Aktuelles

Wettkampf in Roth

14. Juni 2019

Drei Mitarbeitende des Augustinum trainieren für den Triathlon in Roth

Schon zum dritten Mal dabei: Schwimmerin Antje Langohr, Mitarbeiterin im Vertrieb im Augustinum Kleinmachnow 

„Als das Augustinum vor drei Jahren noch Mitstreiter suchte, habe ich mich gemeldet. Dabei bin ich eigentlich nicht so sportlich. Aber mein Mann läuft Marathon, auch hier in Roth, und ich liebe die Atmosphäre bei den Sportveranstaltungen. Laufen ist nicht meine Sportart, aber Schwimmen schon. Zum Training motivieren mein Mann und ich uns gegenseitig. Ich gehe vor der Arbeit schwimmen, meistens drei Mal die Woche ab 6.30 Uhr. Direkt vor dem Marathon fahren wir in den Urlaub, da trainieren mein Mann und ich fünf Mal in der Woche. Wir freuen uns schon sehr, und auch unsere Tochter kommt wieder mit, um uns anzufeuern. Die Stimmung ist wirklich fantastisch, der ganze Ort ist auf den Beinen. Die Kollegen aus Roth empfangen und betreuen uns immer sehr herzlich, das trägt natürlich auch dazu bei, dass mein Mann und ich immer wieder kommen. Meistens sind wir auch im Augustinum selbst untergebracht, das ist ideal. Als ich das erste Mal ins Ziel kam, war ich stolz wie noch was, und habe mich sofort fürs nächste Jahr angemeldet. Und dieses Mal bin ich schon zum dritten Mal dabei.“

Zum zweiten Mal dabei: Radfahrer Norbert von Hoerschelmann, Mitarbeiter in den Werkstätten der Pädagogischen Einrichtungen in Oberschleißheim 

„Mich hat es schon immer gereizt, bei einer Veranstaltung mit Zeitnahme mitzumachen, da ich schon häufiger längere Fahrten gemacht habe. Außerdem fahre ich mit dem Rad zur Arbeit, 125 Kilometer jede Woche hin und zurück. Aber ich hatte Respekt vor der Herausforderung. Ein Kollege hat mich dann schließlich motiviert. Wenn nicht jetzt, wann dann? So kam es zur ersten Teilnahme. Ich mache auch wegen der Stimmung noch mal mit. Man fährt zwei Runden á 90 Kilometer, durch Dörfer und über abgesperrte Straßen. Das ist ideal, man muss nicht auf Autos achten. Bei den Anstiegen muss man sich richtig durch die Leute, die die Fahrer anfeuern, durchquetschen. Alle klatschen und jubeln, das ist unglaublich. Momentan bin ich ein wenig angespannt: Weil das Frühjahr bislang so kühl war, konnte ich noch nicht so viel trainieren. Aber die Freude kommt, sobald ich auf dem Rad sitze. Ich mache vorher noch eine Woche Urlaub in Italien, da kann ich intensiv trainieren: 80 bis 120 Kilometer am Tag fahre ich dann. Am Triathlon selbst bin ich mehr als sechs Stunden auf dem Rad. Man beißt sich dann bis zum Ende durch, denkt an die anderen. Erstaunlich, wie schnell da ein Teamgeist entsteht. Wenn dann abends die Läufer ins Stadion in Roth einlaufen, und wir alle gemeinsam die Medaillen bekommen, das ist wirklich schön.“ 

Zum ersten Mal dabei: Marathonläufer David Schemmer, regionaler Vertriebsbeauftragter  

„Ich habe schon viele Sportarten ausprobiert, und bin beim Laufen hängengeblieben. Damit bekomme ich den Kopf frei, und unkompliziert ist es auch. Ein paar gute Schuhe, und los geht’s. Letztes Jahr bin ich meinen ersten Marathon in Köln gelaufen, vor Kurzem den zweiten in Düsseldorf. Ohne einen Trainingsplan, der immer dann an meinem Kühlschrank hängt, wenn ich mich auf den nächsten Wettkampf vorbereite, geht es aber nicht. Für einen Marathon laufe ich dann drei Monate vor dem Start etwa 40 bis 50 Kilometer jede Woche, in unterschiedlichen Einheiten: Mal in schnelleren Intervallen am Abend, wenn die Kinder im Bett sind, dann wieder lockerer Dauerlauf. Und am Wochenende ein langsamer, längerer Lauf, zwischen zwei und drei Stunden. Ich versuche immer auf das geplante Renntempo hin zu trainieren, aber im Wettkampf selbst kommt es mir dann eher auf den Spaß an. Zudem ist das Training zeitlich begrenzt, denn schließlich steht nicht der Sport, sondern meine Familie im Mittelpunkt meiner Freizeit. Dass ich in Roth mitlaufe, habe ich meiner Kollegin Frau Langohr zu verdanken, sie hat mich überzeugt. Ich bin noch nie in einer Triathlon-Langdistanz Staffel gelaufen, aber es ist schon jetzt etwas Besonderes: Es gibt ein Gemeinschaftsgefühl, noch bevor der Triathlon angefangen hat. Ich gehe ganz anders in den Wettkampf. Schließlich bin ich als Läufer als letztes dran. Wenn ich ausfalle, sind die anderen umsonst angetreten. Und auch mit Training wird es ab Kilometer 35 schon hart. Dann bin ich froh, wenn nicht nur ich es geschafft habe, sondern wenn wir alle gemeinsam gesund das Ziel erreicht haben.“

Wir suchen Kollegen – auch ohne Triathlonerfahrung. Hier geht’s zum Jobportal des Augustinum.