Kulturveranstaltungen

Von Konzert bis Kabarett, von Kunst
bis Kino

Im Laufe der Jahre hat sich das Theater des Augustinum Seniorenresidenz Stuttgart-Sillenbuch mit seinen 384 Plätzen zu einem kulturellen Anziehungspunkt für den gesamten Stadtteil und darüber hinaus entwickelt. Die Karten des Konzert-Abos sind seit vielen Jahren so begehrt, dass man schnell zugreifen muss.

Kontakt zum Kulturreferat

Mirjam Messmer

Tel.: 0711 / 47 02 – 80 10

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Der aktuelle Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Stuttgart-Sillenbuch

 
Geschichten aus Stuttgarts Geschichte (Teil IV)

Mittwoch, 28. September 2016

Bebilderter Vortrag von Bernhard Leibelt

 
Der vierte Streifzug durch die Geschichte Stuttgarts führt zunächst in die Wilhelma, der „Alhambra am Neckar“: Erbaut unter König Wilhelm I. und in unmittelbarer Nähe zum aufstrebenden Kur- und Badeort Cannstatt. Die Geschichte der Stuttgarter Tiergärten begann jedoch schon lange vor der Eröffnung der Wilhelma. Ein Vorgänger war etwa der „Affenwerner“ in der Sophienstraße, der heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist.
Daran anschließend blicken wir zurück auf eine Zeit, als Stuttgart noch ein wichtiges Zentrum der Schokoladenindustrie in Deutschland war. Unter dem Motto „Eszet, Moser, Ritter – von Vollmilch bis zartbitter“ beschäftigen wir uns mit der Schokoladenseite der Landeshauptstadt.
Ort: Theater
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Bebilderter Vortrag
Vortragender: Bernhard Leibelt

Aus dem Land der aufgehenden Sonne
Japan ist anders

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Live-Multivision von Adrian Rohnfelder

 
Voller Neugierde stellt sich der international prämierte Fotograf Adrian Rohnfelder auf seiner Reise durch Japan den Herausforderungen dieses vielfältigen Landes. Ob singende Straßen, das Essen von Eiern mit Stäbchen, kämpfende Dinosaurier, Maßband zur Sushi Abrechnung, Toiletten mit Bedienungsanleitung oder ein halbstündiger Reinigungsprozess im öffentlichen Badehaus – der fernöstliche Alltag ist ein einziges Abenteuer. Aber auch die Einblicke in das neue „Cool Japan“ sind ebenso zum Staunen wie die unglaubliche Lebendigkeit der endlos erscheinenden Metropole Tokio. Gewürzt mit leuchtenden Tempeln und spektakulären Landschaftsaufnahmen wird daraus ein farbenfrohes und sehr persönliches Länderportrait: Japan ist einfach anders.
Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 8 Euro
Veranstaltungsart: Live-Multivision
Vortragender: Adrian Rohnfelder

Konzertabonnement
Johannes-Kreisler-Trio

Freitag, 7. Oktober 2016

Klavier, Violine und Violoncello

 
Holger Spegg, Klavier
Christoph Schickedanz, Violine
Mathias Beyer-Karlshoj, Violoncello

Blättert man durch die zahlreichen Konzertrezensionen, die über das Johannes-Kreisler-Trio im Laufe der Jahre erschienen, fällt – neben den Begriffen „Sensibilität“ und „Virtuosität“ – eine immer wiederkehrende Vokabel auf: „Spielfreude“. Die drei Musiker verbinden volles Engagement für die Trio-Literatur mit hohen künstlerischen und stilistischen Ansprüchen an sich selbst. Das führt zu einem intensiven, durchlebten Spiel, welches das Publikum begeistert.

Robert Schumann: Fantasiestücke für Klaviertrio a-Moll, op. 88
Dimitri Schostakowitsch: Klaviertrio c-Moll, op. 8 (in einem Satz)
Ludwig van Beethoven: Klaviertrio B-Dur, op. 97 „Erzherzog-Trio“
Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Johannes-Kreisler-Trio

 
Frida Kahlo

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Kunsthistorischer Vortrag mit Marie-Theres Scheffczyk

 

Sie gehört zu den schillerndsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts und zu den wenigen Künstlern Mittelamerikas, deren Werke überall auf der Welt Besucher in Museen und Ausstellungen locken: die mexikanische Malerin Frida Kahlo. Vor allem ihre eindringlichen Selbstbildnisse, aber auch die exotisch leuchtenden Bilder, in denen sie sich mit ihrem Leben und ihrer Heimat auseinandersetzte, faszinieren  noch heute, mehr als 50 Jahre nach ihrem Tod. Denn Frida Kahlos Arbeiten bieten eine sehr individuelle Sicht auf die Dinge – voller Emotionen und Sinnlichkeit – und scheinen ganz im Einklang mit der Persönlichkeit der Künstlerin zu stehen, die sich trotz ihres schicksalhaften Leids dem Leben ohne Rückhalt hingab.

Ort: Theater
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag mit Bildern
Vortragender: Marie-Theres Scheffczyk

Cinema Augustinum
Lou Andreas-Salomé

Freitag, 14. Oktober 2016

Doku-Drama; DE/AT/CH 2016; 113 Min.; FSK 6 Jahre

 
Regie: Cordula Kablitz-Post; Darsteller: Katharina Lorenz, Nicole Heesters, Alexander Scheer, u.a.

Von Friedrich Nietzsche verehrt, von Rainer Maria Rilke geliebt, von Sigmund Freud bewundert – Lou Andreas-Solomé war Philosophin, Dichterin und Psychoanalytikerin und nahm nicht nur als Intellektuelle Einfluss auf das Schaffen berühmter Dichter und Denker ihrer Zeit. 1861 in St. Petersburg geboren, wuchs Lou wohl situiert und gebildet auf. Schon früh trotzte sie der „Männergesellschaft“ und ihrer Dominanz und beschloss, sich nicht den herrschenden Konventionen zu beugen. Statt Ehe und Mutterschaft waren es die Wissenschaft und Dichtkunst, denen sie ihr Leben verschrieb, um den Geist ihrer Zeit voranzutreiben.

Die Regisseurin Cordula Kablitz-Post zeichnet in ihrem Debütwerk das Porträt einer modernen Frau, die sich oft hin und her gerissen findet, zwischen Selbst- und Fremdbestimmung, jedoch stets ihrer Suche nach dem eigenen Weg treu bleibt. Das bewegte Leben der Lou Andreas-Salomé wurde bislang nicht verfilmt und ist nicht nur deshalb eine sehenswerte Lebens-Revue einer historischen Ausnahmepersönlichkeit.
Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Kino
Vortragender:  

 
Martin Luther: Untertan und Freigeist
Ein lutherisches Reformationsprogramm

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Programm von Hans Rasch und Stefan Österle (Dein Theater)

 
Wir schreiben das 16. Jahrhundert. Wer sich der Kirche widersetzt, ist des Teufels. Bücherverbrennungen und Todesurteile gegen Kirchenkritiker sind an der Tagesordnung. Doch die Gedanken sind frei – die Gläubigen werden unruhig. Dem Augustinermönch Martin Luther platzt der Kragen, die Korrpution und Sittenlosigkeit der Religionsverwalter provozieren ihn 1517 zu den alles in Gang bringenden 95 Thesen. Für seine Reformversuche setzt er, wie viele vor ihm, Ruf und Leben aufs Spiel.
Der Schauspieler Stefan Österle zeigt in zwei Stunden, wie der Mönch und Unternehmerssohn ungewollt zum Kirchenspalter wurde und zur allgemeinen Verständlichkeit das Hochdeutsch erfand. Was Martin Luther durchsetzte, ist bis heute lebendig: selbstbestimmter Glaube.

Eine Veranstaltung der Evangelischen Kirchengemeinden Heumaden, Riedenberg und Sillenbuch.
Die Kasse ist ab 18:00 Uhr geöffnet.
Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 10 Euro
Veranstaltungsart: Theater
Vortragender:  

 
Sentimental Journey
Eine musikalische Reise durch die Welt des Swing

Freitag, 28. Oktober 2016

Konzert der Woodhouse Jazzband mit Christine Schröder

 
Christine Schröder: Gesang
Hinderik Leeuwe: Trompete/Flügelhorn
Waldemar Kowalski: Saxophon/Klarinette
Horst Janßen: Posaune
Andreas Scheel: Kontrabass
Christian Kluxen: Klavier
Rolf Drese: Drums

Die Woodhouse-Jazzband ist eine der bekanntesten Jazzformationen in Nordrhein-Westfalen. Mehrere Tausend Konzerte im In- und Ausland, zahlreiche Rundfunk- und TV-Auftritte sowie CD- und DVD-Produktionen markieren den Erfolgsweg der Band seit der Gründung im Jahr 1953. Ihr Kennzeichen ist der Stilpluralismus. Denn wer rastet, der rostet – auch im Jazz. Entsprechend umfangreich und flexibel ist das Repertoire des Ensembles: Traditional, Modern Swing, Mainstream, Blues, Samba, Bossa Nova, Pop und Jazzrock. Mit einem Satz: Jazz vom Feinsten für ein breites Publikum. Dieses Mal mit im Gepäck haben sie die Kölner Jazz-Sängerin Christine Schröder. Swingen Sie mit!
Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 13 Euro
Veranstaltungsart: Jazz-Konzert
Vortragender: Woodhouse-Jazzband und Christine Schröder

 
Island - Insel aus Feuer und Eis

Montag, 7. November 2016

Live-Foto-Film-Reportage mit Peter Gebhard

 
Gletscher und Geysire, Wüsten und Vulkane – auf Island ist die ganze Kraft der Erde sichtbar! Der renommierte Profi-Fotograf und Island-Kenner Peter Gebhard war für seine aktuelle Live-Foto-Film-Reportage wieder ein halbes Jahr im hohen Norden unterwegs, um die Magie der Insel aufzuspüren. Heiße Quellen und Eislagunen, traumhaft helle Sommernächte, leuchtende Herbstfarben, Schneestürme und Polarlichter im eisigen Winter – immer dicht am Puls der Erde. Mit dem Rucksack wanderte er durch das geheimnisvolle Hochland, die Heimat der Trolle und Elfen – zu Pferd ritt er zwei Wochen lang in den grandiosen Westfjorden entlang der unbewohnten Küste und über Gletscher. Abseits der Touristenrouten lernte er ganz besondere Nachkommen der Wikinger kennen: Gardar, den alten Fischer, den das Meer jung hält, den einsamen Leuchtturmwärter Oli oder die hübsche Elsbeth, die ihren Traummann mitten in der Wildnis kennenlernte.

Viele wunderschöne kleine persönlich erzählte Geschichten, grandiose Foto- und Filmsequenzen sowie ein faszinierender Mix aus Originalton und Musik machen den Vortrag für alle Fans des Nordens zu einem unvergesslichen Erlebnis!
Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 8 Euro
Veranstaltungsart: Live-Foto-Film-Reportage
Vortragender: Peter Gebhard

 
Ein jeder Narr tut was er will

Donnerstag, 10. November 2016

Ein Solo-Theaterstück mit Texten von und über Wilhelm Busch

 
Das Publikum besucht den Maler, Dichter, Philosophen und Humoristen in seiner Werkstatt. Busch, der nicht als „netter“ Mensch gilt, vielmehr als schrulliger, lebenslang lediger Einsiedler, ist zunächst nicht begeistert davon, dass ihm jemand über die Schulter schaut. Doch indem er in seiner humorvoll gereimten, gleichzeitig bissigen Gewitztheit über die Menschen – insbesondere Künstler – übers Malen und Dichten referiert, kommt er immer mehr ins Plaudern und bietet seinem Publikum mit seinen Geschichten um den „verhinderten Dichter Balduin Bählamm“ und den „Maler Klecksel“ einen heiteren aber gleichzeitig tiefgründigen Einblick in die Arbeit und das Leben des großen Humoristen Wilhelm Busch.
Ort: Theater
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 9 Euro
Veranstaltungsart: Theater
Vortragender: Markus Veith

Rituale in den Weltreligionen
Dem Himmel so nah – Rituale im Christentum

Mittwoch, 16. November 2016

Vortrag von Prof. Johanna Haberer, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen

 
Es sind die Wendepunkte im Leben – Geburt, Hochzeit, Tod – die alle Religionen rituell begehen. Sie feiern damit den Einbruch einer anderen Wirklichkeit, die Ahnung des Himmels auf Erden. Die Inszenierung Gottes auf Erden ist gefahrvoll. Diese Gottesbegegnungen werden auch im Christentum durch Rituale eingehegt. Was sagen uns die liturgischen Rituale über Gott und Mensch und die Dynamiken zwischen beiden Wirklichkeiten im Christentum? Ein Versuch, das Unsagbare sagbar zu machen.

Johanna Haberer ist evangelische Theologin und Professorin für Christliche Publizistik an der Theologischen Fakultät der Universität Erlangen. In der ARD sprach sie vier Jahre lang das „Wort zum Sonntag“. „Digitale Theologie. Gott und die Medienrevolution der Gegenwart“ heißt ihre letzte Publikation.
Ort: Theater
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Prof. Johanna Haberer

Konzertabonnement
Peter Nagy

Donnerstag, 17. November 2016

Klavier

 
Péter Nagy, geb. 1960, ist ein Vertreter der international bekannten neuen Generation von ungarischen Pianisten. 1981 schloss er sein Studium mit Auszeichnung in der Klasse von Kornél Zempléni ab. 2001 erhielt er den renommierten Franz Liszt Preis des Ungarischen Kultusministeriums. Seine internationale Karriere begann 1977 mit erfolgreichen Auftritten in Finnland, Jugoslawien und Salzburg. Konzerte auf der ganzen Welt führten Nagy unter anderem nach Australien in das Opernhaus in Sydney, in das Auditorium des Louvre in Paris, nach Tokio, Yokohama, Sapporo und in andere Städte in Japan.


Franz Schubert: Sonate B-Dur, D 960
Robert Schumann: Fantasie C-Dur, op.17
Franz Liszt: Sonetto 123 del Petrarca
Franz Liszt: 4. Mephisto Walzer
Franz Liszt: Csardas, Csardas Obstinée
Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Peter Nagy

Konzertabonnement
Aichhorn und Gavric

Montag, 5. Dezember 2016

Silke Aichhorn, Harfe
Prof. Dejan Gavric, Flöte

 
Dejan Gavric und Silke Aichhorn spielen seit 2002 im Duo. Einladungen unter anderem beim Rheingau Musikfestival, beim Bodenseefestival, beim Hohenloher Kultursommer, bei den Amorbacher Schlosskonzerten, den Moselfestwochen, den Maulbronner Klosterkonzerten, der Seeoner Mozartwoche, beim Oberstdorfer Musiksommer zeigen das große Interesse an ihrem Spiel.
Silke Aichhorn gehört zu den gefragtesten und vielseitigsten Harfenistinnen ihrer Generation. Das Image der Harfe neu zu definieren, ist ihr großes Anliegen.
Prof. Dejan Gavric wurde 1966 in Belgrad geboren. Im Alter von 11 Jahren nahm er erstmalig Flötenunterricht und gab ein Jahr später sein erstes öffentliches Konzert.
„Der Klang füllte den Raum bis in die letzte Ecke mit einer zauberhaften Spannung aus.“ (Süddeutsche Zeitung)

Johann Sebastian Bach: Sonate Es-Dur, BWV 1031 für Flöte und obligates Cembalo
Wolfgang Amadeus Mozart: Andante C-Dur, Canzonetta aus „Don Giovanni“
Saverio Mercadant: Aria extrait de Don Giovanni „La ci darem la mano”
François-Joseph Naderman, Jean-Louis Tulou: Nocturne
Marc Berthomieu: Cinq nuances, Pathetico, Lascivo, Exotico
Johannes Donjon-Robert: Elegie
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky: „Blumenwalzer“ aus der Nußknackersuite, op. 71
Giulio Bricciald: Carnival of Venice, op. 78
Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Silke Aichhorn und Prof. Dejan Gavric

 
Die Idee der Menschenwürde als Fundament demokratischer Verfassungen

Donnerstag, 12. Januar 2017

Zur Geschichte einer Idee, ihrer Chancen und Risiken

 

Vortrag von Prof. Dr. Regine Kather, Universität Freiburg

Gemeinhin wird Demokratie mit der Herrschaft des Volkes und der Abwägung von Interessen gleichgesetzt. Doch hat die Mehrheit tatsächlich immer Recht? Sind alle Interessen gut? Und wie ist es um die Rechte von Minderheiten bestellt?
Um blinde Willkür und einen unverbindlichen Relativismus zu verhindern, bedarf es der Anerkenntnis eines Fundamentalwertes: Die Idee der Menschenwürde bietet den ethischen Rahmen, um einen echten Pluralismus der Lebensformen zu ermöglichen. Vorgestellt wird die mehr als 2000jährige Geschichte der Idee der Demokratie, ihre Transformation ebenso wie ihre Gefahren.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Prof. Dr. Regine Kather

Konzertabonnement
Azoitei und Stan

Donnerstag, 19. Januar 2017

Remus Azoitei, Violine
Eduard Stan, Klavier

 
Seit seiner Gründung im Jahr 1998 hat sich das aus Rumänien stammende Duo Remus Azoitei und Eduard Stan als „herausragend unter den Duo-Partnerschaften jüngerer Generation“ (Classical Source) etabliert. Remus Azoitei studierte bei Dorothy DeLay, Masao Kawasaki und Itzhak Perlman an der Juilliard School in New York sowie bei Daniel Podlovsky am Konservatorium in Bukarest. 2001 wurde er von der Royal Academy of Music in London zum jüngsten Professor für Violine in der Geschichte dieses Instituts berufen. Eduard Stan, 1967 als Spross rumänischer Eltern im multikulturellen Kronstadt in Siebenbürgen geboren, wird von der FAZ als „Pianist mit eminentem Klangfarbensinn“ bezeichnet. Als vielseitiger Musiker ist Eduard Stan ein geschätzter Kammermusikpartner, der sich durch ein feines Gefühl des Sich-Zurücknehmens und ein instinktives Gespür für Klangbalance auszeichnet.

Ludwig van Beethoven: Violinsonate Nr. 7 c-Moll, op. 30 Nr. 2
Gabriel Faure: Violinsonate A-Dur, op. 13
Johannes Brahms: Violinsonate d-Moll, op. 108
Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Remus Azoitei & Eduard Stan

Konzertabonnement
50 Jahre Kodály Quartett

Mittwoch, 8. Februar 2017

Welttournee des renommierten Streichquartetts

Foto:Luka Kende
Attila Falvay – Violine
Ferenc Bangó – Violine
János Fejérvári – Viola
György Éder – Violoncello

Das Kodály Quartett wurde 1966 an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest gegründet und gehört heute zu den weltweit gefeierten Streichquartetten. Es erhielt bereits im Gründungsjahr das Sonderdiplom der Jury des in Genf ausgetragenen internationalen Quartett-Wettbewerbs. Der Name des Streichquartetts ist dem Komponisten Zoltán Kodály gewidmet. Wie Zoltán Kodály sieht sich das Kodály Quartett als eine Art „Bindeglied“, welches die Volksmusik Ungarns den Menschen weltweit nahebringt. Im Rahmen ihres 50-jährigen Jubiläums findet in der Saison 2016/17 eine große Welttournee statt, die das Quartett in die bedeutendsten Konzertsäle führt. So sind beispielsweise Auftritte in dem renommierten National Centre for the Performing Arts in Peking und in der Shanghai Symphony Hall geplant. Auch ein Gastspiel im Theater des Augustinum darf dabei nicht fehlen.

Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett in B-Dur, KV 589
Zoltán Kodály: Serenade op. 12, für zwei Violinen und Viola
Zoltán Kodály: Intermezzo für Streichtrio: Violine, Viola und Violoncello
Antonín Dvořák: Streichquartett in Es-Dur, op. 51
Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Kodaly Quartett

Konzertabonnement
Fenyö und Shirinyan

Montag, 6. März 2017

László Fenyö, Violoncello
Marianna Shirinyan, Klavier

Foto: Nikolaj Lund
Der 1975 geborene ungarische Cellist László Fenyö zählt seit dem Gewinn des Internationalen Pablo Casals Wettbewerbs 2004 in Kronberg zu der Weltelite der Cellisten. Er versteht es auf einzigartige Weise, sowohl den Willen des Komponisten als auch die Musik immer im Vordergrund zu halten und das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Durch seine Technik und gefühlsstarke Ausdrucksfähigkeit werden seine Konzerte zu besonderen Erlebnissen.
Als die gebürtige Armenierin Marianna Shirinyan im Jahr 2006 beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München gleich fünf Preise erhielt, begann für sie eine steile Karriere als Solistin und Kammermusikerin. 2014 war sie Jurymitglied bei zwei bedeutenden Klavierwettbewerben: Dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München und beim International Edvard Grieg Piano Competition in Bergen, Norwegen.

Ludwig van Beethoven: 7 Variationen über ein Thema „Bei Männern, welche Liebe fühlen“, WoO 46
Robert Schumann: Adagio und Allegro, op. 70
Claude Debussy: Sonate für Violoncello
Sergei Rachmaninov: Cello Sonate in g-Moll, op. 19

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: László Fenyö & Marianna Shirinyan

Konzertabonnement
Klarinettentrio Schmuck

Dienstag, 25. April 2017

Dreimal Klarinette

 

Sayaka Schmuck, Klarinette
Yumi Schmuck, Klarinette & Bass-Klarinette
Sebastian Pigorsch, Klarinette und Bassetthorn

Seit ihren gemeinsamen Studien an der Hochschule für Musik Weimar haben sich das junge Geschwisterpaar Sayaka und Yumi Schmuck sowie Sebastian Pigorsch zu einem Klarinettentrio zusammengeschlossen. Aufgrund der virtuosen Beherrschung ihrer Instrumente, verbunden mit inniger Liebe zur Kammermusik, verzaubern die drei preisgekrönten Musiker immer wieder ihr Publikum. Sprudelnde Spielfreude, magischer Dialog und homogenes Zusammenspiel treffen bei diesen Musikern aufeinander. Das Programm des Trios reicht von Klassik über Jazz bis zur Moderne.

Wolfgang Amadeus Mozart: aus „Die Zauberflöte“ (arr. Joachim Klemm)
Antonin Dvorák: aus „Slavische Tänze“ (arr. Joachim Klemm): Slavischer Tanz Nr. 1, op. 46
Antonin Dvorák: aus „Slavische Tänze“ (arr. Joachim Klemm): Slavischer Tanz Nr. 2, op. 72
Wolfgang Amadeus Mozart: aus „Die Hochzeit des Figaro“ und „Don Giovanni“: Voi che sapete („Sagt, holde Frauen“)
Wolfgang Amadeus Mozart: aus „Die Hochzeit des Figaro“ und „Don Giovanni“: Là ci darem la mano („Reich mir die Hand mein Leben“)
Astor Piazzolla: aus „Histoire du Tango“: Bordell 1900
Astor Piazzolla: aus „Histoire du Tango“: Nightclub 1960
Claude Debussy: Little Negro
Paul Desmond: Take Five
Turner Layton, Benny Godman: After You‘ve Gone
Zequinha de Abreu: Tico Tico
Irving Berlin: Alexander‘s Ragtime Band

Ort: Theater
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 27 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Klarinettentrio Schmuck
Kultur-Seniorenresidenz-Stuttgart-Sillenbuch

Augustinum
Stuttgart-Sillenbuch

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