Kulturveranstaltungen in der Augustinum Seniorenresidenz Braunschweig

Kulturveranstaltungen für jeden Geschmack - vom Kammerkonzert bis zur Ausstellung

Als Seniorenheim in Braunschweig mit herausragendem Kulturprogramm hat sich das Augustinum in der Stadt einen Namen gemacht.

Kontakt zum Kulturreferat

Antje Bohnhorst
Tel. 05 31 / 808 - 599

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Der aktuelle Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Braunschweig

Eine kleine Philosophie des Dirigierens

Montag, 22. September 2014

Vortrag und Rezitation mit Musikbeispielen von Jochem Wolff und Armin Diedrichsen, Kassel/Hamburg

 

Bisweilen fragt sich der Musikliebhaber, ob nicht das Orchester, das so gut funktioniert, auch ohne Dirigent auskommen könnte – da er doch bestenfalls bloß den Takt schlägt? Tatsächlich ist der Dirigent viel wichtiger, denn er bedient viele Rollen: er mag Führer sein, sogar Feldherr im übertragenen Sinne, er ist die oberste Instanz, bisweilen Zauberer und Magier, eine Art Dompteur und Motor, Snob oder Pedant, auf jeden Fall der wesentliche Interpret der Partitur – insgesamt eine einzigartige Figur, die die Musik auf stilistisch unterschiedliche Weise durchdringt und alle Fragen und Rätsel zu lösen hat. Am Ende entsteht so etwas wie eine „Philosophie“, zumindest eine „Lebensphilosophie des Dirigierens“. Aufgefächert wird sie von den Autoren und Musikexperten Armin Diedrichsen und Jochem Wolff, die die runden Todestage Furtwänglers (60.) und von Karajans (25.) zum Anlass der spannenden und überraschend facettenreichen Thematik nehmen – verknüpft mit historisch musikalischen Raritäten und reichhaltigem Quellenmaterial.

Ort: Augustinus-Saal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Lesung mit Tonbeispielen
Vortragender: Armin Diedrichsen, Jochem Wolff

40 Jahre Augustinum Braunschweig
Fagotto Totale – 4 Fagottisten ohne Furcht und Tadel

Mittwoch, 24. September 2014

Festkonzert mit Fagotto totale, Braunschweig
Georg Renz (Fagott und Moderation)
Berthold Weber (Fagott)
Florian Raß (Fagott)
Alfred Böhm (Fagott und Kontrafagott)

 

Sie suchen das besondere Konzerterlebnis? Sie haben längere Zeit schon nicht mehr gelacht? ...dann haben wir was für Sie!

Aber wie kann das gehen? Mit Fagotten? Warten Sie’s ab: Eine einmalige Mischung aus Text und Musik – also aus musikalischen Kabarett, das sich hintergründig mit der Musik und den Ausführenden heiter bis bissig auseinandersetzt, und dazu die Musik von Fagotto Totale, die keine Gnade kennt, die vor keiner Epoche halt macht, der sich kein musikalischer Stil in den Weg stellen kann, die kein Instrument verschont, sondern rigoros klaut, adaptiert, arrangiert und so Effekte erzielt, die dem Zuhörer die Tränen in die Augen treiben.

Ort: Augustinus-Saal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 7 Euro
Veranstaltungsart: Festkonzert
Vortragender: Fagotto totale

7. Braunschweiger Krimifestival
Kriminaltango – ein musikalisch-literarisches Programm über die Straftat

Montag, 20. Oktober 2014

Konzert mit dem Duo musica e parole, Berlin
Katharina Richter (Gesang)
Rudolf Gäbler (Klavier)

 

Das Böse lauert in jedem Winkel, hinter jeder Ecke, in jedem Menschen! Banal, brutal, burlesk, moritatisch - larmoyant, lasziv und kleptomanisch. Klassisch-Kriminelles von Heinrich Heine und Alexander Puschkin bis Friedrich Hollaender, Bert Brecht und Frank Wedekind – gesungen, geflüstert, gehaucht und gesprochen von musica e parole.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Braunschweiger Krimifestival.

Ort: Augustinus-Saal
Uhrzeit: 18:00
Eintritt: Eintritt: Vorverkauf 12 Euro, Abendkasse 16 Euro. Karten in der Buchhandlung Graff erhältlich
Veranstaltungsart: Literarisch-musikalische Veranstaltung
Vortragender: Musica e parole

„Geh aus mein Herz und suche Freud“ - auf den Spuren von Paul Gerhardt

Freitag, 31. Oktober 2014

Konzert mit Ute Beckert und Andreas Wolter

 

Er war nicht nur ein begnadeter Liederdichter, sondern auch ein treuer, unbeugsamer Bekenntnischrist: Paul Gerhardt. Denn er ließ sich lieber vertreiben als vom lutherischen Bekenntnis abzulassen. Seine Lieder geleiten uns durch das ganze Kirchenjahr. So wurde er durch seine Lieder zum Seelsorger und Tröster ungezählter Christen und der bedeutendste Liederdichter der deutschen evangelischen Christenheit nach Martin Luther.

Die in Potsdam geborene Ute Beckert (Sopran) und Andreas Wolter (Klavier) bringen uns zum Reformationstag den Menschen und Liederdichter in einer musikalisch-literarischen Hörfolge etwas näher.

Ort: Augustinus-Saal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Ute Beckert, Andreas Wolter

 
Between black and white – Klavierszenen, 1. Teil

Sonntag, 2. November 2014

Multimedialer Vortrag mit Markus Kreul

 

In einem Vortrag wird der Pianist und Dozent Markus Kreul zeigen, dass die Geschichte des Klaviers auch die Geschichte der Emanzipation des Musikers ist. Am Beispiel von Komponisten wie Beethoven, Liszt und Schumann wandert Kreul durch die Musikepochen. Erzählt wird aber auch von anderen Menschen, die sich wie der „Klavierflüsterer“ Arno Stocker oder der „Mann am Klavier“, Paul Kuhn, dem Instrument verschrieben. Das tat auch Egidio Umari, Ingenieur und Komponist, der sich trotz aller Widerstände seine Leidenschaft für die Musik bewahrte.

Am folgenden Abend liest Markus Kreul aus literarischen Werken, in denen das Klavier eine tragende Rolle spielt und spielt die dazugehörige Musik am Flügel.

Ort: Augustinus-Saal
Uhrzeit: 18:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag und Lesung
Vortragender: Markus Kreul

 
Between black and white – Klavierszenen, 2. Teil

Montag, 3. November 2014

Konzert und Lesung mit Markus Kreul
Musik von F. Schubert, F. Liszt, G. Kurtág
Texte von M. Suter, A. Walser, E. L. Doctorow, T. Fontane u.a.

 

Plötzlich steht der Pianist auf und geht. Mitten im Konzert. Mitten in einer Sonate. Und jeder im Publikum weiß sofort: Er wird nicht zurückkommen. Er wird nie wieder auf einer Bühne stehen. Diese Szene aus Martin Suters Roman „Aus den Fugen“ zeigt, dass das Klavier ein Ort sein kann, an dem ein Leben eine entscheidende Wendung nimmt. Muße und Beunruhigung können dort gleichermaßen zu Hause sein.

Solchen „Klavierszenen“ widmet sich der Abend „Between black & white“. Die Miniaturen des ungarischen Komponisten György Kurtág sind sowohl Ausdruck seiner eigenen Verstörung als auch das Mittel zu deren Heilung. Privat, um nicht zu sagen intim, sind die Skizzen von Leoš Janáček sowie die poetischen zwölf Ländler D 790 von Franz Schubert, aus denen Markus Kreul an dem Abend spielen wird.

Die Texte zu den „Klavierszenen“ schildern die Vielfalt der Bedeutung, die das Klavier für Menschen haben kann. Etwa für E. L. Doctorows blinden Protagonisten aus „Homer & Langley“, der in der Musik alles findet, ehe er – ebenfalls am Klavier – auch alles verliert. Zuflucht und Lebenselixier, der Ort allen Zaubers ist das Instrument auch in Alissa Walsers Roman „Am Anfang war die Nacht Musik“. Darin ist die Musik der wahre Weg zu einem echten Gefühl – ganz so, wie es Franz Schubert in Noten gegossen hat.

Ort: Augustinus-Saal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Klavierabend
Vortragender: Markus Kreul (Klavier)

 
Tausendundeine Nacht

Sonntag, 9. November 2014

Lesung mit der Übersetzerin Claudia Ott

c) Stefan Simonsen

Tausendundeine Nacht, die berühmte morgenländische Erzählsammlung, ist ein Beispiel für den Brückenschlag zwischen Kulturen.

Vorläufer für die Rahmengeschichte von Schahrasad kamen vor fast 2000 Jahren aus Indien, wanderten über Persien nach Arabien und begannen sich danach mit arabischen Geschichten zu füllen. Die erste Übersetzung des französischen Orientalisten Antoine Galland stammt von 1704 und brachte den Zauber von Tausendundeiner Nacht nach Europa.

Claudia Otts Neuübersetzung macht erstmals die älteste arabische Fassung von Tausendundeine Nacht in deutscher Sprache zugänglich. Dieses arabische Original besticht durch die Lebendigkeit seiner Sprache, die poetische Kraft der Gedichte und die Freude am spannenden Erzählen.

Ort: Augustinus-Saal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Lesung
Vortragender: Claudia Ott

 
Hodie natus est nobis – Weihnachtliche Musik aus dem Italien des frühen 17. Jahrhunderts

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Konzert mit dem Ensemble Bella Discordia
Maria Skiba (Sopran)
Reinhild Waldek (Barockharfe)
Gerd Amelung (Virginal)
Franz Pschichholz (Theorbe und Barockgitarre)
Waltraud Gumz (Violone)

 

Weihnachten, das Fest der Geburt Jesu, ist eines der wichtigsten Feste im christlichen Kirchenjahr. Schon sehr früh wurde Musik eigens für diesen Anlass geschrieben, und war immer eine Kombination aus geistlichen und weltlichen Elementen.

In Italien entstand bereits im 15. Jahrhundert eine eigene Tradition: die sogenannten „Ninna-Nannas“ waren Wiegenlieder für das neugeborene Jesuskind. Bella Discordia spielen Kompositionen von Clara Margarita Cozzolani, Ottavio Durante u.a., außerdem zwei der oben erwähnten Wiegenlieder: „Figlio dormi“ von Giovanni Girolamo Kapsperger, und die berühmte „Canzonetta spirituale sopra la ninna nanna” von Tarquinio Merula.

 

Ort: Augustinus-Saal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Bella Discordia
Kulturprogramm-Seniorenresidenz

Augustinum Braunschweig

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