Kulturveranstaltungen

Von Hochkultur bis Unterhaltung

Unser abwechslungsreiches Kulturprogramm genießt nicht nur bei unseren Bewohnern, sondern auch im gesamten Bonner Raum einen hohen Stellenwert.

Kontakt zum Kulturreferat

Eva Rommerskirchen
Tel.: 0228 / 556 - 414

Der aktuelle Veranstaltungskalender im Augustinum Bonn

Galerie im Augustinum
Druckmuster

Freitag, 20. April 2018 - Freitag, 20. Juli 2018

Vernissage der Ausstellung mit Originalentwürfen von Rota Blanck
aus den sechziger Jahren

Rota Blanck, die 2011 starb, hat mit ihren Keramiken, Skulpturen und halb-abstrakten Natur-Malereien, die von hoher Qualität zeugen, ein eindrucksvolles Werk hinterlassen. Als die „Swinging Sixties“ noch in den Kinderschuhen steckten, besuchte die junge angehende Künstlerin die Textilingenieurschule Krefeld. In ihrem Nachlass befinden sich Dutzende von farbenfrohen Mustern für Stoffe und Tapeten, die sie im Rahmen ihres Studiums entworfen hatte. Wir freuen uns sehr, dass uns diese Kunstwerke eines „neuen“ modischen Zeitgeistes zur Verfügung gestellt wurden. Die Ausstellung ist bis zum 20. Juli geöffnet.

Ort: Galerie, 2. Etage
Uhrzeit: 10:00 bis 18:00
Eintritt: frei

Neue Muster
Die „unbewältigte Vergangenheit“

Donnerstag, 24. Mai 2018

Zum Umgang mit dem Nationalsozialismus in den sechziger Jahren

Nachdem es nahezu zwanzig Jahre lang keine breite öffentliche Debatte über die Verbrechen des „Dritten Reichs“ gegeben hatte, beschäftigte in den sechziger Jahren die Auseinandersetzung mit der verdrängten Vergangenheit die westdeutsche Gesellschaft in vielfältiger Weise. Für die Eskalationsgeschichte der 68er-Bewegung spielte sie eine zentrale Rolle. Aber welche Bedeutung hat diese Epoche im Rückblick für den Umgang der Deutschen mit ihrer historischen Verantwortung? Dr. Tobias Freimüller ist Historiker und stellvertretender Direktor am Fritz Bauer Institut in Frankfurt, das die Geschichte und Wirkung des Holocaust erforscht.

Ort: Vortragssaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Dr. Tobias Freimüller

Luther und das Sterben

Dienstag, 29. Mai 2018

Ein aufschlussreicher Nachtrag zum Reformationsjahr

Martin Luther, das haben die unzähligen Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum gezeigt, war ein Mann mit vielen Gesichtern und Fähigkeiten. Vor allem aber war er Seelsorger. Da er bestens mit den Medien seiner Zeit vertraut war und sie auch für intensive Kontakte zu nutzen wusste, sind viele Texte, Briefe und Gesprächsaufzeichnungen erhalten geblieben, die uns Einblick in seine Auffassung von Seelsorge geben. Nicht selten geht es darin auch um das Sterben, um Sterbebegleitung und Begleitung in der Trauer. 

Traugott Roser ist evangelischer Theologe und Professor an der Universität Münster. Seit vielen Jahren befasst er sich mit dem Thema „Seelsorge in der Palliativmedizin“. In seinem Vortrag geht er der Frage nach, ob und wie Martin Luther seine zentrale reformatorische Erkenntnis der Rechtfertigung aus Glauben und die Entdeckung des Gnädigen Gottes im Angesicht von Sterben und Tod umzusetzen wusste.

Ort: Vortragssaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Prof. Dr. Traugott Roser

total vokal
d‘acchord bonn: H2O

Dienstag, 5. Juni 2018

Ein Chorkonzert mit Wasserliedern
Musikalische Leitung: Jan Groth
Klavier: Christian Lorenzen

Wasser ist nicht nur zum Waschen da – es ist auch Lebenselixier und Naturgewalt. Viele Dichter und Komponisten haben es zum Gegenstand ihrer Werke gemacht: Von heißen Tränen ist da die Rede, von lustig plätschernden Bächlein und sogar vom drohenden Verdursten. Aus der Fülle dieser Ergüsse hat d’acchord bonn ein Chorprogramm gemixt, das zwar flüssig, aber keineswegs dünn ist. Der vierstimmige Chor besteht aus 40 Sängerinnen und Sängern, die seit nunmehr 14 Jahren begeistert gemeinsam singen.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: frei - Spenden sind willkommen
Veranstaltungsart: Chorkonzert
Vortragender: d'acchord bonn

Zeitdeuter
Weltmärkte im Wandel

Freitag, 8. Juni 2018

Nutzt Europa seine Chancen?
Gespräch mit Jürgen Matthes vom Institut der Deutschen Wirtschaft Köln
Moderation: Jochen Leyhe

Die Globalisierung und die Digitale Revolution verändern die Welt. Kann Europa auch in Zukunft ein wirtschaftliches und politisches Schwergewicht darstellen? Steigen andere Regionen und Länder im wirtschaftlichen Ranking auf oder sind sie bereits die neuen Weltmächte? Stehen wir vor einer neuen Welle der Abschottung und des Isolationismus? Wird der Euro eine starke Währung bleiben? Diese und weitere Fragen beantwortet der Wirtschaftsforscher Jürgen Matthes, einer der führenden Euro-Experten in Deutschland.

Ort: Vortragssaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Podiumsgespräch und Diskussion

Meisterkonzert im Augustinum
Romanza, Pasión y Danza

Sonntag, 10. Juni 2018

Stefan Grasse, Gitarre
Tess Remy-Schumacher, Violoncello

Ein Wiedersehen und -hören gibt es mit zwei Musikern von Weltrang: Tess Remy-Schumacher, Preisträgerin der International Artist Competition in New York und der Carlo Zecchi Competition in Rom, gastierte unter anderem bereits in der Londoner Wigmore Hall und der Carnegie Hall in New York. Ihr Duopartner ist der international erfolgreiche Jazz- und Konzertgitarrist Stefan Grasse, von der Presse als „Saiten-Paganini“ gefeiert. In ihrem aktuellen Programm widmen sie sich Werken voller Gefühl und Leidenschaft, unter anderem von Vivaldi, de Sarasate, Granados, Albéniz, Debussy, Ravel und Piazolla.

Ort: Theater
Uhrzeit: 18:00
Eintritt: 12 Euro
Veranstaltungsart: Duokonzert

Neue Muster
Der lange Atem der Provokation

Dienstag, 12. Juni 2018

Die Frauenbewegung in der Bundesrepublik
Vortrag von Dr. Kristina Schulz

Wikimedia Commons

In den westlichen Industrienationen entstanden ganz unterschiedliche soziale Bewegungen „von und für Frauen“ – die einen in Anlehnung, die anderen in Abgrenzung zur 68er-Bewegung. Die Historikerin Dr. Kristina Schulz, Dozentin an der Universität Bern, forscht und publiziert über die Geschichte von sozialen Bewegungen und von Geschlechterverhältnissen nach 1945. In ihrem Vortrag lotet sie das Verhältnis von 68er-Bewegung und Neuer Frauenbewegung aus, wobei sie die Entwicklungen in anderen europäischen Ländern und den Vereinigten Staaten einbezieht.

Ort: Vortragssaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag

Junge und junggebliebene Talente
„Grooves“ von und für Generationen

Freitag, 15. Juni 2018

Ein außergewöhnliches Schlagzeugkonzert
mit Young Percussion Gang, Groove Pans, Groove Kids, Stockwerk M,
Cajon & Friends und den TschabaDinos

Gesamtleitung: Ansgar Buchholz

Bei diesem Konzert begegnen sich Generationen im musikalischen Austausch: Schlagzeugensembles unterschiedlicher Altersgruppen von neun bis neunzig Jahren und stilistischer Ausrichtung zeigen das vielfältige Instrumentarium und die große Bandbreite der Arbeit im Bereich Percussion an der Bonner Musikschule. Neben etablierten Instrumenten wie Marimba, Vibraphon, Latin- und Brasil-Percussion kommen Cajons, Steeldrums sowie Alltagsgegenstände nach dem Vorbild der Gruppe „Stomp“ zum Einsatz. Im Anschluss an das Konzert bitten die Musiker um eine Spende für die Bonner Musikschule.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: frei - Spenden sind willkommen
Veranstaltungsart: Konzert

Neue Muster
Flower-Power oder Frauen-Power?

Mittwoch, 20. Juni 2018

Kunst und Emanzipation im Gefolge der 68er-Bewegung

Wikimedia Commons

Ob Valie Export in ihren Performances, Yoko Ono bei Aktionen der Fluxus-Bewegung oder Niki de Saint Phalle mit Plastiken (das Foto zeigt ihre Nana Gwendolyn 2) – alle diese Künstlerinnen versuchten, die Öffentlichkeit für die besondere Situation der Frau zu sensibilisieren. Sie stehen damit exemplarisch für eine große Zahl von Kunst-Aktivistinnen, die im Sinne der Emanzipation und des Feminismus agierten. Wie vielfältig sich diese Versuche im Einzelnen gestalteten und welche persönlichen Biographien und Erfahrungen hinter den verschiedenen Ansätzen stehen, zeigt die Kunsthistorikerin Dr. Silke Bettermann.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Dr. Silke Bettermann

Konzert hautnah
Spanische Fandangos und Boleros der Goya-Zeit

Freitag, 22. Juni 2018

Helmut C. Jacobs, Akkordeon

Spanische Rhythmen, Leidenschaft, Tanz und Erotik – was liegt näher, als an Flamenco zu denken? Doch bereits seine Vorläufer sorgten für reichlich Aufruhr und galten als wenig schicklich: der Fandango und der Bolero. Helmut C. Jacobs stellt mit seinem Konzertakkordeon ihre Melodien und Rhythmen vor, zusammen mit Bildern von Gemälden Goyas und anderer Maler des 18. Jahrhunderts, die diese äußerst sinnlichen Tänze im Bild festgehalten haben. Jacobs ist Professor für Hispanistik an der Universität Duisburg-Essen. Der passionierte Akkordeonist hat zahlreiche CDs eingespielt und ist ein großer Kenner der spanischen Musik.

Ort: Vortragssaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Musik - Bilder -Texte

Reisen um die Welt
Afrikas wilder Süden

Dienstag, 26. Juni 2018

Bildreportage von Paul Kornacker

Paul Kornacker erhielt 2014 die Auszeichnung zum Naturfotografen des Jahres. Mit seinen Fotografien wirbt er für einen respektvollen und umsichtigen Umgang mit der Natur und macht aufmerksam auf ihre Einzigartigkeit. Auf mehreren Reisen und längeren Aufenthalten, zuletzt elf Monate in Namibia, entstanden eindrucksvolle Bilder von atemberaubenden Landschaften und einer außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt. In seiner Bildreportage gewinnen Sie einen Eindruck von der schier endlosen Weite Afrikas und erfahren Wissenswertes über große und kleine Tiere, über Bäume, die eigentlich gar keine sind, über die älteste Wüste der Erde und über Menschen, die dort leben.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 8 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag

Neue Muster
50 Jahre danach

Freitag, 29. Juni 2018

Die 68er-Bewegung – eine kritische Bilanz

1968 ist das Jahr, an dem sich bis heute die Geister scheiden. Für die einen bedeutet es Aufbruch, Revolte und Emanzipation, für die anderen bedeutet es Flirt mit dem totalitären Kommunismus, Werteverfall und Geburtsstunde des RAF-Terrors. Das Schlagwort „68“ spaltet nach wie vor die Gesellschaft. 

Was wollten die Achtundsechziger, was haben sie erreicht? Fünfzig Jahre danach zieht der Historiker Dr. Wolfgang Kraushaar, seit vielen Jahren Mitarbeiter des Hamburger Instituts für Sozialforschung und einer der profiliertesten Forscher zur Geschichte der 68er-Bewegung und des linksextremen Terrorismus, kritische Bilanz. Ob Internationalismus, antiautoritäre Erziehung oder sexuelle Befreiung – alles stellt er auf den Prüfstand und kommt zu verblüffenden Erkenntnissen. Führenden Köpfen der Bewegung weist er eine problematische Nähe zur Gewalt, antisemitische oder nationalistische Tendenzen sowie ein unausgegorenes Verhältnis zur deutschen NS-Vergangenheit nach. Hinter revolutionär-emanzipatorischer Fassade, so sein Fazit, verbargen sich tiefsitzende Ressentiments aus dem Gepäck der verachteten Vätergeneration.

Ort:
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Dr. Wolfgang Kraushaar
Kultur-Seniorenresidenz-Stuttgart-Killesberg

Augustinum Bonn

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