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Norwegen – Die Entdeckung der Landschaft

Donnerstag, 28. März 2019

Multivision von Gereon Roemer

© Gereon Roemer

Das beherrschende Element Norwegens ist das Wasser. Es umschließt das Land mit einer Küste in drei Himmelsrichtungen, es greift mit unzähligen Fjordarmen tief ins Landesinnere und donnert in Wasserfällen tausendfach zu Tal. Die Gletscher haben während der letzten Eiszeiten riesige Täler und Fjorde in den Fels geschliffen und Norwegen das zerklüftete Gesicht gegeben, das es heute hat. Das Land ist wild und urwüchsig, das Klima ist rau und im Winter herrscht teilweise monatelange Dunkelheit.
Über 15 Monate bereiste Gereon Roemer zu allen Jahreszeiten Norwegen. So entstanden atemberaubende Landschaftsaufnahmen, die Sie auf eine magische Reise durch das zauberhafte Norwegen führt.

Im Fokus des Fotografen liegen dabei nicht allein die Sehenswürdigkeiten, Gereon Roemer inszeniert die Bilder in seiner Live-Reportage wie in Filmsequenzen, lässt das Nordlicht über die Leinwand wandern, die Bäume im Trollwald nach dem Zuschauer greifen und die Mitternachtssonne über den Horizont rollen. In lebendigen, humorvollen Geschichten erzählt er aber auch von spannenden Begegnungen mit den Menschen und der Kultur des Landes.

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 9 Euro
Veranstaltungsart: Multivision
Vortragender: Gereon Roemer

Russische Musik aus acht Jahrhunderten

Montag, 1. April 2019

mit dem Vokalensemble „Harmonie“ aus St. Petersburg

© St. Petersburger Harmonie

 „Harmonie“ begeistert durch seine Klangschönheit und sein überwältigendes Klangspektrum vom hohen Tenor bis zum tiefen Bass, sowohl im Gesamtklang des Ensembles, als auch bei seinen zahlreichen solistischen Vorträgen. Denn die Stärke und Besonderheit des Ensembles liegt darin, dass jeder der sechs Sänger auch als Solist auftreten kann.

„Harmonie“ wurde 1995 in St. Petersburg von seinem Dirigenten Alexander Andrianov und fünf weiteren professionellen Sängern gegründet, alle Absolventen oder Dozenten des dortigen Konservatoriums. Zweimal im Jahr während seiner Tourneen gibt das Ensemble Konzerte in ganz Deutschland und Holland.
Das Repertoire umfasst geistliche Werke vom 14. Jahrhundert bis zur Moderne, weltliche Musik und russische Volkslieder. „Harmonie“ möchte diese Musik authentisch einem möglichst großen Zuhörerkreis nahe bringen.

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: St. Petersburger Harmonie

Frühlingsklänge aus Russland

Mittwoch, 3. April 2019

Virtuose Klangkunst mit dem Exprompt Quartett

(c) Exprompt

Olga Kleshchenko – Domra
Alexey Kleshchenko – Balalaika
Evgenii Tarasenko – Kontrabass-Balalaika
Nikolai Istomin – Bajan (Knopfakkordeon)

Eindrucksvoll stellt Exprompt unter Beweis, welche überraschenden Möglichkeiten ein traditionelles Instrumentarium bieten kann, wenn Kreativität, Sicherheit des musikalischen Geschmacks und Mut zu neuen Ufern am Werke sind. Hinzu kommt die Fähigkeit der vier Akteure, Gefühle wie Lebensfreude, Trauer, Liebe, Melancholie musikalisch auszudrücken. So verwundert es nicht, das es diesen Künstlern gelungen ist, nicht nur im eigenen Land – von Murmansk im Hohen Norden über Moskau bis hinunter nach Sibirien – sondern auch international – in Frankreich, Italien, Schweiz, Finnland, Norwegen, Schweden, Dänemark und vor allem in Deutschland mit ihrer faszinierenden Mischung von Musik unterschiedlichster Provenienz präsent zu sein.

Im Programm „Frühlingsklänge aus Russland“ laden die vier Künstler auf eine musikalische Reise durch die russischen Frühlingsfeiern ein, unter denen ein besonderer Platz der  „Maslenitza“  einnimmt. Auch klassische Werke in eigener Bearbeitungen stehen auf dem Programm: „Kavatine des Figaro“ von Rossini  und „Karneval in Venedig“ von Paganini oder „Russischer Tanz“ von Tschaikowski,  „Second Walzer“ von Schostakowitsch oder „Die Lerche“ von Glinka – Stücke, die echte Frühlingsstimmung wecken!

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Exprompt Quartett

Europäische Museen
Русский музей | Russisches Museum
Russland, St. Petersburg

Dienstag, 9. April 2019

Vorlesung von Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

© Christian Topp, München

Das Russische Museum in St. Petersburg beherbergt neben der Moskauer Tretjakow-Galerie die umfassendste Sammlung russischer Kunst und Kultur. Das Museum besitzt etwa 315.000 Exponate aus den Bereichen Malerei, Skulpturen, Graphik, Kunsthandwerk und Volkskunst. Die Sammlung wurde ursprünglich von Zar Alexander III. in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt. Sein Sohn Nikolaus II. erwarb dafür den Michailowski-Palast, in dem die Sammlung immer noch untergebracht ist, und ergänzte die Sammlung durch Teilbestände aus der Eremitage und aus dem Alexander-Palast in Zarskoje Selo. Nach der Oktoberrevolution wuchs die Sammlung weiter durch die Enteignung des russischen Adels. Fast die gesamten Bestände russischer Kunst in der Eremitage gingen ebenfalls an das Russische Museum über.

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Sankt Petersburg und das Baltikum –
Eine Reise in den europäischen Osten

Donnerstag, 11. April 2019

Live-Multivision von Dieter Hadamitzky

© Dieter Hadamitzky

Sankt Petersburg wurde im 18. und 19. Jahrhundert nach westeuropäischem Vorbild errichtet. Noch heute sind die Spuren dieser deutschen Vergangenheit allgegenwärtig. Der mehrfach ausgezeichnete Reisefotograf Dieter Hadamitzky bestaunt die prächtigen Bauten und blickt zurück auf die Pracht und das Leid der Zaren in der Stadt an der Newa.

Ebenfalls deutschen Spuren folgt er in Riga und stattet Thomas Mann auf der Kurischen Nehrung einen Besuch ab. Die wechselhafte Geschichte des Baltikums spiegelt er unter anderem mit Episoden über den KGB. Glauben und Traditionen werden anschaulich in den orthodoxen Kirchen oder beim Mittsommer-Fest. Zu den Höhepunkten der Vortragsreise, die mit einer Ballonfahrt über Vilnius luftig endet, gehören die historische Altstadt von Tallinn und die Jugendstilhäuser in Riga.

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 9 Euro
Veranstaltungsart: Multivision
Vortragender: Dieter Hadamitzky

Film ab für große Literatur!
Anna Karenina

Dienstag, 16. April 2019

Drama von Joe Wright – USA/Russland, 1997
Romanverfilmung von Leo Tolstoi, 1873-78

Mit Sophie Marceau, Sean Bean, James Fox

Die schöne, junge Adelige Anna Karenina führt an der Seite ihres älteren Ehemannes ein einsames Leben, voller unerfüllter Träume und heimlicher Sehnsüchte. Obwohl sie Mutter eines kleinen Sohnes ist, stürzt sich Anna kopfüber in eine leidenschaftliche Affäre mit dem attraktiven Graf Wronskij, einem Offizier und Rittmeister. Was als geheime Verliebtheit beginnt, schockiert kurz darauf den russischen Adel. Der Skandal bleibt nicht ohne schicksalhafte Folgen...

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kinofilm | FSK 12
Vortragender: Filmdauer: 108 Minuten

Masuren – Natur und Kultur erleben in Nordost-Polen

Mittwoch, 24. April 2019

Filmvortrag von Natur-und Dokumentarfilmer
Werner Rohlmann

© Werner Rohlmann - Marienburg an der Grenze zu Masuren, ehemaliger Hauptsitz des Kreuzritterordens und der größte Backsteinbau in Europa

Zu den schönsten und in ihrer Ursprünglichkeit einmaligen Landschaften gehört ohne Zweifel in Polen das ehemalige Ostpreußen und dort insbesondere Masuren, das Land der stillen Seen und dunklen Wälder, Rückzugsgebiete für Wisente, Wölfe, Wildpferde und viele andere seltene Tierarten. Bei unserer Ankunft in Polen südlich von Masuren beginnt im Frühjahr der Vogelzug gen Norden. In einem der größten und weitgehend naturnahen Flusstäler Europas, an Narew und Biebrza rasten tausende Vögel, die dann aufgetankt nach Skandinavien weiter ziehen. Meist nahtlos fügt sich die ursprüngliche Wildnis in die umgebende Kulturlandschaft ein, die dank der vorwiegend kleinbäuerlichen-extensiven Nutzung in weiten Teilen ihre Natürlichkeit bewahren konnte. Ein wahrer Höhepunkt ist unsere Kanutour auf dem Krutynia-Fluss in Masuren.

In Masuren finden wir nicht nur unberührte Natur, Masuren bietet auch kultur-historisch wahre Schätze. Wir besuchen in Swieta Lipka (Heiligelinde), die Wallfahrtskirche. Der Innenraum ist ein Meisterstück des barocken Illusionismus. Die Marienburg, der größte Backsteinbau Europas, erbaut im 13. Jahrhundert vom Deutschen Orden. Im Gebiet an der russischen Grenze blühende Wiesen, ein Schlaraffenland für Insekten. Davon profitieren auch die farbenprächtigsten Vögel Europas, die Bienenfresser.

Auszeichnungen von Werner Rohlmann:
1. Preis „Goldener Schmetterling“ – Bundesfilmfestival Natur
2. Preis und Publikumspreis – Nieders. Autoren-Film-Festspiele Nord

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 9 Euro
Veranstaltungsart: Multivision
Vortragender: Werner Rohlmann

Wechselbeziehungen zwischen der russischen und der europäischen Musikkultur

Freitag, 26. April 2019

Vortrag und Klavierabend mit Dr. Roman Salyutov

© Dr. Roman Salyutov

Spätestens nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft wurde die russische Hochkultur Teil der europäischen Kultur, wobei sich der Transfer keineswegs einseitig von Westen nach Osten vollzog. Im Bereich der Musik lässt sich bereits seit dem 18. Jahrhundert ein lebhafter geistiger Austausch zwischen Russland und Europa verfolgen, der sich im Lauf der Jahre noch intensivierte und einen Höhepunkt in der Zeit der Romantik erreichte.

Der Pianist und Musikwissenschaftler Dr. Roman Salyutov widmet sich sowohl den Gemeinsamkeiten als auch den Unterschieden der musikalischen Traditionen. Dabei stellt er den Austausch der beiden Musikkulturen im 19. Jahrhundert in den Mittelpunkt des Abends: im ersten Teil in Form eines bebilderten Vortrags und im zweiten Teil als Konzert mit Werken von Chopin, Liszt, Brahms, Tschaikowsky, Skrjabin und Rachmaninoff.

Dauer: circa 90 Minuten + Pause

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag und Klavierkonzert
Vortragender: Dr. Roman Salyutov

Heimat, wie bist du so schön

Freitag, 3. Mai 2019

Deutsche, russische und ukrainische Lieder – gesungen vom Trio „Liederkranz“

© Trio Liederkranz

Das Trio „Liederkranz“ gehört der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland an und wird vom Integrationsprojekt „Wiederbeleben der Tradition der Deutschen aus Russland“ unterstützt. Es trägt unermüdlich dazu bei, deutsch-russische Kultur und Geschichte hiesigen Menschen wie Landsleuten vorzustellen. Dazu gehören auch die wechselnden Trachten, die während des Konzerts getragen werden.

Jährlich nehmen die Sängerinnen in ganz Hessen an integrativen Veranstaltungen und Folklorefesten teil. Zum Repertoire gehören sowohl die aus der ehemaligen UdSSR mitgebrachten deutschen Lieder, wie z.B. „Marianna“, „O, Isabella“, „Heimatdorf “ als auch in Deutschland sehr beliebten Schlager, solche wie „Heimat, wie bist du so schön“, „Drei weißen Birken“ und „Walzer sterben nie“.

Ludmila Schwez, Liudmila Hein und Vera Kaaz freuen sich auf Ihren Besuch!

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei – Spende für die Sängerinnen erbeten!
Veranstaltungsart: Liederkonzert
Vortragender: Trio Liederkranz - Ludmila Schwez, Liudmila Hein und Vera Kaaz

Ein bisschen Frieden –
Der European Song Contest

Montag, 13. Mai 2019

Vortrag mit Hörbeispielen von Musikwissenschaftler
Dr. Lothar Jahn

Seit 1956 gibt es den Grand Prix Eurovision de la Chanson, inzwischen als European Song Contest – kurz ESC – bekannt. Er ist ein musikalischer Brückenschlag zwischen den Ländern Europas gedacht: Alle teilnehmenden Länder entsenden einen aktuellen Schlager, Pop-Song oder Chanson, um in einem spannenden Wettbewerb die Siegerkrone zu erringen. Im nächsten Jahr findet die Veranstaltung, die weltweit über Europa hinaus im Fernsehen millionenfach verfolgt wird, dann im Siegerland statt. Natürlich spiegelt sich auch die jeweilige europäische Geschichte in den Titeln des ESC wider: So gelangte die Friedensbewegung gegen atomare Aufrüstung, die Anfang der Achtziger im Bonner Hofgarten ihren Höhepunkt erlebte, durch Nicoles „Ein bisschen Frieden“ an die Spitze des ESC. Nach dem Fall der eisernen Mauer traten auch die Ostblock-Länder an und erweiterten das musikalische Spektrum entschieden. Mit Conchita Wursts „Rise Like A Phoenix“ wurde 2014 ein bedeutsames Statement gegen Homophobie gesetzt. Und die Israelin Netta spiegelte in ihrem Siegersong „Toy“ 2018 die Me-Too-Bewegung mit der Botschaft: Frauen wollen keine Spielzeuge sein. Dr. Lothar Jahn stellt die Lieder des „Grand Prix“ in den Kontext ihrer Zeit.

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragender: Dr. Lothar Jahn

Film ab für große Literatur!
Quo vadis

Dienstag, 14. Mai 2019

Monumentalfilm von Mervyn LeRoy – USA, 1951
Basiert auf dem Roman von Henryk Sienkiewicz, 1895

© Warner Bros. Pictures Germany

Mit Robert Taylor, Deborah Kerr, Peter Ustinov

Rom brennt, Nero spielt dazu auf der Lyra. Robert Taylor spielt den Kommandanten einer Legion, dessen Liebe zu einer christlichen Sklavin die Kluft zwischen Römischem Reich und der zutiefst im Glauben verwurzelten Religionsgemeinschaft überbrückt. Aber über allem waltet Nero, der Caesar, der Verrückte, der Mörder – der kaiserliche Gebieter über die spektakuläre, dem Untergang geweihte Pracht, die Rom einst war.

Die Kinobesucher standen Schlange, um sich diesen über Jahre gedrehten Filmgiganten anzusehen, der für acht Oscars nominiert wurde. Er basiert auf dem Roman von Henryk Sienkiewicz, 1895, dessen Titelgebung wiederum die christliche Überlieferung von der Begegnung Christi und seinem Jünger Simon Petrus vor den Toren Roms aufgreift.

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kinofilm | FSK 16
Vortragender: Filmdauer: 162 Minuten

Tantz, Tantz, Yidelekh

Mittwoch, 15. Mai 2019

Klezmer & Balkan-Musik mit dem Trio Süd-Ost

© Trio Süd-Ost

Sören Gehrke – Geige
Frank Sommerfeld –  Gitarre
Hartmut Schmidt – Akkordeon

Drei gestandene Musiker haben sich im Trio Süd-Ost  zusammengefunden, um mit Neugierde, Respekt und natürlich viel Spielfreude ihre Fassungen von Musiken aus östlichen Regionen zu gestalten. Walzer wechselt dabei mit Polka, Klezmer mit Tänzen in ungewöhnlichen Taktarten, das Ganze gewürzt mit einer Prise Swing. Was die drei Musiker vereint, ist die Lebendigkeit, Lebensfreude und Emotionalität von Klezmer und Balkan-Musik.

Die Musiker nehmen die Zuhörer mit auf eine Reise in süd-östliche Regionen. Mit großer Entdeckerfreude und viel Sympathie nähert sich das Trio den reichen und oft uralten Traditionen von Klezmer-Musik und Balkan-Melodien. Ein klassischer Geiger mit Faible für Klezmer Phrasierung trifft auf die perlenden Linien eines Jazzgitarristen, beide werden unterstützt von einem knurrigen Akkordeon irgendwo zwischen Blues und Weltmusik.

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Trio Süd-Ost

Ungarische Rhapsodie

Montag, 20. Mai 2019

Moderiertes Konzert mit dem Duo Mattick-Huth

© Duo Mattick-Huth

Im 19. Jahrhundert orientierte sich das Interesse der Musiker häufig nach Osten. Inspiration kam von der wilden, ungebundenen Weite der Puszta und von den Melodien der reisenden ungarischen Zigeunermusiker. Ungarische Themen tauchen in zahllosen berühmten Werken auf. Slawische Tänze, ungarische Rhapsodie, ungarische Tänze entstehen als eigenständige Kompositionen. Der Kombination von Flöte (mit deren Klang häufig Sehnsucht assoziiert wird) und Klavier (das Instrument der Virtuosen im 19. Jahrhundert) ist unser Programm gewidmet und entführt in eine temperamentvolle und gleichzeitig sehnsüchtige Welt.

Auf dem Programm stehen:

Franz Anton Doppler (1823-1883):  Fantaisie Hongroise op. 26 für Flöte und Klavier 

Franz Schubert (1797-1828):  Ungarische Melodie D 817 für Klavier 

Joachim Andersen: (1847-1909)  Fantaisie Nationale op.59

Bela Bartok - Franz Schubert - Szoltan Kodaly: 4 Ungarische Tänze für Flöte und Klavier 

Franz Lisz (1811-1886): Ungarische Rhapsodie Nr.13 für Klavier solo 

Franz Schubert (1797-1828):  Sonatine D-Dur, D 384 für Flöte und Klavier 

Johannes Brahms: (1833-1897)  2 Ungarische Tänze, bearb. für Flöte und Klavier 

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Moderiertes Konzert
Vortragender: Christian Mattick, Flöte & Mathias Huth, Klavier

Mark Twain: Bummel durch Europa

Mittwoch, 22. Mai 2019

Lesung und Autorenportrait von Stephan Schäfer, Köln

Mark Twain, 1907

Im Jahr 1878 verwirklichte Mark Twain seinen ehrgeizigen Plan, die „Alte Welt“ zu Fuß zu erkunden. Gemeinsam mit seinem Reisebegleiter Harris (seinem langjährigen Freund Joseph Twichell nachgebildet) ging es von Hamburg über Frankfurt, Heidelberg und den Schwarzwald in die Schweizer Alpen und nach Italien. Aus dem geplanten Fußmarsch wurde ein gemütlicher, von zahlreichen Pausen durchsetzter „Bummel durch Europa“. In seinem grandiosen Reisebericht reflektiert Twain in 50 Kapiteln immer wieder augenzwinkernd über die Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks; bisweilen nachdenklich, meist hochkomisch, dabei immer ungeheuer unterhaltsam.

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Moderierte Lesung
Vortragender: Stephan Schäfer, Köln

Sommernachtstraum

Samstag, 25. Mai 2019

Konzert mit dem Kammerorchester ||: chroma
unter der Leitung von Gerhard Förster

Im Zentrum des Konzertes mit dem Kammerorchester ||: chroma steht die Suite „La Bizarre“ von Georg Philipp Telemann – eine ganz außergewöhnliche Komposition mit spannenden Details. Sie wird eingerahmt vom Vorspiel zur Schauspielmusik „Ein Sommernachtstraum“ von Felix Mendelssohn Bartholdy und der „Winston-Suite“ von Adam Carse. Zum Abschluss steht noch die „Ella-Polka“ des tschechischen Komponisten Josef Suk auf dem Programm.

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert
Vortragender: Kammerorchester ||: chroma

Europäische Museen
Muzeum Narodowe we Wrocławiu | Nationalmuseum – Polen, Breslau

Dienstag, 28. Mai 2019

Vorlesung von Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

© Christian Topp, München

Mit Blick auf die wechselhafte Geschichte Polens kommt dem Nationalmuseum in Breslau eine besondere Bedeutung zu. 1947 beschlossen die polnischen Behörden der Stadt die Neugründung eines Kunstmuseums. Als Heimstätte hierfür wählten sie das vergleichsweise wenig beschädigte ehemalige Königliche Regierungsgebäude, das zwischen 1883 und 1886 unter der Leitung von Karl Friedrich Endell (1843–1891) im Stil der niederländischen Neorenaissance entstanden war. Die alten Bestände stammen aus deutschen Museumsgründungen des 19. Jahrhunderts und aus polnischen Sammlungen u. a. aus Lemberg, bestehend aus Gemälden, Zeichnungen, Druckgrafik, Skulpturen, Kunsthandwerk und Fotografien. Mit Arbeiten polnischer Künstler des 20. Jahrhunderts gehört die Abteilung zu den bedeutendsten ihrer Art.

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Film ab für große Literatur!
Faust

Mittwoch, 5. Juni 2019

Drama von Gustav Gründgens & Peter Gorski – D, 1960 | Verfilmung von Goethes Faust I, 1808 in der Inszenierung am Hamburger Schauspielhaus

© Deutsches Filminstitut – DIF e.V. Filmarchiv

Mit Will Quadflieg, Gustaf Gründgens, Ella Büchi

Faust ist ein nachdenklicher Zweifler. Er versucht, die Geheimnisse der Welt und ihre Zusammenhänge vollständig zu verstehen. Mephistopheles wettet mit Gott. Er will Faust vom rechten Weg abbringen. Die beiden schließen einen Pakt. Mephistopheles verwirklicht Faust alle geistigen und sinnlichen Wünsche, solange bis Faust die absolute Erfüllung erlebt. Dafür gehört Faust's Seele dem Teufel.

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kinofilm | FSK 12
Vortragender: Filmdauer: 128 Minuten

Gesichter Europas
Jacques Offenbach: Hoffmanns Erzählungen

Mittwoch, 19. Juni 2019

Oper einmalmal anders - Lachen, Weinen und Verstehen mit Richard Vardigans, Klavier und Erzählung

Jacques Offenbach – Foto von Félix Nadar, vor 1880

Als Basis für das Libretto diente ein, das auf verschiedenen Erzählungen E. T. A. Hoffmanns basiert, wie etwa „Der Sandmann“, „Rat Krespel“ und „Die Abenteuer der Sylvester-Nacht“. Aus diesem Schauspiel entwickelte Jules Barbier auf Wunsch Jacques Offenbachs das Opernlibretto. Kunst oder Liebe? Natürlich „Kunst“ denn die Liebe ist von Natur aus vergänglich. Daher ist es nur gut, dass Hoffmanns drei „Traumfrauen“ für ihn unerreichbar bleiben. Und möglicherweise sind die vier „Bösewichte“ doch nicht so böse, denn sie sorgen dafür, dass Hoffmann als Folge seiner Enttäuschungen in der Liebe, sich mit ganzer Kraft seiner Kunst widmen kann.

Fundiert und unterhaltsam, anspruchsvoll und amüsant, für Einsteiger und Eingeweihte skizziert Richard Vardigans mit fundiertem Opernwissen, pianistischer Virtuosität und seinem unverwechselbaren englischen Humor Hoffmanns Erzählungen – Jacques Offenbach zum 200. Geburtstag!

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Moderiertes Opernportrait mit Klaviermusik
Vortragender: Richard Vardigans

Europäische Museen
Εθνικό Αρχαιολογικό Μουσείο | Archäologisches Nationalmuseum - Griechenland, Athen

Dienstag, 25. Juni 2019

Vorlesung von Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

© Christian Topp, München

Theodor Heuss hat das Bild geprägt, wonach Europa auf drei Hügeln errichtet wurde; der eine davon ist die Akropolis, als Synonym für die Demokratie. … Das archäologische Nationalmuseum von Athen wurde im Jahre 1889 gegründet und ist eines der wichtigsten archäologischen Museen weltweit. Für Europa ist es so etwas wie das Museum unserer Frühgeschichte. Dort befinden sich Funde von allen Plätzen des antiken Griechenlands und der griechischen Welt, die Ausstellungsobjekte umfassen Statuen, Vasen, Schmuck, Skulpturen, Waffen, religiöse Gegenstände aus der neueren Steinzeit, der frühen kykladischen Zivilisation, der minoischen Zivilisation, der klassischen, hellenischen Periode und römischen Periode.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Es war einmal
„Bring mir vom Wasser des Lebens …“

Freitag, 28. Juni 2019

Gidon Horowitz erzählt europäische Märchen von Heilung und Erlösung

(c) Gidon Horowitz

Märchen sind Kostbarkeiten aus einem großen Schatz, von dem die Menschen seit Urzeiten schöpfen. Ihre Bilder und Gestalten voller Weisheit und Humor laden ein zu einer inneren Reise durch nicht alltägliche Ebenen der Wirklichkeit. Zudem vermitteln sie das überlieferte Wissen und die Verbundenheit der Kulturen in all ihrer Vielfalt. Das gilt speziell auch für die europäischen Märchen, in denen wir immer wieder ähnlichen Motiven und Handlungsabläufen begegnen. So beginnen viele Märchen mit einer lebensbedrohlichen Krise. Krankheit, Not oder Verzauberung veranlassen die Heldinnen und Helden, sich auf den Weg zu machen, um nach Heilung und Erlösung, nach dem Wasser des Lebens zu suchen. Und die Rettung wird oft dort gefunden, wo sie am wenigsten vermutet wurde…

Gidon Horowitz, Schriftsteller und Psychotherapeut, ist einer der bekanntesten Märchenerzähler im deutschen Sprachraum.

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Erzählabend
Vortragender: Gidon Horowitz

„Spasibo“ – für Momente des Glücks

Samstag, 29. Juni 2019

Konzert mit Kindern aus Tschernobyl

Der Verein „Hilfe für Kinder in Not nach Tschernobyl e.V.“ organisiert konkrete Hilfemaßnahmen für Opfer von Tschernobyl, insbesondere Erholungsaufenthalte für strahlengeschädigte Kinder. Jedes Jahr verbringen 35 Kinder im Landheim in Speele einen Urlaub – in unverstrahlter Luft, mit gesundem Essen. Ingrid Rathgeber, die Vorsitzende des Vereins, ist mit diesen Kindern im Augustinum zu Gast. Die Kinder werden für Sie singen und spielen. Vom College für Hochbegabte Musiker sind zwei Kinder dabei, die ihr musikalisches Talent zum Besten geben. Sie sind herzlich eingeladen!

Ort: Kultursalon
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: frei – Spende für die Kinder erbeten!
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Konzert mit Kindern aus Tschernobyl

Goethe als Weltbürger am Beispiel des 'Faust'

Mittwoch, 3. Juli 2019

Vortrag mit Lichtbildern von PD Dr. Jürgen Nelles

Faust in seinem Studierzimmer, von Eugène Delacroix (1827)

Johann Wolfgang von Goethe, der am Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert in einem der kleinsten Staaten auf deutschem Boden, im Herzogtum Weimar, gelebt und gewirkt hat, hat sich selbst als „Weltbürger“ verstanden und „Weltliteratur“ verfasst. Der Vortrag möchte darstellen, warum die Faust-Tragödie dennoch bis heute als die deutsche „Nationaldichtung“ betrachtet wird. Es soll gezeigt werden, welche Merkmale das Stück zu einer „nationalen“ Dichtung machen und was wir heute mit Blick auf die Dramenhandlung und die Figuren darunter verstehen.

Im Mittelpunkt der Ausführungen stehen die lebenslange Beschäftigung des Dichters mit seinem "Lebensstoff Faust", dessen literarische Gestaltung sowie die Wirkung der Tragödie auf und jenseits der Theaterbühne.

Dr. Jürgen Nelles lebt in Bonn, wo er studiert, promoviert und habilitiert hat, und lehrt an der Bonner Universität Neuere deutsche Literaturwissenschaft. Außerdem ist er seit vielen Jahren für Bildungsträger, Kulturinstitutionen und Seniorenresidenzen tätig und hat zahlreiche Publikationen zur Literatur vom 18. bis zum 21. Jahrhundert vorgelegt.

Ort: Festsaal oder Kultursalon
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Dr. Jürgen Nelles

Mit Kisten & Koffern –
Die Reisen der Komponisten durch Europa

Sonntag, 7. Juli 2019

Kammerkonzert mit Cosima Breidenstein, Violine und Moderation & Jasmin-Isabel Kühne, Harfe

(c) Cosima Breidenstein

Wenn berühmte Komponisten die Koffer packten und Konzertreisen durch europäische Länder unternahmen, war das aus heutiger Sicht mehr als abenteuerlich. Dies veranschaulichen viele Reiseberichte. Berührend die Schilderung Leopold Mozarts, wie er seinen vollkommen übermüdeten Sohn zu Bett bringt, abenteuerlich, wie der berühmte Harfenist Charles Bochsa seine Geliebte entführt und amüsant die Beschwerden des ans Flachland gewöhnten Franz Schubert über die „schrecklichen Berge“ und „entsetzlichen Schluchten“ Österreichs.

Cosima Breidenstein, Konzertmeisterin der Sinfonietta Köln und Autorin bekannter Musik-Hörbücher, führt unterhaltsam durch das Konzertprogramm mit Werken von Mozart, Händel, Bochsa, Mendelssohn-Bartholdy und Schubert. Begleitet wird sie von der mehrfach international ausgezeichneten Harfenistin Jasmin-Isabel Kühne.

Konzertprogramm:

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Sonate Es-Dur KV 302

Nicolas-Charles Bochsa (1789-1856): „Zitti, Zitti“ für Harfe solo über Themen aus Rossinis „Barbier von Sevilla“

Georg Friedrich Händel (1685-1759): Air de Almirena, Rinaldo (“Lascia Ch'io Pianga”)

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847):

aus den Liedern ohne Worte op 62. Nr.2: Frühlingslied

Franz Schubert (1797-1828): Rondo B-moll D 895 op.70

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert
Vortragender: Cosima Breidenstein & Jasmin-Isabel Kühne

Film ab für große Literatur!
Don Quijote von der Mancha

Montag, 8. Juli 2019

Abenteuerfilm von David Beier & Dave Dorsey – US, 2015 | Nach dem Roman "El ingenioso hidalgo Don Quixote de la Mancha" von Miguel de Cervantes, 1605/1615

© Tiberius Film

Mit Carmen Argenziano, Horatio Sanz, Luis Guzman

Der alte und verschrobene Landbesitzer Alonso Quixadas rafft sich auf, das Unrecht in der Welt zu bekämpfen. Er möchte nicht untätig sein, wenn sich die Reichen die Taschen füllen und die Armen Hunger darben. So macht sich der phantasievolle, etwas verwirrte Herr in einer klapprigen Rüstung auf seinem Pferd Rosinante auf die Reise. Aus Quixada wird Don Quichotte de la Mancha. Gemeinsam mit seinem treuen Knappen Sancho Panza will er trotz aller mangelnden Kampferfahrung und zurückhaltender Reit-Kenntnisse das Unrecht bestrafen und der edelste Ritter der Geschichte werden. Und so beginnt die lange Geschichte des seltsamsten Ritters der Welt, der Menschen in unzähligen Ländern mit einer Träne im Auge zum Schmunzeln bringt.

Farbenfrohe Neuinterpretation eines zeitlosen Abenteuers.“ (BLU-RAY Magazin)

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kinofilm | FSK 6
Vortragender: Filmdauer: 83 Minuten

Gesichter Europas
Leonardo da Vinci – weltberühmt und unbekannt

Mittwoch, 10. Juli 2019

Lichtbilder-Vortrag von Dr. Thomas Carstensen

Selbstbildnis Leonardo da Vincis, um 1512 (Rötelzeichnung, Biblioteca Reale, Turin)

Leonardo da Vinci (1452 – 1519) ist als Maler der Mona Lisa einer der berühmtesten Künstler aller Zeiten, obwohl nur wenige Ölgemälde erhalten sind. Seine Schriften und Zeichnungen zur Naturforschung kannten zu seinen Lebzeiten nur wenige. Leonardo war zwar davon besessen, die Geheimnisse der Natur aufzudecken, doch seine eigene Person hat er immer mit einem geheimnisvollen Schleier umgeben. Und an seinem Lebensende kamen ihm auch immer mehr Zweifel, ob es wirklich wünschenswert sei, die Natur vollkommen zu ergründen und sie damit zu entzaubern. In dem Vortrag wird das Leben und Denken dieses genialen Menschen wieder rekonstruiert und anschaulich vor Augen geführt.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 15:30
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Dr. Thomas Carstensen

Kassel … verliebt in Saskia

Montag, 15. Juli 2019

Bebilderter Vortrag von Kunsthistorikerin Anne Fingerling zur Ausstellung im Schloss Wilhelmshöhe

Rembrandt van Rijn – Saskia van Uylenburgh1633/34–1642, Gemäldegalerie Alte Meister, Kassel

Die Kunsthistorikerin Anne Fingerling gewährt in einem Bild-Vortrag Einblicke in das Leben Rembrandts und Saskias, einem der berühmtesten Liebespaare der Kunstgeschichte – sowie in die Geheimnisse von Liebe, Heirat und Ehe im Goldenen Zeitalter der Niederlande.

2019 jährt sich der Todestag Rembrandts zum 350. Mal – doch die Liebe zu seiner Ehefrau Saskia ist unsterblich. Sie steht im Mittelpunkt der Sonderausstellung „Kassel … verliebt in Saskia. Liebe und Ehe in Rembrandts Zeit“, die vom 12. April bis 11. August 2019 im Schloss Wilhelmshöhe zu sehen ist.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Anne Fingerling, Kunsthistorikerin

Music Connects Europe

Freitag, 26. Juli 2019

Konzert und Reiseimpressionen mit dem Duo ICstrings

© ICstrings

Ivan Knezevic, Violine
Caroline Busser, Violoncello

Ivan Knezevic, ehemaliger Konzertmeister des Folkwang Kammerorchesters Essen, und Caroline Busser, Solo-Cellistin des Orchesters im Pfalztheater Kaiserslautern, nahmen sich 2018 eine Auszeit von ihren Diensten und reisten ein Jahr lang mit dem Wohnmobil durch Europa. Dabei gaben sie Konzerte, drehten Musikvideos und entdeckten die verschiedenen Musikstile Europas. Trotz aller Unterschiede der europäischen Länder konnten sie beweisen, dass Menschlichkeit, Natur und Musik keine Grenzen kennen.

Bei ihrem Konzert entführen Caroline Busser und Ivan Knezevic mit Klängen, Geschichten und Bildern in die vielseitige Welt Europas.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Caroline Busser & Ivan Knezevic

Europäische Museen
Gallerie degli Uffizi | Uffizien
Italien, Florenz

Dienstag, 30. Juli 2019

Vorlesung von Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

© Christian Topp, München

Kein Geringerer als Giorgio Vasari (1511-1574) war es, der am Bau der Uffizien beteiligt war, allerdings bestand ursprünglich nicht in der Absicht, ein Museum zu errichten. Der Name „uffici“ veranschaulicht vielmehr, dass der Bauherr der Großherzog der Toskana Cosimi I. de Medici (1519-1574) hier seine wichtigsten Ministerien und Ämter unterbringen wollte. Für den 1559 begonnenen Bau wurde ein ganzes Stadtviertel abgerissen bzw. in den Neubau integriert. Vasari vereinheitlichte die Sammlung alter und neuer Gebäude durch vorgesetzte Fassaden. Es entstand ein von zwei beinahe gleich aussehenden Fassaden flankierter Platz, der die Piazza della Signoria und das Ufer des Arno verbindet. Das Museum beherbergt heute die Sammlung zum Schwerpunkt Italienische Renaissance.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Film ab für große Literatur!
Der Leopard | Il Gattopardo

Dienstag, 6. August 2019

Film von Luchino Visconti – I/FR, 1963
Nach dem Roman "Il Gattopardo" von Giuseppe Tomasi di Lampedusa, 1958

© 20th Century Fox

Mit Burt Lancaster, Claudia Cardinale, Alain Delon

Ein alter Fürst arrangiert sich oberflächlich mit den aufstrebenden bürgerlich-liberalen Kräften, indem er seinen Neffen mit der Tochter des opportunistischen Bürgermeisters verheiratet. Gleichzeitig aber verweigert er seine Mitarbeit im neuen Königreich Italien. Bei einem Ball begegnen sich schließlich alte und neue Gesellschaft zu einem grandiosen Totentanz.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kinofilm | FSK 12
Vortragender: Filmdauer: 183 Minuten

Europäische Museen
Vatikanstadt, Rom
Musei Vaticani | Vatikanische Museen

Dienstag, 20. August 2019

Vorlesung von Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

© Christian Topp, München

Die Vatikanischen Museen beherbergen die päpstlichen Kunstsammlungen und befinden sich auf dem Territorium der Vatikanstadt. Die Sixtinische Kapelle, ausgemalt von Michelangelo, und die Stanzen von Raffael bilden einen Schwerpunkt im Rahmen des Vortrages, um der Fülle des gesamten Komplexes dieser Sammlung ein wenig gerecht zu werden. Im Auftrag Papst Pius XI. errichtete Luca Beltrami 1932 in den vatikanischen Gärten einen Neubau für die Vatikanische Pinakothek im lombardischen Renaissancestil mit 16 Sälen. Die in der Pinakothek gezeigte Kunst wird an ausgewählten Beispielen vorgestellt. Die 16 Säle der Pinakothek zeigen – in chronologischer und regionaler Ordnung – italienische Gemälde und Bildteppiche des 11.-19. Jahrhunderts mit hauptsächlich christlicher Bildthematik.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Gesichter Europas
Europa im Gepäck – Alexander von Humboldts Forschungsreise durch die Amerikas

Mittwoch, 4. September 2019

Bebilderter Vortrag von Christine Peters (M.A.)

Alexander von Humboldt wird nach wie vor als einer der letzten ‚Universalgelehrten‘ des 19. Jahrhunderts gefeiert. Seine Reise durch die Amerikas gilt als eines der aufwendigsten Forschungsunterfangen seiner Zeit. Von der Erforschung der sogenannten Neuen Welt erhoffte sich Humboldt in der Tat einen bisher ungeahnten Fortschritt in den verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen, so etwa in der Geologie, der Ethnografie oder der Botanik.

Doch auch Europa begleitet den Forscher auf seinen Reisen. Immer wieder zieht er es als Vergleichsschablone heran: In seinem Reisebericht präsentiert Humboldt Europa einerseits als Ideal der Aufklärung und setzt es andererseits einer scharfen Kritik aus, die vor allem auf die gewaltsamen kolonialen Praktiken der Europäer auf dem amerikanischen Kontinent abzielt. Allgemeingültiges Wissen, das steht für Humboldt fest, kann allerdings nur im Vergleich der beiden Kontinente entstehen.

Der Vortrag führt in Humboldts universalistische Wissenschaft ein und thematisiert dabei vor allem das zum Teil widersprüchliche Verhältnis, das Humboldt während seiner Amerikareise zu Europa entwickelt.

Christine Peters (M.A.) ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB 1288 "Praktiken des Vergleichens" Teilprojekt B03 "Weltvergleich und Weltwissen. Europäische Weltreisenarrative vom 18. bis zum 20. Jahrhundert" an der Universität Bielefeld,
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Christine Peters (M.A.)

Film ab für große Literatur!
Der letzte Weynfeldt

Mittwoch, 11. September 2019

Film von Alain Gsponer in Schweizerdeutsch, 2010
Nach dem Bestseller von Martin Suter, 2008

© Network Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH & Co. KG

Mit Stefan Kurt, Marie Bäumer, Roeland Wiesnekker

Adrian Weynfeldt stammt aus einer wohlhabenden Familie, ist Experte für Schweizer Kunst, Mitte Fünfzig und Junggeselle. Seine von den Schuhen bis zum Schlafanzug massgeschneiderte Welt besteht aus den immer gleichen Tagesabläufen. Doch eines Abends treibt ihn das Fehlen einer Olive für seinen Dry Martini aus der Wohnung in eine Bar. Dort begegnet er einer schönen Frau, deren direkten ungeschliffenen Art er sich nicht entziehen kann. Entgegen seinen Gepflogenheiten nimmt er sie mit nach Hause. Am nächsten Morgen steht sie ausserhalb der Balkonbrüstung und will hinunterspringen. Weynfeldt gelingt es, sie von ihrem Vorhaben abzuhalten. Doch von nun an legt sie die Verantwortung für ihr Leben in seine Hände, während ihm die Kontrolle über sein eigenes Leben nach und nach zu entgleiten droht...

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kinofilm | FSK 12
Vortragender: Filmdauer: 88 Minuten

Tanz in der Nacht

Sonntag, 22. September 2019

Konzert mit dem Kasseler Klarinettenchor

Der Kasseler Klarinettenchor unter der Leitung der Klarinettistin Mieke de Wit trifft sich regelmäßig, um mit großem Engagement und viel Freude an dem Holzblasinstrument gemeinsam zu musizieren. Die meisten der sieben Frauen haben erst im Erwachsenenalter ihre Liebe zur Musik zu ihrem Hobby gemacht und spielen zusammen eine Vielfalt von Klarinettenstücken von den klassischen Komponisten über Klezmer bis hin zu zeitgenössischen Arrangements. Dieses Mal gibt es neben Bach und einem Jungle Swing, wieder eine neue Komposition von Johan de Wit – den „Tanz in der Nacht“ mit Klezmervariationen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei – Spende für den Klarinettenchor erbeten
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Klarinettenchor Kassel

Europäische Museen
Museo del Prado – Spanien, Madrid

Dienstag, 24. September 2019

Vorlesung von Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

© Christian Topp, München

Der spanische König Ferdinand VII. wünschte sich 1815 eine Pinakothek nach dem Vorbild des Louvre. 1818 waren die Räumlichkeiten für dieses neue Museum gefunden: das von Karl III. in Auftrag gegebene Museum der Naturwissenschaften im Prado de San Jerónimo oder auch „Wiese des Heiligen Hieronymus“ genannt. Es war ab 1785 vom Architekten Juan de Villanueva erbaut worden und wurde jetzt von Antonio López Aguado für seinen neuen Zweck ab 1818 renoviert. Am 19. November 1819 wurde das Museo del Prado unter dem Namen „Museo Real de Pintura y Escultura“ eingeweiht. Glanzpunkte sind die Werke der großen spanischen Maler Francisco de Goya und Diego Velazquez. 1971 wurden die Werke des 19. und 20. Jahrhunderts in das Museo Reina Sofia ausgegliedert.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Kännchen & Ständchen
Kleine Kulturgeschichte des Wiener Kaffeehauses

Mittwoch, 25. September 2019

Vortrag und Lesungen von Dr. Renatus Deckert

Der Ruf des Wiener Kaffeehauses ist legendär. Um 1900 wurde dort nicht nur Kaffee getrunken, sondern vor allem geschrieben, gelesen und diskutiert. Es war Treffpunkt und Büro für Literaten, Künstler und Intellektuelle. In seiner „Theorie des Café Central“ (1927) nannte Alfred Polgar das Kaffeehaus „eine Weltanschauung“.

Der Literaturwissenschaftler Renatus Deckert liest Anekdoten und augenzwinkernde Geschichten von passionierten Kaffeehausgängern wie Peter Altenberg, Karl Kraus, Joseph Roth und Arthur Schnitzler. Eine kleine Kulturgeschichte des Kaffeehauses mit augenzwinkernden Geschichten!

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag und Lesung
Vortragender: Dr. Renatus Deckert

Gesichter Europas
Ein Genie auf der Suche –
Leben und Werk von Rembrandt van Rijn

Freitag, 4. Oktober 2019

Lichtbilder-Vortrag von Dr. Thomas Carstensen

Rembrandt – Selbstporträt, 1660, Kenwood House in London

Seine Bilder sind weltberühmt und hängen in den großen internationalen Museen, doch der Künstler, der sie geschaffen hat, schien lange hinter verklärenden Legenden verschwunden zu sein. In jüngster Zeit aber hat die Forschung nicht nur seine Gemälde, sondern auch den Menschen Rembrandt (1606 – 1669) gründlich unter die Lupe genommen. Zum Vorschein gekommen ist eine Persönlichkeit voller Widersprüche – ein Mensch zwischen erbitterter Rachsucht und christlich-humanistischem Gefühl, zwischen skrupellosem Geschäftsgebaren und verzweifeltem Existenzkampf. In diesem Spannungsfeld hat Rembrandt Werke geschaffen, die uns in ihrer tief empfundenen Menschlichkeit und psychologischen Sensibilität noch heute berühren.

Anlässlich seines heutigen 350. Todestags wird das Leben dieses außergewöhnlichen Künstlers in Form einer spannenden Geschichte anschaulich gemacht.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Dr. Thomas Carstensen

Film ab für große Literatur!
Monte Cristo

Montag, 7. Oktober 2019

Abenteuerfilm von Kevin Reynolds – GB/USA/Irland, 2002 | Die Handlung beruht auf dem Roman "Le Comte de Monte-Cristo" von Alexandre Dumas d. Ä., 1844-46

© Constantin Film

Mit James Caviezel, Dagmara Dominczyk, Guy Pearce

Zum Captain befördert steht der junge Seemann Edmond Dantés kurz vor der Hochzeit mit der zauberhaften Mercédès. Sein reicher Freund Mondego vergönnt ihm das Glück und fädelt er eine Verschwörung gegen Edmond ein, der daraufhin verhaftet und in die Gefängnisfeststung Château d'If gesperrt wird. Nur die Liebe zu seiner Geliebten Mercédès sowie die weisen Ratschläge seines Zellennachbars Abbé Faria lassen den Unschuldigen die Demütigungn überstehen bis er nach 13 qualvollen Jahren auf die Insel Monte Cristo fliehen kann. Sein Rachefeldzug beginnt...
 

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kinofilm | FSK 12
Vortragender: Filmdauer: 126 Minuten

Europäische Museen
Musée du Louvre – Frankreich, Paris

Dienstag, 22. Oktober 2019

Vorlesung von Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

© Christian Topp, München

Der Louvre befindet sich in der ehemaligen Residenz der französischen Könige, dem Palais du Louvre. Damit hat das Gebäude eine lange Geschichte vorzuweisen und viele architektonische Veränderungen erlebt. Das Museum ist mit etwa zehn Millionen Besuchern im Jahr das meistbesuchte und – gemessen an der Ausstellungsfläche – das drittgrößte Museum der Welt. Der Ursprung der Sammlung geht auf das 14. Jahrhundert zurück. Damals begann der Herzog Jean de Berry, ein Bruder Karls V., Gemälde, Tapisserien und illuminierte Handschriften zu sammeln, von denen einige noch in der heutigen Ausstellung zu sehen sind. Der eigentliche Begründer der Sammlung ist aber König Franz I.(1515–1547), der als der erste große Sammler und Mäzen auf Frankreichs Thron gilt.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Friedrich der Große – Staatsmann & Musiker

Dienstag, 29. Oktober 2019

Ein Gesprächskonzert mit dem Trio Sanssouci

(c) Trio Sanssouci

Sigrun Meny-Petruck, Oboe
Sohee Oh, Flöte
Hans-Jürgen Thoma, Cembalo

Friedrich der Große war nicht nur ein bedeutender Staatsmann, sondern auch als Flötist und Komponist ein begnadeter Musiker. Das Trio Sanssouci beleuchtet in einem kurzweiligen, aber auch heiteren Abend den Bau des Schlosses Sanssouci, die abendlichen Konzerte im Musikkabinett auf Sanssouci, das Verhältnis zu Voltaire und den Neid auf das „Glücksschwein“ Carl Theodor, an dessen Hof die sog. Mannheimer Schule zeitgleich so erfolgreich war.

In diesem Gesprächskonzert werden die Werke von Friedrich dem Großen, Anna Amalie, Prinzessin von Preußen, des Königs Schwester, Johann Joachim Quantz, dem Flöten- und Kompositionslehrer des Königs, Carl Ph. E. Bach, der dem Hofe 27 Jahre angehörte, und Johann Sebastian Bach, dessen „Musikalisches Opfer“ ein Thema des Königs zugrunde liegt, sowie noch ein Werk des Komponisten der Mannheimer Schule Franz Xaver Richter aufgeführt.

Vor der großen Leinwand mit dem Bild von Adolf von Menzels „Das Flötenkonzert in Sanssouci“ werden die Musiker die genannten Komponisten zu Gehör bringen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Moderiertes Konzert
Vortragender: Trio Sanssouci

Film ab für große Literatur!
Die Wand

Donnerstag, 7. November 2019

Spielfilm von Julian Roman Pölsle – D/AT, 2012
Nach dem Bestseller von Marlen Haushofer, 1963

© Studiocanal

Mit Martina Gedeck, Karl Heinz Hackl, Ulrike Beimpold

Eine Frau schreibt in einer Jagdhütte ihre Geschichte auf, um sich nicht in Einsamkeit zu verlieren: Mit einem befreundeten Ehepaar und deren Hund ist sie vor über zwei Jahren in die Berge Österreichs gefahren. Ein Wochenendausflug. Als das Ehepaar am ersten Abend von einem Besuch im Dorf nicht zurückkehrt, macht die Frau sich auf die Suche. Mitten in der Natur stößt sie gegen eine unsichtbare Wand, eine unerklärliche Grenze, die sie vom Rest der Welt trennt..

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kinofilm | FSK 12
Vortragender: Filmdauer: 108 Minuten

Europäische Museen
Rijksmuseum – Niederlande, Amsterdam

Dienstag, 19. November 2019

Vorlesung von Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

© Christian Topp, München

Als das Rijksmuseum 1885 in Amsterdam eröffnet wurde – vorher befand es sich nämlich seit seiner Gründung in Den Haag – strömten in den ersten drei Monaten 250.000 Menschen in dieses Museum. Ein Zeichen dafür, wie sehr die Niederländer ihr Nationalmuseum schon damals liebten. 2013 übergab Königin Beatrix das Museum nach zehnjährigem Umbau wieder der Öffentlichkeit und der Besucherstrom reißt nicht ab. Zum allerersten Mal kann das Publikum eine Reise durch die Zeit unternehmen und dabei ein Gefühl für Schönheit und ein Bewusstsein der jeweiligen Epochen erleben. Die Geschichte der Niederlande wird in einem internationalen Kontext anhand einer chronologischen Zeitleiste dargestellt, die auf vier Stockwerke und 80 neue Säle verteilt ist.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Europäische Museen
Die drei Pinakotheken – Deutschland, München

Dienstag, 17. Dezember 2019

Vorlesung von Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

© Christian Topp, München

Das Wort „Pinakothek“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet in der Übersetzung „Bildersaal“ oder „Gemäldesammlung“. In München gibt es drei Gemäldesammlungen, die von der mittelalterlichen Kunst bis in die Gegenwart Kunstwerke versammeln und präsentieren. Bei dem Spaziergang durch die drei Häuser liegt der Fokus auf der Kunst, die von deutschen Künstlern geschaffen wurde, auch wenn andere Nationalitäten vertreten sind. „Die Alexanderschlacht“ von Albrecht Altdorfer, ein „Selbstbildnis“ von Albrecht Dürer, Werke aus der Romantik und schlussendlich Positionen aus dem Zeitraum des 20. und 21. Jahrhunderts stehen zur Betrachtung. Daneben interessiert auch die jeweils unterschiedlich gestaltete Architektur, die die Werke umgibt.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Film ab für große Literatur!
Effi Briest

Montag, 30. Dezember 2019

Spielfilm von Hermine Huntgeburth – D, 2009 | nach dem Roman von Theodor Fontane, 1896

© Constantin Film AG

Mit Sebastian Koch, Julia Jentsch, Juliane Koehler

Die ungestüme siebzehnjährige Effi Briest heiratet auf Rat ihrer Eltern Baron Instetten, einen gefühlsarmen Mann von Prinzipien, dem eine glänzende politische Kariere bevorsteht. Das Paar zieht zunächst in den kleinen Ostsee-Küstenort Kessin, wo Effi ein eintöniges Leben erwartet. Bis Major Crampas auftaucht, ein Regimentskamerad Instettens und ein charmanter Frauenheld. Effi erfährt durch ihn, was Liebe und Leidenschaft bedeuten können, für Crampas wird es eine tödliche Affäre. Effi aber wird – anders als bei Fontane – daran nicht zugrunde gehen.

Anlässlich des heutigen 200. Geburtstages des großen deutschen Schriftstellers Theodor Fontane!

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kinofilm | FSK 12
Vortragender: Filmdauer: 118 Minuten

Augustinum Kassel

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