Kulturveranstaltungen

Von Konzert bis Kabarett, von Kunst
bis Kino

Im Laufe der Jahre hat sich das Theater des Augustinum Seniorenresidenz Stuttgart-Sillenbuch mit seinen 384 Plätzen zu einem kulturellen Anziehungspunkt für den gesamten Stadtteil und darüber hinaus entwickelt. Die Karten des Konzert-Abos sind seit vielen Jahren so begehrt, dass man schnell zugreifen muss.

Kontakt zum Kulturreferat

Mirjam Messmer

Tel.: 0711 / 47 02 – 80 10

Der aktuelle Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Stuttgart-Sillenbuch

Kunst in der Galerie
Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Donnerstag, 20. September 2018

…von Japan inspiriert

Katrin Geigenmüller, Figuren und Masken
Petra Friedrich, Tuschmalerei
Elke Steiger, Gefäße

Die vier Jahreszeiten haben in der japanischen Kultur und Alltag eine besondere Bedeutung. Inspiriert durch Aufenthalte in Japan, greifen die drei Künstlerinnen diese Bedeutung in ihren Arbeiten auf: Katrin Geigenmüller lässt in ihren Masken und Figuren Elemente historischer japanischer Mythen einfließen. Die dynamische, experimentelle Tuschmalerei von Petra Friedrich lehnt sich an die japanische Tradition. Elke Steiger greift mit ihren Keramikgefäßen den Einfluss der Jahreszeiten auf die japanische Esskultur auf. 

Begrüßung: Mirjam Meßmer, Kulturreferentin
Einführung ins Thema: Petra Friedrich
Impro-Ensemble Charmeützel: „Improvisieren am Kunstwerk“

 

Ort: Augustinussaal/Galerie
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vernissage

Soundtrack der 60er
All you need is Love

Freitag, 21. September 2018

John Lennons letzte Jahre

Achim Amme, Lesung
Volkwin Müller, Gitarre

John Lennon war der charismatische Kopf der Beatles. Seine musikalische Inspiration und seine teils begnadeten Texte begründeten den Mythos der „Fab Four“. Nach dem Ende der Beatles nutzte John zusammen mit seiner Lebensgefährtin Yoko Ono seinen Ruhm für politisches Engagement. „Give Peace A Chance“ und „Imagine“ wurden zu Hymnen der Friedensbewegung. Und noch heute, über dreißig Jahre nachdem er vor seiner Wohnung in New York von einem geistig verwirrten Fan ermordet wurde, erreicht seine Stimme die ganze Welt. Aber auch „seine Wandlung vom Rockstar zum fürsorglichen Vater (wird) eindrucksvoll beleuchtet.“ (Mittelbayerische Zeitung)
Achim Amme, Hamburger Autor, Schauspieler und Ringelnatz-Preisträger stellt Philip Normans wegweisende Lennon-Biografie vor. Viele Original-Einspielungen ergänzen die Veranstaltung ebenso wie Ammes Gesang.
Singer-Songwriter Volkwin Müller sorgt mit seiner kräftig-gefühlvollen Stimme, seinem kunstvollen Gitarrenspiel, sowie seinem Fußschlagzeug für knisternde Live-Atmosphäre.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 9 Euro
Veranstaltungsart: Musikalische Lesung
Vortragender: Achim Amme und Volkwin Müller

Pleiten und Pannen der Evolution: Warum man auch als imperfektes Wesen überleben kann

Donnerstag, 27. September 2018

Vortrag von Dr. Jörg Zittlau, Wissenschaftsjournalist

Survival of the fittest? Von wegen! Jörg Zittlau zeigt, dass entgegen allen landläufigen Regeln der Evolution auch bei den Tieren nicht alles so perfekt klappt, wie man gemeinhin annimmt. Die Pannenstatistik unserer Fauna weist nämlich viele Macken und Marotten auf. So kann sich der Ziesel nach dem Winterschlaf an nichts mehr erinnern, was in seinem Leben zuvor geschah, während der Regenwurm sich ausgerechnet bei der Fortpflanzung zum willfährigen Opfer von Vögeln macht. Männliche Krähen stoßen beim Schauflug für die Angebetete tollpatschig mit Rivalen zusammen und die Meerechse ignoriert vor lauter Coolness selbst den Feind in unmittelbarer Nähe - bis es zu spät ist...
Witzig und kenntnisreich präsentiert Jörg Zittlau Verhaltensweisen, die dem Fortleben in der Evolution nicht gerade förderlich sind. Tröstlich für uns: Irren ist eben nicht nur menschlich, sondern auch tierisch. Und offensichtlich kann man selbst mit haarsträubenden Schwächen durchs Leben kommen.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Dr. Jörg Zittlau

Konzertabonnement
Guarneri Trio Prague

Freitag, 28. September 2018

Violine, Violoncello und Klavier

Bild: Vincent Dargent

Čeněk Pavlík, Violine
Marek Jerie, Violoncello
Iván Klanský, Klavier

Josef Suk: Trio in c-Moll, op. 2
Bedřich Smetana: Trio in g-Moll, op. 15
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Trio in d-Moll, op. 49 Nr. 1

In der Saison 2016/17 feierte das Guaneri Trio Prague sein 30-jähriges Bestehen in der ursprünglichen Besetzung. Seit der Gründung 1986 zählt diese Gruppe zu den führenden Klaviertrios mit klassischer Prägung. Durch makelloses Zusammenspiel, außerordentlicher Tonqualität und hoher technischer Virtuosität sicherte sich die Elite bereits früh die Aufmerksamkeit der internationalen Musikpresse.
Čeněk Pavlík gehört zu den ersten Solisten der tschechischen Geigengeneration und lebt als freischaffender Künstler in Tschechien. Seine Violine „Zimbalist“ von Guaneri del Gesù stammt aus der legendären Geigensammlung des Händlers Luigi Tarisio.
Als engagierter Ausbildungs- und Konzertklassenleiter arbeitet Marek Jerie an der Musikhochschule Luzern, wo er zusätzlich Kammermusik unterrichtet. Jerie musiziert auf dem Violoncello des Geigenbauers Andrea Guarneri von 1684.
Unter den tschechischen Pianisten zählt Iván Klanský zu den Ausnahmekünstlern. An der Musikakademie Prag sowie an der Musikhochschule Luzern hat er eine Professur inne und leitet Konzertklassen an beiden Instituten.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Guarneri Trio Prague

Verschwörungstheorien

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Vortrag von Bernd Harder, Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e. V

Fand die Mondlandung wirklich statt? Ist die Erde doch eine Scheibe? Ist Angela Merkel ein Reptil? Leben heimlich Außerirdische unter uns? Um all diese Fragen ranken sich die wildesten Gerüchte. Sie werden durch das Internet und gefälschte Nachrichten oft verstärkt, ohne richtig hinterfragt zu werden. Bernd Harder beschäftigt sich als freier Autor und Journalist mit Verschwörungstheorien und der Frage, warum Menschen an alternative Welterklärungen glauben. Zweimal schon war er bei Frank Elstner in der TV-Sendung „Menschen“ zu Gast. Das zeigt, dass Verschwörungstheorien ein präsentes Thema unserer Zeit sind. Seien Sie gespannt!

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro

Cinema Augustinum
Unsere Erde 2

Freitag, 12. Oktober 2018

Dokumentation; GB 2017; 94 Min; FSK 0 Jahre

Regie: Peter Webber, Richard Dale und Lixin Fan
Sprecher: Günther Jauch

„Unsere Erde 2“ nimmt uns mit auf eine unvergessliche Reise um die Welt und enthüllt unglaubliche Wunder der Natur und Tierwelt. Im Laufe eines einzigen magischen Tages folgen wir der Sonne von den höchsten Bergen bis hinunter zu den entlegensten Inseln, von exotischen Regenwäldern bis hinein in den Großstadtdschungel.
Die Dokumentation lässt uns tief in die unterschiedlichsten Lebensformen auf unserem Planeten eintauchen. In den Hauptrollen: Ein Zebrafohlen, das gemeinsam mit seiner Mutter einen reißenden Fluss überquert. Ein Pinguin, der jeden Tag heldenhaft einen lebensgefährlichen Weg zurücklegt, um seine Familie mit Nahrung zu versorgen. Eine Familie von Pottwalen, die es liebt, vertikal treibend zu dösen und ein Faultier, das der Liebe hinterherjagt.
Mit Humor, Intimität, großen Gefühlen und einem umwerfenden Gespür für prächtige und brillante Kinobilder erzählt dieses bezaubernde Leinwandabenteuer auf spektakuläre Weise, wie jeder einzelne Tag mit noch nie gesehenen Dramen und Wundern praller gefüllt ist, als man es sich je hätte vorstellen können.

„Man kann ganz unglaubliche Tiere in Situationen beobachten, wie man sie noch nie gesehen hat. So wimmelt es im Film von unfassbaren Aufnahmen, die einen einfach staunend, begeistert und fasziniert im Kinosessel zurücklassen.“ (Günther Jauch)

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kino

Konzertabonnement
Matjukowa, Aonzo und Subow

Dienstag, 16. Oktober 2018

Traversflöte, Mandoline und Cembalo

Galina Matjukowa, Traversflöte
Carlo Aonzo, Mandoline
Dmitri Subow, Cembalo

Antonio Vivaldi: Trio für Flöte, Mandoline und Basso continuo in g-Moll, RV 85
Georg Philipp Telemann: Trio für Flöte, Mandoline und Basso continuo in D-Dur (aus der "Tafelmusik")
Domenico Scarlatti: Sonate für Mandoline und Basso continuo in d-Moll
Antonio Vivaldi: Konzert für Flöte, Mandoline und Basso continuo in D-Dur, RV 84
Pietro Locatelli: Sonata für Flöte und Basso continuo in C-Dur, op. 2 Nr. 1
Georg Philipp Telemann: Sonata für Flöte und Mandoline in G-Dur
Jacques-Martin Hotteterre: "Eco" für Flöte solo
Johann Sebastian Bach: Triosonate für Flöte, Mandoline und Basso continuo in d-Moll (Triosonate für Orgel, BWV 527)

Nach ihrer Ausbildung zur Querflötistin arbeitete die Weißrussin Galina Matjukowa im Wolgograder Sinfonieorchester. Hinzu kamen Studien der Traversflöte an der Hochschule für Musik in Stuttgart und in Trossingen. Als Stammmitglied des weißrussischen Ensembles „Kammersolisten Minks“ verfolgt sie eine nationale und internationale Konzerttätigkeit.

Der erster Lehrer Carlo Aonzos war dessen Vater Giuseppe Aonzo, ein berühmter Mandolinenspieler und Gründer von "Circolo mandolinistico G. Verdi di Savona“. Carlo Aonzo ist ein gefragter Dozent bei Meisterklassen wie auch Leiter verschiedener Projekte. Des Weiteren ist er Gründer der 2006 ins Leben gerufenen „Internationalen Mandolinenakademie“ in Piemont und arbeitet regelmäßig mit dem Teatro alla Scala und den Sinfonieorchestern von Emilia-Romagna zusammen.

Dmitri Subow ist wahrer Multikünstler: Neben seinen Studien (Klavier, Orgel, Chor-/ Orchesterdirigieren) am St. Petersburger Konservatorium, besuchte er die Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Jon Laukvik im Fach Cembalo. In Zusammenarbeit u.a. mit dem Opernhaus des St. Petersburger Konservatorium leitete er als Dirigent neue Produktionen, wie etwa „Dido und Aeneas“ (2005), die großen Zuspruch des Publikums und der Fachkritik erhielten.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Berlin 21

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Jazz vom Feinsten

Lionel Haas, Piano
Tim Seier, Gitarre
Martin Lillich, Bass
Torsten Zwingenberger, Schlagzeug

Das Jazzquartett Berlin 21 steht für das quirlig multikulturelle Lebensgefühl Moabits. Dieser temperamentvolle Stadtteil Berlins ist geprägt von Dynamik und parallelen Lebenswelten. Für die vier Jazzer bedeutet Musik Lust und Sinnlichkeit und gespielt wird, was allen Spaß macht. Mit ihren Stücken, allesamt Eigenkompositionen, angereichert mit viel Soul- und Bluesfeeling, nehmen sie ihr Publikum mit auf eine musikalische Weltreise von Afrika übers Schwarze Meer nach Nord- und Südamerika. Fünfe werden gerade gelassen, New Orleans Groove wird mit arabischem Funk gemixt, rasender Bebop trifft auf loungigen Smooth Jazz und Boogie Woogie bekommt ein neues Gesicht. Das gemeinsame Swingen und Grooven ist dabei oberste Prämisse. Die Vier setzen damit aufs richtige Pferd. Das klingt nach Vielseitigkeit? Ja, klar, Berlin 21 stehen für Frische, Unterhaltung und Spaß!

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 15 Euro

Zeitreise – Erinnerungen an die Kinderzeit im Riedenberg der 50er Jahre

Freitag, 19. Oktober 2018

Bebilderter Vortrag von Thomas Strohm

Thomas Strohm lädt Sie ein auf eine Zeitreise in das Riedenberg der 50er Jahre: Wie sah die Bebauung – Lokale, Läden, Bauernhöfe etc. – aus und welche Straßen gab es damals (schon)? Wie funktionierte ein Dorf ohne öffentliche Verkehrsmittel? Erleben Sie das örtliche Leben mit seinen Aktivitäten, wie z. B. dem Kinderfest mit Umzug, dem Gesangsverein oder der Feuerwehr. All dies wird besonders anschaulich durch Thomas Strohms Bubengeschichten, die das Leben der 50er Jahre hautnah werden lassen.

Die Christoph Sonntag Stiphtung arbeitet vor allem mit Kindern und Jugendlichen im sozialen und ökologischen Bereich.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: Eintritt frei, um Spenden für die Christoph Sonntag Stiphtung wird gebeten

Die 60er: Eine Welt im Aufbruch
Rudi Dutschke. Die Biographie

Montag, 22. Oktober 2018

Autorenlesung mit Ulrich Chaussy

„68“ ist in der Bundesrepublik mit dem Namen Rudi Dutschke verbunden. Er war Gesicht und Stimme der deutschen Studentenbewegung, repräsentierte Aufbruch und Generationenkonflikt wie kein zweiter. Er war DDR-Flüchtling, Studentenführer, Revolutionär, Familienvater, Theoretiker und Träumer, dem nur wenige Jahre öffentlichen Wirkens gegönnt waren, bis ein Rechtsradikaler ihn bei einem Attentat schwerst verletzte.
Ulrich Chaussy kennt Rudi Dutschke wie kein zweiter Biograph. Er hat mit wichtigen Zeitzeugen gesprochen und hat alle relevanten Archive, erstmals auch westdeutsche Geheimdienstakten, ausgewertet. Als Ergebnis seiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit Rudi Dutschke legt er diese Biographie – aus der der Autor lesen wird – vor.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Autorenlesung

Kanada Alaska – North of Normal

Freitag, 26. Oktober 2018

Live-Reportage von Thomas Sbampato

Thomas Sbampato präsentiert ein Kanada Alaska, wie es nur wenige kennen: von den farbigen Wäldern im Osten, über die polaren Gebiete im Norden, den Rocky Mountains im Westen, bis hin zu den sturmumtosten Aleuteninseln Alaskas. Insgesamt fünf Jahre verbrachte Sbampato im hohen Norden Amerikas. Daraus präsentiert er seine besten Bilder, die abenteuerlichsten Anekdoten und die humorvollsten Geschichten. Seine Freunde sind knorrige Charaktere, die verwurzelt sind in den Weiten des Nordens und ihren Nachbarn wie Bären, Elchen, Wölfen und Walen. Er begleitet John Hall, der sich – nur mit Pickel und Schaufel ausgerüstet – zehn Jahre durch den Permafrost der Brooks Mountains wühlte, bis er auf eine reiche Goldader stießt, zeigt, warum die Braut bei einer Cowboyhochzeit auf den Strauß schießt, dokumentiert den Alltag der Inuits in einem kleinen Dorf in der Arktis, paddelt den Yukon runter und und und…
Mehr Kanada Alaska? Geht nicht!

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 9 Euro

Konzertabonnement
Wiegräbe und Klein

Donnerstag, 22. November 2018

Posaune und Klavier

Henning Wiegräbe, Posaune
Kathrin Isabelle Klein, Klavier

Camille Saint-Saens: Cavatine für Posaune und Klavier, op. 144
Alexandre Guilmant: Morceau symphonique für Posaune und Klavier
César Franck: Prélude, Choral et Fugue
Joseph Jongen: Aria et Polonaise
Eugène Bozza: Ballade für Posaune und Klavier
Maurice Ravel: Miroirs
Henri Tomasi: Concerto für Posaune und Klavier

Als Professor leitet Henning Wiegräbe die Posaunenklasse an der Musikhochschule Stuttgart. Schon als Soloposaunist bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz wandte sich Henning Wiegräbe zunehmend der Alten Musik zu, seither gehören Zusammenarbeiten mit Ensembles wie dem Freiburger Barock Orchester und Dirigenten wie Ton Koopman zu seinem Alltag. Neben der Solistenarbeit mit diversen Orchestern ist er passionierter Kammermusiker, zu dessen Kooperationspartnern u.a. das Mandelring Quartett gehört. Ein besonderes Anliegen ist dem Posaunisten die Erforschung und Erweiterung des Repertoires seines Instrumentes: Dies verfolgt er durch Aufstöbern und der Aufführung noch unbekannter Werke bis hin zur Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten.

Kathrin Isabelle Kleins besondere Vorliebe für Musik des 20. und 21. Jahrhunderts zeigte sich u.a. beim Internationalen Klavierwettbewerb Orléans 2014, wo sie neben glänzender Fachkritik bedeutende Ehrungen wie den Prix mention spéciale André Jolivet erhielt. Das Spielen im Orchester ist eine weitere Leidenschaft der jungen Künstlerin, die seit Anfang 2014 ein festes Mitglied der Jungen Philharmonie ist. Ihren Bachelorabschluss machte Kathrin Isabelle Klein an der Hochschule für Musik Würzburg, den anschließenden Master bei Prof. Markus Bellheim an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2016 versieht Sie einen Lehrauftrag für Korrepetition an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Konzertabonnement
Huth, Schablas und Savary

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Klavier, Klarinette und Violoncello

Bild Andreas Schablas: Christian Jungwirth; Bild Mathias Huth: Jens Schnabel

Mathias Huth, Klavier
Andreas Schablas, Klarinette
Yves Savary, Violoncello

Ludwig van Beethoven: Trio für Klavier, Klarinette und Violoncello B-Dur, op. 11 („Gassenhauertrio“)
Igor Strawinsky: Suite Italienne für Violoncello und Klavier
Francis Poulenc: Sonate für Klarinette und Klavier
Johannes Brahms: Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier in a-Moll, op. 114

Sein Klavierstudium absolvierte Mathias Huth im Breisgau an der Musikhochschule Freiburg sowie in Salzburg an der Musikuniversität Mozarteum in der Solistenklasse bei Prof. Hans Leygraf. Hinzu kam ein Musikwissenschaftsstudium bei Prof. Hans Heinrich Eggebrecht an den Universitäten München und Freiburg im Breisgau. Wichtige Impulse erhielt er in Meisterkursen u.a. in den USA bei Prof. György Sebók.

Andreas Schablas setzte seine Studien nach dem Besuch der Johannes Brahms-Musikschule Mürzzuschlag, an den Musikuniversitäten in Graz und Wien vorrangig bei Prof. Johann Hindler fort. Generell gilt sein Interesse besonders den Werken des 20. und 21. Jahrhunderts. Darüber hinaus ist Andreas Schablas Mitglied im „oesterreichischen ensemble für neue musik“ (oenm) und seit seinem Wechsel zum Bayerischen Staatsorchester ist er dort als Soloklarinettist tätig. Seit Oktober 2017 doziert er als Professor für Klarinette an der Universität Mozarteum Salzburg.

Sein Solistendiplom erhielt der Basler Yves Savary in der Klasse von Heinrich Schiff. Weitere Studienorte waren u.a. Wien, Italien und die USA. Seit seinem 22. Lebensjahr ist er 1. Solocellist des Bayerischen Staatsorchesters, zu dessen Höhepunkte eine ausgedehnte Europatournee unter Zubin Mehta mit Richard Strauss‘ „Don Quixote“ gehörte.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Konzertabonnement
Berlin Piano Trio

Donnerstag, 24. Januar 2019

Violine, Violoncello und Klavier

Bild: Kaupo Kikkas

Krysztof Polonek, Violine
Katarzyna Polonek, Violoncello
Nikolaus Resa, Klavier

Robert Schumann: Klaviertrio Nr. 1 in d-Moll, op. 63
Wolfgang Rihm: Fremde Szene II „Charakterstück“
Joseph Haydn: Klaviertrio in c-Moll, Hob. XV: 13
Johannes Brahms: Klaviertrio Nr. 2 in C-Dur, op. 87


2004 als „Berolina Trio“ gegründet, begeistert das Berlin Piano Trio mit seinem charismatischen Stil und warmen Klang Zuschauer und Presse gleichermaßen. 2007 erhielt das Trio beim Europäischen Kammermusikwettbewerb in Karlsruhe den 1. Preis sowie den Publikumspreis, eine weitere Ehrung war die Verleihung des interdisziplinären Grand Prix des polnischen Kammermusikwettbewerbs.

Als Jungstudent bei Prof. Tomasz Tomaszewski lernte der Pole Krzysztof Polonek am Julius-Stern-Institut der Universität der Künste in Berlin. Als Solist konzertierte er u.a. mit dem Krakauer Philharmonie-Orchester oder dem Staatsorchester Frankfurt (Oder). Seit 2009 ist er Teil der Berliner Philharmoniker.


Seine Ehefrau Katarzyna Polonek studierte Violoncello an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Zu ihren Ehrungen zählt das Stipendium des Herbert von Karajan Zentrums in Wien. Darüber hinaus musizierte sie zusammen mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle. Als Dozentin unterrichtet Katarzyna Polonek an der Musikakademie Poznań und lehrt Meisterklassen u.a. in Szamotuły und Opole.


In Berlin geboren, erhielt Nikolaus Resa seinen ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren. Seinen Abschluss machte er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Nikolaus Resa ist ein international erfolgreicher Konzertpianist und Kammermusiker, ferner gastiert er regelmäßig in renommierten Orchestern wie etwa den Berliner Philharmonikern.


Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Konzertabonnement
Ragna Schirmer

Dienstag, 19. Februar 2019

Klavier

Bild: Maike Helbig

Ludwig van Beethoven: Klaviersonate in C-Dur, op. 53 („Waldsteinsonate“)
Wolfgang Amadeus Mozart: Andante in a-Moll
Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge in a-Moll
Robert Schumann: Carnaval, op. 9
Felix Mendelssohn Bartholdy: Rondo capriccioso, op. 14

Seit Jahren erfreut sich Pianistin Ragna Schirmer höchster Anerkennung bei Konzertpublikum und Fachkritik. Ihre Interpretationen zeichnen sich durch die Kunst der Nuance und der Liebe zum Detail aus. Bereits ihre Einspielung der Goldberg-Variationen sorgte für ein spektakuläres CD-Debüt. Für die Gesamtaufnahme der Klaviersuiten von Georg Friedrich Händel erhielt sie 2009 ihre zweite ECHO-Klassik-Auszeichnung, drei Jahre später den Händel-Preis der Stadt Halle.

In Kooperation mit drei Ensembles begab sich die Künstlerin 2013 auf eine Expedition zu Händels Orgelkonzerten, bei der sie neben dem klassischen Konzertflügel auch auf einem barocken Hammerflügel sowie einem modernen Hammond-Orgel musizierte. Ihr dramaturgisches und programmatisches Geschick stellt Ragna Schirmer auch in genreübergreifenden Theaterproduktionen unter Beweis, die eigens für sie geschrieben sowie inszeniert werden. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Beschäftigung mit Clara Wieck-Schumann. Sie spielt das Programm, das Clara Wieck in Stuttgart zu Gehör brachte.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Klavierkonzert

Konzertabonnement
Orion Streichtrio

Montag, 11. März 2019

Violine, Viola und Violoncello

Bild: Marco Borggreve

Soyoung Yoon, Violine
Veit Hertenstein, Viola
Benjamin Gregor-Smith, Violoncello

Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento in Es-Dur,
KV 563
Franz Schubert: Streichtrio in B-Dur, D 471
Zoltán Kodály: Intermezzo für Streichtrio
Ludwig van Beethoven: Streichtrio in c-Moll, Nr. 3, op. 9

2012 gründete die Ausnahme-Geigerin Soyoung Yoon zusammen mit dem Bratschisten Veit Hertenstein und dem Cellisten Benjamin Gregor-Smith das Orion Streichtrio. Durch die spürbare Freude am Zusammenspiel und das tiefe Musikverständnis eroberte das Trio rasch internationale Konzertbühnen. Der Gewinn des 1. Preises und des Publikumspreises des internationalen Kammermusikwettbewerbs „Migros Kulturprozent“ in Zürich stellen nur zwei ihrer Erfolge dieses Spitzentrios dar.

Die Südkoreanerin Soyoung Yoon erhielt als „besonders begabte Musikerin“ 2002 ein Studium an der nationalen Universität der Künste in Seoul. Mit 17 Jahren gewann sie den Yehudi-Menuhin-Wettbewerb, worauf Auszeichnungen der vier wichtigsten Violinwettbewerbe folgten: Internationaler Tschaikowsky-Wettbewerb, Königin-Elisabeth-Wettbewerb, Internationaler Geigenwettbewerb Indianapolis, sowie Internationaler Henryk-Wieniawski-Geigenwettbewerb in Poznań.

Geboren in Augsburg, wechselte Veit Hertenstein mit 15 Jahren von Geige und Klavier auf die Viola und studierte an der Haute Ecole de Musique in Genf, wo er 2009 das Solistendiplom mit Auszeichnung erwarb. Mit gerade erst 30 Jahren wurde er im März 2016 als Professor für Viola an der Hochschule in Detmold berufen.

Der Cellist Benjamin Gregor-Smith gewann schon früh mit seinem Streichquartett den Performance Award des Nationalen Jugendfestival Englands, wodurch Konzerte an der Royal Albert Hall in London entstanden. Zusammen mit seiner Duopartnerin, der Pianistin Aglaia Graf, erhielt er 2014 Jahre später weitere Auszeichnungen u.a. beim Europäischen Kammermusik-Wettbewerb.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Konzertabonnement
Sabatier, Wuttke und Holzenkamp

Dienstag, 16. April 2019

Bandoneon, Gitarre und Kontrabass

William Sabatier, Bandoneon
Friedemann Wuttke, Gitarre
Winfried Holzenkamp
, Kontrabass

Astor Piazzolla: Introduccion, Milonga, Adios Nonino
Heitor Villa-Lobos: Etude Nr. 12 für Gitarre solo
Astor Piazzolla: Contrabajeando für Kontrabass solo
Mariano Mores: „Uno“ für Bandoneon solo
Johann Sebastian Bach: Air
Astor Piazzolla: Verano Porteno
Antonio Vivaldi: Largo
Astor Piazzolla: Primavera Portena, Five Tango Sensations


Der französische Bandoneonist William Sabatier ist ein Autodidakt, der weltweit zu den bedeutendsten Interpreten des Tangogenies Astor Piazzolla gehört. Seit Jahren arbeitet er mit internationalen Größen des Tango Nuevo zusammen. Darüber hinaus leitet er mehrere Ensembles, mit denen er auf weltweite Tourneen geht.

Nach dem Studium an der Musikhochschule Stuttgart vervollständigte Friedemann Wuttke seine Ausbildung u.a. in Meisterkursen internationaler Solisten sowie mit seinem Mentor, dem Weltpianisten Igor Zhukov. Durch die Hingabe zur Klassik ist Friedemann Wuttke ein Ausnahmekünstler unter den Konzertgitarristen. Seit 2004 ist er exklusiv als Konzertgitarrist beim Tonträger-Label Hänssler Profil Medien tätig.

Seit seinem Studienjahr in Buenos Aires ist Winfried Holzenkamp Spezialist für den Kontrabass im Tango und gehört heute zu Europas gefragtesten Tangobassisten. Zuvor schloss er sein Studium des klassischen Kontrabasses bei Prof. Veit-Peter Schüssler an der Musikhochschule in Köln ab und nahm Unterricht bei Prof. Dieter Manderscheid im Jazz-Bass. Das vielseitige Variationsspiel und die perkussive Bogenspielart sind sein Markenzeichen, die die Grundelemente des Tango Nuevo darstellen. Zusammen mit William Sabatier und Friedemann Wuttke musiziert er seit 2017 in Trio-Formation.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert
Kultur-Seniorenresidenz-Stuttgart-Sillenbuch

Augustinum
Stuttgart-Sillenbuch

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