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Was reift denn da so wunderbar…?!

Montag, 24. Februar 2020

Eine rosenmontägliche Stunde über Genuss, Vernunft und Alkohol

Mit Schauspielerin Jutta Menzel

Ach du Saft der süßen Reben, an dir ist mir gelegen... Sei es in Form von nahrhaftem Bier, wohltuendem Wein oder Hochprozentigem – der Alkohol ist nicht mehr wegzudenken aus unserer Gesellschaft. Er ist populär, beliebt, weitverbreitet, vielseitig und damit die wohl mächtigste Droge der Welt. Doch ohne ihn kein Fortschritt in Medizin, Pharmazie oder Technik Und die Weltliteratur wäre um so manches Werk ärmer!
Seit Uranfängen ist er dabei, hat Zivilisationen geprägt und Kulturen beeinflusst. Kommen Sie mit auf eine launige Exkursion in die unerschöpflichen Welten des Homo Alcoholicus, von der Steinzeit bis heute. Erleben Sie Heiteres (im ernsten Thema), Tröstliches und Trostloses etwa von J. Ringelnatz, A. Puschkin, W. Busch, H. Hesse über dies ganz spezielle „Elixier der Menschwerdung“.

Ort: Augustiinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro

Reif für die Insel
Argentinien – Abenteuer zwischen Tropen und Eis

Donnerstag, 27. Februar 2020

Multivisionsshow mit Fotografjournalist Heiko Beyer

Argentinien – weites Land im Süden unserer Erde. Synonym für erotischen Tango, tropische Wasserfälle, farbenprächtige Hochwüsten, harte Gauchos in der weiten Pampa und die sturmumtosten Granitnadeln der Anden.
Schon auf der ersten Reise wurde Heiko Beyer gegenwärtig: In Argentinien zu reisen heißt, sofort der Faszination dieses Landes zu erliegen, bedeutet, sich Einlassen auf die Stille der andinen Wälder, dem Klang des Bandoneons in den Gassen von Buenos Aires zu lauschen, sich gegen den Wind Patagoniens zu stemmen oder die Höhe der lebensfeindlichen Puna zu spüren.
Die Wege führten zu den verminten Grenzregionen der nördlichen Hochwüste, zum Krater aktiver Vulkane oder in die Urwälder Mesopotamiens. Heiko Beyer erkundete die tief eingeschnittenen Andentäler und kämpfte sich hinauf auf das große südliche Inlandeisfeld direkt hinter den magischen Gipfeln von Cerro Torre und Fitz Roy. Dabei war der Wind sein stetiger Begleiter in dieser unendlichen Weite Patagoniens, dem Land aus Steppe, Gletschern und hohen Bergen, die am Morgen leuchten wie der Rost an der Facón, dem Messer des Gauchos, ohne das er seine Hütte nie verlässt.
Im Mittelpunkt der packenden Live-Multivision stehen die Abenteuer und die Geschichten aus einem Land, das zwischen den dampfenden Tropen, dem leidenschaftlich getanzten Tango und dem Eis des Südens jeden Besucher verzaubert.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 8 Euro

Werdegänge
Schulbankgeschichten – auf der Schulbank mit großen Autoren

Dienstag, 3. März 2020

Texte von Theodor Fontane, Joachim Ringelnatz, Erich Kästner u.a.

Gelesen von Stephan Schäfer, Kölner Künstler-Sekretariat

Gottlob, die Prügelstrafe ist schon lange ausgestorben, und die Hausaufgaben werden auch nicht mehr bei Petroleumlicht gemacht. „Fast alles hat sich geändert“, schreibt Erich Kästner, „und fast alles ist sich gleich geblieben“: von der Schultüte über Klassenarbeiten, Turnstunden und Prügeleien bis hin zur ersten zarten Liebe und dem Reifezeugnis. Theodor Fontane berichtet von liebevollen und skurrilen Lehrertypen im Ostseestädtchen Swinemünde, Joachim Ringelnatz erzählt vom Sitzenbleiben und heimlichen Rauchen, von den Streichen, Späßen und Jugendfreundschaften seiner Leipziger Schulzeit.

Eine Lesung, die einlädt, mit berühmten Literaten gemeinsam die Schulbank zu drücken und dabei auch die eigene Schulzeit mal wieder Revue passieren zu lassen, die vielleicht gar nicht so anders war...

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Lesung
Vortragender: Stephan Schäfer

Letzte Wege
„Das gehet meiner Seele nah“

Donnerstag, 5. März 2020

Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion im Spiegel ihrer Deutungen

Quelle: Wikipedia.de

Vortrag von Meinrad Walter, Amt für Kirchenmusik Freiburg

Im Familienkreis hieß sie die „große Passion“. Und das ist in jeder Hinsicht berechtigt. Die Zeitdauer dieser in der Leipziger Thomaskirche 1727 und 1736 aufgeführten Karfreitagsmusik sprengt das übliche Maß, denn benötigt werden zwei Chöre und zwei Orchester. Selbst die handschriftliche Partitur Bachs ist ungewöhnlich, weil er mit brauner und mit roter Tinte schreibt. Der Vortrag führt in Bachs Meisterwerk ein und setzt besondere Akzente bei der Wirkung dieser Matthäus-Passion. Kein anderes Werk der Musikgeschichte hat seit der Wiederentdeckung durch Felix Mendelssohn Bartholdy im Jahr 1829 so viele Echos hervorgerufen: Musiker*innen und Theolog*innen, aber auch Schriftsteller*innen und Regisseur*innen berichten von ihren Erfahrungen mit Bachs Musik.

 

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Meinrad Walter

Werdegänge
Jackie–O. A Fiction

Donnerstag, 12. März 2020

Improvisationen inspiriert von Elfriede Jelinek

Jackie: Anja Beckmann
Regie: Gustav Adolf Frank

Wir alle haben uns doch von dieser Jackie ein eigenes Bild gemacht, von dieser geheimnisvollen Diva der High Society. Elfriede Jelinek, Nobelpreisträgerin und literarisches Enfant terrible, hat ein exzentrisches Portrait einer sich selbst inszenierenden Frau entworfen. Von diesem Text inspiriert, hat das Theateratelier Augustinum Bilder entworfen und den Blick auf diese Jackie mit Musik, Tanz und Improvisationen gerichtet. Ein Leben voller Glanz und Glamour, Bedeutung und Behauptung, Schicksalsschläge und Schocks ziehen vorbei, die uns mitunter an ein Amerika von heute denken lassen.

Kaleidoskopartig plaudert Jackie über ihr Leben: scheinbar spöttisch als Freiheitstatue, sie zelebriert die schönen Bewegungen einer Dame von Welt, mokiert sich über die vielen Geliebten ihres Mannes, montiert die Kleidung als Mittelpunkt ihres Seins – schlank und Kindfrau als Image für die Massen. Immer nur lächeln, denn wie es im Inneren aussieht, geht niemanden etwas an. Unverfroren plaudert sie über Drogenrausch, spuckt Gift und Galle auf ihre Konkurrentin Marilyn, posiert mit Spott, schwärmt vom Charme ihres Jack, wie sie John F. nennt. Und sie gibt ihm die Schuld an ihren Fehlgeburten. Das Trauma des Attentats seziert sie wie überhaupt ihre Nähe zum Tod. Ihr Geheimnis: niemals zusammenrücken und sich von nichts und niemandem berühren lassen!

Das Theateratelier freut sich über Spenden für neue Requisiten.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: frei

Cinema Augustinum
Little Women

Freitag, 13. März 2020

Romanze über das Heranwachsen von vier Schwestern in den USA des
19. Jahrhunderts

USA 2019; 135 Min; FSK 0 Jahre
Regie: Greta Gerwig
Mit Saoirse Ronan, Emma Watson, Florence Pugh, Meryl Streep u. a.

Die vier March-Schwestern Jo, Meg, Amy und Beth wachsen Mitte des 19. Jahrhunderts in der von starren Geschlechterrollen dominierten Gesellschaft der Vereinigten Staaten auf. Je älter sie werden, desto mehr müssen sie einsehen, welche Hindernisse ihnen bei ihrer Selbstbehauptung als Frauen in den Weg gelegt werden. Gleichzeitig wird ihnen dadurch aber auch klar, wie sehr sie sich letzten Endes unterscheiden: Während die stolze Jo etwa Schriftstellerin werden will und das gesellschaftliche Rollendiktat der Ehefrau und Mutter verachtet, folgt Meg ihrem Herzen in die Heirat. Amy hingegen will ihrer Einzigartigkeit durch die Malerei ausdrücken. In der Männerwelt werden die vier Frauen oft kritisch beäugt - mit Ausnahme des jungen Laurie, der sich für Jo interessiert.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kino

Konzertabonnement
Duo Riul

Freitag, 20. März 2020

Klarinette und Klavier

Sebastian Manz, Klarinette
Martin Klett, Klavier

Niels Wilhelm Gade: Fantasiestücke, op. 43
John Ireland: Fantasy Sonata
Joseph Horovitz: Sonatine für Klarnette und Klavier
Igor Strawinsky: Drei Stücke für Klarinette solo
Claude Debussy: zwei Préludes aus „12 Préludes, Premier Livre“ für Klavier solo
Claude Debussy: Première Rhapsodie
John Novacek: Four Rags for Two Jons

Sebastian Manz und Martin Klett treten gemeinsam im kammermusikalischen Rahmen als Duo Riul auf und dies sehr erfolgreich. Im Jahre 2008 waren sie die Gewinner des deutschen Musikwettbewerbs.

Mit elf Jahren wurde Sebastian Manz Jungstudent an der Musikhochschule Lübeck, wo er sein Studium absolvierte. Der erste Preis beim internationalen Musikwettbewerb der ARD ermöglichte ihm die Zusammenarbeit mit dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks, dem Radio Symphonieorchester Stuttgart sowie dem Collegium Musicum Basel. 2012 gewann er den Echo Klassik in der Kategorie „Nachwuchskünstler des Jahres“. Konzertreisen führten ihn bis nach Japan wo er 2006 beim Schubertiade Festival auftrat. Seit 2010 ist Sebastian Manz Soloklarinettist beim Radio Symphonieorchester Stuttgart.

Sein Studium absolvierte der gebürtige Hamburger Martin Klett an der Musikhochschule in Lübeck und an der Universität der Schönen Künste Berlin. Das Jahr 2008 war für Martin Klett richtungsweisend. Er gewann den Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb als Solist und ist seither ein gefragter Konzertpianist nicht nur in Deutschland. Konzertreisen führen ihn nach ganz Europa. Darüber hinaus unterrichtet er an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig und im Rahmen von internationalen Meisterkursen.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 28 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Akkordeon-Konzert

Samstag, 21. März 2020

Eine Veranstaltung des Handharmonika-Club „Flottweg“ Sillenbuch e. V.

Der Handharmonika-Club „Flottweg“ Sillenbuch entführt Sie mit seinem Konzert in die Welt der Tänze: Deutsche, spanische, ungarische, russische und irische Tänze, Ballett, Volkstanz, Gesellschaftstanz, rhythmische Bühnenshowmusik. Die Akkordeonist*innen präsentieren abwechslungsreiche Tanzmusik mit einer eindrucksvollen Klangvielfalt. Hören und genießen Sie schwungvolle Rhythmen bei einem unvergesslichen Konzertabend!
Die Musiker*innen freuen sich auf Ihren Besuch.

Karten können Sie im Vorverkauf bei der Volksbank Stuttgart, Filiale Augustinum zum Preis von 12 Euro erwerben.

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 18:00
Eintritt: 14 Euro; VVK 12 Euro

Letzte Wege
Humorvoll sterben – wie kann das gehen?

Dienstag, 24. März 2020

Vortrag von Harald-Alexander Korp, Berlin

Der Tod ist eigentlich nicht zum Lachen, zumindest laut der pietätvollen Ansicht der christlichen Tradition. Doch gibt es überraschende Ausnahmen, wie das mittelalterliche Ostergelächter oder der „Dia de los Muertos“, dem farbenprächtigen Volksfest in Mexiko, bei denen man sich vor Lachen ausschütten darf. Im Buddhismus kann im Tod der freudvolle Moment der Erleuchtung geschehen. Jüdische Witze stellen sich mit schwarzem Humor gegen die Macht des Todes.
Inwieweit können Komik und Humor Trost auf dem letzten Weg sein?

Harald-Alexander Korp stellt Ihnen vor, wie man humorvoll mit dem Tod umgehen kann.

 

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro

Letzte Wege
Was bleibt? Gedanken über das Konzept der „Seele“

Freitag, 27. März 2020

Vortrag von Prof. Johanna Haberer, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen

Wie einer über das Ende des eigenen Lebens denkt, lässt erkennen, wie dieser Mensch das Leben schätzt. Seit es Menschen gibt, rätseln sie darüber, ob ihre Erdenzeit mit dem Tod endet oder ob von uns etwas bleibt: von unseren Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen, von Liebe, Schmerz und Jubel. Die Religionen nennen dieses Bleibende „Seele“, andere Wissenschaften sprechen vom „Personkern“, vom „Selbst“ oder von der „Persönlichkeit“.
Der Vortrag will diesen Überlegungen in der Kultur- und Religionsgeschichte folgen und fragt, was es auf sich hat mit der „Seele“ und warum wir wieder von der Seele als einem religiösen Konzept sprechen sollten.

Ort: Theater
Uhrzeit: 10:00
Eintritt: frei

Letzte Wege
Tod und Totenrituale

Dienstag, 31. März 2020

Transformation des Menschen im Alten Ägypten

Copyright: BY-SA 2.5

Vortrag von Prof. Dr. Holger Kockelmann, Heidelberger Akademie der Wissenschaften / Universität Tübingen

Kaum eine andere antike Kultur scheint so sehr von Vorkehrungen für das Leben nach dem Tod geprägt zu sein wie das Alte Ägypten: Aufwendige Grabbauten, die Mumifizierung des Leichnams und der Totenkult für die Verstorbenen vermitteln diesen Eindruck. Der Vortrag bietet einen Überblick über die damaligen Vorstellungen und Erwartungen zu Tod und Jenseits sowie deren Wandel in über drei Jahrtausenden ägyptischer Geistesgeschichte. Vor dem Hintergrund dieser Todes- und Jenseitskonzepte beleuchtet er anhand repräsentativer Beispiele den Sinn und die Funktion der Totenrituale und Bestattungskultur am Nil, von der Pyramidenzeit bis ins römische Ägypten.

 

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro

Konzertabonnement
Krisztina Fejes

Montag, 27. April 2020

Klavier

Krisztina Fejes, Klavier

Muzio Clementi: Sonate in B-Dur, op. 24 Nr. 2
Frédéric Chopin: Nocturne in es-Moll, op. 55 Nr. 2
Frédéric Chopin: Walzer in Es-Dur, op. 18
Franz Liszt: Venezia e Napoli
Domenico Scarlatti: Sonate in d-Moll, K 9
Domenico Scarlatti: Sonate in D-Dur, K 45/L. 265
Domenico Scarlatti: Toccata in d-Moll, K 141
Claude Debussy: Estampes
Béla Bartók: Suite, op. 14, Sz. 62, BB 70
Zoltán Kodály: Széleöy keserves – Transilvanian song
Zoltán Kodály: Dances of Marosszék

Krisztina Fejes bestritt bereits im Alter von 12 erste Musikwettbewerbe und wurde mit 14 Jahren am Béla Bartók Konservatorium aufgenommen. Ab 2003 führte sie ihr Studium an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest fort, wo sie heute auch Meisterkurse unterrichtet. Als Solistin arbeitet sie regelmäßig mit den großen ungarischen Orchestern wie dem Savaria Symphonieorchester oder dem BM Donau Symphonieorchester zusammen. Mit ihrer dynamischen und ausdrucksstarken Art des Klavierspiels schafft sie eine Vielfalt an Klangfarben und erzeugt eine besondere Atmosphäre für alle Zuhörer im Konzertsaal.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 28 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Augustinum
Stuttgart-Sillenbuch

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Florentiner Straße 20
70619 Stuttgart

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