Bearbeiten

Cinema Augustinum
Der Trafikant & Filmgespräch mit Produzent Ralf Zimmermann

Montag, 28. Januar 2019

Verfilmung des gleichnamigen Romans von Robert Seethaler

(c) Tobis

Deutschland, Österreich, 2018, 114 Min.
Regie: Nikolaus Leytner
Mit: Johannes Krisch, Simon Morzé, Bruno Ganz, u.a.

Wien 1937. Franz, 17, lernt als Lehrling in einer Trafik das Leben kennen – und die Liebe, ihre Lust und ihren Schmerz. Gut, dass er einen Stammkunden und Experten zu Rate ziehen kann: Sigmund Freud, 82.
Dem allerdings ist das weibliche Geschlecht ein kaum minder großes Rätsel. Franz, sein neuer Freund Freud, jene junge Böhmin, die Franz unglücklich liebt, und sein behinderter, couragierter Arbeitgeber geraten in einen dramatischen Strudel, denn „die Verhältnisse, sie sind nicht so“ (Brecht)…

Eine kleine, große, leichtfüßig-poetische wie emotionale Kinogeschichte nach der literarischen Vorlage von Robert Seethaler.

Im Anschluss an den Film haben Sie im Rahmen eines Filmgesprächs die Möglichkeit, den Produzenten Ralf Zimmermann kennen zu lernen.

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Montags-Kino

Cinema Augustinum
Cold War – Der Breitengrad der Liebe

Montag, 4. Februar 2019

Polnisches Liebesdrama

(c)Neue Visionen

Polen, Großbritannien, Frankreich 2018, 88 Min.

Regie: Pawel Pawlikowski

 Der Komponist Wiktor will im Polen der Nachkriegsjahre der Musik seines Landes neues Leben einhauchen. In der Provinz entdeckt er die wilde Sängerin Zula und die beiden verfallen einander. Doch Wiktor will dem Sozialismus entfliehen und setzt sich in den Westen ab – Zula bleibt. Jahre später treffen sich die beiden in Paris wieder. Die alte Liebe lodert wieder auf. Doch beide sind älter, haben eigene Erfahrungen gemacht. Finden sie dieses Mal dauerhaft zusammen?

Pawel Pawlikowski wurde für „Cold War“ bei den Filmfestspielen in Cannes mit der goldenen Palme
für die beste Regie ausgezeichnet.

 Trailer

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Montags-Kino

Bairisch bis Klassisch

Sonntag, 10. Februar 2019

Musikalischer Streifzug durch den 24. Stadtbezirk

(c) Brücklmeier Musi

Dieses Jahr veranstalten der AK 2411 - Arbeitskreis Kultur des 24. Stadtbezirks - und das Augustinum München-Nord bereits zum zweiten Mal ein Konzert unter dem Motto "Musikalischer Streifzug durch den 24. Stadtbezirk".
Musikgruppen, Chöre und Interpreten aus Feldmoching, der Fasanerie, der Lerchenau, dem Harthof und dem Hasenbergl unterhalten Sie mit einem bunten Strauß an Liedern, Gesängen und Musikstücken und stellen eindrucksvoll unter Beweis, welche musikalische Vielfalt in unserem Stadtbezirk zuhause ist. Freuen Sie sich unter Anderem auf bayerische Volksmusik der "Brücklmeier Musi", den "Feldmochinger Zwoagesang", auf die Musikschule Bilan sowie auf einen klassischen Beitrag einer Bewohnerin und einer Mitarbeiterin des Augustinums München-Nord.

Neben den musikalischen Leckerbissen laden wir Sie in der Pause auch zu einem kleinen Umtrunk ein.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Konzert

Cinema Augustinum
RBG – Ein Leben für die Gerechtigkeit

Montag, 11. Februar 2019

Dokumentarfilm über die Supreme Court Richterin Ruth Bader Ginsburg

(c)Propaganda B (Adaption)

USA, 2018, 98 Min.
Regie: Betsy West, Julie Cohen

Ruth Bader Ginsburg hat die Welt für amerikanische Frauen verändert. Die heute 85-jährige Richterin stellte ihr Lebenswerk in den Dienst der Gleichberechtigung und derjenigen, die bereit sind, dafür zu kämpfen. 1993 wurde sie als zweite Frau an den Supreme Court der USA berufen und hält dort eisern die Stellung. In den 70er Jahren erkämpfte Ruth Bader Ginsburg gegen alle Widerstände bahnbrechende Gerichtsurteile zur Gleichstellung der Geschlechter, die sie zu einer Heldin der Frauenrechtsbewegung und zu einer weltbekannten Ikone machten. Inzwischen berühmt und berüchtigt entschied sich die Demokratin nach der Wahl Donald Trumps gegen Rückzug und Ruhestand. Bis heute sorgt sie mit ihrer engagierten Agenda für Schlagzeilen und macht dem umstrittenen Präsidenten mitunter das Leben schwer. Mit brillantem Verstand und Leidenschaft bleibt Ruth Bader Ginsburg gerade jetzt eine unverzichtbare Inspiration für die politische Kultur der USA und der Welt.

Trailer

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Montags-Kino

Die Transsibirische Eisenbahn –
Von Hamburg zum steinernen Drachen

Mittwoch, 13. Februar 2019

Multivisionsshow mit Peter Fabel

(c) Peter Fabel

Eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn hat ihren Mythos und ihren abenteuerlichen Charakter bis heute nicht verloren. Die fast 10 000 Kilometer lange Bahnstrecke ist seit über 100 Jahren die Lebensader Sibiriens und der angrenzenden Länder. Bei insgesamt vier Reisen zu unterschiedlichen Jahreszeiten hat Peter Fabel die Menschen und ihre unterschiedlichen Kulturen entlang der Gleise erlebt und kennen gelernt.
Die Reportage führt zuerst mit dem Zug von Hamburg in die Millionenmetropole Moskau. Nach dem Besuch der beeindruckenden Stadt und dem orthodoxen Kloster in Sergiev Posad geht es in das sagenumwobene Sibirien. In der einst menschenleeren Taiga wuchsen Städte wie Jekaterinburg, Novosibirsk und Irkutsk heran, andere Regionen blieben bis heute nahezu unberührt.
Einer der Höhepunkte dieser Reise ist der Baikalsee – die Perle Sibiriens – mit beeindruckenden Landschaften. Im sibirischen Winter folgt Fabel einheimischen Fischern auf das Eis des Baikalsees, trifft Schamanen, Burjaten und buddhistische Mönche.
Auf dem Weg in die Hauptstadt Ulan Bator durchquert der Zug die endlose Steppe. Die hier lebenden mongolischen Nomaden ziehen bis heute im Wechsel der Jahreszeiten mit ihren Viehherden durch das Land. Von der aufstrebenden Hauptstadt geht es in die Steppe. Hier lebt Peter Fabel ich in einer Jurte bei einer Nomadenfamilie: Schafe hüten, Yaks melken, Kuhfladen
sammeln, Pferde treiben und reiten bestimmen hier den Alltag.
Durch die gefürchtete Wüste Gobi geht die Reise nach China, zunächst zu den Hängenden Klöstern und zu den Yungang-Grotten in der Nähe von Datong. Nach 10.257 Kilometern endet die Reise in Peking mit dem Besuch des „Steinernen Drachen“, wie die Chinesische Mauer in China
genannt wird.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 8 Euro; ermäßigt 6 Euro
Veranstaltungsart: Multivisionsshow
Vortragender: Peter Fabel

Slow Medicine – Medizin mit Seele

Sonntag, 17. Februar 2019

Autorenlesung mit Dr. Victoria Sweet

(c) Herder

In ihrer Karriere als Ärztin hat Victoria Sweet vieles erlebt. Die bedrohlichste Entwicklung sieht sie darin, dass Ökonomen und Politiker das „Gesundheitssystem“ auf Effizienz trimmen – und auf der Strecke bleiben die Patienten. Gute Medizin ist mehr als technologischer Fortschritt und hochkomplexe Maschinen. Sie benötigt Zeit – Zeit, in der der Körper seine Selbstheilungskräfte aktivieren kann. Victoria Sweet berichtet von unvergesslichen Erfahrungen mit Patienten, Ärzten und Krankenpflegern, dank derer sie das Konzept der „Slow Medicine“ entdeckte. Sie zeigt auf, dass die Medizin Handwerk, Kunst und Wissenschaft in einem ist. Sie ist zugewandt, persönlich, offen für Spirituelles. Ein guter Arzt zu sein verlangt Erfahrung, die durch keinen Algorithmus ersetzt werden kann. Slow Medicine führt „schnelle“ und „langsame“ Medizin zu einem wahrhaft effektiven, effizienten, nachhaltigen und menschlichen Weg der Heilung zusammen.

Victoria Sweets Plädoyer für eine menschennahe Medizin hat auch für unser Gesundheitssystem eine hohe Brisanz, in dem das Konzept der »Slow Medicine« noch weitgehend unbeachtet ist. Das „Healthcare-Barometer 2018“ zeigt, dass hierzulande Patienten ihren Arzt kritisch betrachten: Sie bemängeln nicht die Kompetenz des Mediziners, sondern dessen Zeitbudget: 45 Prozent sind der Meinung, dass ihr Arzt sich zu wenig Zeit für sie nimmt.

"Ich war nicht die Erste und auch nicht die Einzige, der dieses Konzept in den Sinn kam. Überall auf der Welt haben Menschen unabhängig voneinander die Slow Medicine entdeckt. Sie liegt in der Luft und ist ein wichtiges Zukunftsmodell, mit dem wir uns alle befassen sollten.[...] Bei dieser Art von Heilung findet ein Geben und Nehmen zwischen Körper und Pflegendem, zwischen Patient und Arzt statt – eine Wechselwirkung zwischen jedem Organ, jeder Zelle und jedem Prozess. Nur langsam entwickelte ich ein Gespür dafür." Victoria Sweet

»Wundervoll…oft poetisch…unaufdringlich und aufschlussreich. Mediziner würden gut daran tun, diese wichtigste Lehre über den Umgang mit Patienten aus Victoria Sweets Buch zu lernen.«
The New York Times Book Review

»Jeder, der darüber nachdenkt, Medizin zu studieren oder es bereits tut, muss dieses Buch lesen. Und alle anderen sollten es… Sweets Memoire, wie sie in ihre Berufung hineingewachsen ist, lehrt uns, dass es nicht nur darum geht, Leben zu retten, sondern gutes Leben zu schaffen.«
The Atlantic


Autor/in

Victoria Sweet arbeitete zwanzig Jahre lang als Ärztin im San Francisco’s Laguna Honda Hospital und schrieb darüber den Bestseller »God’s Hotel: A Doctor, a Hospital, and a Pilgrimage to the Heart of Medicine«. Heute lehrt sie als Associate Clinical Professor of Medicine an der University of California, San Francisco. Sweet ist zudem promovierte Medizinhistorikerin (sie forschte über Hildegard von Bingen) und war Trägerin des Guggenheim Fellowship.

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Autorenlesung
Vortragender: Dr. Victoria Sweet

Cinema Augustinum
Astrid

Montag, 18. Februar 2019

Berührender Spielfilm über die junge Astrid Lindgren

(c)dcm

Dänemark, Schweden, 2018, 123 Min.
Regie: Pernille Fischer Christensen

Nachdem Astrid Lindgren in Småland eine unbeschwerte Kindheit verbracht hat, sehnt sie sich als junge Frau nach einem Leben voller Selbstbestimmung. Bei der örtlichen Tageszeitung fängt sie als Praktikantin an und verliebt sich Hals über Kopf in den Herausgeber Blomberg obwohl der ihr Vater sein könnte. Kurz darauf wird Astrid mit gerade einmal 18 Jahren unverheiratet schwanger, was zu diesen Zeiten natürlich ein Skandal ist. Kurzerhand begibt sie sich nach Kopenhagen, wo sie ihren Sohn Lasse zur Welt bringt – doch wie soll sie ihn versorgen? Dank Astrids Fantasie und Kreativität und vor allem ihrem Talent fürs Geschichtenerzählen gestaltet sich das anfangs schwierige Unterfangen als Alleinerziehende zunehmend leichter. Und so legt Astrid den Grundstein für ihre Karriere als Autorin von weltbekannten Werken wie „Pippi Langstrumpf“ und „Ronja Räubertochter“.

Trailer

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Montags-Kino

Live im Café Amadeus
Solo Vibraphone

Mittwoch, 20. Februar 2019

Konzert mit Klang-Magier Karl Ivar Refseth

Karl Ivar Refseth: Vibraphon

Bei Vibraphon denken vermutlich viele an Rhythmus und Groove, andere möglicherweise an komplexe harmonische Kaskaden. All das kann Karl Ivar Refseth selbstverständlich spielen, nachzuhören in den Produktionen des "Andromeda Mega Express Orchestra", beim "Tied & Tickled Trio" mit Billy Hart und seit gut vier Jahren bei Deutschlands innovativsten Indierockern "The Notwist". Für sein eigenes Album Praying kreierte der in Berlin lebende Norweger eine individuelle Ästhetik.

„Wenn ich komponiere, denke ich manchmal auch in Strukturen. Richtig am Ziel fühle ich mich aber erst, wenn ich einen besonderen Zauber in der Musik spüre“, erklärt Refseth. „Deswegen sind auf diesem Album viele Melodien, die man in ähnlicher Weise mögen kann wie einen Popsong.“ Letztlich geht es darum, etwas zu spielen, das man wirklich meint, ohne dabei cool sein zu wollen, findet Refseth, denn: „Musik kann starke Aussagen machen, manchmal gerade in leisen, meditativen Momenten.“

1977 wurde Karl Ivar Refseth in der Nähe von Lillehammer geboren. Als Jugendlicher spielte er in einer lokalen Blaskapelle und entwickelte eine Liebe zum Jazz. Trotzdem studierte er in Oslo zunächst Klassik, „weil man mir sagte, dass ich damit mehr Möglichkeiten in alle Stilrichtungen hätte.“ Nach dem Examen 2005 wechselte Refseth das Genre und konzentrierte sich auf improvisierte Musik. Gleichzeitig wollte er wenigstens eine Zeit lang im Ausland wohnen. „New York war teuer, so kam ich auf Berlin“, grinst Refseth, „aber vor allem war David Friedman hier.“ Der einst aus New York eingewanderte Großmeister ist, daran lässt Refseth keinen Zweifel, eine seiner stärksten Inspirationsquellen. „Ich kam zu David als Schlagzeuger und wurde bei ihm zum Vibraphonisten. Er lässt das Instrument dreidimensional werden.“ Seitdem findet Refseth, „das Vibraphon kommt mehr zu seinem Recht, wenn man es nicht nur rhythmisch spielt, sondern auch seine Möglichkeiten zu oszillierenden Klangfarben und schwebender Transparenz nutzt.“

Die vielfältigen Erfahrungen der letzten zwei Dekaden prägen erkennbar Refseths persönlichen Stil. Er liebt Bach, Beethoven und Brahms, ebenso die Melodien und den Ton von Dexter Gordon und John Coltrane. Gleichermaßen schätzt er die wegweisenden Elektronik-Visionen Martin Gretschmanns. Was Refseth nicht mag sind Genre-Denken und musikalische Einschränkungen, insbesondere in der Klassik.
Spiritualität steht derzeit kaum im Fokus, wenn über aktuelle Musik gleich welchen Stils gesprochen wird. Schon gar nicht in Europa, das politisch wie kulturell Wert auf seine säkulare Einstellung legt. Einen anderen Ansatz verfolg(t)en manche afro-amerikanischen Jazzer, die von je her auch spirituelle Einflüsse beschworen. Nicht nur sie empfinden ihre Improvisationen bisweilen als Dialog mit dem Übersinnlichen.

„Ich bin ein gläubiger Mensch“, sagt Karl Ivar Refseth, „ohne deswegen oft in der Kirche zu sein. Aber ich kommuniziere mit Gott, auch durch meine Musik.“

Künstler-Homepage

Ort: Café Amadeus
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 12 Euro; ermäßigt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Karl Ivar Refseth

Cinema Augustinum
Shoplifters – Familienbande

Montag, 25. Februar 2019

Goldene Palme als Bester Film

(c) Wild Bunch

Japan,2018,121 Min.
Regie: Hirokazu Kore-eda

Obwohl Osamu Shibata Vollzeit auf dem Bau arbeitet, verdient er gemeinsam mit seiner Frau, der Industriewäscherin Nobuyo , nicht genug, um die Familie über die Runden zu bringen. Nach der Arbeit nimmt Osamu den Sohn Shota mit in den Supermarkt, wo sie das Nötigste klauen. Zu Hause warten bereits die Teenager-Tochter Aki und die alte Großmutter Hatsue. Noch ein Familienmitglied wäre zu viel müsste man meinen. Denn als Osamu auf dem Weg zum Supermarkt die junge und durchgefrorene Yuri entdeckt, beschließt er kurzerhand, sie mit nach Hause zu nehmen. Zuerst will er sie nur waschen und ihr etwas zu Essen geben. Als Osamu und Nobuyo jedoch die Narben einer schlimmen Misshandlung an Yuri entdecken, nehme sie das elternlose Kind bei sich auf. Yuri wird von der großen Familie behandelt, als hätte sie schon immer dazugehört. Ein unerwarteter Zufall bringt das ganze Familiengefüge jedoch durcheinander…

Trailer

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Montags-Kino

 Europa gestern und heute
Wien — Paris — London

Donnerstag, 28. Februar 2019

Konzert zur Faschingszeit mit den
Jungen Münchner Symphoniker

 

Orchesterleitung und Moderation: Bernhard Koch

Die Jungen Münchner Symphoniker blicken gemeinsam mit ihrem Gründer und Leiter Bernhard Koch bereits auf eine mehr als dreißigjährige Geschichte zurück. Im Münchner Konzertleben sind sie längst eine feste Institution geworden. Auch das Faschingskonzert hat schon eine jahrelange Tradition. Regelmäßig treten mit dem Orchester talentierte Solisten auf, meist außergewöhnlich begabte Nachwuchsmusiker.

Es erwarten Sie beliebte Walzer, Tanzrythmen sowie
symphonische Einlagen aus den großen europäischen
Metropolen

www.junge-muenchner-symphoniker.de

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro
Veranstaltungsart: Orchesterkonzert
Vortragender: Junge Münchner Symphoniker

Der Schäfflertanz 2019

Montag, 4. März 2019

Mit dem Fachverein der Münchner Schäffler e.V.

Der Original Schäfflertanz

Die Entstehung des Schäfflertanzes in München datiert vom Jahre 1517, als in München die Pest auf grauenhafte Weise wütete. Während die von der Pest verschonten bleich und abgemagert, vom Elend zusammengekauert in peinlicher Furcht in verschlossenen Stuben saßen, erscholl eines Tages auf einmal fröhliche Musik in den Straßen.
Alles eilte an die schon lange nicht mehr geöffneten Fenster und siehe da, die Schäffler zogen in aufgeputzten Scharen nach dem Marktplatze, wo sie mit grünbelaubten Reifen einen Rundtanz aufführten und Alt und Jung mit ihren Späßen erfreuten.
Alles strömte aus den halb ausgestorbenen Häusern dem Zuge nach und lachte herzlich. Viele waren gestorben, manche aber, von denen der eine den anderen längst tot glaubte, traf sich. Bald wurde es wieder lebhaft in den Straße, die Glocken ertönten zu Dankgebeten. Alles kehrte zur Ordnung und zur Arbeit mit erstarktem Mute zurück.
Da hiermit die Schäffler ihren Zweck erfüllt hatten, durchzogen sie nach dem Tanze in feierlichem Zuge unter Klängen feierlicher Musik sämtliche Straßen der ganzen Stadt.
Nachdem die Schäffler ihren Tanz beendet hatten, sprangen die Lehrlinge der Metzger in den Fischbrunnen zum Zeichen, dass die Luft und das Wasser rein seien.

Dieses ist der Ursprung des „Schäfflertanzes“ - den wir heuer vom Fachverein der Münchner Schäffler e.V. bestaunen dürfen.

Alle Termine im Überblick

Ort: Parkanlage
Uhrzeit: 11:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Schäfflertanz
Vortragender: Fachverein der Münchner Schäffler e.V.

In 70 Jahren um die Welt

Mittwoch, 6. März 2019

Der meistgereiste Deutsche erzählt seine größten Abenteuer

Reisereportage von Globetrotter Wolfgang Stoephasius

Wolfgang Stoephasius ist der meistgereiste Deutsche. Er reist schon sein Leben lang, hat alle 193 UN-Staaten besucht, 281 Länder insgesamt. Es ging ihm dabei nie nur um den Stempel im Pass. Er möchte sich umsehen, die Menschen vor Ort kennenlernen und sich fortbewegen wie sie: Er fährt mit angerosteten Taxibussen durch Afrika, mit Langbooten durch Asien und schaukelt auf Kamelen durch die Wüste.

Stoephasius ist der Großvater aller Traveller und erzählt von den Highlights seines Reiselebens. Er war Ende der 70er Jahre in Thailand, lange bevor die Backpacker dort aufschlugen, einer der ersten Touristen im noch jungen Wüstenstaat Südsudan — und hat immer wieder Länder besucht, die es heute gar nicht mehr gibt. Die Welt verändert sich stetig, aber nichts macht ihn glücklicher, als loszuziehen und sie zu erkunden.

Kommen Sie mit auf eine Weiltreise im Zeitraffer und lassen sich von Stoephasius' Entdeckergeist anstecken!

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 8 Euro; ermäßigt 6 Euro
Veranstaltungsart: Reisereportage
Vortragender: Wolfgang Stoephasius

Sinfonieorchester Bergisch Gladbach -
Glanzlichter der Romantik

Freitag, 22. März 2019

Organisiert durch den Pianistenclub München e.V.

Dirigent: Roman Salyutov

Dieser Konzertabend bietet die nicht alltägliche Gelegenheit, drei Klavierkonzerte an einem Abend zu erleben. Der Pianistenclub hat mit dem Krakowiak, einem Jugendwerk von Chopin, dem bekannten 2. Klavierkonzert von Saint-Saëns und dem großen 2. Klavierkonzert von Brahms drei beliebte Werke der Romantik zu einem Programm vereint. Die Klaviersolisten sind Megumi Bertram, Nathalie Koshokar und Uli König.

Der Dirigent Roman Salyutov leitet das Symphonieorchester Bergisch-Gladbach. Es wurde 1968, also vor 50 Jahren, als gemeinnützige Verein Kammerorchester Bergisch Gladbach e. V. gegründet. Die gestiegene Mitgliederzahl, die Erweiterung des Repertoires sowie Engagements außerhalb Bergisch Gladbachs waren Anlass, das Orchester im März 2015 in Sinfonieorchester Bergisch Gladbach e. V. umzubenennen. Herausragende Konzertereignisse waren 2017 das Debüt des Orchesters im Forum Leverkusen, einem Konzertsaal mit fast 1000 Plätzen. Anlässlich des 50jährigen Bestehens gab das Orchester im Mai 2018 sein Debüt in der Tonhalle der Landeshauptstadt Düsseldorf vor 1800 Zuhörern.

Zu den Werken: Chopin vollendete im Jahr 1828 den Krakowiak op. 14 – im Alter von 16 Jahren, in den beiden darauffolgenden Jahren dann die beiden Klavierkonzerte. Er verarbeitet den traditionell-volkstümlicher Tanz im schnellen 2/4 Takt aus der Region Krakau, den besonders die Akzente auf den schwachen Zeiten Takt auszeichnen. Der große Chopin-Interpret Alfred Cortot zeigte sich begeistert von der fantasievollen Einleitung, die in ausgeprägt slawischer Melodik dem schwungvollen Rondo vorausgeht. Dieses wechselt zwischen profilierten Themen und ausgeprägtem Klavierpassagenwerk, das den Stil der Klavierkonzerte und Études vorwegnimmt. Wenn auch die Unerfahrenheit mit der großen Form und Besetzung spürbar ist, handelt es sich doch um ein ganz erstaunliches Frühwerk von großer Originalität.

Camille Saint-Saëns schrieb sein 2. Klavierkonzert in g-Moll in unglaublichen 17 Tagen, um es mit Anton Rubinstein am Dirigentenpult selbst als Solist uraufzuführen. Dass es nicht sofort auf ungeteilte Begeisterung stieß, mag also der Tatsache geschuldet sein, dass für eine seriöse Einstudierung zu wenig Zeit blieb. Doch stellte sich der Erfolg bald ein und es ist bis heute eines der beliebtesten und meistgespielten romantischen Werke der französischen Romantik.
Bemerkenswert ist, dass Saint-Saëns mit der Gestaltung der drei Sätze bereits gegen die übliche Satzfolge eines Solokonzerts abweicht: Der (mäßig) langsame Satz macht den Anfang, von großer Ernsthaftigkeit geprägt, die einen sofort fesselt und großartig gesteigert wird. Darauf folgt ein heiterer und virtuoser Scherzo-Satz, der ja eigentlich der viersätzigen Sinfonie vorbehalten ist, und den brillanten Abschluss bildet die mitreißende Tarantella, in der Klavier und Orchester sich einen musikalischen Wettstreit im besten Sinne liefern.

Johannes Brahms war durch den Misserfolg seines 1. Klavierkonzertes dMoll 1859 schwer getroffen und ließ sich bis zum Beginn der Komposition seines zweiten in BDur 20 Jahre Zeit. Bis zur Fertigstellung und Uraufführung in Budapest mit Brahms selbst am Flügel vergingen weitere drei Jahre. In einem Brief kündigt der Komponist es ironisch als „ein ganz ein kleines Klavierkonzert… mit einem ganz kleinen zarten Scherzo“ an. Allein die Entscheidung für vier Sätze rückt das Werk geradezu demonstrativ in die Nähe der Sinfonie. Die Art, wie das Klavier trotz exponierter Solostellen und höchsten pianistischen Anforderungen mit dem Orchester verwoben ist, hat dafür gesorgt, dass es oft als „Sinfonie mit obligatem Klavier“ bezeichnet wurde. Zudem gestattet das Piano im langsamen Satz über weite Strecken dem Solo-Cello den Vorrang, über dessen Vortrag es grüblerisch zu reflektieren scheint. Das Konzert wurde von Publikum und Kritik sofort positiv aufgenommen und ist seither eines der großen Repertoirestücke der Gattung geblieben.

Programm

Frédéric CHOPIN (1810 - 1849)
Rondo alla Krakowiak F-Dur op. 14
Megumi Bertram, Klavier

Camille SAINT-SAENS (1835 - 1921)
Konzert für Klavier und Orchester  Nr. 2 g-Moll op. 22
Andante sostenuto
Allegro scherzando
Presto
Nathalie Koshokar, Klavier

PAUSE

Johannes BRAHMS (1833 - 1897)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83
Allegro non troppo
Allegro appassionato
Andante
Allegretto grazioso
Uli König, Klavier

Moderation: Susanne Absmaier

 

Veranstalter: Pianistenclub München e.V.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: tba
Veranstaltungsart: Orchesterkonzert
Vortragender: Sinfonieorchester Bergisch Gladbach

Kinder- und Jugend-Frühlingskonzert

Sonntag, 24. März 2019

Mit Schülern der Musikschule Bilan

Die Musikschule Bilan in der Lerchenau freut sich regelmäßig über Preisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ unter ihren Schülern. Zum Überraschungs-Konzert an diesem Sonntag präsentieren viele begabte junge Künstler ihre besten Stücke. Sie freuen sich über ein aufmerksames Publikum und versprechen einen abwechslungsreichen und ‚talentierten‘ Nachmittag auf unserer Bühne.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 15:00
Eintritt: auf Spendenbasis
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Musikschule Bilan

Biodiversität daheim

Mittwoch, 27. März 2019

Vortrag mit Prof. Dr. Gerhard Haszprunar, LMU

Prof. Dr. Gerhard Haszprunar, Lehrstuhl für Systematische Zoologie, LMU München

Das Insektensterben ist in aller Munde. Der Naturschutz wichtiger denn je. Gerade auf lokaler Ebene lässt sich aber mit überschaubarem Aufwand eine Menge für die Artenvielfalt tun. Der Vortrag beschreibt an 10 Beispielen kostengünstige und effiziente Möglichkeiten, den Garten, den Parkplatz, das Haus- oder Garagendach, die Hofmauer und die Nachtbeleuchtung insektenfreundlich zu gestalten.

Informationen zum Referenten:

Prof. Dr. Gerhard Haszprunar
Lehrstuhl für Systematische Zoologie und Vorstand des GeoBio-Center der Ludwig-Maximilians-Universität München (GeoBio-Center) Generaldirektor der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB) Direktor der Zoologischen Staatssammlung München (ZSM)

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 5 Euro; ermäßigt 4 Euro
Veranstaltungsart: Wissenschaftlicher Vortrag
Vortragender: Prof. Dr. Gerhard Haszprunar

Feldmochinger Volkstheater
„Da kahle Krempling“

Samstag, 30. März 2019 - Sonntag, 14. April 2019

Eine beinah kriminelle Komödie in drei Akten von Peter Landstorfer

(c) Feldmochinger Volkstheater

Tante Paula lässt an jedem runden Geburtstag ihre Erben in Reih und Glied antanzen. Mehr oder weniger lustlos wird dieser Pflichtbesuch von den Eingeladenen angegangen. So erwartet sie auch ein anstrengendes Essen, da Tantchen an jeden so ihre Wünsche und Aufgaben verteilt. So verschieden und skurril die Charaktere auch sind, ein gemeinsames Ziel -das Erbe - haben sie alle. Als Tante Paula ihnen erzählt, dass sie in Zukunft als kleineAnerkennung von ihren Gästen zu jedem Geburtstag ein kleines Sümmchen Geld haben will, welches sich jedes Jahr verdoppelt, wird den Anwesenden allmählich klar, dass – bei dem grandiosen Gesundheitszustand der Tante – hier noch einiges zu zahlen ist, bevor das große Erbe angefasst werden kann, denn wer nicht mitzahlt, wird enterbt. Waren die bis jetzt durchgestandenen Geburtstage der Tante völlig umsonst ,oder kann vielleicht der perfekte Mord Abhilfe schaffen….?

Veranstalter:Feldmochinger Volkstheater

Weitere Termine:
06.04., 07.04., 13.04., 14.04.2019
Sa. Beginn 19:00
So. Beginn 18:00

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00 bis 19:00
Eintritt: 14 Euro; Schüler unter 16 Jahre 7 Euro

Cinema Augustinum
Johann Sebastian Bach: Johannespassion

Montag, 1. April 2019

Konzertfilm von BR und ARTE

Nürnberger St. Lorenzkirche

Regie: Elisabeth Malzer
Leitung: Peter Dijkstra
Szene: Folkert Uhde
Besetzung: Chor des Bayerischen Rundfunks, Concerto Köln
Solisten: Christina Landshamer, Sopran, Anke Vondung, Alt, Tilman Lichdi, Tenor, Maximilian Schmitt (Evangelist), Tenor, Tareq Nazmi (Christus), Bass, Krešimir Stražanac (Arien), Bass

Länge: 115 Min.

Johann Sebastian Bachs  Johannespassion  schildert die Leidensgeschichte Christi auf dramatische Weise. Neben der Erzählung und Reflexion der biblischen Geschichte stehen aufwühlende Volkesszenen und die Verhandlungen zwischen Pilatus, Jesus und der aufgebrachten Menge im Mittelpunkt der Passionskomposition. Damit rückt die menschliche Tragödie des Pilatus in den Vordergrund, der zwischen dem Gefangenen Jesus und dem tobenden Mob auf der Straße hin- und hergerissen wird und schließlich aus Angst vor dem wütenden Volk  gegen sein Gewissen entscheidet.

Die in der Nürnberger St. Lorenzkirche entstandene Konzertaufzeichnung vermittelt den geistlich-spirituellen Gehalt und die Theatralik der Johannespassion auf neue und fesselnde Weise. Der Chor des Bayerischen Rundfunks, Concerto Köln und hochkarätige Solisten bürgen für höchste musikalische Qualität.

Eine Produktion von BR und ARTE in Kooperation mit der Internationalen Orgelwoche – Musica Sacra Nürnberg.

Zu Beginn des Films erwartet Sie ein Einführungsvortrag von Jürgen Seeger (Initiator und Koordinator der BR-Bachedition). Im Anschluss steht Herr Seeger für Fragen zur Verfügung.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Montags-Kino

Europa gestern und heute
Rose

Mittwoch, 10. April 2019

Solotheater von Martin Sherman mit Angela W. Röders

2019 jährt sich der Kriegsausbruch zum 80. Mal. Ein Krieg, der sich nicht nur in Deutschland sondern auch in ganz Europa verheerend auswirkte.
Verfolgung, Flucht, Gewalt sind immer die zerstörerischen Begleiterscheinungen eines Krieges.
Auf dieser Erfahrung basiert die Entscheidung, sich zu verbinden statt zu trennen, Konflikte zu lösen statt sich zu bekämpfen, aus eigennützigen Belangen und Machtstreben in eine große, kooperierende Gemeinschaft hineinzuwachsen, aus dem ein friedfertig, geeintes Europa hervorgeht.
In dem Solostück ROSE von Martin Sherman steht ROSE Shiwà für alle Opfer von Gewalt, Brutalität und jede Art von Fanatismus. Ausgehend von ihren eigenen Verlusten fühlt sie Empathie mit allen Opfern, unabhängig von Glaube und Rasse.
Es ist die Geschichte einer Frau, geboren im ausgehenden 20. Jahrhundert, die trotz aller Verluste ihr Leben mit Witz und Weisheit beschreibt. Rose ist eine sinnliche, tatkräftige, mutige und humorvolle Frau, die die Haltung der Friedfertigkeit einnimmt in der weder Hass noch Vergeltung Raum findet.

 

Ort: Simeonskapelle
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 10 Euro; ermäßigt 8 Euro
Veranstaltungsart: Solo-Theater
Vortragender: Angela W. Röders

Duo Dopico

Mittwoch, 17. April 2019

Konzert mit Werken der Romantik

(c)Björn Kadenbach

Nora Scheidig-Violin
Christina Allès Dopico-Piano

Duo Dopico besteht aus der Geigenspielerin aus Dresden Nora Scheidig und der Piansitin Christina Allès Dopico. Beide sind preisgekrönte Musikerinnen: Nora Scheidig ist Bundespreisträgerin des Wettbewerbs “ Jugend Musiziert” in den Kategorien Violine solo und Duo Violine/Klavier. Ihren Bachelor of Music absolvierte sie im Sommer 2015 erfolgreich an der Hochschule für Musik „Carl- Maria- von- Weber“ Dresden bei Prof. Malinovsky. Im Anschluss daran war Nora Scheidig zwei Jahre Mitglied der Giuseppe-Sinopoli-Akademie der Staatskapelle Dresden. Die Zusammenarbeit mit international anerkannten Künstlern wie Friedemann Eichhorn, Nora Chastain, Yair Kless, Ingolf Turban und Ivan Zenaty prägten ihre künstlerische Persönlichkeit. Als Solistin debütierte Nora Scheidig im Alter von 9 Jahren mit dem Orchester der Landesbühnen Sachsen. Darüber hinaus trat sie u.a. mit dem Sächsischen Sinfonieorchester, dem Hochschulorchester Dresden, dem TU-Orchester Dresden, dem Haydn-Orchester und dem "Medicanti" Orchester solistisch auf. Neben ihrer künstlerischen Vielfalt setzt sie sich als leidenschaftliche Pädagogin für die Nachwuchsförderung ein.

Cristina Allès Dopico gewann zahlreiche Preise, so u.a. den 1. Preis beim Klavierwettbewerb von San Sebastian 2009, den 1. Preis im „25è Premi de Música Ciutat de Manresa“ 2010 sowie den 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb Junger Pianisten 2012 in Sumi/Ukraine.Cristina war im Jahr 2013 Stipendiatin des "DeutschlandStipendium" und wurde mit ihrem Ensemble "Trio Dopico" von dem Verein Talentschmiede Dresden e.V. gefördert. Als Solistin trat sie mit dem Hochschulorchester Dresden, sowie dem Sinfonieorchester der TU Dresden und dem Sächsischen Sinfonieorchester Chemnitz auf. Seit September 2017 hat Cristina Allés Dopico einen Lehrauftrag für Korrepetition an der Hochschule für Musik in Dresden.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: auf Spendenbasis

Europa gestern und heute
Seniorenstudium der LMU zu Gast im Augustinum

Mittwoch, 8. Mai 2019 - Mittwoch, 17. Juli 2019

Multidisziplinäre Vorlesungsreihe zum Thema "Europa!" im Sommersemester 2019

Termine 14-tägig, jeweils Mittwoch, 10:00 Uhr (s.t.):
08.05., 22.05., 05.06., 19.06., 03.07., 17.07.2019

Die Ludwig-Maximilians-Universität bietet akademisch Interessierten ein umfangreiches Bildungsangebot für ein lebenslanges Lernen. Um individuelle Lebens- und Beschäftigungschancen zu verbessern und den demografischen Herausforderungen unserer Gesellschaft zu begegnen, konzipiert das Zentrum Seniorenstudium ein wechselndes Programm mit Veranstaltungen aus allen Fakultäten.
Das Seniorenstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität wurde 1987 von dem Theologen und Philosophen Eugen Biser begründet und zwanzig Jahre lang von ihm selbst geleitet. Seit dem Jahr 2000 liegt die Planung und Organisation in den Händen einer fakultätsübergreifenden Einrichtung der LMU, dem Zentrum Seniorenstudium.

In diesem Sommersemster wird es zum ersten Mal eine Kooperation mit dem Augustinum München-Nord geben - wir freuen uns, Sie zu offiziellen Vorlesungen in unserem Theatersaal begrüßen zu dürfen.

Das genaue Vorlesungsverzeichnis wird schnellstmöglich bekannt gegeben.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 10:00 bis 10:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Referenten des Seniorenstudiums der LMU

Kulturtage Feldmoching-Hasenbergl

Freitag, 10. Mai 2019 - Sonntag, 12. Mai 2019

Kulturfestival mit großem Programm auf unserer Bühne und im ganzen Stadtviertel

Im Jahr 2019 finden auf Beschluss des Bezirksausschusses 24 wieder bunte Stadtteil-Kulturtage statt. Das Kulturreferat wird dieses Kulturfestival hauptverantwortlich organisieren und durchführen.

Alle Interessierten, alle im Viertel ansässigen Vereine, Verbände, Institutionen, Initiativen, Schulen, Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende, interessierte Bürgerinnen und Bürger, die an diesem Stadtteilfestival unter dem Motto „Wir machen was“ mitwirken oder ihre Wünsche und Programmbeiträge einbringen wollen, sind recht herzlich zu gemeinsamen und öffentlichen Vorbereitungssitzungen eingeladen: 

Nächster Termin: Donnerstag, 17. Januar 2019, 19.00 Uhr
Ort: Kulturzentrum 2411, Blodigstr. 4 (Saal 3. Stock)
Bei dieser letzten Vorbereitungssitzung wird bereits das Programm für die Kulturtage vorgestellt und noch letzte offene Fragen geklärt.

Wir freuen uns auf ein facettenreiches Programm auf unserer Bühne und im ganzen Stadtviertel und laden Sie ganz herzlich zur Partizipation ein.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 10:00 bis 20:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Stadtteil-Kulturtage

Klassik holt den Sommer ins Haus

Sonntag, 30. Juni 2019

Sommerkonzert des Orchesters München-Nord e. V.

Das Orchester München-Nord bringt klassische Werke zu Gehör und holt den Sommer in unseren Theatersaal.

Das Orchester München-Nord e.V. wurde 1979 als "Spielkreis Grohmann. Orchester München-Nord" von Siegfried Grohmann, unserem langjährigen Dirigenten, gegründet.

Zurzeit gibt es zwei Dirigenten: Herrn Ulrich Pfützner als derzeitigen Leiter der Probenarbeit und Herrn Siegfried Grohmann, der sich mit dem Sommerkonzert 2011 zwar "zur Ruhe gesetzt" hat, aber weiterhin Ehrendirigent und Ehrenvorsitzender bleibt. Siegfried Grohmann hat sein musikalisches Können als Dirigent und früher auch als Cellist im Orchester München-Nord jahrelang unter Beweis gestellt. Er hat für sein ehrenamtliches Engagement bereits mehrere Preise erhalten, zuletzt eine Ehrung des Landesverbandes Bayerischer Laienorchester und den Ehrenvorsitz des Vereins Orchester München-Nord e.V. Außerdem hat er die Arbeitsgemeinschaft Münchner Laienorchester e. V., AMLO, in der die Laienorchester Münchens zusammenarbeiten, mit begründet.
Derzeit ist Dr. Monika-Yvonne Stein 1. Vorsitzende des Vereins. Sie ist im Münchner Norden groß geworden und als stellvertretende Konzertmeisterin seit über 20 Jahren im Orchester aktiv.

Der Dirigent des Orchesters, Ulrich Pfützner führt Sie durch das Programm, das bald bekannt gegeben wird. Unterstützt wird er von Dr. Monika-Yvonne Stein.

www.orchester-muenchen-nord.de/index.php

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: auf Spendenbasis
Veranstaltungsart: Orchesterkonzert
Vortragender: Orchester München-Nord e.V.

Soiree mit dem Pianistenclub München e.V.

Donnerstag, 18. Juli 2019

Solo Piano Konzert

20 Jahre - mehr als 500 Konzerte - über 30 einzigartige Pianisten aus aller Welt: Wer sich diese Zahlen vor Augen führt, dem wird schnell klar, dass der Pianistenclub - als eine Institution im Münchner Kulturleben – nicht nur einen Konzertbesuch wert ist.

Auch die junge Generation von Musikern (vier bis 21 Jahre) ist vertreten: Der im Jahr 2004 gegründete „Club der Jungen Pianisten“ hat heute 15 Mitglieder, die – wie die aktiven Pianisten – preisgekrönt und teilweise international erfolgreich sind.

So vielseitig wie die Biografien der Pianisten sind auch die Konzertprogramme und -orte. Ob Seidlvilla, Albert-Lempp-Saal der Kreuzkirche, Hochschule für Musik, Kaulbach-Villa, Cuvilliés-Theater der Münchner Residenz, Steinway-Haus, Schloss Nymphenburg, Schloss Seefeld oder der Gasteig – die Klangwelten am Klavier sind in ganz München zu vernehmen.

Das Programmd des heutigen Abends auf der Bühne des Augustinums München-Nord wird so schnell wie möglich bekannt gegeben.

Jede Eintrittskarte der Pianistenclub-Konzerte berechtigt am Tag des Konzerts ab 15 Uhr (Matinee ab 8 Uhr) zur umweltfreundlichen Hin- und Rückfahrt im gesamten MVV-Bereich.

Veranstalter: Pianistenclub München e.V.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 16 Euro; ermäßigt 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Pianistenclub München e.V.

Live im Café Amadeus
Virtuose Klangkunst aus Russland

Donnerstag, 1. August 2019

Konzert mit dem Quartett Expromt

Olga Kleshchenko - Domra
Alexey Kleshchenko - Balalaika
Evgenii Tarasenko - Kontrabass-Balalaika
Nikolai Istomin - Bajan (Knopfakkordeon)

Die Mitglieder des 1995 gegründeten Quartetts verstehen sich auf Wimpernschlag und bieten in ihren Programm unter den Titel „Virtuose Klangkunst aus Russland“ eine erstaunliche Repertoirebandbreite, die weit über die große Tradition russischer Volksmusik hinausgeht. Ausser Bearbeitungen von traditionellen russischen Liedern, Romanzen und Tänzer, getragen von zauberhaften ensembleeigenen Bearbeitungen kommen Neo-Klassisches des russischen Komponisten R. Shchedrin und Alfred Schnittke genauso zu Gehör, wie „Kavatine des Figaro“ von  Dj. Rossini  und „Karneval in Venedig“ von N. Paganini oder „Russischer Tanz“ von Peter Tschaikowski,  „Second Walzer“ von D. Schostakowitsch und  „Säbeln Tanz“ von A. Khatschaturjan.
Eindrucksvoll stellt Expromt unter Beweis, welche überraschenden Möglichkeiten ein traditionelles Instrumentarium bieten kann, wenn Kreativität, Sicherheit des musikalischen Geschmacks und Mut zu neuen Ufern am Werke sind. Hinzu kommt die Fähigkeit der vier Akteure, Gefühle wie Lebensfreude, Trauer, Liebe, Melancholie musikalisch auszudrücken und den Zuhörer daran teilhaben zu lassen. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine wirklich außergewöhnliche musikalische Reise.

www.exprompt.ru

Ort: Café Amadeus
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 15 Euro; ermäßigt 12 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Quartett Expromt

Europa gestern und heute
Sankt Petersburg und das Baltikum - Eine bewegende Reiseerzählung

Mittwoch, 4. September 2019

Eine Live-Multivision von Dieter Hadamitzky

(c) Dieter Hadamitzky

„Das prächtige Sankt Petersburg und das geschichtsträchtige Baltikum standen schon lange auf meiner Reiseliste“, erzählt der Reisefotograf Dieter Hadamitzky. Jetzt hat Dieter Hadamitzky, der bereits mehrfach für seine Reisevorträge ausgezeichnet wurde, die Stadt der Zaren und die drei baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen ausgiebig bereist. Er ist zurückgekehrt mit spannenden Fotos und bewegenden Geschichten aus einer Region, die uns besonders am Herzen liegen sollte.
In seiner neuesten Multivision nimmt uns der Reisefotograf Dieter Hadamitzky mit auf eine Zeitreise nach Sankt Petersburg und durch das Baltikum. Wir blicken mit ihm zurück auf die Pracht und das Leid der Zaren in Sankt Petersburg und bestaunen die berühmten Fabergé-Eier. Neben der geschichtsträchtigen Vergangenheit zeigt Dieter Hadamitzky auch das heutige Leben: Wir lernen den Alltag in der „Bronx“ von Sankt Petersburg kennen und wohnen einer Beförderungsfeier des russischen Militärs bei. Der Reisefotograf besucht die deutsche Kirchengemeinde in Sankt Petersburg, folgt deutschen Spuren in Riga und stattet Thomas Mann auf der Kurischen Nehrung einen Besuch ab. Die wechselhafte Geschichte dieser Region spiegelt Dieter Hadamitzky in seinem Vortrag u.a. mit Episoden über den KGB und einem Rundgang durch das Ghetto von Vilnius. Glauben und Traditionen werden am Berg der Kreuze, in den orthodoxen Kirchen und beim Mittsommer-Fest besonders anschaulich gemacht. Die historische Altstadt von Tallinn und die Jugendstilhäuser in Riga gehören zu den Höhepunkten dieser Vortragsreise, die mit einer Ballonfahrt über Vilnius luftig endet.

 Webseite

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 10 Euro; ermäßigt: 8 Euro

Europa gestern und heute
"Bring mir vom Wasser des Lebens..."

Freitag, 13. September 2019

Gidon Horowitz erzählt europäische Märchen von Heilung und Erlösung

(c) Gidon Horowitz

Märchen sind Kostbarkeiten aus einem großen Schatz, von dem die Menschen seit Urzeiten schöpfen. Ihre Bilder und Gestalten voller Weisheit und Humor laden ein zu einer inneren Reise durch nicht alltägliche Ebenen der Wirklichkeit. Zudem vermitteln sie das überlieferte Wissen und die Verbundenheit der Kulturen in all ihrer Vielfalt. Das gilt speziell auch für die europäischen Märchen, in denen wir immer wieder ähnlichen Motiven und Handlungsabläufen begegnen. So beginnen viele Märchen mit einer lebensbedrohlichen Krise. Krankheit, Not oder Verzauberung veranlassen die Heldinnen und Helden, sich auf den Weg zu machen, um nach Heilung und Erlösung, nach dem Wasser des Lebens zu suchen. Und die Rettung wird oft dort gefunden, wo sie am wenigsten vermutet wurde…

Gidon Horowitz, Schriftsteller und Psychotherapeut, ist einer der bekanntesten Märchenerzähler im deutschen Sprachraum.

Webseite

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt: 5 Euro

Himalaya - Gipfel, Götter, Glücksmomente

Freitag, 8. November 2019

Livereportage mit den Reisejournalist Pascal Violo

(c) Pascal Violo

Verschneite Pässe und abgelegene Dörfer zwischen den höchsten Berggipfeln der Erde – das ist der Himalaya! Reisejournalist Pascal Violo scheut keine Strapazen, um Schönheit und Seele der Gebirgslandschaft aber auch die Menschen dieser einzigartigen Region in berührenden Aufnahmen festzuhalten.

Der Reisefotograf wandert in Nepal wochenlang durch die Region des Solo Khumbu zum Basislager des Mount Everest. Yak-Karawanen und bunte Gebetsfahnen säumen seinen Weg und der Anblick der höchsten Berge der Welt versetzt ihn in wortloses Staunen.

Webseite

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt: 10 Euro

Live im Café Amadeus
Lammel Lauer Bornstein

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Modernes Jazzkonzert

(c)Lammel Lauer Bornstein

 Lammel | Lauer | Bornstein ist ein modernes, stilistisch vielseitiges Berliner/Dresdner Klaviertrio und feiert 2019 einerseits sein zehnjähriges Bestehen. Mit ihrem aktuellen Album look at me sind Lammel | Lauer | Bornstein für den ECHO Jazz 2017 nominiert worden. Mit Traumton Records als Label, der Initiative für Musik GmbH als Förderer und Uwe Kerkau als Promoter konnte die Band vielversprechende Partner gewinnen und freut sich über zahlreiche ausverkaufte Konzerte.

 

"Dieser Jazz hat eine ganz eigene Sprache entwickelt, zeigt sich intelligent, aber nie verkrampft oder kopflastig und zudem ausgesprochen charmant, experimentierfreudig und luftig leicht schwebend."
Fränkische Landeszeitung, 11/2017

"Hoch talentierte Formation - unglaublich schöner Sound!"
Deutschlandradio Kultur, Matthias Wegner 12/2016 

Große Spielfreude, durchdachte Kompositionen, inspirierte Improvisationen [...] Weiter so!
Jazz-Podium 12/2016

Ort: Café Amadeus
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 15 Euro; ermäßigt 12 Euro

Augustinum München-Nord

Google-Maps Profil
Weitlstraße 66
80935 München

Wegbeschreibung abrufen

Ihre Ansprechpartnerin

Interessentenberatung
Julia Hartmann
Telefon: 0800 22 12345 (kostenfrei)

Weitere Ansprechpartner

Kontakt

Empfang 089 / 38 58 - 0
Kultur 089 / 38 58 - 67 00