Kulturveranstaltungen

Anspruchsvoll und vielseitig – Unser Kulturprogramm

Das Augustinum hat sein eigenes Theater mit 245 Plätzen. Musiker, Schauspieler, Schriftsteller und Wissenschaftler kommen regelmäßig auf die Bühne des Augustinum Kleinmachnow und sorgen für ein hochwertiges und vielseitiges Kulturprogramm.

Kontakt zum Kulturreferat

Iris Haugg
Tel.: 033203 / 56 - 879

Unser aktuelles Veranstaltungsprogramm der Seniorenresidenz Kleinmachnow

Färbepflanzen - alte Nutzpflanzen neu entdeckt

Dienstag, 14. August 2018

bunt

Ausgehend von der regionalen Historie werden bekannte und weniger bekannte Wertschöpfungen bzw. Produkte bei der Nutzung von Pflanzenfarbstoffen aufgezeigt. Im Mittelpunkt der heutigen Veranstaltung wird die neue, deutschlandweit einzige Filmdokumentation, „Färbepflanzen – eine Bereicherung für unser Leben“ stehen. 

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 4 Euro, 5 Euro (Gäste); inkl. Weinverkostung
Veranstaltungsart: Vortrag und Film
Vortragender: Dr. Lothar Adam

RAF oder Hollywood
Tagebuch einer gescheiterten Utopie

Dienstag, 21. August 2018

rebellisch

(c) Felix Artmann

Christof Wackernagel sollte eine Hauptrolle in Hollywood bekommen. Er aber schloss sich der „Rote Armee Fraktion“ an. Was hat ihn dazu getrieben? Christof Wackernagel ist seit seinem fünfzehnten Lebensjahr ein gefragter Schauspieler. 1977 hätte er die Möglichkeit gehabt, in einer internationalen Produktion mitzuwirken, doch er beschloss, sich stattdessen der RAF anzuschließen. »RAF oder Hollywood« erzählt die Geschichte vor Wackernagels Zeit in der RAF. So ist das Buch zwar keine Autobiografie, Abrechnung oder Bitte um Absolution, aber dennoch eine autobiografisch vorgetragene Antwort auf die Frage, warum er sich dem bewaffneten Untergrund anschloss. Wackernagel berichtet aus der jeweiligen Zeit, was ihn beeinflusste und ihn seine Meinung bilden ließ, und gibt somit stets den damaligen Zeitgeist wieder, ohne aus heutiger Sicht zu urteilen. – Diskussion im Anschluss.

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:00
Eintritt: 6 Euro; 7 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Autorenlesung
Vortragender: Christof Wackernagel

Wer suchet, der findet, aber was?

Mittwoch, 29. August 2018

zuhören

Geschichten aus den unterschiedlichsten Kulturen, die vom Suchen und Finden erzählen. Geschichten, die erstaunen, das Herz berühren, wo Phantasie und Wirklichkeit eins werden. - Monika Klose lebt seit 1985 in Barcelona, wo sie als Deutschlehrerin am Goethe-Institut und als Geschichtenerzählerin arbeitet. In ihrem Repertoire finden sich traditionelle Volksmärchen, literarische Geschichten, urbane Legenden und eigene Geschichten, von denen einige in verschiedenen Sprachen als Bilderbücher veröffentlicht wurden.

 

Ort: Kapelle
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Erzählungen für Erwachsene
Vortragender: Monika Klose

Musikalische Juwelen

Samstag, 1. September 2018

virtuos

Ithay Khen (Cello), Ilan Schneider (Bratsche), Frédéric Sommer (Klavier)

Mit dem Kahn Trio musizieren drei renommierte internationale Preisträger: Der Cellist Ithay Khen gilt als einer der führenden israelischen Cellisten. Der in Vilnius geborene Violinist Ilan Schneider spielt die erste Solovioline im Philharmonischen Orchester Luxemburg und der Pianist Frédéric Sommer spielt als Solist, Kammermusikpartner und Liedbegleiter auf zahlreichen Festivals und Meisterkursen und ist an der Hanns Eisler Musikhochschule als Korrepetitor tätig. Auf dem Programm stehen Werke von Max Bruch, Michail Glinka und Johannes Brahms. – Das Konzert hat eine Pause.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 7 Euro, 8 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: mit dem Kahn Trio

The Man for the ‘60s – John F. Kennedys tausend Tage

Donnerstag, 6. September 2018

JFK

Im Präsidentschaftswahlkampf trat John F. Kennedy als "Man for the ‘60s" an. Doch inwieweit prägte er die 1960er Jahre tatsächlich? Mit Kennedys Amtsantritt im Januar 1961 verbanden sich große Hoffnungen. Die damit verbundene Aufbruchstimmung ging weit über die USA hinaus.
 
Der Vortrag zieht eine kritische Bilanz von Kennedys Amtszeit, die in einer Hochphase des Kalten Krieges von schweren außenpolitischen Krisen (Mauerbau, Kubakrise) geprägt war. Zugleich musste Kennedy eine Antwort auf die immer drängendere Frage nach den Bürgerrechten für schwarze Amerikaner geben. Seine Ermordung nach "tausend Tagen" Präsidentschaft im November 1963 verstärkte den Kennedy-Mythos, der bis heute mit fast ungebrochener internationaler Faszination anhält.

Dr. Andreas Etges ist Historiker am Amerika-Institut der LMU München. Er ist einer der führenden Kennedy-Experten, hat eine Kennedy-Biographie bei dtv veröffentlicht, größere Ausstellungen zu Kennedy kuratiert und war Berater für mehrere Fernsehdokumentationen. Gemeinsam mit Konrad Jarausch und Christian Ostermann hat er zuletzt The Cold War: Historiography, Memory, Representation (München: de Gruyter Oldenbourg 2017) herausgegeben.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:00
Eintritt: 4 Euro, 5 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Dr. Andreas Etges, LMU München

CLEO und Jan Luley feat. Joe Wulf (Posaune)

Donnerstag, 13. September 2018

Swing, Ballads und Blues

Für dieses Projekt hat der Pianist und Produzent Jan Luley eine nicht-alltägliche Besetzung zusammengeführt: Joe Wulf, einer der besten deutschen Swing-Posaunisten. Eine junge deutsche Jazz-Sängerin, die neben ihrem Gesang auch Geige spielt und deren Seele im Blues verwurzelt ist. Dazu Jan Luley selbst, der seine Musik als „Contemporary New Orleans Style“ bezeichnet – mit allen Einflüssen, mit der die lange Entwicklungsgeschichte des Jazz die Musik in New Orleans geprägt hat. Entsprechend vielseitig und voller Überraschungen ist auch die Musik des Trios: swingend und in der Tradition verwurzelt, mit rockigen Elementen, mit Soundeffekten spielend, dem modernen Jazz nicht abgeneigt, aber immer mit einem Fuß im Blues.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 8 Euro, 9 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: CLEO (Gesang, Geige), Jan Luley (Klavier, Gesang), Joe Wulf (Posaune)

The Big Sick

Montag, 24. September 2018

cineastisch

Mit: Zoe Kazan, Kumail Nanjiani, Holly Hunter und Ray Romano

Romantische Filmkomödien mit Happy End, die auch noch klug erzählen, sind so selten wie eine Perle in der Auster. „The Big Sick“ ist eine solche Komödie und wurde zum unbestrittenen Publikumsliebling beim Sundance Festival: Sie ist zärtlich, witzig, traurig, bescheiden, und in vielen Momenten ganz wahrhaftig. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Emily Gordon hat der Komiker und Hauptdarsteller Kumail Nanjiani ein Drehbuch über ihre eigene Geschichte geschrieben, aus dem Regisseur Michael Showalter einen angenehm unaufgeregten Film über die Überwindbarkeit interkultureller Differenzen gemacht hat.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro, 6 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Kino
Vortragender: Filmkomödie (USA 2917), Regie: Michael Showalter

Ohrenvergnügliche Musik des 18. Jahrhunderts

Freitag, 28. September 2018

Zeitreise

Sohee Oh (Flöte), Sigrun Meny-Petruck (Oboe), Hans-Jürgen Thoma (Cembalo)

Das seit 1993 bestehende Trio Sanssouci besticht in seinen Konzerten immer wieder durch spielsichere Virtuosität und humorvoll eingestreute Kommentare zu Epoche, Werk und Komponist. Es scheut sich nie den Sprung von der Musik des 18. Jahrhunderts in die Neuzeit zu wagen um die Konzerte mit einer neuen Farbe zu bereichern und dabei einen inhaltlichen roten Faden durch die kurzweiligen Konzerte zu ziehen. Rund 1300 Konzerte in Deutschland, dem benachbarten Ausland, vorzugsweise Skandinavien, CD – und Radioeinspielungen sowie Aufnahmen bei Arte und 3sat zeugen von großer Spielfreude. – Auf dem Programm stehen Werke von Galuppi, Mozart, Richter, Bach und Michel.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:00
Eintritt: 6 Euro; 7 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Trio Sanssouci

HUMAN – Die Menschheit

Montag, 1. Oktober 2018

cineastisch

Fern von Pathos und Verklärung widmet sich HUMAN – Die Menschheit dem Kernthema unseres Daseins, dem Sinn des Lebens. In einer einzigartigen Produktionskonstellation – unterstützt wurde der Film von der Bettencourt Schueller Foundation, den Vereinten Nationen und der Stiftung GoodPlanet – führten der engagierte Fotograf und Filmemacher Yann Arthus-Bertrand und sein Team über drei Jahre in mehr als 60 Ländern und auf 63 Sprachen Interviews mit rund 2000 Menschen. Ihre bewegenden Lebensgeschichten wechseln mit einzigartigen Luftaufnahmen gewaltiger Landschaften: Die Kraft der Worte spiegelt sich in der Schönheit der Natur und macht aus HUMAN – Die Menschheit mehr als einen Film – eine inspirierende Reise rund um unseren Planeten… Der Film dauert 143 Minuten (OmU)

Ort: T
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro, 6 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Dokumentarfilm, F 2015
Vortragender: Regie: Yann Arthus-Bertrand

Cotton Club-Swing, Blues & Boogie

Donnerstag, 18. Oktober 2018

rhythm

Das Trio Alligators of Swing verbindet die Leichtigkeit des Swing mit dem tiefen Gefühl des Blues und der Kraft des Boogie-Woogie. Die Songs atmen die Eleganz, die Nat King Coles Trio auszeichnete, sie versprühen den Charme eines Ray Charles und den feinen Witz von Louis Jordan. Die Kompositionen aus den 40er und 50er Jahren sowie eigene Stücke wurden von den Alligatoren liebevoll auf diese Triobesetzung zugeschnitten. Die Alligators gibt es seit 1989. Auf Konzerten und Sessions in Chicago und anderswo bewiesen sie internationales Niveau.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 7 Euro, 8 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Stefan Scholz (Gesang & Tenorsaxofon) Christian Jung (Klavier, Gesang) Dieter Schreiber (Kontrabass)

Mod Helmy – Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete

Freitag, 19. Oktober 2018

biografisch

Igal Avidan, 1962 in Tel Aviv geboren, hat in Israel Englische Literatur und Informatik und dann in Berlin Politikwissenschaft studiert. Seit 1990 arbeitet der Nahostexperte als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender.Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von Yad Vashem als Judenretter geehrt und ein einziger war ein Araber. Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als »Nichtarier« diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar mithilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 5 Euro, 6 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Autorenlesung
Vortragender: Igal Avidan
Augustinum-Seniorenresidenz-Berlin-Kleinmachnow

Augustinum Kleinmachnow

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