Kulturveranstaltungen

Von Konzert bis Kabarett, von Kunst
bis Kino

Im Laufe der Jahre hat sich das Theater des Augustinum Seniorenresidenz Stuttgart-Sillenbuch mit seinen 384 Plätzen zu einem kulturellen Anziehungspunkt für den gesamten Stadtteil und darüber hinaus entwickelt. Die Karten des Konzert-Abos sind seit vielen Jahren so begehrt, dass man schnell zugreifen muss.

Kontakt zum Kulturreferat

Mirjam Messmer

Tel.: 0711 / 47 02 – 80 10

Der aktuelle Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Stuttgart-Sillenbuch

Konzertabonnement
arcata Stuttgart mit Henning Wiegräbe

Freitag, 20. September 2019

Kammerorchester und Posaune

Carl Maria von Weber: Romanze für Posaune und Streicher
Edvard Grieg: Zwei Melodien für Streichorchester, op. 53
Leopold Mozart: Serenade D-Dur für Posaune und Streicher
Gioachino Rossini: Streichersonate Nr. 1, G-Dur
Franz Ignaz Beck: Sinfonie d-Moll, op. 3 / Nr. 2 für Streicher

Immer wieder bestreitet das Kammerorchester arcata stuttgart unter der Leitung von Patrick Strub den Auftakt der Abo-Saison im Augustinum Stuttgart-Sillenbuch. So freuen wir uns auch dieses Jahr das Orchester bei uns begrüßen zu dürfen. Das 1984 mit 19 professionellen Streichern gegründete Ensemble gibt weltweit Konzerte, unter anderem beim Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Zeltmusikfestival in Freiburg und dem Mozartfest in Augsburg.


Auch der diesjährige Solist Henning Wiegräbe ist zum wiederholten Mal Gast im Haus. An der Musikhochschule Stuttgart leitet er seit 2006 die Posaunenklasse. Ein besonderes Anliegen seinerseits ist die Erforschung und Erweiterung des Repertoires für Posaune. Dies reicht vom Aufstöbern und der Aufführung noch unbekannter Werke der Renaissance sowie des Barocks bis hin zur Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten.

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 30 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Kunst in der Galerie
europäisch & ausgezeichnet

Dienstag, 24. September 2019

Studio-Ausstellung der euward-Preisträgerinnen und -Preisträger

Mario Jambresic, Beamter

Begrüßung: Mirjam Meßmer
Grußwort: Joachim Gengenbach
Einführung: Klaus Mecherlein
Musik: Harald Schwer

Seit dem Jahr 2000 vergibt die Augustinum Stiftung einen europa- und weltweit einzigartigen Kunstpreis: den „euward“ für Künstlerinnen und Künstler mit einer geistigen Behinderung. Alle drei Jahre wurden drei Preisträger gekürt und mit einer großen Ausstellung in einem bedeutenden Museum geehrt.
Bereits sieben Mal hat das Augustinum den „euward“ vergeben. Mit dieser Studio-Ausstellung, die im Augustinum Stuttgart-Sillenbuch nun ihre Premiere hat, präsentieren wir eine bestens bestückte Rückschau. Dafür wurden 36 Werke von zwölf KünstlerInnen aus sieben Nationen ausgewählt. Das Spektrum reicht von der kleinen Zeichnung bis zur Rauminstallation – von den Niederlanden, bis Tschechien und Italien.
Die Schau „europäisch & ausgezeichnet“ vermittelt so ein umfassendes und qualitativ einzigartiges Bild von einer künstlerischen Szene, die gemeinhin am Rande der Kultur und im Verborgenen liegt. Dieses unbekannte, aber tief berührende Terrain der Kunst macht die Augustinum Stiftung mit dem „euward“ sichtbar und gibt ihm den gebührenden Raum in der zeitgenössischen Kunst. Die Vielfalt und Originalität der Werke sind ein Erlebnis und immer wieder ein Grund zum Staunen.

Die Ausstellung ist von 25. September bis zum 24. November 2019 zu sehen.

Ort: Augustinussaal/Galerie
Uhrzeit: 10:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vernissage

Die Kameliendame

Donnerstag, 26. September 2019

Schauspiel nach einem Text von Christiane Brückner

Kameliendame: Anja Beckmann
Regie: Gustav Adolf Frank

Die Kameliendame ist eine Frau, die ihre begehrenswerte Schönheit bewusst nutzt, um ihr kurzes Leben nach ihrem Willen zu gestalten. Sie ist der starke Part und nicht die Männer, die ihr zu Füßen liegen und sie mit Reichtum überhäufen. Ihre Liebe zu Armand aber wird im Kampf zwischen Gefühl und Vernunft tragisch enden.

Alexander Dumas Roman „Die Kameliendame“ feierte große Bühnenerfolge. Verdi diente der Roman als Vorlage für „La Traviata“. In der ersten Hälfe des 20. Jahrhunderts brillierte Greta Garbo in der Rolle der Pariser Kurtisane Marguerite. Und vor 40 Jahren schuf John Neumeier eines seiner schönsten Ballette für Stuttgart.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: frei, um einen freiwilligen Beitrag wird gebeten
Veranstaltungsart: Theater

Cinema Augustinum
Photograph

Freitag, 27. September 2019

Romanze; IND, DEU, USA 2019; 109 Min; FSK 0 Jahre

Regie: Ritesh Batra
Darsteller: Nawazuddin Siddiqui, Sanya Malhotra, Farrukh Jaffar u.a.

Der arme Straßenfotograf Rafi ist immer am berühmtesten Wahrzeichen von Mumbai dem „Gate to India“ anzutreffen. Dort fotografiert er nichts ahnende Touristen, schüchterne, frisch verliebte Paare und glückliche Familien. Mit seinen wenigen Ersparnissen unterstützt er seine Großmutter, die ihn ständig dazu drängt, endlich eine Frau zum Heiraten zu finden. Eines Tages droht sie, ihre Medikamente abzusetzen, sofern er weiter allein bleibt. Als Antwort darauf schickt Rafi ihr das Foto einer jungen Frau, welches er auf der Speicherkarte seiner Kamera gefunden hat. Es dauert nicht lange und seine Großmutter lässt ihn wissen, dass sie sich darauf freue, seine Freundin bald kennenzulernen. Somit bleibt dem Fotografen nicht viel Zeit, um die unbekannte Frau zu finden. Miloni ist eine ausgezeichnete Studentin und lebt das völlig gegenteilige Leben von Rafi. Denn sie wohnt nicht im Mumbai der Arbeiterklasse, sondern in der aufstrebenden Mittelklasse der Stadt. Auch sie soll bald heiraten, doch bei dem Unterfangen stellt sich Miloni nicht sehr geschickt an. Als sich die Wege der beiden Außenseiter kreuzen, entwickelt sich eine Liebesgeschichte, wie sie nicht stattfinden dürfte.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kino

Die Konferenz der Tiere

Montag, 30. September 2019

Lesung mit Henning Westphal, Rezitator

Erich Kästners märchenhafte Tierparabel wurde eines seiner berühmtesten Bücher, mit dem leidenschaftlichen Appell für die Rechte der Kinder, gegen Krieg und Gewalt, gegen Dummheit und Ignoranz – für eine friedliche Welt. In seinem Buch strömen aus allen Himmelsrichtungen die Repräsentanten der verschiedenen Tiergattungen zusammen und beschließen, die Menschen, um ihrer Kinder Willen zur Vernunft zu bringen. Bei diesem Treffen am Tschadsee steht nicht nur der Elefant Oskar im Fokus sondern auch der Löwe Alois und die Giraffe Leopold.


Wie die Tiere es trotz heftiger Widerstände schaffen, die Menschen zur Unterzeichnung eines ewigen Friedensvertrages zu bewegen, wird Henning Westphal in seiner Lesung verdeutlichen, wenn er die geschriebenen Wörter in Klang umsetzt und Bilder in den Köpfen jedes Besuchers entstehen lässt.

Ort: Theater
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro

Epochen der Architektur
Barock

Dienstag, 1. Oktober 2019

Bebilderter Vortrag von Barbara Honecker, M. A.

www.schloss-ludwigsburg.de

Sicherlich denkt man bei dem Stichwort „Barock“ automatisch an üppige Kirchenausstattungen, schwingende Formen, viel Gold und Ornamentik. Es gibt aber im Barockzeitalter viele weitere spannende Erscheinungen, wie z.B. das Entstehen von absolutistischer Stadtplanung. Dazu gehört auch eine vielschichtige Schlösserarchitektur, die Fragen aufwirft, wie z.B., warum es in Stuttgart solch eine große Anzahl an herrschaftlichen Residenzen gibt. Und das ist ja nicht nur in Stuttgart der Fall!

Ort: Theater
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Barbara Honecker, M. A.

Wenn die Malerei sich in die Musik verliebt

Dienstag, 8. Oktober 2019

Kunsthistorischer Vortrag von Marie-Theres Scheffczyk

Die Sprache bringt es an den Tag: Malerei und Musik haben vieles miteinander gemeinsam. So spricht Matisse von Farbenmusik, Nolde nennt seine Farben seine Noten, Gauguin will in seinen Bildern Farben orchestrieren. Und wir sprechen bei Malerei und Musik von Komposition und Rhythmus, von Farb- beziehungsweise Musikklängen, von lauten und leisen, hohen und tiefen Tönen. Bei Bildern, die sich nicht mehr genau an das Naturvorbild halten, wird dieser Zusammenhang besonders offenkundig. Mitunter spielen im Verhältnis von Malerei und Musik auch Mythologie und Symbolik eine Rolle, und nicht zuletzt gehören zu diesem Thema Musiker und Instrumente.

Ort: Theater
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kunsthistorischer Vortrag
Vortragender: Marie-Theres Scheffczyk

Konzertabonnement
Lotus String Quartet

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Violine, Viola und Violoncello

Sachiko Kobayashi, Violine
Mathias Neundorf, Violine
Tomoko Yamasaki, Viola
Chihiro Saito, Violoncello

Wolfgang Amadeus Mozart:
Streichquartett C-Dur, KV 157
Ludwig van Beethoven:
Streichquartett c-Moll, op.18 Nr. 4
Felix Mendelssohn:
Streichquartett Nr. 3, D-Dur, op. 44 Nr. 1

Ursprünglich waren es vier japanische Musikerinnen, die 1992 das Lotus String Quartet gründeten. Doch seit über zehn Jahren hat Mathias Neundorf die Position der zweiten Violine übernommen. Bereits ein Jahr nach der Grünung gewann das Ensemble den Internationalen Kammermusikpreis in Osaka.
Die große Liebe des Stuttgarter Quartetts gilt den deutschen Klassikern sowie den französischen Impressionisten. Doch das breite Repertoire umfasst auch Werke zeitgenössischer Komponisten wie Toru Takemitsu und Helmut Lachenmann. Konzertreisen führen das Quartett zu allen großen Konzerthäusern in Deutschland und nach ganz Europa. Regelmäßige Engagements bringen die Musiker auch zurück in ihre Heimat Japan, wo sie beispielsweise 2017einen Beethoven-Zyklus aufführten.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 28 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Cinema Augustinum
Fisherman’s Friends – Vom Kutter in die Charts

Freitag, 11. Oktober 2019

Komödie/Drama; UK 2019; 112 Min; FSK 0 Jahre

Regie: Chris Foggin
Darsteller: James Purefoy, Daniel Mays, Tuppence Middleton u. a.

Danny lebt in London und arbeitet als Musikproduzent. Gemeinsam mit ein paar Freunden macht er einen Ausflug ins dörfliche Port Isaac. Der beschauliche Ort hat im Gegensatz zum pulsierenden London nicht allzu viel zu bieten und so müssen die Herren etwas kreativ werden, um sich die Zeit zu vertreiben. Sie versuchen sich im Stand-Up-Paddling und scheitern kläglich. Glücklicherweise werden sie von ortsansässigen Fischern aus dem Wasser geholt. Nur wenig später treffen die Städter erneut mit den Fischern zusammen: Letztere geben einen Auftritt und singen Shantys. Es entsteht die Schnapsidee, Danny solle die Gruppe unter Vertrag nehmen und groß rausbringen. Er nimmt die Herausforderung an und während seine Freunde abreisen, macht er sich an die Arbeit. Während ihm die Tochter des Chorleiters Jim den Kopf verdreht, versucht Danny den Chor der rüstigen Männer von ihrem Talent und seinem Vorhaben, sie berühmt zu machen, zu überzeugen. Doch das Unterfangen stellt sich als kein leichtes heraus und als er die Fischer endlich am Haken hat, lösen seine Freunde die Situation auf und unterrichten ihn darüber, dass das alles nur ein Scherz gewesen sei. Doch Danny hat den Männern sein Wort gegeben und setzt alles daran, es auch zu halten.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kino

„Allerliebster Papa“

Sonntag, 13. Oktober 2019

Eine Veranstaltung der Mozart Gesellschaft Stuttgart

Lesung mit Edgar Selge und Jakob Walser aus dem Briefwechsel von Leopold und W. A. Mozart.
Alexander Sonderegger, Klavier: Klaviersonaten von Leopold Mozart und W. A. Mozart

Die wichtigste Beziehung in Mozarts Leben war lange diejenige zu seinem Vater: „nach gott kommt gleich der papa“. Das Vater-Sohn-Verhältnis war von Glück und Tragik geprägt. Den erfolgreichen Reisen als Wunderkind folgten Autoritätskonflikte, Auflehnung und Entfremdung. Leopold fehlte die Einsicht, das Lebensrecht seines erwachsenen Sohnes anzuerkennen.

Freuen Sie sich auf eine Lesung mit dem bekannten deutschen Schauspieler Edgar Selge, der im Dialog mit seinem Sohn Jakob Walser aus der reichhaltigen Familienkorrespondenz rezitiert.

Kartentelefon: 0711/87035583, Online-Reservierung: www.mozart-stuttgart.de

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 20 Euro

„Einst, um eine Mittnacht“

Dienstag, 15. Oktober 2019

Ein Abend mit Edgar Allen Poe

Schauspiel: Markus Veith

Edgar Allen Poe ­ schon der Name verursacht Schauer und Gänsehaut. Alte Gemäuer, die in stürmischer Nacht im Moor versinken. Dröhnender Herzschlag unter den Fußbodendielen…

Markus Veith nimmt die Zuschauer mit in die Welt des Autors berühmt-berüchtigter Gruselgeschichten, lässt sie teilhaben an den düsteren Geschehnissen, die der Altmeister des Horrors erschuf. Der berühmte Rabe spielt den Conférencier, der immer wieder auftaucht, schauerlich krächzt und dennoch auf ulkig-amüsante Weise die Besucher in einer passionierten Darbietung verzückt, die mit bösem, trockenem Humor auch für mancherlei Lacher im Publikum sorgt.

Eintritt inklusive 1 Glas Sekt in der Pause.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 10 Euro

Europa, Deine Dichter!
„Kind sein in Löneberga“ – Die Welt der Astrid Lindgren

Freitag, 25. Oktober 2019

Irmgard Förch, Lesung; Hildegund Treiber, Klavier

Pippi lebt in der Villa Kunterbunt. Michels Schuppen steht in Lönneberga. Lasse, Bosse, Ole, Inga und Britta toben durch Bullerbü, und die Brüder Löwenherz sind im Kirschtal zu Hause. Doch wer hat all die kleinen Helden dort angesiedelt? Das weiß man auf der ganzen Welt: Astrid Lindgren! Irmgard Förch lässt Leben und Werk der schwedischen Autorin Revue passieren, die immerhin 94 Jahre alt wurde und dennoch bis zuletzt von sich sagte, im Herzen immer Kind geblieben zu sein.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro

A Tribute to George Shearing

Dienstag, 29. Oktober 2019

Mit dem Harald Schwer Quintett

Dizzy Krisch (vib)
Karl Koller (git)
Harald Schwer (p)
Wolfgang Mörike (b)
Dieter Schumacher (dr)

„A Tribute to George Shearing” will den charakteristischen Sound des großen Pianisten und Bandleaders Sir George Shearing lebendig erhalten. Mit seinem Namen untrennbar verbunden sind Begriffe wie „locked hands“ oder „Shearing blocks“ (Blockakkorde) – eine spezielle pianistische Technik. Mit seinem Quintett hat George Shearing einen besonderen Sound kreiert, der aus dem Unisono-Spiel von Klavier mit den „Shearing Blocks“, Vibraphon und Gitarre entsteht. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der typische „Shearing-Sound“ weltberühmt. Dazu haben natürlich auch die Komposition „Lullaby of Birdland“ und viele Shearing-Arrangements bekannter Standards des „Great American Songbook“ beigetragen.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 13 Euro

Konzertabonnement
trio toninton

Donnerstag, 28. November 2019

Violine, Violoncello, Klavie

Vilja Godava Speidel, Violine
Ukko Speidel, Violoncello
Rita Klose, Klavier

Ludwig van Beethoven: Klaviertrio B-Dur, op. 11 („Gassenhauertrio“)
Wolfgang Amadeus Mozart: Klaviertrio in B-Dur, KV 254
Robert Schumann: Klaviertrio g-Moll, op. 110 Nr. 3

Die Liebe zur Kammermusik verbindet die Mitglieder des trio toninton. Nach der Gründung 2007 erhielt das Ensemble seinen Feinschliff im Zusammenspiel sowie wertvolle Impulse an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Das Trio hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Musik durch ein Höchstmaß an Lebendigkeit, Ausdruckskraft sowie Leidenschaft zu prägen. Das daraus entstehende Klangerlebnis überzeugt sowohl das Publikum als auch die Presse.

Rita Klose: Ihr Klavierstudium absolvierte die mehrfache Preisträgerin von Jugend musiziert in Karlsruhe. Sowohl für den SWR als auch für den Bayrischen Rundfunk hat sie bereits zahlreiche Einspielungen produziert.

Die in Stuttgart geborene Vilja Godava Speidel absolvierte ihr Violinstudium an der Musikhochschule Mannheim. Seither führten sie verschiedene Orchesterengagements zu Auftritten in ganz Europa. Neben ihrer Tätigkeit beim trio toninton ist Vilja Godiva Speidel seit 2011 Stimmführerin der 2. Violinen bei der Philharmonie Merck Darmstadt.

Ukko Speidel begann seine musikalische Ausbildung als Jungstudent an der Musikhochschule Karlsruhe im Fach Kammermusik. Anschließend begann er Cello an der Hochschule für Musik in Köln zu studieren. Neben seiner Tätigkeit beim trio toninton folgt er zahlreichen Konzerteinladungen zu namhaften Kammermusikreihen.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 28 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Konzertabonnement
Uhde, Harutjunjan, Uhde

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Violine, Violoncello und Klavier

Tigran Harutjunjan, Violine
Sanja Uhde, Violoncello
Michael Uhde, Klavier

Ludwig van Beethoven: Klaviertrio B-Dur, op. 97
Franz Schubert: Klaviertrio B-Dur, op. 99, D 929

Tigran Harutjunjan studierte an der P. I. Tschaikowsky Musikschule für hochbegabte Musiker in Armenien. 2010 kam er nach Deutschland, um sein Violinstudium an der Hochschule für Musik Karlsruhe fortzusetzen. Er ist Preisträger mehrerer staatlicher Wettbewerbe in Armenien sowie des Aram Khachaturyan International Wettbewerb und dem „Kammerton“ International Wettbewerb. Seit 2012 unterrichtet Tigran Harutyunyan an der Musikschule Raab in Flehingen.

Michael Uhde stammt aus einer musikalischen Familie und so erhielt er bereits mit fünf Jahren ersten Klavierunterricht von seinem Vater. Nach dem Studium an der Musikhochschule Freiburg und Mailand konzentrierte er sich auf das weite Feld der Kammermusik. In diesem Bereich arbeitete er mit verschiedenen Instrumentalisten in unterschiedlichen Besetzungen zusammen. Darüber hinaus ist Michael Uhde Professor für Kammermusik und Klavier an der Musikhochschule Karlsruhe.

Sanja Uhde, die Ehefrau von Michael Uhde, studierte an den Musikhochschulen Wien und Freiburg. Solistische Auftritte sowie kammermusikalische Konzertreisen führten sie in zahlreiche europäische und außereuropäische Länder. Seit 2002 ist Sanja Uhde Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 28 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Konzertabonnement
Lázló Fenyö und Julia Okruashvili

Mittwoch, 8. Januar 2020

Violoncello und Klavier

Bild: Marco Borggreve Bild: Mischa Blank

László Fenyö, Violoncello
Julia Okruashvili, Klavier

Ludwig van Beethoven: Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 4 C-Dur, op. 102 Nr. 1
Zoltán Kodály: Sonate, op.4
Robert Schumann: Fantasiestücke, op. 73
Johann Sebastian Bach – Zlotán Kodáy: Drei Choralvorspiele
Edvard Grieg: Violoncello Sonate a-Moll, op. 36

Seit seinem Gewinn beim internationalen Pablo Casals Wettbewerb 2004 zählt László Fenyö weltweit zu den führenden Vertretern seines Instruments. Nach dem Abschluss seines Studiums wirkte er als Solocellist beim hr-Sinfonieorchester in Frankfurt. Neben seiner Professur an der Hochschule für Musik Karlsruhe konzertiert Fenyö auch solistisch und arbeitet mit Ensembles wie dem Singapore Symphony Orchestra, dem Korean Symphony Orchestra oder dem Beethoven Orchester Bonn zusammen. Konzertreisen führten ihn in alle großen Konzerthäuer Europas wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall London oder dem Münchner Gasteig.

Ihre Ausbildung erhielt Julia Okruashvili am Konservatorium in Moskau und dem Conservatorio di Verdi in Mailand sowie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Hier sowie an der Musikhochschule in Mainz hat Julia Orkuashvili einen Lehrauftrag für Korrepetition. Zusätzlich konzertiert sie regelmäßig als Solistin und Kammermusikbegleiterin. In diesem Arbeitsbereich hat sie bereits mit dem Wiener Kammerorchester, der Philharmonie der Nationen und dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden zusammengearbeitet.

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 28 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Konzertabonnement
duo tuba & harfe

Dienstag, 11. Februar 2020

Andreas Milder, Harfe
Andreas Martin Hofmeir, Tuba

Robert Schumann arrangiert von Andreas Milder: Adagio und Allegro
Robert Schumann: Der Nussbaum
Robert Schumann: Die Tochter Jephtas
Robert Schumann: Loreley
Robert Schumann: An den Mond
Franz Schubert: Gretchen am Spinnrade
Franz Schubert: Ständchen
Franz Schubert: Harfenspieler I
Pietro Mascagni: Intermezzo aus der Cavalleria Rusticana
Richard Wagner: Lied an den Abendstern aus Tannhäuser
Elias Parish-Alvars: Introduction and Variations on themes from Bellini´s „Norma“
Giacomo Puccini: Vissi d´arte und E lucevan le stelle aus Tosca
François Borne: Fantasie brillante sur „Carmen“

Das weltweit erste Duo mit der ungewöhnlichen Besetzung von Tuba und Harfe gründete sich 2005. Seither ist es sehr erfolgreich und trat unter anderem bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen sowie dem Schleswig-Holstein Musikfestival auf. Da Stücke für diese Besetzung quasi nicht existierten, präsentiert das Ensemble eine bunte Mischung aus Auftragskompositionen und bearbeiteten Werken. Beide Instrumente erklingen im Konzert nicht nur gemeinsam, sondern werden auch einzeln vorgestellt, damit der Zuhörer einen besseren Höreindruck bekommt.

Andreas Milder spielt einen „überdimensionierten Eierschneider“, wie er sein Instrument selbst bezeichnet und ist Soloharfenist beim WDR Rundfunkorchester Köln. 2005 und 2008 war er einziger Finalist für Harfe beim Deutschen Musikwettbewerb. Daneben hinaus ist er Professor an der Musikhochschule in Würzburg.

Andreas Martin Hofmeir erlernte ab dem zwölften Lebensjahr Tuba und studierte dieses Instrument an den Musikhochschulen in Berlin, Stockholm und Hannover. Als Solotubist gewann er unter anderem den Preis des deutschen Musikwettbewerbs 2005 als erster Tubist überhaupt, 2016 folgte der Echo Klassik in der Kategorie Instrumentalist des Jahres. Seit 2006 ist Andreas Martin Hofmeir Professor an der Universität Mozarteum Salzburg.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 28 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Konzertabonnement
Duo Riul

Freitag, 20. März 2020

Klarinette und Klavier

Sebastian Manz, Klarinette
Martin Klett, Klavier

Niels Wilhelm Gade: Fantasiestücke, op. 43
John Ireland: Fantasy Sonata
Joseph Horovitz: Sonatine für Klarnette und Klavier
Igor Strawinsky: Drei Stücke für Klarinette solo
Claude Debussy: zwei Préludes aus „12 Préludes, Premier Livre“ für Klavier solo
Claude Debussy: Première Rhapsodie
John Novacek: Four Rags for Two Jons

Sebastian Manz und Martin Klett treten gemeinsam im kammermusikalischen Rahmen als Duo Riul auf und dies sehr erfolgreich. Im Jahre 2008 waren sie die Gewinner des deutschen Musikwettbewerbs.

Mit elf Jahren wurde Sebastian Manz Jungstudent an der Musikhochschule Lübeck, wo er sein Studium absolvierte. Der erste Preis beim internationalen Musikwettbewerb der ARD ermöglichte ihm die Zusammenarbeit mit dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks, dem Radio Symphonieorchester Stuttgart sowie dem Collegium Musicum Basel. 2012 gewann er den Echo Klassik in der Kategorie „Nachwuchskünstler des Jahres“. Konzertreisen führten ihn bis nach Japan wo er 2006 beim Schubertiade Festival auftrat. Seit 2010 ist Sebastian Manz Soloklarinettist beim Radio Symphonieorchester Stuttgart.

Sein Studium absolvierte der gebürtige Hamburger Martin Klett an der Musikhochschule in Lübeck und an der Universität der Schönen Künste Berlin. Das Jahr 2008 war für Martin Klett richtungsweisend. Er gewann den Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb als Solist und ist seither ein gefragter Konzertpianist nicht nur in Deutschland. Konzertreisen führen ihn nach ganz Europa. Darüber hinaus unterrichtet er an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig und im Rahmen von internationalen Meisterkursen.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 28 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert

Konzertabonnement
Krisztina Fejes

Montag, 27. April 2020

Klavier

Krisztina Fejes, Klavier

Muzio Clementi: Sonate in B-Dur, op. 24 Nr. 2
Frédéric Chopin: Nocturne in es-Moll, op. 55 Nr. 2
Frédéric Chopin: Walzer in Es-Dur, op. 18
Franz Liszt: Venezia e Napoli
Domenico Scarlatti: Sonate in d-Moll, K 9
Domenico Scarlatti: Sonate in D-Dur, K 45/L. 265
Domenico Scarlatti: Toccata in d-Moll, K 141
Claude Debussy: Estampes
Béla Bartók: Suite, op. 14, Sz. 62, BB 70
Zoltán Kodály: Széleöy keserves – Transilvanian song
Zoltán Kodály: Dances of Marosszék

Krisztina Fejes bestritt bereits im Alter von 12 erste Musikwettbewerbe und wurde mit 14 Jahren am Béla Bartók Konservatorium aufgenommen. Ab 2003 führte sie ihr Studium an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest fort, wo sie heute auch Meisterkurse unterrichtet. Als Solistin arbeitet sie regelmäßig mit den großen ungarischen Orchestern wie dem Savaria Symphonieorchester oder dem BM Donau Symphonieorchester zusammen. Mit ihrer dynamischen und ausdrucksstarken Art des Klavierspiels schafft sie eine Vielfalt an Klangfarben und erzeugt eine besondere Atmosphäre für alle Zuhörer im Konzertsaal.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 28 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert
Kultur-Seniorenresidenz-Stuttgart-Sillenbuch

Augustinum
Stuttgart-Sillenbuch

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Florentiner Straße 20
70619 Stuttgart

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