Kulturveranstaltungen in der Augustinum Seniorenresidenz Braunschweig

Kulturveranstaltungen für jeden Geschmack - vom Kammerkonzert bis zur Ausstellung

Als Seniorenheim in Braunschweig mit herausragendem Kulturprogramm hat sich das Augustinum in der Stadt einen Namen gemacht.

Kontakt zum Kulturreferat

Antje Bohnhorst
Tel. 05 31 / 808 - 599

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Der aktuelle Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Braunschweig

 
Between black and white – Klavierszenen, 1. Teil

Sonntag, 2. November 2014

Multimedialer Vortrag mit Markus Kreul

 

In einem Vortrag wird der Pianist und Dozent Markus Kreul zeigen, dass die Geschichte des Klaviers auch die Geschichte der Emanzipation des Musikers ist. Am Beispiel von Komponisten wie Beethoven, Liszt und Schumann wandert Kreul durch die Musikepochen. Erzählt wird aber auch von anderen Menschen, die sich wie der „Klavierflüsterer“ Arno Stocker oder der „Mann am Klavier“, Paul Kuhn, dem Instrument verschrieben. Das tat auch Egidio Umari, Ingenieur und Komponist, der sich trotz aller Widerstände seine Leidenschaft für die Musik bewahrte.

Am folgenden Abend liest Markus Kreul aus literarischen Werken, in denen das Klavier eine tragende Rolle spielt und spielt die dazugehörige Musik am Flügel.

Ort: Augustinus-Saal
Uhrzeit: 18:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag und Lesung
Vortragender: Markus Kreul

 
Between black and white – Klavierszenen, 2. Teil

Montag, 3. November 2014

Konzert und Lesung mit Markus Kreul
Musik von F. Schubert, F. Liszt, G. Kurtág
Texte von M. Suter, A. Walser, E. L. Doctorow, T. Fontane u.a.

 

Plötzlich steht der Pianist auf und geht. Mitten im Konzert. Mitten in einer Sonate. Und jeder im Publikum weiß sofort: Er wird nicht zurückkommen. Er wird nie wieder auf einer Bühne stehen. Diese Szene aus Martin Suters Roman „Aus den Fugen“ zeigt, dass das Klavier ein Ort sein kann, an dem ein Leben eine entscheidende Wendung nimmt. Muße und Beunruhigung können dort gleichermaßen zu Hause sein.

Solchen „Klavierszenen“ widmet sich der Abend „Between black & white“. Die Miniaturen des ungarischen Komponisten György Kurtág sind sowohl Ausdruck seiner eigenen Verstörung als auch das Mittel zu deren Heilung. Privat, um nicht zu sagen intim, sind die Skizzen von Leoš Janáček sowie die poetischen zwölf Ländler D 790 von Franz Schubert, aus denen Markus Kreul an dem Abend spielen wird.

Die Texte zu den „Klavierszenen“ schildern die Vielfalt der Bedeutung, die das Klavier für Menschen haben kann. Etwa für E. L. Doctorows blinden Protagonisten aus „Homer & Langley“, der in der Musik alles findet, ehe er – ebenfalls am Klavier – auch alles verliert. Zuflucht und Lebenselixier, der Ort allen Zaubers ist das Instrument auch in Alissa Walsers Roman „Am Anfang war die Nacht Musik“. Darin ist die Musik der wahre Weg zu einem echten Gefühl – ganz so, wie es Franz Schubert in Noten gegossen hat.

Ort: Augustinus-Saal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Klavierabend
Vortragender: Markus Kreul (Klavier)

 
Eine romantische Stunde

Donnerstag, 6. November 2014

Konzert mit Henryk Blazej (Flöte) und Teresa Kaban (Klavier), Polen

 

Henryk Blazej und Teresa Kaban traten als Solisten oder Kammermusiker überall in Polen auf, in 19 europäischen Ländern, in den USA, im Nahen und Fernen Osten und besonders häufig in England. Sie konzertierten bei nationalen und internationalen Musikfestspielen, auch als Duo mit Werken für Flöte und Klavier. Sie spielten für den polnischen italienischen, tschechischen Rundfunk und für BBC London.

Das polnische Fernsehen zeigte verschiedene Soloprogramme des Duos. Von 1991 bis 1995 leiteten sie die Internationalen Musikfestspiele in Sandomierz, und sind Gründer und Leiter der seit 1994 veranstalteten Internationalen Festspiele für vergessene Werke in Tarnow.

Henryk Blazej, Flöte, studierte bis 1976 an der Krakauer Musikakademie bei W. Chudziak. Schon während seiner Studienzeit spielte er zusammen mit der Capella Cracoviensis Alte Musik auf Platte ein. Teresa Kaban, Klavier, studierte bis 1977 an der Krakauer Musikakademie in der Klasse von L. Stefanski. Ihre Ausbildung ergänzte sie bei R. Bakst, St. Askenase und W. Mierzanow.

Am heutigen Abend spielen sie u.a. Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, Franz Liszt und Frédéric Chopin.

Ort: Augustinus-Saal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Henrik Blazej (Flöte), Teresa Kaban (Klavier)

 
Tausendundeine Nacht

Sonntag, 9. November 2014

Lesung mit der Übersetzerin Claudia Ott

c) Stefan Simonsen

Tausendundeine Nacht, die berühmte morgenländische Erzählsammlung, ist ein Beispiel für den Brückenschlag zwischen Kulturen.

Vorläufer für die Rahmengeschichte von Schahrasad kamen vor fast 2000 Jahren aus Indien, wanderten über Persien nach Arabien und begannen sich danach mit arabischen Geschichten zu füllen. Die erste Übersetzung des französischen Orientalisten Antoine Galland stammt von 1704 und brachte den Zauber von Tausendundeiner Nacht nach Europa.

Claudia Otts Neuübersetzung macht erstmals die älteste arabische Fassung von Tausendundeine Nacht in deutscher Sprache zugänglich. Dieses arabische Original besticht durch die Lebendigkeit seiner Sprache, die poetische Kraft der Gedichte und die Freude am spannenden Erzählen.

Ort: Augustinus-Saal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Lesung
Vortragender: Claudia Ott

 
Mein liebes altes Grammophon

Montag, 10. November 2014

Revue mit dem Musiktheater Orpheus, Hamburg

 

Beliebte Melodien von „damals“ im Original-Orchesterklang mit Sängern präsentiert das "Musiktheater Orpheus" aus Hamburg. Sie bringen - neben Kostümen und Bühnenbild - ein funktionsfähiges originales Trichter-Grammophon mit. Die beiden Sängerinnen und der Sänger singen live zu den – inzwischen tontechnisch verbesserten – Klängen von Tanzorchestern der 20er, 30er und 40er Jahren. Die Evergreens sind nach Themen geordnet : Musik – Lebensfreude – Nacht – Küssen – Tanz . Das heitere Programm wird beendet mit alten Berliner Schlagern.

Ort: Augustinus-Saal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Musiktheater Orpheus

Braunschweiger Musikschultage 2014
Von Barock bis Romantik

Montag, 17. November 2014

Konzert mit Schülerinnen und Schülern der Städtischen Musikschule Braunschweig

 

Im Rahmen der Braunschweiger Musikschultage spielen Schülerinnen und Schüler der Klassen Charlotte von Garssen (Violine), Karl Huros (Violoncello), Danuta Dulska und Ina Schwabauer (Klavier) im Augustinum Werke u.a. von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart, Frédéric Chopin und Claude Debussy.

Eine Terminübersicht über alle weiteren Veranstaltungen findet sich auf der Homepage der Städtischen Musikschule: www.musikschule.braunschweig.de.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Städtischen Musikschule Braunschweig.

Ort: Augustinus-Saal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: Um eine freiwillige Spende wird gebeten
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Schülerinnen und Schüler der Städtischen Musikschule Braunschweig

 
Mataruas Vermächtnis - Erzählungen aus der Südsee

Donnerstag, 20. November 2014

Lesung und Dias von Andreas Döring, Braunschweig

 

Die Südsee ist der größte zusammenhängende Kulturraum auf der Erde, rund 10 000 Inseln versprengt im Dreieck zwischen Hawaii, Neuseeland und der Osterinsel. Viele Künstler hat es seit dem 19. Jahrhundert dorthin gezogen. Der Schriftsteller Robert Louis Stevenson, der Maler Paul Gauguin und der belgische Sänger Jacques Brel haben dort sogar ihre ewige Ruhe gefunden. Jack London, Somerset Maugham und Georges Simenon haben auf ihren Südsee-Reisen unvergessene Geschichten geschrieben.

Bevor Andreas Döring im Dezember mit der MS Europa erneut in den Pazifik aufbricht, stillt er unser Fernweh mit Dias seiner vorangegangen Südsee-Aufenthalte, erzählt uns den in ganz Ozeanien bekannten Mythos von Ina und dem Aal und liest aus seinem Südsee-Roman „Mataruas Vermächtnis“.

 

Andreas Döring hat ein Sabbatjahr in der Südsee verbracht und ist seither  – neben seinem Broterwerb als Rundfunkredakteur - auf exklusiven Expeditionsschiffen als Literaturlektor unterwegs, am liebsten natürlich in der Südsee. Der Braunschweiger hat zahlreiche Reisefeatures für den NDR produziert und sowohl für Peter Maffay seichte als auch für die horen schwere Texte geschrieben. Sein Hörbuch „Myrderline“ mit den Outsider-Texten des Braunschweigers Volker Darnedde erhielt 2013  in Wien den Ohrenschmaus-Preis.

Ort: Augustinus-Saal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Lesung
Vortragender: Andreas Döring

 
Vom Zarenpalast zu Coco Chanel

Montag, 24. November 2014

Autorenlesung mit Gunna Wendt, München

 

Großfürstin Maria Pawlowna Romanowa (1890-1958) war eine ungewöhnlich kluge und eigensinnige Frau. Ihr rastloses Leben führte sie aus dem Zarenpalast quer durch Europa bis nach New York. Ihre Ruhestätte fand sie auf der Insel Mainau, die ihr Sohn Graf Lennart von Bernadotte in ein Blumenparadies verwandelt hatte.

In jungen Jahren wurde die russische Aristokratin mit dem schwedischen Prinzen Wilhelm verheiratet. Nach fünf Jahren verließ sie ihn wieder und löste einen Skandal aus. Während des Ersten Weltkriegs arbeitete sie als Krankenschwester an der deutsch-russischen Front; durch die Oktoberrevolution ins Exil gezwungen, gelangte sie nach Paris, wo sie für ihre Freundin Coco Chanel als Designerin arbeitete. Sie war Modeberaterin, Reisefotografin und Autorin von Memoiren, die in den USA zum Bestseller avancierten.

Gunna Wendt, renommierte Biographin (nicht nur) berühmter Frauen, liest aus ihrer Biographie einer vielseitigen Frau, die ihrer Zeit voraus war.

Ort: Augustinus-Saal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Lesung
Vortragender: Gunna Wendt

 
Hodie natus est nobis – Weihnachtliche Musik aus dem Italien des frühen 17. Jahrhunderts

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Konzert mit dem Ensemble Bella Discordia
Maria Skiba (Sopran)
Reinhild Waldek (Barockharfe)
Gerd Amelung (Virginal)
Franz Pschichholz (Theorbe und Barockgitarre)
Waltraud Gumz (Violone)

 

Weihnachten, das Fest der Geburt Jesu, ist eines der wichtigsten Feste im christlichen Kirchenjahr. Schon sehr früh wurde Musik eigens für diesen Anlass geschrieben, und war immer eine Kombination aus geistlichen und weltlichen Elementen.

In Italien entstand bereits im 15. Jahrhundert eine eigene Tradition: die sogenannten „Ninna-Nannas“ waren Wiegenlieder für das neugeborene Jesuskind. Bella Discordia spielen Kompositionen von Clara Margarita Cozzolani, Ottavio Durante u.a., außerdem zwei der oben erwähnten Wiegenlieder: „Figlio dormi“ von Giovanni Girolamo Kapsperger, und die berühmte „Canzonetta spirituale sopra la ninna nanna” von Tarquinio Merula.

 

Ort: Augustinus-Saal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Bella Discordia
Kulturprogramm-Seniorenresidenz

Augustinum Braunschweig

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