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Heine pur + on the rocks

Dienstag, 3. September 2019

Gedichte, Texte und Lieder von Heinrich Heine mit Matthias Fuhrmeister

© Matthias Fuhrmeister

Matthias Fuhrmeister steht seit über 25 Jahren als Schauspieler auf den Brettern, die die Welt bedeuten. In seinem Soloprogramm präsentiert er Werke eines der eigenwilligsten Dichter der Deutschen: Heinrich Heine. Verboten und geliebt, voller Klugheit und Trivialität, politisch engagiert und schwärmerisch liebend, unangepasst zwischen allen Stühlen, mal fantasie- und humorvoll, mal böse und sarkastisch, voller Widersprüche, immer Mensch. Heines scharfsinnige Texte haben bis heute einen erstaunlich aktuellen Klang, den Matthias Fuhrmeister durch eigene Vertonungen und einen lebendigen Vortrag unter Beweis stellt.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Musikalische Lesung
Vortragender: Matthias Fuhrmeister, Schauspieler

Auf Fontanes Spuren in der Mark Brandenburg

Dienstag, 10. September 2019

Bebilderter Vortrag von Christine Belling

© Christine Belling

2019 jährt sich Theodor Fontanes Geburtstag zum 200. Mal. Unter dem Titel „fontane.200“ würdigt dazu das Land Brandenburg seinen großen Autor  ein ganzes Jahr lang in vielfältiger Weise.   Figuren und Landschaften seiner Werke bezog Fontane aus seiner Heimat, der Märkischen Heide. Was liegt näher, als sich auf die Wanderung zu machen, auf seinen Spuren die Mark Brandenburg zu entdecken, dieses Land, das über 40 Jahre lang für so viele Menschen abgeschottet war und wo Preußens Gloria einst begann.  Christine Belling hat sich auf die Reise begeben und berichtet von ihren Stationen in Neuruppin, Fehrbellin, Rheinsberg, dem Stechlinsee und weiteren Orten.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Vortragender: Bebilderter Vortrag

30 Jahre Mauerfall: neue Zäune in Europa

Donnerstag, 12. September 2019

Ein Vortrag von Tilmann Bünz, Korrespondent und Buchautor

Tilmann Bünz © Sara Arnald

Europa könnte es besser gehen, sagt der langjährige Europapolitiker Michael Cramer, einer der Erfinder des grünen Bandes zwischen Barentssee und Schwarzen Meer. Warum gehören gerade die Länder die sich besonders um das Ende der Teilung Europas verdient gemacht haben, heute zu den schwierigsten Mitgliedern der EU? Woran hat es gefehlt, wenn die Polen jetzt den Rechtsstaat zerlegen und Ungarn neue Zäune baut?

Der ARD–Journalist und langjährige Auslandskorrespondent Tilmann Bünz berichtet von seiner aktuellen Europareise im Zeichen des Mauerfalls. Der gebürtige Hamburger reiste zwei Monate lang von der Ostsee bis zum Balaton – mit Kamera und Notizbuch. Seine Gesprächspartner waren die großen Köpfen der Wende von Lech Walesa (Danzig) über Karel Schwarzenberg (Prag) bis zu Miklos Nemeth, dem Ungarischen Premier, der 1989 den ersten Stein aus der Mauer brach.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Tilmann Bünz

Enjoy - Christo und Jeanne-Claude

Montag, 16. September 2019

Ein bebilderter Vortrag von Dieter Strauss, München

© Wolfgang Volz

Spätestens seit dem „Verhüllten Reichstag“ sind Christo und Jeanne-Claude auch in Deutschland eine Legende. Manche sehen dabei nur die Schönheit dieses Projektes, andere erkennen darin zum Beispiel einen riesigen Gletscher. Kein Wunder, denn viele Kunstwerke der beiden beziehen Meere, Flüsse oder Seen mit ein. Im letzten Großprojekt „Floating Piers“ von 2016, das Christo ohne seine verstorbene Frau vollendete, konnte man sogar mit ihm auf dem oberitalienischen Iseosee „über das Wasser wandeln“.

Auf die Präsentation der großen „Wasserprojekte“ der beiden Künstler“ folgten ihre „Landschaftsverhüllungen“ und anschließend ihre Kunstwerke im städtischen Raum. Damit wurde eine Projektreise um die Welt gemacht.

Der Referent Dr. Dieter Strauss arbeitete 33 Jahre in vier Kontinenten für das Goethe-Institut. Er lebt heute als freier Referent und Sachbuchautor in München. Mit Christo und Jeanne-Claude hat er Veranstaltungen in Santiago de Chile und Paris durchgeführt und wird davon berichten.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Dieter Strauss

Meilensteine des europäischen Kinos
Fahrraddiebe

Donnerstag, 19. September 2019

Drama, Italien 1948, 90 Minuten

© P.D.S. Produzioni-S.A.

Regie: Vittorio De Sica

Drehbuch: Cesare Zavattini, Vittorio de Sica

Suso Cecchi D’Amico, Adolfo Franci, Gerardo Guerrieri

Mit: Lamberto Maggiorani, Enzo Staiola, Lianella Carell u. a.

Um seine Familie zu ernähren, arbeitet Antonio Ricci als Tagelöhner in Rom. Von einem Arbeitsvermittler erhält er endlich eine langersehnte Arbeit als Plakatkleber. Zur Ausübung ist er allerdings auf den Besitz eines Fahrrades angewiesen, das er aber erst kürzlich verpfändet hat. Vittorio De Sica zeigt die Menschen des Nachkriegsitaliens ungekünstelt und ohne Schnörkel. Er zeigt das Umfeld, wie er es selbst vermutlich erfahren hat. Ein Ambiente von Armut und Kleinkriminalität, das nie den Anschein erweckt, als gehe es tatsächlich um gemeinen Diebstahl.

Der Film wird zu den Meisterwerken des Neorealismus gezählt und gewann bei der Oscarverleihung 1950 einen Ehrenpreis als „Bester fremdsprachiger Film“.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kinofilm

Meilensteine des europäischen Kinos
Lulu

Dienstag, 24. September 2019

Drama, Österreich 1962, 95 Minuten

© Vienna-Film Produktion

Regie: Rolf Thiele

Drehbuch: Rolf Thiele, Frank Wedekind

Mit: Nadja Tiller, O.E. Hasse, Hildegard Knef, Mario Adorf, Charles Regnier u. a.

Als der reiche Verleger Dr. Schön zum ersten Mal auf die junge Lulu trifft, ist er fasziniert von ihrer unschuldig-provozierenden Schönheit. Er nimmt das Straßenmädchen in seine Obhut, nicht ahnend welche Macht sie über ihn ausüben wird, wird zugleich Vaterfigur und Geliebter. Um sich von ihrem Bann zu lösen, verheiratet er Lulu mit einem Medizinalrat, der ebenso schnell ihrer Anziehung erliegt und sein Begehren alsbald mit dem Leben bezahlt. Jeden Mann, dessen Begierde sie entfacht, stürzt sie ins Verderben.

Lulu ist eine österreichische Literaturverfilmung von Rolf Thiele aus dem Jahr 1962. Sie beruht auf Frank Wedekinds Stück Lulu von 1913 und Teilen anderer seiner Werke wie „Erdgeist“ und „Die Büchse der Pandora“. Mit der Musik von Carl de Groof gelang Rolf Thiele eine einzigartige Interpretation des Lulu-Stoffes.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kinofilm

Herbstmarkt

Sonntag, 29. September 2019 - Sonntag, 29. September 2019

Das Augustinum präsentiert eine bunte Ausstellerschar

Kommen und genießen Sie die vielleicht letzten wärmenden Strahlen der Sonne in diesem Jahr. Ein Erntefest der Vielfalt erleben Sie dank der unterschiedlichen Aussteller, die kunstgewerbliche Artikel, Schmuck, Modeaccessoires, kulinarische Köstlichkeiten und vieles mehr für Sie bereit halten. Zum einen eine herrliche Gelegenheit zum Stöbern, zum anderen eine wunderbare Möglichkeit, Kontakte zum Haus zu knüpfen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Ob bei Kaffee und Kuchen oder Imbiss, stärken Sie sich bei uns und fühlen sich rundum wohl. Besuchen Sie unseren Herbstmarkt in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Zwischen 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr werden stündlich Hausführungen angeboten. Wir freuen uns auf Sie.

Ort:
Uhrzeit: 11:00 bis 17:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Markt

Europäische Klassik(er)

Dienstag, 1. Oktober 2019

Solo Klavierkonzert von Artem Yasynskyy

© Artem Yasynskyy

Seit seiner Kindheit stand für ihn fest, dass er Konzertpianist werden würde. Sein erstes Konzert gab Artem Yasynskyy im Alter von 8 Jahren. Nach einer pianistischen Ausbildung in seiner Heimatstadt Donezk/Ukraine an der Staatlichen Musikhochschule Prokofjew bei Professorin Albina Oryshuk studierte er an der Hochschule für Künste in Bremen bei Professor Patrick O'Byrne, wo er Anfang 2015 sein Masterstudium mit Auszeichnung abschloss. Er war Gastpianist bei verschiedenen nationalen und europäischen Festivals wie z.B. beim Musikfest Bremen, dem Polnischen Festival in Hamburg sowie Festivals u.a. in Norwegen, Italien und der Ukraine. Sie hören bei seinem Konzert im Augustinum europäische Werke von Domenico Scarlatti, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Frédéric Chopin und Franz Liszt.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Artem Yasynskyy, Konzertpianist

Der Niesen - der schönste Berg im Berner Oberland

Dienstag, 8. Oktober 2019

Eine Lesung mit der Schauspielerin Katharina Schütz, begleitet von einem Alphornbläser

© Katharina Schütz

Schwyzerdütsch existiert nicht! Schwyzerdütsch ist der Sammelbegriff für all die verschiedenen Dialekte. Es gibt Deutschschweizer und  Deutschschweizerinnen, die keinen annähernd akzeptablen schriftdeutschen Satz sprechen können. Katharina Schütz wird in einer auch dem Hanseaten verständlichen Sprache lesen. Doch auch für sie gilt, was der Schriftsteller Beat Sterchi treffend schreibt: „Mit dem Dialekt wächst man auf und die Hochsprache hat man übergestülpt bekommen wie ein Sonntagskleid.“ Katharina Schütz liest mit viel Selbstironie von der Engstirnigkeit und Selbstgerechtigkeit ihrer Landsleute. Außerdem vom Stolz über die Großartigkeit der Berge – ganz so als hätten die Schweizer sie mit eigenen Händen geschaffen. Sie hören groteske und humoristische Texte aus und über die  Schweiz von  Marina Bolzli,  Max Frisch,  Stefanie Grob,  Franz Hohler,  Guy Krneta, Sandra Künzi,  Hugo Loetscher,  Milena Moser,  Christoph Simon und  Beat Sterchi. Und Alphornklänge gibt es noch obendrein!

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Lesung mit Alphornbläser
Vortragender: Katharina Schütz, Schauspielerin

Meilensteine des europäischen Kinos
Die Blechtrommel

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Drama, Deutschland 1979, 142 Minuten

© Deutsches Filminstitut - DIF

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Volker Schlöndorff, Jean-Claude Carrière, Franz Seitz junior

Mit: Mario Adorf, Angela Winkler, David Bennent, Katharina Thalbach u.a.

Danzig, 1924. In der Familie Matzerath kommt ein Kind zur Welt. Vom Augenblick seiner Geburt an ist der kleine Oskar ein überaus frühreifes, hellhöriges Bürschchen. Schon in den Armen seiner Mutter beginnt der Säugling, seine Umwelt mit großer Skepsis zu betrachten. Zu seinem dritten Geburtstag bekommt Oskar eine Blechtrommel geschenkt. An diesem Tag beschließt er, sein Wachstum einzustellen, was bedeutet, dass seine körperliche Erscheinung einen immer größer werdenden Kontrast zur Welt der „Erwachsenen“ herstellt.

Die Blechtrommel ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Günter Grass durch Volker Schlöndorff. Es ist der erste der inzwischen drei deutschen Filme, die als „Bester fremdsprachiger Film“ mit einem Oscar ausgezeichnet wurden. Neben anderen Filmpreisen erhielt er auch die Goldene Palme in Cannes.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kinofilm

Der letzte Ballonfluchtversuch aus der DDR

Dienstag, 15. Oktober 2019

Autobiografischer Tatsachenbericht mit Jan Hübler

© Hübler

Was bedeutet es für ein junges Ehepaar, kurz vor der politischen Wende 1989 in zwei Jahren in einer kleinen Wohnung in Dresden 480 Bettlaken zu einem Heißluftballon zusammen zu nähen, um in den Westen zu fliehen? Der dramatische Verlauf der Bauphase mit allen Ängsten und Gefahren, Problemen und Emotionen schildert Reisejournalist Jan Hübler in einem packenden autobiografischen Bericht. Projizierte Dokumentationsbilder, Zitate von Zeitgenossen und Einspielungen von DDR-Rockmusik mit zweideutigen Texten untermalen die spannende Geschichte.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Jan Hübler

Die "Andersmacher" - Deutschlands Europäer für morgen

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Ein bebilderter Vortrag von Dr. Uwe Christiansen, Journalist und Dozent

© wikipedia

Die Weltmacht USA befindet sich seit zwei Jahren aussenpolitisch in einer Phase der Umorientierung. Das sich seitdem verbreitende politische Vakuum nutzen Russland und China, um eine neue Weltordnung für unser Jahrhundert zu formen. Europa, altersmüde und mit sich selber beschäftigt, ist derzeit an die Peripherie des Weltgeschehens gerückt.

Wollen wir an der Gestaltung der Weltordnung des 21. Jahrhunderts erfolgreich mitwirken, müssen wir mehr denn je und vor allem auf unsere junge Generation setzen. Dr. Uwe Christiansen fragt am Beispiel Deutschlands deshalb: was wissen wir über unsere jungen Menschen? Was sind ihre Vorstellungen von der eigenen Zukunft? Was sind ihre Ziele, was Ihre Abneigungen? Was bringen sie mit und was nicht? Was haben wir von ihnen zu erwarten?

Dr. Uwe Christiansen ist freiberuflicher Dozent in der historisch-politischen Bildungsarbeit. Er lehrte unter anderem langjährig an der Führungsakademie der Bundeswehr und war Präsident der Akademie für Publizistik in Hamburg. Er berät Firmen und Wirtschaftsverbände.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Dr. Uwe Christiansen, Journalist und Dozent

Meilensteine des europäischen Kinos
Diva

Dienstag, 22. Oktober 2019

Drama, Frankreich 1983, 117 Minuten

© Arsenal

Regie:  Jean-Jacques Beineix

Drehbuch: Jean-Jacques Beineix,

Jean van Hamme

Mit: Wilhelmenia Fernandez, Frédéric Andréi, Richard Bohringer, Roland Bertin u.a.

Der junge Postbote Jules ist ein großer Verehrer der weltberühmten Opernsängerin Cynthia Hawkins. Als es ihm gelingt, einen illegalen Mitschnitt eines ihrer Konzerte zu bekommen, ist er überglücklich - denn die Diva will ihre Opernauftritte nicht aufnehmen und auf Platte veröffentlichen lassen. Jules' Tonbandaufnahme wird jedoch verwechselt mit dem Band eines ehemaligen Callgirls, auf dem Informationen über die Machenschaften einer Gangsterbande zu finden sind. Als die Gangster dieses Band zurückhaben wollen, gerät Jules in tödliche Gefahr. Nach zunächst nur geringem Erfolg wurde "Diva" bald zum Kultfilm. Er erhielt vier Césars als „Bestes Erstlingswerk“, für die „Beste Kamera“, die „Beste Musik“ und den „Besten Ton“. Zu Recht. Denn dieser Streifen ist ein filmisches Meisterwerk, das nicht allein durch die spannungsreiche Handlungskomposition, sondern vor allem durch die betörende Bilderflut und durch die immer wieder überraschenden optischen Einfälle fasziniert.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kinofilm

Meilensteine des europäischen Kinos
Alles über meine Mutter

Donnerstag, 14. November 2019

Drama, Spanien 1999, 105 Minuten

© Sony Pictures Classics

Regie: Pedro Almodóvar

Drehbuch: Pedro Almodóvar

Mit: Cecilia Roth, Marisa Paredes, Candela Peña, Antonia San Juan, Penélope Cruz u. a.

Die Krankenschwester Manuela verspricht ihrem Sohn an seinem Geburtstag, ihm endlich alles über seinen Vater zu erzählen. Doch dann stirbt der Junge bei einem Autounfall, als er einer Schauspielerin ein Autogramm abjagen will. Manuela reist nach Barcelona, sucht nach dem Vater, nach sich selbst, nach irgendeiner Wahrheit, die größer ist als ihr Schmerz und ihre Trauer. Im Verlauf ereignen sich viele unglaubliche Zufälle und schicksalhafte Wendungen. Eine Szene voll übermächtiger Gefühle jagt die nächste, kein Augenblick, in dem es nicht um alles geht, um das Leben, die Liebe und den Tod - mindestens. Pedro Almodóvars Film gewann über vierzig internationale Festival- und Kritikerpreise unter anderem den Oscar für den „Besten fremdsprachigen Film“ und war für über dreißig weitere nominiert.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kinofilm

Meilensteine des europäischen Kinos
Das Mädchen mit dem Perlenohrring

Donnerstag, 21. November 2019

Drama, Großbritannien 2003, 96 Minuten

© Archer Street Productions

Regie: Peter Webber

Drehbuch: Olivia Hetreed

Mit: Colin Firth, Scarlett Johansson, Tom Wilkinson u. a.

Zur Mitte des 17. Jahrhunderts nimmt die 16-jährige Griet den vakanten Posten als Dienstmädchen im turbulenten Haushalt des niederländischen Malers Johannes Vermeer an. Obwohl dessen Familie den neuen Gast nicht eben freundlich aufnimmt, lernt Griet sich zu behaupten und entdeckt bald ihre Faszination für die Arbeit des Hausherrn, dem seinerseits die Reize und das angenehme Wesen des Mädchens nicht entgehen.

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Tracy Chevalier entwirft Peter Webber in seinem Melodram eine fiktive Biografie jener Dame, die dem holländischen Maler Johannes Vermeer für sein berühmtestes Gemälde Modell stand. Die Verfilmung der erdachten Entstehungsgeschichte des berühmten Gemäldes von Vermeer überzeugt vor allem durch die exzellente Photographie sowie die Ausstattung und Kostüme, die zu Recht mit Oscar-Nominierungen bedacht wurden.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kinofilm

Augustinum Hamburg

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