Kulturveranstaltungen

Von Kino bis Kammerkonzert

Für Kulturinteressierte aus der ganzen Umgebung gehört der Theatersaal des Augustinum Überlingen seit Jahren zu den ersten Adressen. Zum Kulturgenuss gesellt sich hier eine schöne Atmosphäre, und vor und nach den Vorstellungen kommt man im Foyer mit interessanten Menschen ins Gespräch.

Kontakt zum Kulturreferat

Olivia Schnepf

Tel.: 07 551 / 940 - 460

Der aktuelle Veranstaltungskalender der Augustinum Seniorenresidenz Überlingen

Jazz im Augustinum
Trio Berlin 21

Dienstag, 3. März 2020

Torsten Zwingenberger, Schlagzeug
Martin Lillich, Kontrabass
Lionel Haas, Klavier

Das Jazz Trio BERLIN 21 steht für das quirlig multikulturelle Lebensgefühl Moabits. Dieser temperamentvolle Stadtteil Berlins ist geprägt von Dynamik und parallelen Lebenswelten. Mit ihrem zweiten Album „Odds On“ setzten die drei Virtuosen einen neuen Meilenstein.    Aktuell arbeiten die Drei an einem neuen Programm, das voraussichtlich im Frühjahr 2019 auf ihrer dritten CD erscheinen wird. Die neuen Songs spielen sie z.T. jetzt schon live.

Für BERLIN 21 bedeutet Musik Lust und Sinnlichkeit und gespielt wird, was allen Spass macht. Mit ihren Stücken, allesamt Eigenkompositionen, angereichert mit viel Soul- und Bluesfeeling, nehmen sie ihr Publikum mit auf eine musikalische Weltreise von Afrika übers Schwarze Meer nach Nord- und Südamerika. Fünfe werden gerade gelassen, New Orleans Groove wird mit arabischem Funk gemixt, rasender Bebop trifft auf loungigen Smooth Jazz und sogar Boogie Woogie bekommt ein neues rhythmisches Gesicht. Das gemeinsame Swingen und Grooven ist dabei oberste Prämisse. Die Drei setzen damit aufs richtige Pferd. Das klingt nach Vielseitigkeit? Ja, klar, BERLIN 21 stehen für Frische, Unterhaltung und Spaß!

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 11 Euro, Gäste: 13 Euro
Veranstaltungsart: Theatersaal
Vortragender: Berlin 21

Heimito von Doderer: Die Strudlhofstiege

Mittwoch, 4. März 2020

Eine Lesung mit Stefan Schäfer

Theatersaal

Heimito von Doderer gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller Österreichs, sein Roman „Die Strudlhofstiege“ zählt zu den epochalen Großstadtromanen des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht die Stadt Wien der Jahre 1923-25 bzw. 1910/11 und die „Menschwerdung“ des Amtsrats und Majors a.D. Melzer. Dessen Leben läuft immer irgendwie an ihm vorbei, bis er endlich doch zu sich selbst findet. Die titelgebende Strudlhofstiege ist dabei Dreh- und Angelpunkt der mit vielen Zeitsprüngen raffiniert ineinander verflochtenen Erzählstränge, verbindet sie doch einen alten und einen neuen Stadtbezirk miteinander. Als „genius loci“ steht sie so für das zentrale Thema des Buches: die Fruchtbarmachung der Vergangenheit für unsere Gegenwart durch den „duftenden Rost der Erinnerung“. Der Kölner Sprecher Stephan Schäfer stellt anhand verschiedener Schlüsselstellen den Roman und seinen Autor vor.

 

Stephan Schäfer
studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie an der Bremer Hochschule für Künste. Zur Vermittlung von klassischen Konzerten und Lesungen gründete er 2001 das “Kölner Künstler-Sekretariat”. Seither wurden von ihm über 500 Veranstaltungen moderiert. Seit 2006 ergänzt Stephan Schäfer diese Tätigkeit durch Lesungen. Neben Autorenportraits gilt hier seine besondere Leidenschaft historischen und zeitgenössischen Reisebeschreibungen. Mit Schwerpunkten auf Ländern, Städten und Regionen gastiert Stephan Schäfer bundesweit für Literaturgesellschaften und Reiseveranstalter, in Bibliotheken, Buchhandlungen und Museen. Themen-Lesungen, speziell für die jeweilige Lokalität konzipiert, führen ihn an für Lesungen eher untypische Orte wie Bahnhöfe, Hotels oder Kaffeeröstereien. Im fruchtbaren Dialog von Texten und Tönen schließlich rundet die Zusammenarbeit mit ausgewählten Musikern das vielseitige Programmangebot ab. Internet: www.lesen-ist-reisen.de

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 6 Euro, Gäste: 8 Euro
Veranstaltungsart: Lesung
Vortragender: Stefan Schäfer

Zeitgeschehen unter der Lupe
Der menschengemachte Klimawandel
Eine Bestandsaufnahme

Mittwoch, 11. März 2020

Prof. Dr. Max von Tilzer
Professor Emeritus, Universität Konstanz

Wissenschaftliche Fragestellungen haben immer dann politische Relevanz, wenn sie wirtschaftliche oder allgemein gesellschaftliche Aspekte berühren. Der Klimawandel, der seit etwa 1950 zu zahlreichen Veränderungen der Umweltbedingungen führt, ist das augenscheinlichste, aber nicht das einzige Beispiel für eine solche Entwicklung. Die Öffentlichkeit wird mit zahllosen Büchern bombardiert, nicht selten geschrieben von selbsternannten „Experten“, in denen der aktuelle Klimawandel entweder als Schwindel „entlarvt“, oder als Fanal des unmittelbar bevorstehenden Weltuntergangs hingestellt wird.

In dem Vortrag soll versucht werden, die Klimadebatte, basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, wieder auf eine rationale Basis zu stellen. Die wissenschaftliche Community hat die Verpflichtung, die ursächlichen Zusammenhänge zwischen CO2-Ausstoß und der globalen Erwärmung nicht wie ein Dogma in den Raum zu stellen, sondern durch harte Fakten zu belegen. In dem Vortrag werden Daten zum globalen Klimawandel, welche gegen einen menschlichen Einfluss sprechen, solchen gegenübergestellt, die das Gegenteil beweisen. Das Ergebnis dieser Gegenüberstellung spricht klar für eine Verantwortung des Menschen an der globalen Erwärmung und ihren Folgen. Eine nüchterne Betrachtung zeigt aber auch, dass wir über die im wahrsten Sinne des Wortes überhitzte Klimadebatte nicht aus den Augen verlieren dürfen, dass es andere, nicht weniger ernste Umweltprobleme gibt, die dringende Maßnahmen erfordern.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 7 Euro, Gäste: 8 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Prof. Dr. Max von Tilzer

Reif für die Insel
Cuba - Rhythmus, Rum & Revolution

Montag, 16. März 2020

Ein Vortrag von Pascal Violo

@ P.V.

Pascal Violo erzählt von schneeweißen Palmenstränden und üppigen Regenwäldern, von knarrenden Oldtimern und handgedrehten Zigarren, von wilden Voodoo Rhythmen und verführerischen Salsa Klängen.

Im Vordergrund seiner Erzählungen steht jedoch immer die Begegnung mit den Menschen. In den Straßen Havannas mit ihrem langsam zerfallendem Charme, begegnet er Santeria Priestern und Schachmeistern, in der traumhaft anmutenden Naturlandschaft um Viñales sind es Begegnungen mit Tabakbauern & Künstlern, die ihm das Land näher bringen. Er präsentiert außerdem atemberaubende Naturaufnahmen und beeindruckende Städte-Portraits. In seinen Geschichten spürt man den Rhythmus eines Landes, dass zwischen Revolution, Armut und ungebrochener Lebensfreude schwingt.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 9 Euro, Gäste: 10 Euro
Vortragender: Pascal Violo

Jazz im Augustinum
The Shaunette Hildabrand Trio

Sonntag, 22. März 2020

Shaunette Hildabrand, vocal
Rolf Marx, guitar
Henning Gailing, contrabass

Die aus Oklahoma stammende Sängerin ist ganz dem Jazz der 30er & 40er Jahre verbunden. Sie herausragende Musikerin, deren Phrasierungskunst, Timbre und Musikalität international geschätzt wird, gab mit ihrer Band im letzten Jahr ihr Debüt im Augustinum Überlingen. Grund genug sie wieder einzuladen. In ihrem Programm heute sind Klassiker von Billy Holliday, Ella Fitzgerald und Kompositionen von Cole Porter, George Gershwin, Irving Berlin u. a.
Im Anschluss laden wir zu einem Empfang ins Foyer ein

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 11 Euro, Gäste: 13 Euro
Veranstaltungsart: Jazzabend
Vortragender: The Shaunette Hildabrand Trio

Jazz im Augustinum
Field

Mittwoch, 25. März 2020

Andreas Lammel: piano
René Bornstein: double bass
Florian Lauer: drums

Andreas Lammel: piano

 

René Bornstein: double bass

 

Florian Lauer: drums

 

  Für ihr Ende 2016 veröffentlichtes Album „Look At Me“ (Traumton Records) erhielten Pianist Andreas Lammel, Schlagzeuger Florian Lauer und Bassist René Bornstein eine „Jazz-Echo“-Nominierung und viel Lob von allen Seiten. Der Jazzredakteur des Deutschlandfunks Kultur begeisterte sich für den „unglaublich schönen Sound“, Concerto erkannte „hohe intuitive Improvisationskunst.“ Und in der FAZ war zu lesen: [LLB] wissen, wie man ein Publikum bei Laune halten kann, ohne in plakatives Entertainment zu verfallen. [Live] laden sie ihre Stücke mit mehr Energie auf, die sich in größerer Dynamik und weitläufigeren Improvisationen zeigt.“ Rechtzeitig zum zehnjährigen Bandjubiläum erscheint/erschien im Oktober 2019 „Field“ (Traumton), das neue Werk der weit gereisten Musiker Mitte dreißig.. Hier loten sie noch entschiedener die Spanne zwischen lyrischen Balladen und kraftvollen Stücken aus. Dynamisch vereinen LLB traumverlorene Melodien und harmonische Vielfalt, ansteckende Grooves und rhythmisch ausgefeilte Strukturen zu ihrer persönlichen Klangsprache.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Jazzabend
Vortragender: Andreas Lammel: piano René Bornstein: double bass Florian Lauer: drums

„Gott ist immer in uns, aber wir sind selten zu Hause“- die mystische Gotteserfahrung bei Meister Eckhart

Donnerstag, 26. März 2020

Mit Stiftspfarrer Jörg Seyfried

Meister Eckhart ist einer der großen mittelalterlichen Mystiker und Philosophen. Für ihn ist Gott im Herzen jedes Menschen zu finden. Er spricht vom „ Seelenfünklein“ in dem Gott sich mit unserer Seele verbindet. Dazu muss aber der Mensch erst mal alles loslassen- vor allem sich selbst um dieses Seelenfünklein zu spüren. Wie aber kann das gehen?

Pfarrer Jörg Seyfried wird die mystische Theologie Meister Eckharts vorstellen, in der es auch um die Reifung des Menschen geht und um das Motto „Reifezeit“ im Augustinum

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: Der Eintritt ist frei
Vortragender: Stiftspfarrer Jörg Seyfried

Gemischtes Doppel

Montag, 30. März 2020

Stefan Hilser im Gespräch mit Bruder Jakobus Kaffanke und Klaus Haberstroh

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: Der Eintritt ist frei, wir danken für eine Spende

Lust auf Meer

Sonntag, 19. April 2020

Ein Abend mit dem Klavierkabarettisten Armin Fischer

Von Traumreisen sollte man tatsächlich lieber nur träumen…denn nur so ist der stille Ozean wirklich still, man bekommt immer eine Liege auf dem Sonnendeck, man tritt am Strand auf keinen Seeigel und wird beim Stadtbummel nicht ausgeraubt.

Wie lustig ist eine Seefahrt denn nun wirklich?
Der Klavierkabarettist Armin Fischer weiß es: Er arbeitet auf einem Luxusdampfer in der Pianobar als Geräusch und kennt daher das wahre Bordleben zwischen Landgang und Seegang.

Mit trockenem Witz, virtuosem Klavierspiel und überraschendem Körpereinsatz karikiert Armin Fischer als sturmerprobter Bord-Entertainer die musikalischen Motive einer Traumreise aus der Sicht des Barpianisten.

Von rituellen Begrüßungstänzen bis zur Unterwasseroper, von Cocktail-Klängen bis zum Walgesang – Armin Fischers Pointen- und Piano-Palette sowie der lässige Vortrag seiner heiteren, originellen Geschichten machen Lust auf Mehr.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 10 Euro, Gäste: 12 Euro
Vortragender: Armin Fischer

Länder - Landschaften - Kulturen
Goya

Mittwoch, 22. April 2020

Kunsthistorischer Bildervortrag von Marie Theres Scheffczyk

Anlässlich der spektakulären Ausstellung der  Fondation Beyeler widmet sich die Doyenne der Kunsthistorischen Vorträge, Marie Theres Scheffczyk, einem größten Maler überhaupt. Goya ist einer der letzten grossen Hofkünstler und der erste Wegbereiter der modernen Kunst. Er ist sowohl Maler eindrücklicher Porträts als auch Erfinder rätselhafter persönlicher Bildwelten. Gerade aus dieser unauflösbaren Widersprüchlichkeit bezieht Goyas Kunst ihre magische Faszination.

In seinem mehr als 60 Jahre währenden Schaffensprozess, der den Zeitraum vom Rokoko bis zur Romantik umspannt, zeigt Goya Begebenheiten, die aus den gesellschaftlichen Konventionen herausführen.

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 7 Euro, Gäste: 8 Euro
Veranstaltungsart: Kunsthistorischer Bildervortrag
Vortragender: Marie Theres Scheffczyk

Hinter die Kulissen
Geben Sie Gedankenfreiheit!“ – Friedrich Schillers und Giuseppe Verdis „Don Carlos

Montag, 27. April 2020

Ein Vortrag von Dr. Bettina Gößling

Giuseppe Verdi gilt zurecht als einer der besten Opernkomponisten. Wie Rossini, Donizetti, Bellini, Mercadante, Mayr u. a. musste er unter großem Zeitdruck, mit starken Beschränkungen aufgrund der Aufführungspraxis, arbeiten. Doch nach seinem Durchbruch änderte sich dies das. Verdi war ebenso Praktiker wie Musikdramatiker. Gerade Giuseppe Verdis Oper Don Carlo ist ein gutes Beispiel. Komponiert für die Operá, die eine französischsprachige  "Grand Operá" in 5 Akten, mit Ballet- und Tableaueinlagen bestellt hatte, arbeitete Verdie die Oper mehrfach um, fügte ein, strich weg- so dass die meisten Musikliebhaber nur die 4 Aktige, italienische Oper kennen. Dabei war Schiller ein Lieblingsautor des Komponisten.

In Friedrich Schillers faszinierendem Drama "Don Carlos" aus dem Jahr 1787 geht es um den Freiheitskampf der Niederländer gegen die Spanier und zugleich um einen tragischen Vater-Sohn-Konflikt am Hofe Philipps II. (1527-1598). Der Autor verarbeitete darin mit großer Meisterschaft eigene Erfahrungen mit politischer Unterdrückung und Zensur im Deutschland des 18. Jahrhunderts. Für den liberal gesinnten Giuseppe Verdi waren diese Themen wie geschaffen und so komponierte er im Jahr 1867 für die Pariser Oper auf Schillers Text eine seiner schönsten und ergreifendsten Opern.
Vortragsdauer: 1 Stunde 20 Minuten

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 6 Euro, Gäste: 8 Euro
Vortragender: Dr. Bettina Gößling

Große Kleinkunst
Heine pur + on the rocks

Mittwoch, 29. April 2020

Eine Solo-Performance von Matthias Fuhrmeister

Matthias Fuhrmeister steht seit über 25 Jahren als Schauspieler auf den Brettern, die die Welt bedeuten. In seinem Soloprogramm präsentiert er Werke eines der eigenwilligsten Dichter der Deutschen: Heinrich Heine. Verboten und geliebt, voller Klugheit und Trivialität, politisch engagiert und schwärmerisch liebend, unangepasst zwischen allen Stühlen, mal fantasie- und humorvoll, mal böse und sarkastisch, voller Widersprüche, immer Mensch. Heines scharfsinnige Texte haben bis heute einen erstaunlich aktuellen Klang, den Matthias Fuhrmeister durch eigene Vertonungen und einen lebendigen Vortrag unter Beweis stellt.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 8 Euro, Gäste: 10 Euro
Vortragender: Matthias Fuhrmeister

Jazz im Augustinum
Dirty River Jazzband

Sonntag, 3. Mai 2020

Ein Konzert mit der beliebten Band vom Bodensee

Die Dirty River Jazzband, gegründet 1972 (?), pflegt die frühen Jazzstilrichtungen, die mit den Städten New Orleans, Chicago und New York in Verbindung gebracht werden. Das Repertoire besteht aus Kompositionen von Joe „King“Oliver, Ferdinand „Jelly Roll“ Morton, Louis„Satchmo“ Armstrong, Leon „Bix“ Beiderbecke, Duke Ellingon, Count Basie u.a..Eine Spezialtität der Band ist es, bei ihren Auftritten mit dem Publikum eine kleine Reise durch die Geschichte des Jazz zu unternehmen: Vom frühen Jazz aus New Orleans bis zum Swing der40er- Jahre wird die Musik in klingenden Beispielen geschildert undmit Anekdoten garniert. Daneben gibt es ein „Salut to Satchmo“ mitbekannten und weniger bekannten Stücken von Louis Armstrong.Der Name „Dirty River Jazzband“ leitet sich von dem Fluss Schussen ab, der bei Eriskirch in den Bodensee mündet und seinerzeit als ziemlich schmutzig galt. Inzwischen ist das Wasser der Schussen sauber; doch die Band hat ihren einmal gewählten Namen aus Traditionsbewußtsein beibehalten. Seit ihrer Gründung hat die „Dirty River Jazzband“ zwei LPs und fünf CDs veröffentlicht, zuletzt mit Hazy Osterwald auf dem Vibraphon. Konzertauftritte gab und gibt es im In- und Ausland, u.a.beim Hot-Jazz-Festival in Ascona. Die Musiker: - Thommy Maute - Posaune und Gesang - Franz Ege – Trompete und Gesang - Benjamin Engel - Klarinette und Altsaxophon - Bernd von Guerard - Banjo - Otto Bauknecht - Kontrabass - Ferdinand Schreiber - Schlagzeug

Ort:
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 11 Euro, Gäste: 13 Euro
Vortragender: Dirty River Jazzband

Hinter die Kulissen
Giselle - Geschichte eines Balletts

Mittwoch, 20. Mai 2020

Werkgeschichte eines Meisterwerks
Vorgestellt von Kulturreferentin Olivia Schnepf

Es ist eines der berühmtesten Ballette des Repertoires.

Tatsächlich ist Giselle ein Paradebeispiel für das romantische, "klassische" Ballett.
Doch nur auf den ersten Blick. Denn wohl kaum ein Ballett des "klassischen" Repertoire hat soviel Umarbeitungen, Erweiterungen und Einfügungen erlebt.
Anhand von Giselle erfahren wir viel über Auffügrungspraxis, Interpretationsgeschichte, werktreue und künstlerische Freiheit.

Zahlreiche Filmausschnitte, darunter Aufnahmen von Galina Ulanova, Olga Spessivtseva, Alicia Markova u. a.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: Der Eintritt ist frei, wir danken für eine Spende zugunsten der Franz Sales Wocheler Schule

Den Glauben zur Vernunft,
die Vernunft zum Glauben bringen

Mittwoch, 27. Mai 2020

Ein Plädoyer für die alte Tugend der Toleranz
Ein Vortrag von SKH Prinz Asfa Wossen Asserate

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts erleben wir eine Rückkehr des religiösen Fundamentalismus mit Anschlägen weltweit. Ein Kampf der Kulturen mit Religion als Zündstoff erschüttert unsere Lebenswelt. In seinem Plädoyer für eine »aktive Toleranz« untersucht Asfa-Wossen Asserate den religiösen Fundamentalismus unseres Jahrhunderts. Wie begegnen wir als säkulare Gesellschaft, in der Religion nur noch eine marginale Rolle zu spielen scheint, der globalen Herausforderung des politischen Islam? Prinz Asfa Wossen, selbst gläubiger Christ, plädiert für Vernunft. Wir müssen die alte Tugend der Toleranz neu für uns definieren – nicht im Sinne von Duldung, sondern als starke, aktive Toleranz, basierend auf Werten wie Offenheit, Gerechtigkeit und Freiheit.

Dr. Asfa-Wossen Asserate, Prinz aus dem äthiopischen Kaiserhaus, wurde 1948 in Addis Abeba geboren. An der dortigen Deutschen Schule bestand er als einer der ersten Äthiopier das Abitur. In Tübingen und Cambridge hat er Geschichte und Jura studiert und am Frobenius-Institut der Goethe-Universität promoviert. Die Revolution in Äthiopien machte seine Pläne zunichte, in die Heimat zurückkehren. Er blieb in Deutschland und arbeitete als Journalist und Pressechef der Düsseldorfer Messe. Heute ist er als Unternehmensberater für Afrika und den Mittleren Osten tätig.

Sein Buch „Manieren“ wurde von feierten die Kritiker als ein „grandioses, sprachmächtiges Sittenbild unserer Zeit“. 2004 wurde er dafür mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. 2007 erschien seine Autobiographie „Ein Prinz aus dem Hause David – und warum er in Deutschland blieb“, die mehrere Wochen in den Bestsellerlisten stand. Sein Buch über Afrika "Die neue Völkerwanderung- Wer europa bewahren will, muss Afrika retten" und seine Biographie über seinen Großonkel Haile Selassie wurden ins Englische übersetzt.

 

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 11 Euro, Gäste: 12 Euro
Vortragender: SKH Prinz Asfa Wossen

Kunst und Gartenfreuden
GOYA in BASEL

Freitag, 3. Juli 2020

Ausflug zum Museum Fondation Beyeler

Nach einem gemeinsamen Frühstücjk ab 07:30 uhr starten wir um 8:30 pünktlich mit dem Bus in Richtung Basel.

Dort haben wir ab 11 Uhr Zugang in die Ausstellung.
Gegen 15 Uhr fahren wir zurück.

Am Abend erwartet uns noch ein kleiner Umtrunk im Garten des Augustinum Überlingen

Die Kosten werden ab 15. März auf dieser Seite veröffentlicht

Ort:
Uhrzeit: 08:30
Eintritt:

Soirée Musicale
Johann Sebastian Bach und seine musikalischen Nachfahren

Sonntag, 20. September 2020

Klaviersoirée mit Roman Salyutov


Klaviersoirée“Johann Sebastian Bach und seine musikalischen Nachfahren“: Werke von J.S. Bach, F. Busoni, J. Brahms, F. Liszt und Caesar Franckh.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Klavierabend

Das Rennen ums Weisse Haus

Dienstag, 29. September 2020

Eine Analyse von Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Tagesspiegel

Christoph von Marschall schreibt seit 1991 für den Tagesspiegel. Er ist Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion. Sein neues Buch "Wir verstehen die Welt nicht mehr. Deutschlands Entfremdung von seinen Freunden", Herder Verlag 2018, analysiert die Herausforderungen an die deutsche Außen- und Europapolitik in Zeiten von Trump, Brexit und vielfältigen Krisen der EU aus der Perspektive der Nachbarn Frankreich und Polen sowie Europas und der USA. Anfangs war er verantwortlich für die Reportageseite und leitete von 1995 bis 2005 die Meinungsseite. Von 2005 bis 2013 berichtete er aus den USA und war der einzige deutsche Zeitungskorrespondent mit Zugangspass zum Weißen Haus. Er schrieb Bestseller-Biografien über Barack Obama ("Barack Obama. Der schwarze Kennedy") und Michelle Obama ("Michelle Obama. Ein amerikanischer Traum") sowie ein Buch über die Kulturunterschiede zwischen Deutschland und Amerika ("Was ist mit den Amis los? Über unser zwiespältiges Verhältnis zu den USA"). 2017/18 beobachtete er als erster Helmut-Schmidt-Stipendiat der ZEIT-Stiftung und des German Marshall Fund of the United States die Trump-Präsidentschaft, erneut mit Zugangspass zum Weißen Haus.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag

Soirée Musicale
Wiener Klassik

Sonntag, 11. Oktober 2020

Solokonzert der Pianistin Chiaki Nagata

Die Pianistin Chiaki Nagata spielt Werke von Beethoven, Haydn und Mozart.
Die Musikerin, die den Augustinschen Beitrag der "Überlinger Langen Nacht der Bücher" begleitet, wird für ihren sensiblen Anschlag, ihre virtuose Technik und ihre Musikalität sehr geschätzt. Auf dem Programm des heutigen Abends stehen neben der E-Dur-Sonate KV 282 von W. A. Mozart und der Klaviersonate in Es, Nr. 30, op. 109 von Ludwig van Beethoven auch die Variationen von Jospeh Haydn in f-moll Hob. XVII-6 auf dem Programm.

Anläßlich des Konzertes rufen wir zu Spenden für die Franz Sales Wocheler Schule auf. Das Augustinum wird für das Schulobst im Schuljahr 2020/21 sorgen.

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: Der Eintritt ist frei, wir danken für eine Spende
Vortragender: Chiaki Nagata

Lange Nacht der Bücher
Das ist die Berliner Luft

Samstag, 14. November 2020

Eine literarisch-musikalischer Spaziergang

Traditionell wandelt das Augustinum Überlingen, anläßlich der "Langen Nacht der Bücher" durch eine Metropole des 19. und frühen 20. Jahrhundert. Nach Wien, Paris, Sankt Petersburg, einem Abstecher durch Italien, einer Reise in literarische Untiefen und der Reise durch London im vergangen Jahr, folgt nun ein Spaziergang durch Berlin.
Wir wandeln auf den Spuren Theodor Fontanes, Alfred Döblins, Berthold Brechts. Lesen Theaterkritiken von Alfred Kerr, lauschen Heinrich von Kleist, dem Alten Fritz und Marlene Dietrich.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt:

Kunst- und Krempelmarkt im Augustinum Überlingen

Donnerstag, 26. November 2020 - Donnerstag, 26. November 2020

Mit Adventsmarkt, Bücherbasar, weiteren Marktständen

Anlässlich des heutigen Adventsmarktes öffnet das Augustinum Überlingen seine Pforten zum jährlichen Kunst- und Krempelmarkt. Bilderrahmen, Dekorationen, Kleinmöbel, Antikes, Kurioses, Schönes & Kitschiges finden sich ebenso wie Tischwäsche, Porzellan, Silberwaren, Bestecke und Schmuck. Außerdem finden Sie Verkaufsstände unseres Kreativkurses, einen Bücherbasar und weitere Marktstände mit Italienischen Spezialitäten, Selbstgebackenem, Honig und Likören, die Genussecke, Pralinen und Schokolade, Seifen und Dekorativem sowie Adventsgestecke

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ort: Theatersaal, Café, Foyer und auf dem Gelände des Augustinum
Uhrzeit: 13:30 bis 16:30
Eintritt:

Beethoven in Überlingen
Henriette Gärtner - Hommage an Beethoven

Sonntag, 6. Dezember 2020

Festkonzert zum 2. Advent

Henriette Gärtners Konzert am 2. Advent ist immer musikalischer Höhepunkt im Konzertleben des Augustinum Überlingen.
In diesem Jahr steht das Konzertprogramm natürlich unter besonderen Vorzeichen. Denn das Augustinum Überlingen zeigt die Bilder der Beethovensammlung der Stadt Überlingen.

Seit dem 13. November hängen die Bilder im Foyer und Galerieflur unseres Hauses. Und eine ganze Reihe von Festvorträgen und Konzerten finden um diese Ausstellung herum statt.

Näheres ab August 2020.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 11:31
Eintritt: 12 Euro, Gäste: 14 Euro
Vortragender: Henriette Gärtner

Christmas in Überlingen II

Dienstag, 22. Dezember 2020

Weihnachtskonzert mit Christine Reber, Sopran und Robert Bärwald, Klavier

„Christmas in Vienna“- seit Jahrzehnten ist diese beliebte Gala im Wiener Konzerthaus einer der Höhepunkte im Fernsehprogramm der Vorweihnachtszeit.

Nach den Überlinger Künstlerinnen Isabell Marquardt und Elena Orlova gastieren nun, im jährlichen Wechsel, Christine Reebr und Robert Bärwald.

Inspiriert von den legendären Wiener Konzerten habsen sich die beiden Stuttgarter Künstler ein ausnehmend schönes Programm zusammengestellt. Von Weihnachtlichem, Adventlichem, von berühmten Songs und Melodien. Freuen sie sich auf Klassiker von Verdi und Bach, aber auch Rodgers, Berlin, Mozart, Adam, Hopkins, Mendelssohn u. a.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 8 Euro, Gäste: 10 Euro
Kultur-Seniorenresidenz-Ueberlingen

Kooperationspartner

Augustinum Überlingen

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Mühlbachstraße 2
88662 Überlingen

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