Kulturveranstaltungen

Kultur und Geselligkeit

Unser abwechslungsreiches Kulturprogramm genießt bei unseren Bewohnern einen hohen Stellenwert. Gerne laden wir Sie zu unseren nächsten Veranstaltungen ein.

Kontakt zum Kulturreferat

Kirsten Franke
Tel.: 07532 / 44 26 - 18 50

Der aktuelle Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Meersburg

Open-Air
Maritimes Abendkonzert

Donnerstag, 30. August 2018

Soirée mit den Bodensee Shantymen

Foto: Ulrich Behncke

Die Geschichte der Shantymen begann im Jahre 2002 mit der Gründung des Chores. Aus den Anfängen entwickelte sich ein umfangreiches Repertoire aus Seemannslieder, Shanties und Seasongs.

Mittlerweile sind die Bodensee-Shantymen 20 Mann stark: alles engagierte Musiker, die sich aus ehemaligen Seeleuten und Landratten der unterschiedlichsten Berufsgruppen zusammengefunden haben.

Kommen Sie mit an Bord – der musikalische Leiter Andreas Thiemann hat für Sie eine abwechslungsreiche Mischung aus Shanties, Seasongs, Seemannslieder und maritimen Oldies zusammengestellt.

Ort: Terrasse (Unter den Platanen)
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: frei, Spenden erbeten

„ Als Europa in Flammen stand“ – der dreißigjährige Krieg

Dienstag, 11. September 2018

Vortrag mit Jörg Seyfried

Marodierende Soldaten, Sebastian Vrancx 1647

Vor 400 Jahren begann einer der verheerendsten Kriege in Europa, der 30 Jahre dauerte und einer der schlimmsten Zeiten in der europäischen Geschichte darstellt. Sehr oft wird dieser Krieg als Religions- oder Konfessionskrieg dargestellt, bei dem es um die Macht der Kirchen und ihr Herrschaftsgebiet ging. Doch im Hintergrund spielten ganz andere Interessen eine Rolle. Gerade im süddeutschen Raum hat dieser Krieg Spuren hinterlassen. Der Referent wird die Entstehung, den Verlauf und die Folgen dieses Krieges aufzeigen und der Frage nachgehen, ob man diesen Krieg als einen Religionskrieg bezeichnen kann.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 4 Euro, 6 Euro (Gäste)

Sounds der 1960er
A Beatles Night

Mittwoch, 19. September 2018

Eine akustische und visuelle Reise in die Zeit der Beatles

Foto: Bruno Hipp

1966 geben die Beatles ihr letztes öffentliches Konzert und arbeiten danach nur noch in den berühmten Apple-Studios in London. 1970 trennt sich das berühmte Quartett – die Welt ist schockiert. 40 Jahre später drehen 6 Musiker und zwei Media-Spezialisten aus der Bodenseeregion die Zeit zurück und lassen die Beatles wieder auferstehen. Stil- und soundsicher unternehmen sie mit ihrem Publikum eine Zeitreise in die Vergangenheit, eine „Magical Mystery Tour“ von „A Hard Days Night“ bis „Yesterday“.

Von den rockigen Anfängen der Beatles im Hamburger Star-Club bis zur Zeit des Flower-Power und noch darüber hinaus wird nichts ausgelassen. Absolut handgemacht und mit Instrumenten aus der damaligen Zeit kommen die Musiker von A BEATLES NIGHT dem Sound der Beatles erstaunlich nahe. Neben dem legendären Höfner-Bass werden auch Gretsch- oder Rickenbacker-Gitarren gespielt.

A BEATLES NIGHT sind Beatles-Hits zum Tanzen, Mitsingen und Genießen.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 12 Euro (Gäste), limitiertes Platzangebot, Kartenreservierung unter Tel. 07532- 4426 1850

Cinema Augustinum
Loving Vincent

Donnerstag, 20. September 2018

Biografie/Animationsfilm, Großbritannien/Polen 2017, 95 Minuten

Foto: Weltkino

Regie: Dorota Kobiela, Hugh Welchman

Darsteller: Douglas Booth, Saoirse Ronan u.a.

Ein Jahr nach dem Tod Vincent van Goghs taucht plötzlich ein Brief des Künstlers an dessen Bruder Theo auf. Der junge Armand Roulin erhält den Auftrag, den Brief auszuhändigen. Zunächst widerwillig macht er sich auf den Weg, doch je mehr er über Vincent erfährt, desto faszinierender erscheint ihm der Maler, der zeit seines Lebens auf Unverständnis und Ablehnung stieß. War es am Ende gar kein Selbstmord? Entschlossen begibt sich Armand auf die Suche nach der Wahrheit.

"Loving Vincent" erweckt die einzigartigen Bilderwelten van Goghs zum Leben: 125 Künstler aus aller Welt kreierten mehr als 65.000 Einzelbilder für den ersten vollständig aus Ölgemälden erschaffenen Film. Entstanden ist ein visuell berauschendes Meisterwerk, dessen Farbenpracht und Ästhetik noch lange nachwirken.

 

 

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 4 Euro, 6 Euro (Gäste)

Auf den Spuren von Friedrich Schiller

Mittwoch, 26. September 2018

Dia-Vortrag mit Dr. Renate Kiesow

© Anton Graff

Die Freiheitsbewegung der 1968er steht in der langen Reihe von Auflehnungen gegen Macht und Gewalt. Den dramatischen Auseinandersetzungen seiner Zeit hat der wortgewaltige Friedrich Schiller mutigen Ausdruck verliehen. Der Vortrag seinen Spuren.

Die Heimat Friedrich Schillers ist Schwaben. Seine Schul-und Studienjahre verbrachte er im Raum Stuttgart. Die Wanderjahre führten ihn über Mannheim nach Sachsen und Thüringen. Seine Meisterwerke schuf er in Jena und Weimar.

Mit Bildern, die diesem Lebensweg folgen, zeigt der Vortrag Schillers Werden und Wachsen sowie das Entstehen seiner berühmten Werke im Kreise bedeutender Zeitgenossen.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 5 Euro, 7 Euro (Gäste)

"An die ferne Geliebte", Balladen und Prometheus : ein romantischer Liederabend

Freitag, 28. September 2018

Konzert mit Maharani Chakrabarti und Thomas Gropper

Foto: Thomas Gropper

Thomas Gropper, Gesang

Maharani Chakrabarti, Piano

 

Thomas Gropper, Konzertsänger mit weitem Aktionsradius und Leiter der Birnauer Kantorei, gestaltet mit Pianistin Maharani Chakrabarti wieder einen Liederabend. Diesmal stehen Ludwig van Beethovens einziger Liederzyklus "An die ferne Geliebte" und ausgewählte Balladen von Carl Loewe ( darunter "Erlkönig", "Die Uhr" und "Herr Oluf" ) auf dem Programm sowie im zweiten Teil Werke zum Thema "Prometheus" : Vertonungen des Goethe-Gedichts von Reichardt, Schubert und Wolf sowie weitere Lieder zu diesem Mythos. 

 

 

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 12 Euro, 16 Euro (Gäste)

Ganz bei mir

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Klavierkonzert mit Peter Adamek

Foto: privat

Der Musiker Peter Adamek verwandelt im wahrsten Sinne seine innerste Gefühlswelt in Musik und bringt sie über die Klaviertasten emotional an die Oberfläche und ins Leben. Entstanden sind pure, zeitlose und einfühlsame Musikstücke am Piano, die zum Innehalten und Meditieren anregen. Inspiriert ist er durch die Art-Rockmusik seiner Generation wie John Lennon/Beatles, Toto, Roger Hodgson/Supertramp, Stevie Wonder, Pink Floyd oder Alan Parson. Durch seine großteils ruhig gehaltene und tiefgründige Konzeptmusik beweist der Künstler, dass auch von Rockmusikern spannende Klang-Gratwanderungen direkt aus dem Herzen und der Seele kommen können. Er bewegt sich mit seiner Musik zwischen den Welten von Jazz, Pop und Klassik, zwischen einem stetigen Suchen nach der natürlichen Harmonie und Schönheit von Dur- und Molltönen. Seine Empfindungen und Lebenserfahrungen drückt er über seine kraftvollen und expressiven Klavier-Kompositionen aus. „Ganz bei mir“ ist das Ankommen bei sich selbst und das Finden des eigenen Lebensweges. Die Musikstücke wie „Sphärische Augenblicke“, „Sehnsucht“ oder „Dein Herzschlag“ werden zu einer romantisch-inspirierenden Erlebnisreise für den Zuhörer. So kann sich diese Klangreise zu einer Brücke zwischen den Herzen des Musikers und seiner Zuhörer entfalten.

Peter Alexander Adamek wurde 1955 in Bad Mergentheim geboren. Nach kaufmännischer Ausbildung sowie 20-jährigen Tätigkeit im Kultur- und Tourismusbereich wagte er im Jahr 2000 den Sprung zum Freischaffenden Künstler in den Bereichen Musikkomposition/Klavier und Bildende Kunst/Abstrakt-naturalistische Malerei. 2011 Veröffentlichung seiner Musik-CD "Ganz bei mir" sowie Beginn seiner modern-poetischen Konzertreihe.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 10 Euro, 12 Euro (Gäste)

Der Kontrabass

Dienstag, 9. Oktober 2018

Tragikomisches Ein-Mann-Stück von Patrick Süskind

© Hajo Mans

Schauspieler: Hajo Mans

Regie: Rena Zieger

Ein Mann und sein Instrument, allein in seinem schallisolierten Appartement. Der namenlose und hoffnungslos neurotische Kontrabassist hockt in seiner Wohnung und wartet auf den Auftritt am Abend. Wagners „Rheingold“ wird es geben vor dem Ministerpräsidenten in der ersten Reihe. Aber wichtiger noch: Sarah wird da sein, die Sopranistin, in die er sich verliebt hat. Allerdings weiß die Auserwählte bis jetzt weder von seinen Gefühlen noch von seiner Existenz. Und das ist das Problem. Wer nimmt schon einen Kontrabassisten am dritten Pult in der letzten Reihe eines Orchesters wahr? Die Zeit ist reif für eine Abrechnung, mit den Solisten und Dirigenten, mit rücksichtslosen Komponisten, mit einer Welt, die ihn weder beachtet noch versteht, und vor allem mit diesem monströsen Instrument, das ihn permanent nur behindert. Was der Musiker von sich gibt, ist der sarkastische Aufschrei eines frustrierten Einzelgängers. Hinter seinen kenntnisreichen Ausführungen versteckt sich eine Lebensbeichte, die erschüttern müsste, wenn sie nicht zum Lachen wäre.

Eindringlich verkörpert der Schauspieler Hajo Mans den vereinsamten, mäßig begabten, an seiner Lebenssituation zweifelnden Kontrabassisten mit starker Präsenz und versteht es, die witzigen Momente einfühlsam hervorzuzaubern. Dabei schwankt der Zuschauer zwischen Mitgefühl und Amüsiertheit, zwischen Nachdenken und Neugier, zwischen Empathie und Ablehnung.

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 10 Euro, 12 Euro (Gäste)

Abenteuer Antarktis – Mit dem Segelschiff in die Antarktis

Dienstag, 16. Oktober 2018

Eine Live-Audiovision von Dieter Hadamitzky

© Dieter Hadamitzky

Dieter Hadamitzky erzählt als "Landratte" von seinen Ängsten und Befürchtungen vor der Überfahrt im Anblick der nur 56 Meter langen Bark im Hafen von Ushuaia auf Feuerland. "Ich habe mich kaum mit dem Wirrwarr aus 24 Segeln und 5,5 Kilometer Seilen etwas vertraut gemacht, da passieren wir schon Kap Hoorn und segeln hinaus auf eines der stürmischsten Meere der Welt - die Drake Passage", berichtet er. Die See ist mit acht Windstärken "kabbelig" und so lernt er zwei Drittel der Crew, binnen Minuten von der Seekrankheit dahingerafft, erst nach der Überfahrt kennen.

Hadamitzky beschreibt slapstickhafte Szenen beim nächtlichen einarmigen Ankleiden für die "watches" oder der ungewollten Jonglage mit heißen Suppen auf einem stark krängenden Segelschiff. Die Antarktis empfängt ihre Besucher mit magischem Licht - der Himmel leuchtet grau-violett, wechselt ins Türkis mit einigen Sprenkeln von Smaragd; das Eis changiert von Weiß in alle Blautöne. Stundenlang trotzt Dieter Hadamitzky der Kälte an Deck in der Sorge, etwas zu verpassen. Er erfreut sich an "springenden" Buckelwalen. Mit sogenannten Zodiacs landen sie in selten angelaufenen Buchten und treffen auf Seelöwen, die nicht auf Besuch eingestellt sind. Das Adeliepinguin-"Model Scarlett", mit verführerischen, weiß umrandeten Augen, führt die Besucher durch ihre "Stadt" mit tausenden von Artgenossen.

Dieser faszinierende Vortrag "Mit dem Segelschiff in die Antarktis" wurde auf dem renommierten Abenteuer- und Reisefestival "el mundo" mit dem 3. Platz für "Bester Gesamtvortrag" ausgezeichnet.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 5 Euro, 8 Euro (Gäste)

Zeiten des Umbruchs
Rudi Dutschke. Die Biographie

Dienstag, 23. Oktober 2018

Lesung mit Ulrich Chaussy

©Shantan Kumarasamy - with-light.com

"Achtundsechzig" ist in der Bundesrepublik mit dem Namen Rudi Dutschke verbunden. Er war Gesicht und Stimme der deutschen Studentenbewegung, repräsentierte Aufbruch und Generationenkonflikt wie kein zweiter. Ulrich Chaussy kennt Dutschke wie kaum ein anderer. Seine Biographie zeichnet das spannende Bild eines mitreißenden Menschen, dem nur wenige Jahre öffentlichen Wirkens gegönnt waren, bis ein Rechtsradikaler ihn bei einem Attentat schwerst verletzte.
Niemand anders hat der 68er-Bewegung so sehr seinen Stempel aufgedrückt wie Rudi Dutschke (1940-1979). Mit ihm ist die Revolte der Studenten mehr als nur verbunden – seine individuelle Biografie ist mit dem Verlauf einer kollektiven Bewegung eins geworden insbesondere durch das Attentat vom Gründonnerstag 1968, das er nur um Haaresbreite überlebte und an dessen Spätfolgen er schließlich starb.
Ulrich Chaussy kennt Rudi Dutschke wie kein zweiter Biograph. Er hat mit allen wichtigen Zeitzeugen gesprochen, hat alle relevanten Archive ausgewertet, als Ergebnis seiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit Dutschke und 68 legt er diese komplett neu bearbeitete und erweiterte Biographie vor.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 5 Euro, 8 Euro (Gäste)

„Island & Grönland – Naturparadiese des Nordens“

Mittwoch, 28. November 2018

3D-Multivisionsvortrag mit Stephan Schulz

© Stephan Schulz

Feuerball und Eisland zugleich, sind Island und Grönland vor allem Reiseziele für Naturliebhaber. Per Auto, Fahrrad und zu Fuß hat der 3D Fotograf Stephan Schulz beide Inseln zu allen Jahreszeiten besucht und auf dem Rücken von Islandpferden ritt er über die Hochlandwüste des Sprengisandur.

In humorvollen Erzählungen beschreibt er, wie er sich sich mit dem Fahrrad auf z.T. fürchterlichen Wellblechpisten durchs Hochland kämpft, auf denen das Furten von eiskalten Gletscherflüssen noch den angenehmsten Teil darstellt oder wie er im Winter im Niemandsland auf der total vereisten Ringstraße befürchten muß, von einer Orkanböe mit dem Auto von der Straße geweht zu werden...

Die klare Luft und die intensiven Farben ließen Stephan Schulz diese Inseln auch immer wieder per Hubschrauber, Flugzeug und Drohne in spektakulären Aufnahmen aus der Luft dokumentieren.

Auch unter Wasser offenbarten sich für ihn dort wahre Schätze: Er tauchte mit riesigen Buckelwalen und  erlebte das mit 120m Sichtweite klarste Wasser der Welt. Per Hundeschlitten fuhr er mit Eistauchausrüstung über den zugefrorenen Sermilikfjord um in -3 Grad kaltem Wasser im Eis eingefrorene Eisberge unter der Eisdecke zu betauchen.

Bei all diesen Naturschätzen beleuchtet Stephan Schulz aber auch kritische Themen wie Walfang, oder Massentourismus.

Auf seiner Reise lernte er auch einige ungewöhnliche Menschen kennen: Da ist der enthusiastische Fußballmoderator Gummi Ben oder der Eishai verarbeitende Hildibrandur, für den der etwas gewöhnungsbedürftige Geschmack dieses Fisches eine Delikatesse darstellt. In Grönland begegnete er den Inuit für die der Klimawandel und der Einzug der westlichen Lebensweise einen drastischen Kulturschock und Identitätsverlust bedeutete.

Tauchen Sie ein in einen überwältigenden 3D-Bilderrausch – ein plastisches visuelles Erlebnis, welches im Bereich der Live-Reportage einzigartig im deutschsprachigen Raum ist!

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro, 8 Euro (Gäste)

Augustinum Meersburg

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Kurallee 18
88709 Meersburg

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