In dritter Generation im Augustinum

10. Juni 2016

Das Augustinum begleitet Regine Wolf-Hauschild seit dem Einzug ihrer Großmutter.

„Eine echte Augustinerin“ nennt sich Regine Wolf-Hauschild. Das Unternehmen begleitet sie seit dem Einzug ihrer Großmutter ins Augustinum Ammersee – im Sommer 1967.

Klassisch schlicht könnte man die Einrichtung des Appartements von Regine Wolf-Hauschild und ihrem Mann, Professor Gerhard Wolf, im Augustinum Überlingen nennen. Große Fenster geben den Blick auf den Bodensee frei, die hellen Fließen auf dem Boden lassen die großzügige Wohnung noch lichter wirken. Umso mehr fällt gleich beim Betreten des Appartements ein Möbelstück ins Auge, von dem die ehemalige Leiterin der Heidelberger Stadtbücherei viele Geschichten zu erzählen weiß: Ein großer Barockschrank, der ihre Familie schon seit mehreren Generationen begleitet. Dabei ist Regine Wolf-Hauschild sicher keine Frau, die nur an Vergangenem hängt. Traditionen führt sie dann fort, wenn sie gut sind. Eine solche gute Tradition ist für sie, was sie „eine der besten Wohnformen fürs Alter“ nennt: das Augustinum.

Den Brief ihres Vaters, Max Hauschild, aus dem Jahr 1967 hat Regine Wolf-Hauschild bis heute aufbewahrt. Nachdem er auf der Suche nach einer angemessenen Wohnung im Alter für seine Mutter auf das neu gebaute Augustinum Ammersee gestoßen war, berichtete er in schwungvoller Handschrift von den Vorzügen des Hauses. Es sind die bis heute typischen Merkmale des Augustinum, die ihn schon damals, vor knapp 50 Jahren, beeindruckten: Die gehobene Küche, die hauseigenen Einrichtungen wie Theatersaal und Schwimmbad sowie das Wohnen im eigenen Appartement – allesamt Argumente, seine Mutter aus dem fränkischen Coburg von der Seniorenresidenz im Voralpenland zu überzeugen. Mit Erfolg: Die Großmutter, Tilla Hauschild, wurde eine der ersten Bewohnerinnen des Augustinum Ammersee.

Knapp zwanzig Jahre später schließlich zogen auch ihre Eltern aus dem oberschwäbischen Biberach ins Augustinum – nun allerdings in das Haus in Überlingen. „Das hat damals richtig Kreise gezogen. Mein Vater hat viele Verwandte davon überzeugt, ins Augustinum zu gehen“, erinnert sich die 70-Jährige. Eine ihrer Tanten entschied sich für das Augustinum in Stuttgart-Sillenbuch, eine andere für das Augustinum Dortmund. Schon zu dieser Zeit hat es Regine Wolf-Hauschild eines besonders angetan: der Ausblick aus dem Appartement ihrer Eltern, über den Bodensee bis zu den Schweizer Alpen. Der Zufall wollte es, dass sie heute mit ihrem Ehemann ein Appartement gleich gegenüber der früheren Wohnung ihrer Eltern bewohnt. Den Ausblick – nun aus ihren eigenen Fenstern – genießt sie jeden Tag aufs Neue. Es sind eben die besonders guten Traditionen, die Regine Wolf-Hauschild fortführt.