrift (Workshop & Mittagsimbiss)

Sonntag, 22. Mai 2016, 10:00 Uhr, Christuskirche Bad Wilhelmshöhe
Solus Christus – Allein Christus (Gemeinsamer Gottesdienst)

Nähere Angaben zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf unserer Homepage im Internet unter: http://www.augustinum.de/kassel/aktivitaeten-gemeinschaft/kulturveranstaltungen/

Gerne senden wir Ihnen auch den Flyer zur Veranstaltungsreihe zu.
Schreiben Sie einfach eine Email an
diebensiek@t-online.de  oder  lars.hillebold@ekkw.de

Ort: verschiedene
Uhrzeit: 00:00 - 00:00
Eintritt: meistens frei
Veranstaltungsart: verschiedene
Vortragender: Prof. Dr. Wilfried Härle

Vier Merkmale der Reformation
Sola scriptura – Allein durch die Schrift

Samstag, 21. Mai 2016

Workshop & Mittagsimbiss mit Prof. Dr. Wilfried Härle
Gastgeber: Pfarrer Lars Hillebold

 

Veranstaltungsort: Pavillon Christuskirche, Landgraf-Karl-Str. 70
erreichbar mit TRAM 3 oder BUS 24 Haltestelle „Christuskirche“

Anmeldung unter lars.hillebold@ekkw.de

Kostenbeitrag: 15 Euro

Seminardauer von 10:00 bis 15:00 Uhr


Nähere Beschreibungen zur Veranstaltungsreihe finden Sie im Internet unter http://www.augustinum.de/kassel/aktivitaeten-gemeinschaft/kulturveranstaltungen/  -> "Vier Merkmale der Reformation

Ort: siehe Ankündingungtext
Uhrzeit: 10:00
Eintritt: 15 Euro
Veranstaltungsart: Workshop & Mittagsimbiss
Vortragender: Prof. Dr. Wilfried Härle

Vier Merkmale der Reformation
Solus Christus – Allein Christus

Sonntag, 22. Mai 2016

Gemeinsamer Gottesdienst in der Christuskirche

 

Veranstaltungsort:
Christuskirche Bad Wilhelmshöhe, Baunsbergstr. 11, 34131 Kassel

erreichbar mit TRAM 3 oder BUS 24 |
Ausstieg - Haltestelle „Christuskirche“

Liturgie: Dietlinde Bensiek, Rüdiger Gebhardt & Lars Hillebold  |  Predigt: Prof. Dr. Wilfried Härle

Nähere Beschreibungen zur Veranstaltungsreihe finden Sie im Internet unter http://www.augustinum.de/kassel/aktivitaeten-gemeinschaft/kulturveranstaltungen/  -> "Vier Merkmale der Reformation"

Ort: siehe Ankündigungstext
Uhrzeit: 10:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Gottesdienst
Vortragender: Dietlinde Bensiek, Rüdiger Gebhardt, Lars Hillebold & Prof. Dr. Wilfried Härle

Bildtraditionen in der Malerei
Ruhe
Geschichte des Stilllebens

Dienstag, 24. Mai 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Floris Claesz van Dijck: Stilleben mit Käse, um 1615 || wiki, Amsterdam, Rijksmuseum
rechts: Paul Cézanne: Le vase paillé, um 1895 || wiki, The Barnes Foundation Merion

Der Stil und die Stille verbinden sich im Stillleben. Menschenleere Darstellungen verweisen jedoch immer auch auf Lebensweisen. Sie sind nicht nur auf „Essen und Trinken“ bezogen, sondern zeigen sorgfältig arrangierte Blumen, Tiere, Bücher und Symbole, die die Vergänglichkeit des Seins thematisieren: Stundenglas, Kerze, Spielkarten, Totenschädel, Weltkugeln. In der Spätgotik werden in religiösen Bildern kleine Ansammlungen von Dingen gezeigt. Im Barock etabliert sich daraus eine eigene, höchst vielfältige Gattung.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

 
„Die Tat der Liebe ist die Predigt, die jeder versteht.“
(Ernst Jakob Christoffel)

Mittwoch, 25. Mai 2016

Vortrag über die Christoffel-Blindenmission (CBM) von Roland Menzel-Nazarov

 

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) ist eine internationale Entwicklungsorganisation, die auf Basis christlicher Werte seit über 100 Jahren Menschen mit Behinderungen in den ärmsten Ländern der Welt unterstützt. Ihre Vision ist, blinden, hörgeschädigten und körperbehinderten Menschen die gleichen Chancen und Rechte zu verschaffen wie Menschen, die frei von Krankheit und Armut sind. Die CBM ist in über 650 Projekten in 65 Ländern hauptsächlich in Afrika, Asien und Lateinamerika tätig. Dank des großzügigen Engagements zahlreicher privater Spender, Firmen und Stiftungen kann sie dort helfen, wo Hilfe am allermeisten benötigt wird – bei den Ärmsten der Armen.

Wie es dazu kam, dass ein ugandisches Baby mit Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte nicht den Hungertod sterben musste und eine wegen ihrer Behinderung ausgestoßene junge Frau aus Togo ihre Würde zurückbekam – darüber berichtet Roland Menzel-Nazarov, Bereichsleiter „Philanthropie und Partnerschaften“ der CBM-Deutschland e.V.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei - Spende erbeten
Veranstaltungsart: Bebildeter Vortrag
Vortragender: Roland Menzel-Nazarov

 
Die Perlen Großbritanniens

Donnerstag, 2. Juni 2016

Multivision mit Wolfgang Senft

Blarney Castle (c) Wolfgang Senft

Großbritannien liegt sehr nahe, und ist dem europäischen Kontinent doch fern geblieben. Die Uhren gehen anders, die Menschen halten standhaft an Bewährtem fest. Es erwartet Sie eine Inselwelt ganz eigener Prägung, mit landschaftlicher Vielfalt und großem kulturellem Angebot. Es werden vor allem wenig bekannte Inseln und schwer erreichbare Ziele gezeigt. Auf Abstechern ins Landesinnere gelangt man zu berühmten englischen Gärten, Burgen, Schlössern und Natursehenswürdigkeiten ersten Ranges.

Durch die Straßen von Douglas, der Hauptstadt der Isle of Man, fährt noch heute eine historische Pferdebahn. Auf den Felsen und Klippen der Nachbarinsel Calf of Man siedeln und brüten zahlreiche seltene Seevögel und Seehunde. Auf der Isle of Wight hat Englands berühmte Monarchin, Königin Viktoria, ihren Sommersitz erbauen lassen: das Osborne House. Das ehemalige Piratenstädtchen Fowey liegt malerisch-verträumt an der Mündung des Fowey River an der Südküste Cornwalls.

Die digital präsentierte und live kommentierte Dia-Multivisionsshow zeigt einige der entlegendsten Inselwelten vor England, Schottland, Wales und Irland.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 9 Euro
Veranstaltungsart: Multivision
Vortragender: Wolfgang Senft

Bildtraditionen in der Malerei
Fauna
Geschichte der Tiermalerei

Dienstag, 14. Juni 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Felszeichnung in der Höhle von Lascaux, ca 17.000 – 15.000 v. Chr. || wikimedia
rechts: Franz Marc: Rehe im Schnee II, 1911 || wiki, Lenbachhaus München

Die ersten Darstellungen von Tieren finden sich in den Höhlenzeichnungen von Altamira und Lascaux. Das Tier als Freund und Begleiter oder als Feind des Menschen hat zu allen Zeiten, in allen Stilen und allen Epochen eine Rolle gespielt. Thematisch finden sich Tiere in religiös motivierten Bildern wie beispielsweise solche von dem Hl. Hieronymus oder auch in mythologischen Darstellungen. Künstler der Moderne, wie Franz Marc und Max Beckmann gaben diesen Lebewesen neue Daseinsformen in der Kunst.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Sinnbildlich
Geschichte der Allegorie in der Malerei

Dienstag, 12. Juli 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Sandro Botticelli: La Primavera DT, um 1482 || wiki, Uffizien Florenz
rechts: Pompeo Batoni: Allegorie der Künste, 1740 || wiki, Musée des beaux-arts de Montréal

Auch allegorische Darstellungen gehören zu den Erfindun gen der Renaissance. Seitdem sind sie eine beliebte Gattung, wenn es darum geht, Inhalte mithilfe einer „verschlüsselten“ Sprache auszudrücken. Berühmt und bekannt ist das Bild „Die Freiheit führt das Volk“ von Eugene Delacroix. Hier tritt die Allegorie in der Sonderform der Personifikation auf, in der durch Attribute, Hand lungsweisen und Reden die Versinnbildlichung eines abstrakten Begriffes, wie einer Tugend oder eines Lasters, zum Ausdruck kommt.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Natur pur!
Geschichte der Landschaftsmalerei

Dienstag, 23. August 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Gartenszene, Wandmalerei in Pompei, 1. Jh. || wikimedia
rechts: Paul Cézanne: Landschaft mit Pappeln, 1888 || wiki, National Gallery London

In der Renaissance öffnete sich das Fenster zur Umgebung. Gold- oder blauer Hintergrund als Zeichen des Ideellen wurden abgelöst, die Darstellung der Landschaft entwickelte sich nach und nach zu einem eigenständigen Sujet: Im Barock mit dem entsprechenden Pathos, in der Romantik als Symbol der Sehnsucht und später oft als freie Interpretation. Mit dem Blick zurück auf die einzelnen Entwicklungsschritte markiert der Vortrag wesentliche Stationen der Landschaftsdarstellung und ihre Positionen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Seestücke
Geschichte der Marinemalerei

Dienstag, 20. September 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Bonaventura Peeters: Großes Seestück, 1652 || wiki, private Sammlung
rechts: Caspar David Friedrich: Mönch am Meer, 1809 || wiki, Alte Nationalgalerie Berlin

Es gilt zu unterscheiden zwischen den Seestücken beispielsweise eines William Turner – der sich mit der Schifffahrt intensiv beschäftigt hat, um atmosphärisch genau das Leben und Erleben auf einem Schiff zu schildern – und anderen Malern, denen es wichtiger war, historische Ereignisse unter der Überschrift „Marinebild“ oder „Seestück“ abzubilden. Daneben gibt es Darstellungen des Meeres wie die berühmte „Welle“ von Gustave Courbet oder Caspar David Friedrichs „Mönch am Meer“.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Stein im Bild
Gemalte Architektur

Dienstag, 11. Oktober 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Canaletto: Canale Grande, 1756 – 63 || wiki, Staatliche Museen zu Berlin
rechts: Robert Delaunay: Saint-Séverin numéro 3, 1909 – 10 || wiki, Guggenheim NY

Ideales Abbild in der mittelalterlichen Kunst, authentische Darstellung in der weiteren Entwick - lung – so zeigen sich einige Aspekte des facettenreichen Themas, dem diese Bildbetrachtung gewidmet ist. Wer kennt sie nicht, die detailgesättigten Ansich- ten der Stadt Dresden von Canaletto. Den Motiven der Stadt Dresden widmete auch Oskar Kokoschka zahlreiche Interpretationen. Ohne die Gattung der gemalten Architektur bliebe manche historische Ansicht unentdeckt.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Andacht
Geschichte des Tafelbildes

Dienstag, 15. November 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Hugo van der Goes: Portinari-Altar, rechter Flügel, vor 1476 || wiki, Uffizien Florenz
rechts: Lovis Corinth: Ecce homo, 1925 || wiki, Kunstmuseum Basel

Vor der als Antike bezeichneten Zeit gab es die Höhlenmalerei; später entwickelten sich die Wandmalerei, als Fresko benannt. Altarbilder im großen Umfang prägen die mittelalterliche Kunst, die Renaissance und auch noch den Barock. Interessan ter-weise hat sich aus den Miniaturen der Buchmalerei das Tafelbild entwickelt: Ein Format unterschiedlicher Größe, transportabel und überall zu präsentieren. Der Vortrag beschreibt den Weg von der Miniatur zum Tafelbild.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Bildtraditionen in der Malerei
Lichtbild
Geschichte der Ikonenmalerei

Dienstag, 13. Dezember 2016

Vorlesung mit Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

links: Enkaustische Ikone des Christus Pantokrator, 6. Jh. || wiki, Katharinenkloster Sinai
rechts: Geburt Christi, 17. Jh. || wiki, Griechenland

Ikonen sind die Kult- und Heiligenbilder der Ostkirchen, besonders der orthodoxen Kirchen des byzantinischen Ritus. Die meist auf Holz gemalten Bilder sind kirchlich geweiht und haben für die orthodoxe Theologie und Spiritualität eine große Bedeutung. Ikonen sollen Ehrfurcht wecken und eine existenzielle Verbindung zwischen dem Betrachter und dem Dargestellten herstellen, indirekt auch zwischen dem Betrachter und Gott. Sie werden weder als Kunstgegenstände noch als Dekoration angesehen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bilder-Vortrag / Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Augustinum Kassel

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