Kulturveranstaltungen in der Seniorenresidenz Aumühle

Kultur erleben im Augustinum Aumühle

Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in der Augustinum Seniorenresidenz Aumühle ist das Stiftstheater. Als eine der ersten Kulturadressen der Region ist das Augustinum auch begehrter Kooperationspartner, zum Beispiel für die Volkshochschule Aumühle / Wohltorf oder den Filmring Reinbek.

Kontakt zum Kulturreferat

Franziska Alberg

Tel.: 04104 / 691 – 809

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Der aktuelle Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Aumühle

 
Luther und die Reformation

Montag, 30. Januar 2017

500 Jahre nach einer welthistorischen Zäsur

Vortrag von Dr. Wilfried Karl

Foto: Karl 

Da kam 1517 ein unbekannter Mönch aus Wittenberg mit 95 Thesen daher, legte sich mit der Kirche - neben dem Kaiser die mächtigste Institution der Welt - an, wurde geächtet und exkommuniziert und gewann dennoch Tausende Anhänger! Er überzeugte nicht nur viele einfache Leute, sondern auch einige hohe Fürsten. Aus seinem Versuch, die Kirche zu reformieren, entstand eine neue Konfession, der bald halb Europa folgte. Wie konnten Luther und seine Mitstreiter so wirkungsvoll werden, denn ähnliche Kritik an der Kirche gab es ja schon Jahrzehnte zuvor? Welche politischen und wirtschaftlichen Interessen, welche geistigen und philosophischen Strömungen und technischen Erfindungen beeinflussten den Verlauf der Reformation?

Dr. Karl macht Sie mit den Lebens- und Wirkungsstätten von Martin Luther ebenso vertraut wie mit seinen wichtigsten Thesen, Mitstreitern und Gegnern. Er beleuchtet zudem die historischen Ereignisse und Rahmenbedingungen zu Beginn des 16. Jahrhunderts, die dazu beitrugen, dass vor allem in Deutschland und Europa der Übergang vom Mittelalter in die Neuzeit beginnen konnte.

Ort: Theater
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Dr. Wilfried Karl

arabesques
Les DéSaxés: Aus der Bahn geworfen!

Freitag, 3. Februar 2017

Konzert im Rahmen des Deutsch-Französischen Kulturfestivals im Norden

 

Das Augustinum Aumühle stellt im Rahmen des Festivals „arabesques“ ein besonderes Saxophonquartett vor. Was auf Deutsch so viel heißt wie „nicht gesellschaftsfähig“, sind „Les Désaxés“: Samuel Maingaud, Michel Oberli, Guy Rebreyend und Frédéric Saumagne, die ihr musikalisches mit ihrem komödiantischen Talent genial verbinden. Erfrischend unkonventionell und zugleich sensibel arrangiert, wird Schuberts Lied „Die Forelle“ zu einem Choral in vier Stimmen, der in eine brasilianischen Samba kippt. Trénets Chanson „La Mer“ gleitet in eine Jazz-Adaption, die schließlich in Wagners „Ritt der Walküren“ mündet. Aus der „Message in a Bottle“ lesen sie Reggae- und Hip-Hop-Formen. Die vier preisgekrönten Saxophonisten machen keinen Halt vor musikalischen Grenzen.

„La curée, l’argent, le rêve - die Beute, das Geld, der Traum“ – anlehnend an die Romanreihe „Die Rougon-Macquart“ von Émile Zola über die Bereicherung der Hochbourgeoisie im zweiten Kaisereich wirft das Deutsch-Französische Kulturfestival arabesques 2017 einen Blick auf unsere heutige Gesellschaft. Fünf Wochen lang zeigen Künstler aus Frankreich und Hamburgs Metropolregion in Konzerten, Salons, Lesungen, Ausstellungen, Theater- und Filmdarbietungen, wie sich verschiedene Kulturen anziehen, beeinflussen und gegenseitig bereichern.

Karten sind im Vorverkauf am Empfang des Augustinum erhältlich.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: Abendkasse 16 Euro, Vorverkauf 13 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: „Les Désaxés“

 
„4“ – Hinter den Kulissen des weltbekannten Streichquartetts Quatuor Ébène

Montag, 6. Februar 2017

Kino-Dokumentarfilm und Filmgespräch mit
Regisseur Daniel Kutschinski

 

Das Quatuor Ébène konzertiert auf der großen Bühne eines prunkvollen Barocksaals: Doch wir sehen die vier genialen Musiker zunächst nur als winzige Figuren über einen alten kleinen Monitor aus der Kammer hinter dem Bühneneingang. Was geht da oben in ihnen vor? Wie fühlen sie sich? Sie scheinen so nah und doch so fern...                                                                     Weltbekannte Musiker hinter den Kulissen beim Arrangieren, überdenken und diskutieren zu zeigen, das war die Vision des Filmemachers Daniel Kutschinski.                                             

So stehen nicht die Bühnenauftritte des vielfach ausgezeichneten französischen Streichquartetts im Vordergrund des Festival-Dokumentarfilms „4“, sondern das Geschehen hinter der Bühne. All das, was dem Publikum in der Regel verborgen bleibt: das Ringen der Musiker mit den Noten, mit ihren Kollegen – und natürlich mit sich selbst. Entstanden ist eine ungewöhnlich andere Musik-Dokumentation, über die die Musikjournalistin Yvonne Petitpierre in der „Neuen Musikzeitung“ schreibt: "Immer wieder begegnet man einer Zartheit, wie sie nur einem feinsinnigen Liebesfilm entspringen kann."

Ort: Theater
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro 
Veranstaltungsart: Filmvorführung mit anschl. Gespräch
Vortragender: Daniel Kutschinski

Ideenreich
Kammermusikalische Kostbarkeiten

Donnerstag, 9. Februar 2017

Konzert des Lubotsky-Trios

Foto: Lubotsky 
Mark Lubotsky - Violine Olga Dowbusch-Lubotsky - Violoncello Amir Tebenikhin - Klavier Mark Lubotsky und Olga Dowbusch-Lubotsky haben am Tschaikowski-Konservatorium bzw. der Moskauer Musikhochschule und der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg studiert und spielen seit vielen Jahren auf internationalen Festivals und in Konzerten. Das Trio wird vervollständigt durch Amir Tebenikhin, der in verschiedenen internationalen Orchestern in den wichtigsten Konzertsälen der Welt gespielt hat. Das Trio tritt auf mit der Sonate von Cesar Franck in A-Dur, die vor allem als Stück für Violine und Klavier beliebt ist. Die Variante mit Violoncello ist seltener zu hören, ermöglicht es aber, das Stück in einer besonderen Interpretation mit einer etwas anderen Klangfarbe zu erleben. Weiterhin steht das Klaviertrio Nr. 1 op. 49 von Felix Mendelssohn-Bartholdy als eines der populärsten Stücke der Kammermusik auf dem Programm.
Ort: Theater
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Lubotsky-Trio

Cinema Augustinum
Toni Erdmann

Sonntag, 12. Februar 2017

Deutschland/ Österreich 2016, 162 Min.

Foto: Verleih 

Regie: Maren Ade

Winfried (Peter Simonischek) ist ein 65-jähriger, einfühlsamer Musiklehrer mit Hang zu Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines (Sandra Hüller) hingegen ist das Gegenteil: Als ehrgeizige Unternehmensberaterin reist sie um die Welt von einem Projekt zum nächsten, um die Karriereleiter steil nach oben zu klettern. Vater und Tochter bekommen sich daher nicht oft zu sehen, aber das wird schlagartig anders, als Winfrieds Hund stirbt und er daraufhin beschließt, Ines unangekündigt bei der Arbeit in Bukarest zu besuchen. Wegen seiner Witze und der unterschwelligen Kritik an ihrem Lebensstil kracht es schon bald zwischen den beiden. Und dann verwandelt sich Winfried auch noch in sein Alter Ego Toni Erdmann: das Gebiss ist schief, der Anzug schlecht und auf dem Kopf sitzt eine Perücke. Der schräge Vogel behauptet, Personalcoach zu sein, bringt Ines vor ihren Kollegen in einige peinliche Situationen – aber die Verkleidung sorgt auch dafür, dass sie und ihr Vater sich annähern…

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 7 Euro
Veranstaltungsart: Filmvorführung
Vortragender: In Kooperation mit dem Filmring Reinbek.

 
Afghanistan – Bergsteigen zwischen Pamir und Hindukusch

Montag, 13. Februar 2017

Lichtbild-Reportage von Steffen Graupner

Foto: Graupner 
Für die südliche Seidenstraße gab es durch die eisgepanzerte Bergwildnis zwischen Pamir, Hindukusch und Karakorum nur einen einzigen Weg direkt nach China: den Wachan-Korridor. Als „Zeigefinger“ Afghanistans war der Wachan über Jahrtausende hinweg Handelsweg und Heerstraße; ein archaischer Highway für Philosophie und Religion, Seide und Gold, Armeen und Entdecker. Grenzfluss und Pulsader dieses Hochtales ist der Oxus der alten Griechen, unser heutiger Amu Darja. Als Mitte des 19. Jahrhunderts das Echo Alexanders des Großen über dem Oxus längst verhallt war, und der Karawanenstaub Marco Polos verweht, betraten Wachan & Oxus erneut die Weltbühne, füllten Feuilletons europäischer Zeitungen und beschäftigten die Regierungen in London und St. Petersburg ein halbes Jahrhundert sorgenvoll. Ihre asiatischen Expansionen brachten die beiden damaligen Supermächte bei ihrem „Great Game“ in direkten Kontakt. Daraus keinen Krieg erwachsen zu lassen, definierten sie den Oxus als Grenze ihrer Reiche und den Wachan als geopolitische Pufferzone. „Was aber, und vor allem, wo“, debattierten Whitehall und Winterpalais heißblütig und mit nur mühsam gewahrter diplomatischer Contenance, „ist die Quelle des Oxus?“ Bis heute ist dieses große Rätsel britischer Geographie nicht widerspruchsfrei gelöst. Bei ihrer eigenen Suche begaben sich die beiden Thüringer Bergsteiger Kathrin Münzel und Steffen Graupner auf das Dach der Welt mit seinen schneebedeckten, oft unbestiegenen Gipfeln… Im Augustinum Aumühle berichtet Steffen Graupner in seiner Lichtbild-Reportage von der Expedition und seinen Erlebnissen in der ruppigen Landschaft des Hochgebirges, mit vielen spannenden Begegnungen und neuen geografischen Erkenntnissen in Afghanistan.
Ort:  Theater
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro 
Veranstaltungsart:  Lichtbildervortrag
Vortragender:  Steffen Graupner

Galerie im Augustinum
Expressiv und/oder abstrakt?

Freitag, 17. Februar 2017

Vernissage der Ausstellung von Michael Gerlach

Foto: Gerlach 

Michael Gerlach (Jg. 1947) ist ein Autodidakt, der sich seit ca. 15 Jahren intensiv mit der Malerei beschäftigt. Ursprünglich eher im Gegenständlichen angesiedelt, fühlt er sich von den abstrakten Expressionisten (Joan Mitchell, Jackson Pollock) animiert zu freieren Ausdruckweisen. In diversen Workshops bei Peter Feichter hat er seine Technik verfeinert und arbeitet heute gern in kräftigen Farben auf groben Leinwänden in Acryl mit Sand, Kohle und weiteren Materialien. Häufig kreisen seine Themen um Hamburg und um persönliche Erlebnisse.

Einen Eindruck seines Schaffens erhalten Sie auf der Internetseite www.gerlach-aumuehle.de.

Ort: Foyer
Uhrzeit: 18:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vernissage
Vortragender:  

 
Schmetterlinge der Nacht

Montag, 20. Februar 2017

Vortrag von Klaus Großweischede über Nachtfalter

 

Der Aumühler Hobbyfotograf und Schmetterlingsfan Klaus Großweischede führt seine Zuhörer mit seinem Fotovortrag in die Welt unserer heimischen Nachtfalter. Diese Insekten, die umgangssprachlich vor allem als Motten bekannt sind, gehören zur Gattung der Schmetterlinge. Keineswegs sind sie nur nachtaktiv – und erst recht nicht alle grau: Wegen ihrer Vielfalt in Gestalt und Farben sind sie Naturkunstwerke, die unsere Bewunderung verdienen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule Aumühle-Wohltorf.

Ort: Theater
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Klaus Großweischede

 
Islamismus – eine Bedrohung für Hamburg?

Dienstag, 21. Februar 2017

Vortrag von Torsten Voß, Leiter des Hamburger Verfassungsschutzes

Foto: Voß 

Der Leiter des Hamburger Landesamtes für Verfassungsschutz, Torsten Voß, berichtet neben den aktuellen Personenpotenzialen in der Hansestadt auch über die aktuelle Bedrohungslage in Bezug auf den IS. An einem Beispiel führt er Problematiken der Flüchtlingssituation, Radikalisierungsprozesse und das Thema „Ausreisen“ aus. Abschließend stellt Voß sowohl Maßnahmen im Bereich der Prävention als auch der Intervention bzw. Repression vor.

Eine Veranstaltung des Zonta Clubs. Die Gewinne aus den Eintrittsgeldern kommen regionalen Projekten zugute.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 8 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Torsten Voß

Ideenreich
Die Mutter aller Innovationen

Mittwoch, 15. März 2017

Eine verblüffend erhellende Kulturgeschichte
Beamer-Show von und mit dem Fotografen Thomas Herbrich

Foto:T.Herbrich
Eine Frage: Welche Idee hat die Entwicklung unserer Kultur so beeinflusst wie keine andere? Ein paar Tipps geben wir Ihnen: Es handelt sich um einen Gegenstand, der zu Recht die Mutter aller Innovationen genannt werden kann. Er kostet nur wenige Cents und jeder hat ihn – wahrscheinlich sogar mehrfach – zuhause. Unsere gesamte (Schrift-)Kultur beruht auf ihm, er hat allen Erfindungen den Weg geebnet und den Alltag über viele Jahrhunderte geprägt. Ohne ihn gäbe es keine Tapeten, Gardinen oder Teppiche. Er ist nicht nur wichtig für die NASA, auch zum Flirten lässt er sich effektiv einsetzen. Sind Sie jetzt neugierig geworden? Thomas Herbrich hat für seine unterhaltsame und spektakuläre Show nahezu vier Jahre lang recherchiert. Er ist ein weltweit angesehener Fotograf, bekannt für sensationelle Bildbearbeitungen und Special Effects, auch für Hollywood-Blockbuster. Seit Jahren steht er mit Vorträgen über seine Fotografie und über kulturhistorische Themen auf der Bühne, die Jung und Alt faszinieren. Lassen Sie sich überraschen!
Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 8 Euro
Veranstaltungsart: Beamer-Show
Vortragender: Thomas Herbrich
Kultur-Betreutes-Wohnen-Aumuehlen

Augustinum Aumühle

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