Kulturveranstaltungen

Von Kino bis Kammerkonzert

Für Kulturinteressierte aus der ganzen Umgebung gehört der Theatersaal des Augustinum Überlingen seit Jahren zu den ersten Adressen. Zum Kulturgenuss gesellt sich hier eine schöne Atmosphäre, und vor und nach den Vorstellungen kommt man im Foyer mit interessanten Menschen ins Gespräch.

Kontakt zum Kulturreferat

Olivia Schnepf

Tel.: 07 551 / 940 - 460

Der aktuelle Veranstaltungskalender der Augustinum Seniorenresidenz Überlingen

Entfällt: Gemischtes Doppel

Montag, 30. März 2020

Stefan Hilser im Gespräch mit Bruder Jakobus Kaffanke und Klaus Haberstroh

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: Der Eintritt ist frei, wir danken für eine Spende

Länder - Landschaften - Kulturen
Entfällt: Deutsche Jakobswege

Freitag, 17. April 2020

Multimedia-Reisereportage von und mit Beate Steger

Seit dem Bestseller von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ ist das Pilgern in Deutschland angekommen. Viele Pilger gehen ihren ersten Jakobsweg in Spanien zum Grab des Heiligen Jakobus in Santiago de Compostela.Im Mittelalter, als es noch keine Möglichkeit der schnellen Anreise gab, war man gezwungen, von der eigenen Haustür aus loszulaufen. Dadurch hat sich ein Wegenetz über Europa gebildet, das alleine in Deutschland zu über 30 Jakobswegen geführt hat. Dabei werden oft alte Hochstraßen als Pilgerwege genutzt. So beispielsweise die Via Regia, die alte Königstraße, auf der heute der ökumenische Pilgerweg von Görlitz bis nach Erfurt und Vacha verläuft.

Vom Pilger-Virus infiziert wurde Beate Steger 2001, als sie während ihrer einjährigen Fahrrad-Weltreise ein Stück des Jakobsweges mit dem Rad zurücklegte. Sechs Jahre später kam sie zurück –mit Wanderschuhen und Pilgerstab. Seither reist sie immer wieder zu den schönsten Stellen der Pilgerwege. Daher sind ihre Vorträge stets mit den aktuellsten Informationen für Pilger zu Fuß oder per Rad gespickt. Wer die passionierte Autorin und Filmemacherin live erlebt, wenn sie humorvoll und selbstironisch von ihren persönlichen Begegnungen mit anderen Pilgern und den eigenen Grenzerfahrungen erzählt, wird selbst vom Pilger-Fieber angesteckt.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 7 Euro, Gäste: 9 Euro
Vortragender: Beate Steger

Entfällt Lust auf Meer

Sonntag, 19. April 2020

Ein Abend mit dem Klavierkabarettisten Armin Fischer

Von Traumreisen sollte man tatsächlich lieber nur träumen…denn nur so ist der stille Ozean wirklich still, man bekommt immer eine Liege auf dem Sonnendeck, man tritt am Strand auf keinen Seeigel und wird beim Stadtbummel nicht ausgeraubt.

Wie lustig ist eine Seefahrt denn nun wirklich?
Der Klavierkabarettist Armin Fischer weiß es: Er arbeitet auf einem Luxusdampfer in der Pianobar als Geräusch und kennt daher das wahre Bordleben zwischen Landgang und Seegang.

Mit trockenem Witz, virtuosem Klavierspiel und überraschendem Körpereinsatz karikiert Armin Fischer als sturmerprobter Bord-Entertainer die musikalischen Motive einer Traumreise aus der Sicht des Barpianisten.

Von rituellen Begrüßungstänzen bis zur Unterwasseroper, von Cocktail-Klängen bis zum Walgesang – Armin Fischers Pointen- und Piano-Palette sowie der lässige Vortrag seiner heiteren, originellen Geschichten machen Lust auf Mehr.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 10 Euro, Gäste: 12 Euro
Vortragender: Armin Fischer

Länder - Landschaften - Kulturen
Goya

Mittwoch, 22. April 2020

Kunsthistorischer Bildervortrag von Marie Theres Scheffczyk

Francisco de Goya, Dona Maria del Pilar Teresa Cayetana de Silva Alvarez...

Der spanische Maler Goya zählt zu den ganz Großen in der Geschichte der Kunst. Nach seinem stilistisch noch unentschiedenen Frühwerk und den galanten Tapisserie-Entwürfen für den königlichen Hof setzt er sich in Malerei und Graphik zunehmend kritisch mit den in Spanien herrschenden Mißständen auseinander: Schonungslos geißelt er boshafte Harthäutigkeit der Menschen im Alltag, Aberglauben, Kriegsgreuel, Inquisitionsterror.
Begeisterter Anhänger der Aufklärung und damit überzeugt von der Macht der Vernunft formuliert er später: „Ich fürchte keine Kreatur außer einer: den Menschen.” Vor einer Verurteilung durch die Gerichte schützt ihn immer wieder seine Stellung als erster Hofmaler des Königs.
Zeitlebens ist Goya ein begehrter Porträtist. In seinen hinreißend lebensvollen Darstellungen
enthüllt der Spanier mit dem ihm eigenen Scharfblick dabei oftmals tiefer liegende menschliche Wesensschichten. Mit ähnlich sicherem Blick hält er in den Stierkampfszenen die dramatischsten Augenblicke des Kampfes fest.
In vielen seiner späten Werke verlässt der früh ertaubte Künstler die vertraute Wirklichkeit. In den berühmten großformatigen „Schwarzen Bildern” entstehen geradezu surreal anmutende Visionen.
Viele seiner kleinformatigen Arbeiten sprechen von heiterer, auch skurriler Gelassenheit.
Goya schaut in großen Teilen seines Werkes mit ganz neuen Augen auf die Welt und ihre
Menschen. Mit ihm bricht eine neue Phase in der Geschichte der Malerei an: die Epoche der
modernen Kunst.

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 7 Euro, Gäste: 8 Euro
Veranstaltungsart: Kunsthistorischer Bildervortrag
Vortragender: Marie Theres Scheffczyk

Soirée Musicale
Saitensprünge

Samstag, 25. April 2020

Elene Ansaia Meipariani, Violine
Izabela Melkonyan, Klavier

Elene Meipariani hatte bereist im Jahr 2017 in Augustinum Überlingen debütiert.
Die in Filderstadt geborene 22 Jahre alte Musikerin hat georgische und armenische Wurzeln.
Sie studierte an der Hochschule in Stuttgart und riss 2017  das Publikum im Augustinum Überlingen vor Begeisterung von den Stühlen.
Begleitet wird Meipariani von der großartigen Pianistin Izabel Melkonyan.
Melkonyan, die seit 2013 jährlich im Augustinum Überlingen auftritt stammt aus Armenien.

Sie unterrichtet an der Musikhochschule in Stuttgart und ist eine der besten Begleiterinnen die im Augustinum Überlingen aufgetreten ist.

Die beiden fabelhaften Damen spielen als Hauptwerk heute Abend die A-Dur Violinsonate von César Franck. Dieses Hauptwerk der Romantik stellt höchste Ansprüche an Solistin und Begleitung! Freuen Sie sich auf eine Sternstunde!

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 10 Euro
Vortragender: Elene Ansaia Meipariani, Violine Izabela Melkonyan, Klavier

Hinter die Kulissen
Geben Sie Gedankenfreiheit!“ – Friedrich Schillers und Giuseppe Verdis „Don Carlos

Montag, 27. April 2020

Ein Vortrag von Dr. Bettina Gößling

Giuseppe Verdi gilt zurecht als einer der besten Opernkomponisten. Wie Rossini, Donizetti, Bellini, Mercadante, Mayr u. a. musste er unter großem Zeitdruck, mit starken Beschränkungen aufgrund der Aufführungspraxis, arbeiten. Doch nach seinem Durchbruch änderte sich dies das. Verdi war ebenso Praktiker wie Musikdramatiker. Gerade Giuseppe Verdis Oper Don Carlo ist ein gutes Beispiel. Komponiert für die Operá, die eine französischsprachige  "Grand Operá" in 5 Akten, mit Ballet- und Tableaueinlagen bestellt hatte, arbeitete Verdie die Oper mehrfach um, fügte ein, strich weg- so dass die meisten Musikliebhaber nur die 4 Aktige, italienische Oper kennen. Dabei war Schiller ein Lieblingsautor des Komponisten.

In Friedrich Schillers faszinierendem Drama "Don Carlos" aus dem Jahr 1787 geht es um den Freiheitskampf der Niederländer gegen die Spanier und zugleich um einen tragischen Vater-Sohn-Konflikt am Hofe Philipps II. (1527-1598). Der Autor verarbeitete darin mit großer Meisterschaft eigene Erfahrungen mit politischer Unterdrückung und Zensur im Deutschland des 18. Jahrhunderts. Für den liberal gesinnten Giuseppe Verdi waren diese Themen wie geschaffen und so komponierte er im Jahr 1867 für die Pariser Oper auf Schillers Text eine seiner schönsten und ergreifendsten Opern.
Vortragsdauer: 1 Stunde 20 Minuten

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 6 Euro, Gäste: 8 Euro
Vortragender: Dr. Bettina Gößling

Große Kleinkunst
Heine pur + on the rocks

Mittwoch, 29. April 2020

Eine Solo-Performance von Matthias Fuhrmeister

Matthias Fuhrmeister steht seit über 25 Jahren als Schauspieler auf den Brettern, die die Welt bedeuten. In seinem Soloprogramm präsentiert er Werke eines der eigenwilligsten Dichter der Deutschen: Heinrich Heine. Verboten und geliebt, voller Klugheit und Trivialität, politisch engagiert und schwärmerisch liebend, unangepasst zwischen allen Stühlen, mal fantasie- und humorvoll, mal böse und sarkastisch, voller Widersprüche, immer Mensch. Heines scharfsinnige Texte haben bis heute einen erstaunlich aktuellen Klang, den Matthias Fuhrmeister durch eigene Vertonungen und einen lebendigen Vortrag unter Beweis stellt.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 8 Euro, Gäste: 10 Euro
Vortragender: Matthias Fuhrmeister

Jazz im Augustinum
Dirty River Jazzband

Sonntag, 3. Mai 2020

Ein Konzert mit der beliebten Band vom Bodensee

Die Dirty River Jazzband, gegründet 1972 (?), pflegt die frühen Jazzstilrichtungen, die mit den Städten New Orleans, Chicago und New York in Verbindung gebracht werden. Das Repertoire besteht aus Kompositionen von Joe „King“Oliver, Ferdinand „Jelly Roll“ Morton, Louis„Satchmo“ Armstrong, Leon „Bix“ Beiderbecke, Duke Ellingon, Count Basie u.a..Eine Spezialtität der Band ist es, bei ihren Auftritten mit dem Publikum eine kleine Reise durch die Geschichte des Jazz zu unternehmen: Vom frühen Jazz aus New Orleans bis zum Swing der40er- Jahre wird die Musik in klingenden Beispielen geschildert undmit Anekdoten garniert. Daneben gibt es ein „Salut to Satchmo“ mitbekannten und weniger bekannten Stücken von Louis Armstrong.Der Name „Dirty River Jazzband“ leitet sich von dem Fluss Schussen ab, der bei Eriskirch in den Bodensee mündet und seinerzeit als ziemlich schmutzig galt. Inzwischen ist das Wasser der Schussen sauber; doch die Band hat ihren einmal gewählten Namen aus Traditionsbewußtsein beibehalten. Seit ihrer Gründung hat die „Dirty River Jazzband“ zwei LPs und fünf CDs veröffentlicht, zuletzt mit Hazy Osterwald auf dem Vibraphon. Konzertauftritte gab und gibt es im In- und Ausland, u.a.beim Hot-Jazz-Festival in Ascona. Die Musiker: - Thommy Maute - Posaune und Gesang - Franz Ege – Trompete und Gesang - Benjamin Engel - Klarinette und Altsaxophon - Bernd von Guerard - Banjo - Otto Bauknecht - Kontrabass - Ferdinand Schreiber - Schlagzeug

Ort:
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 11 Euro, Gäste: 13 Euro
Vortragender: Dirty River Jazzband

Hinter die Kulissen
Giselle - Geschichte eines Balletts

Mittwoch, 20. Mai 2020

Werkgeschichte eines Meisterwerks
Vorgestellt von Kulturreferentin Olivia Schnepf

Es ist eines der berühmtesten Ballette des Repertoires.

Tatsächlich ist Giselle ein Paradebeispiel für das romantische, "klassische" Ballett.
Doch nur auf den ersten Blick. Denn wohl kaum ein Ballett des "klassischen" Repertoire hat soviel Umarbeitungen, Erweiterungen und Einfügungen erlebt.
Anhand von Giselle erfahren wir viel über Auffügrungspraxis, Interpretationsgeschichte, werktreue und künstlerische Freiheit.

Zahlreiche Filmausschnitte, darunter Aufnahmen von Galina Ulanova, Olga Spessivtseva, Alicia Markova u. a.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: Der Eintritt ist frei, wir danken für eine Spende zugunsten der Franz Sales Wocheler Schule

Den Glauben zur Vernunft,
die Vernunft zum Glauben bringen

Mittwoch, 27. Mai 2020

Ein Plädoyer für die alte Tugend der Toleranz
Ein Vortrag von SKH Prinz Asfa Wossen Asserate

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts erleben wir eine Rückkehr des religiösen Fundamentalismus mit Anschlägen weltweit. Ein Kampf der Kulturen mit Religion als Zündstoff erschüttert unsere Lebenswelt. In seinem Plädoyer für eine »aktive Toleranz« untersucht Asfa-Wossen Asserate den religiösen Fundamentalismus unseres Jahrhunderts. Wie begegnen wir als säkulare Gesellschaft, in der Religion nur noch eine marginale Rolle zu spielen scheint, der globalen Herausforderung des politischen Islam? Prinz Asfa Wossen, selbst gläubiger Christ, plädiert für Vernunft. Wir müssen die alte Tugend der Toleranz neu für uns definieren – nicht im Sinne von Duldung, sondern als starke, aktive Toleranz, basierend auf Werten wie Offenheit, Gerechtigkeit und Freiheit.

Dr. Asfa-Wossen Asserate, Prinz aus dem äthiopischen Kaiserhaus, wurde 1948 in Addis Abeba geboren. An der dortigen Deutschen Schule bestand er als einer der ersten Äthiopier das Abitur. In Tübingen und Cambridge hat er Geschichte und Jura studiert und am Frobenius-Institut der Goethe-Universität promoviert. Die Revolution in Äthiopien machte seine Pläne zunichte, in die Heimat zurückkehren. Er blieb in Deutschland und arbeitete als Journalist und Pressechef der Düsseldorfer Messe. Heute ist er als Unternehmensberater für Afrika und den Mittleren Osten tätig.

Sein Buch „Manieren“ wurde von feierten die Kritiker als ein „grandioses, sprachmächtiges Sittenbild unserer Zeit“. 2004 wurde er dafür mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. 2007 erschien seine Autobiographie „Ein Prinz aus dem Hause David – und warum er in Deutschland blieb“, die mehrere Wochen in den Bestsellerlisten stand. Sein Buch über Afrika "Die neue Völkerwanderung- Wer europa bewahren will, muss Afrika retten" und seine Biographie über seinen Großonkel Haile Selassie wurden ins Englische übersetzt.

 

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 11 Euro, Gäste: 12 Euro
Vortragender: SKH Prinz Asfa Wossen

Kunst und Gartenfreuden
GOYA in BASEL

Freitag, 3. Juli 2020

Kunstfahrt zum Museum Fondation Beyeler

Doña María del Pilar Teresa Cayetana de Silva Álvarez de Toledo, XIII duquesa de Alba, 1795, Öl auf Leinwand, 192 × 128 cm, Fundación Casa de Alba, Palacio de Liria, Madrid

Die Ausstellung wird über 70 Gemälde und ein Konvolut von rund 50 meisterhaften Zeichnungen und 30 Druckgrafiken versammeln, die die Besucher zu einer Begegnung mit dem Schönen wie auch dem Unfassbaren einladen. Sie entsteht in Kooperation mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid. Selten zu sehende Gemälde aus spanischem Privatbesitz werden in der Fondation Beyeler erstmals mit Schlüsselwerken aus den renommiertesten europäischen und amerikanischen Museen und Privatsammlungen vereint sein.

Francisco de Goya (1746–1828) ist einer der grossen Wegbereiter der modernen Kunst. Sein facettenreiches Werk, das den Freuden und dem Glanz ebenso wie den Schrecken und Abgründen der menschlichen Existenz auf einzigartige Weise Ausdruck verleiht, übt einen kaum zu überschätzenden Einfluss auf die Künstler des 20. und 21.Jahrhunderts aus. Zu den wichtigsten Genres und Themen in seinen Bildern zählen allen voran die Porträts, die Mitglieder der Königsfamilie und des Hofes, aber auch Freunde und Bekannte des Künstlers zeigen. Die Bildnisse sind in der Konzeption vielschichtig, indem sie die Widersprüchlichkeit und komplexe Persönlichkeit der Dargestellten vor Augen führen. Hinzu kommen Selbstbildnisse, in denen die innere Bewegtheit und Intelligenz des Künstlers auf eindringliche Weise Gestalt erlangen. Ein gänzlich eigenständiger Motivkreis ist jener der Majas: Frauendarstellungen, die ein ambivalentes Verhältnis zwischen Mann und Frau zu erkennen geben. In seinen Genrebildern reflektiert Goya Begebenheiten aus dem Alltag der spanischen Gesellschaft. Dazu gehören Marktszenen und Stierkämpfe, Banditenhöhlen, Irrenhäuser sowie Inquisitionstribunale als Orte des Machtmissbrauchs und der Gewalt. Von ebenso grosser Bedeutung sind die Darstellungen von Hexensabbaten, in denen Goya Abgründiges, den Aberglauben, die Unvernunft und die Alpträume seiner Zeit zur Anschauung bringt.

Goyas radikale Bilder wurden besonders von den modernen spanischen Künstlern verehrt, darunter Pablo Picasso und Joan Miró. Insbesondere die Surrealisten erblickten in ihm einen Geistesverwandten. Auch für zeitgenössische Künstler stellt Goya eine wichtige Inspirationsquelle dar. In der Reflexion über den Menschen in einer konfliktreichen, zwischen Vernunft und Unvernunft schwankenden Welt erweisen sich seine Bilder heute als aktueller denn je.

Im Fahrpreis sind enthalten: Eintritt, Frühstück, Wasser für die Fahrt

 

Ort:
Uhrzeit: 08:30
Eintritt: 50 Euro, Gäste: 60 Euro

Soirée Musicale
Johann Sebastian Bach und seine musikalischen Nachfahren

Sonntag, 20. September 2020

Klaviersoirée mit Roman Salyutov


Klaviersoirée“Johann Sebastian Bach und seine musikalischen Nachfahren“: Werke von J.S. Bach, F. Busoni, J. Brahms, F. Liszt und Caesar Franckh.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Klavierabend

Das Rennen ums Weisse Haus

Dienstag, 29. September 2020

Eine Analyse von Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Tagesspiegel

Christoph von Marschall schreibt seit 1991 für den Tagesspiegel. Er ist Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion. Sein neues Buch "Wir verstehen die Welt nicht mehr. Deutschlands Entfremdung von seinen Freunden", Herder Verlag 2018, analysiert die Herausforderungen an die deutsche Außen- und Europapolitik in Zeiten von Trump, Brexit und vielfältigen Krisen der EU aus der Perspektive der Nachbarn Frankreich und Polen sowie Europas und der USA. Anfangs war er verantwortlich für die Reportageseite und leitete von 1995 bis 2005 die Meinungsseite. Von 2005 bis 2013 berichtete er aus den USA und war der einzige deutsche Zeitungskorrespondent mit Zugangspass zum Weißen Haus. Er schrieb Bestseller-Biografien über Barack Obama ("Barack Obama. Der schwarze Kennedy") und Michelle Obama ("Michelle Obama. Ein amerikanischer Traum") sowie ein Buch über die Kulturunterschiede zwischen Deutschland und Amerika ("Was ist mit den Amis los? Über unser zwiespältiges Verhältnis zu den USA"). 2017/18 beobachtete er als erster Helmut-Schmidt-Stipendiat der ZEIT-Stiftung und des German Marshall Fund of the United States die Trump-Präsidentschaft, erneut mit Zugangspass zum Weißen Haus.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag

Soirée Musicale
Wiener Klassik

Sonntag, 11. Oktober 2020

Solokonzert der Pianistin Chiaki Nagata

Die Pianistin Chiaki Nagata spielt Werke von Beethoven, Haydn und Mozart.
Die Musikerin, die den Augustinschen Beitrag der "Überlinger Langen Nacht der Bücher" begleitet, wird für ihren sensiblen Anschlag, ihre virtuose Technik und ihre Musikalität sehr geschätzt. Auf dem Programm des heutigen Abends stehen neben der E-Dur-Sonate KV 282 von W. A. Mozart und der Klaviersonate in Es, Nr. 30, op. 109 von Ludwig van Beethoven auch die Variationen von Jospeh Haydn in f-moll Hob. XVII-6 auf dem Programm.

Anläßlich des Konzertes rufen wir zu Spenden für die Franz Sales Wocheler Schule auf. Das Augustinum wird für das Schulobst im Schuljahr 2020/21 sorgen.

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: Der Eintritt ist frei, wir danken für eine Spende
Vortragender: Chiaki Nagata

Lange Nacht der Bücher
Das ist die Berliner Luft

Samstag, 14. November 2020

Eine literarisch-musikalischer Spaziergang

Traditionell wandelt das Augustinum Überlingen, anläßlich der "Langen Nacht der Bücher" durch eine Metropole des 19. und frühen 20. Jahrhundert. Nach Wien, Paris, Sankt Petersburg, einem Abstecher durch Italien, einer Reise in literarische Untiefen und der Reise durch London im vergangen Jahr, folgt nun ein Spaziergang durch Berlin.
Wir wandeln auf den Spuren Theodor Fontanes, Alfred Döblins, Berthold Brechts. Lesen Theaterkritiken von Alfred Kerr, lauschen Heinrich von Kleist, dem Alten Fritz und Marlene Dietrich.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt:

Kunst- und Krempelmarkt im Augustinum Überlingen

Donnerstag, 26. November 2020 - Donnerstag, 26. November 2020

Mit Adventsmarkt, Bücherbasar, weiteren Marktständen

Anlässlich des heutigen Adventsmarktes öffnet das Augustinum Überlingen seine Pforten zum jährlichen Kunst- und Krempelmarkt. Bilderrahmen, Dekorationen, Kleinmöbel, Antikes, Kurioses, Schönes & Kitschiges finden sich ebenso wie Tischwäsche, Porzellan, Silberwaren, Bestecke und Schmuck. Außerdem finden Sie Verkaufsstände unseres Kreativkurses, einen Bücherbasar und weitere Marktstände mit Italienischen Spezialitäten, Selbstgebackenem, Honig und Likören, die Genussecke, Pralinen und Schokolade, Seifen und Dekorativem sowie Adventsgestecke

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ort: Theatersaal, Café, Foyer und auf dem Gelände des Augustinum
Uhrzeit: 13:30 bis 16:30
Eintritt:

Beethoven in Überlingen
Henriette Gärtner - Hommage an Beethoven

Sonntag, 6. Dezember 2020

Festkonzert zum 2. Advent

Henriette Gärtners Konzert am 2. Advent ist immer musikalischer Höhepunkt im Konzertleben des Augustinum Überlingen.
In diesem Jahr steht das Konzertprogramm natürlich unter besonderen Vorzeichen. Denn das Augustinum Überlingen zeigt die Bilder der Beethovensammlung der Stadt Überlingen.

Seit dem 13. November hängen die Bilder im Foyer und Galerieflur unseres Hauses. Und eine ganze Reihe von Festvorträgen und Konzerten finden um diese Ausstellung herum statt.

Näheres ab August 2020.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 11:31
Eintritt: 12 Euro, Gäste: 14 Euro
Vortragender: Henriette Gärtner

Christmas in Überlingen II

Dienstag, 22. Dezember 2020

Weihnachtskonzert mit Christine Reber, Sopran und Robert Bärwald, Klavier

„Christmas in Vienna“- seit Jahrzehnten ist diese beliebte Gala im Wiener Konzerthaus einer der Höhepunkte im Fernsehprogramm der Vorweihnachtszeit.

Nach den Überlinger Künstlerinnen Isabell Marquardt und Elena Orlova gastieren nun, im jährlichen Wechsel, Christine Reebr und Robert Bärwald.

Inspiriert von den legendären Wiener Konzerten habsen sich die beiden Stuttgarter Künstler ein ausnehmend schönes Programm zusammengestellt. Von Weihnachtlichem, Adventlichem, von berühmten Songs und Melodien. Freuen sie sich auf Klassiker von Verdi und Bach, aber auch Rodgers, Berlin, Mozart, Adam, Hopkins, Mendelssohn u. a.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 8 Euro, Gäste: 10 Euro

Corona-Vorsorge

 

Aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes gilt für unser Haus bis auf Weiteres ein striktes Betretungsverbot für betriebsfremde Personen.

Alle Veranstaltungen im Haus sind vorerst bis einschl. 19. April abgesagt. Wir bedauern, dass wir Ihnen daher im Augenblick weder unsere Kulturveranstaltungen, noch unsere Hausführungen anbieten können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Kultur-Seniorenresidenz-Ueberlingen

Kooperationspartner

Augustinum Überlingen

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Mühlbachstraße 2
88662 Überlingen

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