Kulturveranstaltungen

Von Kino bis Kammerkonzert

Für Kulturinteressierte aus der ganzen Umgebung gehört der Theatersaal des Augustinum Überlingen seit Jahren zu den ersten Adressen. Zum Kulturgenuss gesellt sich hier eine schöne Atmosphäre, und vor und nach den Vorstellungen kommt man im Foyer mit interessanten Menschen ins Gespräch.

Kontakt zum Kulturreferat

Olivia Schnepf

Tel.: 07 551 / 940 - 460

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Der aktuelle Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Überlingen

Jazz im Augustinum
Timo Vollbrecht und Fly Magic

Sonntag, 22. Januar 2017

Jazz mit Timo Vollbrecht und Fly Magic
Timo Vollbrecht - Saxofon/Klarinette | Keisuke Matsuno - Gitarre/Effekte | Matthias Pichler - Bass | Sebastian Merk – Schlagzeug

 

Timo Vollbrechts Musik ist vor allem eins: divers, erfindungsreich und inspiriert durch ein multi-kulturelles Umfeld. Sie bedient sich dem Flair von New York und Berlin und verbindet Grenzüberschreitendes mit einem aufregend urbanen Puls. Dabei verschmelzen Elemente des Jazz mit Klassik, Post-Rock, Minimalismus, Songwriting und flächigen Soundlandschaften. 'Fly Magic' heißt die Band des als "leuchtend und herausragend” beschriebenen Saxofonisten (New York City Jazz Record).

Der erfrischend andersartige Sound dieses Kollektivs ist klangmalerisch. "Come fly with me" - so könnte die Wirkung der Musik dieser fabelhaften Musiker beschrieben werden.

Vor fünf Jahren gründete Timo Vollbrecht die Band in New York zusammen mit seinem langjährigen musikalischen Weggefährten, dem Gitarristen Keisuke Matsuno, der u.a. durch seine Zusammenarbeit mit Jim Black und John Zorn bekannt ist. Der Ausnahme-Bassist Matthias Pichler und Sebastian Merk, Professor für Schlagzeug an der Musikhochschule in Dresden, komplettieren diese New York-Berliner Besetzung.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:00
Eintritt: 12 Euro; Gäste: 17 Euro
Veranstaltungsart: Konzertabend
Vortragender: Timo Vollbrecht - Saxofon/Klarinette | Keisuke Matsuno - Gitarre/Effekte | Matthias Pichler - Bass | Sebastian Merk – Schlagzeug

Länder - Landschaften - Kulturen
Süd-Afrika – Von Kapstadt zum Kilimanjaro

Donnerstag, 26. Januar 2017

3 D Show von und mit Stephan Schulz

S. Schulz

Begleiten Sie den bekannten 3D Fotografen und Filmemacher Stephan Schulz auf eine imposante Traumreise durchs südliche Afrika. Aus der Luft, an Land und unter Wasser! Sie beginnt in Kapstadt und endet auf dem Gipfel des Kilimanjaro. Dazwischen liegen bekannte Traumziele wie die roten Dünen der Namibwüste, die donnernden Victoriafälle oder die gigantische Gnu-Migration der Serengeti.

Noch spannender sind die unbekannteren Seiten wie die bunten Unterwasserwelten des Tanganjika- und Malawisees oder die südafrikanische Wild Coast mit ihrem Sardine Run - dem spektakulärsten Tierereignis des Kontinents. Jedes Jahr im südafrikanischen Winter ziehen gigantische Sardinenschwärme an Südafrikas Ostküste entlang und locken mit Haien, Delfinen und Kaptölpeln eine riesige Armada von Räubern an. Das größte Zusammentreffen von Jägern und Gejagten auf unserem Planeten.

An den großartigsten Naturschauplätzen mit ihren ergreifenden Jagden, Dramen, Kämpfen aber auch romantischen und lustigen Aspekten begegnete Stephan Schulz nicht nur den Big Five sondern auch Menschen, die dort hinter den Kulissen agieren - als Löwenforscher, Haiflüsterer oder Betreiber einer Tierauffangstation. Oder den Naturvölkern, die versuchen ihren Lebensraum mit der Wildnis zu teilen. Eingehende Reportagen vermitteln tiefere Einblicke in die Konflikte und Probleme, die sich dahinter abspielen.

Vier Jahre Produktionszeit! Noch nie hat Stephan Schulz eine Live 3D-Reportage so aufwendig produziert. Ihm gelang es in diesem Projekt, die spannendsten Über- UND Unterwasserwelten Afrikas zu filmen. Dies ist um so interessanter, weil damit auch die beiden größten Tiermigrationen der Welt unmittelbar verbunden sind. Kaum jemand hat Afrika bislang aus diesem Anspruch heraus dokumentiert.

Kommen Sie mit auf eine packend erzählte Reise voller Emotionen und präsentiert in brillanter 3D Projektion - ein plastisch-visuelles Erlebnis wie es live auf der Bühne einzigartig im deutschsprachigen Raum ist!

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 8 Euro, Gäste: 9 Euro jeweils plus 1 Euro für 3 D Brille
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Stefan Schulz

Alles seine Ordnung - Gesellschaft in Geschichte und Gegenwart
Anfänge staatlicher Rechtssicherheit in Mesopotamien bis zum Codex Hammurapi

Dienstag, 14. Februar 2017

Ein Bildervortrag von Prof. Dr. Walther Sallaberger, Ludwig-Maximilians-Universität München

 
 Das Zusammenbrechen staatlicher Ordnungen im heutigen Nahen Osten führt drastisch vor Augen, wie sehr das Wohlergehen der Menschen von einem geregelten Rechtswesen abhängt. Deshalb lohnt es sich, auf die ältesten Formen von Rechtsetzung zu blicken, wie sie uns keilschriftliche Quellen aus dem südlichen Mesopotamien, der Tiefebene von Euphrat und Tigris im heutigen Irak, vermitteln. Königliche Gesetze und Verordnungen schufen einen Rahmen von sozialer und ökonomischer Sicherheit für die Mesopotamier. In diesem Vortrag gehen wir vom Endpunkt einer langen Entwicklung aus, der berühmten Gesetzessammlung des Königs Hammurapi von Babylon (reg. 1792-1750 v.Chr.). Denn der Codex Ḫammurapi steht selbst in einer älteren Tradition, die sich heute aufgrund jüngst veröffentlichter keilschriftlicher Quellen und eines stets vertieften Verständnisses von Sprache, Kultur und Geschichte immer besser begreifen lässt. Eine Schlüsselstellung nehmen dabei die Gesetze Urnammas von Ur (reg. 2110-2093 v.Chr.) ein, der Babylonien einte und mit Reformen und großen Investitionen eine Blütezeit des Landes einleitete. Doch lassen sich Prinzipien, wie die Herrscher für Gerechtigkeit in ihrem Lande sorgten, bis an die Anfänge der Schrift im späten vierten Jahrtausend v.Chr. zurückverfolgen. Die Rechtssicherheit erweist sich so als ein grundlegendes Merkmal der frühen Hochkulturen Mesopotamiens. Walther Sallaberger ist seit 1999 Professor für Assyriologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Nach dem Studium in Innsbruck und der Promotion in München war er zuvor wissenschaftlicher Assistent in Leipzig. Er ist Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Gastprofessuren führten in unter anderem nach Bern, Paris, Rom, Sulaymaniah, Venedig, Verona. Seine Forschungen kreisen um mehrere Themenkreise: die sumerische Sprache, insbesondere das Lexikon; die Religion Mesopotamiens; die Kultur und Geschichte vor allem des frühen Mesopotamien, das dritte und frühe zweite Jahrtausend v.Chr.; der alltägliche und literarische Gebrauch von Sprache, sowohl des Akkadischen (Babylonischen) wie des Sumerischen. Aktuelle Projekte widmen sich dem Sumerischen und in Kooperationen einerseits der Publikation von Keilschrifttexten aus dem Irak, andererseits der Rolle von Festen in der Frühen Bronzezeit.
Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 5 Euro, Gäste: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Prof. Dr. Walther Sallaberger

Stimmenglanz und Sprachgewalt
Dichterliebe

Samstag, 18. Februar 2017

Äneas Humm, Bariton und Babette Hierholzer, Klavier interpretieren Kompositionen von Robert Schumann, Viktor Ulmmann und Ludwig van Beethoven

 
Den Auftakt zu unserer Veranstaltungsreihe von Konzerten, Vorträgen, Diskussionen und Lesungen bildet ein Liederabend auf dessen Programm, neben dem Zyklus "Dichterliebe" von Robert Schumann auch "An die ferne Geliebte" von Ludwig van Beethoven und Vertonungen von Gedichten des persischen Dichters Hafiz von Viktor Ullmann stehen. Die beiden Künstler des heutigen Abends versprechen ein spektakuläres Konzerterlebnis. Der junge Schweizer Bariton Ä. Humm studiert derzeit an der Hochschule für Künste Bremen bei Krisztina Laki. Prägend für seine Entwicklung sind ebenso Thomas Mohr, David Thorner und Dora Kutschi – Doceva, sowie die Pianistinnen Judit Polgar, und Babette Hierholzer. 2015 gab er sein Rollendebüt als Graf Homonay an der Operettenbühne Vaduz in „Der Zigeunerbaron. Auch die Barockoper liegt im Nahe, so war er im Winter 2016 als Adonis “ Venus and Adonis“ von John Blow in Kongsberg und Trondheim zu hören. Eine wichtige Partie ist ebenso Lucio Cinna aus „Lucio Silla“ von Johann Christian Bach, die er 2015 in Bremen konzertant singen durfte. Als Liedsänger feiert er zurzeit besonders große Erfolge mit Liederabenden in Deutschland, Ungarn in den Vereinigten Staaten von Amerika und in der Schweiz. Äneas Humm war bereits bei mehreren internationalen Festivals für Liederabende eingeladen, so beim Liedfestival am Zürichsee, dem Langenberg Festival, dem Arosa Kultursommer, am 23Arts Tannersville (USA) und am Musikfest Bremen. Er ist Stipendiat des Richard Wagner Verbandes Bremen, der Fritz Gerber Stiftung Zürich sowie Preisträger (2014) des Lyceum Clubs Zürich. Für die Spielzeiten 15/16 und 16/17 ist er Gast am Theater Osnabrück, wo er für die Partie des Sancho, in G. P. Telemanns Oper “ Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho“ verpflichtet ist. Babette Hierholzer, geboren in Freiburg/Breisgau. Nach ihrem Debut mit dem Berliner Philharmonischen Orchester folgten weitere Auftritte unter Sir Colin Davis, Klaus Tennstedt, Leopold Hager, Semyon Bychkov und Einladungen in die großen Konzertsäle Europas sowie nach Afrika, Südamerika und in die USA. Mit ihrem 2004 gegründeten ‘Duo Lontano’ spielte sie eine CD mit Werken von Mendelssohn bei GENUIN ein und spielte Mozarts Doppelkonzert in Caracas, Venezuela mit der Orquesta Sinfónica de la Juventud Simón Bolívar unter Gustavo Dudamel. Babette Hierholzer hat CDs mit Werken von Scarlatti, Bach, Mozart, Schubert, Schumann und Ferdinand Ries eingespielt. Eine Aufnahme mit dem Mozart Konzert KV 488 mit den Berliner Philharmonikern unter Klaus Tennstedt erschien bei TESTAMENT. Hierholzer ist Artistic Director des „German Forum“ New York sowie Artistic Director der RCMS Rhinebeck Chamber Music Society in New York. Im Rahmen des „German Forum“ geben u. a. renommierte Sänger wie Äeneas Humm, Marco Vassali, Rahel Indermaur und Christine Reber ihr Nwe Yorker Debüt und gastieren immer wieder für Solokonzerte. Im Augustinum Überlingen gastierte Babette Hierholzer bereits mehrfach, zuletzt spielte sie mit Duopartner Jürgen Appell beim Festkonzert anlässlich des 40. Jubiläums im Sommer 2016. Im Anschluss bitten wir zu einem Umtrunk ins Foyer, bitte reservieren Sie im Vorverkauf unter Tel: 07551 /940-0.
Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Äneas Humm, Bariton und Babette Hierholzer, Klavier

Stimmenglanz und Sprachgewalt
Zerreiß Deine Pläne und halte Dich an Wunder

Samstag, 4. März 2017

Eine literarisch- musikalische Huldigung an Mascha Kaleko mit Judith C. Jakob, Texte und Joachim Jezewski

 

Judith Jakob, Jahrgang 1975, Schauspielerin, führt an diesem Abend durch die verschieden Lebensabschnitte der Mascha Kaléko. Ein typisches Frauenschicksal, dass es nur im letzen Jahrhundert so geben konnte!

Seit Jahren "umkreist" Judith Jakob das Werk der Mascha Kaléko und ist fasziniert von der Zeitlosigkeit ihrer Gedichte. Mascha Kaléko zeigt die Sehnsüchte der Menschen. Sie beobachtet sehr präzise. Sie berührt, macht nachdenklich und verliert nie ihren Humor.

Eine Huldigung an eine bemerkenswerte Frau.

Dieses Jahr wäre Mascha Kaléko hundert Jahre alt geworden. Mascha Kaléko: Zerreiß deine Pläne, halte Dich an Wunder. Ihr Lebensmotto?! Eine Alltagspoetin, charmant, frech, melancholisch und immer mit ironischen Spott. Sie trifft im

Berlin der 30ger Jahre u.a. auf Tucholsky und Claire Waldoff, man vergleicht sie mit Ringelnatz und Heine. Ihr erstes Buch, das "Lyrische Stenogrammheft“ wird für die jüdische Schriftstellerin 1933 zum Bestseller.

Sie trifft den Ton ihrer Zeit. Schreibt Verse über "Die kleinen Leute", über das Leben in der "Großen Stadt" mit Sehnsucht nach mehr.

Nach ihrem zweiten Buch, " Das kleine Lesebuch für Große“ (1935), werden Mascha Kalékos Werke von den Nazis verboten. Ihre Schriften finden dennoch "unter der Hand" weite

Verbreitung 1938 emigriert sie mit ihrem Mann und Sohn nach Amerika. Es folgen schwere Jahre, in Armut und Isolation. Sie schreibt wenig, flieht in ihre Tagebucheintragungen. In

Deutschland gerät sie auch nach dem Krieg immer mehr in Vergessenheit. In den 50ger Jahren legt Rowohlt ihre Gedichte erneut auf. Sie wird 1960 für den Fontanepreis nominiert.

Sie zieht die Nominierung zurück, da in der Jury ein ehemaliger SA - Mann sitzt....

Aus Liebe zu ihrem Mann, Chemjo Vinaver, und seinem musikalischen Lebenswerk wandert sie nach Israel aus.

Es wird wieder still um Mascha Kaleko. Schicksalsschläge prägen ihr Leben. Erst stirbt ihr Sohn und kurze Zeit später ihr Mann. 1974 bereist sie zum letztem Mal Europa. Sie hält eine letzte Lesung in Berlin. Mascha Kaléko stirbt 1975 in Zürich

Mein schönstes Gedicht?

Ich schrieb es nicht.

Aus tiefsten Tiefen stieg es.

Ich schwieg es.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 6 Euro, Gäste: 8 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Judith C. Jakob, Texte und Joachim Jezewski am Klavier

Stimmenglanz und Sprachgewalt
Wir Schwestern, wir zwei Schönen

Mittwoch, 8. März 2017

Eine literaisch-musikalische Huldigung an Pauline Viardot & Maria Malibran

 

Belcantokonzert zum internationalen Frauentag mit Christine Reber, Sopran, Seda Amir-Karayan, Alt, begleitet von Izabela Melkonyan am Flügel

Arien und Duette aus Werken von G. Rossini und Gaetano Donizetti

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Christine Reber, Sopran, Seda Amir-Karayan, Alt, begleitet von Izabela Melkonyan am Flügel

Ideenreich
Kulinarischer Kinoabend

Mittwoch, 22. März 2017

Griechische Spezialitäten und Mamma Mia

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 20 Euro, Exklusive alkoholische Getränke
Veranstaltungsart:  
Vortragender:  

Idee - Ideal - Traum
Florenz - einzigartiges Juwel in der Toskana

Freitag, 24. März 2017

Ein kunsthistorischer Bildervortrag von Marie-Theres Scheffczyk

 
Als Zentrum des mittelalterlichen europäischen Handels- und Finanzwesens war es eine der reichsten Städte des 15. und 16. Jahrhunderts. Florenz gilt als die Wiege der Renaissance. Aufgrund seiner kulturellen Bedeutung – insbesondere für die bildende Kunst – wird es schon seit dem 19. Jahrhundert auch als das „italienische Athen“ bezeichnet. Durch die mächtige Dynastie der Familie Medici stieg Florenz in der Renaissance zu einer der florierendsten Metropolen Europas auf. Zahlreiche Kunstschaffende und Geistliche waren hier beheimatet: Leonardo da Vinci verbrachte große Teile seiner Jugend in Florenz, Michelangelo fand Unterschlupf in der Kirche der Medici, Galileo Galilei wohnte als Hofmathematiker in den Palästen der Medici.
Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 5 Euro, Gäste: 7 Euro
Veranstaltungsart: Diavortrag
Vortragender: Marie-Theres Scheffczyk

ideenreich
Die Mutter aller Innovationen

Mittwoch, 29. März 2017

Eine verblüffend erhellende Kulturgeschichte

 

Beamer-Show von und mit dem Fotografen Thomas Herbrich

Eine Frage: Welcher Idee verdanken wir die gesamte Entwicklung unserer Kultur? Vielleicht halten Sie kurz inne, und denken darüber nach, bevor Sie weiterlesen… Die Antwort mag Sie vielleicht verwundern. Es handelt sich um die Kerze. Sie ist das tollste Ding, das je erfunden wurde, sozusagen die Mutter aller Innovationen! Alle Erfindungen, die Wissenschaft, die Kunst und das gesamte Alltagsleben haben von ihr profitiert. Ohne sie sähe unsere Welt völlig anders aus.

 

Thomas Herbrich hat für seine unterhaltsame und spektakuläre Show nahezu vier Jahre lang recherchiert. Er ist ein weltweit angesehener Fotograf, bekannt für sensationelle Bildbearbeitungen und Special Effects, auch für Hollywood-Blockbuster. Seit Jahren steht er mit Vorträgen über seine Fotografie und über kulturhistorische Themen auf der Bühne, die Jung und Alt faszinieren.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 6 Euro, Gäste: 8 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Thomas Herbrich

Zeitgeschehen unter der Lupe
Europa ohne Identität? Europäisierung oder Islamisierung

Donnerstag, 30. März 2017

Ein Vortrag von Prof. Dr. Bassam Tibi

 

Bassam Tibi wurde 1944 in Damaskus in die Damaszener Notablenfamilie der Banu al-Tibi geboren. In Damaskus erhielt er auch das Abitur (das franz. Baccalauréat). Am 26. Oktober 1962 kam er nach Frankfurt und studierte dort nach dem Erlernen der deutschen Sprache Sozialwissenschaften, Philosophie und Geschichte u.a. bei Horkheimer, Adorno, Habermas und Fetscher. Seine Promotion erlangte er ebenfalls 1971 in Frankfurt, hiernach die Habilitation in Hamburg.

Von 1970 und 2010 folgte eine eine internationale, auf allen fünf Kontinenten stattgefundene akademische Laufbahn. Tibi gilt als Begründer der Wissenschaft der historisch-sozialwissenschaftlichen Islamologie als Analyse des postbipolaren Konflikts. Nach 37 Jahren der Lehre als Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Göttingen ist er seit dem 1. Oktober 2009 Emeritus. Zusätzlich war er von 2004 bis 2010 A.D. White Professor an der Cornell University, USA, neben seiner Tätigkeit als Senior Research Fellow an der Yale University, USA (2008/09). Zuvor wirkte er von 1982 bis 2000 in verschiedenen Funktionen an der Harvard University. Seinen Hauptwohnsitz hat er nach der Emeritierung in Deutschland behalten.

Dieser Vortrag findet im Rahmen einer Kooperation mit der VHS Konstanz statt.

Der Vorverkauf beginnt am 10. Februar 2017 unter Tel: 07551/ 940-0.

Nähere Angaben zum Vortrag finden Sie ab 01. Januar 2017 auf dieser Seite.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Prof. Dr. Bassam Tibi

Soirée Musicale
Den allerschönsten Apfel brach ich....

Freitag, 31. März 2017

Texte und Gedichte vorgetragen von Antje und Martin Schneider, am Flügel begleitet von Angela Stoll

 

» A p f e l « kommt aus einem Wort der Urzeit:
Altkeltisch – a b a l l
Altirisch – u b u l l
Angelsächsisch – ä p p e l
Altnordisch – e p l i
Althochdeutsch – a p h u l
Altslawisch – j a b l u k o , a b l i k o
Das Wort sei in ganz Europa – vom Balkan bis Irland
in einer Form verbreitet, die in den meisten Sprachen
wie »Apol« klingt. Die Verwandtschaft der Worte
»Obst« und »Apfel« ist auffällig. »Pomum«, das Obst
auf lateinisch, bleibt bei den Franzosen »Pomme«,
der Apfel! Ein Apfelgarten ist ein Garten überhaupt,
ein »pomarium«.
Die Barden der Kelten im Norden berichten von ihrem
gälischen Elysium Avalon, der geheimen Insel der
Apfelbäume. Sie bot König Arthur Zuflucht, um seine
schweren Wunden zu heilen. Dort ist das Land der ewigen
Jugend, der Weisheit, der Vollendung ohne Tod.
Und doch enthält der Apfel Cyanid.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 7 Euro, Gäste: 9 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Antje & Martin Schneider, Lesung und Angela Stoll am Klavier

Soirée Musicale
Duo Piancello

Samstag, 29. April 2017

Hristo Kouzmanov, Cello & Nadia Belneeva, Klavier

 

Eine musikalische Sensation war es, das Augustinum-Debüt der beiden bulgarischen Musiker im Dezember 2016 im Überlinger Theatersaal. Die beiden Musiker kennen sich seit den Tagen des Studiums an der Hochschule von Sofia. Und diese musikalische Vertrautheit, diese Sensibilität des "aufeinander Hörens"- dies macht die Konzert des Duo Piancello besonders. Kouzmanov ist ein anerkannter Cellsit, er begleitete u. a. Cecilia Bartoli udn jennifer Larmore bei ihren Tourneen und spielt in namhaften Barockensembles. Nadia Belneeva ist Korepetitorin an der Basler Oper.
Beide Musiker spielen als Hauptwerk die Cellosonate von Prokofieff.

Wir versprechen und garantieren einen Konzertabend der höchsten Ansprüchen gerecht wird.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzertabend
Vortragender: Hristo Kouzmanov, Cello & Nadia Belneeva, Klavier

WortMenue
Claudia Ott: Zu Gast bei Schahrasad

Donnerstag, 11. Mai 2017

Claudia Ott ist zu Gast mit einer kulinarischen Lesung von Texten aus Tausendundeine Nacht, 101 Nacht und dem „Glücklichen Ende“

 

WORTMENUE 2017

Nähere Angaben zu diesem Abend mit köstlichem 3 Gang-Menü finden Sie ab 01. Dezember 2016 auf dieser Homepage.

Ort: Restaurant
Uhrzeit: 19:00
Eintritt:  
Veranstaltungsart: Kulinarische Lesung
Vortragender: Claudia Ott

Länder - Landschaften - Kulturen
Mallorca & Menorca - Traumpfade statt Schinkenstraße

Freitag, 19. Mai 2017

Ein Multivisionsvortrag von Beate Steger

 

Sie kennen Mallorca? Oder Sie zweifeln noch, ob die Insel trotz teils einschlägigem Ruf ein geeignetes Reiseziel für Sie ist? Begleiten Sie Beate Steger auf ihre Tour über die vielfach verkannte Insel und ihre kleine Schwester Menorca. Diese Multivisionsreportage fegt garantiert auch die letzten Zweifel weg!

Gehen Sie mit der passionierten Fotografin auf eine bezaubernde Schatzsuche. Ihr Ziel: den Traumstrand auf Mallorca zu finden. Gibt es überhaupt noch eine einsame Bucht auf der beliebten Ferieninsel? Getrieben von ihrer Mission durchkreuzt sie unaufhaltsam überwucherte Wege, klettert waghalsig steile Pfade hinab. Eine Hand stets am Auslöser. Beate Steger spürt Unbekanntes auf und entdeckt längst Bekanntes neu.

Auf der Suche nach spektakulären Bildern lässt sich die leidenschaftliche Reisefotografin auf manch waghalsiges Abenteuer ein, das dem Zuschauer fast den Atem raubt. Ebenso die umwerfenden Aufnahmen, die dabei entstehen. Die erfrischende Meeresbrise tief unten in der Bucht steigt einem durch die Bilder regelrecht in die Nase. Auf den Streifzügen durch Palma und seine Märkte sind es die Vielfalt mediterraner Kräuter, saftiges Obst und Gemüse und der Blick in riesige Eintöpfe, die Lust auf Mallorca machen. Und nicht zuletzt die Inselmitte. Hier findet die Anthropologin das Mallorca der Mallorquiner: das pulsierende Leben auf der Plaza, geschäftiges Treiben auf Märkten, ein Bierchen zum Schwätzchen. Oder traditionell mallorquinische Feste.Windmühlen, verlassene Klostergärten. Auch das ist Mallorca, das Beate Steger entlang ihrer Traumpfade - abseits der Schinkenstraße - vorstellt.

Menorca ist eine Herausforderung für Individualreisende. Viel Natur, wenig Infrastruktur. Mit ihrem geschulten Blick für das Außergewöhnliche gelingt Beate Steger mit jeder Reisereportage eine Hommage an das jeweilige Land oder die Region und die Menschen, die dort leben.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 6 Euro, Gäste: 8 Euro
Veranstaltungsart: Multivisionsvortrag
Vortragender: Beate Steger

Soirée Musicale
Kammermusikkonzert mit den Geschwistern Melkonyan

Freitag, 2. Juni 2017

Konzert vor Pfingsten

 

Armenien ist ein uraltes Kulturland. Es war die erste christliche Nation- denn bereits 300 n. Chr. wurde das Armeneien christlich, sondern auch ein Land großer Komponisten und Musiker.

Erwähnt seien die Komponisten Khatchaturian, Komitas oder Aruntjunian, Maroukian. Unzählbar die großen Interpreten, allen voran  Hasmik Papian, Zarah Dolukhanova, Seda Amir-Karayan, Siranush Gasparyan, Karine Babayan, Charles Aznavour oder Carina Sarkassian, Cher, Kim Kashkasian oder Sergey Khachatryian.

Die Pianistin Izabela Melkonyan gastierte bereits dreimal im Augustinum Überlingen. Sie ist, neben ihrer Karriere als Begleiter von Sängern wir Seda Amir-Karayan oder Siranush Gasparyan, auch als Kammermusikerin sehr erfolgreich.

Freuen Sie sich auf ein kammermusikalisches Juwel der Extraklasse am Vorabend des Pfingstfestes.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 8 Euro, Gäste: 10 Euro
Veranstaltungsart: Kammermusikkonzert
Vortragender:  

Sommerliches zu vier Händen
Sommergala

Freitag, 9. Juni 2017

Klavierabend mit dem Duo Lontano
babette Hierholzer & Jürgen Appell

 
Nach dem umjubelten Jubiläumskonzert im Juni 2016 ist es uns gelungen, das Duo Lontano zu einem Galakonzert nach Überlingen einzuladen. Das Programm finden Sie ab dem 1. März 2017
Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: Eintritt: 12 Euro, Gäste: 13 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Duo Lontano

Jazz im Augustinum
New York und zurück

Dienstag, 11. Juli 2017

Slawa, Marina und Michael Kaljushny

 
 
Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 8 Euro; Gäste: 9 Euro
Veranstaltungsart: Jazzkonzert
Vortragender: Duo Kaljushny

Vorhang auf !
Les triangles des sistres tintaient ? !

Donnerstag, 20. Juli 2017

Eine Einführung durch die Kulturreferentin anlässlich der Carmen-Neuiszenierung bei den Bregenzer Festspielen

Conchita Supervia als Carmen(Privatbesitz)

Carmen ist sicherlich eine der populärsten Opern des Repertoires. Die Melodien sind wirklich "Volksgut" geworden und selbst Opernverächter kennen die eine oder andere Melodie.

Dabei war die uraufführung der Oper- eigentlich eine "Operá-Comique"- keineswegs ein Erfolg. Im Gegenteil. Aber selbst das zeitgenössische "gewöhnliche Publikum" war von Sujet der Oper abgestoßen: Eine Zigeunerin? ein schäbiger Mord auf offener Bühne?

So war es erstaunlicherweise eine Aufführung an der Winer Hofoper, die den internationalen Durchbruch brachte. Und heute? Nun heute singen (oder versuchen zu singen) A L L E Carmen. Kaum eine Künstlerin, ob Alt, Sopran oder Mezzo, lässt sich die Chance entgehen diese anspruchsvolle Rolle zu singen und manche gerät dabei ins Straucheln- die eine versucht es mit "feschen Laiberln", die andere hat "Angst vor den Tänzen"- und nur wenige verfügen über die Weisheit der "großen Griechin": "..ich singe keine Schlampen..". Aber wer ist Carmen wirklich: Mythos, Kunst, Folklore?

Erfahren Sie mehr über die Eigenheiten der "Operá-Comique" und hören Sie dabei die berühmtsten Rolleninterpreten wie C. Supervia, Agnes Baltsa, Th. Berganza, E. Destinn, R. Ponselle oder V. de los Angeles. Und die anderen Rollen kommen nicht zu kurz: Leo Slezak, R. Tauber, N. Gedda, J. Carreras und P. Domingo, R. Raimondi, J. van Dam und Mirella Freni glänzen in Ausschnitten.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:00
Eintritt: Der Eintritt ist frei
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Olivia Schnepf

Lange Nacht der Bücher 2017
Komm ein bisserl mit nach Italien

Samstag, 11. November 2017

Eine litertarisch-musikalische Lesung mit Olivia Schnepf & Helga Storz und Tobias Heemann
Musik: Christine Reber, Sopran und Chiaki Nagata, Klavier

 

Anläßlich der "Langen Nacht der Bücher" lädt das Augustinum Überlingen zu einem literarisch-musikalischen Spaziergang durch das Italien des 19. Jahrhunderts.

Eine "Grande Tour" führt uns über Venedig, Mailand, Lucca nach Rom, Neapel und Sizilien.
Hören Sie Auszüge aus Romanen und Lyrik von Dante, A. Manzoni, Tomaso di Lapedusa, Fulco di Verdura, Michelangelo, Casanova, G. Rossini, V. Bellini und anderen.


Klaviermusik von Rossini, Rota, Bellini und Christine Reber singt zwei der berühmtesten Canzone Italiens.


Zweite Veranstaltung um 18:00 Uhr

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 16:30
Eintritt: Der Eintritt ist frei
Veranstaltungsart:  
Vortragender:  

Henriette Gärtner

Sonntag, 10. Dezember 2017

Klaviersoirée zum 2. Advent

 

Das Programm dieses Abends finden Sie ab dem 1. September 2017.

Der Vorverkauf beginnt am 13. November 2017.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 12 Euro, Gäste: 15 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Henrieette Gärtner
Kultur-Seniorenresidenz-Ueberlingen

Kooperationspartner

Augustinum Überlingen

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Mühlbachstraße 2
88662 Überlingen

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