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Konzertabonnement
Matjukowa, Aonzo und Subow

Dienstag, 16. Oktober 2018

Traversflöte, Mandoline und Cembalo

Galina Matjukowa, Traversflöte
Carlo Aonzo, Mandoline
Dmitri Subow, Cembalo

Antonio Vivaldi: Trio für Flöte, Mandoline und Basso continuo in g-Moll, RV 85
Georg Philipp Telemann: Trio für Flöte, Mandoline und Basso continuo in D-Dur (aus der "Tafelmusik")
Domenico Scarlatti: Sonate für Mandoline und Basso continuo in d-Moll
Antonio Vivaldi: Konzert für Flöte, Mandoline und Basso continuo in D-Dur, RV 84
Pietro Locatelli: Sonata für Flöte und Basso continuo in C-Dur, op. 2 Nr. 1
Georg Philipp Telemann: Sonata für Flöte und Mandoline in G-Dur
Jacques-Martin Hotteterre: "Eco" für Flöte solo
Johann Sebastian Bach: Triosonate für Flöte, Mandoline und Basso continuo in d-Moll (Triosonate für Orgel, BWV 527)

Nach ihrer Ausbildung zur Querflötistin arbeitete die Weißrussin Galina Matjukowa im Wolgograder Sinfonieorchester. Hinzu kamen Studien der Traversflöte an der Hochschule für Musik in Stuttgart und in Trossingen. Als Stammmitglied des weißrussischen Ensembles „Kammersolisten Minks“ verfolgt sie eine nationale und internationale Konzerttätigkeit.

Der erster Lehrer Carlo Aonzos war dessen Vater Giuseppe Aonzo, ein berühmter Mandolinenspieler und Gründer von "Circolo mandolinistico G. Verdi di Savona“. Carlo Aonzo ist ein gefragter Dozent bei Meisterklassen wie auch Leiter verschiedener Projekte. Des Weiteren ist er Gründer der 2006 ins Leben gerufenen „Internationalen Mandolinenakademie“ in Piemont und arbeitet regelmäßig mit dem Teatro alla Scala und den Sinfonieorchestern von Emilia-Romagna zusammen.

Dmitri Subow ist wahrer Multikünstler: Neben seinen Studien (Klavier, Orgel, Chor-/ Orchesterdirigieren) am St. Petersburger Konservatorium, besuchte er die Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Jon Laukvik im Fach Cembalo. In Zusammenarbeit u.a. mit dem Opernhaus des St. Petersburger Konservatorium leitete er als Dirigent neue Produktionen, wie etwa „Dido und Aeneas“ (2005), die großen Zuspruch des Publikums und der Fachkritik erhielten.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Berlin 21

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Jazz vom Feinsten

Bild: Christa Zwingenberger

 

Lionel Haas, Piano
Martin Lillich, Bass
Torsten Zwingenberger, Schlagzeug

Das Jazz Trio Berlin 21 steht für das quirlig multikulturelle Lebensgefühl Moabits. Dieser temperamentvolle Stadtteil Berlins ist geprägt von Dynamik und parallelen Lebenswelten. Für die drei Jazzer bedeutet Musik Lust und Sinnlichkeit und gespielt wird, was allen Spaß macht. Mit ihren Stücken, allesamt Eigenkompositionen, angereichert mit viel Soul- und Bluesfeeling, nehmen sie ihr Publikum mit auf eine musikalische Weltreise von Afrika übers Schwarze Meer nach Nord- und Südamerika. Fünfe werden gerade gelassen, New Orleans Groove wird mit arabischem Funk gemixt, rasender Bebop trifft auf loungigen Smooth Jazz und Boogie Woogie bekommt ein neues Gesicht. Das gemeinsame Swingen und Grooven ist dabei oberste Prämisse. Die Drei setzen damit aufs richtige Pferd. Das klingt nach Vielseitigkeit? Ja, klar, Berlin 21 stehen für Frische, Unterhaltung und Spaß!

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 15 Euro

Zeitreise – Erinnerungen an die Kinderzeit im Riedenberg der 50er Jahre

Freitag, 19. Oktober 2018

Bebilderter Vortrag von Thomas Strohm

Thomas Strohm lädt Sie ein auf eine Zeitreise in das Riedenberg der 50er Jahre: Wie sah die Bebauung – Lokale, Läden, Bauernhöfe etc. – aus und welche Straßen gab es damals (schon)? Wie funktionierte ein Dorf ohne öffentliche Verkehrsmittel? Erleben Sie das örtliche Leben mit seinen Aktivitäten, wie z. B. dem Kinderfest mit Umzug, dem Gesangsverein oder der Feuerwehr. All dies wird besonders anschaulich durch Thomas Strohms Bubengeschichten, die das Leben der 50er Jahre hautnah werden lassen.

Die Christoph Sonntag Stiphtung arbeitet vor allem mit Kindern und Jugendlichen im sozialen und ökologischen Bereich.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: Eintritt frei, um Spenden für die Christoph Sonntag Stiphtung wird gebeten

Die 60er: Eine Welt im Aufbruch
Rudi Dutschke. Die Biographie

Montag, 22. Oktober 2018

Autorenlesung mit Ulrich Chaussy

„68“ ist in der Bundesrepublik mit dem Namen Rudi Dutschke verbunden. Er war Gesicht und Stimme der deutschen Studentenbewegung, repräsentierte Aufbruch und Generationenkonflikt wie kein zweiter. Er war DDR-Flüchtling, Studentenführer, Revolutionär, Familienvater, Theoretiker und Träumer, dem nur wenige Jahre öffentlichen Wirkens gegönnt waren, bis ein Rechtsradikaler ihn bei einem Attentat schwerst verletzte.
Ulrich Chaussy kennt Rudi Dutschke wie kein zweiter Biograph. Er hat mit wichtigen Zeitzeugen gesprochen und hat alle relevanten Archive, erstmals auch westdeutsche Geheimdienstakten, ausgewertet. Als Ergebnis seiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit Rudi Dutschke legt er diese Biographie – aus der der Autor lesen wird – vor.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Autorenlesung

Kanada Alaska – North of Normal

Freitag, 26. Oktober 2018

Live-Reportage von Thomas Sbampato

Thomas Sbampato präsentiert ein Kanada Alaska, wie es nur wenige kennen: von den farbigen Wäldern im Osten, über die polaren Gebiete im Norden, den Rocky Mountains im Westen, bis hin zu den sturmumtosten Aleuteninseln Alaskas. Insgesamt fünf Jahre verbrachte Sbampato im hohen Norden Amerikas. Daraus präsentiert er seine besten Bilder, die abenteuerlichsten Anekdoten und die humorvollsten Geschichten. Seine Freunde sind knorrige Charaktere, die verwurzelt sind in den Weiten des Nordens und ihren Nachbarn wie Bären, Elchen, Wölfen und Walen. Er begleitet John Hall, der sich – nur mit Pickel und Schaufel ausgerüstet – zehn Jahre durch den Permafrost der Brooks Mountains wühlte, bis er auf eine reiche Goldader stießt, zeigt, warum die Braut bei einer Cowboyhochzeit auf den Strauß schießt, dokumentiert den Alltag der Inuits in einem kleinen Dorf in der Arktis, paddelt den Yukon runter und und und…
Mehr Kanada Alaska? Geht nicht!

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 9 Euro

Die 60er: Eine Welt im Aufbruch
Achtundsechzig. Eine Bilanz

Freitag, 2. November 2018

Vortrag von Wolfgang Kraushaar

1968 war das Jahr, an dem sich bis heute die Geister scheiden. Für die einen bedeutet es Aufbruch, Revolte und Emanzipation, für die anderen ein Flirt mit dem totalitären Kommunismus, Werteverfall und Geburtsstunde des RAF-Terrors. Was wollten die Achtundsechziger, was haben sie erreicht? Vierzig Jahre danach zieht der Politikwissenschaftler und Chronist der 68er Bewegung, Wolfgang Kraushaar, kritisch Bilanz.
Geboren 1948, war Kraushaar 1972 Mitbegründer der Sozialistischen Hochschulinitiative und 1974/75 Vorsitzender des AStA in Frankfurt. In seinen Forschungen beschäftigt er sich vor allem mit der Untersuchung von Protestbewegungen in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR von 1949 bis 1990. Zu seinen wichtigsten Publikationen zählen u.a. „1968, Mythos, Chiffre, Zäsur“, „Achtundsechzig. Eine Bilanz“, „Frankfurter Schule und Studentenbewegung“ oder „Die RAF und der linke Terrorismus“.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Vortragender: Wolfgang Kraushaar

Die 60er: Eine Welt im Aufbruch
The Man for the 60's. John F. Kennedys tausend Tage

Dienstag, 6. November 2018

Vortrag von Dr. Andreas Etges

Im Präsidentschaftswahlkampf trat John F. Kennedy als „Man for the 60's“ an. Doch inwieweit prägte er die 1960er Jahre tatsächlich? Mit Kennedys Amtsantritt im Januar 1961 verbanden sich große Hoffnungen. Die damit verbundene Aufbruchstimmung ging weit über die USA hinaus.
Der Vortrag zieht eine kritische Bilanz von Kennedys Amtszeit, die in einer Hochzeit des Kalten Krieges von schweren außenpolitischen Krisen (Mauerbau, Kubakrise) geprägt war. Zugleich musste Kennedy eine Antwort auf die immer drängendere Frage nach den Bürgerrechten für schwarze Amerikaner geben. Seine Ermordung nach „tausend Tagen“ Präsidentschaft im November 1963 verstärkte den Kennedy-Mythos, der mit bis heute fast ungebrochener internationaler Faszination anhält.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Vortragender: Dr. Andreas Etges

AsienCitytour – Bangkok, Singapur, Peking, Hongkong

Dienstag, 13. November 2018

Eine Live-Multivision von Rainer Caselmann

Jede dieser vier „Supercities“ übt einen ganz besonderen Reiz aus: Singapur kann als „Einstiegsdroge für Asienneulinge“ bezeichnet werden, ein pulsierendes Völkergemisch aus Chinesen, Malaien und Indern. Drakonische Strafen sorgen für eine blitzsaubere Stadt, hier lässt sich die ganze Vielfalt der asiatischen Küche durchprobieren.
Wer zum ersten Mal mit dem Verkehr in Bangkok Bekanntschaft macht, könnte schnell die Lust auf diese faszinierende Stadt verlieren, die ihre Schönheiten erst bei näherem Hinsehen verrät. Überaus freundliche Menschen, großartige Tempelanlagen, schwimmende Märkte, Thaiboxen und beeindruckende Feste hat der Autor über Jahre hinweg festgehalten.
Beijing, das ist die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Chinas. So wie einst die Kaiser ihre Stadt als Abbild des Universums errichteten, haben sich Chinas heutige Machthaber Beijing als Abbild des neuen China erschaffen. Die verbotene Stadt, der Tian`anmenplatz, Himmelstempel und Sommerpalast begeistern ebenso wie die spektakulären Stadien der Olympiade von 2008 oder die futuristischen Gebäude des CCTV-Towers und des Nationaltheaters. Altstadtflair begegnet uns in den alten Hutongs und als Höhepunkt das Symbol Chinas: die große Mauer.
In Hongkong hat der Fotograf vor und nach der Rückgabe 1997 an China etliche Monate verbracht. Trotz der boomenden Konkurrentinnen Shanghai und Peking hat die Stadt nicht an Anziehungskraft verloren. Der Blick vom Peak, dem höchsten Berg Hongkongs, kann süchtig machen, und die Skyline ist Tag und Nacht ein Erlebnis. Der Autor verschafft einen Einblick in Architektur, Feng Shui, chinesische Medizin, Märkte und Pferderennen. Ein besonderer Leckerbissen sind spektakuläre Luftaufnahmen, die aus einem angemieteten Helikopter entstanden.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 8 Euro
Vortragender: Rainer Caselmann

Konzertabonnement
Wiegräbe und Klein

Donnerstag, 22. November 2018

Posaune und Klavier

Henning Wiegräbe, Posaune
Kathrin Isabelle Klein, Klavier

Camille Saint-Saens: Cavatine für Posaune und Klavier, op. 144
Alexandre Guilmant: Morceau symphonique für Posaune und Klavier
César Franck: Prélude, Choral et Fugue
Joseph Jongen: Aria et Polonaise
Eugène Bozza: Ballade für Posaune und Klavier
Maurice Ravel: Miroirs
Henri Tomasi: Concerto für Posaune und Klavier

Als Professor leitet Henning Wiegräbe die Posaunenklasse an der Musikhochschule Stuttgart. Schon als Soloposaunist bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz wandte sich Henning Wiegräbe zunehmend der Alten Musik zu, seither gehören Zusammenarbeiten mit Ensembles wie dem Freiburger Barock Orchester und Dirigenten wie Ton Koopman zu seinem Alltag. Neben der Solistenarbeit mit diversen Orchestern ist er passionierter Kammermusiker, zu dessen Kooperationspartnern u.a. das Mandelring Quartett gehört. Ein besonderes Anliegen ist dem Posaunisten die Erforschung und Erweiterung des Repertoires seines Instrumentes: Dies verfolgt er durch Aufstöbern und der Aufführung noch unbekannter Werke bis hin zur Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten.

Kathrin Isabelle Kleins besondere Vorliebe für Musik des 20. und 21. Jahrhunderts zeigte sich u.a. beim Internationalen Klavierwettbewerb Orléans 2014, wo sie neben glänzender Fachkritik bedeutende Ehrungen wie den Prix mention spéciale André Jolivet erhielt. Das Spielen im Orchester ist eine weitere Leidenschaft der jungen Künstlerin, die seit Anfang 2014 ein festes Mitglied der Jungen Philharmonie ist. Ihren Bachelorabschluss machte Kathrin Isabelle Klein an der Hochschule für Musik Würzburg, den anschließenden Master bei Prof. Markus Bellheim an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2016 versieht Sie einen Lehrauftrag für Korrepetition an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Cinema Augustinum
Jackie

Freitag, 23. November 2018

Biopic/Drama; USA 2016; 100 Min; FSK 12 Jahre

Bild: Tobis

Regie: Pablo Larraín
Darsteller: Natalie Portman, Peter Sarsgaard, Greta Gerwig u. a

Als John F. Kennedy im Januar 1961 sein Amt als 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika antritt, wird Jacqueline „Jackie“ Kennedy zur First Lady. In ihrer Funktion als Präsidentengattin avanciert Jackie Kennedy schon bald zu einem Idol für eine ganze Generation. Durch ihre Kultiviertheit, Schönheit und Eleganz wird sie zu einer lebenden Legende, die das Weiße Haus in einen Ort des Glamours verwandelt. Doch der wahrgewordene Traum findet am 22. November 1963 ein jähes Ende, als John F. Kennedy in Dallas während einer Fahrt durch die Stadt erschossen wird. Jackie muss den Tod ihres Mannes hautnah miterleben und versucht, sich in der Folge durch die tiefe Trauer zu kämpfen, um für ihre Kinder da zu sein und das Vermächtnis ihres Mannes zu retten.


Das Biopic von Pablo Larraín konzentriert sich vor allem auf ein Interview mit Jackie Kennedy im Time Magazine, das nur eine Woche nach der Ermordung von John F. Kennedy in Hyannis Port, dem Sommersitz der Familie, stattfand.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro

Hitlers Kunstauffassung und der nationalsozialistische Exzess „Entartete Kunst”

Dienstag, 27. November 2018

Kunsthistorischer Vortrag von Marie-Theres Scheffczyk

In der Ausstellung „Entartete Kunst” 1937 in München verunglimpften die Nationalsozialisten die Kunst der Klassischen Moderne auf übelste Weise. Sie beschimpften die jeweiligen Künstler auf einem grellroten Flugblatt als „geisteskranke Nichtskönner”, deren „krankhafte Phantasien” von „seelischer Verwesung” zeugten und dem „gesunden Volksempfinden” widersprächen. Marie-Theres Scheffczyk stellt eine aus Hass und Niedertracht geborene Schau vor, die angesichts der Barbarei der nationalsozialistischen Kunstpolitik nicht dem Vergessen anheim fallen sollte.

Ort: Theater
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Vortragender: Marie-Theres Scheffczyk

Konzertabonnement
Huth, Schablas und Savary

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Klavier, Klarinette und Violoncello

Bild Andreas Schablas: Christian Jungwirth; Bild Mathias Huth: Jens Schnabel

Mathias Huth, Klavier
Andreas Schablas, Klarinette
Yves Savary, Violoncello

Ludwig van Beethoven: Trio für Klavier, Klarinette und Violoncello B-Dur, op. 11 („Gassenhauertrio“)
Igor Strawinsky: Suite Italienne für Violoncello und Klavier
Francis Poulenc: Sonate für Klarinette und Klavier
Johannes Brahms: Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier in a-Moll, op. 114

Sein Klavierstudium absolvierte Mathias Huth im Breisgau an der Musikhochschule Freiburg sowie in Salzburg an der Musikuniversität Mozarteum in der Solistenklasse bei Prof. Hans Leygraf. Hinzu kam ein Musikwissenschaftsstudium bei Prof. Hans Heinrich Eggebrecht an den Universitäten München und Freiburg im Breisgau. Wichtige Impulse erhielt er in Meisterkursen u.a. in den USA bei Prof. György Sebók.

Andreas Schablas setzte seine Studien nach dem Besuch der Johannes Brahms-Musikschule Mürzzuschlag, an den Musikuniversitäten in Graz und Wien vorrangig bei Prof. Johann Hindler fort. Generell gilt sein Interesse besonders den Werken des 20. und 21. Jahrhunderts. Darüber hinaus ist Andreas Schablas Mitglied im „oesterreichischen ensemble für neue musik“ (oenm) und seit seinem Wechsel zum Bayerischen Staatsorchester ist er dort als Soloklarinettist tätig. Seit Oktober 2017 doziert er als Professor für Klarinette an der Universität Mozarteum Salzburg.

Sein Solistendiplom erhielt der Basler Yves Savary in der Klasse von Heinrich Schiff. Weitere Studienorte waren u.a. Wien, Italien und die USA. Seit seinem 22. Lebensjahr ist er 1. Solocellist des Bayerischen Staatsorchesters, zu dessen Höhepunkte eine ausgedehnte Europatournee unter Zubin Mehta mit Richard Strauss‘ „Don Quixote“ gehörte.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Konzertabonnement
Berlin Piano Trio

Donnerstag, 24. Januar 2019

Violine, Violoncello und Klavier

Bild: Kaupo Kikkas

Krysztof Polonek, Violine
Katarzyna Polonek, Violoncello
Nikolaus Resa, Klavier

Robert Schumann: Klaviertrio Nr. 1 in d-Moll, op. 63
Wolfgang Rihm: Fremde Szene II „Charakterstück“
Joseph Haydn: Klaviertrio in c-Moll, Hob. XV: 13
Johannes Brahms: Klaviertrio Nr. 2 in C-Dur, op. 87


2004 als „Berolina Trio“ gegründet, begeistert das Berlin Piano Trio mit seinem charismatischen Stil und warmen Klang Zuschauer und Presse gleichermaßen. 2007 erhielt das Trio beim Europäischen Kammermusikwettbewerb in Karlsruhe den 1. Preis sowie den Publikumspreis, eine weitere Ehrung war die Verleihung des interdisziplinären Grand Prix des polnischen Kammermusikwettbewerbs.

Als Jungstudent bei Prof. Tomasz Tomaszewski lernte der Pole Krzysztof Polonek am Julius-Stern-Institut der Universität der Künste in Berlin. Als Solist konzertierte er u.a. mit dem Krakauer Philharmonie-Orchester oder dem Staatsorchester Frankfurt (Oder). Seit 2009 ist er Teil der Berliner Philharmoniker.


Seine Ehefrau Katarzyna Polonek studierte Violoncello an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Zu ihren Ehrungen zählt das Stipendium des Herbert von Karajan Zentrums in Wien. Darüber hinaus musizierte sie zusammen mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle. Als Dozentin unterrichtet Katarzyna Polonek an der Musikakademie Poznań und lehrt Meisterklassen u.a. in Szamotuły und Opole.


In Berlin geboren, erhielt Nikolaus Resa seinen ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren. Seinen Abschluss machte er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Nikolaus Resa ist ein international erfolgreicher Konzertpianist und Kammermusiker, ferner gastiert er regelmäßig in renommierten Orchestern wie etwa den Berliner Philharmonikern.


Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Konzertabonnement
Ragna Schirmer

Dienstag, 19. Februar 2019

Klavier

Bild: Maike Helbig

Ludwig van Beethoven: Klaviersonate in C-Dur, op. 53 („Waldsteinsonate“)
Wolfgang Amadeus Mozart: Andante in a-Moll
Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge in a-Moll
Robert Schumann: Carnaval, op. 9
Felix Mendelssohn Bartholdy: Rondo capriccioso, op. 14

Seit Jahren erfreut sich Pianistin Ragna Schirmer höchster Anerkennung bei Konzertpublikum und Fachkritik. Ihre Interpretationen zeichnen sich durch die Kunst der Nuance und der Liebe zum Detail aus. Bereits ihre Einspielung der Goldberg-Variationen sorgte für ein spektakuläres CD-Debüt. Für die Gesamtaufnahme der Klaviersuiten von Georg Friedrich Händel erhielt sie 2009 ihre zweite ECHO-Klassik-Auszeichnung, drei Jahre später den Händel-Preis der Stadt Halle.

In Kooperation mit drei Ensembles begab sich die Künstlerin 2013 auf eine Expedition zu Händels Orgelkonzerten, bei der sie neben dem klassischen Konzertflügel auch auf einem barocken Hammerflügel sowie einem modernen Hammond-Orgel musizierte. Ihr dramaturgisches und programmatisches Geschick stellt Ragna Schirmer auch in genreübergreifenden Theaterproduktionen unter Beweis, die eigens für sie geschrieben sowie inszeniert werden. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Beschäftigung mit Clara Wieck-Schumann. Sie spielt das Programm, das Clara Wieck in Stuttgart zu Gehör brachte.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Klavierkonzert

Konzertabonnement
Orion Streichtrio

Montag, 11. März 2019

Violine, Viola und Violoncello

Bild: Marco Borggreve

Soyoung Yoon, Violine
Veit Hertenstein, Viola
Benjamin Gregor-Smith, Violoncello

Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento in Es-Dur,
KV 563
Franz Schubert: Streichtrio in B-Dur, D 471
Zoltán Kodály: Intermezzo für Streichtrio
Ludwig van Beethoven: Streichtrio in c-Moll, Nr. 3, op. 9

2012 gründete die Ausnahme-Geigerin Soyoung Yoon zusammen mit dem Bratschisten Veit Hertenstein und dem Cellisten Benjamin Gregor-Smith das Orion Streichtrio. Durch die spürbare Freude am Zusammenspiel und das tiefe Musikverständnis eroberte das Trio rasch internationale Konzertbühnen. Der Gewinn des 1. Preises und des Publikumspreises des internationalen Kammermusikwettbewerbs „Migros Kulturprozent“ in Zürich stellen nur zwei ihrer Erfolge dieses Spitzentrios dar.

Die Südkoreanerin Soyoung Yoon erhielt als „besonders begabte Musikerin“ 2002 ein Studium an der nationalen Universität der Künste in Seoul. Mit 17 Jahren gewann sie den Yehudi-Menuhin-Wettbewerb, worauf Auszeichnungen der vier wichtigsten Violinwettbewerbe folgten: Internationaler Tschaikowsky-Wettbewerb, Königin-Elisabeth-Wettbewerb, Internationaler Geigenwettbewerb Indianapolis, sowie Internationaler Henryk-Wieniawski-Geigenwettbewerb in Poznań.

Geboren in Augsburg, wechselte Veit Hertenstein mit 15 Jahren von Geige und Klavier auf die Viola und studierte an der Haute Ecole de Musique in Genf, wo er 2009 das Solistendiplom mit Auszeichnung erwarb. Mit gerade erst 30 Jahren wurde er im März 2016 als Professor für Viola an der Hochschule in Detmold berufen.

Der Cellist Benjamin Gregor-Smith gewann schon früh mit seinem Streichquartett den Performance Award des Nationalen Jugendfestival Englands, wodurch Konzerte an der Royal Albert Hall in London entstanden. Zusammen mit seiner Duopartnerin, der Pianistin Aglaia Graf, erhielt er 2014 Jahre später weitere Auszeichnungen u.a. beim Europäischen Kammermusik-Wettbewerb.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Konzertabonnement
Sabatier, Wuttke und Holzenkamp

Dienstag, 16. April 2019

Bandoneon, Gitarre und Kontrabass

William Sabatier, Bandoneon
Friedemann Wuttke, Gitarre
Winfried Holzenkamp
, Kontrabass

Astor Piazzolla: Introduccion, Milonga, Adios Nonino
Heitor Villa-Lobos: Etude Nr. 12 für Gitarre solo
Astor Piazzolla: Contrabajeando für Kontrabass solo
Mariano Mores: „Uno“ für Bandoneon solo
Johann Sebastian Bach: Air
Astor Piazzolla: Verano Porteno
Antonio Vivaldi: Largo
Astor Piazzolla: Primavera Portena, Five Tango Sensations


Der französische Bandoneonist William Sabatier ist ein Autodidakt, der weltweit zu den bedeutendsten Interpreten des Tangogenies Astor Piazzolla gehört. Seit Jahren arbeitet er mit internationalen Größen des Tango Nuevo zusammen. Darüber hinaus leitet er mehrere Ensembles, mit denen er auf weltweite Tourneen geht.

Nach dem Studium an der Musikhochschule Stuttgart vervollständigte Friedemann Wuttke seine Ausbildung u.a. in Meisterkursen internationaler Solisten sowie mit seinem Mentor, dem Weltpianisten Igor Zhukov. Durch die Hingabe zur Klassik ist Friedemann Wuttke ein Ausnahmekünstler unter den Konzertgitarristen. Seit 2004 ist er exklusiv als Konzertgitarrist beim Tonträger-Label Hänssler Profil Medien tätig.

Seit seinem Studienjahr in Buenos Aires ist Winfried Holzenkamp Spezialist für den Kontrabass im Tango und gehört heute zu Europas gefragtesten Tangobassisten. Zuvor schloss er sein Studium des klassischen Kontrabasses bei Prof. Veit-Peter Schüssler an der Musikhochschule in Köln ab und nahm Unterricht bei Prof. Dieter Manderscheid im Jazz-Bass. Das vielseitige Variationsspiel und die perkussive Bogenspielart sind sein Markenzeichen, die die Grundelemente des Tango Nuevo darstellen. Zusammen mit William Sabatier und Friedemann Wuttke musiziert er seit 2017 in Trio-Formation.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Augustinum
Stuttgart-Sillenbuch

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