Kulturveranstaltungen

Theater, Kino, Ausstellungen …

Das kulturelle Herz des Hauses ist der Theater- und Festsaal des Augustinum Kassel. Hier finden regelmäßig hochkarätig besetzte klassische Konzerte und Theateraufführungen statt, aber auch Kinovorführungen, kurzweilige Kabarett- und Unterhaltungsmusik-Abende.

Kontakt zum Kulturreferat:

Anja Eckard (M.A.)
Tel.: 0561 / 93 64 - 807

Unser aktueller Veranstaltungskalender der Augustinum Seniorenresidenz Kassel

Verbotene Klänge

Montag, 27. Januar 2020

Ein Konzert mit Nicole Jukic – Gesang, Geige
und Frank Sommerfeld – Gitarre

(c) privat/A. Weisheit-Sommerfeld

Mit der Ausstellung „Entartete Musik“ erreichte 1938 die Hetze des NS-Staates gegen jüdische Künstler, gegen neue Musik in der Klassik und gegen Jazzmusik einen markanten Punkt. Die nationalsozialistische Kulturpolitik ging gegen alle Musik vor, die nicht in ihr weltanschauliches Konzept passte. Am Pranger standen Schlager, Operette und Neue Musik jüdischer Komponisten, aber auch Musiker, die mit Juden verheiratet waren oder engen Kontakt zu diesen hatten.

Nicole Jukic und Frank Sommerfeld spielen ein Programm mit Musikstücken, die als „entartete Musik“ auf dem Index standen. Zu hören sind viele Songs aus dem „Great American Songbook“, aber auch Titel von Kurt Weill und den Comedian Harmonists. Begleitet wird das Konzert durch Erläuterungen zur oben genannten Ausstellung und zu den Maßnahmen der nationalsozialistischen Kulturpolitik, die zur Ausgrenzung und Verfolgung jüdischer Künstler führte.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Nicole Jukic & Frank Sommerfeld

Jugend musiziert

Freitag, 31. Januar 2020

Vorbereitungskonzert für den 57. Regionalwettbewerb Nordhessen

Der Wettbewerb „Jugend musiziert“ motiviert Jahr für Jahr Tausende von jungen SchülerInnen zu besonderen künstlerischen Leistungen. Er ist ein Ort der musikalischen Begegnung und Ansporn für diejenigen, die ihr Können einer Öffentlichkeit und der Jury präsentieren wollen. Jährlich wechseln die Ausschreibungen für die verschiedenen Musikbereiche, für die Solo- und Ensemblewertungen. Auch in diesem Jahr richtet die Musikschule Kassel e.V. den Wettbewerb in folgenden Kategorien aus: Solowertung Klavier und Ensemblewertung Streicher– und Bläserensemble. Sie hören in diesem Konzert eine Auswahl der TeilnehmerInnen des bevorstehenden Wettbewerbs im Alter zwischen 6 und 18 Jahren.

Ort:
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei | Die jungen MusikerInnen freuen sich über eine Spende
Veranstaltungsart: Schülerkonzert
Vortragender: Schülerinnen und Schüler

Zeugnisse der Jungsteinzeit aus der Umgebung von Kassel

Mittwoch, 5. Februar 2020

Filmprojekt von Rainer Nagels & Helmut Rosenkranz

Seelenloch © Rainer Nagels

Zur Reifezeit der Menschheit in Europa gehört auch die Jungsteinzeit, insbesondere die Entwicklung des Menschen vom Jäger zum Bauern, die ein riesiger Sprung war. Menschen wurden sesshaft, konnten Häuser bauen, Landwirtschaft betreiben und Vieh halten. Hinterlassenschaften von dieser Zeit können wir heute nur mit Bewunderung wahrnehmen. Einige dieser Zeugnisse aus dem Kasseler Umland zeigen wir in diesem Film.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Filmprojekt
Vortragender: Rainer Nagels & Helmut Rosenkranz

Spätwerke
Geänderts Programm (!)
Harmonische Klänge und Dissonanzen

Donnerstag, 6. Februar 2020

Kammerkonzert mit dem Trio Aurea

© Trio Aurea

Sehr geehrte Damen und Herren,
aus gesundheitlichen Gründen einer der Musikerinnen musste das Programm geändert werden:

Iva Vogel – Violine
Eva Veith – Cello,
Soyoung An – Klavier

Programm:
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Trio Es-Dur Op.1
Felix Mendelssohn-Bartholdy(1809-1847): Trio d-Moll Op.49

Karl Lichnowsky ermöglichte um den Jahreswechsel 1793/1794 erste private Aufführungen der Trios. Bei dieser Gelegenheit soll Beethovens damaliger Lehrer in Wien – Joseph Haydn – seinen Schüler vor der Herausgabe insbesondere des dritten Trios, welches später das Beliebteste der Drei wurde, davor gewarnt haben, dass die Wiener nicht in der Lage seien, derlei komplexe und temperamentvolle Stücke aufzunehmen. Seine Befürchtungen stellten sich als unbegründet heraus. Bei der Herausgabe der Werke nahm der Komponist insofern ein finanzielles Risiko auf sich, als er die Kosten für die Produktion zum Teil selbst trug und somit auf gute Verkaufszahlen der Trios angewiesen war. Die Trios wurden rund 250-mal verkauft; und Beethoven verdiente dabei über 700 Gulden, genug, um sich den Lebensunterhalt für ein ganzes Jahr zu sichern.

„Mendelssohn ist der Mozart des neunzehnten Jahrhunderts, der hellste Musiker, der die Widersprüche der Zeit am klarsten durchschaut und zuerst versöhnt“, schrieb Robert Schumann, nachdem er das d-Moll-Trio gehört hatte und kürte es kurzerhand zum „Meistertrio der Gegenwart“. Mendelssohn selbst hob es am 1. Februar 1840 in Leipzig aus der Taufe und setzte sich auch in England in seinen Konzerten für dieses Werk besonders ein. Bis heute ist dieses berauschen schöne Werk ein Highlight in der Literatur für Klaviertrios. Und so hat sich bewahrheitet, was Schumann dem d-Moll-Trio prophezeite, nämlich, es sei „eine gar schöne Komposition, die nach Jahren noch Enkel und Urenkel erfreuen wird.“

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert
Vortragender: Trio Aurea

Warum das Jahr 2020 einen Tag länger ist –
Kleine Kulturgeschichte des Kalenders

Montag, 17. Februar 2020

Lichtbildervortrag von Prof. Dr. Werner Mezger,
Universität Freiburg i. Br.

Der Umgang mit dem Phänomen Zeit im Spannungsfeld zwischen subjektiver Zeitwahrnehmung und objektiver Zeitmessung ist eine der wichtigsten Grundlagen gesellschaftlichen Zusammenlebens. In dem Vortrag geht es um die Kulturgeschichte unserer Zeitgliederung, um die nicht beeinflussbare Abhängigkeit der Zeit von kosmischen Gegebenheiten ebenso wie um ihre Gestaltbarkeit durch den Menschen. Sämtliche Systeme der Zeiteinteilung, die über die natürlichen Rhythmen von Tag und Nacht hinausreichen, sind nämlich nicht einfach geworden, sondern kulturell konstruiert: die Feingliederung des Tages in Stunden, Minuten und Sekunden, aber auch die Strukturierung größerer Zeiträume in Wochen, Monate und Jahre, bis hin zu den historischen Zäsuren, ab denen die verschiedenen Kulturen der Erde ihre jeweilige Zeitrechnung beginnen. In einem großen Überblick sollen eben die Konstruktionsprinzipien offen gelegt werden, nach denen unser heutiger Kalender funktioniert.

Dabei stellen sich viele Fragen, über die wir uns gewöhnlich kaum Gedanken machen: Warum gibt es Schaltjahre? Warum wird der Schalttag am Schluss des Monats Februar eingeschoben und nicht am Jahresende? Warum sind Juli und August Zeugnisse der Eitelkeit römischer Kaiser? Warum kann sich Ostern um bis zu 35 Tage verschieben, während Weihnachten immer am 25. Dezember gefeiert wird? Warum ist der September (von lat. septem = sieben) nicht der siebte, wie sein Name sagt, sondern der neunte Monat im Jahr? Warum setzt sich diese Zahlendifferenz auch in den drei Folgemonaten fort? Seit wann beginnt das Jahr überhaupt am 1. Januar? Was geschah bei der Julianischen, was bei der Gregorianischen Kalenderreform? Warum feiert man in Appenzell zweimal Silvester? Wer herrschte früher über die Zeit und wer verwaltet sie heute?

Werner Mezger, bekannt durch zahlreiche Buchveröffentlichungen, Rundfunk- und Fernsehsendungen, ist Professor für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie an der Universität Freiburg und Direktor des Freiburger Instituts für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE).

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag mit Lichtbildern
Vortragender: Prof. Dr. Werner Mezger

Reif für die Insel
Wildes Kroatien – Natur und Kultur erleben

Dienstag, 18. Februar 2020

Filmvortrag von Werner Rohlmann

Dubrovnik © Werner Rohlmann

In Kroatien findet man nicht nur unberührte Natur, sondern auch kulturhistorische Schätze, etwa in Split. Die imposante Kathedrale des Hl. Duje war eigentlich das Mausoleum von Kaiser Diokletian. Im 7. Jahrhundert wandelten die Christen die Kaisergruft in eine Kirche um. Weiter geht es nach Pag, eine Karstlandschaft von rauher Schönheit. Am nördlichsten Punkt der Insel Pag, vor dem Ort Lun stehen über 80.000 Olivenbäume. Mit der Fähre geht es dann weiter in das Neretva-Delta. Das fruchtbare Schwemmland der Neretva ist der ideale Nährboden für Mandarinen, Orangen und Pfirsiche. Wenn an den Berghängen Lavendel, Salbei und andere Pflanzen erblühen, entsteht ein Schlaraffenland für Insekten. Kurz hinter dem Ort Skradin eröffnen die Tore des Nationalparks Krka den Blick und Zugang zu einer einmaligen, paradiesischen Flusslandschaft, die ihresgleichen vergeblich sucht. Ein Naturwunder der besonderen Art: Die Plitvicer Seen. Viele weitere Stationen gibt es auf dieser Reise und nicht zuletzt ist Kroatien das Land der 1000 Inseln!

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 9 Euro
Veranstaltungsart: Filmvortrag
Vortragender: Werner Rohlmann

Konzertgitarre auf der Bühne

Freitag, 21. Februar 2020

Gitarrenkonzert mit Armin Ibrahimagic & Vedran Kucic

(c) Boris Tesic

Boris Tesic ist ein international anerkannter Konzertgitarrist, der seit sechs Jahren eine Meisterklasse an der Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“. leitet. Seine Studenten treten erfolgreich in der Region und im Ausland auf und haben schon Preise bei Musik-Wettbewerben gewonnen.

Armin Ibrahimagic und Vedran Kucic sind Studenten im vierten Jahr und werden Teile ihres Abschlussprogramms präsentieren: Alte Tänze aus der Renaissance, spanisches Herz und Leidenschaft aus Süd-Amerika. Auf dem Programm stehen Werke von J. Dowland, A. Barrios, F. Tarrega, M. Ponce und F. Sor.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei | Die Musiker freuen sich über eine Spende
Veranstaltungsart: Gitarrenkonzert
Vortragender: Armin Ibrahimagic & Vedran Kucic

Werdegänge
Chopin – Sehnsucht nach Liebe

Samstag, 22. Februar 2020

Biografisches Drama von Jerzy Antczak, GB 2016

Bild © StudioCanal

Mit Piotr Adamczyk, Danuta Stenka, Adam Woronowicz

Lebensgeschichte des polnischen Komponisten Frédéric Chopin, der 1831 während einer Konzertreise nach Paris übersiedelt, als Unruhen seine Heimat erschüttern. Dort lernt er die emanzipierte George Sand kennen, die ihn in die Gesellschaft einführt und mit der ihn eine leidenschaftliche Affäre verbindet. Sie ist ebenfalls Franz Liszt zugetan und nicht bereit, Chopins tiefe Gefühle zu erwidern. Das Künstlerporträt beschreibt einen unzeitgemäßen Lebenswandel und gewährt erhellende Einblicke in eine Epoche und ihre Konventionen.

Bilder von Schönheit komplimentieren die prächtige Musik von Frédéric Chopin. Ein Film, der tief in das Leben des Komponisten eintaucht und viel Interessantes zutage fördert.

Anlässlich des heutigen 210. Geburtstags von Frédéric Chopin.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kinofilm
Vortragender: FSK 16 | 134 Minuten

Parzival – Vom tumben Toren zum mitfühlenden Menschen

Dienstag, 25. Februar 2020

Vortrag mit Hörbeispielen von Musikwissenschaftler Dr. Lothar Jahn

Wolfram von Eschenbach - Parzival, Bd. 1, um 1443-1446, Handschrift Cod. Pal. germ. 339, Seite 99v | Quelle: wikimedia

Das Parzival-Epos ist eine der bedeutendsten Erzählungen des Mittelalters. Es geht um einen jungen Ritter, der zunächst egoistisch und ignorant mit jugendlichem Überschwang die Welt erobern möchte. In einem langen Reifungsprozess gelingt es ihm sich selbst und die anderen zu erkennen und geläutert zum König der Gralsritter aufzusteigen. Die hierzulande bekannteste mittelalterliche Fassung des Werkes ist das Versepos von Wolfram von Eschenbach, er griff auf ein Epos des französischen Dichters Chrétien de Troyes zurück. Heute kennt man den Stoff vor allem aus dem „Bühnenweihfestspiel“ Richard Wagners, das unter dem Namen „Parsifal“ seine Premiere 1882 hatte.

Dr. Lothar Jahn stellt den umfangreichen Stoff in klar gegliederter Form dar, arbeitet die historischen Quellen heraus und verweist auf die unterschiedlichen Ausformungen der Handlung.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragender: Dr. Lothar Jahn

Gesund im Alter
Keine Angst vor künstlichen Gelenken

Mittwoch, 26. Februar 2020

Vortrag von Prof. Dr. Benjamin Bücking, Chefarzt der Klinik für Orthopädie
an den DRK-Kliniken Nordhessen

© Prof. Dr. Benjamin Bücking

Verschleißbedingte Beschwerden am Hüft- und Kniegelenk sind sehr häufig. Der Gelenkverschleiß, der Arthrose genannt wird, ist eine Volkskrankheit, der besonders ältere Menschen betrifft. Zur Behandlung stehen zunächst einige nicht-operative Therapieverfahren zur Auswahl. Diese reichen von der Krankengymnastik über Orthopädische Hilfsmittel bis hin zu modernen Spritzentherapie.

Falls ein vollständiger Gelenkverschleiß besteht, ist der Ersatz des betroffenen Gelenkes die beste Therapie. Die Behandlungsergebnisse sind größtenteils sehr gut. Nicht umsonst wird die Implantation einer Hüftprothese als Operation des Jahrhunderts angesehen. In den letzten Jahren hat sich die Medizin enorm weiterentwickelt. Heutzutage kommen bei der Implantation zumeist moderne minimal-invasive Techniken und spezielle Narkoseverfahren zum Einsatz. Ziel unserer Behandlung ist die Erhaltung der schmerzfreien Mobilität und damit auch der Lebensqualität der Patienten. Um dies auch im höheren Alter zu erreichen, behandeln wir die Patienten gemeinsam mit unseren Fachärzten für Altersmedizin.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Prof. Dr. Benjamin Bücking

Erich Kästners literarische Kindheiten

Montag, 9. März 2020

Bebilderter Vortrag von PD Dr. habil. Jürgen Nelles,
Institut für Germanistik, Universität Bonn

Erich Kästner, 28. August 1961 / wikimedia

Erich Kästners Ruf als 'Muttersöhnchen' bis ins Erwachsenenalter und als Musterschüler (und -student) ist ebenso legendär wie sein Leumund als literarischer Anwalt von Kindern und Jugendlichen. Davon zeugen nicht nur zahlreiche Gedichte, sondern vor allem sein Kinderkrimi „Emil und die Detektive“ sowie seine Jugendbücher „Pünktchen und Anton“, „Das fliegende Klassenzimmer“, „Das doppelte Lottchen“ u. a. In ihnen allen kommt zum einen das Verständnis für die Sorgen und Probleme Heranwachsender zum Ausdruck und zum anderen das Plädoyer für Werte wie Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit, Freundschaft und Vertrauen, Solidarität mit Schwächeren u. a.

Der reich bebilderte Vortrag führt das Leben und Schreiben Erich Kästners vor Augen und bringt bekannte und unbekanntere Texte zu Gehör, die um menschliche 'Reifezeiten' kreisen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: PD Dr. habil. Jürgen Nelles

Reif für die Insel
Tasmanien – Australiens „Teufelsinsel“

Donnerstag, 19. März 2020

Multivision von Dipl. Geogr. Wolfgang Senft

© Dipl. Geogr. Wolfgang Senft

Tasmanien ist Australiens kleinster und südlichster Bundesstaat. Die Insel wird von den rauhen Gewässern des Indischen Ozeans, der Tasman See und der Bass Straße umtost und unterscheidet sich stark vom „Mainland“ genannten australischen Kontinent. Im Gegensatz zu den endlosen Distanzen des Festlandes ist man an keinem Ort Tasmaniens mehr als 115 Kilometer von der Küste entfernt. Die Insel ist landschaftlich sehr abwechslungsreich, auf kleinem Raum bietet sie eine enorme Vielfalt: Mit großen, üppigen, zum Teil unerschlossenen Regenwäldern, bizarren Gebirgszügen und besonders reizvollen Küstenlandschaften ist „Tassie“ ein Dorado für Naturfreunde und Wanderer. Ein Viertel der Insel steht unter Naturschutz. Viele der zahlreichen Nationalparks habe ich auf vier, z. T. monatelangen Reisen erwandert, und dabei eine in weiten Teilen noch unberührte und unzugängliche Insel erkundet.

Die live kommentierte Multivisionsshow wird digital präsentiert und an passenden Stellen von einfühlsamer, landestypischer Musik untermalt.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 9 Euro
Veranstaltungsart: Multivision
Vortragender: Dipl. Geogr. Wolfgang Senft

Museumsort(e) Kassel
Schloss Wilhelmshöhe

Dienstag, 24. März 2020

Vorlesung von Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

© Malte Ruhnke

Das Schloss Wilhelmshöhe befindet sich im Bergpark Wilhelmshöhe von Kassel. Das heutige Schloss entstand von 1786 bis 1798 nach Entwürfen der Architekten Simon Louis du Ry (Weißensteinflügel und Kirchflügel) und Heinrich Christoph Jussow (Mittelteil) für Landgraf Wilhelm IX. International bekannt ist es für seine heutige Nutzung als Museum, das unter anderem die Antikensammlung und die Gemäldegalerie Alte Meister enthält. Sehr bedeutend ist zudem das Museum im Weißensteinflügel mit den einzig authentisch verbliebenen Räumen der Landgrafen.

Der Vortrag wird sowohl auf die Geschichte des Schloßes eingehen, wie auch auf die Kunstsammlung – am Beispiel einiger aisgewählter Kunstwerke aus dem Bereich Malerei.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Klassik trifft Volkslied

Dienstag, 31. März 2020

Arien- und Liederkonzert mit Bass-Bariton Klaus Beermann
& Siegfried Gras, Pfarrer i.R., Klavier und Moderation

Der Hagener Opern- und Konzertsänger Klaus Beermann und der Pianist Siegfried Krass haben ein Programm zusammengestellt, das mit großem Erfolg uraufgeführt wurde. Ein Konzert zum Zuhören und Mitsingen mit Liebesleid und Liebesfreud. Die Kunstlieder von Beethoven, Schubert, Schumann und Brahms treffen auf deutsche Volkslieder, in die Sie gerne einstimmen können. Die Moderation vermittelt musikhistorische Hintergründe informativ und humorvoll zu den einzelnen Programmpunkten. Das Experiment – altes Liedgut mit klassischem zu mischen traf bisher auf große Resonanz – vielleicht auch bei Ihnen?!

Dauer: 90 Minuten

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 8 Euro
Veranstaltungsart: Arien- und Liederkonzert
Vortragender: Klaus Beermann & Siegfried Gras

Reif für die Insel
Bali, Java, Sumatra

Freitag, 3. April 2020

Multivision von Peter Witt

Borobodur, Java © Peter Witt

Bali, Java, Sumatra – drei Namen die mit exotischen Bildern, Gerüchen und Klängen in unserem kollektiven Gedächtnis verbunden sind. Der Fotograf und Asienspezialist Peter Witt hat wieder berührende Geschichten, spannende Momente und schöne Bilder für seinen neuesten Multivisionsvortrag zusammengetragen.
Reisen Sie mit zu den Waldmenschen, denn das heißt übersetzt Orang Utan. Entdecken Sie die Reize von Palembang, der zweitgrößten Stadt Sumatras, die trotzdem in keinem Reiseführer steht und tauchen Sie ein in die Geheimnisse wunderschöner Megalithen.

Besuchen Sie die untergehende Stadt Jakarta, das Zentrum Indonesiens, mit seiner kolonialen Vergangenheit. Begeben Sie sich auf die Spuren des größten Goldschatzfundes Indonesiens, dessen 1000 Jahre alte Schmuckstücke und Ritualgegenstände Sie begeistern werden. Bewundern Sie das größte buddhistische Bauwerk Asiens, den Borobodur, ein Stein gewordenes Mandala. Nehmen Sie Anteil am Leben eines deutschen Malers und Musikers, der in Balis Kunstszene bis heute unvergessen ist, werfen Sie einen Blick in das Leben der Balinesen abseits des Tourismus und vieles mehr. Kurz – reisen Sie für einen Abend mit auf die andere Seite der Erdhalbkugel zu den drei wichtigsten von 17500 Inseln, aus denen Indonesien besteht.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 9 Euro
Veranstaltungsart: Multivision
Vortragender: Peter Witt

Beethoven und Freunde

Dienstag, 7. April 2020

Konzert mit dem Duo Mattick/Huth mit Texten von Beethoven & aus der „Kreisleriana“ von E.T.A. Hoffmann

(c) Duo Mattick/Huth

Christian Mattick – Flöte und Sprecher
Mathias Huth – Klavier

Ganz in der Tradition der Serenade, die in Barock und Klassik gesellschaftliche Anlässe musikalisch begleitete und überhöhte, ist Ludwig van Beethovens Serenade op.41 im Wechsel verbunden mit Musik seiner Zeitgenossen zu einem unterhaltsamen Kaleidoskop und vielfältigen Blick auf die Zeit um 1800. Das Erlebnis des Kultursalons der Beethoven Zeit, sei es in Adelskreisen oder in den bürgerlichen Salons der großen Städte, wird ergänzt durch Texte von Beethoven selbst und aus der „Kreisleriana“ von E. T. A. Hoffmann.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Christian Mattick & Mathias Huth

Reif für die Insel
Grönland – Leben in der Arktis

Freitag, 24. April 2020

Multivision von Peter Fabel

© Peter Fabel

Gewaltige Eisberge, flackerndes Nordlicht, Moschosochsen und Eisbären erwachen auf der Leinwand zum Leben. Dazu berichtet der Fotojournalist über seine spannenden Abenteuer mit Kajak und Hundeschlitten.  Nach ersten Touren mit Schneeschuhen, Skiern und Pulka folgte die erste Kajaktour. Nur auf sich gestellt folgte Peter Fabel über mehrere Wochen dem Eisgürtel vor der Küste Grönlands und lebte auf dem Packeis. Bei Temperaturen bis unter minus 40 Grad Celsius begleitete er den Eisbärenjäger zwei Monate lang durch den polaren Winter. Während der über 800 Kilometer langen Reise mit 16 Schlittenhunden lernte der Abenteuerer das extreme Leben der grönländischen Jäger kennen und erlebte die Faszination des arktischen Winters.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 9 Euro
Veranstaltungsart: Multivision
Vortragender: Peter Fabel

Franz Lehár: Die lustige Witwe

Donnerstag, 30. April 2020

Oper einmalmal anders – Lachen, Weinen und Verstehen mit Richard Vardigans, Klavier und Erzählung

Franz Lehár

Graf Danilo war früher in Hanna verliebt, hat sich aber nicht getraut, um ihre Hand anzuhalten, weil er den Verstoß aus seiner Familie gefürchtet hatte. Nun ist sie eine reiche Witwe und er darf sie doch heiraten – nicht aber wegen sondern trotz ihres Geldes. Die wahre Liebe hat schon wieder gesiegt!

Fundiert und unterhaltsam, anspruchsvoll und amüsant, für Einsteiger und Eingeweihte skizziert Richard Vardigans mit fundiertem Opernwissen, pianistischer Virtuosität und seinem unverwechselbaren englischen Humor „Die lustige Witwe“ zum 150. Geburtstag von Franz Lehár!

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Moderiertes Konzert
Vortragender: Richard Vardigans

Ludwig van Beethoven und sein Förderer Erzherzog Rudolph von Österreich

Mittwoch, 13. Mai 2020

Moderiertes Konzert mit dem Uhde-Trio

Katharina Uhde, Violine
Sanja Uhde, Violoncello
Michael Uhde, Klavier

Im Mittelpunkt des Programms steht Beethovens „Erzherzog-Trio“, welches  – wie seine 10. Violinsonate – dem Schüler, Mäzen und Komponisten Erzherzog Rudolph von Österreich gewidmet ist. Rudolph, jüngster Sohn des Kaisers Leopold II., war bereits ab seinem 15. Lebensjahr Beethovens Schüler; seine Liebe zur Musik, insbesondere der Beethovens, bewegte ihn zur lebenslangen Förderung Beethovens sowie der Gründung des bis heute bestehenden Wiener Musikvereins. Die Reihe der ihm von Beethoven gewidmeten Werke umfasst Höhepunkte des Beethovenschen Musikschaffens. Im Konzert wird die besondere Beziehung dieser beiden Persönlichkeiten beleuchtet

Programm:

Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 10 G-Dur op. 96 für Klavier und Violine (Erzherzog Rudolph von Österreich gewidmet)

W. A. Mozart: Sieben Variationen in Es-Dur über das Duett
„Bei Männern welche Liebe fühlen“

Ludwig van Beethoven: Klaviertrio B-Dur op. 97 (Erzherzog-Trio, Erzherzog Rudolph von Österreich gewidmet)

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert
Vortragender: Uhde-Trio

Museumsort(e) Kassel
Das Ottoneum

Dienstag, 19. Mai 2020

Vorlesung von Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

© Dr. Ellen Markgraf

Das Ottoneum in Kassel wurde als erstes feststehendes Theatergebäude Deutschlands errichtet und wird heute als Naturkundemuseum genutzt. Es wurde unter Landgraf Moritz in der Zeit von 1603 bis 1606 durch den Architekten Wilhelm Vernukken errichtet und nach Otto, dem Lieblingssohn des Landgrafen, „Ottoneum“ genannt. Die Grundfläche des Gebäudes ist durch ihre Trapez-Form ein Beleg für das erste massiv ausgeführte Gebäude, das die Bauaufgabe eines neuzeitlichen Theaters zu interpretieren sucht. Das Gebäude diente im Laufe seiner Existenz verschiedenen Nutzungen und wurde in der Bombennacht schwer zerstört. Neben der Betrachtung des Gebäudes und seiner Geschichte wird in diesem Vortrag die von Carl Schildbach angelegte, weltweit erste Holzbibliothek im Fokus stehen.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Museumsort(e) Kassel
Das Hessische Landesmuseum

Dienstag, 23. Juni 2020

Vorlesung von Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

© Dr. Ellen Markgraf

Entworfen vom Architekten Theodor Fischer wurde das Hessische Landesmuseum am 23. August 1913, zur Tausendjahrfeier der Stadt Kassel, eingeweiht. Der historisierende Entwurf des Architekten orientierte sich an hessischen Baudenkmälern der Spätrenaissance. Abgesehen von dem dominanten, mittig gesetzten Turm weist das Gebäude den traditionellen Grundriss eines Kunstmuseums nach Friedrich Schinkels funktionalem Vorbild auf: eine Fünfflügelanlage mit zwei Binnenhöfen. Das Gebäude überstand den Zweiten Weltkrieg, im Gegensatz zur nahezu völligen Zerstörung der nahegelegenen Kasseler Innenstadt, mit nur geringen Schäden.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Geschichte der Klaviermusik und der Klavierspielkunst
im 18. - 20. Jahrhundert

Mittwoch, 1. Juli 2020

Vortrag und Klavierabend mit Dr. Roman Salyutov,
Konzertpianist, Dirigent und Musikwissenschaftler

Im 18.-20. Jahrhundert erlebt die Klaviermusik eine echt bewundernswerte Entwicklung. Auf der einen Seite gibt es große Fortschritte im Instrumentenbau, infolgedessen die alten Instrumente wie beispielsweise Clavichord, Spinet oder Cembalo durch moderne Fortepiano und schließlich Klavier und Flügel allmählich abgelöst werden. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Komponisten, die visionärisch denken und somit eine Art Musik der Zukunft schreiben, die eigentlich nur auf modernen Konzertenflügeln adäquat aufgeführt werden kann.

Dieser spannende Entwicklunsgweg – von den Anfängen der Klaviermusik zu deren reifen Zeiten – steht im Mittelpunkt dieser Konzertveranstaltung. Im ersten Teil – einem Bilder-Vortrag wird über beinahe 300-jährige Geschichte der Klaviermusik erzählt, und im Konzertteil erklingen Klavierwerke aus dem Spätschaffen von W. A. Mozart, L. van Beethoven, F. Liszt und F. Chopin.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Klavierkonzert mit Vortrag
Vortragender: Dr. Roman Salyutov

Gottfried Kellers 'Bildungsgeschichten' – Zeiten der Reife

Mittwoch, 8. Juli 2020

Bebilderter Vortrag von PD Dr. habil. Jürgen Nelles,
Institut für Germanistik, Universität Bonn

Gottfried Keller,1860 / wikimedia

In Gottfried Kellers Meisternovellen „Kleider machen Leute“, „Romeo und Julia auf dem Dorfe“, „Der Schmied seines Glücks“ u. a. sowie in seinem Bildungsroman „Der grüne Heinrich“ stehen junge und jugendliche Heranwachsende im Mittelpunkt, die sich entweder auf die Suche nach sich selbst, ihrem eigenen Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl begeben oder auch einen zu ihm/ihr passenden Lebenspartner suchen. Der Bild-Vortrag stellt Kellers wichtigste Lebensstationen und seine bekanntesten Erzählwerke vor, in denen die Ent- und Verwicklungsgeschichten seiner 'HeldInnen' als literarische Beispiele für menschliche Irrungen und Wirrungen, aber auch für Zusammenhalt und Zufriedenheit, für Gemeinschaft und Glück betrachtet werden können.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: PD Dr. habil. Jürgen Nelles

Museumsort(e) Kassel
Die Neue Galerie

Dienstag, 18. August 2020

Vorlesung von Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

© Dr. Ellen Markgraf

Die Neue Galerie ist ein Museum in Kassel. Das Gebäude liegt an der sogenannten „Schönen Aussicht“ zwischen Rathaus und Karlsaue. Die Neue Galerie zeigt Kunst vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart mit dem Schwerpunkt Malerei. Das als Gemäldegalerie errichtete Gebäude entstand in den Jahren von 1871 bis 1877 nach Plänen des Architekten Heinrich von Dehn-Rotfelser im Stil der Neorenaissance. Es beherbergte ursprünglich die Gemäldesammlung ‘Alte Meister’. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde diese Sammlung in das Schloss Wilhelmshöhe verlagert. 1976 eröffnete die Neue Galerie mit neuem Konzept und unter ihrem heutigen Namen. Seit den 1960er Jahren wird das Gebäude auch als temporärer Ausstellungsort der documenta genutzt. Als bauliches Vorbild gilt die von Leo von Klenze geplante und 1826 bis 1836 errichtete Alte Pinakothek in München.

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Geschichte des Gebäudes, seiner Umgebung und einer Auswahl der dort gezeigten Kunstwerke.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Weise, Narren, Königinnen –
wie das Theater den Verstand reifen lässt

Donnerstag, 10. September 2020

Geflügelte Worte von Dr. Rolf-Bernhard Essig

Es gibt keine bessere, keine schönere Schule als das Drama! Hundert Rollen, tausend Irrtümer und zehntausend Weisheiten begegnen uns eindrucksvoll, tragisch, lustig und immer lehrreich. Nicht umsonst orientierten sich Politiker von Cäsar bis Nelson Mandela an dramatischen Figuren, nicht umsonst lernten unzählige Generationen Lebensklugheit von der Bühne, nicht umsonst ist unser Alltag gespickt mit geflügelten Worten aus dem Theater. „Das ist der Fluch der bösen Tat“, sagt Wallenstein. „Zwischen uns sei Wahrheit!“, sagt Iphigenie. „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“, sagt Mackie Messer. In einem heiteren, abwechslungsreichen Programm von Aristophanes bis Heiner Müller und von Antigone über Nathan bis zum „Gott des Gemetzels“ präsentiert uns Rolf-Bernhard Essig eine bunte Mischung aus bedenkenswerten geflügelten Worten, komödiantischen Reife-Szenen und Hintergründen zu Theaterredensarten.
Wie immer dürfen Sie anschließend auch noch den „Indiana Jones der Sprachschätze“ in „Doktor Essigs Sprichwortsprechstunde“ löchern.

Rolf-Bernhard Essig lebt als Autor, Historiker und Entertainer in Bamberg. Einem breiten Publikum wurde er bekannt durch seine Redensarten und Sprach-Kolumnen für den Rundfunk (Deutschlandradio, WDR, SWR, MDR) oder die Presse (u. a. FAZ, „Nürnberger Nachrichten“). Seine zahlreichen Sach- und Prosa-Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene verbinden leichthändig spannende Erzählung mit gediegener Information. Viele Werke entstehen in Zusammenarbeit mit seiner Frau, der Schriftstellerin Gudrun Schury.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag über Redewendungen und geflügelte Worte
Vortragender: Dr. Rolf-Bernhard Essig

Museumsort(e) Kassel
Auf den Spuren der documenta in Kassel

Dienstag, 27. Oktober 2020

Vorlesung von Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

© Dr. Ellen Markgraf

Alle fünf Jahre findet die documenta seit 1955 in Kassel statt. Im Vorfeld einer jeder Ausstellung ist die Spannung groß und wenn dann, nach 100 Tagen, die Kunstwerke wieder abgebaut und abtransportiert werden, bleibt ein etwas wehmütiges Gefühl zurück. Abgesehen von der ständigen Präsenz des documenta Archivs werden aber bei jeder Ausstellung ein oder mehrere Kunstwerke zum Verbleib in Kassel angekauft. Und meistens ist auch ein Kunstwerk dabei, dass nicht hinter Museumswänden verschwindet … oder gar im Depot landet, sondern im Stadtgebiet Aufstellung findet. So ist daraus inzwischen ein Parcours entstanden, den anzusehen, sehr bemerkenswert ist. Angefangen von der legendären ‘Spitzhacke’ von Claes Oldenburg am Ufer der Fulda über ‘Die Fremden’ von Thomas Schütte auf dem Portikus bei Sinn-Leffers bis hin zu dem ‘Himmelsstürmer’ von Jonathan Borofsky vor dem Kulturbahnhof – um nur einige zu nennen. Der Vortrag begibt sich auf Spurensuche . . .

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vorlesung
Vortragender: Dr. Ellen Markgraf

Abschied vom Beethoven-Mythos –
Neues zum Beethoven-Bild

Donnerstag, 5. November 2020

Vortrag mit Hörbeispielen von Jochem Wolff

(c) Jochem Wolff

Ludwig van Beethoven (1770-1827) war erfüllt von einem großen Humanitätsideal, er verfolgte gesellschaftliche Utopien und verstand sich wie Goethe oder Wieland als Europäer und Weltbürger. Dies und weitere Wesens- und Schaffensmerkmale breitet der Musikwissenschaftler, Soziologe, Publizist und Dramaturg Jochem Wolff aus, der nach lang währenden Forschungsarbeiten neue Facetten des Beethoven Bildes darstellen wird: Eine vielschillernde Rezeptionsgeschichte, also eine Geschichte des Beethoven-Bildes, das oft zum Mythos verklärt wurde; einen im Spätwerk begründeten, damals für lange Zeit unvergleichlichen Avantgardismus, Beethovens universale Bildung und sein Krankheitsbild, das bislang immer wieder von Legenden verzerrt wurde. Letztlich stellt sich die Frage: was kann uns Beethoven heute noch sagen bzw. vermitteln?

Im Anschluss an den Vortrag können Sie das neue Buch von Jochem Wolff zu diesem Thema erwerben.

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragender: Jochem Wolff

Musikalische Reise durch die Jahrhunderte

Samstag, 12. Dezember 2020

Schülerkonzert mit jungen Talenten des Nordhessischen Tonkünstlerverbandes (DTKV)

Der Regionalverband Nordhessen ist ein maßgeblicher Faktor in der musikalischen Landschaft unserer Region. Jedes Jahr veranstaltet er Schüler- und Lehrerkonzerte, sowie Seminare und Workshops. Seit vielen Jahren geben die MusikschülerInnen vom Nordhessischen Tonkünstlerverband eine Kostprobe ihres Könnens im Augustinum mit bekannten und weniger bekannten Kompositionen aus vier Jahrhunderten.

Die SchülerInnen des DTKV freuen sich über eine Spende!

Ort: Festsaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Schülerkonzert
Vortragender: Junge Talente des Nordhessischen Tonkünstlerverbandes (DTKV)

Augustinum Kassel

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Im Druseltal 12
34131 Kassel - Wilhelmshöhe

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