Kulturveranstaltungen
Von Konzert bis Kabarett, von Kunst
bis Kino
Im Laufe der Jahre hat sich das Theater des Augustinum Seniorenresidenz Stuttgart-Sillenbuch mit seinen 384 Plätzen zu einem kulturellen Anziehungspunkt für den gesamten Stadtteil und darüber hinaus entwickelt. Die Karten des Konzert-Abos sind seit vielen Jahren so begehrt, dass man schnell zugreifen muss.
- Kontakt zum Kulturreferat
- Mirjam Messmer
- Tel.: 0711 / 47 02 – 80 10
Der aktuelle Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Stuttgart-Sillenbuch
Filmklassiker der 60er und 70er JahreFrühstück bei Tiffany
Freitag, 25. Mai 2012Tragikomödie, USA 1961; FSK: 12 Jahre; Regie: Blake Edwards; Darsteller: Audrey Hepburn, George Peppard; Drehbuch: Truman Capote
Holly Golightly ist jung, schön und liebt den Luxus. Darum ist sie fast manisch darauf fixiert, einen reichen Mann zu heiraten. Für ihren Traum schreckt sie vor nichts zurück und führt ein Leben voller Extreme: Feiern die ganze Nacht, schlafen bis zum Mittag und Frühstück vor dem Schaufenster des Nobeljuweliers Tiffany. Da ist eigentlich kein Platz für den smarten und ambitionierten, aber leider mittellosen Schriftsteller Paul Varjak, der sich Holly langsam annähert… Als plötzlich ihr Ex-Ehemann in New York auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse. Eine bittersüße Liebesgeschichte mit einer bezaubernden Audrey Hepburn! Zum doppelten Jubiläumsjahr – 50 Jahre Wohnstift Augustinum und 40 Jahre Augustinum Stuttgart-Sillenbuch – zeigen wir Kinoklassiker aus den beiden Gründungsjahrzehnten.Bildnachweis: Cinetext
| Ort: | Stiftstheater |
| Uhrzeit: | 19:30 |
| Eintritt: | 6 Euro |
| Veranstaltungsart: | Kino |
| Vortragender: |
Das Unbewusste in der KunstMax Ernst und der deutsche Surrealismus
Montag, 11. Juni 2012Bildbetrachtung mit Dr. Lieselotte Schesmer, Stuttgart
Max Ernst wurde 1891 in Brühl geboren. Er studierte an der Universität Bonn Philosophie, Psychologie und Kunstgeschichte. In dieser Zeit freundete er sich mit August Macke und Hans Arp an und beteiligte sich an der Ausstellung „Rheinische Expressionisten“. Der gebildete Autodidakt Max Ernst revolutionierte die Malerei. Für entscheidend hielt er nicht die Maltechnik, sondern die Fähigkeit des Künstlers, zu sehen und das Gesehene sichtbar zu machen. Seine Werke schockierten die Öffentlichkeit, die sich mit einer Art Kunst konfrontiert sah, die nicht den Erwartungen entsprach, sondern provozierte. Max Ernst verband alltägliche Naturformen, Tiere und Menschen auf eine Weise miteinander, die wie eine Momentaufnahme surrealer Träume oder wie Botschaften des Unterbewußtseins wirkte. Der Surrealismus wurde von Max Ernst und André Breton gewissermaßen erfunden. Künstlerische Techniken wie Frottage und Grattage gehen auf ihn zurück.
Dr. Lieselotte Schesmer stellt anhand ausgewählter Werke den Surrealismus, zeitgeschichtliche Hintergründe und Entwicklungen vor.
| Ort: | Augustinussaal |
| Uhrzeit: | 16:00 |
| Eintritt: | 6 Euro |
| Veranstaltungsart: | Bildbetrachtung |
| Vortragender: | Dr. Lieselotte Schesmer, Stuttgart |
Reisen um die WeltKuba – Vom kolonialistischen Zuckerimperium zur sozialistischen Zigarrenhochburg
Mittwoch, 20. Juni 2012Audiovisions-Vortrag mit Christl Schweizer, Gerlingen
Kuba, die größte Insel der Karibik, gehörte einst zu den Perlen der kolonialspanischen Epoche und war dann Tummelplatz der Dollar-Millionäre. Auch heute lässt Sie die Faszination der Insel mit ihren Naturschönheiten, mit der bröckelnden Pracht ihrer Kolonialstädte und der Lebensfreude der Menschen nicht mehr los. Kuba hat mehr zu bieten als Sonne, Strand und Rum.
Die Reise geht quer durchs Land. Ausgangspunkt ist Havanna, die „Alte Dame“ der Karibik – schillernd und morbide. Im Westen des Landes wächst nicht nur der beste Tabak, hier ist auch das unvergessliche Vinales-Tal. Zentralkuba ist geprägt von der Zuckererzeugung – aber auch vom Niedergang des Zuckerexports. Geblieben sind prächtige Herrenhäuser der einstigen Zuckerbarone in der alternden Pracht früherer Kolonialstädte. Im Osten der Insel begann die Revolution, deren Ursache und Auswirkung zur Sprache kommen wird. Dort ist aber auch die erste Hauptstadt der Insel und Hochburg der berühmten kubanischen Musik: Santiago de Cuba. Was wären unsere Tanzstunden ohne Rumba, Mambo oder ChaChaCha?
| Ort: | Stiftstheater |
| Uhrzeit: | 19:30 |
| Eintritt: | 8 Euro |
| Veranstaltungsart: | Diavortrag |
| Vortragender: | Christl Schweizer, Gerlingen |
Cinema AugustinumDie Eiserne Lady
Freitag, 22. Juni 2012Drama; Frankreich/Großbritannien 2011; 105 Min., FSK 6 Jahre;
Regie: Phyllida Lloyd; Darsteller: Meryl Streep, Jim Broadbent; Susan Brown u. a.
Die Anfänge als Lokalpolitikerin in einem Bezirk Nordlondons sind für Margaret Thatcher schwer. Die männlichen Kollegen nehmen sie nicht ernst, erste politische Gehversuche scheitern. Doch dann wird sie 1961 Parlamentssekretärin, ein Posten als Ministerin folgt. 1979 avanciert sie zur ersten weiblichen Ministerpräsidentin Großbritanniens, ein Amt, das sie bis 1990 bekleidet. An ihrer Seite steht Ehemann Denis, Vater ihrer Zwillinge, Liebhaber, Berater und Stütze. Als sie 1982 Argentinien nach der Besetzung der Falklandinseln den Krieg erklärt, erhöht sich der politische Druck auf sie.
Meryl Streep wurde als Beste Hauptdarstellerin mit einem Oscar ausgezeichnet.
| Ort: | Stiftstheater |
| Uhrzeit: | 19:30 |
| Eintritt: | 6 Euro |
| Veranstaltungsart: | Kino |
| Vortragender: |
Filmklassiker der 60er und 70er JahreEasy Rider
Freitag, 29. Juni 2012Road-Movie; USA 1969; 95 Min.; FSK: 16;
Regie: Dennis Hopper; Darsteller: Dennis Hopper, Peter Fonda, Jack Nicholson
Durch ein Drogengeschäft verdienen die beiden befreundeten Aussteiger Wyatt und Billy in Los Angeles das Geld, das sie benötigen, um sich einen Traum zu verwirklichen: Eine Motorradtour quer durch die USA zum Karneval nach New Orleans. Ein abenteuerlicher Roadtrip beginnt, mit dem bittersüßen Geschmack der Freiheit. Er führt sie zu Hippies und in Ausnüchterungszellen, zu leichten Mädchen und an Lagerfeuer. Jedoch scheint Amerika für den zwanglosen Lebenstraum der beiden Biker noch nicht bereit zu sein: Der Ausflug in die unendlichen Weiten von Land und Bewusstsein kommt sie teuer zu stehen!
„Easy Rider“ traf Ende der 60er Jahre den Nerv der Zeit: das Aufbegehren einer Jugend, die sich nach Freiheit und Unabhängigkeit sehnt.
Die Mutter aller Road-Movies.
Bild: Cinetext
| Ort: | Stiftstheater |
| Uhrzeit: | 19:30 |
| Eintritt: | 6 Euro |
| Veranstaltungsart: | Kino |
| Vortragender: |
Echoes of SwingThe many colours of classic jazz
Mittwoch, 10. Oktober 2012Colin Dawson, Trompete
Chris Hopkins, Altsaxophon
Bernd Lhotzky, Klavier
Oliver Mewes, Schlagzeug
Zwei Bläser, Schlagzeug und Piano - seit 1997 kümmert sich das vierköpfige Ensemble der Echoes of Swing um eine musikalischen Kultur der Vielfalt im Stil vieler Jazz-Größen wie Cole Porter oder Duke Ellington. Ohne Nostalgie und immer auf der Suche nach dem Verborgenen schöpfen die vier Musiker in einer spontanen und humorvollen Bühnenshow beherzt aus dem Fundus des Jazz, und denken weit über den Swing-Plattenteller hinaus, wenn sie ihre Arrangements mit Bach-Fugen, Schostakowitsch, Gershwin, Boogie-Woogie und Ragtime würzen.
| Ort: | Stiftstheater |
| Uhrzeit: | 19:30 |
| Eintritt: | 13 Euro |
| Veranstaltungsart: | Jazz |
| Vortragender: | Echoes of Swing |


