Kulturveranstaltungen

Anspruchsvolles Kulturprogramm

Die Qualität und Vielfalt des Programms hat sich längst herumgesprochen. Die Augustinum Seniorenresidenz München-Nord ist eine der ersten Kulturadressen des Stadtteils. Gerne laden wir Sie zu unseren nächsten Veranstaltungen ein.

Kontakt zum Kulturreferat

Nina Bindl
Tel.: 089 / 38 58 – 67 00

Unsere aktuellen Veranstaltungen in der Seniorenresidenz München-Nord

Kinder-Sommerkonzert

Sonntag, 24. Juni 2018

Mit der Musikschule Bilan

 

Ein buntgemischtes Programm, dargeboten von den Kleinsten, erwartet heute alle Zuschauer. Von Kinderorchester, Kinderchor, Geigenensemble und Gitarrenorchester bis hin zu tollen solistischen Darbietungen, zeigt der Nachwuchs aus unserer Nachbarschaft, was er schon alles kann.

Die Musikschule Bilan freut sich auf zahlreiche Gäste.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 15:00
Eintritt: Eintritt frei; Spenden willkommen
Veranstaltungsart: Kinder-Sommerkonzert
Vortragender: Musikschule Bilan

Cinema Augustinum
Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?

Montag, 25. Juni 2018

Zur Premiere unserer neuen Kino-Anlage präsentieren wir Ihnen eine aktuelle Komödie mit Tiefgang

(c) Alamode Film

Deutschland/Schweiz, 2018, 92 Minuten
Regie: Kerstin Polte; Mit: Corinna Harfouch, Meret Becker, Sabine Timoteo, Karl Kranzkowski u.v.m.

Charlotte (Corinna Harfouch) steckt in einer schwierigen Phase: Nach 37 Jahren, 5 Monaten und 21 Tagen besteht ihre Ehe mit Paul (Karl Kranzkowski) nur noch aus Routine und Missverständnissen. Dabei hätte sie ihm viel zu erzählen; zum Beispiel, dass sie in letzter Zeit mehr vergisst, als sie erlebt. Doch Charlotte hat beschlossen, ihr Leben noch einmal in vollen Zügen zu genießen. Und so lässt sie ihren Mann einfach an einer Autobahnraststätte zurück, um gemeinsam mit ihrer aufgeweckten Enkelin Jo ans Meer aufzubrechen.
Mithilfe der Truckerin Marion (Sabine Timoteo) reisen Paul und Jos chaotische Mutter Alex (Meret Becker) den beiden hinterher. Auf einer einsamen Insel angekommen, treffen sie sich in der äußerst ungewöhnlichen ‚Pension Horster‘. Allmählich findet die Familie dort wieder zueinander, und auch Charlotte und Paul versuchen, ihre Liebe neu zu erfinden.

Ab 18:00 Uhr sind Sie herzlich zu einem feierlichen Umtrunk zur Eröffnung unseres neuen Kinos in unser Foyer eingeladen. Wir freuen uns auf Sie und sagen: Film ab!

 Trailer

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Montags-Kino

Quartett Ny Batterì - For Many Moons

Donnerstag, 28. Juni 2018

Jazz mit Gänsehautfaktor

(c) Quartett Ny Batterì

Karl Ivar Refseth - Vibraphon
Joscha Arnold - Tenor- und Sopransaxophon
Severin Rauch - Schlagzeug
Sebastian Gieck - Bass

„Ny Batterì“ ist Isländisch und meint „Neue Batterie“. Aber damit legt die Band eine falsche Fährte, kommen die vier Musiker doch aus Weilheim, München, Berlin und Norwegen. Mit "For Many Moons" präsentieren Joscha Arnold, Sebastian Gieck und Severin Rauch gemeinsam mit dem norwegischen Vibraphon-Magier Karl Ivar Refseth (The Notwist/Alien Ensemble) eine runde, ausgewogene Reise durch Harmonie, Melodie, Sphäre und Groove.
Prominente Unterstützung erhält die auf dem großen Schweizer Jazzlabel Unit Records erschienene Aufnahme in einigen Tracks von Multi-Instrumentalist Micha Acher (The Notwist/Ms John Soda/Alien Ensemble/uvm.) an Flügelhorn und Trompete, der sein Können auch schon für Bands wie Tocotronic beisteuerte.

"Das Thema der Platte ist für mich der Fokus auf die Schönheit des Lebens, die großartigen Momente, die man als Mensch erleben darf. Ein bisschen auch die Hoffnung auf die Rückbesinnung der Gesellschaft auf die eigentlich offensichtlich wichtigen Werte wie Gemeinsamkeit und ein 'sich Zeit nehmen' für das, was man wirklich machen möchte…" sagt Karl Ivar Refseth. Diese Intention wird vom warmen Klang seines Vibraphons getragen. Im Zusammenspiel der vier kreativen, jungen Musiker umgibt den Hörer eine besonders inspirierte Energie, die live mit viel Offenheit für Spontanes präsentiert wird.

Ort: Café Amadeus
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 12 Euro; ermäßigt 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Quartett Ny Batterì

Sommerkonzert

Sonntag, 1. Juli 2018

Konzert des Orchesters München-Nord e.V.

(c) Orchester München-Nord e.V.

 

Das Orchester München-Nord e. V. bringt mit der 10. Sinfonie von Joseph Haydn eine frühe Symphonie des Meisters im italienischen Stil, also mit drei Sätzen, zu Gehör, zusammen mit dem 1. Satz aus der 5. Symphonie des damals erst 18-jährigen Franz Schubert. Außerdem kommt die 3. Suite aus Georg Friedrich Händels „Wassermusik“ zur Aufführung. Die tänzerische Leichtigkeit der Provence ist zudem in Georges Bizets Suite „L’Arlésienne“ zu hören.

Das Orchester München-Nord e. V. wurde 1979 als „Spielkreis Grohmann. Orchester München-Nord“ von Siegfried Grohmann, seinem langjährigen Dirigenten, gegründet.
Der aktuelle Dirigent des Orchesters, Ulrich Pfützner, führt wie immer durch das Programm, unterstützt von Dr. Monika-Yvonne Stein.

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: frei, Spenden sind willkommen
Veranstaltungsart: Orchesterkonzert
Vortragender: Orchester München-Nord e.V.

Cinema Augustinum
3 Tage in Quiberon

Montag, 2. Juli 2018

Deutscher Filmpreis für ein berührendes Porträt

(c) prokino

 

Deutschland, 2017, 116 Min., schwarz-weiss
Regie: Emily Atef
Darsteller: Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Robert Gwisdek, Charly Hübner u. a.

1981 verbringt der Weltstar Romy Schneider drei Tage mit ihrer besten Freundin Hilde in dem kleinen bretonischen Kurort Quiberon, um sich dort vor ihrem nächsten Filmprojekt ein wenig Ruhe zu gönnen. Trotz ihrer negativen Erfahrungen mit der deutschen Presse willigt die Schauspielerin in ein Interview mit dem STERN-Reporter Michael Jürgs ein, zu dem der von Romy Schneider geschätzte Fotograf Robert Lebeck die dazugehörige Fotostrecke liefert. Aus dem geplanten Termin entwickelt sich ein drei Tage andauerndes Katz- und Mausspiel zwischen dem Journalisten und der Ausnahmekünstlerin, das auch Robert Lebeck und Romys Freundin Hilde an ihre Grenzen bringt…

„3 Tage in Quiberon“ ist ein sensibel-respektvoll inszeniertes Porträt von Regisseurin Emily Atef mit Marie Bäumer in der Titelrolle als Romy Schneider. Der Film feierte Weltpremiere auf der Berlinale 2018 und räumte beim 68. Deutschen Filmpreis als Bester Film die „Goldene Lola“ ab.

Trailer

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Montags-Kino

Vietnam - Land im Aufbruch

Mittwoch, 4. Juli 2018

Multivisionsshow mit Rainer Caselmann

Die Halong-Bucht (c) Rainer Caselmann

 

Vietnam fasziniert durch seine freundlichen Menschen, großartige Sehenswürdigkeiten und einen ungeheuren Reichtum an Naturschönheiten. Für seinen spannenden Vortrag hat der Südostasien-Spezialist Rainer Caselmann Vietnam mittlerweile acht Mal intensiv bereist. Er zeigt die Höhepunkte eines Landes, das trotz des zunehmenden Tourismus noch sehr viel Ursprüngliches bietet:
Das quirlige Ho Chi Minh City, auch heute meist noch Saigon genannt; das Mekongdelta, die Reiskammer Vietnams mit schwimmenden Märkten und pulsierendem Leben an dem Fluss, der Millionen ernährt. Traumstrände auf dem touristisch noch unentdeckten Archipel Con Dao, der berüchtigten „Teufelsinsel“.
Die ehrwürdige Hauptstadt Hanoi, wo einem „Onkel Ho“ und koloniale Architektur begegnen. Und natürlich Die spektakuläre Bergwelt im Grenzgebiet zu China und Laos, sowie eine atemberaubende Kreuzfahrt durch die bizarren Felsen der Halong-Bucht…

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 10 Euro; ermäßigt 8 Euro
Veranstaltungsart: Reisereportage
Vortragender: Rainer Caselmann

Cinema Augustinum
Kinders

Montag, 9. Juli 2018

Nominiert in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ beim Österreichischen Filmpreis

(c) PARTISAN filmverleih

 

Österreich, 2016, 95 Min., Original mit deutschen Untertiteln
Buch und Regie: Arash und Arman T. Riahi

„Kinders“ ist ein berührender Film über verborgene Potentiale, Kreativität, Integration, die Macht der Musik und die mögliche Zukunft unserer Gesellschaft. Eine musikalische Welt, die offener und reicher ist als jene, aus der die Kinder stammen, in der sie lernen sich selbst zu vertrauen. Anhand des Musikförderprojektes ‚superar‘ erfahren wir im Langzeitprojekt von Arash und Arman T. Riahi, was in unseren Kindern wirklich vorgeht – ihre Sorgen, Freuden und Wünsche für ihr Leben. Ein erwachsener Film über Kinder – emphatisch, schonungslos, inspirierend…

„‚Kinders‘ ist ein kluger, kindernaher, kulturvielfältiger Film, der nicht nur auf Bildungsebene wichtig ist, sondern auf Herzensebene!“ Birgit Meinhard-Schiebel, Nationalratsabgeordnete der Grünen

Trailer

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Montags-Kino

Wo die Wollmäuse tanzen

Donnerstag, 12. Juli 2018 - Freitag, 13. Juli 2018

Theateraufführung der Otto-Steiner-Schule

(c) Nina Bindl

Warum die Wollmäuse zwischen den Figuren des „Theaters Fantastique“ umherwirbeln ist unverständlich, denn der Pirat mit seinem Papagei, die beiden Ballerinas, das Skelett, der Samurai und die Indianerin sind alles andere als langweilig! Trotzdem finden selten Besucher den Weg in den Ausstellungsraum.
Der Museumswächter weiß nicht, ob er sich einsam fühlen oder über den entspannten Job froh sein soll, der ihm jede Menge Zeit zum Kaffeetrinken lässt.

Was niemand ahnt: die Figuren erwachen zum Leben, wenn niemand hinsieht. Ihr sehnlichster Wunsch sind Besucher, die sich für sie interessieren. Dieser Wunsch geht eines Tages in Erfüllung. Aber es kommen nicht nur willkommene Gäste und damit gerät der eintönige Museumsalltag gründlich aus den Fugen...

Aufführungen:
Donnerstag, 12.07.2018, 10:00 Uhr und 14:00 Uhr
Freitag, 13.07.2018, 09:30 Uhr

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 10:00 bis 09:30
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Kinder-Theater
Vortragender: Otto-Steiner-Schule

Cinema Augustinum
Loving Vincent

Montag, 16. Juli 2018

Der erste ‚gemalte Film‘ der Welt

(c) weltkino

 

Animationsfilm, GB/Polen, 2017, 91 Min.
Regie: Dorota Kobiela, Hugh Welchman
Darsteller: Douglas Booth, Saoirse Ronan u. a.

Ein Jahr nach dem Tod Vincent van Gogh’s taucht plötzlich ein Brief des Künstlers an dessen Bruder Theo auf. Der junge Armand Roulin erhält den Auftrag, den Brief auszu-händigen. Zunächst widerwillig, macht er sich auf den Weg, doch je mehr er über Vincent erfährt, desto faszinierender erscheint ihm der Maler, der Zeit seines Lebens auf Unverständnis und Ablehnung stieß. War es am Ende kein Selbstmord? Entschlossen begibt sich Armand auf die Suche nach der Wahrheit.

„Loving Vincent“ ist der erste Film, der van Goghs berühmte Bilderwelten auf der Kinoleinwand lebendig werden lässt: 125 Künstler aus aller Welt kreierten mehr als 65.000 Einzelbilder für den ersten aus Original-Ölgemälden geschaffenen Film. Entstanden ist ein visuell faszinierendes Meisterwerk voller Farbenpracht und Ästhetik.

Trailer

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Montags-Kino

Lyrische Stücke

Donnerstag, 19. Juli 2018

Konzert mit dem Jungen Kammerchor Lucente

(c) Junger Kammerchor Lucente

 

Poesie war immer Inspiration für Komponisten aller Zeiten: Gedichte wurden adaptiert, teilweise in der Form zugunsten der Musik leicht verändert, Gefühle in Tönen ausgedrückt, Atmosphäre hergestellt, neue Bedeutungsschichten erkundet. Oftmals sagt die Musik dabei "das Unsagbare" (Bedrich Smetana) und geht so über die Texte hinaus. Gleichzeitig ist jede Gedichtvertonung auch Interpretation des Gedichts durch den Komponisten.
 
In seinem aktuellen A-cappella-Programm zeigt der Junge Kammerchor Lucente Gedicht-Vertonungen aus Romantik und Moderne. Zu hören sind Shakespeare-Vertonungen von Jaakko Mäntiyärvi und Nils Lindberg; Johannes Brahms vertonte in seinem op. 42 Gedichte von Clemens Brentano, Wilhelm Müller und Ossian; weitere Chorwerke von Sven Helbig und Charles Villier Stanford ergänzen das Programm. Außerdem werden einige der begabten SängerInnen als Solisten oder in Kleinensembles zu hören sein. Ein außergewöhnlicher Programmpunkt sind die in unser Region selten zu hörenden Chor-Werke zeitgenössischer Komponisten aus Südafrika.

Dieser besondere Programmpunkt steht im Zusammenhang mit der im September 2018 bevorstehenden Konzerttournee des Jungen Kammerchor Lucente nach Südafrika auf Einladung von Chorleitungsprofessor Martin Berger (Stellenbosch). Der erst 2015 durch die Dirigentin Inga Brüseke gegründete Kammerchor blickt auf eine beachtliche Biographie zurück: 2016 durch den Bayerischen Sängerbund mit "hervorragend" ausgezeichnet sang der Chor 2017 auf Einladung von Komponist, Produzent und Echo Preisträger Sven Helbig unter dem internationalen renommierten Dirigenten Kristjan Järvi (u. a. MDR Sinfonieorchester) auf Schloss Elmau. Im selben Jahr wurde der Chor 4. Preisträger beim Bayerischen Chorwettbewerb und gab sein Debüt im Gasteig. Der Literaturschwerpunkt liegt auf A-Cappella-Musik der Renaissance, Romantik und Moderne; die Programmkonzeptionen verbinden oft Chormusik mit anderen Künsten und zeigen das Ensemble in unterschiedlichen Formationen (Solo, Soloensemble, Gesamtchor).

www.junger-kammerchor-lucente.de

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: Eintritt auf Spendenbasis
Veranstaltungsart: Chorkonzert
Vortragender: Junger Kammerchor Lucente

So viel Zukunft war nie - Schlaglichter auf die 60er Jahre
Die Pop-Kultur wird salonfähig

Mittwoch, 25. Juli 2018

Kunsthistorischer Vortrag mit Friederike Breier

Andy Warhol © Jack Mitchel / Wikicommons

 

„Pop“ begleitet uns seit den 60er Jahren. Die Begriffe Pop-Musik, Pop-Kultur und Pop-Art kennzeichnen eine der weitreichendsten kulturellen Bewegungen der Nachkriegszeit. Nachdem seit den 50er Jahren die abstrakte Kunst von Amerika ausgehend den Markt dominierte, zog mit der Pop-Art der Alltag in die Kunstwelt ein. Die Strömung, die in England begann und sich in den USA weiter formierte, war bestimmt vom Umgang mit den industriellen Massenmedien, ihren Bildern und Mechanismen.
Roy Lichtenstein beschreibt dies folgendermaßen: „Kunst ist das, was uns täglich umgibt“. Fotos aus Zeitungen und Magazinen, Comics oder Reklamebilder inspirierten Künstler wie Andy Warhol, Claes Oldenburg oder Tom Wesselman. Neue Techniken und Arbeitsweisen, wie die Combine-Paintings Robert Rauschenbergs oder die seriellen Siebdrucke aus Warhols zukunftsweisender „Factory“ stellten Althergebrachtes radikal in Frage.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Kunsthistorischer Vortrag
Vortragender: Friederike Breier

Cinema Augustinum
I am not your negro

Montag, 30. Juli 2018

Oscar nominierte Kino-Dokumentation, erzählt von Samuel L. Jackson (Originalfassung) und Samy Deluxe (Deutsche Fassung)

© Edition Salzgeber

Regie: Raoul Peck, USA / F / BE /CH, 2016, 93 Min.

Als der US-Schriftsteller James Baldwin 1987 starb, hinterließ er ein Manuskript mit dem Titel „Remember This House“. Das Buch sollte eine persönliche Auseinandersetzung mit den Biografien dreier enger Freunde werden, die bei Attentaten ermordet wurden: Martin Luther King, Malcolm X und Medgar Evers. Die persönlichen Erinnerungen an die drei Bürgerrechtler verknüpft Baldwin mit einer Reflektion der eigenen, schmerzhaften Lebenserfahrung als Schwarzer in den USA.
„I am not your negro“ schreibt Baldwins Fragment im Geiste des Autors filmisch fort und verdichtet es zu einer beißenden Analyse der Repräsentation von Afro-Amerikanern in der US-Kulturgeschichte. Baldwins Worte ertönen über Archivfotos, Filmausschnitten und Nachrichten-Clips der 1950er und 60er Jahre, die von Rassentrennung und einer fast totalen Unsichtbarkeit der Schwarzen in Hollywood geprägt waren; sie erzählen von der Formierung der schwarzen Bürgerrechtsbewegungen und Baldwins kompliziertem Verhältnis zum Black-Power-Movement.
Der aus Haiti stammende Regisseur Raoul Peck wurde für seinen Film auf der Berlinale 2017 mit Ovationen gefeiert und mit dem Panorama-Publikums-Preis ausgezeichnet. Der Film war zudem für den Oscar als Bester Dokumentarfilm nominiert.

www.not-your-negro.de

Ort: Kino
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Montags-Kino

So viel Zukunft war nie - Schlaglichter auf die 60er Jahre
FOLKS play COHEN - Eine Legende lebt auf

Freitag, 3. August 2018

Konzert-Hommage an Leonard Cohen

(c) FOLKS Play COHEN

 

Claudia Rucker – Gesang, Ukulele
Jörg Florian Müller – Gesang, Keyboard, Akkordeon
Ben Leinenbach – Gesang, Gitarre
Robert Winkler – Kontrabass

Im Jahr 1967 veröffentlichte er sein erstes Album: "Songs of Leonard Cohen". Die Platte wurde zum kommerziellen Erfolg und läutete eine fast 50 Jahre andauernde Schaffensphase ein, deren melancholisch gefärbten, poetischen Lieder bis heute international bekannt und beliebt sind.
„FOLKS play COHEN“ gelingt bei ihren Shows eine sensible Werkschau dieses unvergessenen Meisters. Die kreativen Arrangements setzen Kontraste zu den ursprünglichen Originalen, sie berühren mit ihrem Respekt für die Einfachheit und das melancholische Temperament der Stücke und schmücken sie mit Elementen aus Gospel, Blues, Jazz und dreistimmigem Gesang. Freuen Sie sich auf einen Abend, der eine wahre Legende aufleben lässt.

www.folksplaycohen.com

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 12 Euro; ermäßigt 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: FOLKS play COHEN

Cinema Augustinum
The Florida Project

Montag, 13. August 2018

Nominiert als Bester internationaler Independent-Film

(c) prokino

USA, 2017, 115 Min.
Regie: Sean Baker

Orlando, Florida: Moonee ist erst 6 Jahre alt und hat bereits ein höllisches Temperament. Nur wenige Meilen entfernt vom Eingang zu Disneyworld wächst sie in „The Magic Castle Motel“ an einem vielbefahrenen Highway auf. Jeden Tag versucht Halley, das Leben mit ihrer Tochter auf unkonventionelle Art und Weise zu meistern. Moonee und ihre gleichaltrigen Freunde erklären derweil unter den wachsamen Augen des Motelmanagers Bobby die Welt um sich herum zu einem großen Abenteuerspielplatz… 

„Der beste Film, den sie dieses Jahr sehen werden!“
L.A. TIMES 

„Zauberhaft und hinreißend“
THE N.Y. TIMES

Trailer

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Montags-Kino

Cinema Augustinum
Augenblicke: Gesichter einer Reise

Montag, 20. August 2018

Oscar-nominierter Dokumentarfilm mit poetischen Momenten

(c) weltkino

Frankreich, 2017, 93 Min.
Regie: Agnès Varda und JR

Die 89-jährige Regie-Ikone Agnès Varda und der 33-jährige Streetart-Künstler JR machen sich mit ihrem einzigartigen Fotomobil auf, um Frankreichs Menschen und ihre Geschichten zu entdecken und zu verewigen: in überlebensgroßen Porträts an Fassaden, Zügen und Schiffscontainern. Von der Provence bis zur Normandie widmen sie ihre Kunst den Menschen – sei es dem Briefträger, dem Fabrikarbeiter oder der letzten Bewohnerin eines Straßenzugs im ehemaligen Bergbaugebiet. Landschaften verwandeln sich in Bühnen, Gesichter erzählen von vergessenen Geschichten und aus Blicken werden Begegnungen von Herzlichkeit und Humor.

Nouvelle-Vague-Legende Agnès Varda und Fotograf JR verbindet nicht nur ihre Leidenschaft für Bilder, sondern auch ein feines Gespür für Menschen und die Poesie des Moments. "Augenblicke: Gesichter einer Reise" ist ein filmischer Glücksfall, der mit einer besonderen Leichtigkeit die berührenden Begegnungen einer Reise festhält – genau wie die unwahrscheinliche und zarte Freundschaft, die zwischen den beiden Künstlern entsteht. Der Film hat 2018 eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Dokumentarfilm erhalten.

"Der beste Dokumentarfilm des Jahres."
Rolling Stone

"Warmherzig, wundervoll und weise."
The Guardian

Trailer

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Montags-Kino

Cinema Augustinum
weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Montag, 10. September 2018

Das Dokumentarfilm-Kinophänomen

(c) Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier / Filmagentinnen

Sie wollen ihr Zuhause verlassen, um zu entdecken, was Heimat für andere bedeutet: Das junge Paar Patrick und Gwen zieht mit dem Rucksack gen Osten und weiter bis ganz um die Welt. Die zwei versuchen dabei auch, sich in Verzicht zu üben. Das Ziel ist es, nicht mehr als fünf Euro am Tag auszugeben – und nicht zu fliegen. Jeder zurückgelegte Meter soll mit allen Sinnen wahrgenommen, Grenzen sollen ausgetestet und neben dem Verzicht soll auch der Genuss gelernt werden. Bei jedem Schritt wollen Patrick und Gwen spontan und neugierig bleiben.

Die beiden sind drei Jahre und 110 Tage unterwegs, bewegen sich ausschließlich als Anhalter fort, ob mit Bus, Zug oder Schiff. Am Ende kommen fast 100.000 Kilometer durch Europa, Asien sowie Nord- und Zentralamerika zusammen. Sie kehren zu dritt zurück.

Trailer

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Montags-Kino

DuckTapeTicket

Donnerstag, 13. September 2018

Das Jazz-Streich-Trio 3.0

(c) DuckTapeTicket

 

Paul Bremen - Violine/Viola
Anna-Sophie Dreyer - Viola
Veit Steinmann - Cello

Die drei improvisierenden Musiker Paul Bremen, Anna-Sophie Dreyer und Veit Steinmann definieren den Jazz auf ihre ganz neue, außergewöhnliche Art. Egal, ob eigene Kompositionen oder Arrangements von Stücken aus Jazz, Rock oder Folklore - mit spielerischer Leichtigkeit bewegt sich das Trio in den verschiedensten Genres und adaptiert sie für sich, so dass ein unverkennbarer, einzigartiger Sound entsteht. Die spürbare Spontaneität und die humorvolle Kommunikation reißen das ganze Publikum mit. Es darf alles passieren - die einzige Konstante ist die Neugier der Musiker.

"Die Formation DuckTapeTicket präsentiert den Jazz der Zukunft. Weg von bombastischen Arrangements, virtuosen Spitzfindigkeiten und den scheinbar unbegrenzen Möglischkeiten der Elektronik" - Jörg Konrad, Süddeutsche Zeitung

"Die mutigste und ungewöhnlichste Besetzung der vergangenen Jahre" - Futuresounds Wettbewerb, Leverkusener Jazztage

Band-Homepage

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 12 Euro; ermäßigt 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: DuckTapeTicket

So viel Zukunft war nie - Schlaglichter auf die 60er Jahre
Das Beste aus den 60ern

Samstag, 22. September 2018

Frank Sinatra, Elvis Presley, The Beatles und Udo Jürgens

(c) Wikicommons

Slawa Kaljushny – Gesang
Marina Kaljushny – Klavier
Michael Kaljushny – Klarinette und Moderation

Songs wie „Strangers in the Night“, „Blue Suede Shoes“ oder „Hey Jude“ bescherten Frank Sinatra, Elvis Presley und den Beatles Weltruhm. Die Stars sind bis heute unvergessen. In den 1960er Jahren eroberten sie die Stadt des Glücksspiels, gaben Las Vegas Klasse und Stil. Zur gleichen Zeit feierte Udo Jürgens mit „Merci Cherie“ einen Welthit, der Startschuss zu einer großen internationalen Karriere.
Slawa, Marina und Michael Kaljushny lassen die Melodien einer wunderbaren Zeit wieder auferstehen. Genießen Sie einen Mix aus Swinging Sixties und Nostalgie und lassen Sie sich um ein halbes Jahrhundert zurück versetzen.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Nostalgie-Konzert

Indien - Mystik, Menschen, Maharadschas

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Multivisionsshow mit Pascal Violo

(c) Pascal Violo

Vom legendären Rajasthan über die ewige Stadt Varanasi bis in die unwirklich schönen Backwaters in Kerala spannt sich der Bogen dieser Reise.
Sie führt den Reisejournalisten Pascal Violo über viele Monate durch Wüsten und Urwälder, in Nationalparks und Teeplantagen, in Millionenstädte und abgelegene Dörfer, vor allem aber zu den Menschen dieses einzigartigen Landes.
Am größten Pilgerfest der Erde - dem Kumbh Mela - feiert er mit Millionen Menschen und taucht tief ein in die indische Welt der Religionen und Mythen. Schließlich erreicht er das quirlige Varanasi - die Stadt ist einer der himmelschreiend buntesten, gnadenlos chaotischsten und ungerührt indiskretesten Orte unserer Erde. Hier schlägt das Herz des Hinduismus. Varanasi ist einer der ältesten bewohnten Städte der Welt, das "ewige Feuer" brennt hier bereits seit über 3.500 Jahren ohne Unterbrechung. Täglich kommen Tausende Pilger um die heiligen Waschungen vorzunehmen, jeden Tag gibt es hier 300 Verbrennungen, denn wer am Ganges stirbt, kann das "Rad der Wiedergeburten" beenden, so lautet der hinduistische Glauben. Tagelang streift der Fotograf durch die engen Gassen der Stadt und begegnet Sadhus, Wahrsagern, Musikern und Mönchen, die die mystische Stimmung dieser Stadt ausmachen.
Den Süden des Subkontinents bereist der Reisefotograf gemeinsam mit seiner Familie und erlebt dadurch einen vertrauten und distanzlosen Kontakt zu den Menschen. Da seine Frau Karin fast fließend Tamil, eine der Hauptsprachen Südindiens, beherrscht, öffnen sich der reisenden Familie viele Türen und es entstehen tiefgehende Reportagen. Wochenlang lebt die Familie in den abgeschiedenen Dörfern der Kurumba, Paniya und Kattunayakan Völker. Sie sind die eigentlichen Ureinwohner Südindiens und diese sensiblen Begegnungen bilden einen weiteren Höhepunkt  dieser vielfältigen und persönlichen Reise. In den Bundesstaaten Tamil Nadu und Kerala durchstreifen sie gemeinsam mit ehemaligen Wilderern riesige Nationalparks und beobachten wilde Tiger bevor sie sich eine Auszeit auf einem Hausboot gönnen um die malerischen Backwaters zu erkunden.     

Infos unter www.pascal-violo.at

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 10 Euro; ermäßigt 8 Euro
Veranstaltungsart: Multivisionsshow
Vortragender: Pascal Violo

KNEDL & KRAUT - Die lachlederne Wirtshausmusi

Sonntag, 14. Oktober 2018

Bayerisches Kabarett mit Toni Bartl, Daniel Neuner und Juri Lex

(c) Knedl & Kraut

Die neuen Sterne am Bayerischen Kabaretthimmel kommen ins Augustinum München-Nord! 

„Im Wirtshaus bin i wia z`Haus“ heißt ein alter Spruch. Das haben sich drei urbayerische Musiker zu Herzen genommen und touren in Krachledernen mit ihrer eigenen kleinen, urgemütlichen Wirtsstub’n „to go“ durch die Lande. Im Lauf des Abends schleppen sie über zwei Dutzend Instrumente auf die Bühne und servieren Kabarett und Gstanzl oder eben: Knedl und Kraut.

Toni Bartl, Daniel Neuner und Juri Lex klopfen Sprüch‘ am Stammtisch, singen freche Wirtshauslieder und spielen derart virtuos auf, dass buchstäblich die Hütte wackelt! Krachert und herrlich komisch kommt das daher und vor allem stimmgewaltig. Drei völlig unterschiedliche Charaktere spielen auf und ergänzen sich dabei perfekt.

Die drei Stammtischbrüder haben sich voller Inbrunst dem Kampf gegen das Stammtischsterben verschrieben und lassen die Tradition des Derbleckens, Singens und Musizierens im Wirtshaus auf originelle Art und Weise wieder aufleben. Gekonnt spannen sie auf einem wilden Sammelsurium an Instrumenten einen Bogen zwischen Alt und Neu: nebst Blas- und Quetschinstrumenten wird vom Schaufelcello über die Schubladengitarre bis zur Heugabel-E-Gitarre alles aufgefahren, was tönen kann. 


Die Musikanten 
Toni Bartl „Hannesla“ aus Partenkirchen hatte nach Inszenierung von bereits mehr als einem Dutzend sehr erfolgreicher Programme nun auch die Idee zu Knedl & Kraut. Als Weltmeister der diatonischen Harmonika von 1996 bereichert er das Trio mit seiner Virtuosität. Mehr dazu und viele weitere Infos finden Sie unter www.knedl-kraut.de und www.toni-bartl.de.

Daniel Neuner „Schnitzer“ aus Garmisch ist seit vielen Jahren fester Bestandteil in Toni Bartl´s Programmen. Er verleiht diesen mit seinem witzigen und urbayerischen Charme die ganz besondere Note. Knedl & Kraut ist ihm „wie auf den Leib geschnitten“!

Juri Lex ist ehemaliger Gymnasial- und Waldorfflehrer und stellt seine Talente als Multiinstrumentalist in diversen Shows von Toni Bartl unter Beweis. Der gebürtige Straubinger ist „einer der besten Musiker Bayerns“ (Originalzitat von Hannes Ringelstetter).

Der Vorverkauf startet ab 14. Juni 2018 über unseren Empfang.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 25 Euro; ermäßigt 20 Euro
Veranstaltungsart: Kabarett
Vortragender: Knedl & Kraut

So viel Zukunft war nie - Schlaglichter auf die 60er Jahre
Rudi Dutschke. Die Biographie

Samstag, 27. Oktober 2018

Autorenlesung mit Ulrich Chaussy

(c) Verlagsgruppe Droemer Knaur

"Achtundsechzig" ist in der Bundesrepublik mit dem Namen Rudi Dutschke verbunden. Er war Gesicht und Stimme der deutschen Studentenbewegung, repräsentierte Aufbruch und Generationenkonflikt wie kein zweiter. Ulrich Chaussy kennt Dutschke wie kaum ein anderer. Seine Biographie zeichnet das spannende Bild eines mitreißenden Menschen, dem nur wenige Jahre öffentlichen Wirkens gegönnt waren, bis ein Rechtsradikaler ihn bei einem Attentat schwerst verletzte.
Niemand anders hat der 68er-Bewegung so sehr seinen Stempel aufgedrückt wie Rudi Dutschke (1940-1979). Mit ihm ist die Revolte der Studenten mehr als nur verbunden – seine individuelle Biografie ist mit dem Verlauf einer kollektiven Bewegung eins geworden insbesondere durch das Attentat vom Gründonnerstag 1968, das er nur um Haaresbreite überlebte und an dessen Spätfolgen er schließlich starb.

Ulrich Chaussy kennt Rudi Dutschke wie kein zweiter Biograph. Er hat mit allen wichtigen Zeitzeugen gesprochen, hat alle relevanten Archive ausgewertet, als Ergebnis seiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit Dutschke und 68 legt er diese komplett neu bearbeitete und erweiterte Biographie vor.

Ort: Simeonskapelle
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart: Autorenlesung
Vortragender: Ulrich Chaussy

Fly Magic - Timo Vollbrecht & Quartett

Mittwoch, 28. November 2018

Eine aufstrebende New Yorker Jazzband mit Chillfaktor

(c) Timo Vollbrecht

Wo könnte man sich als Musiker besser bekannt machen als in New York? Das dachte sich auch Saxophonist Timo Vollbrecht. Während seines Studiums in Berlin entschied er sich über ein Stipendium 2010 seine Studien im Mekka der Jazzmusik mit renommierten Künstlern wie Joe Lovano oder Mark Turner auszubauen.
Drei Jahre später gründete er bereits seine eigene Jazzband – Fly Magic – bestehend aus vier Mitgliedern. „Wir vermitteln das Gefühl des Fliegens und wir versuchen eine Magie zu erzeugen“, erklärte Timo in einem Interview von Deutschlandradio Kultur.

Inspiriert von Jazz-Legenden wie John Coltrane, Sonnie Rollins oder Wayne Shorter finden sich in ihrer Musik außerdem Einflüsse aus Postrock, Indierock und Minimalismus. Auch Flamenco Einflüsse sind mit dabei und Grund dafür, warum auch die Gitarre, gespielt von seinem besten Freund und Studienpartner Keisuke Matsuno, eine große Rolle neben dem Saxophon spielt. Zu den weiteren Mitgliedern gehören der Australier Sam Anning und Jason Burger an Schlagzeug und Kontrabass. Matthias Pichler und Sebastian Merk übernehmen ihren Part für Konzerte in Europa.

Die Richtung der Band erstreckt sich vielseitig von Independent über Klassik bis hin zur Avantgarde. Ein Lieblingsstück der Band „Slothchops“ ist ebenfalls ihre Attitude und „sloth“, zu Deutsch „Faultier“, ihr absolutes Lieblingstier. Mit anderen Worten – sie gehen es gechillt an und lieben es, wenn sich die Musik langsam entwickelt.

timo-vollbrecht.squarespace.com

Ort: tba
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 12 Euro; ermäßigt 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Timo Vollbrecht & Quartett

Jazzduo Ladybird

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Die schönsten Schlager der 30er Jahre

(c) Jazzduo Ladybird

Sarah Mettenleiter - Gesang und Klavier 
Antonia Dering - Gesang und Kontrabass

"Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre! Der Wind hat mir ein Lied erzählt! Dein ist mein ganzes Herz!" ... das Jazzduo Ladybird zwitschert die schönsten Schlager der 30er Jahre:
Inspiriert von verführerischen Ikonen und berührt von tragischen Schicksalen widmen sie sich der aufregensten Zeit in der Geschichte des stilvollen Schlagers. Lieder von Sünde und Sehnsucht, Lust und Einsamkeit, vertont von vertriebenen und verbotenen Künstlern und Komponisten, gesungen von Nazi-Lieblingen und Verfolgten.

"Dabei hat ihr Auftritt hinreißenden Charme: Sie singen und musizieren superb. Ihre Präsenz ist bestechend, ihr musikalischer Vortrag berührend. Fein, voller Zartheit und Feingefühl erklingt die Musik, die sie machen, zugleich voller rhythmischer Kraft. Das Sentiment der Lieder treffen die beiden, obgleich sie nicht einfach nachsingen, sondern den Schlagern einen eigenen jazzigen Groove verleihen... Es war kein dramatischer Abend, im Gegenteil. Der Abend war leicht. Aber er hatte Tiefgang - nicht allein wegen der Geschichten, die erzählt wurden, sondern vor allem ob der großen musikalischen Qualität der beiden Frauen. Prädikat: unbedingt empfehlenswert."
- Peter Kees, Süddeutsche Zeitung 

www.jazzduoladybird.de/about.php

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 12 Euro; ermäßigt 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Jazzduo Ladybird
Kultur-Seniorenresidenz-Muenchen-Nord

Augustinum München-Nord

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