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Cinema Augustinum
Das Leben ist ein Fest

Freitag, 25. Mai 2018

Komödie; FRA 2017; 116 Min.; FSK 0 Jahre

Foto: Universum Film (Central)

Regie: Eric Toledano, Olivier Hakache
Darsteller: Jean-Pierre Bacri, Gilles Lellouche, Eye Haïdara u. a.

Max ist einer der erfahrensten und professionellsten Hochzeitsplaner, die es in Frankreich gibt. Doch sein aktueller Auftrag, die Hochzeit von Pierre und Héléna, entwickelt sich nach und nach zu einer absoluten Katastrophe: Das Essen auf dem Buffet ist schlecht geworden, die Hochzeitsgesellschaft steckt auf dem Weg zur Location im Stau, der Fotograf verhält sich unprofessionell, ist damit aber immer noch besser als die Band, die gleich komplett abgesagt hat. Oder Max‘ Team, das wegen einer Lebensmittelvergiftung ausfällt. Noch dazu trennt sich Max' Geliebte Josiane von ihm und sein Schwager Julien ist in die Braut verliebt. Aufgrund der schieren Anhäufung von Problemen beschließt Max, seine Karriere als Hochzeitsplaner zu beenden und seine Firma zu verkaufen. Oder wendet sich am Ende doch noch alles zum Guten und das unter keinem guten Stern stehende Fest wird ein Erfolg?

Die neue Komödie von Olivier Nakache und Eric Toledano, den Regisseuren von „Ziemlich beste Freunde“.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kino

Skandalumwittert und revolutionär – Die Pariser Cafés Littéraires

Montag, 28. Mai 2018

Bebilderter Vortrag mit Lesung von Regine Wernicke

Foto: André Kertész

Wegen Krankheit musste der März-Termin entfallen!

Die legendären Cafés in den Künstlervierteln Montmartre, Montparnasse und Saint-Germain-des-Prés gehören zur Kunstgeschichte der Neuzeit, wie die Akademien Athens zur Philosophie- und Geistesgeschichte der Antike.
Künstler aller Coleur strömten Anfang des 20. Jahrhunderts in die Welthauptstadt der Moderne nach Paris. Die Cafés waren beliebte Treffs der intellektuellen Szene und künstlerischen Avantgarde. Wo sonst wurden die Künstlermanifeste erdacht, die Ismen der Moderne kreiert, Skandale provoziert, als in diesen „Freien Akademien“ – die Impressionisten waren die erste Künstlergruppe, die sich im Café organisierte.
Um 1700, im Zeitalter der Pariser Salons gegründet, hält die Faszination der Literaturcafés bis heute an. Wie verlief die turbulente Geschichte der Kultstätte des freien Geistes, der berühmten Dichter – von Voltaire über Apollinaire bis Sartre – literarische Weihen verliehen haben?
Freuen Sie sich auf einen kulturgeschichtlichen Streifzug durch die Pariser Cafés Littéraires!

Ort: Theater
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag mit Lesung
Vortragender: Regine Wernicke

Die 60er: Eine Welt im Aufbruch
Geschlechterverhältnisse im Wandel

Donnerstag, 14. Juni 2018

Vortrag von Dr. Sebastian Dörfler, Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Das bis dato brave und prüde Deutschland erlebte in den 1960er Jahren ein Erwachen: Die Anhänger der damaligen Protestbewegung forderten eine Auflockerung der sexuellen Beziehungen und unter anderem die Selbstbestimmung der Frau in Fragen der Schwangerschaft und Partnerwahl. Es war die Zeit von Antibabypille, Pornowelle und Tabubrüchen. Der gesellschaftliche Umgang mit der Sexualität veränderte sich grundlegend, tauchte nun auch durch den Einsatz in Werbekampagnen vermehrt im Alltag auf. Auch in das Geschlechterverhältnis von Mann und Frau kam Bewegung. Zwar war die Unterordnung der Frau noch die Regel, doch die Emanzipation begann.
Freuen Sie sich auf einen spannenden Vortrag von Dr. Sebastian Dörfler, Kurator der noch bis zum 24. Juni 2018 andauernden Ausstellung „… denn die Zeiten ändern sich. Die 60er Jahre in Baden-Württemberg“ im Haus der Geschichte Baden-Württemberg.

Ort: Theater
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Dr. Sebastian Dörfler

Kunst in der Galerie
Die Kinder- und Jugendarbeit in Sillenbuch stellt sich vor

Freitag, 15. Juni 2018

Projekte „Heimat“ (Jugendhaus Sillenbuch) und „Durchblick“ (Café Alberta)

Wir freuen uns, Ihnen über den Sommer eine ganz besondere Ausstellung präsentieren zu dürfen: Zwei Projekte aus der Kinder- und Jugendarbeit in Sillenbuch stellen sich vor.

Das Kunstprojekt des Jugendhaus Sillenbuch hatte „Heimat“ zum Thema. Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren aus unterschiedlichen Kulturen schufen großformatige Arbeiten auf Leinwänden – bezüglich der Techniken waren keine Grenzen gesetzt: von Graffiti und Street-Art bis Sketching und Malerei. In einem einwöchigen Kunst-Workshop lernten die Jugendlichen, etwa bei einem Besuch in der Staatsgalerie oder der Hall of Fame, verschiedene Möglichkeiten des künstlerischen Ausdruckes kennen, in anregenden Diskussionen gingen sie den Fragen „Was verbinde ich mit dem Begriff Heimat?“ und „Wie kann ich mir eine neue Heimat schaffen?“ nach. Die Gruppe schuf beeindruckende visuelle Antworten.
Das Projekt fand in verschiedenen Stadtteilen in Stuttgart statt, wurde von der Baden-Württemberg-Stiftung und der Stadt Stuttgart gefördert – in Sillenbuch noch zusätzlich von der Ott-Göbel-Jugendstiftung. Das Jugendhaus Sillenbuch ist eine Einrichtung der offenen Jugendarbeit für Jugendliche von 12 – 25 Jahren, dieses Jahr feiert es im Herbst das 40jährige Bestehen.
Das Projekt „Durchblick“ ist eine Kooperation des Schülercafé Alberta und der Mobilen Jugendarbeit Sillenbuch, gefördert von der Renate Lingk-Stiftung. Jugendliche beschäftigten sich mit den Themen: „Was bin ich?“, „Was macht mich aus?“, „Was kann ich gut?“, aber auch „Was kann ich (noch) nicht besonders gut?“ oder „Wo bin ich gescheitert?“. Ziele sind ein Zugewinn an Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit für die Jugendlichen, sowie die Möglichkeit, sich durch besondere Erfahrungen „wertvoll“ zu fühlen. Diese Erfahrungen konnten bei Exkursionen wie z. B. Klettern und Abseilen, einem Walderlebnistag, Stand Up Paddling oder einem Theaterbesuch zum Thema „Mut“ gesammelt werden. Zum Abschluss stand eine Einheit zum Thema „Fotografie“ auf dem Programm: Begleitet von Fotoprofi Alex Wunsch durften sich die Jugendlichen mit der Kamera aber auch mit sich selbst auseinandersetzen.

Dauer der Ausstellung: 16. Juni bis 19. August 2018.

Ort: Augustinussaal/Galerie
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vernissage/Vortrag

Kunst in der Galerie
Die Kinder- und Jugendarbeit in Sillenbuch stellt sich vor

Samstag, 16. Juni 2018 - Sonntag, 19. August 2018

Projekte „Heimat“ (Jugendhaus Sillenbuch) und „Durchblick“ (Café Alberta)

Wir freuen uns, Ihnen über den Sommer eine ganz besondere Ausstellung präsentieren zu dürfen: Zwei Projekte aus der Kinder- und Jugendarbeit in Sillenbuch stellen sich vor.

Das Kunstprojekt des Jugendhaus Sillenbuch hatte „Heimat“ zum Thema. Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren aus unterschiedlichen Kulturen schufen großformatige Arbeiten auf Leinwänden – bezüglich der Techniken waren keine Grenzen gesetzt: von Graffiti und Street-Art bis Sketching und Malerei. In einem einwöchigen Kunst-Workshop lernten die Jugendlichen, etwa bei einem Besuch in der Staatsgalerie oder der Hall of Fame, verschiedene Möglichkeiten des künstlerischen Ausdruckes kennen, in anregenden Diskussionen gingen sie den Fragen „Was verbinde ich mit dem Begriff Heimat?“ und „Wie kann ich mir eine neue Heimat schaffen?“ nach. Die Gruppe schuf beeindruckende visuelle Antworten.
Das Projekt fand in verschiedenen Stadtteilen in Stuttgart statt, wurde von der Baden-Württemberg-Stiftung und der Stadt Stuttgart gefördert – in Sillenbuch noch zusätzlich von der Ott-Göbel-Jugendstiftung. Das Jugendhaus Sillenbuch ist eine Einrichtung der offenen Jugendarbeit für Jugendliche von 12 – 25 Jahren, dieses Jahr feiert es im Herbst das 40jährige Bestehen.
Das Projekt „Durchblick“ ist eine Kooperation des Schülercafé Alberta und der Mobilen Jugendarbeit Sillenbuch, gefördert von der Renate Lingk-Stiftung. Jugendliche beschäftigten sich mit den Themen: „Was bin ich?“, „Was macht mich aus?“, „Was kann ich gut?“, aber auch „Was kann ich (noch) nicht besonders gut?“ oder „Wo bin ich gescheitert?“. Ziele sind ein Zugewinn an Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit für die Jugendlichen, sowie die Möglichkeit, sich durch besondere Erfahrungen „wertvoll“ zu fühlen. Diese Erfahrungen konnten bei Exkursionen wie z. B. Klettern und Abseilen, einem Walderlebnistag, Stand Up Paddling oder einem Theaterbesuch zum Thema „Mut“ gesammelt werden. Zum Abschluss stand eine Einheit zum Thema „Fotografie“ auf dem Programm: Begleitet von Fotoprofi Alex Wunsch durften sich die Jugendlichen mit der Kamera aber auch mit sich selbst auseinandersetzen.

Dauer der Ausstellung: 16. Juni bis 19. August 2018.

Ort: Galerie
Uhrzeit: 08:00 bis 18:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Ausstellung

Die 60er: Eine Welt im Aufbruch
„Wir wollten alles und wir wussten alles besser“ – Medien und demokratisches Selbstbewusstsein seit 1968

Donnerstag, 21. Juni 2018

Vortrag von Klaus Wolschner, Mitbegründer der taz

„1968“ hat die Bundesrepublik Deutschland verändert, das bedeutet insbesondere die Studentenbewegung. Dass ein paar hundert Studenten auf die Straße gehen und behaupten sie wissen besser als die Regierungen der USA und der Bonner Republik, wie die Weltpolitik zum Beispiel im Falle Vietnam aussehen müsste, das war sensationell. Das wurde anfangs als „Argumente der Straße“ abgetan, „außerparlamentarisch“ bedeutete anfangs: ohne demokratische Legitimation.
Die Zeitungen und das Fernsehen berichteten nicht mehr nur, was Parteien und Verbände mitzuteilen hatten, sondern auch das, was wild auf der Straße skandiert wurde. Für die Geschichte der Bundesrepublik bedeutet die mediale Aufmerksamkeit für unorganisierte Meinungen einen wichtigen Meilenstein innerer Demokratisierung.
Die aktuelle Medienentwicklung stellt eine neue Herausforderung für die Demokratie dar, auf die Klaus Wolschner (Lehrbeauftragter für Politikmanagement und für Kultur- und Medienwissenschaften an der Universität Bremen, Mitgründer und langjähriger Redakteur der taz) zum Abschluss seiner Reflexionen zur Medienlandschaft Deutschlands seit 1968 Bezug nimmt.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Klaus Wolschner

Cinema Augustinum
Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Freitag, 22. Juni 2018

Komödie; BRD 2018; 110 Min.; FSK 0 Jahre

Regie: Dennis Gansel
Darsteller: Solomon Gordon, Henning Baum, Annette Frier u. a.

Irgendwo im weiten Meer liegt die Insel Lummerland, auf der genau vier Menschen wohnen: König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte und seine drei Untertanen: Lokomotivführer Lukas, Ladenbesitzerin Frau Waas und Herr Ärmel. Als der Postbote dann eines Tages ein falsch adressiertes Paket abliefert, ist die kleine Insel um einen Bewohner reicher – um ein kleines Kind namens Jim Knopf. Einige Jahre später ist Jim zu einem aktiven Jungen herangewachsen, der bei Lukas in die Lokomotivführer-Lehre gegangen ist. Doch weil sich König Alfons Sorgen über eine mögliche Überbevölkerung von Lummerland macht und Lukas‘ Lokomotive Emma stilllegen will, brechen Lukas und Jim gemeinsam mit Emma in ein Abenteuer auf, bei dem sie auf Piraten, Drachen und den Kaiser von Mandala treffen…

Nach dem Kinderbuch von Michael Ende aus dem Jahr 1960.

Ort: Theater
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro; Schüler 3 Euro
Veranstaltungsart: Kino

Soundtrack der 60er
Protest und Gegenprotest in der Popmusik

Freitag, 29. Juni 2018

Vortrag mit Musik von Prof. Dr. Joachim Scheiner, Technische Universität Dortmund

Der Protestsong hatte seinen Hintergrund in verschiedenen politischen und sozialen Bewegungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In den 1960er Jahren fand er Eingang in die populäre Jugendkultur der noch jungen Rockmusik. Allerdings hat er nicht nur von konservativer Seite, sondern auch innerhalb der Popmusik und der Protestbewegungen heftige Gegenreaktionen hervorgerufen.
Der Vortrag führt anhand einiger wesentlicher VertreterInnen (Bob Dylan, Joan Baez, Neil Young u.a.) in das Phänomen Protestsong ein. Dabei zeichnet er die historisch-kulturelle Linie des Protests in der populären Musik weiter bis in die Gegenwart. Der Vortrag verdeutlicht, dass Protestsongs keineswegs nur eine historische Gattung darstellen, sondern auch aktuell gegenwärtig sind. Lassen Sie sich noch einmal in eine Zeit entführen, in der Gitarrenmusik noch die Welt bewegt hat.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Prof. Dr. Joachim Scheiner

Augustinum
Stuttgart-Sillenbuch

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70619 Stuttgart

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