Kulturveranstaltungen

Kultur und Geselligkeit

Unser abwechslungsreiches Kulturprogramm genießt bei unseren Bewohnern einen hohen Stellenwert. Gerne laden wir Sie zu unseren nächsten Veranstaltungen ein.

Kontakt zum Kulturreferat

Kirsten Franke
Tel.: 07532 / 44 26 - 18 50

Der aktuelle Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Meersburg

Auf den Spuren von Friedrich Schiller

Mittwoch, 26. September 2018

Dia-Vortrag mit Dr. Renate Kiesow

© Anton Graff

Die Freiheitsbewegung der 1968er steht in der langen Reihe von Auflehnungen gegen Macht und Gewalt. Den dramatischen Auseinandersetzungen seiner Zeit hat der wortgewaltige Friedrich Schiller mutigen Ausdruck verliehen. Der Vortrag seinen Spuren.

Die Heimat Friedrich Schillers ist Schwaben. Seine Schul-und Studienjahre verbrachte er im Raum Stuttgart. Die Wanderjahre führten ihn über Mannheim nach Sachsen und Thüringen. Seine Meisterwerke schuf er in Jena und Weimar.

Mit Bildern, die diesem Lebensweg folgen, zeigt der Vortrag Schillers Werden und Wachsen sowie das Entstehen seiner berühmten Werke im Kreise bedeutender Zeitgenossen.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 5 Euro, 7 Euro (Gäste)

"An die ferne Geliebte", Balladen und Prometheus : ein romantischer Liederabend

Freitag, 28. September 2018

Konzert mit Maharani Chakrabarti und Thomas Gropper

Foto: Thomas Gropper

Thomas Gropper, Gesang

Maharani Chakrabarti, Piano

 

Thomas Gropper, Konzertsänger mit weitem Aktionsradius und Leiter der Birnauer Kantorei, gestaltet mit Pianistin Maharani Chakrabarti wieder einen Liederabend. Diesmal stehen Ludwig van Beethovens einziger Liederzyklus "An die ferne Geliebte" und ausgewählte Balladen von Carl Loewe ( darunter "Erlkönig", "Die Uhr" und "Herr Oluf" ) auf dem Programm sowie im zweiten Teil Werke zum Thema "Prometheus" : Vertonungen des Goethe-Gedichts von Reichardt, Schubert und Wolf sowie weitere Lieder zu diesem Mythos. 

 

 

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 12 Euro, 16 Euro (Gäste)

Die 68er und die Kunst

Dienstag, 2. Oktober 2018

Vortrag mit Kunsthistorikerin Juliane Nagy

© Ronald Feldman Fine Arts

50 Jahre ist es nun her, dass die "68er" die Welt ein Stück veränderten! Der kritische Blick auf die Politik, die Ablehnung der Rüstung und die Auflehnung gegen Autoritäten, die Selbstbestimmung der Frauen waren zentrale Themen. Aber nicht nur in Politik und Gesellschaft, auch in Musik und Literatur hatte die Bewegung großen Einfluss, der bis heute noch zu spüren ist. Wie sieht dies aber mit der bildenden Kunst aus? Welchen Einfluss hatte diese Bewegung auf die bildende Kunst? Welche Kunstwerke entstanden in dieser Auseinandersetzung? Fragen rund um die Bildende Kunst und den 68'ern soll im Vortrag nachgegangen werden.

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 5 Euro, 7 Euro (Gäste)

Ganz bei mir

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Klavierkonzert mit Peter Adamek

Foto: privat

Der Musiker Peter Adamek verwandelt im wahrsten Sinne seine innerste Gefühlswelt in Musik und bringt sie über die Klaviertasten emotional an die Oberfläche und ins Leben. Entstanden sind pure, zeitlose und einfühlsame Musikstücke am Piano, die zum Innehalten und Meditieren anregen. Inspiriert ist er durch die Art-Rockmusik seiner Generation wie John Lennon/Beatles, Toto, Roger Hodgson/Supertramp, Stevie Wonder, Pink Floyd oder Alan Parson. Durch seine großteils ruhig gehaltene und tiefgründige Konzeptmusik beweist der Künstler, dass auch von Rockmusikern spannende Klang-Gratwanderungen direkt aus dem Herzen und der Seele kommen können. Er bewegt sich mit seiner Musik zwischen den Welten von Jazz, Pop und Klassik, zwischen einem stetigen Suchen nach der natürlichen Harmonie und Schönheit von Dur- und Molltönen. Seine Empfindungen und Lebenserfahrungen drückt er über seine kraftvollen und expressiven Klavier-Kompositionen aus. „Ganz bei mir“ ist das Ankommen bei sich selbst und das Finden des eigenen Lebensweges. Die Musikstücke wie „Sphärische Augenblicke“, „Sehnsucht“ oder „Dein Herzschlag“ werden zu einer romantisch-inspirierenden Erlebnisreise für den Zuhörer. So kann sich diese Klangreise zu einer Brücke zwischen den Herzen des Musikers und seiner Zuhörer entfalten.

Peter Alexander Adamek wurde 1955 in Bad Mergentheim geboren. Nach kaufmännischer Ausbildung sowie 20-jährigen Tätigkeit im Kultur- und Tourismusbereich wagte er im Jahr 2000 den Sprung zum Freischaffenden Künstler in den Bereichen Musikkomposition/Klavier und Bildende Kunst/Abstrakt-naturalistische Malerei. 2011 Veröffentlichung seiner Musik-CD "Ganz bei mir" sowie Beginn seiner modern-poetischen Konzertreihe.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 10 Euro, 12 Euro (Gäste)

Der Kontrabass

Dienstag, 9. Oktober 2018

Tragikomisches Ein-Mann-Stück von Patrick Süskind

© Hajo Mans

Schauspieler: Hajo Mans

Regie: Rena Zieger

Ein Mann und sein Instrument, allein in seinem schallisolierten Appartement. Der namenlose und hoffnungslos neurotische Kontrabassist hockt in seiner Wohnung und wartet auf den Auftritt am Abend. Wagners „Rheingold“ wird es geben vor dem Ministerpräsidenten in der ersten Reihe. Aber wichtiger noch: Sarah wird da sein, die Sopranistin, in die er sich verliebt hat. Allerdings weiß die Auserwählte bis jetzt weder von seinen Gefühlen noch von seiner Existenz. Und das ist das Problem. Wer nimmt schon einen Kontrabassisten am dritten Pult in der letzten Reihe eines Orchesters wahr? Die Zeit ist reif für eine Abrechnung, mit den Solisten und Dirigenten, mit rücksichtslosen Komponisten, mit einer Welt, die ihn weder beachtet noch versteht, und vor allem mit diesem monströsen Instrument, das ihn permanent nur behindert. Was der Musiker von sich gibt, ist der sarkastische Aufschrei eines frustrierten Einzelgängers. Hinter seinen kenntnisreichen Ausführungen versteckt sich eine Lebensbeichte, die erschüttern müsste, wenn sie nicht zum Lachen wäre.

Eindringlich verkörpert der Schauspieler Hajo Mans den vereinsamten, mäßig begabten, an seiner Lebenssituation zweifelnden Kontrabassisten mit starker Präsenz und versteht es, die witzigen Momente einfühlsam hervorzuzaubern. Dabei schwankt der Zuschauer zwischen Mitgefühl und Amüsiertheit, zwischen Nachdenken und Neugier, zwischen Empathie und Ablehnung.

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 10 Euro, 12 Euro (Gäste)

„Als Europa in Flammen stand“ – der dreißigjährige Krieg

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Vortrag mit Jörg Seyfried

Foto: Marodierende Soldaten, Sebastian Vrancx 1647

Vor 400 Jahren begann einer der verheerendsten Kriege in Europa, der 30 Jahre dauerte und eine der schlimmsten Zeiten in der europäischen Geschichte darstellt. Sehr oft wird dieser Krieg als Religions- oder Konfessionskrieg dargestellt, bei dem es um die Macht der Kirchen und ihr Herrschaftsgebiet ging. Doch im Hintergrund spielten ganz andere Interessen eine Rolle. Gerade im süddeutschen Raum hat dieser Krieg Spuren hinterlassen. Der Referent wird die Entstehung, den Verlauf und die Folgen dieses Krieges aufzeigen und der Frage nachgehen, ob man diesen Krieg als einen Religionskrieg bezeichnen kann.

In Kooperation mit der VHS Bodenseekreis

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 4 Euro, 6 Euro (Gäste)

Abenteuer Antarktis – Mit dem Segelschiff in die Antarktis

Dienstag, 16. Oktober 2018

Eine Live-Audiovision von Dieter Hadamitzky

© Dieter Hadamitzky

Dieter Hadamitzky erzählt als "Landratte" von seinen Ängsten und Befürchtungen vor der Überfahrt im Anblick der nur 56 Meter langen Bark im Hafen von Ushuaia auf Feuerland. "Ich habe mich kaum mit dem Wirrwarr aus 24 Segeln und 5,5 Kilometer Seilen etwas vertraut gemacht, da passieren wir schon Kap Hoorn und segeln hinaus auf eines der stürmischsten Meere der Welt - die Drake Passage", berichtet er. Die See ist mit acht Windstärken "kabbelig" und so lernt er zwei Drittel der Crew, binnen Minuten von der Seekrankheit dahingerafft, erst nach der Überfahrt kennen.

Hadamitzky beschreibt slapstickhafte Szenen beim nächtlichen einarmigen Ankleiden für die "watches" oder der ungewollten Jonglage mit heißen Suppen auf einem stark krängenden Segelschiff. Die Antarktis empfängt ihre Besucher mit magischem Licht - der Himmel leuchtet grau-violett, wechselt ins Türkis mit einigen Sprenkeln von Smaragd; das Eis changiert von Weiß in alle Blautöne. Stundenlang trotzt Dieter Hadamitzky der Kälte an Deck in der Sorge, etwas zu verpassen. Er erfreut sich an "springenden" Buckelwalen. Mit sogenannten Zodiacs landen sie in selten angelaufenen Buchten und treffen auf Seelöwen, die nicht auf Besuch eingestellt sind. Das Adeliepinguin-"Model Scarlett", mit verführerischen, weiß umrandeten Augen, führt die Besucher durch ihre "Stadt" mit tausenden von Artgenossen.

Dieser faszinierende Vortrag "Mit dem Segelschiff in die Antarktis" wurde auf dem renommierten Abenteuer- und Reisefestival "el mundo" mit dem 3. Platz für "Bester Gesamtvortrag" ausgezeichnet.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 5 Euro, 8 Euro (Gäste)

Cinema Augustinum
Erika Pluhar - Trotzdem. Mein Leben.

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Dokumentarfilm, Deutschland 2014,Dauer: ca. 90 Min.

© Erika Pluhar

Regie und Buch: Sigrid Faltin

Schauspielerin, Autorin, Sängerin, Sexsymbol und Vorzeigefrau - das war und ist Erika Pluhar. „Der Spagat von einer Femme Fatale zu einer Emanze“, sagt sie heute augenzwinkernd, „das ist mir in einem einzigen Frauenleben gelungen“. Für sie gibt es zwei Begriffe, die das Alter kennzeichnen: „Nicht mehr“ und „Trotzdem“. Einsicht und Aufbegehren - das ist die kluge, intellektuelle, politisch engagierte Erika Pluhar!

In „Trotzdem. Mein Leben“ tritt Erika Pluhar zum letzten Mal vor die Kamera und öffnet ihr Haus in Wien-Grinzing, wo sie seit fast 40 Jahren wohnt. Der Dokumentarfilm erzählt die Veränderung dieser Frau von der blonden Schönheit zur Bestsellerschriftstellerin. Erika Pluhar spricht mit Freunden, prominenten Weggefährten und Familienangehörigen. Dabei geht es um die Erfolge, aber auch die dunklen Kapitel in ihrem Leben, die sie zu der Frau gemacht haben, die sie heute ist.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 4 Euro, 6 Euro (Gäste)

Zeiten des Umbruchs
Rudi Dutschke. Die Biographie

Dienstag, 23. Oktober 2018

Lesung mit Ulrich Chaussy

©Shantan Kumarasamy - with-light.com

"Achtundsechzig" ist in der Bundesrepublik mit dem Namen Rudi Dutschke verbunden. Er war Gesicht und Stimme der deutschen Studentenbewegung, repräsentierte Aufbruch und Generationenkonflikt wie kein zweiter. Ulrich Chaussy kennt Dutschke wie kaum ein anderer. Seine Biographie zeichnet das spannende Bild eines mitreißenden Menschen, dem nur wenige Jahre öffentlichen Wirkens gegönnt waren, bis ein Rechtsradikaler ihn bei einem Attentat schwerst verletzte.
Niemand anders hat der 68er-Bewegung so sehr seinen Stempel aufgedrückt wie Rudi Dutschke (1940-1979). Mit ihm ist die Revolte der Studenten mehr als nur verbunden – seine individuelle Biografie ist mit dem Verlauf einer kollektiven Bewegung eins geworden insbesondere durch das Attentat vom Gründonnerstag 1968, das er nur um Haaresbreite überlebte und an dessen Spätfolgen er schließlich starb.
Ulrich Chaussy kennt Rudi Dutschke wie kein zweiter Biograph. Er hat mit allen wichtigen Zeitzeugen gesprochen, hat alle relevanten Archive ausgewertet, als Ergebnis seiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit Dutschke und 68 legt er diese komplett neu bearbeitete und erweiterte Biographie vor.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 5 Euro, 8 Euro (Gäste)

Danzas del Mundo - Tänze der Welt

Dienstag, 30. Oktober 2018

Gitarrenmusik und Tanz mit Sophie Julie und Roger Tristao Adao

© René Bolcz

Zwei Tanzformen haben sich über den gesamten Erdball ausgebreitet. Der spanische Flamenco und der argentinische Tango. Fandango – eine Form des Flamenco – steht hier als Synonym für diese ausdrucksstarke Tanzform.

Die französische Tänzerin Sophie Julie tanzt einige dieser Tänze zur Musik des Gitarristen Roger Tristao Adao. Aber die beiden beschränken sich nicht nur auf diese zwei Formen. Eine Samba kann ebenso getanzt werden wie die Musik der Komponisten Isaac Albèniz, F. Tarrega oder Gaspar Sanz. Mit klassischer sowie Ausbildung in modernen Stilen spürt Sophie Julie dem emotionalen Gehalt der Stücke nach und setzt diese in Bewegung um. Bei den meisten Stücken ergibt sich dadurch noch eine ganz neue künstlerische Ebene.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 10 Euro, 12 Euro (Gäste)

Heimatrevier

Dienstag, 6. November 2018

Vernissage zur Werkschau von Fotograf Holger Spiering

Mondfinsternis in Hagnau, © Holger Spiering

Atemberaubende Bodenseefotografien!  Holger Spiering hat sich seit Jahren einen Namen als Bodenseefotograf gemacht, der in seinem Heimatrevier rund um den Bodensee seltene Wetterkonstellationen oder Perspektiven einfängt. Dies gelingt ihm häufig in Gestalt der am Bodensee in Vollendung auftretenden Restlichtstimmungen und durch ästhetisches In-Szene-Setzen von Formen und Strukturen. Himmel und Erde bzw. Wasser bilden eine Einheit, und selbst bei ansonsten bedrohlichen Unwetterszenarien schwebt über allem eine fast unwirkliche Schönheit. Spierings Aufnahmen spiegeln die Urgewalt, aber auch die Schönheit der Natur und speziell der Wasserlandschaft am Bodensee wider.

Der Künstler präsentiert Ihnen im Galerieflur des Augustinum Meersburg seine in bestechender Perfektion ausgearbeiteten Fotografien.Täglich haben Sie die Möglichkeit, einfach nur zu staunen oder aber zur Dekoration der eigenen Räumlichkeiten, als Sammelobjekt, Erinnerung oder als edles Geschenk eines dieser unvergleichlichen Originale zu erstehen.

Mehr unter www.bodenseefotografie.de      

Die Ausstellung wird im Galerieflur des Augustinum Meersburg bis zum 03.01.2019 zu sehen sein und ist öffentlich und kostenfrei zugänglich.

 

Ort: Galerieflur
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: frei

Ich bin nicht Heinz Ehrhardt!

Donnerstag, 8. November 2018

Ein musikalischer Abend von und mit Claudia Zimmer und Herwig Rutt

© Claudia Zimmer

Der Unterhaltungskünstler Heinz Erhardt ist heute Kult. Er war nicht nur Komiker Nummer Eins der Wirtschaftswunder-Ära, er liebte auch die Musik...

... und wäre am liebsten Pianist geworden. Das klappte aber nicht, und zum Glück hatte er schon im zarten Kindesalter fleißig Verse geschrieben, die sich „sogar ab und zu hinten reimten.“ Diese Unart mit Biss wurde zur Triebfeder seiner wirklichen Berufung. Denn das Sprungbrett zum Erfolg eines Künstlers ist bekanntlich hart gefedert, und auch ihm verlangte es vielseitige Kapriolen ab. Was sich sonst noch zutrug im Leben des pfiffigen Schelms, seit er das Licht des Kreißsaals erblickte???

Das bringen Claudia Zimmer und Herwig Rutt im unterhaltsamen Wechselspiel mit Sprachwitz, seinen besten Gedichten, Chansons und spritzigen Klaviereinlagen auf die Bühne.

Schmunzeln garantiert!

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: Eintritt: 8 Euro, 10 Euro (Gäste)

Russische Märchen

Dienstag, 13. November 2018

Klavierkonzert mit Tamara Shpiljuk

© Tamara Shpiljuk

Das Klavierkonzert mit der Pianistin Tamara Shpiljuk ist russischer Musik gewidmet. Immer wieder sind es die Fantasien von der russischen Seele, die die Deutschen bewegen. Wir lesen und sehen Reportagen über Sibirien, den Baikalsee, die großen Flüsse, die weiten Landschaften samt den Menschen, die dort leben. Das Konzert will versuchen, uns das Geheimnis Russland näher zu bringen. Es ist eine Hommage an Russland und seine Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts. Eines der Höhepunkte sind dabei Tschaikowskys Jahreszeiten. Musikstücke von wunderbarer Melodik, die den Zuhörer im Reigen durch das Jahr führen und Bilder von romantischen Landschaften in uns hervorrufen.Wir hören weiche Klänge in der Barcarolle, die an Sommernächte im Juni erinnern lassen. Wir hören die Fülle des Herbstes im Oktober und das Schlittenklingeln in der Troika im November. Und schließlich – anders als in Deutschland – typisch russisch, einen Walzer zu Weihnachten.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 10 Euro, 12 Euro (Gäste)

„Island & Grönland – Naturparadiese des Nordens“

Mittwoch, 28. November 2018

3D-Multivisionsvortrag mit Stephan Schulz

© Stephan Schulz

Feuerball und Eisland zugleich, sind Island und Grönland vor allem Reiseziele für Naturliebhaber. Per Auto, Fahrrad und zu Fuß hat der 3D Fotograf Stephan Schulz beide Inseln zu allen Jahreszeiten besucht und auf dem Rücken von Islandpferden ritt er über die Hochlandwüste des Sprengisandur.

In humorvollen Erzählungen beschreibt er, wie er sich sich mit dem Fahrrad auf z.T. fürchterlichen Wellblechpisten durchs Hochland kämpft, auf denen das Furten von eiskalten Gletscherflüssen noch den angenehmsten Teil darstellt oder wie er im Winter im Niemandsland auf der total vereisten Ringstraße befürchten muß, von einer Orkanböe mit dem Auto von der Straße geweht zu werden...

Die klare Luft und die intensiven Farben ließen Stephan Schulz diese Inseln auch immer wieder per Hubschrauber, Flugzeug und Drohne in spektakulären Aufnahmen aus der Luft dokumentieren.

Auch unter Wasser offenbarten sich für ihn dort wahre Schätze: Er tauchte mit riesigen Buckelwalen und  erlebte das mit 120m Sichtweite klarste Wasser der Welt. Per Hundeschlitten fuhr er mit Eistauchausrüstung über den zugefrorenen Sermilikfjord um in -3 Grad kaltem Wasser im Eis eingefrorene Eisberge unter der Eisdecke zu betauchen.

Bei all diesen Naturschätzen beleuchtet Stephan Schulz aber auch kritische Themen wie Walfang, oder Massentourismus.

Auf seiner Reise lernte er auch einige ungewöhnliche Menschen kennen: Da ist der enthusiastische Fußballmoderator Gummi Ben oder der Eishai verarbeitende Hildibrandur, für den der etwas gewöhnungsbedürftige Geschmack dieses Fisches eine Delikatesse darstellt. In Grönland begegnete er den Inuit für die der Klimawandel und der Einzug der westlichen Lebensweise einen drastischen Kulturschock und Identitätsverlust bedeutete.

Tauchen Sie ein in einen überwältigenden 3D-Bilderrausch – ein plastisches visuelles Erlebnis, welches im Bereich der Live-Reportage einzigartig im deutschsprachigen Raum ist!

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 8 Euro, 10 Euro (Gäste), inkl. 3D-Brille

Augustinum Meersburg

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Kurallee 18
88709 Meersburg

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