Kulturveranstaltungen

Anspruchsvolles Kulturprogramm

Die Qualität und Vielfalt des Programms hat sich längst herumgesprochen. Die Augustinum Seniorenresidenz München-Nord ist eine der ersten Kulturadressen des Stadtteils. Gerne laden wir Sie zu unseren nächsten Veranstaltungen ein.

Kontakt zum Kulturreferat

Nina Bindl
Tel.: 089 / 38 58 – 67 00

Unsere aktuellen Veranstaltungen in der Seniorenresidenz München-Nord

Cinema Augustinum
Maria by Callas

Montag, 23. Juli 2018

Dokumentarfilm über ihr Leben und ihre Musik

(c) 24 Bilder Film

Frankreich, 2017, 113 Min.
Regie: Tom Volf, Sprecherin: Eva Mattes
 
„Da sind zwei Menschen in mir, Maria und die Callas...“

Eine Künstlerin auf der Suche nach Vollkommenheit, eine globale Ikone – und zugleich eine Frau, die liebt und der ein unvergleichliches Schicksal beschieden ist: „Maria by Callas“ erzählt dieses außergewöhnliche Leben aus der Perspektive der Ausnahme-Sopranistin des 20. Jahrhunderts. „Die Callas“ selbst zieht den Schleier von Maria, und zum Vorschein kommt eine Frau, die ebenso leidenschaftlich wie verwundbar ist.

Dabei entstehen Momente intimster Annäherung an eine Legende, und ein Kosmos von Gefühlen erschließt sich hinter dieser Stimme, die in der Welt einzigartig war.

Ort: Kinosaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Kino

So viel Zukunft war nie - Schlaglichter auf die 60er Jahre
Die Pop-Kultur wird salonfähig

Mittwoch, 25. Juli 2018

Kunsthistorischer Vortrag mit Friederike Breier

Andy Warhol © Jack Mitchel / Wikicommons

 

„Pop“ begleitet uns seit den 60er Jahren. Die Begriffe Pop-Musik, Pop-Kultur und Pop-Art kennzeichnen eine der weitreichendsten kulturellen Bewegungen der Nachkriegszeit. Nachdem seit den 50er Jahren die abstrakte Kunst von Amerika ausgehend den Markt dominierte, zog mit der Pop-Art der Alltag in die Kunstwelt ein. Die Strömung, die in England begann und sich in den USA weiter formierte, war bestimmt vom Umgang mit den industriellen Massenmedien, ihren Bildern und Mechanismen.
Roy Lichtenstein beschreibt dies folgendermaßen: „Kunst ist das, was uns täglich umgibt“. Fotos aus Zeitungen und Magazinen, Comics oder Reklamebilder inspirierten Künstler wie Andy Warhol, Claes Oldenburg oder Tom Wesselman. Neue Techniken und Arbeitsweisen, wie die Combine-Paintings Robert Rauschenbergs oder die seriellen Siebdrucke aus Warhols zukunftsweisender „Factory“ stellten Althergebrachtes radikal in Frage.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Kunsthistorischer Vortrag
Vortragender: Friederike Breier

Cinema Augustinum
I am not your negro

Montag, 30. Juli 2018

Oscar nominierte Kino-Dokumentation, erzählt von Samuel L. Jackson (Originalfassung) und Samy Deluxe (Deutsche Fassung)

© Edition Salzgeber

Regie: Raoul Peck, USA / F / BE /CH, 2016, 93 Min.

Als der US-Schriftsteller James Baldwin 1987 starb, hinterließ er ein Manuskript mit dem Titel „Remember This House“. Das Buch sollte eine persönliche Auseinandersetzung mit den Biografien dreier enger Freunde werden, die bei Attentaten ermordet wurden: Martin Luther King, Malcolm X und Medgar Evers. Die persönlichen Erinnerungen an die drei Bürgerrechtler verknüpft Baldwin mit einer Reflektion der eigenen, schmerzhaften Lebenserfahrung als Schwarzer in den USA.
„I am not your negro“ schreibt Baldwins Fragment im Geiste des Autors filmisch fort und verdichtet es zu einer beißenden Analyse der Repräsentation von Afro-Amerikanern in der US-Kulturgeschichte. Baldwins Worte ertönen über Archivfotos, Filmausschnitten und Nachrichten-Clips der 1950er und 60er Jahre, die von Rassentrennung und einer fast totalen Unsichtbarkeit der Schwarzen in Hollywood geprägt waren; sie erzählen von der Formierung der schwarzen Bürgerrechtsbewegungen und Baldwins kompliziertem Verhältnis zum Black-Power-Movement.
Der aus Haiti stammende Regisseur Raoul Peck wurde für seinen Film auf der Berlinale 2017 mit Ovationen gefeiert und mit dem Panorama-Publikums-Preis ausgezeichnet. Der Film war zudem für den Oscar als Bester Dokumentarfilm nominiert.

www.not-your-negro.de

Ort: Kino
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Montags-Kino

So viel Zukunft war nie - Schlaglichter auf die 60er Jahre
FOLKS play COHEN - Eine Legende lebt auf

Freitag, 3. August 2018

Konzert-Hommage an Leonard Cohen

(c) FOLKS Play COHEN

 

Claudia Rucker – Gesang, Ukulele
Jörg Florian Müller – Gesang, Keyboard, Akkordeon
Ben Leinenbach – Gesang, Gitarre
Robert Winkler – Kontrabass

Im Jahr 1967 veröffentlichte er sein erstes Album: "Songs of Leonard Cohen". Die Platte wurde zum kommerziellen Erfolg und läutete eine fast 50 Jahre andauernde Schaffensphase ein, deren melancholisch gefärbten, poetischen Lieder bis heute international bekannt und beliebt sind.
„FOLKS play COHEN“ gelingt bei ihren Shows eine sensible Werkschau dieses unvergessenen Meisters. Die kreativen Arrangements setzen Kontraste zu den ursprünglichen Originalen, sie berühren mit ihrem Respekt für die Einfachheit und das melancholische Temperament der Stücke und schmücken sie mit Elementen aus Gospel, Blues, Jazz und dreistimmigem Gesang. Freuen Sie sich auf einen Abend, der eine wahre Legende aufleben lässt.

www.folksplaycohen.com

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 12 Euro; ermäßigt 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: FOLKS play COHEN

Cinema Augustinum
Beuys

Montag, 6. August 2018

Kino-Dokumentation über ein „Enfant terrible“ der Kunstwelt

(c) pifflmedien

1961 wurde Josef Beuys auf den Lehrstuhl für monumentale Bildhauerei der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf berufen. Fortan war er omnipräsent: Auch an den Abenden, am Wochenende und in den Semesterferien erregte er die Gemüter mit nie da gewesenen Werken und Ansätzen. So inszenierte er im Februar 1963 in der Aula das auf zwei Abende angesetzte „Festum Fluxorum Fluxus. Musik und Antimusik. Das Instrumentale Theater“ – eine völlig neuartige Symbiose bis dato getrennter Kunstformen.
Mit seinem „Erweiterten Kunstbegriff“ entwickelte er das Konzept des Gesamtkunst-werks fort, sein Denken ist dabei von den sozialen und politischen Diskursen der 68er-Bewegung beeinflusst. Kunst diente ihm vor allem dazu, durch Provokation mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen.
Und Beuys – so die Botschaft des Films – hat uns auch heute noch viel zu sagen!

Trailer

 

Ort: Kinosaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Kino

Cinema Augustinum
The Florida Project

Montag, 13. August 2018

Nominiert als Bester internationaler Independent-Film

(c) prokino

USA, 2017, 115 Min.
Regie: Sean Baker

Orlando, Florida: Moonee ist erst 6 Jahre alt und hat bereits ein höllisches Temperament. Nur wenige Meilen entfernt vom Eingang zu Disneyworld wächst sie in „The Magic Castle Motel“ an einem vielbefahrenen Highway auf. Jeden Tag versucht Halley, das Leben mit ihrer Tochter auf unkonventionelle Art und Weise zu meistern. Moonee und ihre gleichaltrigen Freunde erklären derweil unter den wachsamen Augen des Motelmanagers Bobby die Welt um sich herum zu einem großen Abenteuerspielplatz… 

„Der beste Film, den sie dieses Jahr sehen werden!“
L.A. TIMES 

„Zauberhaft und hinreißend“
THE N.Y. TIMES

Trailer

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Montags-Kino

Cinema Augustinum
Augenblicke: Gesichter einer Reise

Montag, 20. August 2018

Oscar-nominierter Dokumentarfilm mit poetischen Momenten

(c) weltkino

Frankreich, 2017, 93 Min.
Regie: Agnès Varda und JR

Die 89-jährige Regie-Ikone Agnès Varda und der 33-jährige Streetart-Künstler JR machen sich mit ihrem einzigartigen Fotomobil auf, um Frankreichs Menschen und ihre Geschichten zu entdecken und zu verewigen: in überlebensgroßen Porträts an Fassaden, Zügen und Schiffscontainern. Von der Provence bis zur Normandie widmen sie ihre Kunst den Menschen – sei es dem Briefträger, dem Fabrikarbeiter oder der letzten Bewohnerin eines Straßenzugs im ehemaligen Bergbaugebiet. Landschaften verwandeln sich in Bühnen, Gesichter erzählen von vergessenen Geschichten und aus Blicken werden Begegnungen von Herzlichkeit und Humor.

Nouvelle-Vague-Legende Agnès Varda und Fotograf JR verbindet nicht nur ihre Leidenschaft für Bilder, sondern auch ein feines Gespür für Menschen und die Poesie des Moments. "Augenblicke: Gesichter einer Reise" ist ein filmischer Glücksfall, der mit einer besonderen Leichtigkeit die berührenden Begegnungen einer Reise festhält – genau wie die unwahrscheinliche und zarte Freundschaft, die zwischen den beiden Künstlern entsteht. Der Film hat 2018 eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Dokumentarfilm erhalten.

"Der beste Dokumentarfilm des Jahres."
Rolling Stone

"Warmherzig, wundervoll und weise."
The Guardian

Trailer

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Montags-Kino

Cinema Augustinum
Tanz ins Leben – Manchmal gibt das Herz den Takt vor

Montag, 27. August 2018

Leichtfüßige Komödie mit britischem Humor

(c) FoxEntertainment

Großbritannien, 2018, 140 Min.
Regie: Richard Loncraine
Mit: Imelda Staunton, John Sessions, Celia Imrie, Timothy Spall 

Lady Sandra Abbott ist nach 35 Ehejahren rundum zufrieden mit ihrem Leben. Ihr Mann Mike, der es als Polizeibeamter zu höchsten Ehren, zu einem Adelstitel gebracht hat, feiert seinen Ruhestand. Doch die Party auf dem Abbott-Landsitz endet mit einem Eklat. Sandra entdeckt, dass Mike, für den sie alles, auch ihre eigenen Träume, opferte, sie seit Jahren betrügt – mit ihrer besten Freundin. Geschockt verlässt sie ihn und zieht Hals über Kopf bei ihrer Schwester Bif in London ein, mit der sie seit Jahren nur noch sporadisch Kontakt hatte. Doch die unkonventionelle, rebellische Bif zögert nicht lange und versucht, ihre steife, versnobte Schwester aufzumuntern. Und dazu gehört auch eine Tanzgruppe rüstiger Senioren, unter ihnen der sympathische Charlie, die zusammen ihre Freundschaft und das Leben feiern. Widerwillig lässt sich Sandra auf dieses große Abenteuer ein. Sie ahnt nicht, dass sie beim Tanzen nicht nur zu sich selbst, sondern auch neue romantische Hoffnung finden wird…

Trailer

Ort: Kinosaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Kino

Cinema Augustinum
weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Montag, 10. September 2018

Das Dokumentarfilm-Kinophänomen

(c) Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier / Filmagentinnen

Sie wollen ihr Zuhause verlassen, um zu entdecken, was Heimat für andere bedeutet: Das junge Paar Patrick und Gwen zieht mit dem Rucksack gen Osten und weiter bis ganz um die Welt. Die zwei versuchen dabei auch, sich in Verzicht zu üben. Das Ziel ist es, nicht mehr als fünf Euro am Tag auszugeben – und nicht zu fliegen. Jeder zurückgelegte Meter soll mit allen Sinnen wahrgenommen, Grenzen sollen ausgetestet und neben dem Verzicht soll auch der Genuss gelernt werden. Bei jedem Schritt wollen Patrick und Gwen spontan und neugierig bleiben.

Die beiden sind drei Jahre und 110 Tage unterwegs, bewegen sich ausschließlich als Anhalter fort, ob mit Bus, Zug oder Schiff. Am Ende kommen fast 100.000 Kilometer durch Europa, Asien sowie Nord- und Zentralamerika zusammen. Sie kehren zu dritt zurück.

Trailer

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Montags-Kino

DuckTapeTicket

Donnerstag, 13. September 2018

Das Jazz-Streich-Trio 3.0

(c) DuckTapeTicket

 

Paul Bremen - Violine/Viola
Anna-Sophie Dreyer - Viola
Veit Steinmann - Cello

Die drei improvisierenden Musiker Paul Bremen, Anna-Sophie Dreyer und Veit Steinmann definieren den Jazz auf ihre ganz neue, außergewöhnliche Art. Egal, ob eigene Kompositionen oder Arrangements von Stücken aus Jazz, Rock oder Folklore - mit spielerischer Leichtigkeit bewegt sich das Trio in den verschiedensten Genres und adaptiert sie für sich, so dass ein unverkennbarer, einzigartiger Sound entsteht. Die spürbare Spontaneität und die humorvolle Kommunikation reißen das ganze Publikum mit. Es darf alles passieren - die einzige Konstante ist die Neugier der Musiker.

"Die Formation DuckTapeTicket präsentiert den Jazz der Zukunft. Weg von bombastischen Arrangements, virtuosen Spitzfindigkeiten und den scheinbar unbegrenzen Möglischkeiten der Elektronik" - Jörg Konrad, Süddeutsche Zeitung

"Die mutigste und ungewöhnlichste Besetzung der vergangenen Jahre" - Futuresounds Wettbewerb, Leverkusener Jazztage

Band-Homepage

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 12 Euro; ermäßigt 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: DuckTapeTicket

So viel Zukunft war nie - Schlaglichter auf die 60er Jahre
Das Beste aus den 60ern

Samstag, 22. September 2018

Frank Sinatra, Elvis Presley, The Beatles und Udo Jürgens

(c) Wikicommons

Slawa Kaljushny – Gesang
Marina Kaljushny – Klavier
Michael Kaljushny – Klarinette und Moderation

Songs wie „Strangers in the Night“, „Blue Suede Shoes“ oder „Hey Jude“ bescherten Frank Sinatra, Elvis Presley und den Beatles Weltruhm. Die Stars sind bis heute unvergessen. In den 1960er Jahren eroberten sie die Stadt des Glücksspiels, gaben Las Vegas Klasse und Stil. Zur gleichen Zeit feierte Udo Jürgens mit „Merci Cherie“ einen Welthit, der Startschuss zu einer großen internationalen Karriere.
Slawa, Marina und Michael Kaljushny lassen die Melodien einer wunderbaren Zeit wieder auferstehen. Genießen Sie einen Mix aus Swinging Sixties und Nostalgie und lassen Sie sich um ein halbes Jahrhundert zurück versetzen.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Nostalgie-Konzert

Indien - Mystik, Menschen, Maharadschas

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Multivisionsshow mit Pascal Violo

(c) Pascal Violo

Vom legendären Rajasthan über die ewige Stadt Varanasi bis in die unwirklich schönen Backwaters in Kerala spannt sich der Bogen dieser Reise.
Sie führt den Reisejournalisten Pascal Violo über viele Monate durch Wüsten und Urwälder, in Nationalparks und Teeplantagen, in Millionenstädte und abgelegene Dörfer, vor allem aber zu den Menschen dieses einzigartigen Landes.
Am größten Pilgerfest der Erde - dem Kumbh Mela - feiert er mit Millionen Menschen und taucht tief ein in die indische Welt der Religionen und Mythen. Schließlich erreicht er das quirlige Varanasi - die Stadt ist einer der himmelschreiend buntesten, gnadenlos chaotischsten und ungerührt indiskretesten Orte unserer Erde. Hier schlägt das Herz des Hinduismus. Varanasi ist einer der ältesten bewohnten Städte der Welt, das "ewige Feuer" brennt hier bereits seit über 3.500 Jahren ohne Unterbrechung. Täglich kommen Tausende Pilger um die heiligen Waschungen vorzunehmen, jeden Tag gibt es hier 300 Verbrennungen, denn wer am Ganges stirbt, kann das "Rad der Wiedergeburten" beenden, so lautet der hinduistische Glauben. Tagelang streift der Fotograf durch die engen Gassen der Stadt und begegnet Sadhus, Wahrsagern, Musikern und Mönchen, die die mystische Stimmung dieser Stadt ausmachen.
Den Süden des Subkontinents bereist der Reisefotograf gemeinsam mit seiner Familie und erlebt dadurch einen vertrauten und distanzlosen Kontakt zu den Menschen. Da seine Frau Karin fast fließend Tamil, eine der Hauptsprachen Südindiens, beherrscht, öffnen sich der reisenden Familie viele Türen und es entstehen tiefgehende Reportagen. Wochenlang lebt die Familie in den abgeschiedenen Dörfern der Kurumba, Paniya und Kattunayakan Völker. Sie sind die eigentlichen Ureinwohner Südindiens und diese sensiblen Begegnungen bilden einen weiteren Höhepunkt  dieser vielfältigen und persönlichen Reise. In den Bundesstaaten Tamil Nadu und Kerala durchstreifen sie gemeinsam mit ehemaligen Wilderern riesige Nationalparks und beobachten wilde Tiger bevor sie sich eine Auszeit auf einem Hausboot gönnen um die malerischen Backwaters zu erkunden.     

Infos unter www.pascal-violo.at

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 10 Euro; ermäßigt 8 Euro
Veranstaltungsart: Multivisionsshow
Vortragender: Pascal Violo

KNEDL & KRAUT - Die lachlederne Wirtshausmusi

Sonntag, 14. Oktober 2018

Bayerisches Kabarett mit Toni Bartl, Daniel Neuner und Juri Lex

(c) Knedl & Kraut

Die neuen Sterne am Bayerischen Kabaretthimmel kommen ins Augustinum München-Nord! 

„Im Wirtshaus bin i wia z`Haus“ heißt ein alter Spruch. Das haben sich drei urbayerische Musiker zu Herzen genommen und touren in Krachledernen mit ihrer eigenen kleinen, urgemütlichen Wirtsstub’n „to go“ durch die Lande. Im Lauf des Abends schleppen sie über zwei Dutzend Instrumente auf die Bühne und servieren Kabarett und Gstanzl oder eben: Knedl und Kraut.

Toni Bartl, Daniel Neuner und Juri Lex klopfen Sprüch‘ am Stammtisch, singen freche Wirtshauslieder und spielen derart virtuos auf, dass buchstäblich die Hütte wackelt! Krachert und herrlich komisch kommt das daher und vor allem stimmgewaltig. Drei völlig unterschiedliche Charaktere spielen auf und ergänzen sich dabei perfekt.

Die drei Stammtischbrüder haben sich voller Inbrunst dem Kampf gegen das Stammtischsterben verschrieben und lassen die Tradition des Derbleckens, Singens und Musizierens im Wirtshaus auf originelle Art und Weise wieder aufleben. Gekonnt spannen sie auf einem wilden Sammelsurium an Instrumenten einen Bogen zwischen Alt und Neu: nebst Blas- und Quetschinstrumenten wird vom Schaufelcello über die Schubladengitarre bis zur Heugabel-E-Gitarre alles aufgefahren, was tönen kann. 


Die Musikanten 
Toni Bartl „Hannesla“ aus Partenkirchen hatte nach Inszenierung von bereits mehr als einem Dutzend sehr erfolgreicher Programme nun auch die Idee zu Knedl & Kraut. Als Weltmeister der diatonischen Harmonika von 1996 bereichert er das Trio mit seiner Virtuosität. Mehr dazu und viele weitere Infos finden Sie unter www.knedl-kraut.de und www.toni-bartl.de.

Daniel Neuner „Schnitzer“ aus Garmisch ist seit vielen Jahren fester Bestandteil in Toni Bartl´s Programmen. Er verleiht diesen mit seinem witzigen und urbayerischen Charme die ganz besondere Note. Knedl & Kraut ist ihm „wie auf den Leib geschnitten“!

Juri Lex ist ehemaliger Gymnasial- und Waldorfflehrer und stellt seine Talente als Multiinstrumentalist in diversen Shows von Toni Bartl unter Beweis. Der gebürtige Straubinger ist „einer der besten Musiker Bayerns“ (Originalzitat von Hannes Ringelstetter).

Der Vorverkauf startet ab 14. Juni 2018 über unseren Empfang.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 25 Euro; ermäßigt 20 Euro
Veranstaltungsart: Kabarett
Vortragender: Knedl & Kraut

So viel Zukunft war nie - Schlaglichter auf die 60er Jahre
Rudi Dutschke. Die Biographie

Samstag, 27. Oktober 2018

Autorenlesung mit Ulrich Chaussy

(c) Verlagsgruppe Droemer Knaur

"Achtundsechzig" ist in der Bundesrepublik mit dem Namen Rudi Dutschke verbunden. Er war Gesicht und Stimme der deutschen Studentenbewegung, repräsentierte Aufbruch und Generationenkonflikt wie kein zweiter. Ulrich Chaussy kennt Dutschke wie kaum ein anderer. Seine Biographie zeichnet das spannende Bild eines mitreißenden Menschen, dem nur wenige Jahre öffentlichen Wirkens gegönnt waren, bis ein Rechtsradikaler ihn bei einem Attentat schwerst verletzte.
Niemand anders hat der 68er-Bewegung so sehr seinen Stempel aufgedrückt wie Rudi Dutschke (1940-1979). Mit ihm ist die Revolte der Studenten mehr als nur verbunden – seine individuelle Biografie ist mit dem Verlauf einer kollektiven Bewegung eins geworden insbesondere durch das Attentat vom Gründonnerstag 1968, das er nur um Haaresbreite überlebte und an dessen Spätfolgen er schließlich starb.

Ulrich Chaussy kennt Rudi Dutschke wie kein zweiter Biograph. Er hat mit allen wichtigen Zeitzeugen gesprochen, hat alle relevanten Archive ausgewertet, als Ergebnis seiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit Dutschke und 68 legt er diese komplett neu bearbeitete und erweiterte Biographie vor.

Ort: Simeonskapelle
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Autorenlesung
Vortragender: Ulrich Chaussy

Fly Magic - Timo Vollbrecht & Quartett

Mittwoch, 28. November 2018

Eine aufstrebende New Yorker Jazzband mit Chillfaktor

(c) Timo Vollbrecht

Wo könnte man sich als Musiker besser bekannt machen als in New York? Das dachte sich auch Saxophonist Timo Vollbrecht. Während seines Studiums in Berlin entschied er sich über ein Stipendium 2010 seine Studien im Mekka der Jazzmusik mit renommierten Künstlern wie Joe Lovano oder Mark Turner auszubauen.
Drei Jahre später gründete er bereits seine eigene Jazzband – Fly Magic – bestehend aus vier Mitgliedern. „Wir vermitteln das Gefühl des Fliegens und wir versuchen eine Magie zu erzeugen“, erklärte Timo in einem Interview von Deutschlandradio Kultur.

Inspiriert von Jazz-Legenden wie John Coltrane, Sonnie Rollins oder Wayne Shorter finden sich in ihrer Musik außerdem Einflüsse aus Postrock, Indierock und Minimalismus. Auch Flamenco Einflüsse sind mit dabei und Grund dafür, warum auch die Gitarre, gespielt von seinem besten Freund und Studienpartner Keisuke Matsuno, eine große Rolle neben dem Saxophon spielt. Zu den weiteren Mitgliedern gehören der Australier Sam Anning und Jason Burger an Schlagzeug und Kontrabass. Matthias Pichler und Sebastian Merk übernehmen ihren Part für Konzerte in Europa.

Die Richtung der Band erstreckt sich vielseitig von Independent über Klassik bis hin zur Avantgarde. Ein Lieblingsstück der Band „Slothchops“ ist ebenfalls ihre Attitude und „sloth“, zu Deutsch „Faultier“, ihr absolutes Lieblingstier. Mit anderen Worten – sie gehen es gechillt an und lieben es, wenn sich die Musik langsam entwickelt.

timo-vollbrecht.squarespace.com

Ort: tba
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 12 Euro; ermäßigt 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Timo Vollbrecht & Quartett

Jazzduo Ladybird

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Die schönsten Schlager der 30er Jahre

(c) Jazzduo Ladybird

Sarah Mettenleiter - Gesang und Klavier 
Antonia Dering - Gesang und Kontrabass

"Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre! Der Wind hat mir ein Lied erzählt! Dein ist mein ganzes Herz!" ... das Jazzduo Ladybird zwitschert die schönsten Schlager der 30er Jahre:
Inspiriert von verführerischen Ikonen und berührt von tragischen Schicksalen widmen sie sich der aufregensten Zeit in der Geschichte des stilvollen Schlagers. Lieder von Sünde und Sehnsucht, Lust und Einsamkeit, vertont von vertriebenen und verbotenen Künstlern und Komponisten, gesungen von Nazi-Lieblingen und Verfolgten.

"Dabei hat ihr Auftritt hinreißenden Charme: Sie singen und musizieren superb. Ihre Präsenz ist bestechend, ihr musikalischer Vortrag berührend. Fein, voller Zartheit und Feingefühl erklingt die Musik, die sie machen, zugleich voller rhythmischer Kraft. Das Sentiment der Lieder treffen die beiden, obgleich sie nicht einfach nachsingen, sondern den Schlagern einen eigenen jazzigen Groove verleihen... Es war kein dramatischer Abend, im Gegenteil. Der Abend war leicht. Aber er hatte Tiefgang - nicht allein wegen der Geschichten, die erzählt wurden, sondern vor allem ob der großen musikalischen Qualität der beiden Frauen. Prädikat: unbedingt empfehlenswert."
- Peter Kees, Süddeutsche Zeitung 

www.jazzduoladybird.de/about.php

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 12 Euro; ermäßigt 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Jazzduo Ladybird

Augustinum München-Nord

Google-Maps Profil
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80935 München

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