Kulturveranstaltungen

Von Konzert bis Kabarett, von Kunst
bis Kino

Im Laufe der Jahre hat sich das Theater des Augustinum Seniorenresidenz Stuttgart-Sillenbuch mit seinen 384 Plätzen zu einem kulturellen Anziehungspunkt für den gesamten Stadtteil und darüber hinaus entwickelt. Die Karten des Konzert-Abos sind seit vielen Jahren so begehrt, dass man schnell zugreifen muss.

Kontakt zum Kulturreferat

Mirjam Messmer

Tel.: 0711 / 47 02 – 80 10

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Der aktuelle Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Stuttgart-Sillenbuch

Europäische Dynastien
Wilhelm II. und die Architektur in Preußen
Wilhelminische Architektur zwischen Tradition und Moderne

Donnerstag, 28. August 2014

Diavortrag von Prof. Dr. phil. habil. Ingo Sommer

 
In der Architekturgeschichte gilt die Epoche von 1888-1918 einerseits als bürgerlich und bewahrend, andererseits als jung und nach vorn gerichtet: Gebildetes Kunstverständnis und historienverliebte Traditionssehnsucht gegen revolutionären Zeitgeist und zuversichtlichen Fortschrittsglauben. Der Einfluss wilhelminischer Politik und die Einwirkung Wilhelms II. auf die zeitgenössische Baukunst sind nicht annähernd erforscht, obgleich sie das Bild fast jeder wachsenden Stadt des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts dominierten. Für viele Historiker ist es eine lange überwundene düstere Kunstepoche, die man als Teil der besiegten Hohenzollernmonarchie gerne vergessen wollte. Denkmalschutz und Stadtreparatur verdrängen seit den 1970er Jahren das „schneller und billiger“ des Nachkriegsbauens. Wilhelminische Architektur erfreut sich wieder wohlwollender Zuwendung. Die Frage ist, was Wilhelm II. selbst mit den angeblich auftrumpfenden Fassaden der nach ihm benannten Wilhelminischen Architektur zu tun hatte. Wo, wann und wie hat Wilhelm II. persönlich in das geographisch und inhaltlich weite Feld von Architektur und Städtebau eingegriffen?
Ort: Stiftstheater
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Dia-Vortrag
Vortragender: Prof. Dr. phil. habil. Ingo Sommer

 
Stefan Zweig: Die Welt von gestern
Erinnungen eines Europäers

Mittwoch, 3. September 2014

Lesung mit Henning Westphal

 
Stefan Zweig, ein im Wiener Großbürgertum aufgewachsener kultivierter und gebildeter Intellektueller, beschreibt in seinem Erinnerungsbuch die rasanten Veränderungen, mit denen er in seiner Lebensspanne (1881-1942) konfrontiert wurde. Ihm ist nicht an den Enthüllungen über sich selbst gelegen und für ein Geschichtswerk fehlten Stefan Zweig im Exil die erforderlichen Unterlagen, aber er schreibt auf, was er an charakteristischen Zügen dieser Ära in seinem Gedächtnis gespeichert hat. Henning Westphal erzählt die farbig und packend geschilderten Geschichten um den Autor und seine Freunde und Kollegen, die ausnahmslos alle in den Strudel und Taumel der „Ersten Stunden des Krieges von 1914“ gerieten.

Im Anschluss an die Lesung hält Henning Westphal einen kleinen Exkurs zu dem Thema „Wilhelm II. im Spiegel der damaligen Presse und der Geschichtswissenschaft“.

Ort: Stiftstheater
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Lesung
Vortragender: Henning Westphal

Cinema Augustinum
Monsieur Claude und seine Töchter

Freitag, 12. September 2014

Komödie; Frankreich 2014; 97 Min; ohne Altersbeschränkung

 

Regie: Philippe de Chauveron; Darsteller: Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan, Medi Sadoun u.a.

Claude und Marie Verneuil sind ein wohlhabendes, konservatives katholisches Ehepaar in der französischen Provinz, die vier attraktive Töchter haben. Für die jungen Frauen können sich die Verneuils nichts Schöneres vorstellen, als dass diese von Männern mit den Attributen „attraktiv, französisch, männlich“ geehelicht werden. Doch Tochter Ségolène heiratet einen Chinesen, Isabelle einen Muslim und Odile einen Juden. Da hängt der familiäre Haussegen der Verneuils gewaltig schief. Wenigstens ihre jüngste Tochter Laure ist mit einem französischen Katholiken zusammen. Doch als dieser zum ersten Abendessen vorbei kommt, reißt den besorgten Eltern der Geduldsfaden: Charles ist schwarz. Claude und Marie geben ihre Töchter aber nicht so einfach auf. Sie nutzen die Hochzeitsvorbereitungen, um die unerwünschten Beziehungen zu sabotieren.

Der Nummer-Eins-Hit in den französischen Kinos begeistert mit pointiertem Witz, Charme und herzerfrischender Bösartigkeit.

Ort: Stiftstheater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kino
Vortragender:  

Richard Dehmel. Trinklieder. Liebeslyrik. Soziale Gedichte

Mittwoch, 17. September 2014

Lesung mit Eva-Marie Torhorst, Berlin

 
Richard Dehmel (1863-1929) galt um 1900 als einer der bedeutendsten deutschen Lyriker. Seine Dichtungen, die Trinklieder, die Liebeslyrik, die sozialen Gedichte, trafen den damaligen Nerv der Zeit. Indem sie von der Not der Armen in den großen Städten erzählten, fanden sie bei den Arbeitern begeisterte Resonanz. Dehmel war zeitweilig eng mit der Arbeiterbewegung verbunden und förderte die Arbeiterdichtung deshalb zeitlebens. Sein in Rhythmus und Melodik ausdrucksstarkes Werk zog auch die jungen Expressionisten an, die ihn als Vorbild feierten. Heute ist Richard Dehmel nahezu unbekannt. Dennoch leben seine Dichtungen in ergreifenden Vertonungen durch Komponisten wie R. Strauss, H. Pfitzner, A. Schönberg oder K. Weill für die Nachwelt fort.
Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Lesung
Vortragender: Eva-Marie Torhorst

Konzertabonnement
Schwungvoll und überraschend

Donnerstag, 18. September 2014

Kammerorchester arcata Stuttgart mit Tobias Reifland, Bratsche

 

F. Geminiani: Concerto grosso in g-Moll, op. 3/2 // M. Reger: Lyrisches Andante für Streichorchester // A. Rolla: Concertino in Es-Dur für Viola und Streichorchester // C. P. E. Bach: Sinfonie für Streicher Nr. 3 in C-Dur, Wq 182 // B. Britten: Simple Symphony op. 4

Die neue Konzertsaison beginnt schwungvoll mit dem Kammerorchester arcata Stuttgart und dem jungen Bratscher Tobias Reifland. Gemeinsam spielen sie A. Rollas Concertino für Viola und Streichorchester. In der Hamburger Sinfonie Nr. 3 von C. P. E. Bach zeigt das Kammerorchester arcata Stuttgart seine kammermusikalische Flexibilität und seine spieltechnische Präzision.

Ort: Stiftstheater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 28 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Kammerorchester arcata Stuttgart und Tobias Reifland

 
Ladakh – Zwei Monate im Nonnenkloster

Freitag, 19. September 2014

Bildervortrag von Elke Schulz, Stuttgart

 
Nepal und Tibet kennen viele. Aber Ladakh? Ladakh liegt im nordindischen Himalaya und ist bekannt für seine einzigartigen Berglandschaften und die tibetisch-buddhistische Kultur. Im Sommer 2009 verbrachte die Sprach- und Literaturwissenschaftlerin sowie Fotografin Elke Schulz zwei Monate als Englischlehrerin in einem buddhistischen Nonnenkloster in Ladakh. Das Nonnenkloster liegt in einem kleinen Bergdorf auf circa 4000 Meter, das nur zu Fuß oder mit dem Pferd zu erreichen ist. Dort gibt es keine Autos, kein Internet, kein Telefon und nur sehr begrenzt Solarstrom.

Der Bildervortrag erzählt von dieser Reise, er gibt Einblicke in das Leben im Nonnenkloster, den Unterricht, aber berichtet auch vom Höhepunkt des Sommers: dem Besuch des Dalai Lamas in dem kleinen Ort.

Ort: Stiftstheater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 8 Euro
Veranstaltungsart: Bildervortrag
Vortragender: Elke Schulz

Das Menschenbild in der Plastik von der Altsteinzeit bis ins 20. Jahrhundert.

Freitag, 26. September 2014

Ein Spiegel menschlichen Selbstverständnisses

 

Kunsthistorischer Vortrag mit Bildern mit Marie-Theres Scheffczyk


Äußerst facettenreich und oft ganz erstaunlich in den Formfindungen präsentiert sich die menschliche Gestalt während der vieltausendjährigen Entwicklungsgeschichte der Plastik. Erstaunlich unter anderem, wie oft sich hierbei formale und inhaltliche Beziehungen zwischen zeitlich weit auseinanderliegenden Darstellungen entdecken lassen. Am unerwartetsten vielleicht die oft hohen künstlerischen Leistungen von Werken der Altsteinzeit, die dem Vergleich mit Arbeiten moderner Bildhauer mühelos standhalten.

Daher macht es Sinn, neben der zeitgeschichtlichen Abfolge auch immer wieder den zeitübergreifenden Vergleich zu nutzen. Woher beispielsweise rührt die verblüffende Ähnlichkeit ägyptischer und frühgriechischer Gestalten oder die von afrikanischen mit kubistischen Plastiken? Wie lässt sich der formale Gleichklang von Rodins „Großem Schatten“ auf dem „Höllentor“ mit dem Christus von Michelangelos Florentiner Pietà erklären oder wie der zwischen den stabartigen Menschengestalten in etruskischen Gräbern mit Giacomettis überlangen Stangenfiguren?

Ort: Stiftstheater
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Marie-Theres Scheffczyk
Kultur-Seniorenresidenz-Stuttgart-Sillenbuch

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