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Sommerkino
I am not Your Negro (englische Originalfassung)

Dienstag, 14. August 2018

Dokumentarfilm, USA/ Frankreich/ Belgien/ Schweiz 2016, 95 Minuten

Foto: Edition Salzgeber

Regie: Raoul Peck
mit James Baldwin, Malcolm X, Martin Luther King Jr. u.a.
Sprecher: Samuel L. Jackson (engl. Fassung), Samy Deluxe (dt. Fassung)

Einstimmung von Stiftsdirektor Dr. Christian Bendrath

James Baldwin war einer der selbstbewusstesten Autoren der schwarzen Bürgerrechtsbewegung: einsichtig in das Leid der Schwarzen, klarsichtig und hart in seiner Kritik an der ignoranten weißen Mehrheit und doch ohne Hass. Ausgehend von einem unvollendeten Manuskript und anderen seiner Texte porträtiert der Film Baldwin selbst und drei seiner Mitstreiter: Malcolm X, Medgar Evers und Martin Luther King.

Der Dokumentarfilm von Raoul Peck erzählt die Geschichte des Kampfes der Afro-Amerikaner um Gleichberechtigung in klaren harten Archiv-Bildern – kunstvoll gemischt mit unzähligen Einblendungen zeitgenössischer Kultur in Postern, Filmen und vielem mehr. Dabei beruht der Film auf den Worten Baldwins, als historische Aufnahmen oder gesprochen vom in Hamburg-Eppendorf geborenen HipHop-Musiker Samy Deluxe in der deutschen Fassung bzw. von Schauspieler Samuel L. Jackson in der englischen Fassung.

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Filmvorführung
Vortragender: In Kooperation mit dem Filmring Reinbek

Sommerkino
Beuys

Sonntag, 19. August 2018

Dokumentarfilm, Deutschland 2017, 107 Minuten

Foto: bpk, Stiftung Schloss Moyland, Ute Klophaus

 

Regie: Andreas Veiel

mit Josef Beuys

 

Einstimmung von Stiftsdirektor Dr. Christian Bendrath

 

Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. Gut dreißig Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als Visionär, der seiner Zeit voraus war. Geduldig versuchte er schon damals zu erklären, dass „Geld keine Ware sein darf“. Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern würde. Doch mehr als das. Beuys boxt, parliert, doziert und erklärt dem toten Hasen die Kunst. Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen? fragt er – und lacht. „Ich bin gar kein Künstler. Es sei denn unter der Voraussetzung, dass wir uns alle als Künstler verstehen, dann bin ich wieder dabei. Sonst nicht.“ - Sein damals revolutionärer „erweiterter Kunstbegriff“ führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten.
Andres Veiels Dokumentarfilm ist kein klassisches Porträt, sondern eine intime Betrachtung des Menschen Beuys, seiner Kunst und seiner Ideenräume, mitreißend, provozierend und verblüffend gegenwärtig.

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Filmvorführung
Vortragender: In Kooperation mit dem Filmring Reinbek

Sommerkino
Open-Air-Kino: Hair

Freitag, 24. August 2018

Tanzfilm/ Musical, USA 1979, 119 Minuten

Foto: United Artists

Regie: Milos Forman

mit Treat Williams, John Savage, Beverly D’Angelo, Annie Golden u.a.

Einstimmung von Filmexperte Sven Bradly

Der junge Claude Hooper Bukowski aus Oklahoma kommt 1965 zur Musterung in die große Stadt New York. Im Central Park trifft er auf den charismatischen George Berger und eine Gruppe von pazifistischen, freiheitsliebenden Menschen, darunter auch Sheila, in die er sich sofort verliebt. Während er um ihre Gunst buhlt, erhält er den Befehl, seine Ausbildung in der Wüste Nevadas anzutreten. Wenig später beschließen seine Freunde, Claude in seiner Kaserne zu besuchen. Durch einen Trick verschafft sich Berger die Uniform eines Offiziers und nimmt Claudes Platz in der Kaserne ein, so dass Claude noch einmal die Freiheit genießen kann. Doch als Claude zurückkehrt, ist seine Einheit schon auf dem Weg nach Vietnam – und Berger fliegt mit ihnen.

Hair ist die Adaption des gleichnamigen Musicals, welches 1968 am Broadway Premiere feierte und zu einem der erfolgreichsten Musicals überhaupt wurde. In Deutschland wurde Hair unter dem Titel „Haare“ Ende der 1968er Jahre uraufgeführt.

 

Ort: Augustinum-Park
Uhrzeit: 20:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Filmvorführung
Vortragender: Sven Bradly

Indien - Großmacht im Wartestand im Schatten Chinas. Eine Annäherung an das eurasisch-asiatische Jahrhundert

Montag, 3. September 2018

Vortrag von Dr. Uwe Christiansen

Die aktuelle geopolitische Diskussion dieser Tage konzentriert sich auf die außenpolitischen Ziele und Aktivitäten des amerikanischen Präsidenten: im Mittelpunkt von Handelspolitik, Protektionismus und Sicherheitspolitik stehen China, Europa und Russland.

Wenig beachtet formiert sich unterdessen in der östlichen Hemisphäre unserer Welt ein eurasisch-asiatisches Kraftfeld, das in nicht allzu ferner Zukunft zu den bestimmenden Akteuren der Weltpolitik und der Weltordnung herangereift sein wird - wenn es dies nicht bereits ist. Zu den maßgeblichen Taktgebern dieses Kraftfeldes zählt neben China und Russland an vorderer Stelle Indien.

Dr. Uwe Christiansen beleuchtet Indiens ökonomisches Hineinwachsen in die Globalität, wirft den Blick auf Indiens koloniale Geschichte und zieht die Linie weiter zu dem daraus entstandenen nationalen Selbstverständnis und Selbstbewusstsein des Subkontinents. Und er fragt: Welches sind die derzeitigen und die kommenden Konfliktfelder im eurasisch-asiatischen Kraftfeld?

Der Referent ist freiberuflicher Politik-Dozent, lehrte als Gastdozent unter anderen an der Führungsakademie der Bundeswehr und war Präsident der Akademie für Publizistik in Hamburg. Er berät Firmen und Wirtschaftsverbände.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Dr. Uwe Christiansen

„Frühling in Buenos Aires“

Dienstag, 4. September 2018

Konzert des Gitarristen Evgeny Beleninov

Pressefoto

Der in Moskau geborene Gitarrist Evgeny Beleninov wollte Musiker werden, seit er im Alter von acht Jahren seine erste Musikkassette bekam: „Rubber Soul“ von den Beatles. Er entschied sich für klassische Gitarrenmusik und studierte am A. Schnittke College in Moskau, an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin sowie an der International Guitar Academy bei Hubert Käppel. Er ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe und Stipendiat des Vereins „Yehudi Menuhin Live Music Now“.

Das Programm seines Solokonzerts verbindet Stücke aus verschiedenen Ländern und Jahrhunderten miteinander, darunter unter anderem „Primavera Porteña“ („Frühling in Buenos Aires“). Evgeni Beleninov spielt Werke von Paganini, Piazzolla, Scarlatti und Villa-Lobos in einer Mischung aus eingängigen, leicht zugänglichen Stücken und anspruchsvollen Werken, so dass sowohl Gitarreninsider als auch unvorbereitete Zuhörer voll auf ihre Kosten kommen.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 7 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Evgeny Beleninov

VHS
James Cook und die europäische Entdeckung der Südsee

Montag, 10. September 2018

Vortrag von Dr. Andreas Mieth, Uni Kiel

Die drei Weltumsegelungen von James Cook gehören zu den bahnbrechenden wissenschaftlichen Entdeckungsreisen des 18. Jahrhunderts. In geographischer, kultureller, ökologischer und nicht zuletzt nautischer Hinsicht zeigten die Reisen sensationelle Erfolge. Insbesondere Cooks Entdeckungen in der Südsee brachten ein völlig neues Bild dieses Kulturraumes nach Europa. Neue Inseln wurden entdeckt, bis dahin unbekannte Völker wurden beschrieben und seltene Tier- und Pflanzenarten wurden zum ersten und oft auch zum letzten Male dokumentiert. Namhafte Wissenschaftler, begnadete Künstler und einflussreiche Sponsoren trugen zum Erfolg der Reisen bei. Dr. Andreas Mieth lässt die Entdeckungsreisen Cooks in einer spannenden Erzählung aufleben. Sein Vortrag ist reich illustriert unter anderem mit eigenen Fotos aus der Südsee sowie mit Bildern der grandiosen Kunstwerke, die auf und nach den Reisen in die Südsee entstanden.

In Kooperation mit der Volkshochschule Aumühle und Wohltorf e.V. und der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Dr. Andreas Mieth

Breslau und das Riesengebirge

Montag, 17. September 2018

Fotovortrag von Christine Belling
über die Kulturhauptstadt 2016

Breslau, die alte schlesische Handelsstadt an der Oder, trägt nicht ohne Grund im Jahr 2016 als erste polnische Stadt den Titel Kulturhauptstadt Europas: Wroclaw 2016. Die Stadt gelangte schon früh zu europäischer Bedeutung, da sie am Drehpunkt der alten Fern- und Handelsrouten von West nach Ost und von Nord nach Süd lag. Tausend Jahre Geschichte unter wechselnder Herrschaft führten zu einem reichen multikulturellen Erbe – ob polnisch, böhmisch, habsburgisch, preußisch, deutsch oder jüdisch. Heute prägen die vielen Universitäten mit einer aktiven politischen und kulturellen Szene den jungen und lebendigen Charakter der Stadt. Das Motto „Stadt der Begegnungen“ für das Kulturhauptstadtjahr 2016 spiegelte diese Vielfalt wider. Den Abschluss des Vortrags bilden Wanderungen im Riesengebirge mit faszinierenden Fernblicken vom Kammweg, der Schneekoppe und einem Besuch des Bergortes Schreiberhau.

Christine Belling absolvierte an der Münchener Fotoakademie ihre Ausbildung als Fotografin. Anschließend studierte sie in Hamburg Kunst und Deutsch.

Ort: Theater
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Christine Belling

Walzer in der Nacht – Camille Claudel, Bildhauerin und Frau

Donnerstag, 20. September 2018

Solo-Spiel von und mit Sibylle Maria Dordel

Foto: Zandel

Regie: Dagmar Thole

Das ungewöhnliche Talent von Camille Claudel (1864-1943) zeigte sich schon in sehr jungen Jahren, und ihr Vater ermöglichte ihr eine Ausbildung in Paris, u.a. an der Académie Colarossi. Als sie 18 Jahre alt war, fand ihre erste Ausstellung statt. Im darauffolgenden Jahr wurde sie Schülerin des Bildhauers Auguste Rodin – und schon bald nicht nur eine unentbehrliche Mitarbeiterin, sondern auch seine Geliebte. Sie versuchte immer wieder, als Künstlerin aus seinem Schatten herauszutreten. Aber am Ende zerbrach sie daran…

Wäre sie heute DIE Camille gewesen, wenn es IHN nicht gegeben hätte? Warum musste sie 30 Jahre ihres Lebens in der geschlossenen Anstalt von Montdevergues verbringen? War es ein individuelles psychiatrisches Problem oder eher das Problem einer engstirnigen patriarchalischen Gesellschaft, die ungewöhnliche, kreative Frauen nicht dulden konnte??

Klug und sensibel wird diese Hommage an die Frau und Künstlerin Claudel von der Autorin und Schauspielerin Sibylle Maria Dordel unter der Regie von Dagmar Thole in eine bewegende szenische Präsentation umgesetzt.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 7 Euro
Veranstaltungsart: Solo-Theater
Vortragender: Sibylle Maria Dordel

Cinema Augustinum
The Big Sick

Sonntag, 30. September 2018

Filmkomödie, USA 2017

Foto: Weltkino

Regie: Michael Showalter

mit Zoe Kazan, Kumail Nanjiani, Holly Hunter und Ray Romano

Länge: 120 Minuten

Romantische Filmkomödien mit Happy End, die auch noch klug erzählen – diese Kombination gelingt nicht häufig. „The Big Sick“ jedoch ist eine genau solche Komödie und wurde zum unbestrittenen Publikumsliebling beim Sundance Festival: Sie ist zärtlich, witzig, traurig, bescheiden, und in vielen Momenten ganz wahrhaftig. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Emily Gordon hat der Komiker und Hauptdarsteller Kumail Nanjiani ein Drehbuch über ihre eigene Geschichte geschrieben, aus dem Regisseur Michael Showalter einen angenehm unaufgeregten Film über die Überwindbarkeit interkultureller Differenzen gemacht hat.

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Filmvorführung
Vortragender: In Kooperation mit dem Filmring Reinbek.

Augustinum Aumühle

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Mühlenweg 1
21521 Aumühle

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