Kulturveranstaltungen

Anspruchsvoll und vielseitig – Unser Kulturprogramm

Das Augustinum hat sein eigenes Theater mit 245 Plätzen. Musiker, Schauspieler, Schriftsteller und Wissenschaftler kommen regelmäßig auf die Bühne des Augustinum Kleinmachnow und sorgen für ein hochwertiges und vielseitiges Kulturprogramm.

Kontakt zum Kulturreferat

Iris Haugg
Tel.: 033203 / 56 - 879

Unser aktuelles Veranstaltungsprogramm der Seniorenresidenz Kleinmachnow

Das letzte Jahr der Zukunft – Wie 1999 die Welt veränderte

Dienstag, 23. April 2019

Zeitachsen

(c) Christine Wurnig

Finanzblasen und Schuldenkrisen, Wladimir Putin und Donald Trump, der Aufstieg Chinas und der Niedergang Europas, Castingshows und „Game of Thrones“, Smartphones und soziale Netzwerke, Populisten und Selbstdarsteller, Internet-Milliardäre und Ich-AGs, 9/11 und die Endloskriege im Nahen Osten – viele Entwicklungen, die unsere Zeit der Krisen und Konflikte prägen, hatten 1999 ihren Ursprung. „Das letzte Jahr der Zukunft. Wie 1999 die Welt veränderte“ schildert, wie der Karneval des Optimismus zu Ende ging und die Weichen für die Rückkehr einer längst überwundenen Vergangenheit gestellt wurden. – Michael Lczynski, geboren 1973 in Warschau, war bis März 2017 EU-Korrespondent der Tageszeitung „Die Presse“ in Brüssel und berichtet derzeit aus der Wiener „Presse“-Redaktion über Europa-Themen. Er berichtete für die „Austria Presse Agentur“ aus Japan, war Mitbegründer des Kulturmagazins „Touristen“ und leitete das Osteuroparessort des „Wirtschaftsblatts“. 2015 wurde er mit dem Europa-Staatspreis der österreichischen Bundesregierung ausgezeichnet.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 5 Euro, 6 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Autorenlesung
Vortragender: Michael Laczynski

Songs without words

Donnerstag, 25. April 2019

dreifach

(c) Dovile Sermokas

„she plays cello“ sind drei Frauen, die mit ihren einzigartigen Arrangements von Klassik bis

Pop die Cellowelt auf den Kopf stellen. Das internationale Trio, bestehend aus Samira Aly, Lillia Keyes und Tabea Schrenk, überrascht nicht nur mit der Auswahl der Stücke, die von Schubert-Liedern bis zu aktuellen Popsongs reicht; auf der Bühne wird das Cello schon mal zum Schlagzeug umfunktioniert, oder wie eine Gitarre gespielt.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:00
Eintritt: 7 Euro, 8 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Samira Aly (Cello), Lillia Keyes (Cello), Tabea Schrenk (Cello)

Frühschoppen mit Bücherbasar zum 1. Mai

Mittwoch, 1. Mai 2019

Arbeit feiern

Matthias Dannenberg Klavier, Gesang; Michael Gröner, Schlagzeug; Markus Hirt, Bass; Toby Schiller, Klarinette; Oliver Schulz, Trompete; Christian Weymar, Gitarre; Ralf Zickerick,
Posaune

Begrüßen Sie mit uns beim Frühschoppen den 1. Mai! Die Dixie Brothers sorgen musikalisch für frischen Schwung. Für Erfrischungen sorgt unsere Küchenmannschaft und auch der Intellekt bekommt Nahrung: Für Literaturliebhaber bietet unser Büchermarkt ein breites Spektrum aus dem Antiquariat.

Ort: Vorplatz
Uhrzeit: 10:30
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Frühschoppen, Bücherbasar
Vortragender: Dixie Brothers

Mackie Messer

Montag, 6. Mai 2019

cineastisch

wild bunch germany

„Und der Haifisch, der hat Zähne. Und die trägt er im Gesicht.“ Jeder kennt das Lied über Mackie Messer, das die berühmte „Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill einläutet. Das Stück, das 1928 in Berlin uraufgeführt wurde, gehört zu den größten Theatererfolgen der Weimarer Zeit und verhalf Brecht und Weill zu Ruhm und Anerkennung. Brecht selbst ist es nur nicht gelungen, die „Dreigroschenoper“ auf die Leinwand zu bringen…

Mit: Lars Eidinger, Claudia Michelsen, Max Raabe, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro, 6 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Kino
Vortragender: Spielfilm, D 2018; Regie: Joachim A. Lang

Henry Ries - Der Berliner Luftbrückenfotograf

Dienstag, 14. Mai 2019

Jahrhundertfoto

Henry mit Wanda Ries auf dem Plakat

Die Berliner Luftbrücke jährt sich zum 70. Mal. 1948 schoss Henry Ries den Landeanflug eines „Rosinenbombers“, hinweg über eine auf einem Schuttberg stehende Gruppe winkender Kinder, beladen mit Hilfsgütern für die von den Sowjets belagerten Berliner. Die Aufnahme war ein Jahrhunderttreffer und wurde weltweit zum Symbol der „Blockade“. Sie wurde millionenfach reproduziert und in Zeitungen, Zeitschriften, Schulbüchern und Lexika abgebildet und als US-Briefmarke produziert. – Henry Ries (1917-2004) wurde in Berlin geboren und emigrierte 1938 in die USA. 1943 ging er freiwillig als US-Staatsbürger zur Airforce und kehrte 1945 als Mitglied des „Office Director of Intelligence“ nach Berlin zurück, um in einer Spezialgruppe Dokumente aus Himmlers Geheim-Archiv in Vorbereitung auf die Nürnberger Prozesse zu übersetzen, sowie Adolf Hitlers persönliches und politisches Testament. 1946 begann seine große Karriere als Fotograf: Erst beim Observer, 1947-1951 als Fotojournalist bei der New York Times, von 1952-1955 war er Studiochef des Büros der New York Times in New York und bis 1995 Inhaber der „Henry Ries Photo and Design Studios“. Wanda W. Ries begleitete ihn als Ehefrau durch sein Leben und zeichnet ein sehr persönliches Bild von ihm. – Sie lebt heute im Augustinum.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Leben und Werk in Bild & Wort
Vortragender: Wanda W. Ries

Was wird jetzt aus Europa?

Donnerstag, 16. Mai 2019

Prognose

(c)pixelio, Tim Reckmann

„Was wird jetzt aus Europa?“, diese Frage wird von Tag zu Tag drängender, da die Europawahl schon vor der Tür steht. Antworten darauf wird Prof. Ingolf Pernice ausloten. Bis 2015 hatte er einen Lehrstuhl für Öffentliches, Europa- und Völkerrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin, war Gastprofessor in Paris und Princeton und kennt den Betrieb in Brüssel aus seiner Tätigkeit für die Europäische Kommission von 1983-1993. – Die Spende geht an „Pulse of Europe“.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: freiwillige Spende
Veranstaltungsart: Vortrag mit Diskussion
Vortragender: Vortrag von Prof. Ingolf Pernice, Moderation Klaus Möllering (Journalist und Theologe)

Decidophobia

Donnerstag, 16. Mai 2019

jazzy

Maik Krahl (Trompete), Constantin Krahmer (Klavier, Rhodes), Oliver Lutz (Kontrabass), Leif Berger (Schlagzeug)
Der junge in Köln lebende Trompeter Maik Krahl arbeitet seit seinem 8. Lebensjahr entschlossen an seiner Karriere als Jazz-Trompeter. Nur ein kleiner Auszug seiner beachtlichen Stationen sind ein Platz im Bundesjugendjazzorchester, ein Jazz-Studium in Dresden bei Till Brönner, ein Master-Studium bei Ryan Carniaux an der Folkwang Universität der Künste Essen sowie zahlreiche Tourneen in unterschiedlichsten Formationen. Und eben das 2017 gegründete Maik Krahl Quartett, das nun sein Debütalbum veröffentlicht. Bei „Decidophobia“ kommen Freunde von traditionellem Jazz genauso auf ihre Kosten wie all jene, die es etwas experimenteller mögen. Stets bleibt Maik Krahls an Chet Baker erinnernder weicher Trompetensound der rote Faden. Bass (Oliver Lutz) und Drums (Hendrik Smock) bilden die Klammer zu einem klassischen Jazz-Sound, um neben Maik Krahl’s Trompete abwechselnd mal Gitarre, mal Piano zu featuren. Dabei ist das ganze Album „Decidophobia“ neben aller Virtuosität wunderbar zugänglich und melodiös.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 7 Euro, 8 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Jazzkonzert
Vortragender: Maik Krahl Quartett

Die Frau, die vorausgeht

Montag, 20. Mai 2019

cineastisch

Mit: Jessica Chestain, Michael Greyeyes, Sam Rockwell
New York, im Frühjahr 1889. Nach einem Jahr der Trauer um ihren verstorbenen Mann beschließt die Malerin Catherine Weldon, dass nun endlich die Zeit für einen Neuanfang gekommen ist. Unbeeindruckt von gesellschaftlicher Konvention und ganz auf sich allein gestellt, begibt sie sich auf die ebenso beschwerliche wie gefährliche Reise nach North Dakota mit einem klaren Ziel vor Augen: Sie will den legendären Sioux-Häuptling Sitting Bull porträtieren. – Nach einer wahren Begebenheit.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro, 6 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Kino
Vortragender: Spielfilm, USA 2018; Regie: Susanna White

Kännchen und Ständchen

Mittwoch, 22. Mai 2019

weanerisch

(c) pixelio, Rainer Sturm

Der Ruf des Wiener Kaffeehauses ist legendär. Seine Blütezeit erlebte es um die Jahrhundertwende; damals gab es in der österreichischen Hauptstadt rund 600 Kaffeehäuser. Sie waren Treffpunkt und Büro zugleich für Literaten, Künstler und Intellektuelle. Hier wurden Nachrichten aus aller Welt diskutiert, Revolutionen geplant, Memoiren, Romane und Symphonien geschrieben. Der Schriftsteller Stefan Zweig nannte das Kaffeehaus "die beste Bildungsstätte" seiner Jugend, der Literaturkritiker Alfred Polgar gar "eine Weltanschauung". Renatus Deckert liest Anekdoten und augenzwinkernde Geschichten von passionierten Kaffeehausgängern wie Peter Altenberg, Karl Kraus, Joseph Roth und Arthur Schnitzler. - Renatus Deckert, geboren 1977 in Dresden, lebt in Lüneburg. Im Suhrkamp
Verlag gab er "Das erste Buch" und "Die Nacht, in der die Mauer fiel" heraus. Weitere Bücher erschienen bei Insel und Wallstein.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro, 7 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Renatus Deckert Einladung ins Wiener Kaffeehaus
Vortragender: Renatus Deckert

Zweimal zweihändig = vierhändig

Freitag, 24. Mai 2019

Ausnahmetalente

(c) pixelio, Uschi Dreiucker

Ibrahim und Hassan Ignatov sind als Zwillinge am 15.12.2003 in Shumen (Bulgarien) geboren. Im Januar 2018 bestanden die nun 15-jährigen Pianisten die Aufnahmeprüfung zum Jungstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und erhalten dort Unterricht von Prof. Birgitta Wollenweber. Im Alter von 11 Jahren veröffentlichten sie bereits ihre erste Sammlung von eigenen Werken. Sie hatten Klavierunterricht bei der berühmten bulgarischen Klavierpädagogin Maria Geneva an der Nationalen Kunstschule in Varna, Bulgarien. Sie wurden mehrfach ausgezeichnet und gewannen zahlreiche Wettbewerbe. Konzerte führten sie bereits u.a. in die USA, nach Russland, Polen, Türkei, Mazedonien, Österreich und Malta. Beide werden jeweils allein spielen, bevor sie sich zum Schluss gemeinsam an den Flügel setzen.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: freiwillige Spende (kommt den Musikern zugute)
Veranstaltungsart: Klavierkonzert
Vortragender: Ibrahim und Hassan Ignatov

Wer da glaubet und getauft wird

Donnerstag, 30. Mai 2019

choral

Mit dem Projektchor, Leitung Carsten Seibt

Caroline Seibt (Sopran), Claudia Deglau (Alt), Daniel Wunderling (Bass)

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 11:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Bachkantate im Gottesdienst

Europa ohne Europäische Medien?

Freitag, 31. Mai 2019

Nachtrag

(c) pixelio, Tim Reckmann

Europa hat gewählt. Oder haben nicht die Nationalstaaten gewählt? Gibt es eine „europäische Identität“? Europa wird in den nationalen Medien aus der Perspektive nationaler Interessen diskutiert: Wie viel Geld müssen wir zahlen, wie viel bekommen wir „aus Brüssel“? Die Völker Europas hängen ihren „Nationen“ nach. Warum ist das so? Warum sollte sich das ändern? Wie könnte sich das ändern?
Wenn man in die Geschichte guckt, dann ist eine Gemeinschafts-Idee oft das Ergebnis von Kriegen und immer das Ergebnis von gemeinsamer Kommunikation.  Ist die nationale Gemeinschaft im 21. Jahrhundert mehr als eine nostalgische Illusion, wenn weder die kulturelle noch die wirtschaftliche Entwicklung in die Grenzen von Nationalstaaten passiert? Nur „gemeinsam“ haben die europäischen Nationen Gewicht in einer globalisierten Welt. Reicht das für eine europäische Identität?

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 5 Euro, 6 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Vortrag mit Diskussion
Vortragender: Klaus Wolschner, Mitbegründer der taz
Augustinum-Seniorenresidenz-Berlin-Kleinmachnow

Augustinum Kleinmachnow

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Erlenweg 72
14532 Kleinmachnow

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