Kulturveranstaltungen

Ambitioniertes Kulturprogramm strahlt bis in die Region aus

Das Augustinum Bad Neuenahr versteht sich als ein Kulturträger der Region. Die regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen im Theatersaal sind schon lange mehr als ein "Geheimtipp". Mit seinem anspruchsvollen Programm aus Vorträgen, Kino-, Konzert- und Theaterabenden unterscheidet sich das Augustinum Bad Neuenahr von einem herkömmlichen Seniorenheim.

Kontakt zum Kulturreferat

Madeleine Häusler
Tel.: 02641 / 81 - 899

Der aktuelle Veranstaltungskalender der Augustinum Seniorenresidenz Bad Neuenahr

Beethoven zum 250. Geburtstag
Beethoven und Strauss

Freitag, 31. Januar 2020

Konzert der Villa Musica

© Marco Borggreve

Lena Neudauer, Violine und Stipendiatinnen und Stipendiaten 

Zusammen mit herausragenden Stipendiatinnen und Stipendiaten der Villa Musica gastiert die Geigenprofessorin Lena Neudauer im Theatersaal des Augustinum. Mit im Gepäck haben sie ein wundervolles Programm: Vom frühen Klavierquartett bis zu den späten Metamorphosen war Richard Strauss ein glühender Beethovenianer. Das weiß die Münchnerin Lena Neudauer ganz genau. Das Klavierquartett c-Moll, op. 13 des Münchner Genies hat es in sich: „Schicksalstonart", orchestrale Breite, sinfonische Klangmasse. Hier kann Lena Neudauer an der Violine alles zeigen, was ihr schon mit 15 Jahren den Sieg beim Leopold-Mozart-Wettbewerb in Augsburg eintrug. Heute lehrt sie selbst als Professorin an der Münchner Musikhochschule.
Mit dem Nachwuchs der Villa Musica segelt sie hart am Wind der Sinfonie, wenn sie Beethovens Sinfonie Nr. 2 D-Dur, op. 36 in der authentischen Bearbeitung für Klaviertrio aufführt.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 16 Euro
Veranstaltungsart: Konzert

Kaleidoskop
20 Jahre Südamerika

Dienstag, 4. Februar 2020

Vom tropischen Brasilien bis hinunter ins ewige Eis

© Heiko Beyer

Live-Reportage von Dr. Heiko Beyer - Eine Veranstaltung von Neissen Events

Globetrotter, Abenteurer, Fotograf, Kameramann, Südamerikaexperte, Autor: all dies sind Begriffe, die den Beruf oder – viel treffender – die Passion von Heiko Beyer beschreiben. Wenn man ihn aber selbst danach fragt, dann sagt er meist: „Ich bin ein Reisender, der schon immer mit großen Kinderaugen die Welt um sich herum beobachtet, bewundert und sie mit seinen Bildern und Geschichten würdigen will.“
Seit zwanzig Jahren ist er nun bereits mit schöner Regelmäßigkeit in den Ländern Südamerikas unterwegs. Es ist eine alte Liebe: Die Vielfalt dieses Subkontinents hat ihn schon auf seiner allerersten Reise 1994 in ihren Bann gezogen. In seinen Live-Multivisionen, DVDs, Bildbänden und Artikeln spiegelt sich seine große Zuneigung zu diesem Teil unserer Welt wider.
In seiner neuen Multivision „20 Jahre Südamerika“ nimmt Heiko Beyer nun seine Zuschauer ein weiteres Mal mit auf seine Reisen quer durch den südamerikanischen Kontinent. Der Vortrag reflektiert die spannendsten, lustigsten oder rührendsten Momente der letzten zwei Jahrzehnte. Ein „Best of“, das darüber hinaus auch gänzlich Neues zu bieten hat: er streift Gebiete, die er zuvor noch nie in seinen Arbeiten präsentiert hat.
Der Abenteurer erzählt von Touren, die er zu Fuß, in öffentlichen Bussen oder auf dem Pferderücken unternommen hat, er schildert die Momente in der klirrenden Kälte der Anden, in der lebensfeindlichen Hitze der Atacama-Wüste oder in den grandiosen Landschaften Patagoniens und führt sein Publikum in die entlegensten Winkel Südamerikas.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 17 Euro, 15 Euro (ermäßigt)
Veranstaltungsart: Live Reportage

Entwicklungslinien
Wo die Kunst erfunden wurde

Donnerstag, 6. Februar 2020

Bilderreise zu den Eiszeit-Höhlen der Schwäbischen Alb

© Ekkehard Jürgens

Vortrag mit Lichtbildern von Ekkehard Jürgens, Kassel

Im Juli 2017 hat die Unesco sechs Höhlen der Schwäbischen Alb zum „Weltkultur-Erbe“ erklärt. Begründung: Die hier ausgegrabenen Tier- und Menschenfiguren, perfekt geschnitzt aus Knochen und Elfenbein, sind die ältesten Kunstwerke der Welt. Mit modernsten naturwissenschaftlichen Methoden konnte ihnen ein Alter von rund 40.000 Jahren nachgewiesen werden. Die kleinen Meisterwerke tauchen also zeitgleich auf mit der Einwanderung des Homo sapiens von Afrika nach Europa.
Der Referent, in Braunschweig geboren, hat fast ein Vierteljahrhundert in Baden-Württemberg gelebt. Als Hochschuldozent konnte er dort, gleichsam „vor der Haustür“, die Grabungs- und Forschungsarbeiten zur Eiszeitkunst verfolgen. In seinem Vortrag zeigt er uns nicht nur Fotos von den sensationellen Ausgrabungen, er entführt uns zugleich in eine wunderbare Flusslandschaft mit bizarren Felsformationen.

Ein Folgevortrag zu den Ursprüngen der Kunst ist geplant: Teil II der Bilderreise führt am 11. März 2020 zu den fantastischen Höhlenmalereien Südfrankreichs und Nordspaniens.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 8 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag mit Lichtbildern

Beethoven zum 250. Geburtstag
Beethoven als Opernkomponist

Montag, 10. Februar 2020

Von Leonore zu Fidelio

Paris 1860: Fidelio im Théâtre Lyrique

Vortrag mit Musikbeispielen von Madeleine Häusler

Nach einer langen und fruchtbaren Arbeitsphase vollendete Ludwig van Beethoven die Partitur seiner ersten und einzigen Oper im Herbst 1805. Die Oper wurde unter dem Titel „Leonore“ im Theater an der Wien uraufgeführt. Dem Werk war allerdings kein Erfolg beschieden; nach nur zwei Wiederholungen wurde es vom Spielplan abgesetzt. Schon einen Monat darauf entschloss sich Beethoven zur Revision und nahm drastische Umgestaltungen vor: Der dramatische Ablauf wurde gestrafft und die drei Akte der Originalfassung auf zwei zusammengezogen. Die zweite Fassung kam 1806 unter dem Titel „Leonore oder der Triumph der ehelichen Liebe“ ebenfalls im Theater an der Wien auf die Bühne. Zwar war die Inszenierung deutlich erfolgreicher und wurde viel freundlicher aufgenommen, dennoch aber nach der zweiten Aufführung abgesetzt. Lange Jahre lag Beethovens einzige Oper dann auf Eis und wurde weder inszeniert noch nachgefragt. Erst 1814 wendete sich das Blatt. Nach erneuter Überarbeitung bzw. Neufassung konnte am 23. Mai 1814 die endgültige Version als „Fidelio“ aufgeführt werden. Sie wurde nun endlich ein großer Erfolg. Madeleine Häusler wird Beethovens Arbeit an seiner einzigen Oper anhand zahlreicher Musikbeispiele näher vorstellen. 

In Zusammenarbeit mit der KVHS

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vortrag mit Musikbeispielen

Feuerwerk

Samstag, 29. Februar 2020

Werke der russischen Klassik von Tschaikowsky bis Frolov

© Ekaterina Kolodochka

Misha Nodelman, Violine
Markus Krebel, Klavier

Eine ganze Generation russischer Künstler wandte sich im Lauf des 19. Jahrhunderts der westlich geprägten Musik zu und machte Komponisten wie Pjotr Tschaikowsky, Sergei Rachmaninoff und Sergei Prokofieff weltweit populär. Auf dem Programm des Abends stehen zudem Werke der beiden zeitgenössischen Komponisten Rodion Shchedrin und Igor Frolov.
Aufgrund seines mühelosen meisterlichen Violinspiels gehörte Misha Nodelman bereits in jungen Jahren der russischen Musikelite an. Er ist erster Konzertmeister der Neuen Philharmonie Westfalen und mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Der Pianist Markus Krebel studierte bei Eckard Sellheim sowie in der Meisterklasse von David Levine, der sein wichtigster Lehrer war. Er konzertiert regelmäßig mit Solisten und Ensembles aus verschieden Orchestern.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 16:30
Eintritt: 15 Euro
Veranstaltungsart: Konzert

Beethoven zum 250. Geburtstag
250 piano pieces for Beethoven

Freitag, 27. März 2020

Zeitgenössische Kompositionen, darunter eine Uraufführung

© David Kremser

Susanne Kessel, Klavier und Moderation

Bereits 2013, im Vorgriff auf das große Jubiläum, hat die international renommierte Bonner Pianistin Susanne Kessel insgesamt 250 Komponisten in 47 Ländern persönlich dazu eingeladen, jeweils ein Klavierstück zu schreiben, das sich auf Beethovens Musik oder seine Person bezieht. 250 Stücke sollten am Ende zusammenkommen – und 250 Stücke sind es tatsächlich geworden, denn alle eingeladenen Komponisten haben ein neues Werk in den Sparten Neue Musik, Jazz, Pop und Filmmusik eingereicht. Entstanden ist „der Mount Everest aller Hommageprojekte“, wie eine Musikzeitung schrieb.

An diesem Abend, der im Rahmen der 5. Ahrweiler Freiheitswochen stattfindet, spielt sie eine Auswahl der zeitgenössischen Kompositionen sowie Werke von Beethoven und seines Lehrers Christian Gottlob Neefe. Zu Gast sind u.a. die Komponisten Otfried Büsing und Bernd Hänschke.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 12 Euro, 5 Euro (Schüler/Stud.)
Veranstaltungsart: Konzert

Beethoven zum 250. Geburtstag
Erste Versuche

Freitag, 5. Juni 2020

Beethovens frühe Klavierwerke

© Stefan Häusler

Jamina Gerl, Klavier

Vor der Entstehung der großen Klaviersonaten in den Wiener Jahren unternahm der junge Beethoven bereits vielversprechende erste Kompositionsversuche, stilistisch noch ganz den Einflüssen der Frühklassik verhaftet. Die renommierte Pianistin Jamina Gerl beleuchtet seine frühen Bonner Jahre unter dem Einfluss seines ersten Lehrers Christian Gottlob Neefe und nimmt dabei auch gleichaltrige Kollegen wie Anton Reicha und Joseph Woelfl in den Blick. 

Sie hören 9 Variationen über einen Marsch, zwei Stücke für Klavier, fertiggestellt von Ferdinand Ries, die „Kurfürstensonate“ in f-Moll, Präludium durch alle Dur-Tonarten op. 39 Nr.1 in C-Dur sowie Sonate Nr. 6 F-Dur op. 10 Nr. 2. Zudem hören Sie das Adagio molto aus den Etudes Op. 30 Nr. 10 von Anton Reicha und die Klaviersonate Op.6 Nr.1 in A-Moll von Joseph Woelfl.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 12 Euro
Veranstaltungsart: Konzert

Beethoven zum 250. Geburtstag
Entwicklungslinien

Samstag, 11. Juli 2020

Klaviersonaten aus den Jahren 1799 bis 1803

© Werner Schuering

Soheil Nasseri, Klavier

Der Pianist Soheil Nasseri, einer der einfallsreichsten und eigenwilligsten Solisten seiner Generation, ist ein Liebling des Publikums, wird aber auch von Kritikern weltweit mit enthusiastischem Lob bedacht. Vor der Entscheidung, seinen Lebensmittelpunkt nach Berlin zu verlagern, hat er allein in den großen Konzerthallen New Yorks zahlreiche Konzerte mit nahezu allen Klaviersonaten Beethovens gegeben.

Keine andere Gattung im Œuvre Beethovens lässt einen so tiefen Einblick in seine Entwicklung und seine Arbeitsweisen zu wie seine Klaviersonaten: Sie hören Nr. 8 in c-Moll op. 13 „Grande Sonate Pathétique“, Nr. 17 d-Moll op. 31 Nr. 2 „Der Sturm“ und Nr. 21 op. 53 „Waldstein“, zudem – ein reizvoller Vergleich – den ursprünglichen Mittelteil von op. 53, den Beethoven später als separates Andante Favori WoO 57 veröffentlichte.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 12 Euro
Veranstaltungsart: Konzert

Beethoven zum 250. Geburtstag
Der Geist des Werkes

Freitag, 28. August 2020

Beethovens 5. Sinfonie in der Klaviertranskription von Franz Liszt

© Eugeniusz Szczesniak

Mariusz Drzewicki, Klavier

Beethovens Fünfte ist ohne Zweifel eines der bekanntesten Werke der klassischen Musik. Franz Liszt hat eine Klaviertranskription der „Schicksalssinfonie“ geschrieben, die zu den technisch anspruchsvollsten Klaviermusikstücken gehört, die je geschrieben wurden und viel zu selten zu hören ist. „Mein Ziel ist erreicht, wenn ich den Geist des Werkes erfasse und so zur Erkenntnis der großen Meister und zur Bildung des Sinnes für das Schöne beitrage“, schrieb Liszt.

Es spielt Mariusz Drzewicki, ein hochgeschätzter Gast, ein brillanter Klaviervirtuose und großer Interpret: Seine Ausbildung absolvierte er an der Musikhochschule in Lodz, wo er inzwischen zum Leiter des Fachbereiches Klavier ernannt worden ist, sowie in Meisterkursen herausragender Pianisten wie Victor Merzhanov und Rudolf Buchbinder.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 12 Euro
Veranstaltungsart: Konzert

Beethoven zum 250. Geburtstag
Unerhört Beethoven

Samstag, 19. September 2020

Musik-Klavier-Kabarett mit Michael Sens

© Jelena Ocic

Michael Sens, Musiker und vielfach mit Preisen ausgezeichneter Kabarettist, feiert mit Ihnen eine unerhört grandiose 250. Geburtstagsparty für Ludwig van Beethoven. Mit sinnreichem Humor, musikalischer Virtuosität an Klavier, Violine und Gitarre, bemerkenswerten Gesangsleistungen und der Kunst der Wortbeherrschung erweckt er den Meister wieder zum Leben. Er gibt ihm die Möglichkeit, noch einmal zu sprechen, zu lachen und – was für den Komponisten vermutlich am Wichtigsten ist – gut zu hören.

Zeitzeugen stimmen mit ein in das Geburtstagsständchen, sinnieren über sein vielseitiges Wirken und nicht zuletzt darüber, wie sich die Nachwelt an ihm bediente. In einer Parallele zwischen damals und heute verwebt Sens die Zusammenhänge zwischen Kunst und Politik zu einem festlichen Abend.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 15 Euro
Veranstaltungsart: Musik-Kabarett

Beethoven zum 250. Geburtstag
Konrad Beikircher

Dienstag, 13. Oktober 2020

#Beethoven - dat dat dat darf!

© Dominik Reichenbach

Im Alter von drei Jahren hat der kleine Konrad eine Schellackplatte auf den Küchenboden fallen lassen: Beethovens Klaviersonate „Pathétique“, gespielt von Wilhelm Kempff. Alle Anwesenden fielen ins Koma... Ein Leben lang hat Beethoven ihn seitdem begleitet. Für ihn ist er der unberührbare Titan, ein Held der Menschheit und ein rheinischer Republikaner von Grund auf. – im Alltag jedoch glücklicherweise ein ganz normaler Mensch und alles andere als ein Fackelträger abendländischer Moral.

Der bekannte Kabarettist, Autor und Musik-Kenner Konrad Beikircher, tiefsinniger Menschenbeobachter und inbrünstiger Menschenfreund, trägt Kurioses, Bewegendes und Komisches aus dem Leben des großen Komponisten zusammen. Seien Sie versichert: Er wird Ihnen nichts als die Wahrheit erzählen – wenn auch in seinen eigenen Worten.

Eine Veranstaltung von Neissen-Events. Ticket VVK über www. neissen-events.de

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 25 Euro
Veranstaltungsart: Musik-Kabarett

Beethoven zum 250. Geburtstag
Ein letztes großes Klavierwerk

Samstag, 21. November 2020

Die Diabelli-Variationen und ihr Einfluss auf Franz Schubert

© Nancy Horowitz

Hanna Bachmann, Klavier

Wenn eine erst 27-Jährige die Diabelli-Variationen so spielt wie Hanna Bachmann, so nennt man das selbst in Zeiten der Inflation von „Wunderkindern“ eine Entdeckung. Die vielfach ausgezeichnete Österreicherin widmete sich bereits während ihres Studiums am Salzburger Mozarteum vornehmlich Beethoven, mit dem sie am Bonner Beethovenfest 2015 debütierte. Bei einem Vorspiel beeindruckte sie selbst den Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko, der sie in höchsten Tönen lobte.

Vor den Diabelli-Variationen op. 120, Beethovens letztem großes Klavierwerk, hören Sie die vier Impromptus op. 90, D 899 von Franz Schubert, die nur vier Jahre später entstanden. In diesen lyrischen Kompositionen wird spürbar, wie sehr Schubert um Alternativen zum Beethovenschen Sonatentypus rang.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 12 Euro
Veranstaltungsart: Konzert

Beethoven zum 250. Geburtstag
Fortschritt durch Rückbesinnung

Dienstag, 1. Dezember 2020

Beethovens Streichquartette und ihre adeligen Widmungsträger

© Beethoven-Haus Bonn

Vortrag von Michael Schwalb 

Beethovens Streichquartette zeugen von einer permanenten experimentellen Weiterentwicklung. Ist die Serie der ersten Quartette noch im Schatten Haydns und Mozarts komponiert, so sind die letzten Werke kühne und unvergleichlich freie Geistesschöpfungen. Wie in einem kompositorischen Laboratorium befreit er die noch junge Gattung des Streichquartetts von allen historischen Voraussetzungen und gründet sie auf ganz neuen und grundstürzend eigengesetzlichen Prinzipien.

In seiner Widmungsstrategie ist Beethoven hingegen äußerst konservativ: Er, der in seiner antiaristokratischen Haltung den Geistesadel über den Geburtsadel stellt, dediziert nahezu alle seine Streichquartette adligen Wiener Freunden. Michael Schwalb, Musiker, Autor und Rundfunkredakteur beim WDR, erörtert die Bedeutung der Streichquartette und ihrer Widmungen für Beethovens Werk.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Kultur-Seniorenresidenz-Augustinum-Bad-Neuenahr

Augustinum Bad Neuenahr

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Am Schwanenteich 1
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

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