Kulturveranstaltungen in der Seniorenresidenz Aumühle

Kultur erleben im Augustinum Aumühle

Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in der Augustinum Seniorenresidenz Aumühle ist das Stiftstheater. Als eine der ersten Kulturadressen der Region ist das Augustinum auch begehrter Kooperationspartner, zum Beispiel für die Volkshochschule Aumühle / Wohltorf oder den Filmring Reinbek.

Kontakt zum Kulturreferat

Malte Frackmann

Tel.: 04104 / 691 – 809

Der aktuelle Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Aumühle

Sommerkino spezial
La Valse de l'Adieu

Freitag, 30. August 2019

Stummfilm mit Klavierbegleitung

Frankreich 1928, etwa 90 Minuten
mit Pierre Blanchard, Marie Bell, Georges Deneubourg

Einstimmung von Filmhistoriker und Chopin-Biograf Jean-Yves Patte

Übersetzung: Rolf Nerlich

Klavier: Elizaveta Ivanova

Frédéric Chopin schrieb den „Abschiedswalzer“ (Op. 69, Nr. 1) im Jahr 1835 für seine ehemalige Verlobte Maria Wodzinska. Der Film zeigt Szenen dieser unglücklich endenden Beziehung zwischen den beiden unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten angehörigen Liebenden.

Der aufwändig gedrehte Stummfilm mit erstklassigen Schauspielern war eigentlich ein Misserfolg: Ausgerechnet ein Musikfilm wurde als Stummfilm gedreht, obwohl bereits im Jahr zuvor der Tonfilm seinen Durchbruch feierte. Bei einem Brand in der Vorführkabine des „Cinéma Balzac“ in Paris wurde die vermeintlich letzte Filmrolle 1929 zerstört – erst jetzt, 90 Jahre später, konnten große Teile des Films rekonstruiert werden. Der „Retter“ Jean-Yves Patte, der jahrelang und schlussendlich erfolgreich nach weiteren Filmkopien gesucht hat und die Rekonstruktion aus diesen Fragmenten geleitet hat, ist anwesend und wird einführende erläuternde Worte sprechen. Die Musikpassagen werden am Flügel von Elizaveta Ivanova gespielt.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 16 Euro

Zeitdeuter. Reporter beschreiben Europa
Wir Strebermigranten

Dienstag, 3. September 2019

Emilia Smechowski zu Gast im Augustinum

Foto: Anna Szkoda

Der Reporterpreis, ein Preis von Journalisten für Journalisten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Talente zu fördern und Debatten anzustoßen, wird seit 2010 von der Münchner Augustinum Gruppe unterstützt. In einer außergewöhnlichen Veranstaltungsreihe stellen vier Preisträger*innen ihre Texte in verschiedenen Wohnstiften vor.

Im Augustinum Aumühle liest Emilia Smechowski, 1983 in Polen geboren. Sie floh mit ihrer Familie 1988 nach Westberlin. Emilia Smechowski arbeitet als freie Autorin und Reporterin, u. a. für die „Süddeutsche Zeitung“ und „Die Zeit“. Für ihre Reportagen wurde sie vielfach preisgekrönt, u.a. 2015 mit dem Deutschen Reporterpreis und 2016 mit dem Konrad-Duden-Journalistenpreis. Nach einem Jahr in Danzig lebt sie nun wieder in Berlin. 2017 erschien ihr Buch „Wir Strebermigranten“; ergreifend erzählt Emilia Smechowski darin die persönliche Geschichte einer kollektiven Erfahrung: eine Geschichte von Scham und verbissenem Aufstiegswillen, von Befreiung und Selbstbehauptung. Im Augustinum Aumühle wird sie Geschichten vorstellen, die sie selbst erlebt hat als bis zur Unsichtbarkeit angepasste „Strebermigrantin“.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: frei

So klingt Europa
Kännchen und Ständchen

Donnerstag, 5. September 2019

Einladung ins Wiener Kaffeehaus

Lesung: Renatus Deckert,
Musik: Marianne Schobert-Aue

Der Ruf des Wiener Kaffeehauses ist legendär. Seine Blütezeit erlebte es um die Jahrhundertwende; damals gab es in der österreichischen Hauptstadt rund 600 Kaffeehäuser. Sie waren Treffpunkt und Büro zugleich für Literaten, Künstler und Intellektuelle. Hier wurden Nachrichten aus aller Welt gehandelt und diskutiert, Revolutionen geplant, Memoiren, Romane und Symphonien geschrieben. Der Schriftsteller Stefan Zweig nannte das Kaffeehaus "die beste Bildungsstätte" seiner Jugend, der Literaturkritiker Alfred Polgar gar "eine Weltanschauung".

Renatus Deckert liest Anekdoten und augenzwinkernde Geschichten von leidenschaftlichen Kaffeehausgängern wie Peter Altenberg, Karl Kraus, Joseph Roth und Arthur Schnitzler.

Die Pianistin Marianne Schobert-Aue schafft Kaffeehaus-Atmosphäre durch kleine Tänze von Brahms, Schubert, Schostakowitsch und Zemlinsky.

Renatus Deckert, geboren 1977 in Dresden, lebt in Lüneburg. Im Suhrkamp Verlag gab er "Das erste Buch" und "Die Nacht, in der die Mauer fiel" heraus. Weitere Bücher erschienen bei Insel und Wallstein.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 7 Euro

Swing, New Orleans Jazz und Boogie Woogie

Dienstag, 10. September 2019

Konzert mit Jan Luley (Klavier) und Torsten Zwingenberger (Schlagzeug)

Foto: Jan Luley

Das Konzert von Jan Luley und Torsten Zwingenberger verspricht groovige Interpretationen und Kompositionen zwischen rockendem New Orleans Piano, Acoustic Funk und federleichtem Swing von zwei Musikern, die sich gesucht und gefunden haben. Zwei mit dem Sound einer kompletten Band, denen der leidenschaftliche Spaß an ihrer Musik ins Gesicht geschrieben steht und deren Seelenverwandschaft sich in jedem Takt widerspiegelt.

Von Kindheit an war der Blues und speziell der Boogie Woogie für Jan Luley einer der wichtigsten Faktoren seiner Musik und seines Lebens. Später studierte er Jazzpiano in Holland und zählt heute längst zur Top-Liga deutscher Swing, Gospel und Boogie Pianisten. Jan Luley spielte mehr als 1500 Konzerte in 17 Ländern Europas sowie in Afrika und den USA und teilte dabei die Bühne mit zahlreichen Jazz- und Bluesgrößen. Seine Musik ist zeitlos, pianistisch auf höchstem Niveau, und dazu eine tiefe Verbeugung vor der musikalischen Tradition aus New Orleans in erfrischend zeitgemäßer Umsetzung.

Torsten Zwingenberger ist einer der bekanntesten deutschen Allround-Jazzdrummer. Schon Anfang der 70er Jahre legte er die Grundlage für sein heute nahezu akrobatisches Schlagzeugspiel. Der gebürtige Hamburger changiert als Drummer und als Perkussionist lässig und gekonnt zwischen den verschiedenen Jazzspielarten.

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 16 Euro

Cinema Augustinum
Der Junge muss an die frische Luft

Sonntag, 15. September 2019

Drama, Deutschland 2019

Regie: Caroline Link

Länge: 100 Minuten

Der Ruhrpott im Jahr 1972: Der neunjährige Hans-Peter ist ein wenig pummelig, lässt sich davon aber nicht bedrücken. Stattdessen feilt er fleißig an seiner großen Begabung, andere zum Lachen zu bringen, was sowohl bei den Kunden im Krämerladen seiner Oma Änne als auch bei seiner ebenso gut gelaunten wie feierwütigen Verwandtschaft gerne gesehen wird. Doch dann wird seine Mutter Margret wegen einer chronischen Kieferhöhlenentzündung operiert und verliert ihren Geruchs- und Geschmackssinn, wodurch sie in eine schwere Depression verfällt.
Der ebenso berührende wie humorvolle Film basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman Hape Kerkelings, in dem der Autor und Entertainer die schwierigen Situationen seiner Kindheit beschreibt – das Trauma durch das Schicksal seiner Mutter, aber auch die bemerkenswerte Unterstützung und die unermüdlichen Ermutigungen seiner Verwandtschaft, an seinem Lebensmut und seinem unerschütterlichen Humor festzuhalten.

In Kooperation mit dem Filmring Reinbek

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro

Der Kaiser und sein Sonnenschein

Dienstag, 17. September 2019

Autorenlesung mit Leopold Altenburg

Leopold Altenburg ist ein Ururenkel von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn. Er ist ein künstlerisches Multitaltent: Als Autor beschreibt er Szenen aus seiner Kindheit, die das Leben seiner kaiserlichen Ahnen erlebbar machen. Engagements als Schauspieler und Musiker führten den in Berlin wohnhaften Kosmopoliten u.a. nach Wien, Salzburg, Bielefeld und Bonn. Er ist Krankenhausclown bei den Roten Nasen International und Regisseur verschiedener Theaterstücke.

In seinem unterhaltsamen Bühnenprogramm liest Leopold Altenburg aus seinem biographischen Buch, imitiert mit unterschiedlichsten Stimmen seine Verwandtschaft, singt ein paar Lieder und erzählt interessante Hintergründe rund um die Entstehung dieses Werkes. So erfährt der Zuschauer, warum Altenburg nach einem Besuch des Musicals „Elisabeth“ sich zu seinem „Prinz-sein“ bekennt, und anfängt, sich mit seinen Ahnen auseinanderzusetzen.

Wie war das Leben seines Großvaters Clemens, dem Lieblingsenkel des Kaisers? Was für Habsburg-Familien-Gesetze blieben nach dem Ende der Monarchie bestehen? Warum änderte Clemens seinen Namen von „Habsburg“ in „Altenburg“?

Einfühlsam erzählt Leopold Altenburg die Geschichte von Großvater und Vater, und spart dabei nicht mit Anekdoten aus seinem Leben, die eine Verbindung von seinen Vorfahren zur Gegenwart herstellen.

In Kooperation mit der VCH Akademie

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 7 Euro

Galerie im Augustinum
Lofoten: Licht, Wind und Wasser auf 68° Nord

Donnerstag, 19. September 2019

Eröffnung der Fotoausstellung von Tilman Möller

Foto: Tilman Möller

Die Inseln der Lofoten liegen weit über dem Polarkreis vor Nordnorwegen. Majestätische Berge, tiefe Fjorde sowie ein stetig wechselndes Wetter mit vielen Niederschlägen, starken Winden sowie einem besonderen Licht machen sie zu einem speziellen Ziel nicht nur für Landschaftsfotografen.

Die ausgestellten Bilder sind im Herbst 2018 entstanden. Zu dieser Zeit sind die Ströme der Sommertouristen verschwunden, das Klima ist noch vergleichsweise gemäßigt (aber wie immer völlig unberechenbar) und langsam beginnt die Nordlichtsaison der „Aurora Borealis“. Seine Reise hatte Tilman Möller zwar unter fotografischen Aspekten geplant – aber es hat sich bestätigt, dass man auf den Lofoten (norwegisch: „Der Luchsfuß“) nur bedingt planen kann, wann wo was wie zu sehen ist.

Beim Fotografieren setzte er fast immer ein Stativ und oft verschiedene Grau- und Verlaufsfilter ein, um das Zusammenspiel von Wind, Wolken und Wasser auch über längere Belichtungszeiten einzufangen. Wichtige Hilfsmittel waren außerdem die lokalen Prognosen des norwegischen Wetterdienstes sowie spezielle Apps, die den Verlauf der Sonnenstände an den Zielorten sowie die ungefähre Wahrscheinlichkeit eines Auftretens von Nordlichtern zeigen. Es kam öfters vor, dass diese Hilfsmittel ihn nach einem langen Fototag nachts um 2.30 Uhr wieder aus den Federn trieben. Eine Garantie, dann wirklich Nordlichter zu sehen, gab es dennoch nicht – aber neue, bereichernde Eindrücke waren immer dabei.

Ort: Foyer
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: frei

Lydia, die Purpurhändlerin

Sonntag, 29. September 2019

Musical-Aufführung des Kinder- und Jugendlichors Aumühle

Musik und Text: Andreas Mücksch und Barbara Schatz

Bühnenbild: Luca Riepe und Gundel Zschau-Buchwald

Kostüme: Beate Waschinski-Öllinger

Leitung: Susanne Bornholdt

Alles, was man von Lydia weiß, steht in nur wenigen Sätzen in der Bibel: In der Apostelgeschichte wird von einer Purpurhändlerin Lydia von Philippi berichtet, die den Apostel Paulus von Tarsus und seinen Begleiter Silas in ihr Haus aufnahm. Sie fand zum Glauben und ließ sich und die Angehörigen ihres Hauses taufen.

Lydia war eine Fürstentochter aus Kleinasien, die sich nach langen Jahren der Sklaverei zur selbstständigen Geschäftsfrau in Philippi hocharbeitete. Unter ihren fleißigen Händen blüht der Purpurhandel. Aber es gibt Neider. Infame Pläne werden geschmiedet. Werden sie gelingen? Kann sie sich in der Männerwelt durchsetzen? Im Verlauf der Geschichte trifft Lydia auf den Apostel Paulus in Philippi und wird die erste Christin in Europa.

Ort: Theater
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei, Spenden erbeten
Kultur-Betreutes-Wohnen-Aumuehlen

Augustinum Aumühle

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21521 Aumühle

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