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Tischtennis-Cracks im Augustinum Bad Neuenahr

21. Juni 2012

Die Tischtennisgruppe im Augustinum Bad Neuenahr erfreut sich reger Beliebtheit. Jeden Freitag wird zum Schläger gegriffen. Dabei steht die Freude am Spiel mehr im Vordergrund als Satz und Sieg.

Man muss nicht Timo Boll oder Jörg Rosskopf heißen, um sich für einen 2,7 Gramm leichten Plastikball zu begeistern, der in rasanter Geschwindigkeit zwischen zwei Gegnern auf einer  2,74 x 1,52 Meter großen Platte hin- und hergeschlagen wird. Allein in Deutschland gibt es laut dem Deutschen Tischtennisbund fast 10.000 Vereine mit rund 670.000 Mitgliedern.

Dazu kommen etliche weitere, aber nicht im Verein organisierte Spieler wie etwa Günter Siemund im Augustinum Bad Neuenahr. Für ihn und ein Dutzend andere Bewohner des Wohnstifts ist der Freitagnachmittag in den letzten Jahren zu einem festen Termin geworden, um sich sportlich zu betätigen und die Zeit miteinander zu genießen.

Als Günter Siemund und Paul Albers vor einigen Jahren zufällig eine Tischtennisplatte im Haus entdeckten, begannen sie, sich regelmäßig am Freitagnachmittag zum Spielen zu treffen. „Nachdem es sich etwas herumgesprochen hatte, wurden wir ein kleiner Freundeskreis von fünf bis sechs Leuten, die sich jede Woche auf eine Runde Tischtennis trafen“, erzählt Günter Siemund.

Seit acht Jahren lebt er mit seiner Partnerin im Augustinum Bad Neuenahr, 2008 gründete er zusammen mit seinen Freunden die Tischtennisgruppe. „Jeder, der konnte, ist dabeigeblieben“, so Günter Siemund. Nachdem sich die Aktivitäten der Gruppe herumgesprochen hatten, kamen immer mehr Teilnehmer hinzu, so Günter Siemund, „irgendwann konnten wir keine Mitglieder mehr aufnehmen, weil wir einfach zu viele wurden“.

Ein Tischtennisspiel besteht normalerweise aus drei gewonnenen Sätzen und kann bei ähnlich starken Gegnern schon geraume Zeit dauern. Ein komplett ausgespieltes Match ist den Teilnehmern der Tischtennisgruppe in Bad Neuenahr deshalb eher selten möglich, da sonst das „vertretbare Verhältnis“, wie Günter Siemund es beschreibt, nicht mehr einzuhalten ist. Denn natürlich sollen alle Spieler einmal drankommen.

Immerhin konnte die Runde nach dem Kauf einer zweiten Tischtennisplatte (genehmigt von Stiftsdirektorin Caroline Hillesheim, die zum Dank zur Ehrenpräsidenten der Gruppe ernannt wurde) erweitert werden. Die Gruppe besteht heute aus 12 Spielern, und der Initiator freut sich über den großen Zuspruch.