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Galerie im Augustinum
Druckmuster

Freitag, 20. April 2018 - Freitag, 20. Juli 2018

Vernissage der Ausstellung mit Originalentwürfen von Rota Blanck
aus den sechziger Jahren

Rota Blanck, die 2011 starb, hat mit ihren Keramiken, Skulpturen und halb-abstrakten Natur-Malereien, die von hoher Qualität zeugen, ein eindrucksvolles Werk hinterlassen. Als die „Swinging Sixties“ noch in den Kinderschuhen steckten, besuchte die junge angehende Künstlerin die Textilingenieurschule Krefeld. In ihrem Nachlass befinden sich Dutzende von farbenfrohen Mustern für Stoffe und Tapeten, die sie im Rahmen ihres Studiums entworfen hatte. Wir freuen uns sehr, dass uns diese Kunstwerke eines „neuen“ modischen Zeitgeistes zur Verfügung gestellt wurden. Die Ausstellung ist bis zum 20. Juli geöffnet.

Ort: Galerie, 2. Etage
Uhrzeit: 10:00 bis 18:00
Eintritt: frei

Reisen um die Welt
Afrikas wilder Süden

Dienstag, 26. Juni 2018

Bildreportage von Paul Kornacker

Paul Kornacker erhielt 2014 die Auszeichnung zum Naturfotografen des Jahres. Mit seinen Fotografien wirbt er für einen respektvollen und umsichtigen Umgang mit der Natur und macht aufmerksam auf ihre Einzigartigkeit. Auf mehreren Reisen und längeren Aufenthalten, zuletzt elf Monate in Namibia, entstanden eindrucksvolle Bilder von atemberaubenden Landschaften und einer außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt. In seiner Bildreportage gewinnen Sie einen Eindruck von der schier endlosen Weite Afrikas und erfahren Wissenswertes über große und kleine Tiere, über Bäume, die eigentlich gar keine sind, über die älteste Wüste der Erde und über Menschen, die dort leben.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 8 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag

Neue Muster
50 Jahre danach

Freitag, 29. Juni 2018

Die 68er-Bewegung – eine kritische Bilanz

1968 ist das Jahr, an dem sich bis heute die Geister scheiden. Für die einen bedeutet es Aufbruch, Revolte und Emanzipation, für die anderen bedeutet es Flirt mit dem totalitären Kommunismus, Werteverfall und Geburtsstunde des RAF-Terrors. Das Schlagwort „68“ spaltet nach wie vor die Gesellschaft. 

Was wollten die Achtundsechziger, was haben sie erreicht? Fünfzig Jahre danach zieht der Historiker Dr. Wolfgang Kraushaar, seit vielen Jahren Mitarbeiter des Hamburger Instituts für Sozialforschung und einer der profiliertesten Forscher zur Geschichte der 68er-Bewegung und des linksextremen Terrorismus, kritische Bilanz. Ob Internationalismus, antiautoritäre Erziehung oder sexuelle Befreiung – alles stellt er auf den Prüfstand und kommt zu verblüffenden Erkenntnissen. Führenden Köpfen der Bewegung weist er eine problematische Nähe zur Gewalt, antisemitische oder nationalistische Tendenzen sowie ein unausgegorenes Verhältnis zur deutschen NS-Vergangenheit nach. Hinter revolutionär-emanzipatorischer Fassade, so sein Fazit, verbargen sich tiefsitzende Ressentiments aus dem Gepäck der verachteten Vätergeneration.

Ort:
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Dr. Wolfgang Kraushaar

Junge Talente im Augustinum
Argentinische Klänge

Sonntag, 1. Juli 2018

Mit dem Salonorchester „Le Bon(n)“
Leitung: Anca Bergner

Die jungen Künstlerinnen und Künstler präsentieren eine musikalische Reise quer durch Argentinien – gespielt, gesungen und getanzt. Im Vordergrund stehen bekannte und beliebte Tangostücke in verschiedenen Besetzungen.

Ort: Theater
Uhrzeit: 11:00
Eintritt: Eintritt frei - Spenden sind willkommen
Veranstaltungsart: Konzert und Tanz

Canto General

Sonntag, 1. Juli 2018

Oratorium von Mikis Theodorakis für Mezzosopran, Chor und Instrumentalisten
mit Texten von Pablo Neruda

Deutsch-Französischer Chor Bonn, Leitung Andrea Eich
Deutsch-Französischer Chor Köln, Leitung Andreas Forster
Daniela Bosenius, Mezzosopran

© EMI

Mit ihrem Sommerprogramm präsentieren die beiden Deutsch-Französischen Chöre aus Bonn und Köln ein ganz besonderes Konzert: Der Canto General ist die Vertonung zentraler Teile aus dem Poem des chilenischen Nationaldichters Pablo Neruda durch Mikis Theodorakis. Entstanden ist ein Oratorium, in dem der griechische Komponist die Gesänge der Inka, die Lieder der Anden und die Rhythmen der Tropen mit der Klangwelt der Griechen verbindet zu einem Werk, das zu den kraftvollsten und intensivsten gehört, die er geschrieben hat: eine leidenschaftliche Liebeserklärung an die Freiheit und zugleich eine Anklage gegen Kolonialismus, Unterdrückung und Ausbeutung.

Ort: Theater
Uhrzeit: 18:00
Eintritt: 15 Euro
Veranstaltungsart: Konzert

Neue Muster
„Wen würden Sie heute ohrfeigen, Frau Klarsfeld?“

Mittwoch, 4. Juli 2018

Begegnung mit einer Aktivistin
Feature von und mit Sabine Rückert

© Claude Truong-Ngoc

Im Juni vergangenen Jahres traf Sabine Rückert, stellvertretende Chefredakteurin der ZEIT, Beate Klarsfeld (Foto). Internationale Berühmtheit erlangte die deutsch-französische Journalistin, als sie 1968 den damaligen Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger ohrfeigte und einen Nazi nannte. Noch heute widmet sich die inzwischen 79jährige der Dokumentation des Holocausts und den Nachkommen von Holocaust-Überlebenden. Mit ihrem Mann spürte sie über Jahrzehnte NS-Verbrechern nach, die von der deutschen Politik und Justiz unbehelligt geblieben waren. 

In dem Interview sprach Beate Klarsfeld über ihre Begegnungen mit den Anführern der Studentenbewegung, die gesellschaftsprägende Kraft der Ohrfeige und den Schnellprozess, in dem sie noch am selben Abend wegen vorsätzlicher Beleidigung und Körperverletzung zu einem ganzen Jahr Gefängnis verurteilt wurde. Sabine Rückert liest aus ihrem Feature und berichtet über ihre Begegnung mit einer Frau, die mit ihrer Tat die Verhältnisse in der Bundesrepublik radikal ändern wollte.

Ort: Vortragssaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag

Jubiläumskonzert
Die Polyphoniker: „All the Colours of Music“

Sonntag, 8. Juli 2018

Das Beste aus zehn Jahren
Leitung: Edith Koch

Der Bonner Studierenden-Chor „Die Polyphoniker“ feiert sein zehnjähriges Chorjubiläum und bringt ein mitreißendes Best-of-Konzert auf die Bühne. Die achtzig jungen Sängerinnen und Sänger präsentieren ein Programm, das durch klangliche Frische und stilistische Vielfalt begeistert: Die Songs aus Pop, Filmmusik, Klassik und Folk werden teils a cappella, teils mit instrumentaler Begleitung präsentiert. Als „Special Guest“ begrüßt der Chor das Jazz-Trio ClassicCologne, das in der Besetzung Saxophon, Cello und Klavier weitere Glanzlichter setzt.

Ort: Theater
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei - Spenden sind willkommen
Veranstaltungsart: Chorkonzert

total vokal
Jazzchor der Universität Bonn:
„We’re outta control“

Donnerstag, 12. Juli 2018

Leitung: Jan-Hendrik Herrmann

Der Jazzchor hat wahrlich allen Grund, „out of control“, aus dem Häuschen zu sein: Nachdem er bereits beim Landeschorwettbewerb den zweiten Platz belegt hatte, wurde er im Mai beim Deutschen Chrowettbewerb in der Kategorie „Populäre Chormusik – a cappella“ mit 24,0 von 25 Punkten bewertet und mit dem ersten Preis und einem Sonderpreis ausgezeichnet. Zur Freude des Publikums gastiert er seit Jahren regelmäßig zum Semesterabschluss in unserem Theater. Und wieder bringt er sein neuestes Programm, ein Ohrenschmaus aus Jazz, Swing und Pop, garniert mit einer geballten Ladung Energie, zu Gehör.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: frei - Spenden sind willkommen
Veranstaltungsart: a-capella-Konzert

Ganz große Kleinkunst
Hüsch und die Verwandten

Freitag, 13. Juli 2018

Typen und Texte von Hanns Dieter Hüsch
Vorgetragen von Joachim Henn

Mit seinen eher leisen Tönen und einem unverwechselbaren Stil hat der freundliche Mann an der Orgel entscheidend das Kabarett der sechziger Jahre mitgeprägt. Hanns Dieter Hüsch war ein überaus gewandter, aber auch sehr bodenständiger, sozusagen heimatverbundener Sprach-Jongleur, ein „Post-68er“, der sich zwischen Kabarett und Alltagsphilosophie bewegte. Der Dramaturg und Rezitator Joachim Henn liest Texte des großen Wort-Bauers und Gedanken-Goldschmieds, der sich als gedankenscharfer, melancholischer, tief-gründiger und zugleich hoch-komischer Beobachter erwies.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Rezitation

Reisen um die Welt
Kreta

Montag, 16. Juli 2018

Eine Liebeserklärung an die Wiege Europas

Aus abertausenden von Fotos, die im Lauf von mehr als zwanzig Jahren entstanden sind, präsentiert der Fotojournalist Ralf Adler nun seine Trauminsel Kreta als aufwändige Digitalprojektion. Dabei bildete er die Insel in ihrem ganzen, schillernden Facettenreichtum ab: Er lässt Sie eintauchen in ihre mystische Sagenwelt, zeigt die Wunder der minoischen Hochkultur, den Anblick erhabener Landschaften, stiller Klöster und mächtiger Festungen und die Gesichter der stolzen Bewohner dieser über die Jahrhunderte hinweg leidgeprüften Insel.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 8 Euro
Veranstaltungsart: Multimediashow
Vortragender: Ralf Adler

Neue Muster
„Macht die Fenster weit auf!“

Freitag, 20. Juli 2018

Das Zweite Vatikanische Konzil –
War die Aufbruchsstimmung von einst nur ein Strohfeuer?

Vortrag von Prof. Dr. Josef Wohlmuth

© Lothar Wolleh

Die Fenster der Kirche öffneten sich weit – frische Luft sollte einströmen. Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil, 1962 bis 1965, stellte sich die Kirche einer im Wandel begriffenen Zeit und leitete tiefgreifende Veränderungen ein: Die Liturgie wurde neu gestaltet. Allen Menschen wurde ihre Würde zugesprochen und allen Gläubigen die Größe ihrer Verantwortung in der Welt bewusst gemacht. Das Konzil stellte zudem die Weichen für die christliche Ökumene und für den Dialog mit den nichtchristlichen Religionen. Insgesamt wurde die dreijährige Versammlung zum Sinnbild für eine weltoffene, den Problemen der Zeit zugewandte Kirche mit klareren Mitbestimmungs- und Freiheitsrechten.

Der Theologe Josef Wohlmuth, Schüler von Joseph Ratzinger, war viele Jahre Professor für Dogmatik an der Universität Bonn. In seinem Vortrag wirft er einen Blick zurück auf wichtige Impulse des Konzils und fragt, ob und wie das Feuer des Geistes von einst heute neu entfacht werden kann.

Ort: Vortragssaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag

Cinema Augustinum
Mondsüchtig

Montag, 23. Juli 2018

Spielfilm, USA, 1987
Regie: Norman Jewison
mit Cher, Nicolas Cage, Danny Aiello und Olympia Dukakis

Für die verwitwete, attraktive Loretta, Tochter einer italo-amerikanischen Familie in New York steht fest: Sie wird eine Vernunftehe mit Johnny eingehen. Als dieser nach Sizilien reist, um noch einmal seine todkranke Mutter zu besuchen, lernt sie seinen Bruder Ronny kennen. Unter dem magischen Schein des Vollmonds folgen romantische Verwirrungen, die nicht nur Lorettas Leben erheblich durcheinander bringen... Eine erfrischende, mit mehreren Oscars ausgezeichnete Komödie, die mit köstlich gezeichneten und glänzend gespielten Charakteren menschliche Tiefen erreicht.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kino
Vortragender: Blu-ray auf Großbildleinwand

Galerie im Augustinum
Bruder Mond und Mutter Erde

Mittwoch, 25. Juli 2018 - Montag, 15. Oktober 2018

Spektakuläre Fotografien aus den Archiven der NASA

© NASA

Die Bilddatenbank der amerikanischen Weltraumbehörde ist eine gigantische Fundgrube – und sie steht auf der Plattform „NASA Images“ allen offen. Es sind atemberaubende Fotos. Sie zeigen die Apollo 8 bei ihrer ersten Mondumrundung vor 50 Jahren, den ersten Blick auf die Erde und den ersten Schritt eines Menschen auf dem pudrigen Boden des Mondes ein Jahr später, am 16. Juli 1969. Noch immer ist der Mond der einzige Himmelskörper, den je ein Mensch betreten hat. Mit unserer Fotoausstellung erinnern wir an Ereignisse der sechziger Jahre, die die Phantasien einer ganzen Generation beschäftigten.

Ort: Galerie
Uhrzeit: 10:00 bis 18:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Fotoausstellung

Neue Muster
„Kunst = Mensch = Kreativität = Freiheit”

Mittwoch, 15. August 2018

Joseph Beuys und die Revolutionäre der Fluxus-Bewegung
Bebilderter Vortrag von Dr. Silke Bettermann

© Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland

„Heraus aus der Apathie!” Mit diesem Schlachtruf betraten die Neue Linke und die Aktivisten der 68er-Bewegung die Bühne der Weltöffentlichkeit. Auch im Bereich der bildenden Kunst griffen provokante junge Akteure dieses Programm auf und veranstalteten ungewohnte und schockierende Performances. Mit ihren Aktivitäten versuchten sie, das etablierte System der Kunstwelt anzugreifen und das Bewusstsein der Gesellschaft durch Kunst umzugestalten. Unter dem Namen „Fluxus“ entstand eine der radikalsten und experimentellsten Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts, an deren Aktionen sich Künstler wie John Cage, Wolf Vostell, Nam June Paik oder Mary Bauermeister betätigten.  

Mehr als alle anderen prägte jedoch Joseph Beuys die Vorstellungen von den neuen Bestrebungen der jungen Kunst. Seine Aktivitäten und Arbeiten galten bis weit über die sechziger Jahre hinaus als Inbegriff der künstlerischen Umwälzungen, die er mit seinem berühmten Selbstbildnis „La Rivoluzione siamo noi – Die Revolution sind wir“ beschwor. Die Kunsthistorikerin Dr. Silke Bettermann stellt die verschiedenen Arbeiten und Ansätze der Fluxus-Bewegung vor, der es gelang, weit über die bloße Provokation hinaus die allgemeine Vorstellung von moderner Kunst nachhaltig zu beeinflussen.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag

Neue Muster
Beuys

Freitag, 17. August 2018

Filmdokumentation, Deutschland 2017
Regie und Drehbuch: Andres Veiel

© Piffl Medien

Filz, Hut und Fettecke – Joseph Beuys gehört zu den schillerndsten Figuren des deutschen Kunstbetriebs. Er war ein Schamane, der sich für seine Performance „I like America and America likes Me“ mehrere Tage mit einem Kojoten einsperren ließ. Er war Provokateur, der einem toten Hasen den Kunstbegriff erklärte. Und er war ein politischer Akteur, der die Grünen mitbegründete und die moderne Finanzwirtschaft hinterfragte.

Um dem Werk des Ausnahmekünstlers ein Denkmal zu setzen, hat Regisseur Andres Veiel die Archive durchsucht und dabei überraschende Mengen von bisher ungesehenem Material gefunden. Ganze 18 Monate benötigte er, um die unzähligen Aufnahmen und Fotos zu einer dichten Montage zusammenzuführen. Die daraus entstandene Dokumentation ist das faszinierende Porträt eines der außergewöhnlichsten Künstler der Bundesrepublik. „Vielleicht“, so schrieb ein Kritiker, „war das Leben von Beuys selbst sein größtes Kunstwerk – das ist es, was Veiels fein gesponnenen, klugen Film zu einem solchen Vergnügen macht“.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kino
Vortragender: Blu-ray auf Großbildleinwand

Augustinum Bonn

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Römerstraße 118
53117 Bonn

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