Kulturveranstaltungen

Von Kino bis Kammerkonzert

Für Kulturinteressierte aus der ganzen Umgebung gehört der Theatersaal des Augustinum Überlingen seit Jahren zu den ersten Adressen. Zum Kulturgenuss gesellt sich hier eine schöne Atmosphäre, und vor und nach den Vorstellungen kommt man im Foyer mit interessanten Menschen ins Gespräch.

Kontakt zum Kulturreferat

Olivia Schnepf

Tel.: 07 551 / 940 - 460

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Der aktuelle Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Überlingen

Soirée Musicale
Chopin und der französische Salon

Donnerstag, 15. Dezember 2016

„Duo Piancello“
Hristo Kouzmanov, Violoncello
Nadia Belneeva, Klavier

 

Mit einem wunderbaren Kammerensemble beschließt das Augustinum Überlingen sein Konzertjahre 2016. Mit einer Hommage an das 19. Jahrhundert geben das Duo Piancello ihr Debüt im Theatersaal des Augsutinum Überlingen. Wir hören in dieser "Hommage an den Französischen Salon" die selten gespielte Cellosonate von F. Chopin. Daneben weitere kleine Stücke von bekannten und unbekannten französischen Komponisten- G.Faure ,C. Saint-Saens ,Mel Bonis ,A. Franchomme aus dem Umfeld des Salons Viardot.

Nadia Belneeva und Hristo Kouzmanov lernten sich bereits während ihrer Schulzeit in Sofia kennen. Ihre Begeisterung für Kammermusik, ihr Interesse an verschiedensten Musikformen und Stilrichtungen sowie Ihre langjährige Freundschaft führten zu Gründung des „Duo Piancello“.

Seit Jahren tritt das Duo regelmässig in verschiedenen Konzertreihen und an privaten Anlässen in der Schweiz und im Ausland auf. Das Repertoire reicht von Sonaten Beethovens, gespielt auf historischen Instrumenten, über die großen romantischen Cellosonaten, bis hin zu Werken des 21. Jahrhunderts. Zuhause im klassischen Rezital, interpretiert das „Duo Piancello“ mit viel Witz und Leichtigkeit auch brillante Salon-Stücke.

Hristo Kouzmanov wurde in Sofia geboren und erhielt seinen ersten Cellounterricht bereits im Alter von 5 Jahren. Nach Studien in der Schweiz und in Deutschland (modernes Cello sowie Barockcello) spielt er u.a. im Kammerorchester Basel, Freiburger Barockorchester, J.S. Bach- Stiftung (St. Gallen), Concerto Köln und bei „La Scintilla“, wo er mit Musikpersönlichkeiten wie Cecilia Bartoli, Giovanni Antonini, Andreas Scholl und Sol Gabetta arbeitet. Als gefragter Kammermusiker ist er regelmäßig in Sonaten- Konzerten mit den Pianisten Nadja Belneeva, Marija Wüthrich- Savocevic und Michael Müller, sowie mit dem Manary Quartett, zu hören.

Als Mitglied des „Jennifer Larmore & opusfive“- Quintetts war er bereits Gast bei renommierten Festivals in Venedig, Santander, Vigo, Dublin und auf Mallorca.

Die in Sofia geborene Pianistin studierte zunächst an der Nationalen Musikakademie in ihrer Heimatstadt. 1993 erhielt sie ein Stipendium der Oscar und Vera Ritter Stiftung, welches ihr das Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. R. Nattkemper ermöglichte. Weitere Ausbildungen hat Nadia Belneeva am Königlichen Konservatorium in Brüssel sowie an der Schola Cantorum in Basel (Historische Tasteninstrumente) absolviert. Internationale Meisterkurse, u.a. bei Leon Fleisher, Georgy Sebök und Pavel Gililov, ergänzten ihre künstlerische Laufbahn.

Von 2003 bis 2007 hatte sie einen Gastvertrag als Korrepetitorin an der Staatsoper Hamburg. Als Kammermusikpartnerin in verschiedenen Formationen sowie als Liedbegleiterin ist Nadia Belneeva auf internationalen Konzertbühnen und Festivals zu hören (u.a. Lucerne Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Tokyo Musik Festival). Sie wirkt regelmäßig als Klavierassistentin bei diversen Meisterkursen mit (u.a. von Janos Starker, Sebastian Hamann, Christoph Richter). Zur Zeit lebt sie in Basel, wo sie als Korrepetitorin am Theater Basel und an der Musik Akademie Basel tätig ist.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 7 Euro, Gäste: 9 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert
Vortragender: Hristo Kouzmanov, Violoncello und Nadia Belneeva

Länder - Landschaften - Kulturen
Die Bonapartes im Exil

Donnerstag, 12. Januar 2017

Ein Vortrag von Dr. Christina Egli
Stellvertretende Direktorin des Museum Schloß Arenenberg

Vernet

1815 war ein ereignisreiches Jahr für Frankreich und insbesondere für die Familie Bonaparte: die Rückkehr von Kaiser Napoléon von der Exilinsel Elba, die Hundert Tage während derer er wieder regierte, die verlorene Schlacht von Waterloo, die zweite Abdankung und schliesslich die Fahrt ins ungewisse Exil, nach St Helena. Diese Ereignisse trafen nicht nur Napoléon, auch seine engste Familie war davon betroffen, denn es hiess für sie auch, dass sie Frankreich verlassen und einen Ort suchen mussten, der bereit war, sie aufzunehmen. Italien, Österreich, Deutschland, die Schweiz und die USA waren die bevorzugten Standorte. Stieftochter und Schwägerin des Kaisers, Hortense de Beauharnais, wählte den Bodensee; Konstanz und Schloss Arenenberg wurden zu ihrer Heimat. Und diejenige ihres Sohnes, Prinz Louis Napoléon Bonaparte, des zukünftigen Kaisers der Franzosen Napoleon III. Doch der grosse Korser durfte sich seinen Aufenthaltsort nicht aussuchen: Die Briten brachten ihn nach einer langen Schifffahrt auf St Helena, einer kleinen Insel verloren mitten im Südatlantik. Wie sah nun ihr neues Leben aus? Was war von dem Empire-Glanz übrig geblieben?

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 8 Euro, Gäste: 9 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag mit Bildern unterlegt
Vortragender: Dr. Christina Egli

Auf ein Neues!

Dienstag, 17. Januar 2017

Neujahrsempfang des Augustinum Überlingen

 
 
Ort:  
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: Bewohner, Vorvertragspartner und geladene Gäste
Veranstaltungsart:  
Vortragender:  

Länder - Landschaften - Kulturen
Süd-Afrika – Von Kapstadt zum Kilimanjaro

Donnerstag, 26. Januar 2017

3 D Show von und mit Stephan Schulz

S. Schulz

Begleiten Sie den bekannten 3D Fotografen und Filmemacher Stephan Schulz auf eine imposante Traumreise durchs südliche Afrika. Aus der Luft, an Land und unter Wasser! Sie beginnt in Kapstadt und endet auf dem Gipfel des Kilimanjaro. Dazwischen liegen bekannte Traumziele wie die roten Dünen der Namibwüste, die donnernden Victoriafälle oder die gigantische Gnu-Migration der Serengeti.

Noch spannender sind die unbekannteren Seiten wie die bunten Unterwasserwelten des Tanganjika- und Malawisees oder die südafrikanische Wild Coast mit ihrem Sardine Run - dem spektakulärsten Tierereignis des Kontinents. Jedes Jahr im südafrikanischen Winter ziehen gigantische Sardinenschwärme an Südafrikas Ostküste entlang und locken mit Haien, Delfinen und Kaptölpeln eine riesige Armada von Räubern an. Das größte Zusammentreffen von Jägern und Gejagten auf unserem Planeten.

An den großartigsten Naturschauplätzen mit ihren ergreifenden Jagden, Dramen, Kämpfen aber auch romantischen und lustigen Aspekten begegnete Stephan Schulz nicht nur den Big Five sondern auch Menschen, die dort hinter den Kulissen agieren - als Löwenforscher, Haiflüsterer oder Betreiber einer Tierauffangstation. Oder den Naturvölkern, die versuchen ihren Lebensraum mit der Wildnis zu teilen. Eingehende Reportagen vermitteln tiefere Einblicke in die Konflikte und Probleme, die sich dahinter abspielen.

Vier Jahre Produktionszeit! Noch nie hat Stephan Schulz eine Live 3D-Reportage so aufwendig produziert. Ihm gelang es in diesem Projekt, die spannendsten Über- UND Unterwasserwelten Afrikas zu filmen. Dies ist um so interessanter, weil damit auch die beiden größten Tiermigrationen der Welt unmittelbar verbunden sind. Kaum jemand hat Afrika bislang aus diesem Anspruch heraus dokumentiert.

Kommen Sie mit auf eine packend erzählte Reise voller Emotionen und präsentiert in brillanter 3D Projektion - ein plastisch-visuelles Erlebnis wie es live auf der Bühne einzigartig im deutschsprachigen Raum ist!

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 8 Euro, Gäste: 9 Euro jeweils plus 1 Euro für 3 D Brille
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Stefan Schulz

Stimmenglanz und Sprachgewalt
Dichterliebe

Freitag, 17. Februar 2017

Äneas Humm, Bariton und Babette Hierholzer, Klavier interpretieren Kompositionen von Robert Schumann, Viktor Ulmmann und Ludwig van Beethoven

 

In den kommenden Wochen stehen die Ausdrucksformen der  menschlichen Stimme im Mittelpunkt des Kulturprogramms im Augustinum Überlingen. Den Auftakt zu unserer Veranstaltungsserie von Konzerten, Vorträgen und Lesungen bildet ein Liederabend zu dessem erlesenem programm wir Sie gerne einladen. Neben dem Zyklus "Dichterliebe" von Robert Schumann stehen "An die ferne Geliebte" von Ludwig van Beethoven und Vertonungen von Gedichten des persischen Dichters Hafit von Viktor Ullmann auf dem Programm. Die beiden Künstler des heutigen Abends versprechen ein spektakuläres Konzerterlebnis.

 

Äneas Humm debütierte bereits im Alter von 18 Jahren am Stadttheater Bremerhaven, in der Oper „Kommilitonen! Young Blood“ von Sir Peter Maxwell Davies.

Für internationales Aufsehen sorgte der vom Schweizer Fernsehen ausgestrahlte Dokumentarfilm unter dem Titel „Ein Wunderkind wird erwachsen – Äneas Humm auf dem Weg zu einer Weltkarriere“.

Zurzeit studiert der aufstrebende Sänger an der Hochschule für Künste Bremen bei Krisztina Laki. Prägend für seine Entwicklung sind ebenso Thomas Mohr, David Thorner und Dora Kutschi – Doceva, sowie die Pianistinnen Judit Polgar, und Babette Hierholzer. Sehr wichtig ist für ihn die Arbeit mit dem Intendanten, und Dirigenten Thomas Albert, unter dessen Leitung er 2015 „De Profundis“ von Nicolaus Bruhns mit dem Arp Schnittger Ensemble singen durfte.

Seine erste Titelpartie sang er in der Operette „Häuptling Abendwind“ von Jaques Offenbach, unter der Regie von Gregor Horres. 2015  gab er sein Rollendebüt als Graf Homonay  an der Operettenbühne Vaduz in „Der Zigeunerbaron“ . Auch die Barockoper liegt im Nahe, so war er im Winter 2016 als Adonis “ Venus and Adonis“ von John Blow in Kongsberg und Trondheim zu hören, unter der Leitung von Olof Boman. Ein wichtige Partie ist ebenso Lucio Cinna aus „Lucio Silla“ von Johann Christian Bach, die er 2015 in Bremen konzertant singen durfte.

Äneas Humm ist regelmässig bei renommierten Ensembles für Konzerte eingeladen, so dem Musikkollegium Winterthur, dem Sinfonie Orchester Liechtenstein, dem Arp Schnittger Ensemble und immer wieder bei den Bremer Philharmonikern. Kritiker loben seinen klaren Klang, und sein müheloses singen.

Als Liedsänger feiert er zurzeit besonders grosse Erfolge mit Liederabenden in Deutschland, Ungarn in den Vereinigten Staaten von Amerika und in der Schweiz. Äneas Humm war bereits bei mehreren internationalen Festivals für Liederabende eingeladen, so beim Liedfestival am Zürichsee, dem Langenberg Festival, dem Arosa Kultursommer, am 23Arts Tannersville (USA) und am  Musikfest Bremen.

Er ist Stipendiat des Richard Wagner Verbandes Bremen, der Fritz Gerber Stiftung Zürich sowie Preisträger (2014) des Lyceum Clubs Zürich. Für die Spielzeiten 15/16 und 16/17 ist er Gast am Theater Osnabrück, wo er für die Partie des Sancho, in G. P. Telemanns Oper “ Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho“ verpflichtet ist.

Zu dem wird er vom renommierten Sängermanagement „Balmer & Dixon“ , und von der Hamburger Agentur „Regine Dierse Artist Management“ vertreten.

Babette Hierholzer, geboren in Freiburg/Breisgau, begann ihre Klavierausbildung bei Elisabeth Dounias-Sindermann und Wolfgang Saschowa in Berlin und setzte ihre Studien unter anderem bei Paul Badura-Skoda, Maria Tipo und Bruno Leonardo Gelber fort.

 

Ihrem  Debut mit dem Berliner Philharmonischen Orchester folgten weitere Auftritte unter Sir Colin Davis, Klaus Tennstedt, Leopold Hager, Semyon Bychkov und Einladungen in die großen Konzertsäle Europas sowie nach Afrika, Südamerika und in die USA.

Sie wurde zu Schallplatten-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen eingeladen und zu Filmaufnahmen in Peter Schamonis Schumann Film „Frühlingssinfonie“, in dem sie den Soundtrack spielte und Nastassja Kinski in der Rolle der Clara Wieck doubelte. 

Babette Hierholzer ist Artistic Director des ‘German Forum’ New York sowie Artistic Director der RCMS Rhinebeck Chamber Music Society in New York und hat CDs mit Werken von Scarlatti, Bach, Mozart, Schubert, Schumann und Ferdinand Ries eingespielt. Eine Aufnahme mit dem Mozart Konzert KV 488 mit den Berliner Philharmonikern unter Klaus Tennstedt erschien bei TESTAMENT.

Mit ihrem 2004 gegründeten ‘Duo Lontano’ spielte sie eine CD mit Werken von Mendelssohn bei GENUIN ein und spielte Mozarts Doppelkonzert in Caracas, Venezuela mit der Orquesta Sinfónica de la Juventud Simón Bolívar unter Gustavo Dudamel.

Im Augustinum Überlingen gastierte Babette Hierholzer bereits mehrfach. Darunter am legendären Abend mit Edda Moser im Dezember 2011, zuletzt spielte sie mit Duopartner Jürgen Appell beim Festkonzert anlässlich des 40. Jubiläums des Augustinum Überlingen.

 

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 8 Euro, Gäste: 10 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Äneas Humm, Bariton und Babette Hierholzer, Klavier

Stimmenglanz und Sprachgewalt
Zerreiß Deine Pläne und halte Dich an Wunder

Samstag, 4. März 2017

Eine literarisch- musikalische Huldigung an Mascha Kaleko mit Judith C. Jakob, Texte und Joachim Jezewski

 

Judith Jakob, Jahrgang 1975, Schauspielerin, führt an diesem Abend durch die verschieden Lebensabschnitte der Mascha Kaléko. Ein typisches Frauenschicksal, dass es nur im letzen Jahrhundert so geben konnte!

Seit Jahren "umkreist" Judith Jakob das Werk der Mascha Kaléko und ist fasziniert von der Zeitlosigkeit ihrer Gedichte. Mascha Kaléko zeigt die Sehnsüchte der Menschen. Sie beobachtet sehr präzise. Sie berührt, macht nachdenklich und verliert nie ihren Humor.

Eine Huldigung an eine bemerkenswerte Frau.

Dieses Jahr wäre Mascha Kaléko hundert Jahre alt geworden. Mascha Kaléko: Zerreiß deine Pläne, halte Dich an Wunder. Ihr Lebensmotto?! Eine Alltagspoetin, charmant, frech, melancholisch und immer mit ironischen Spott. Sie trifft im

Berlin der 30ger Jahre u.a. auf Tucholsky und Claire Waldoff, man vergleicht sie mit Ringelnatz und Heine. Ihr erstes Buch, das "Lyrische Stenogrammheft“ wird für die jüdische Schriftstellerin 1933 zum Bestseller.

Sie trifft den Ton ihrer Zeit. Schreibt Verse über "Die kleinen Leute", über das Leben in der "Großen Stadt" mit Sehnsucht nach mehr.

Nach ihrem zweiten Buch, " Das kleine Lesebuch für Große“ (1935), werden Mascha Kalékos Werke von den Nazis verboten. Ihre Schriften finden dennoch "unter der Hand" weite

Verbreitung 1938 emigriert sie mit ihrem Mann und Sohn nach Amerika. Es folgen schwere Jahre, in Armut und Isolation. Sie schreibt wenig, flieht in ihre Tagebucheintragungen. In

Deutschland gerät sie auch nach dem Krieg immer mehr in Vergessenheit. In den 50ger Jahren legt Rowohlt ihre Gedichte erneut auf. Sie wird 1960 für den Fontanepreis nominiert.

Sie zieht die Nominierung zurück, da in der Jury ein ehemaliger SA - Mann sitzt....

Aus Liebe zu ihrem Mann, Chemjo Vinaver, und seinem musikalischen Lebenswerk wandert sie nach Israel aus.

Es wird wieder still um Mascha Kaleko. Schicksalsschläge prägen ihr Leben. Erst stirbt ihr Sohn und kurze Zeit später ihr Mann. 1974 bereist sie zum letztem Mal Europa. Sie hält eine letzte Lesung in Berlin. Mascha Kaléko stirbt 1975 in Zürich

Mein schönstes Gedicht?

Ich schrieb es nicht.

Aus tiefsten Tiefen stieg es.

Ich schwieg es.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 6 Euro, Gäste: 8 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Judith C. Jakob, Texte und Joachim Jezewski am Klavier

Stimmenglanz und Sprachgewalt
Wir Schwestern, wir zwei Schönen

Mittwoch, 8. März 2017

Eine literaisch-musikalische Huldigung an Pauline Viardot & Maria Malibran

 

Belcantokonzert zum internationalen Frauentag mit Christine Reber, Sopran, Seda Amir-Karayan, Alt, begleitet von Izabela Melkonyan am Flügel

Arien und Duette aus Werken von G. Rossini und Gaetano Donizetti

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Christine Reber, Sopran, Seda Amir-Karayan, Alt, begleitet von Izabela Melkonyan am Flügel

Ideenreich
Kulinarischer Kinoabend

Mittwoch, 22. März 2017

Griechische Spezialitäten und Mamma Mia

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 20 Euro, Exklusive alkoholische Getränke
Veranstaltungsart:  
Vortragender:  

ideenreich
Die Mutter aller Innovationen

Mittwoch, 29. März 2017

Eine verblüffend erhellende Kulturgeschichte

 

Beamer-Show von und mit dem Fotografen Thomas Herbrich

Eine Frage: Welcher Idee verdanken wir die gesamte Entwicklung unserer Kultur? Vielleicht halten Sie kurz inne, und denken darüber nach, bevor Sie weiterlesen… Die Antwort mag Sie vielleicht verwundern. Es handelt sich um die Kerze. Sie ist das tollste Ding, das je erfunden wurde, sozusagen die Mutter aller Innovationen! Alle Erfindungen, die Wissenschaft, die Kunst und das gesamte Alltagsleben haben von ihr profitiert. Ohne sie sähe unsere Welt völlig anders aus.

 

Thomas Herbrich hat für seine unterhaltsame und spektakuläre Show nahezu vier Jahre lang recherchiert. Er ist ein weltweit angesehener Fotograf, bekannt für sensationelle Bildbearbeitungen und Special Effects, auch für Hollywood-Blockbuster. Seit Jahren steht er mit Vorträgen über seine Fotografie und über kulturhistorische Themen auf der Bühne, die Jung und Alt faszinieren.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 6 Euro, Gäste: 8 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Thomas Herbrich

Zeitgeschehen unter der Lupe
Europa ohne Identität? Europäisierung oder Islamisierung

Donnerstag, 30. März 2017

Ein Vortrag von Prof. Dr. Bassam Tibi

 

Bassam Tibi wurde 1944 in Damaskus in die Damaszener Notablenfamilie der Banu al-Tibi geboren. In Damaskus erhielt er auch das Abitur (das franz. Baccalauréat). Am 26. Oktober 1962 kam er nach Frankfurt und studierte dort nach dem Erlernen der deutschen Sprache Sozialwissenschaften, Philosophie und Geschichte u.a. bei Horkheimer, Adorno, Habermas und Fetscher. Seine Promotion erlangte er ebenfalls 1971 in Frankfurt, hiernach die Habilitation in Hamburg.

Von 1970 und 2010 folgte eine eine internationale, auf allen fünf Kontinenten stattgefundene akademische Laufbahn. Tibi gilt als Begründer der Wissenschaft der historisch-sozialwissenschaftlichen Islamologie als Analyse des postbipolaren Konflikts. Nach 37 Jahren der Lehre als Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Göttingen ist er seit dem 1. Oktober 2009 Emeritus. Zusätzlich war er von 2004 bis 2010 A.D. White Professor an der Cornell University, USA, neben seiner Tätigkeit als Senior Research Fellow an der Yale University, USA (2008/09). Zuvor wirkte er von 1982 bis 2000 in verschiedenen Funktionen an der Harvard University. Seinen Hauptwohnsitz hat er nach der Emeritierung in Deutschland behalten.

Dieser Vortrag findet im Rahmen einer Kooperation mit der VHS Konstanz statt.

Der Vorverkauf beginnt am 10. Februar 2017 unter Tel: 07551/ 940-0.

Nähere Angaben zum Vortrag finden Sie ab 01. Januar 2017 auf dieser Seite.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Prof. Dr. Bassam Tibi

Soirée Musicale
Den allerschönsten Apfel brach ich....

Freitag, 31. März 2017

Texte und Gedichte vorgetragen von Antje und Martin Schneider, am Flügel begleitet von Angela Stoll

 

» A p f e l « kommt aus einem Wort der Urzeit:
Altkeltisch – a b a l l
Altirisch – u b u l l
Angelsächsisch – ä p p e l
Altnordisch – e p l i
Althochdeutsch – a p h u l
Altslawisch – j a b l u k o , a b l i k o
Das Wort sei in ganz Europa – vom Balkan bis Irland
in einer Form verbreitet, die in den meisten Sprachen
wie »Apol« klingt. Die Verwandtschaft der Worte
»Obst« und »Apfel« ist auffällig. »Pomum«, das Obst
auf lateinisch, bleibt bei den Franzosen »Pomme«,
der Apfel! Ein Apfelgarten ist ein Garten überhaupt,
ein »pomarium«.
Die Barden der Kelten im Norden berichten von ihrem
gälischen Elysium Avalon, der geheimen Insel der
Apfelbäume. Sie bot König Arthur Zuflucht, um seine
schweren Wunden zu heilen. Dort ist das Land der ewigen
Jugend, der Weisheit, der Vollendung ohne Tod.
Und doch enthält der Apfel Cyanid.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 7 Euro, Gäste: 9 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Antje & Martin Schneider, Lesung und Angela Stoll am Klavier

WortMenue
Claudia Ott: Zu Gast bei Schahrasad

Donnerstag, 11. Mai 2017

Claudia Ott ist zu Gast mit einer kulinarischen Lesung von Texten aus Tausendundeine Nacht, 101 Nacht und dem „Glücklichen Ende“

 

WORTMENUE 2017

Nähere Angaben zu diesem Abend mit köstlichem 3 Gang-Menü finden Sie ab 01. Dezember 2016 auf dieser Homepage.

Ort: Restaurant
Uhrzeit: 19:00
Eintritt:  
Veranstaltungsart: Kulinarische Lesung
Vortragender: Claudia Ott

Länder - Landschaften - Kulturen
Mallorca & Menorca - Traumpfade statt Schinkenstraße

Freitag, 19. Mai 2017

Ein Multivisionsvortrag von Beate Steger

 

Sie kennen Mallorca? Oder Sie zweifeln noch, ob die Insel trotz teils einschlägigem Ruf ein geeignetes Reiseziel für Sie ist? Begleiten Sie Beate Steger auf ihre Tour über die vielfach verkannte Insel und ihre kleine Schwester Menorca. Diese Multivisionsreportage fegt garantiert auch die letzten Zweifel weg!

Gehen Sie mit der passionierten Fotografin auf eine bezaubernde Schatzsuche. Ihr Ziel: den Traumstrand auf Mallorca zu finden. Gibt es überhaupt noch eine einsame Bucht auf der beliebten Ferieninsel? Getrieben von ihrer Mission durchkreuzt sie unaufhaltsam überwucherte Wege, klettert waghalsig steile Pfade hinab. Eine Hand stets am Auslöser. Beate Steger spürt Unbekanntes auf und entdeckt längst Bekanntes neu.

Auf der Suche nach spektakulären Bildern lässt sich die leidenschaftliche Reisefotografin auf manch waghalsiges Abenteuer ein, das dem Zuschauer fast den Atem raubt. Ebenso die umwerfenden Aufnahmen, die dabei entstehen. Die erfrischende Meeresbrise tief unten in der Bucht steigt einem durch die Bilder regelrecht in die Nase. Auf den Streifzügen durch Palma und seine Märkte sind es die Vielfalt mediterraner Kräuter, saftiges Obst und Gemüse und der Blick in riesige Eintöpfe, die Lust auf Mallorca machen. Und nicht zuletzt die Inselmitte. Hier findet die Anthropologin das Mallorca der Mallorquiner: das pulsierende Leben auf der Plaza, geschäftiges Treiben auf Märkten, ein Bierchen zum Schwätzchen. Oder traditionell mallorquinische Feste.Windmühlen, verlassene Klostergärten. Auch das ist Mallorca, das Beate Steger entlang ihrer Traumpfade - abseits der Schinkenstraße - vorstellt.

Menorca ist eine Herausforderung für Individualreisende. Viel Natur, wenig Infrastruktur. Mit ihrem geschulten Blick für das Außergewöhnliche gelingt Beate Steger mit jeder Reisereportage eine Hommage an das jeweilige Land oder die Region und die Menschen, die dort leben.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 6 Euro, Gäste: 8 Euro
Veranstaltungsart: Multivisionsvortrag
Vortragender: Beate Steger

Soirée Musicale
Kammermusikkonzert mit den Geschwistern Melkonyan

Freitag, 2. Juni 2017

Konzert vor Pfingsten

 

Armenien ist ein uraltes Kulturland. Es war die erste christliche Nation- denn bereits 300 n. Chr. wurde das Armeneien christlich, sondern auch ein Land großer Komponisten und Musiker.

Erwähnt seien die Komponisten Khatchaturian, Komitas oder Aruntjunian, Maroukian. Unzählbar die großen Interpreten, allen voran  Hasmik Papian, Zarah Dolukhanova, Seda Amir-Karayan, Siranush Gasparyan, Karine Babayan, Charles Aznavour oder Carina Sarkassian, Cher, Kim Kashkasian oder Sergey Khachatryian.

Die Pianistin Izabela Melkonyan gastierte bereits dreimal im Augustinum Überlingen. Sie ist, neben ihrer Karriere als Begleiter von Sängern wir Seda Amir-Karayan oder Siranush Gasparyan, auch als Kammermusikerin sehr erfolgreich.

Freuen Sie sich auf ein kammermusikalisches Juwel der Extraklasse am Vorabend des Pfingstfestes.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 8 Euro, Gäste: 10 Euro
Veranstaltungsart: Kammermusikkonzert
Vortragender:  
Kultur-Seniorenresidenz-Ueberlingen

Kooperationspartner

Augustinum Überlingen

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Mühlbachstraße 2
88662 Überlingen

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