Kulturveranstaltungen

Von Kino bis Kammerkonzert

Für Kulturinteressierte aus der ganzen Umgebung gehört der Theatersaal des Augustinum Überlingen seit Jahren zu den ersten Adressen. Zum Kulturgenuss gesellt sich hier eine schöne Atmosphäre, und vor und nach den Vorstellungen kommt man im Foyer mit interessanten Menschen ins Gespräch.

Kontakt zum Kulturreferat

Olivia Schnepf

Tel.: 07 551 / 940 - 460

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Der aktuelle Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Überlingen

Soirée Musicale
Junges Talent am Klavier

Mittwoch, 28. September 2016

Klavierabend mit Katharina Brendler

 

Katharina Brendler, geb. 1996 in Riedlingen, erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Im März 2013 wechselte sie in die Klavierklasse von Doriana Tchakarova nach Stuttgart. Die 20-jährige ist inzwischen mehrfache Bundespreisträgerin bei Jugend musiziert in Solo- und Duowertungen. Auch bei Wettbewerben des Tonkünstlerverbandes Baden-Württemberg wurde sie

mit ersten und zweiten Preisen ausgezeichnet.

2015 nahm sie erfolgreich am „Internationalen Grotrian-Steinweg-Klavierwettbewerb“ in Braunschweig teil, außerdem am „XXV Concorso Pianistico Internationale“ der Frédéric Chopin Gesellschaft in Rom. Für ihre besonderen musikalischen Leistungen wurde ihr zwei Jahre in Folge der Musikpreis der Stadt Riedlingen verliehen.

Seit dem Sommersemester 2015 studiert Katharina Brendler Klavier bei Ulrike Meyer an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Außerdem erhält sie dort Unterricht für Cembalo und Hammerklavier in der Klasse von Kristian Nyquist.

Wertvolle Anregungen erhielt die junge Künstlerin durch Teilnahme an Fortbildungs- und Meisterkursen bei renommierten Professoren wie Hans-Peter und Volker Stenzl, Sontraud Speidel, Bernhard Epstein, Laurens Patzlaff und Friedemann Rieger.

Seit 2014 bildet Katharina Brendler mit dem aus Metzingen stammenden Michael Korneck ein erfolgreiches Klavierduo. Sie nahmen zusammen an verschiedenen Meisterkursen und Wettbewerben teil und spielten bereits mehrere gemeinsame Konzerte.

Joseph Haydn (1732 - 1809)

Sonate D-Dur Hob. XVI:37

- Allegro con brio

- Largo e sostenuto

- Finale. Presto ma non tanto

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)

Französische Suite Nr. 4 Es-Dur BWV 815

- Allemande

- Courante

- Sarabande

- Gavotte

- Menuet

- Air

- Gigue

Johann Nepomuk Hummel (1778 - 1837)

Variations sur un thème d'Armide de Gluck Op. 57

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 - 1847)

Lied ohne Worte d-Moll „Reiterlied“

Lied ohne Worte e-Moll Op. 62 Nr. 3 „Marche funèbre“

Lied ohne Worte fis-Moll Op. 30 Nr. 6 „Venezianisches Gondellied“

Muzio Clementi (1752 - 1832)

Sonate Op. 40 Nr. 2 h-Moll

- Molto adagio e sostenuto – Allegro con fuoco, e con espressione

- Largo, mesto e patetico – Allegro – Tempo primo – Presto

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: Der Eintritt ist frei, wir bitten um eine Spende
Veranstaltungsart: Konzertabend
Vortragender: Katharina Brendler, Klavier

Länder - Landschaften - Kulturen
Der Isenheimer Altar

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Kunsthistorischer Bildervortrag von Dr. Renate Kiesow

 
 
Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 8 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Dr. Renate Kiesow

Rituale. Spielregeln des Lebens
Menschenwürde und Demokratie

Dienstag, 18. Oktober 2016

Ein Vortrag von Prof. Dr. Regine Kather
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

 
Zur Geschichte einer Idee, ihrer Chancen und Risiken.

Gemeinhin wird Demokratie mit der Herrschaft des Volkes und der Abwägung von Interessen gleichgesetzt. Doch hat die Mehrheit tatsächlich immer Recht? Sind alle Interessen gut?

Um blinde Willkür und einen unverbindlichen Relativismus zu verhindern, bedarf es der Anerkenntnis eines

Fundamentalwertes: Als Idee bietet die Menschenwürde den ethischen Rahmen, um einen echten Pluralismus der Lebensformen zu ermöglichen. Vorgestellt wird die mehr als 2000jährige Geschichte der Demokratie, ihre Transformation ebenso wie ihre Gefahren, die sich in der Massengesellschaft ergeben.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 7 Euro, Gäste: 8 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Prof. Dr. Regine Kather

Theater, Theater
Sie sind der Ehemann?

Samstag, 22. Oktober 2016

Die Theatergruppe des Augustinum Überlingen präsentiert eine Komödie von Colin Bostock-Smith

Eine Szene aus "Othello darf nicht platzen", der Produktion 2015

Tom und Alice Templeton leben glücklich in einer kleinen Gemeinde unweit von London. Die Kinder sind aus dem Haus, Tom steht kurz vor der Rente. Doch plötzlich wird das Leben von Tom Templeton auf den Kopf gestellt.

An einem Samstagmorgen lässt die örtliche Zeitung eine wahre Bombe platzen. Denn hinter "Alice Courts-Cartland", der vor wenigen Wochen über Nacht landesweit bekannt gewordenen Autorin des berühmt-berüchtigten Buches "Schwüle Hitze in der Antarktis" verbirgt sich , zum Schrecken ihrem arglosen Ehemannes Tom, : Alice Templeton.


Dieser Sensationserfolg aus dem "Herz & Schmerz"-Verlag - offen und ohne Tabus- schlägt international ein wie eine Bombe und steht seit 3 Wochen auf Platz 1 der Bestsellerlisten.

Und ausgerechnet an diesem Abend laden die Templetons zu einer Party ein.

Sämtliche Nachbarn, Bekannte und Freunde trudeln im Lauf des Abends ein- und alle stellen sich die Frage: ist Tom etwa Steve- der legendenumworbene Held des Buches? Und ist es etwa nach wahren Begebenheiten geschrieben.....

Eine hinreissend komische Komödie, eine Liebeserklärung an Ernst Lubitsch und Billy Wilder und eine Satire auf den Literaturbetrieb.

Wir danken dem Simrock-Theaterverlag für die Rechte.
Ein Theaterstück von Colin Bostock-Smith in einer Bearbeitung von OS.

Diese Vorstellung ist öffentlich, wir bitten um Reservierung am Empfang unter Tel: 07551 940-0 ab 01. Oktober 2016.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: Der Eintritt ist frei - wir danken für eine Spende
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Bewohnerinnen & Bewohner des Augustinum Überlingen

40 Jahre Augustinum Überlingen
Reineke Fuchs

Sonntag, 23. Oktober 2016

Ein Goetheabend mit Staatsschauspieler Peter Fricke und der Pianistin Rita Sin

 

Mit „REINEKE FUCHS“ wird diese literarisch-musikalische Klang-Reise durch ein wahres Feuerwerk an emotionaler Farbigkeit abgerundet. Und die  Tierfabel über menschliches Verhalten, Doppelmoral und Mitläufertum hat nichts an Aktualität verloren.

Die Tiere klagen beim König Nobel, der Fuchs Reineke quäle sie, töte und vergewaltige Familienmitglieder. Reineke kommt vor Gericht, dreht dort aber den Spieß um: Er überzeugt den König davon, dass seine Ankläger ein Komplott gegen ihn geschmiedet hätten und wird freigesprochen. Er täuscht Reue vor, allerdings nur, um gleich weiter zu morden. Der König entscheidet, dass ein Zweikampf zwischen Fuchs und Wolf die endgültige Wahrheit ans Licht bringen solle. Mit einer List gewinnt Reineke den Kampf und wird darauf zum Kanzler ernannt...

Berliner mit bayerischer Mutter; in Charlottenburg geboren, wuchs er in Bayern auf. Seine Schauspielausbildung erhielt er an der Otto-Falckenberg-Schule in München bei Ernst Rritz Fürbringer und Gerd Brüdern.

Erstes Engagement in Heidelberg, es folgten Frankfurt (Ensemble Harry Buckwitz) und Köln (Ensemble Oscar Fritz Schuh). 1964 kommt er an das Bayerische Staatstheater, wo er als jüngster deutscher Staatsschauspieler ausgezeichnet zehn Jahre vor allem die großen Rollen des klassischen Repertoires spielt. 1973 wurde er seiner künstlerischen Freiheit zuliebe freischaffend. Im Musiktheater war er in Zürich, München und Nürnberg der "Albrecht" in Orffs "Bernauerin" und im Cuvilliés-Theater in München der Teufel in Strawinskys "Geschichte vom Soldaten", im Gasteig der Erzähler in Strawinskys "Ödipus" und "Peer Gynt" in der Alten Oper Frankfurt. Im Theater des Westens Berlin spielte er an die hundertmal, den Professor Higgins in "My Fair Lady" und diese Figur später auch im Deutschen Theater in München.

In mehr als 120 TV-Produktionen zeigte er sein bestes Spektrum: Komödien wie "Floh im Ohr", Science-Fiction-Mehrteiler wie "Das blaue Palais" oder Spionageserien wie "Die rote Kapelle".

Aus der nivellierenden Serienflut zog er 1989 berufliche Konsequenzen. er verlegte sich stärker auf Hörfunktätigkeit an den ARD-Sendern. Mit Dichterlesungen (Schiller, Goethe, Hölderlin, Rilke, Benn u.a.) engagierte er sich für die Vermittlung von Prosa und Lyrik in der deutschen Sprache - auch im Ausland. Seit vielen Jahrzehnten ist Peter Fricke ein gefragter Synchronsprecher. Er war u. a. in der legendären BBC-Serie „Claudius, „“Ich Kaiser und Gott“ in der Titelrolle zu hören, aber auch in Filmen von Lars von Trier oder „In der fabelhaften Welt der Amelié“.

Rita Sin, Klavier
Geboren in: Budapest

1968 – 1972: Studium am Bela Bartok Konservatorium Budapest
1972 – 1978: Studium an der Franz Liszt Musikakademie Budapest
1978 – 1979: Kiew
1979 – 1981: Moskau Studium mit Stipendium vom Ministerium am Tschaikowskij Konservatorium
1981:             Diplom mit Auszeichnung für pädagogische und konzertpianistische Tätigkeiten
1982 – 1984: Meisterklasse bei Herrn Prof. Ludwig Hoffmann an der Musikhochschule München
1985:             1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb, ausgezeichnet mit der „Goldenen Palme“ in Finale Ligure, Italien

Seitdem Konzerte in Deutschland, Italien, Österreich und Finnland. Rundfunkaufnahmen in Wien und München

Karten sind im Vorverkauf ab 21. September am Empfang des Augustinum Überlingen erhältlich. Tel: 07551/940-0.

Aufgrund von kurzfristigen Verpflichtungen bat Staatsschauspieler Peter Fricke um die Verlegung seines Goetheabends vom 16. Oktober auf den 23. Oktober. Wir haben diesem Wunsch gerne entsprochen. 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 9 Euro Gäste: 14 Euro
Veranstaltungsart: Literarisch-musikalischer Salon
Vortragender: Theatersaal

Scylla und Charybdis

Dienstag, 25. Oktober 2016

Eine Analyse der US-Präsidentschaftskandidaten und ihrer Wirkung ind er Öffentlichkeit

 

Bei diesem Titel handelt es sich um einen Arbeitstitel

Der Referent steht noch nicht fest.

Näheres finden Sie ab dem 15. September 2016.

Ort:  
Uhrzeit: 19:00
Eintritt:  
Veranstaltungsart:  
Vortragender:  

Länder - Landschaften - Kulturen
Von der Göttin zur Kokotte

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Ein kunsthistorischer Diavortrag von Marie-Theres Scheffczyk

 
 
Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:00
Eintritt: 8 Euro Gäste: 9 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Marie-Theres Schffczyk

Soirée Musicale
Operetten- und Musicalabend

Freitag, 28. Oktober 2016

Mit Valerie Koning und Marian Henze, Gesang
Begleitet von Nikolai Juretzka am Klavier

 

Valerie Koning, Marian Henze und Nikolai Juretzka gemeinsam auf einer Bühne bedeutet Glamour, Leidenschaft, Gefühl - und das immer live!

Die drei Musiker sind echte Freunde, die ihre gemeinsame Liebe für die Musik verbindet.

Große Opernarien, gefühlvolle Musicalklänge, spritzige Operettenmelodien, unvergessene Swingklassiker - in Ihren Shows ist für jeden etwas dabei: Sie singen nicht nur, sie entertainen.

Die „West Side Story“ verfrachten sie an den Hamburger Hauptbahnhof, den „Tanz der Vampire“ besetzen sie mit Edward Cullen aus der „Twilight Saga“. Ob im Glitzer-Sacko oder Dirndl - ihre Shows sind kreativ, mutig und unerwartet!

Mit seinen über zehn Bühnenprogrammen ist Viviparie mittlerweile deutschlandweit erfolgreich unterwegs.

So begeisterten die Musicalshows „Gold von den Sternen“ und „Thank you for the music“ bereits mehrfach die über 3000 Zuschauer der Grömitzer Open-Air Strandbühne.

In ihren Operettenprogrammen befreit Viviparie die beliebten Melodien von ihrem verstaubten Image. Mit viel schauspielerischem Einsatz und Nähe zum Publikum verspricht jede Show, ein richtiges Erlebnis für Ohren und Lachmuskeln zu werden.

Humorvoll, sympathisch, außergewöhnlich – einfach Viviparie
Ort: Operetten- und Musicalabend
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 9 Euro, Gäste: 12 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender:  

Vorhang auf !
Professor Unrat

Dienstag, 8. November 2016

Ein Gastspiel von Volker Ranisch

 

Nach dem Roman von Heinrich Mann und der Verfilmung  «Der blaue Engel»

Theaterfassung/Spiel: Volker Ranisch 
Regie: Mareike Block
Künstlerische Mitarbeit: Nelly Bütikofer, André Steger
Musik/A capella-Songs: Christoph Baumann
Ausstattung: Judith Kolb   Prod.: Ring Theater/sogar Theater

Heinrich Manns wohl bekanntester Roman erschien 1905 und wurde durch Josef von Sternbergs Verfilmung «Der blaue Engel» – mit Marlene Dietrich und Emil Jannings in den Hauptrollen – weltbekannt. Die Buchvorlage ist einiges radikaler: «Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen», beschreibt die Geschichte des Gymnasialprofessor Dr. Immanuel Raat, den alle «Unrat» nennen.

Es geht nur vordergründig um einen ältlichen, verbitterten Kleinstadtpauker, der durch die Kleinstadtkokette Rosa Fröhlich entflammt, aus der kleinbürgerlichen Welt fällt. Der Dampfkessel der Wohlanständigkeit, das Korsett bürgerlicher Moral platzt…

In einer Art Kopf-Kino tritt Volker Ranisch in freier Rede vor sein Publikum und lässt die Figuren der Geschichte und ihre mannigfaltigen Beziehungen zum Vergnügen der Zuschauer entstehen. Er eröffnet damit eine reiche Welt, die in ihrer Aktualität und Zeitlosigkeit fasziniert, weil sie mit der menschlichen Lust an Gaunereien, an kleineren und grösseren eleganten Verbrechen spielt. Aber auch mit unserer Verführbarkeit, die mit dieser Lust in engem menschlichem Zusammenhang steht. 

Im Anschluss laden wir zu einem Umtrunk ein.

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 10 Euro, Gäste: 14 Euro
Veranstaltungsart: Theater
Vortragender: Volker Ranisch

Lange Nacht der Bücher
Hymne an eine große Stadt

Samstag, 12. November 2016

Ein literarisch-musikalischer Spaziergang durch das St. Petersburg des 18. und 19. Jahrhunderts

 @Wiki

Wohl kaum eine Stadt ist von einem solchen Mythos umgeben wie St. Petersburg. Aus dem Boden gestampft auf Befehl Zars Peters des Großen. Die Geister von Puschkin, Dostojewski, Tolstoi reihen sich in den Geistertanz mit Katharina der Großen, Alexander II. und des unglückseligen letzten Zaren. Blutgetränkter Boden. Boden auf dem schönsten Kunstwerke der Welt zu entdecken sind- ja die Stadt ist selbst ein Kunstwerk. Tauchen Sie im Rahmen einer "Langen Nacht der Bücher" ein in die Metropole an der Newa. Folgen Sie den Spuren von Tatjana und Eugen Onegin, tanzen sie mit der Kschessinska auf der Bühne des Marientheaters, hören Sie Auszüge aus dem Briefwechsel und den Tagebüchern der Romanows, lachen Sie mit der Satirikerin Teffi und hören Sie Gedichte, Lyrik und Prosa der gefeiersten Dichtern der russischen Sprache.

Die Pianistin Chiaki Nagataspieli Kompositionen von Tschaikowsky und Glinka
Es lesen Direktor Tobias Heemann und Kulturreferentin Olivia Schnepf

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 16:30
Eintritt: Der Eintritt ist frei
Veranstaltungsart: Literarisch-musikalische Soirée
Vortragender: Chiaki Nagata, Musik, Olivia Schnepf & Tobias Heemann, Texte

Zeitgeschehen unter der Lupe
Von einem, der auszog, das osmanische Reich wiederherzustellen und was das mit Deutschland zu tun hat!

Freitag, 18. November 2016

Erdogans Politik und die Folgen für Europa
Ein Vortrag von Dr. Lale Akgün

 

Seit ihrer Gründung 1923 kämpft die türkische Republik darum, ein laizistischer Staat mit muslimischer Bevölkerung zu werden. Die Visionen des Gründers der türkischen Republik Kemal Atatürk wurden zwar immer von religiösen Kräften bekämpft, aber noch nie war die Kluft zwischen den Säkularen und den orthodoxen Muslimen so groß wie heute. In letzter Zeit eskaliert der Konflikt immer weiter: die regierende Partei AKP mit dem Staatspräsidenten Erdogan an der Spitze spricht schon von der „neuen“ Türkei, die sich bis 2023 etablieren soll.

Heute leben circa drei Millionen Türkischstämmige in Deutschland, weitere 1,5- 1,7 Millionen in der restlichen EU. Der lange Arm Erdogans reicht bis nach Europa und trägt die Konflikte auch nach Deutschland. Seit dem 15. Juli hat sich die Lage weiter verschärft. Nicht nur in der Türkei werden die Gegner der türkischen Regierung verfolgt und in Angst und Schrecken versetzt.

Die Flüchtlingskrise scheint jedoch der EU und der deutschen Regierung wenig Spielraum zu lassen, die Menschenrechtsverletzungen gebührend scharf zu verurteilen und ggbfs. Sanktionen auszusprechen.

Welche Pläne verfolgt Präsident Erdogan für die Türkei und welche Auswirkungen hat das für die Menschen in der Türkei und  -nicht nur für die türkischstämmigen – Menschen in Deutschland? Welche Konflikte stehen uns noch bevor?  Und – wie wichtig ist die Türkei wirklich für die europäische Flüchtlingspolitik?

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 8 Euro Gäste: 10 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Dr. Lale Akgün

Alle Jahre wieder
Adventsmarkt

Donnerstag, 24. November 2016

Markttag im Augustinum

 

Im festlich geschmückten Foyer laden wir zu unserem traditionellen Adventsmarkt.
Neben leckerem Gebäck, Likören, Schnäpsen und Honig vom Imker bietet unser Kreativkreis allerlei Kleinigkeiten zur Dekoration, unser Bücherbasar wartet mit seinen Schätzen auf Sie und weitere Aussteller bieten duftende, handgefertigte Seifen, Blumen und Schmuck an. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Der ursprüngliche Termin vom 23. November 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr mußte verschoben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis!

Ort: Foyer
Uhrzeit: 10:00
Eintritt:  
Veranstaltungsart:  
Vortragender:  

Advent Advent
Charles Dickens: Eine Weihnachtsgeschichte

Freitag, 25. November 2016

Eine voradventliche Lesung mit Ute Fuchs

 

Von Anfang an wurde der englische Schriftsteller Charles Dickens hoch gelobt und in allen Schichten der Bevölkerung , und sogar von Königin Victoria, gern gelesen. Seine Romane sind unterhaltend und humorvoll und "Eine Weihnachtsgeschichte" ist wohl eine seiner beliebtesten Erzählungen: Scrooge ist ein unverbesserlicher Geizhals. Auch Weihnachten ist für ihn nichts als ein Ärgernis. Da erscheint ihm am Heiligen Abend sein verstorbener Kompagnon Marley, der früher selbst ein eiskalter Geschäftsmann war und es nun bitter bereut. In dieser Nacht wird Scrooge von den Geistern der Weihnacht heimgesucht, die ihm erschreckend deutlich zeigen, was er bisher aus seinem Leben gemacht hat.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Lesung
Vortragender: Ute Fuchs

Rituale. Spielregeln des Lebens
Sankt Nikolaus zwischen Kult und Klamauk

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Ein Bildervortrag von Prof. Dr. Werner Mezger, Universität Freiburg

 

Kein anderer Heiliger ist über Jahrhunderte hinweg so populär geblieben und zum Kristallisationspunkt einer solchen Fülle von Brauchformen geworden wie Sankt Nikolaus. Mit zahlreichen Bildern rekonstruiert der Vortrag die Entstehung, Entwicklung und Veränderung der Nikolausverehrung und -folklore in Europa und weltweit. Dabei wird deutlich werden, dass oft gerade bei jenen „Auswüchsen“, angesichts derer die Toleranz der Theologen endet, das Interesse der Kulturwissenschaftler erst beginnt. Was sich nämlich im Umgang der Bevölkerung mit der legendären Gestalt des heiligen Nikolaus verdichtet, sind nichts anderes als verschlüsselte Botschaften über die jeweiligen Lebensverhältnisse, geistigen Orientierungen und Wertvorstellungen von Menschen in ihrer Zeit. Darüber hinaus bietet der Vergleich der verschiedenen Brauchformen über National- und Sprachgrenzen hinweg interessante Einblicke in das gemeinsame Kulturerbe des christlichen Abendlands und nicht zuletzt in das Mit- und Nebeneinander von Mentalitäten und Identitäten in Europa.

 

Werner Mezger, bekannt durch zahlreiche Buchveröffentlichungen, Rundfunk- und Fernsehsendungen, ist Professor für Europäische Ethnologie an der Universität Freiburg i. Br. und Direktor des Freiburger Instituts für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE).

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: Der Eintritt ist frei
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Prof. Dr. Werner Mezger, Universität Freiburg

40 Jahre Augustinum Überlingen
Henriette Gärtner - Magie am Klavier

Sonntag, 4. Dezember 2016

Konzertsoirée am 2. Advent mit der gefeierten Pianistin Henriette Gärtner

 

Das Konzertprogramm des Abends finden Sie ab dem 01. August auf dieser Seite.

Der Kartenvorverkauf beginnt am 05. November 2016.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 12 Euro, Gäste: 16 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Henriette Gärtner

Länder - Landschaften - Kulturen
Was sind (Weihnachts) Trolle

Montag, 5. Dezember 2016

Ein Vortrag von Prof. Dr. Sabine Wienker-Piepho, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

 

Die Weihnachtszeit in Island lockt die Trolle aus ihren Verstecken. Sie nutzen die Gelegenheit, bei den Menschen ihr Unwesen zu treiben. Vor ihrem Schabernack ist niemand sicher und Essen sollte man tunlichst gut verwahren, denn besonders darauf haben es die Weihnachtstrolle, die 13 Jólasveinar, abgesehen.
Trolle werden bei Sonnenlicht zu Stein, doch in Islands dunkler Vorweihnachtszeit trauen sie sich, ihre Höhlen zu verlassen. Der süße Duft der Weihnachtszeit, die festliche Lichterpracht in allen Häusern und Winkeln des Landes scheint sie magisch anzuziehen. Man kann es ihnen nicht verdenken. Wunderschön ist Island unter seiner weißen, weichen Decke und dem behaglichen Licht, das sich in allen Fenstern spiegelt.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: Der Eintritt ist frei, wir danken für eine Spende
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Prof. Dr. Sabine Wienker-Piepho

Soirée Musicale
Chopin und der französische Salon

Donnerstag, 15. Dezember 2016

„Duo Piancello“
Hristo Kouzmanov, Violoncello
Nadia Belneeva, Klavier

 

Mit einem wunderbaren Kammerensemble beschließt das Augustinum Überlingen sein Konzertjahre 2016. Mit einer Hommage an das 19. Jahrhundert geben das Duo Piancello ihr Debüt im Theatersaal des Augsutinum Überlingen. Wir hören in dieser "Hommage an den Französischen Salon" die selten gespielte Cellosonate von F. Chopin. Daneben weitere kleine Stücke von bekannten und unbekannten französischen Komponisten- G.Faure ,C. Saint-Saens ,Mel Bonis ,A. Franchomme aus dem Umfeld des Salons Viardot.

Nadia Belneeva und Hristo Kouzmanov lernten sich bereits während ihrer Schulzeit in Sofia kennen. Ihre Begeisterung für Kammermusik, ihr Interesse an verschiedensten Musikformen und Stilrichtungen sowie Ihre langjährige Freundschaft führten zu Gründung des „Duo Piancello“.

Seit Jahren tritt das Duo regelmässig in verschiedenen Konzertreihen und an privaten Anlässen in der Schweiz und im Ausland auf. Das Repertoire reicht von Sonaten Beethovens, gespielt auf historischen Instrumenten, über die großen romantischen Cellosonaten, bis hin zu Werken des 21. Jahrhunderts. Zuhause im klassischen Rezital, interpretiert das „Duo Piancello“ mit viel Witz und Leichtigkeit auch brillante Salon-Stücke.

Hristo Kouzmanov wurde in Sofia geboren und erhielt seinen ersten Cellounterricht bereits im Alter von 5 Jahren. Nach Studien in der Schweiz und in Deutschland (modernes Cello sowie Barockcello) spielt er u.a. im Kammerorchester Basel, Freiburger Barockorchester, J.S. Bach- Stiftung (St. Gallen), Concerto Köln und bei „La Scintilla“, wo er mit Musikpersönlichkeiten wie Cecilia Bartoli, Giovanni Antonini, Andreas Scholl und Sol Gabetta arbeitet. Als gefragter Kammermusiker ist er regelmäßig in Sonaten- Konzerten mit den Pianisten Nadja Belneeva, Marija Wüthrich- Savocevic und Michael Müller, sowie mit dem Manary Quartett, zu hören.

Als Mitglied des „Jennifer Larmore & opusfive“- Quintetts war er bereits Gast bei renommierten Festivals in Venedig, Santander, Vigo, Dublin und auf Mallorca.

Die in Sofia geborene Pianistin studierte zunächst an der Nationalen Musikakademie in ihrer Heimatstadt. 1993 erhielt sie ein Stipendium der Oscar und Vera Ritter Stiftung, welches ihr das Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. R. Nattkemper ermöglichte. Weitere Ausbildungen hat Nadia Belneeva am Königlichen Konservatorium in Brüssel sowie an der Schola Cantorum in Basel (Historische Tasteninstrumente) absolviert. Internationale Meisterkurse, u.a. bei Leon Fleisher, Georgy Sebök und Pavel Gililov, ergänzten ihre künstlerische Laufbahn.

Von 2003 bis 2007 hatte sie einen Gastvertrag als Korrepetitorin an der Staatsoper Hamburg. Als Kammermusikpartnerin in verschiedenen Formationen sowie als Liedbegleiterin ist Nadia Belneeva auf internationalen Konzertbühnen und Festivals zu hören (u.a. Lucerne Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Tokyo Musik Festival). Sie wirkt regelmäßig als Klavierassistentin bei diversen Meisterkursen mit (u.a. von Janos Starker, Sebastian Hamann, Christoph Richter). Zur Zeit lebt sie in Basel, wo sie als Korrepetitorin am Theater Basel und an der Musik Akademie Basel tätig ist.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 7 Euro, Gäste: 9 Euro
Veranstaltungsart: Kammerkonzert
Vortragender: Hristo Kouzmanov, Violoncello und Nadia Belneeva

Länder - Landschaften - Kulturen
Die Bonapartes im Exil

Donnerstag, 12. Januar 2017

Ein Vortrag von Dr. Christina Egli
Stellvertretende Direktorin des Museum Schloß Arenenberg

Vernet

1815 war ein ereignisreiches Jahr für Frankreich und insbesondere für die Familie Bonaparte: die Rückkehr von Kaiser Napoléon von der Exilinsel Elba, die Hundert Tage während derer er wieder regierte, die verlorene Schlacht von Waterloo, die zweite Abdankung und schliesslich die Fahrt ins ungewisse Exil, nach St Helena. Diese Ereignisse trafen nicht nur Napoléon, auch seine engste Familie war davon betroffen, denn es hiess für sie auch, dass sie Frankreich verlassen und einen Ort suchen mussten, der bereit war, sie aufzunehmen. Italien, Österreich, Deutschland, die Schweiz und die USA waren die bevorzugten Standorte. Stieftochter und Schwägerin des Kaisers, Hortense de Beauharnais, wählte den Bodensee; Konstanz und Schloss Arenenberg wurden zu ihrer Heimat. Und diejenige ihres Sohnes, Prinz Louis Napoléon Bonaparte, des zukünftigen Kaisers der Franzosen Napoleon III. Doch der grosse Korser durfte sich seinen Aufenthaltsort nicht aussuchen: Die Briten brachten ihn nach einer langen Schifffahrt auf St Helena, einer kleinen Insel verloren mitten im Südatlantik. Wie sah nun ihr neues Leben aus? Was war von dem Empire-Glanz übrig geblieben?

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 8 Euro, Gäste: 9 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag mit Bildern unterlegt
Vortragender: Dr. Christina Egli

Länder - Landschaften - Kulturen
Süd-Afrika – Von Kapstadt zum Kilimanjaro

Donnerstag, 26. Januar 2017

3 D Show von und mit Stephan Schulz

S. Schulz

Begleiten Sie den bekannten 3D Fotografen und Filmemacher Stephan Schulz auf eine imposante Traumreise durchs südliche Afrika. Aus der Luft, an Land und unter Wasser! Sie beginnt in Kapstadt und endet auf dem Gipfel des Kilimanjaro. Dazwischen liegen bekannte Traumziele wie die roten Dünen der Namibwüste, die donnernden Victoriafälle oder die gigantische Gnu-Migration der Serengeti.

Noch spannender sind die unbekannteren Seiten wie die bunten Unterwasserwelten des Tanganjika- und Malawisees oder die südafrikanische Wild Coast mit ihrem Sardine Run - dem spektakulärsten Tierereignis des Kontinents. Jedes Jahr im südafrikanischen Winter ziehen gigantische Sardinenschwärme an Südafrikas Ostküste entlang und locken mit Haien, Delfinen und Kaptölpeln eine riesige Armada von Räubern an. Das größte Zusammentreffen von Jägern und Gejagten auf unserem Planeten.

An den großartigsten Naturschauplätzen mit ihren ergreifenden Jagden, Dramen, Kämpfen aber auch romantischen und lustigen Aspekten begegnete Stephan Schulz nicht nur den Big Five sondern auch Menschen, die dort hinter den Kulissen agieren - als Löwenforscher, Haiflüsterer oder Betreiber einer Tierauffangstation. Oder den Naturvölkern, die versuchen ihren Lebensraum mit der Wildnis zu teilen. Eingehende Reportagen vermitteln tiefere Einblicke in die Konflikte und Probleme, die sich dahinter abspielen.

Vier Jahre Produktionszeit! Noch nie hat Stephan Schulz eine Live 3D-Reportage so aufwendig produziert. Ihm gelang es in diesem Projekt, die spannendsten Über- UND Unterwasserwelten Afrikas zu filmen. Dies ist um so interessanter, weil damit auch die beiden größten Tiermigrationen der Welt unmittelbar verbunden sind. Kaum jemand hat Afrika bislang aus diesem Anspruch heraus dokumentiert.

Kommen Sie mit auf eine packend erzählte Reise voller Emotionen und präsentiert in brillanter 3D Projektion - ein plastisch-visuelles Erlebnis wie es live auf der Bühne einzigartig im deutschsprachigen Raum ist!

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 6 Euro, Gäste: 8 Euro jeweils plus 1 Euro für 3 D Brille
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Stefan Schulz

Stimmenglanz und Sprachgewalt
Dichterliebe

Freitag, 17. Februar 2017

Äneas Humm, Bariton und Babette Hierholzer, Klavier interpretieren Kompositionen von Robert Schumann, Viktor Ulmmann und Ludwig van Beethoven

 

In den kommenden Wochen stehen die Ausdrucksformen der  menschlichen Stimme im Mittelpunkt des Kulturprogramms im Augustinum Überlingen. Den Auftakt zu unserer Veranstaltungsserie von Konzerten, Vorträgen und Lesungen bildet ein Liederabend zu dessem erlesenem programm wir Sie gerne einladen. Neben dem Zyklus "Dichterliebe" von Robert Schumann stehen "An die ferne Geliebte" von Ludwig van Beethoven und Vertonungen von Gedichten des persischen Dichters Hafit von Viktor Ullmann auf dem Programm. Die beiden Künstler des heutigen Abends versprechen ein spektakuläres Konzerterlebnis.

 

Äneas Humm debütierte bereits im Alter von 18 Jahren am Stadttheater Bremerhaven, in der Oper „Kommilitonen! Young Blood“ von Sir Peter Maxwell Davies.

Für internationales Aufsehen sorgte der vom Schweizer Fernsehen ausgestrahlte Dokumentarfilm unter dem Titel „Ein Wunderkind wird erwachsen – Äneas Humm auf dem Weg zu einer Weltkarriere“.

Zurzeit studiert der aufstrebende Sänger an der Hochschule für Künste Bremen bei Krisztina Laki. Prägend für seine Entwicklung sind ebenso Thomas Mohr, David Thorner und Dora Kutschi – Doceva, sowie die Pianistinnen Judit Polgar, und Babette Hierholzer. Sehr wichtig ist für ihn die Arbeit mit dem Intendanten, und Dirigenten Thomas Albert, unter dessen Leitung er 2015 „De Profundis“ von Nicolaus Bruhns mit dem Arp Schnittger Ensemble singen durfte.

Seine erste Titelpartie sang er in der Operette „Häuptling Abendwind“ von Jaques Offenbach, unter der Regie von Gregor Horres. 2015  gab er sein Rollendebüt als Graf Homonay  an der Operettenbühne Vaduz in „Der Zigeunerbaron“ . Auch die Barockoper liegt im Nahe, so war er im Winter 2016 als Adonis “ Venus and Adonis“ von John Blow in Kongsberg und Trondheim zu hören, unter der Leitung von Olof Boman. Ein wichtige Partie ist ebenso Lucio Cinna aus „Lucio Silla“ von Johann Christian Bach, die er 2015 in Bremen konzertant singen durfte.

Äneas Humm ist regelmässig bei renommierten Ensembles für Konzerte eingeladen, so dem Musikkollegium Winterthur, dem Sinfonie Orchester Liechtenstein, dem Arp Schnittger Ensemble und immer wieder bei den Bremer Philharmonikern. Kritiker loben seinen klaren Klang, und sein müheloses singen.

Als Liedsänger feiert er zurzeit besonders grosse Erfolge mit Liederabenden in Deutschland, Ungarn in den Vereinigten Staaten von Amerika und in der Schweiz. Äneas Humm war bereits bei mehreren internationalen Festivals für Liederabende eingeladen, so beim Liedfestival am Zürichsee, dem Langenberg Festival, dem Arosa Kultursommer, am 23Arts Tannersville (USA) und am  Musikfest Bremen.

Er ist Stipendiat des Richard Wagner Verbandes Bremen, der Fritz Gerber Stiftung Zürich sowie Preisträger (2014) des Lyceum Clubs Zürich. Für die Spielzeiten 15/16 und 16/17 ist er Gast am Theater Osnabrück, wo er für die Partie des Sancho, in G. P. Telemanns Oper “ Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho“ verpflichtet ist.

Zu dem wird er vom renommierten Sängermanagement „Balmer & Dixon“ , und von der Hamburger Agentur „Regine Dierse Artist Management“ vertreten.

Babette Hierholzer, geboren in Freiburg/Breisgau, begann ihre Klavierausbildung bei Elisabeth Dounias-Sindermann und Wolfgang Saschowa in Berlin und setzte ihre Studien unter anderem bei Paul Badura-Skoda, Maria Tipo und Bruno Leonardo Gelber fort.

 

Ihrem  Debut mit dem Berliner Philharmonischen Orchester folgten weitere Auftritte unter Sir Colin Davis, Klaus Tennstedt, Leopold Hager, Semyon Bychkov und Einladungen in die großen Konzertsäle Europas sowie nach Afrika, Südamerika und in die USA.

Sie wurde zu Schallplatten-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen eingeladen und zu Filmaufnahmen in Peter Schamonis Schumann Film „Frühlingssinfonie“, in dem sie den Soundtrack spielte und Nastassja Kinski in der Rolle der Clara Wieck doubelte. 

Babette Hierholzer ist Artistic Director des ‘German Forum’ New York sowie Artistic Director der RCMS Rhinebeck Chamber Music Society in New York und hat CDs mit Werken von Scarlatti, Bach, Mozart, Schubert, Schumann und Ferdinand Ries eingespielt. Eine Aufnahme mit dem Mozart Konzert KV 488 mit den Berliner Philharmonikern unter Klaus Tennstedt erschien bei TESTAMENT.

Mit ihrem 2004 gegründeten ‘Duo Lontano’ spielte sie eine CD mit Werken von Mendelssohn bei GENUIN ein und spielte Mozarts Doppelkonzert in Caracas, Venezuela mit der Orquesta Sinfónica de la Juventud Simón Bolívar unter Gustavo Dudamel.

Im Augustinum Überlingen gastierte Babette Hierholzer bereits mehrfach. Darunter am legendären Abend mit Edda Moser im Dezember 2011, zuletzt spielte sie mit Duopartner Jürgen Appell beim Festkonzert anlässlich des 40. Jubiläums des Augustinum Überlingen.

 

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 8 Euro, Gäste: 10 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Äneas Humm, Bariton und Babette Hierholzer, Klavier

Stimmenglanz und Sprachgewalt
Zerreiß Deine Pläne und halte Dich an Wunder

Samstag, 4. März 2017

Eine literarisch- musikalische Huldigung an Mascha Kaleko mit Judith C. Jakob, Texte und Joachim Jezewski

 

Judith Jakob, Jahrgang 1975, Schauspielerin, führt an diesem Abend durch die verschieden Lebensabschnitte der Mascha Kaléko. Ein typisches Frauenschicksal, dass es nur im letzen Jahrhundert so geben konnte!

Seit Jahren "umkreist" Judith Jakob das Werk der Mascha Kaléko und ist fasziniert von der Zeitlosigkeit ihrer Gedichte. Mascha Kaléko zeigt die Sehnsüchte der Menschen. Sie beobachtet sehr präzise. Sie berührt, macht nachdenklich und verliert nie ihren Humor.

Eine Huldigung an eine bemerkenswerte Frau.

Dieses Jahr wäre Mascha Kaléko hundert Jahre alt geworden. Mascha Kaléko: Zerreiß deine Pläne, halte Dich an Wunder. Ihr Lebensmotto?! Eine Alltagspoetin, charmant, frech, melancholisch und immer mit ironischen Spott. Sie trifft im

Berlin der 30ger Jahre u.a. auf Tucholsky und Claire Waldoff, man vergleicht sie mit Ringelnatz und Heine. Ihr erstes Buch, das "Lyrische Stenogrammheft“ wird für die jüdische Schriftstellerin 1933 zum Bestseller.

Sie trifft den Ton ihrer Zeit. Schreibt Verse über "Die kleinen Leute", über das Leben in der "Großen Stadt" mit Sehnsucht nach mehr.

Nach ihrem zweiten Buch, " Das kleine Lesebuch für Große“ (1935), werden Mascha Kalékos Werke von den Nazis verboten. Ihre Schriften finden dennoch "unter der Hand" weite

Verbreitung 1938 emigriert sie mit ihrem Mann und Sohn nach Amerika. Es folgen schwere Jahre, in Armut und Isolation. Sie schreibt wenig, flieht in ihre Tagebucheintragungen. In

Deutschland gerät sie auch nach dem Krieg immer mehr in Vergessenheit. In den 50ger Jahren legt Rowohlt ihre Gedichte erneut auf. Sie wird 1960 für den Fontanepreis nominiert.

Sie zieht die Nominierung zurück, da in der Jury ein ehemaliger SA - Mann sitzt....

Aus Liebe zu ihrem Mann, Chemjo Vinaver, und seinem musikalischen Lebenswerk wandert sie nach Israel aus.

Es wird wieder still um Mascha Kaleko. Schicksalsschläge prägen ihr Leben. Erst stirbt ihr Sohn und kurze Zeit später ihr Mann. 1974 bereist sie zum letztem Mal Europa. Sie hält eine letzte Lesung in Berlin. Mascha Kaléko stirbt 1975 in Zürich

Mein schönstes Gedicht?

Ich schrieb es nicht.

Aus tiefsten Tiefen stieg es.

Ich schwieg es.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 6 Euro, Gäste: 8 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Judith C. Jakob, Texte und Joachim Jezewski am Klavier

Stimmenglanz und Sprachgewalt
Wir Schwestern, wir zwei Schönen

Mittwoch, 8. März 2017

Eine literaisch-musikalische Huldigung an Pauline Viardot & Maria Malibran

 

Belcantokonzert zum internationalen Frauentag mit Christine Reber, Sopran, Seda Amir-Karayan, Alt, begleitet von Izabela Melkonyan am Flügel

Arien und Duette aus Werken von G. Rossini und Gaetano Donizetti

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Christine Reber, Sopran, Seda Amir-Karayan, Alt, begleitet von Izabela Melkonyan am Flügel

ideenreich
Die Mutter aller Innovationen

Mittwoch, 29. März 2017

Eine verblüffend erhellende Kulturgeschichte

 

Beamer-Show von und mit dem Fotografen Thomas Herbrich

Eine Frage: Welcher Idee verdanken wir die gesamte Entwicklung unserer Kultur? Vielleicht halten Sie kurz inne, und denken darüber nach, bevor Sie weiterlesen… Die Antwort mag Sie vielleicht verwundern. Es handelt sich um die Kerze. Sie ist das tollste Ding, das je erfunden wurde, sozusagen die Mutter aller Innovationen! Alle Erfindungen, die Wissenschaft, die Kunst und das gesamte Alltagsleben haben von ihr profitiert. Ohne sie sähe unsere Welt völlig anders aus.

 

Thomas Herbrich hat für seine unterhaltsame und spektakuläre Show nahezu vier Jahre lang recherchiert. Er ist ein weltweit angesehener Fotograf, bekannt für sensationelle Bildbearbeitungen und Special Effects, auch für Hollywood-Blockbuster. Seit Jahren steht er mit Vorträgen über seine Fotografie und über kulturhistorische Themen auf der Bühne, die Jung und Alt faszinieren.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 6 Euro, Gäste: 8 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Thomas Herbrich

Zeitgeschehen unter der Lupe
Europa ohne Identität? Europäisierung oder Islamisierung

Donnerstag, 30. März 2017

Ein Vortrag von Prof. Dr. Bassam Tibi

 

Bassam Tibi wurde 1944 in Damaskus in die Damaszener Notablenfamilie der Banu al-Tibi geboren. In Damaskus erhielt er auch das Abitur (das franz. Baccalauréat). Am 26. Oktober 1962 kam er nach Frankfurt und studierte dort nach dem Erlernen der deutschen Sprache Sozialwissenschaften, Philosophie und Geschichte u.a. bei Horkheimer, Adorno, Habermas und Fetscher. Seine Promotion erlangte er ebenfalls 1971 in Frankfurt, hiernach die Habilitation in Hamburg.

Von 1970 und 2010 folgte eine eine internationale, auf allen fünf Kontinenten stattgefundene akademische Laufbahn. Tibi gilt als Begründer der Wissenschaft der historisch-sozialwissenschaftlichen Islamologie als Analyse des postbipolaren Konflikts. Nach 37 Jahren der Lehre als Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Göttingen ist er seit dem 1. Oktober 2009 Emeritus. Zusätzlich war er von 2004 bis 2010 A.D. White Professor an der Cornell University, USA, neben seiner Tätigkeit als Senior Research Fellow an der Yale University, USA (2008/09). Zuvor wirkte er von 1982 bis 2000 in verschiedenen Funktionen an der Harvard University. Seinen Hauptwohnsitz hat er nach der Emeritierung in Deutschland behalten.

Dieser Vortrag findet im Rahmen einer Kooperation mit der VHS Konstanz statt.

Der Vorverkauf beginnt am 10. Februar 2017 unter Tel: 07551/ 940-0.

Nähere Angaben zum Vortrag finden Sie ab 01. Januar 2017 auf dieser Seite.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Prof. Dr. Bassam Tibi

Soirée Musicale
Alles lebt, nichts geht verloren

Freitag, 31. März 2017

Texte und Gedichte über Leben und Tod
Vorgetragen von Antje und Martin Schneider, am Flügel begleitet von Angela Stoll

 

Von Sokrates/Mascha Kaleko/ Rainer Maria Rilke( Francois Chang/ Isaac B.Singer/ Theodor Storm/ Wislawa Szymborska/ Erwin Strittmatter/ Hermann Hesse/ Hans Sahl( Joseph von Eichendorff/ Eva Strittmatter

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Antje & Martin Schneider, Lesung und Angela Stoll am Klavier

WortMenue
Claudia Ott: Zu Gast bei Schahrasad

Donnerstag, 11. Mai 2017

Claudia Ott ist zu Gast mit einer kulinarischen Lesung von Texten aus Tausendundeine Nacht, 101 Nacht und dem „Glücklichen Ende“

 

WORTMENUE 2017

Nähere Angaben zu diesem Abend mit köstlichem 3 Gang-Menü finden Sie ab 01. Dezember 2016 auf dieser Homepage.

Ort: Restaurant
Uhrzeit: 19:00
Eintritt:  
Veranstaltungsart: Kulinarische Lesung
Vortragender: Claudia Ott

Länder - Landschaften - Kulturen
Mallorca & Menorca - Traumpfade statt Schinkenstraße

Freitag, 19. Mai 2017

Ein Multivisionsvortrag von Beate Steger

 

Sie kennen Mallorca? Oder Sie zweifeln noch, ob die Insel trotz teils einschlägigem Ruf ein geeignetes Reiseziel für Sie ist? Begleiten Sie Beate Steger auf ihre Tour über die vielfach verkannte Insel und ihre kleine Schwester Menorca. Diese Multivisionsreportage fegt garantiert auch die letzten Zweifel weg!

Gehen Sie mit der passionierten Fotografin auf eine bezaubernde Schatzsuche. Ihr Ziel: den Traumstrand auf Mallorca zu finden. Gibt es überhaupt noch eine einsame Bucht auf der beliebten Ferieninsel? Getrieben von ihrer Mission durchkreuzt sie unaufhaltsam überwucherte Wege, klettert waghalsig steile Pfade hinab. Eine Hand stets am Auslöser. Beate Steger spürt Unbekanntes auf und entdeckt längst Bekanntes neu.

Auf der Suche nach spektakulären Bildern lässt sich die leidenschaftliche Reisefotografin auf manch waghalsiges Abenteuer ein, das dem Zuschauer fast den Atem raubt. Ebenso die umwerfenden Aufnahmen, die dabei entstehen. Die erfrischende Meeresbrise tief unten in der Bucht steigt einem durch die Bilder regelrecht in die Nase. Auf den Streifzügen durch Palma und seine Märkte sind es die Vielfalt mediterraner Kräuter, saftiges Obst und Gemüse und der Blick in riesige Eintöpfe, die Lust auf Mallorca machen. Und nicht zuletzt die Inselmitte. Hier findet die Anthropologin das Mallorca der Mallorquiner: das pulsierende Leben auf der Plaza, geschäftiges Treiben auf Märkten, ein Bierchen zum Schwätzchen. Oder traditionell mallorquinische Feste.Windmühlen, verlassene Klostergärten. Auch das ist Mallorca, das Beate Steger entlang ihrer Traumpfade - abseits der Schinkenstraße - vorstellt.

Menorca ist eine Herausforderung für Individualreisende. Viel Natur, wenig Infrastruktur. Mit ihrem geschulten Blick für das Außergewöhnliche gelingt Beate Steger mit jeder Reisereportage eine Hommage an das jeweilige Land oder die Region und die Menschen, die dort leben.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 6 Euro, Gäste: 8 Euro
Veranstaltungsart: Multivisionsvortrag
Vortragender: Beate Steger
Kultur-Seniorenresidenz-Ueberlingen

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