Kulturveranstaltungen in der Seniorenresidenz Aumühle

Kultur erleben im Augustinum Aumühle

Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in der Augustinum Seniorenresidenz Aumühle ist das Stiftstheater. Als eine der ersten Kulturadressen der Region ist das Augustinum auch begehrter Kooperationspartner, zum Beispiel für die Volkshochschule Aumühle / Wohltorf oder den Filmring Reinbek.

Kontakt zum Kulturreferat

Malte Frackmann

Tel.: 04104 / 691 – 809

Der aktuelle Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Aumühle

Das besondere Konzert

Donnerstag, 9. Januar 2020

Klaviermusik vierhändig, gespielt von Gisela Arp und Marianne Schobert-Aue

 

Im Augustinum Aumühle sind sich zwei Pianistinnen begegnet, die sich nicht nur gut verstehen, sondern auch perfekt miteinander am Klavier harmonieren. Das bedeutet: schnelles Freigeben der Tasten, ungewohnte Fingersätze, manchmal Ineinandergreifen oder gar Kreuzen der Hände. Aus Freude am gemeinsamen Musizieren ist ein wunderbares Programm entstanden: Die beiden Musikerinnen spielen Werke Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, Robert Schumann und Gabriel Fauré.

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Klavierabend
Vortragender: Gisela Arp und Marianne Schobert-Aue

Cinema Augustinum: Reife Leistung!
Diego Maradona

Sonntag, 12. Januar 2020

Biografischer Spielfilm, Großbritannien 2019

Foto: Verleih

 

Regie: Asif Kapadia

 

Länge: 130 Minuten

 

 

 

Fußballgott, Nationalheld, die "Hand Gottes" - Diego Maradona ist eine schillernde Persönlichkeit. Der Regisseur Asif Kapadia, der mit dem berührenden und oscargekrönten Porträt der Musikerin Amy Winehouse bekannt wurde, widmet dem argentinischen Sportler einen Dokumentarfilm. Dieser behandelt die intensiven Jahre von 1984 bis 1991, in denen Maradona vom hoffnungsvollen „schlampigen Talent“ zum Weltmeister, Europapokalsieger und „Erlöser“ einer ganzen Region wurde. Sowohl er als auch sein Verein hatten in dieser Phase ihre beste Zeit. Der finanziell schwache SSC Neapel konnte – mit Hilfe der Mafia? – die damals unvorstellbare Summe von 24 Millionen DM aufbringen, um Maradona vom FC Barcelona nach Süditalien zu transferieren. Er wurde schnell als Vereinsikone verehrt: Mit seinen Leistungen auf dem Platz konnten sich die Neapolitaner gegen die übermächtigen Klubs aus dem reichen Norditalien (Mailand, Turin) durchsetzen, die sie jahrelang verhöhnt hatten. Jedoch belastete die erdrückende Liebe der Tifosi den Argentinier zunehmend, und die Mafia, die ihn regelmäßig mit Kokain und Prostituierten versorgte, ließ ihn nicht mehr los. Als Kokainsüchtiger geriet er ins Visier der Polizei, eine lange Sperre beendete seinen sportlichen Erfolg – auch diese Schattenseiten gehören zu Maradonas Zeit beim SSC Neapel.

 

 

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Filmvorführung
Vortragender: In Kooperation mit dem Filmring Reinbek

Galerie im Augustinum
Schluss mit lustig?

Samstag, 18. Januar 2020

Karikaturen zum Alter

 

Ausstellung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 

 

 

Die Wirklichkeit des Alters ist vielfältig und bunt. Und doch geistern in vielen Köpfen stereotype Vorstellungen vom Alter herum. Sie reichen von absoluter Hilfsbedürftigkeit bis zu extremem Jugendwahn. Es ist also an der Zeit, differenzierte Altersbilder zu zeichnen.

 

Gelegenheit dazu gab es beim Karikaturenwettbewerb „Schluss mit lustig“, den das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) 2015 ausgeschrieben haben. Aufgerufen wurde dazu, sich in Karikaturen und Cartoons mit den zahlreichen Stereotypen rund um das Alter und das Altern satirisch auseinandersetzen. Herausgekommen sind karikaturistische Blicke auf das Altern und die Unterschiede zwischen den Generationen, bei denen häufig die Verrücktheiten der schnelllebigen Zeiten mit mildem Spott bedacht werden.

 

Eine unabhängige Jury wählte aus insgesamt 950 Beiträgen zwölf Preisträgerinnen und Preisträger in vier Themenkategorien aus. Die aus dem Wettbewerb hervorgegangene Reihe von Ausstellungsstücken mit den Werken der Preisträger ist bis zum 16. Februar im Augustinum Aumühle zu sehen.

 

Ort: Foyer
Uhrzeit: 10:08
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Ausstellung

Wildes Namibia

Montag, 20. Januar 2020

Fotoschau von Bernd Wasiolka

Foto:Wasiolka

 

Ungezähmte Tierwelten, ursprüngliche Landschaft, scheinbar unendliche Weiten – in seiner Multivisionsschau präsentiert der Fotograf Bernd Wasiolka das „wilde Namibia“, in dem er in den letzten vier Jahren immer wieder unterwegs war. Mehr als 80.000 Kilometer legte er dabei auf namibischen Straßen, Schotterpisten, Buschtracks und in sandigen Flussbetten zurück, um das Tierparadies des Etosha Nationalparks, die wasserreichen Schutzgebiete der Zambezi Region, die als Caprivi Zipfel bekannt wurde, das rote Dünenmeer Sossusvleis, die endlose Weite der Namib Wüste, die wellenumtoste Atlantikküste, die Abgeschiedenheit des Damaraland und das unzugängliche, wilde Kaokoveld zu erleben.

In der Fotoschau erwarten Sie seine Begegnungen mit Löwen, Geparden und Hyänen, mit Elefanten und Nashörnern. Lassen Sie sich von Antilopen in einem Meer von Sand, grazilen, langbeinigen Giraffen, gut getarnten Chamäleons, sandtauchenden Schlangen und Echsen oder auch farbenfrohen Flamingos fesseln. Auch die Pflanzenwelt, insbesondere der vorzeitliche Köcherbaum und die urzeitliche Welwetschia-Pflanze, sind sehenswert – insbesondere vor dem Hintergrund der eindrucksvollen Landschaften und der stimmungsvollen Farbenspiele des Wüstenlichts.

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 7 Euro
Veranstaltungsart: Fotoschau
Vortragender: Bernd Wasiolka

Deutsch-französisches Kulturfestival arabesques
nature – liberté – amour

Freitag, 24. Januar 2020

Konzert von Linda Joan Berg, Sopran,
und Lémuel Grave, Klavier

 

Die Sopranistin Linda Joan Berg und der Pianist Lémuel Grave widmen sich während dieses Konzertabends dem Wandel und der damit verbundenen Lebensaufgabe, ihn anzunehmen … Die Komponistin Lili Boulanger wurde in ein Jahrhundert geboren, in dem man die Errungenschaften der Aufklärung genoss. Sie gewinnt 1913 als erste Frau den Grand Prix de Rome. Doch ihr Leben ist geprägt vom Kampf gegen ihre Krankheit und für die Freiheit. Mit ihrer Musik schafft sie eine Welt fern von Zeitrechnung – ein Stück Ewigkeit. Als sie dem Ende zugeht, gibt sie all ihre Kraft ins Komponieren. Durch die daraus entstandene Musik erreicht ihre Kraft die Soldaten im 1. Weltkrieg; das Programm „nature – liberté – amour“ rüttelt auf, gibt eine Ahnung von ebenjener ansteckenden Lebensenergie und fordert auf, Wandel zu gestalten.

Während aus der Feder von Franz Schubert wunderschöne Naturbilder den Abend rahmen, wandern wir neben Lili Boulanger auch mit ihrem Lehrer Gabriel Fauré und weiteren „Grand Prix de Rome“-Gewinnern wie Hector Berlioz und Claude Debussy ins Innere der Seele hinein. Das Schicksal der Mignon erklingt von Robert Schumann als Metapher eines „Zerfallprozesses“ und erinnert an Prinzessin Maleine von Maurice Maeterlinck, Boulangers Lieblings-Figur. Wie gehen wir mit der Natur um, unserer lebenspendenden Ader?! Zeigt dies, wie viel wir uns selbst wert sind? Und wie viel ist uns unser Nächster wert?

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 16 Euro, VVK 13 Euro, Schüler/ Studenten 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Linda Joan Berg und Lémuel Grave

Bonjour, Paris! Eine Begegnung mit der Moderne

Montag, 27. Januar 2020

Solotheaterstück nach Rainer Maria Rilke
von und mit Volker Ranisch

 

Mit den "Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge", da ist sich die Literaturwissenschaft sicher,

 

hat Rainer Maria Rilke Neuland betreten, denn es handelt sich hierbei um eine der ganz großen Durchbruchleistungen der Literatur, um nicht weniger, als den ersten Roman der Moderne.

 

Rilkes einziger Roman spielt in der Kulisse der Großstadt. Rilke lässt sein Alter Ego Malte dessen Erlebnisse, Tagträume, Gedankenspiele und persönliche Notizen während seines Aufenthalts in Paris zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu sogenannten Ereignisflächen montieren. Geheimnisvoll umkreist Malte ein verborgenes Zentrum, dem er sich nicht zu nähern vermag. In außerordentlicher Sensibilität ringt er darum, das Unsagbare in Worte zu fassen.

 

 

 

Die Schauplätze, die Personen und Zeitebenen der Notate wechseln durchgängig. Erhalten jedoch bleibt vom ersten Satz an jener dunkel hallende „Malte-Ton“, den Fritz J. Raddatz im Nachwort zur Neuausgabe dieses „Wunderwerks moderner Prosa“ glänzend beschreibt. Dieser Ton war atemberaubend neu in der Literatur, beispiellos, und er hat bis heute nichts von seiner glühenden Suggestivkraft verloren.

 

 

 

Der Schauspieler Volker Ranisch präsentiert Rilkes Werk als Theaterstück auf der Bühne im Augustinum.

 

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 7 Euro
Veranstaltungsart: Theaterstück
Vortragender: Volker Ranisch

VORSCHAU
Provinzredaktion

Montag, 3. Februar 2020

Politisches Kabarett der Leipziger Pfeffermühle

Foto: Pfeffermühle

 

Regie: Marcus Ludwig

Mit Rebekka Köbernick, Sascha Kiesewetter, Jörg Metzner, Marcus Ludwig (p)

Texte: Conny Molle, Jörg Fabrizius, Stefan Klucke, Erik Lehmann, Marcus Ludwig, Tom Reichel, Ludger Wilhelm

Musik: Stefan Klucke, Marcus Ludwig

 

In unserem Lokalblatt fliegen die Satzfetzen. Zwei Redakteure, ein Außenreporter und ein idealistischer Azubi wollen uns die Presse polieren. Mit Schlagzeilen, „Leid-“artikeln, Polizeiberichten und Todesanzeigen arbeiten sie für ein Ho(h)norar an Weltlage und Auflage. Unterstützt vom größten Anzeigenkunden „Lunkenbein Treppenlifte“ und der IG Dreck und Papier feilen die vier an einem Potpourri für den Landespresseball. Die Chefin, Altlast, Kaffeekocher und Quereinsteiger machen den Unterschied - zwischen Wahrheit und Lüge, Licht und Schatten, Fake News und Real Blues. Sie wissen schon: Früher heulte die Presse mit den Wölfen - Heute blökt sie mit den Schafen.

Eintrittskarten sind ab dem 13. Dezember im Augustinum am Empfang erhältlich.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 15 Euro, Gäste: 18 Euro, Schüler: 10 Euro
Veranstaltungsart: Kabarett
Vortragender: Leipziger Pfeffermühle
Kultur-Betreutes-Wohnen-Aumuehlen

Augustinum Aumühle

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Mühlenweg 1
21521 Aumühle

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