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Bewegte 1960er
Mit Pink Floyd zur dunklen Seite des Mondes

Dienstag, 24. Juli 2018

Vortrag mit Musikeinspielungen von Dr. Lothar Jahn

Am 27. und 28. Juli gibt es das Naturereignis einer Mondfinsternis zu erleben. Zu diesem Anlass lädt das Augustinum zu einem Vortrag ein, der eine Klangreise zur dunklen Seite des Mondes nachverfolgt: Ausgangspunkt ist eines der meistverkauften Alben der Rockgeschichte - Pink Floyds "Dark Side of the Moon". Tickende Uhren und himmlische Chöre, Synthesizer-Bässe zu hysterischem Gelächter: Willkommen in der Maschine! Die Tür schließt sich jetzt, Augen auf und ab ins innere All. Dort wartet Arnold Layne in Frauenkleidern, Emily spielt und auch die Heilsarmee-Kapelle am Tor des Sonnenunterganges. Der Flug geht zum Mond und über allem schwebt eine göttliche Gitarre.

 Der Musikwissenschaftler Dr. Lothar Jahn erzählt auf persönliche Weise zu viel Originalmusik und Bildmaterial die Geschichte vom abgedrehten Syd Barrett, vom größenwahnsinnigen Roger Waters und vom nimmermüden Gitarristen David Gilmour, vergisst auch nicht den Keyboard-Zauberer Rick Wright und den treuen Trommler Nick Mason: Die Zuschauer und -hörer erleben staunend Pink Floyd vom “Insterstellar Overdrive” bis zum “Endless River”, von den bunten Nächten der Swinging Sixties über das Monumentalwerk "The Wall" bis zum Ende der legendären Psychedelic-Band im Jahre 2014. Wish you were here!

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Dr. Lothar Jahn

Sommerkino
Die göttliche Ordnung

Sonntag, 29. Juli 2018

Drama/ Komödie, Schweiz 2017, 96 Minuten

Foto: Alamoda Film

 

Regie: Petra Biondina Volpe

mit Marie Leuenberger, Maximilian Simonischek, Peter Freiburghaus u.a.

Einstimmung von Kulturreferent Malte Frackmann
 

Nora, eine junge Hausfrau und Mutter, lebt in einem beschaulichen Dorf im Appenzell. Hier ist 1971 wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen beginnt. Angesteckt von ihren Ambitionen proben die Frauen des Dorfes den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Für Noras Familie und die Dorfgemeinschaft eine echte Herausforderung!
In ihrer warmherzigen und bis in die Nebenrollen überzeugend besetzten Komödie lässt Petra Volpe chauvinistische Vorurteile und echte Frauen-Solidarität aufeinandertreffen. Sie greift ein brisantes Thema auf: auf kommunaler Ebene erhielten die Frauen in zwei Appenzeller Gemeinden erst vor 28 Jahren das Stimmrecht.

 

 

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Filmvorführung
Vortragender: In Kooperation mit dem Filmring Reinbek

Sommerkino
Zur Sache, Schätzchen!

Freitag, 3. August 2018

Komödie, Deutschland 1968, 80 Minuten

Foto: Peter Schamoni Film

 

Regie: May Spils

mit Uschi Glas, Werner Enke, Rainer Basedow u.a.

Einstimmung von Filmexperte Sven Bradly

 

Werner Enke verkörpert sein Alter Ego, den verschlafen-dynamischen Nichtstuer Martin, der die Welt mit pseudophilosophischen Sprüchen beglückt. Zusammen mit seinem „Manager“ Henry, der ständig die „genialen“ Schlagertexte des charmanten Taugenichts‘ in bare Münze verwandeln will, lebt Martin in den Tag hinein - wenn er nicht gerade Polizisten und andere Zeitgenossen ärgert. „Es wird böse enden…,“ prophezeit Martin. Aber dann wirbelt die Begegnung mit Barbara, der attraktiven, aber wohlbehüteten Tochter aus gutbürgerlichem Hause, mit der man so schön „fummeln“ kann, sein Leben fröhlich durcheinander.

Der Kultfilm war 1968 der Überraschungshit an den Kinokassen. Mit 26 Jahren präsentierte May Spils dem staunend-amüsierten Publikum als erste deutsche Regisseurin der Nachkriegsgeneration eine Komödie, die frech und frisch den Zeitgeist traf und lange mitbestimmte.

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Filmvorführung
Vortragender: Sven Bradly

Sommerkino
West Side Story

Donnerstag, 9. August 2018

Tanzfilm/ Musical, USA 1961, 151 Minuten

Foto: United Artists

Regie: Robert Wise und Jerome Robbins
Musik: Leonard Bernstein

mit Natalie Wood, Richard Beymer, Russ Tamblyn, Rita Moreno, Simon Oakland u.a.

Einstimmung von Filmexperte Sven Bradly

 

Shakespeares "Romeo und Julia" – als Musical im New York der 1950er Jahre: Zwischen zwei rivalisierenden Gangs, den amerikanischen Jets und den puertoricanischen Sharks, tobt ein Bandenkrieg. Und der ohnehin siedende Konflikt wird noch verschärft, als Tony, früherer Anführer und Mitbegründer der Jets, und Maria, die Schwester des Sharks-Bosses, sich bei einem Discobesuch auf den ersten Blick ineinander verlieben. Doch auf ihre Gefühle nehmen die Gangs keine Rücksicht – auf Messerstechereien und Morde folgen Flucht, Vergewaltigung und Polizeirazzien, bis Tony schließlich bei einem Kampf niedergeschossen wird...
Das provokante Fingerschnippen der Straßengangs, das Aufheulen der Polizeisirenen, die fliegenden Röcke der Puerto Ricanerinnen über den Dächern New Yorks, Leonard Bernstein gelingt mit seinen wirbelnden Kompositionen ein unvergessliches Zeitdokument.

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Filmvorführung
Vortragender: Sven Bradly

Sommerkino
I am not Your Negro (Deutsche Fassung)

Dienstag, 14. August 2018

Dokumentarfilm, USA/ Frankreich/ Belgien/ Schweiz 2016, 95 Minuten

Foto: Edition Salzgeber

 Regie: Raoul Peck
mit James Baldwin, Malcolm X, Martin Luther King Jr. u.a.
Sprecher: Samuel L. Jackson (engl. Fassung), Samy Deluxe (dt. Fassung)

 Einstimmung von Stiftsdirektor Dr. Christian Bendrath

 James Baldwin war einer der selbstbewusstesten Autoren der schwarzen Bürgerrechtsbewegung: einsichtig in das Leid der Schwarzen, klarsichtig und hart in seiner Kritik an der ignoranten weißen Mehrheit und doch ohne Hass. Ausgehend von einem unvollendeten Manuskript und anderen seiner Texte porträtiert der Film Baldwin selbst und drei seiner Mitstreiter: Malcolm X, Medgar Evers und Martin Luther King.

 Der Dokumentarfilm von Raoul Peck erzählt die Geschichte des Kampfes der Afro-Amerikaner um Gleichberechtigung in klaren harten Archiv-Bildern – kunstvoll gemischt mit unzähligen Einblendungen zeitgenössischer Kultur in Postern, Filmen und vielem mehr. Dabei beruht der Film auf den Worten Baldwins, als historische Aufnahmen oder gesprochen vom in Hamburg-Eppendorf geborenen HipHop-Musiker Samy Deluxe in der deutschen Fassung bzw. von Schauspieler Samuel L. Jackson in der englischen Fassung.

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Filmvorführung
Vortragender: In Kooperation mit dem Filmring Reinbek

Sommerkino
I am not Your Negro (englische Originalfassung)

Dienstag, 14. August 2018

Dokumentarfilm, USA/ Frankreich/ Belgien/ Schweiz 2016, 95 Minuten

Foto: Edition Salzgeber

Regie: Raoul Peck
mit James Baldwin, Malcolm X, Martin Luther King Jr. u.a.
Sprecher: Samuel L. Jackson (engl. Fassung), Samy Deluxe (dt. Fassung)

Einstimmung von Stiftsdirektor Dr. Christian Bendrath

James Baldwin war einer der selbstbewusstesten Autoren der schwarzen Bürgerrechtsbewegung: einsichtig in das Leid der Schwarzen, klarsichtig und hart in seiner Kritik an der ignoranten weißen Mehrheit und doch ohne Hass. Ausgehend von einem unvollendeten Manuskript und anderen seiner Texte porträtiert der Film Baldwin selbst und drei seiner Mitstreiter: Malcolm X, Medgar Evers und Martin Luther King.

Der Dokumentarfilm von Raoul Peck erzählt die Geschichte des Kampfes der Afro-Amerikaner um Gleichberechtigung in klaren harten Archiv-Bildern – kunstvoll gemischt mit unzähligen Einblendungen zeitgenössischer Kultur in Postern, Filmen und vielem mehr. Dabei beruht der Film auf den Worten Baldwins, als historische Aufnahmen oder gesprochen vom in Hamburg-Eppendorf geborenen HipHop-Musiker Samy Deluxe in der deutschen Fassung bzw. von Schauspieler Samuel L. Jackson in der englischen Fassung.

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Filmvorführung
Vortragender: In Kooperation mit dem Filmring Reinbek

Sommerkino
Beuys

Sonntag, 19. August 2018

Dokumentarfilm, Deutschland 2017, 107 Minuten

Foto: bpk, Stiftung Schloss Moyland, Ute Klophaus

 

Regie: Andreas Veiel

mit Josef Beuys

 

Einstimmung von Stiftsdirektor Dr. Christian Bendrath

 

Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. Gut dreißig Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als Visionär, der seiner Zeit voraus war. Geduldig versuchte er schon damals zu erklären, dass „Geld keine Ware sein darf“. Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern würde. Doch mehr als das. Beuys boxt, parliert, doziert und erklärt dem toten Hasen die Kunst. Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen? fragt er – und lacht. „Ich bin gar kein Künstler. Es sei denn unter der Voraussetzung, dass wir uns alle als Künstler verstehen, dann bin ich wieder dabei. Sonst nicht.“ - Sein damals revolutionärer „erweiterter Kunstbegriff“ führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten.
Andres Veiels Dokumentarfilm ist kein klassisches Porträt, sondern eine intime Betrachtung des Menschen Beuys, seiner Kunst und seiner Ideenräume, mitreißend, provozierend und verblüffend gegenwärtig.

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Filmvorführung
Vortragender: In Kooperation mit dem Filmring Reinbek

Sommerkino
Open-Air-Kino: Hair

Freitag, 24. August 2018

Tanzfilm/ Musical, USA 1979, 119 Minuten

Foto: United Artists

Regie: Milos Forman

mit Treat Williams, John Savage, Beverly D’Angelo, Annie Golden u.a.

Einstimmung von Filmexperte Sven Bradly

Der junge Claude Hooper Bukowski aus Oklahoma kommt 1965 zur Musterung in die große Stadt New York. Im Central Park trifft er auf den charismatischen George Berger und eine Gruppe von pazifistischen, freiheitsliebenden Menschen, darunter auch Sheila, in die er sich sofort verliebt. Während er um ihre Gunst buhlt, erhält er den Befehl, seine Ausbildung in der Wüste Nevadas anzutreten. Wenig später beschließen seine Freunde, Claude in seiner Kaserne zu besuchen. Durch einen Trick verschafft sich Berger die Uniform eines Offiziers und nimmt Claudes Platz in der Kaserne ein, so dass Claude noch einmal die Freiheit genießen kann. Doch als Claude zurückkehrt, ist seine Einheit schon auf dem Weg nach Vietnam – und Berger fliegt mit ihnen.

Hair ist die Adaption des gleichnamigen Musicals, welches 1968 am Broadway Premiere feierte und zu einem der erfolgreichsten Musicals überhaupt wurde. In Deutschland wurde Hair unter dem Titel „Haare“ Ende der 1968er Jahre uraufgeführt.

 

Ort: Augustinum-Park
Uhrzeit: 20:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Filmvorführung
Vortragender: Sven Bradly

Augustinum Aumühle

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Mühlenweg 1
21521 Aumühle

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