Kulturveranstaltungen

Von Kino bis Kammerkonzert

Für Kulturinteressierte aus der ganzen Umgebung gehört der Theatersaal des Augustinum Überlingen seit Jahren zu den ersten Adressen. Zum Kulturgenuss gesellt sich hier eine schöne Atmosphäre, und vor und nach den Vorstellungen kommt man im Foyer mit interessanten Menschen ins Gespräch.

Kontakt zum Kulturreferat

Olivia Schnepf

Tel.: 07 551 / 940 - 460

no edit

Der aktuelle Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Überlingen

Soirée Musicale
Wiener Klassik

Freitag, 5. Juni 2015

Konzertabend mit dem Pianisten Andreas Mühlen mit Werken von Beethoven, Liszt

@ Abdreas Mühlen

Andreas Mühlen, Düsseldorfer Pianist, stellt bei seinem zweiten Auftritt im Augustinum Überlingen sein  Programm unter das Motto „Wiener Klassik“. Beethovens vorletzte Klaviersonate op.110 umfasst eine gewaltige zeitliche Dimension: ihr Beginn scheint Schubert vorwegzunehmen und Mozart zu zitieren, nach der Einbeziehung trivialer Gassenhauer führt sie über Anlehnungen aus der Barockmusik weit über ihre Entstehungszeit hinaus.

Schubert, der auf Beethovens Beerdigung als Fackelträger begleitete , ist der Liedkomponist schlechthin. Heute erklingen zwei seiner berühmten Impromptus. Gemäß seinem letzten Wunsch wurde er neben Beethoven beerdigt.

Liszt, der Beethoven als Elfjähriger vorspielte, hielt Schubert für den bedeutendsten Romantiker. Seinem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass Schuberts Werke bekannt und populär wurden. Nach zwei seiner Schubert-Arrangements erklingen zum Abschluss zwei Stücke aus seinen „Annéss de Pèlerinage“ durch die Schweizer Berge.

Andreas Mühlen, Jahrgang 1957, erhielt seine pianistische Ausbildung bei Bernhard Roderburg an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Wertvolle Impulse erhielt er in Internationalen Meisterkursen in Österreich und in der Schweiz sowie während eines Zusatzstudiums in der Meisterklasse Rudolf Buchbinder an der Musik-Akademie Basel. Von besonderer Bedeutung ist für ihn die Freundschaft mit Igor Shukow aus der legendären Klavierschule von Heinrich Neuhaus in Moskau.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzertabend
Vortragender: Andreas Mühlen

Soirée Musicale
Allein aus der Liebe erblüht

Sonntag, 14. Juni 2015

Liederabend mit Christine Reber & Elli Freundorfner

 

Elli Freundorfner und Christine Reber: Die beiden außergewöhnlich begabten und vielseitigen Musikerinnen haben als Abschlusskonzert der Woche der Deutsch-Jüdischen Begegnung im Augustinum Überlingen ein besonders interssantes Repertoire zusammen gestellt.
In der Zeit von 1933 bis 1945 mussten zahllose Künstler, Musiker und Komponisten die von der NS-Diktatur beherrschten Länder verlassen, viele andere, die die Flucht nicht geschafft haben, die zu alt, zu arm oder geglaubt hatten, "das gäbe sich" wurden eingesperrt, ausgeplündert oder umgebracht. Zahllose Werke von zahllosen Komponisten verfielen einer "Damnatio Memoriae". Manche, wie die Geschwister Fanny und Felix Mendelssohn, wie Zemlinsky und Schoenbergwerden erst jetzt, 70 Jahre nach Kriegsende, wieder entdeckt, andere, wie Giacomo Meyerbeer verstauben in den Archiven. Manche Werke wurden damals umgearbeitet, die jüdischen Librettisten verschwanden vom Spielplan. Die meist in die USA emigrierten Musiker komponierten dort of für die "Unterhaltungsbranche". Und so hören wir neben den gennanten Komponisten auch Werke von Werner Heymann, Cole Porter und Leonard Bernstein. Es wird kein trauriger Abend - sondern eine Hommage an das Leben!

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 10 Euro Gäste: 12 Euro
Veranstaltungsart: Liederabend
Vortragender: Christine Reber, Sopran & Elli Freundorfner

Jüdisches Leben in Überlingen

Montag, 15. Juni 2015

Ein Vortrag von Oswald Burger

 
N. N.
Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Oswald Burger

Academia
Meinungsfreiheit und die Grenzen der Toleranz

Donnerstag, 18. Juni 2015

Ein Vortrag von Dr. Klara Obermüller

 

Spätestens seit den Mordanschlägen auf die französische Satire-Zeitschrift „Charlie Hébdo“ ist die Diskussion um die Bedeutung der Meinungsfreiheit in der demokratischen Gesellschaft voll entbrannt. Die Rede- und Meinungsfreiheit ist ein hohes und unveräußerliches Gut, darin sind sich alle einig. Darüber, wo ihre Grenzen liegen und die Toleranz aufhört, wird hingegen heftig gestritten. Nicht zum ersten Mal übrigens. Die Frage, was Satire darf, ist so alt wie die Satire selbst. Und dass auch die Freiheit der Rede verletzend sein kann, weiß man ebenfalls, seit sie als Menschenrecht postuliert wurde. Denn auf die Rede- und Meinungsfreiheit berufen sich nicht nur lupenreine Demokraten, auch die Verfechter obskurer, gefährlicher und menschenunwürdiger Ideen nehmen sie für sich in Anspruch. Da gilt es Werte gegeneinander abzuwägen, da gilt es zur Not auch Einhalt zu gebieten.

In ihrem Referat im Augustinum Überlingen geht die Schweizer Publizistin Klara Obermüller anhand konkreter Beispiele aus ihrer langjährigen journalistischen Tätigkeit der Bedeutung der Rede- und Meinungsfreiheit nach und zeigt auf, wo Werte wie Toleranz und freie Meinungsäußerung an ihre Grenzen stoßen.

Klara Obermüller hat in Zürich, Hamburg und Paris deutsche und französische Literatur studiert und mit einer Arbeit über „Melancholie in der deutschen Lyrik des Barock“ promoviert. Schon während des Studiums wandte sie sich dem Journalismus zu und arbeitete für in- und ausländische Zeitungen wie NZZ, Weltwoche und FAZ sowie für verschiedene Rundfunk- und Fernsehanstalten. Von 1996 bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 2002 moderierte sie am Schweizer Fernsehen sowie auf 3Sat die Sendung „Sternstunde Philosophie“. Heute ist Klara Obermüller als freiberufliche Publizistin, Moderatorin und Referentin tätig. 2010 erhielt sie den Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universität Zürich.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 8 Euro Gäste: 9 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Dr. Klara Obermüller

Opernreisen
Opernhaus Zürich: Bellini: I Capuleti e i Montecchi

Donnerstag, 9. Juli 2015

Ein unbekanntes Meisterwerk von Vinzenzo Bellini

 Titta Ruffo als Rigoletto - aus Privatbesitz

Zu einer wahren Sternstunde des Belcanto in das ehrwürdige Opernhaus Zürich bitten Joyce DiDonato und Anja Hartig.

Wir hören Vinzenzo Bellinis Meisterwerk:  "I Capuleti e i Montecchi" eine einst hochberühmte Version von "Romeo und Julia". Uraufgeführt im Jahr 1830 war die Oper anfangs, trotz Sängerinnen wie Pasta, Malibran oder Schröder-Devrient, kein besonders großer Erfolg. Erst nach dem Triumph von "La Sonnambula" ein Jahr später gelang es dem veronesischen Liebespaar auf der "Welle" des Erfolges der "Schlafwandlerin" mitzuschwimmen. Dann allerdings wurde die Oper ungeheur populär, so dass eine andere Version des Komponisten Vaccai völlig in der Versenkung verschwand. Es gab eine Zeit in der eine primadonna die Schlussszene der einen Oper in die andere Version einfügte. Bellinis Oper ist ein Vehikel für 2 Primadonnen. Zu den herausragenden Interpreten der letzten Jahrzehnte müssen Agnes Baltsa und Edita Gruberova gezählt werden. Freuen Sie sich auf eine Sternstunde.

Wir haben Karten für 184 Franken und 98 Franken reserviert.

Dazu kommt die Busfahrt nach Zürich für 35 Euro.

Bitte reservieren Sie bis zum 15. Dezember 2014.

Einführung am Dienstag 07. Juli 2015 um 17:00 uhr im Theatersaal des Augustinum Überlingen

Ort: Opernhaus Zürich
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 184 und 98 Franken plus Busfahrt
Veranstaltungsart: Operngala
Vortragender: Joyce DiDonato, Anja Hartig u. a.

Bühnenreisen
Eisumgürtete Prinzessin

Mittwoch, 29. Juli 2015

Einführung in die Oper Turandot anlässlich der Bühnenreise zu den Bregenzer Festspielen

Maria Jeritza @ Privat

Puccinis Oper Turandot, seine letzte, er starb 1924 an Krebs, gehört zu den Opern des aus Lucca stammenden Komponisten, die vom Publikum geliebt, von den Kritikern jedoch verachtet werden.

Es ist die wohl letzte Oper in der Tradition des 19. Jahrhunderts- obwohl Puccini, zumindest sagen uns das die schriftlichen Quellen, etwas "...wie Tristan" vorschwebte. Doch, was immer die Musikkritiker, die Fachwelt und die Komponistenkollegen von der "eisumgürteten Prinzessin" hielten und halten: das Publikum liebte das werk von Beginn an. Denn, wir müssen es so sagen, eine Turandot sorgt für Siedehitze auf und vor der Bühne. Die Hauptrollen der Turandot und des Kalaf gehören zu den anspruchvollsten des Repertoires, die Duette sind Duelle, ja es geht ein wenig sportlich "alles was dun kannst, dass kann ich länger" zu. Die Rolleninterpreten der letzten 100 Jahre sprechen für sich: Leo Slezak, Giacomo Lauri-Volpi, Franco Corelli, Mario del Monaco und Luchiano Pavarotti waren genialische Interpreten des Kalaf, Anna Rosselle, Maria Jeritza, Inge Borkh, Maria Callas, Gertrud Grob-Prandl, Gina Cigna, Gwyneth Jones, Eva Turner und Birgit Nilsson waren überwältigende Sängerinnen der Turandot, Montserrat Caballé, Magda Olivero, Maria Chiara und Galina Vischnewskaya glänzten als Liu. Freuen Sie sich auf eine Einführung mit vielen Klangbeispielen aus 90 Jahren Aufführungsgeschichte.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: Der Eintritt ist frei
Veranstaltungsart:  
Vortragender: Kulturreferentin Olivia Schnepf

Bühnenreisen
Bregenzer Festspiele: Turandot

Mittwoch, 5. August 2015

Opernfahrt nach Bregenz

 

In diesem Jahr steht die letzte Oper von Giacomo Puccini auf dem Spielplan der Seebühne. Die Oper, unvollendet durch den Krebstod des Kettenrauchers, ist die wohl letzte klassische , italienische Oper. Wie der nun folgende Liebesrausch von Turandot und Calaf klingen soll, hat den Komponisten jahrelang beschäftigt. Mit den Worten seiner Textdichter war er unglücklich und skizzierte immer neue Möglichkeiten. Puccinis eigener Tod im Jahr 1924 ließ die Oper unvollendet, sein Kollege Franco Alfano komponierte auf Grundlage der Skizzen einen Schluss. Chinesisches Kolorit, mächtige Chorszenen und von ihren Gefühlen überwältigte Figuren bestimmen dieses Werk. Die Rätselszene wird zum musikalischen Wettkampf zwischen Sopran und Tenor. Effektgeladen und hingebungsvoll lässt Puccini seine Liebenden nach den Sternen greifen.

Eine der berühmtesten Tenorarien des Repertoires stammt aus dieser Oper: "Nessun Dorma". Die Titelrolle ist eine der mörderischsten Rollen des gesamten Sopranfachs.

Wir fahren mit dem Bus um 16:00 Uhr los, eine Möglichkeit zum Abendessen im Restaurant Bühnedrei ist eingeplant. nach der Aufführung geht es zurück nach Überlingen

Ort:  
Uhrzeit: 16:00
Eintritt:  Karten für 79 und 97 Euro sind reserviert, dazu kommen die Buskosten von 35 Euro
Veranstaltungsart:  
Vortragender:  

Soirée Musicale
Aber unterkriegen ? Niemals ! - Erich Kästners Berlin

Donnerstag, 17. September 2015

Ein literarisch-muskalischer Abend mit
Antje und Martin Schneider, Sprecher und Gabriele Müller am Flügel

 

Der Lebensmittelpunkt Erich Kästners war von 1928 bis 1945 Berlin; hier erlebte er seine großen Erfolge und sah auch ohnm ächtig der Bücherverbrennung 1933 auf dem Opernplatz zu. Die Texte sind ein Zeitdokument und spiegeln Kästners Zerrissenheit, seine Leiden an Zeit und Umständen, aber auch die unbändige Kraft, die ihn das alles überstehen ließ. Chansons, Schlager und anderes Zeitgenössisches dieser Jahre findet sich auch in der begleitenden und umrahmenden Musik.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:30
Eintritt: 8 Euro Gäste 10 Euro
Veranstaltungsart: Kabarett
Vortragender:  

13. Lange Nacht der Bücher
Wiener Verhältnisse

Samstag, 14. November 2015

Eine literarischer Spaziergang durch das Wien des 19. und 20. Jahrhunderts

 

Weitere Informationen über die "Lange Nacht der Bücher" folgen ab August 2015.

Ort: Theatersaal, im Anschluss Empfang
Uhrzeit: 17:30
Eintritt: Der Eintritt ist frei
Veranstaltungsart: Literarisch-Musikalische Soirée
Vortragender:  
Kultur-Seniorenresidenz-Ueberlingen

Kooperationspartner

Augustinum Überlingen

Google-Maps Profil
Mühlbachstraße 2
88662 Überlingen

Wegbeschreibung abrufen

Ihre Ansprechpartnerin

Interessentenberatung
Stefanie Winter
Tel. 075 51 / 940-450

Kontakt

Empfang 075 51 / 940 - 0
Beratung 075 51 / 940 - 450
Kultur 075 51 / 940 - 460