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Frank Muschalle Piano Solo

Donnerstag, 2. August 2018

Swingin' Blues & Boogie Woogie

Der Pianist Frank Muschalle aus Berlin ist seit 25 Jahren auf Tournee und spielte über 2000 Konzerte in ganz Europa, Paraguay, Bolivien, USA und Nordafrika. Geboren 1969, entdeckte er nach 11 Jahren klassischen Klavierunterrichts mit 19 den Boogie Woogie für sich. Von da an widmete er sich ausschließlich dem Studium dieser Musik. Musikalisch beeinflusst haben Frank das Boogie Woogie Trio Ammons, Johnson, Lewis, aber auch Pianisten wie Axel Zwingenberger, Little Brother Montgomery oder Cow Cow Davenport.

Rollende Bässe, ein tirillierender Diskant und ein pulsierender Rhythmus, mal knackig, mal sanft und immer swingend, dafür steht Frank Muschalle. An diesem Abend werden sowohl Eigenkompositionen als auch Interpretationen der Klassiker des Genres wie „Boogie Woogie Stomp“, „Sheik of Araby“ oder „Just for You“ zu hören sein.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 4 Euro, 6 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Frank Muschalle

"Man lebt so kurz und ist so lange tot"

Mittwoch, 8. August 2018

Sousi & die Grammophoniker

Sousi & die Grammophoniker lassen die „Goldenen Zwanziger“ wieder aufleben, als die Kabaretts und Tingeltangels den trüben Alltag vergessen machten. Die Zeit, in der das Radio und der Tonfilm auf dem Vormarsch waren, Swingkapellen aus dem Boden schossen und sich neue Tänze wie der Charleston etablierten. Jedoch war das Schicksal vieler Künstler von bitterer Armut geprägt, was sie oft durch zynische und ironische Kompositionen zum Ausdruck brachten.
Das ungewöhnliche Ensemble wird angeführt von Sousi, einer echten Diva aus blankem Metall. Die eiserne Lady, ein zickiges, störrisches, dickköpfiges Sousaphon, wird von Jochen Rothermel gebändigt. Die Sopranistin Nicole Schömig und Gerd Semle an Akkordeon und Ukulele komplettieren das Trio. Es spielt legendäre wie längst vergessene Lieder einer gleichsam von Schwermut und Lebenslust geprägten Epoche: Swing, Fox, Schlager und manches mehr mit einem Augenzwinkern.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 5 Euro, 7 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Nicole Schömig, Jochen Rothermel, Gerd Semle

Lesezeichen
"All die Jahre"

Donnerstag, 9. August 2018

Marianne Jauernig-Revier liest J. Courtney Sullivan

Nora Flynn ist 21, als sie mit ihrer jüngeren Schwester Theresa 1957 aus Irland nach Amerika auswandert, um ihr eine Ausbildung als Lehrerin zu ermöglichen. Doch in den USA kommt alles anders, als erwartet. Theresa verliebt sich Hals über Kopf in einen verheirateten Mann und wird schwanger, was damals ein ungeheurer Skandal war. Nora, gewohnt ihrer Schwester aus der Patsche zu helfen, heiratet pflichtbewusst ihren Verlobten. Das junge Paar ist bereit, Theresas Sohn Patrick als ihren eigenen auszugeben und in ihrer Familie zu erziehen. Nora und ihr Mann bekommen noch drei weitere Kinder und sie kaufen ein Haus bei Boston. So gesehen, führt Nora ein glückliches amerikanisches Leben, doch sie wird das Geheimnis um die Herkunft ihres ältesten Kindes Patrick nie preisgeben. Theresa macht ihre Ausbildung zur Lehrerin und findet später ihren Frieden im Kloster. In all den folgenden Jahren wird der Kontakt zwischen den Schwestern gering sein und dann ganz aufhören. Bis auf den Tag, an dem die nun 73-jährige Nora, Theresa mitteilen muss, dass Patrick bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Nach Jahrzehnten treffen sich die ungleichen Schwestern bei der Totenwache wieder. Nicht nur Erinnerungen werden wach, sondern auch die Frage nach Liebe, Pflichtgefühl und Vergebung muss gestellt werden.

Dieser Familienroman befasst sich nicht nur mit den Konflikten zwischen zwei ungleichen Schwestern, sondern thematisiert auch die Situation irischer Emigranten in den USA. Psychologisch feinfühlig, aus verschiedenen Blickwinkeln der Familienmitglieder erzählt bildet der Roman eine komplexe Familiengeschichte ab.

Ort: Musikzimmer, Flur 6
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: Eintritt frei, Gäste herzlich willkommen
Veranstaltungsart: Lesung
Vortragender: Marianne Jauernig-Revier

"Le coeur fait boum"

Donnerstag, 16. August 2018

Autoharp-Solokonzert mit Alexandre Zindel

Wenn Alexandre Zindel mit seiner Volkszither (Autoharp) auf der Bühne steht, ist das innige Verhältnis, das den Musiker und sein Instrument verbindet, förmlich greifbar. Sanft, beinahe zärtlich und oft mit geschlossenen Augen hält er seine Volkszither wie eine Geliebte im Arm. Mit höchster Virtuosität entlockt er ihr die unterschiedlichsten Klangfarben. Zart, melancholisch, bisweilen sogar poetisch schweben die Saitenklänge durch den Raum. Gefühlvoll erklingt dazu die samtene Stimme von Alexandre Zindel, wenn er Édith Piafs unsterbliches „La vie en rose“ oder das alte Volkslied „Die Gedanken sind frei“ aus seinem neuen Programm „Le cœur fait boum“ intoniert. Der studierte Sänger und Diplommusiker Alexandre Zindel stellt mit viel Charme und Humor sein außergewöhnliches Instrument und dessen Geschichten vor.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 4 Euro, 6 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Alexandre Zindel

Augustinum Schweinfurt

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97421 Schweinfurt

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