<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>example.com: Latest News</title>
		<link>http://www.augustinum.de/</link>
		<description>Latest news from example.com</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>example.com: Latest News</title>
			<url>http://www.augustinum.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.augustinum.de/</link>
			<width>18</width>
			<height>16</height>
			<description>Latest news from example.com</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Sat, 14 Dec 2013 17:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Der Pflege-TÜV prüft stationäre Einrichtungen und ambulante Dienste</title>
			<link>http://www.augustinum.de/aktuelles/details/der-pflege-tuev-prueft-stationaere-einrichtungen-und-ambulante-dienste/</link>
			<description>Der sogenannte „Pflege-TÜV“ soll Verbrauchern die Möglichkeit geben, die Qualität unterschiedlicher...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der sogenannte „Pflege-TÜV“ soll Verbrauchern die Möglichkeit geben, die Qualität unterschiedlicher Pflegeeinrichtungen zu vergleichen. Seit 2009 führt der Medizinische Dienst der Krankenkassen dazu unangemeldete Qualitätsprüfungen in stationären Pflegeeinrichtungen und bei ambulanten Pflegediensten durch.
Bei ambulanten Pflegediensten werden 49 Einzelkriterien in drei Bereichen geprüft:
<ul> <li>pflegerische Leistungen</li> <li>ärztlich verordnete pflegerische Leistungen</li> <li>Dienstleistung und Organisation</li> </ul>
In stationären Einrichtungen werden 82 Kriterien in vier Bereichen geprüft:
<ul> <li>Pflege und medizinische Versorgung</li> <li>Umgang mit demenzkranken Bewohnern und anderen gerontopsychiatrisch veränderten Menschen</li> <li>soziale Betreuung und Alltagsgestaltung</li> <li>Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene</li></ul>
Die Gutachter bewerten die Einzelergebnisse mit Noten von sehr gut bis mangelhaft. Aus den Einzelnoten, die alle gleich gewichtet werden, werden Durchschnittswerte für die Bereiche errechnet, die die Gesamtnote von 1 bis 5 ergeben. Zusätzlich wird eine Bewohnerbefragung durchgeführt.
<h3>Umstrittenes Bewertungssystem</h3>
Das Notensystem des Pflege-TÜV ist sehr umstritten. Kritisiert wird vor allem, dass zu viel Wert auf Dokumentation und Administration gelegt wird und zu wenig Wert auf die Leistung, die beim Pflegebedürftigen tatsächlich ankommt. Auch die Gewichtung der Kriterien wird kritisiert.
<h3>Informationen über Einzelnoten</h3>
Die Ergebnisse der Prüfungen werden im Internet veröffentlicht, unter anderem auf der Plattform <link http://www.pflegelotse.de/ _blank external-link-new-window>www.pflegelotse.de</link>.
Hier finden Sie die <link 93 - internal-link>Ergebnisse für die Ambulanten Pflegedienste in den Augustinum Seniorenresidenzen</link>.]]></content:encoded>
			<category>Ratgeber Betreutes Wohnen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 10:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Umzug in ein neues Zuhause – an alles gedacht?</title>
			<link>http://www.augustinum.de/aktuelles/details/umzug-in-ein-neues-zuhause-an-alles-gedacht/</link>
			<description>Der Umzug in ein Altenheim oder eine Seniorenresidenz oder eine andere Form des betreuten Wohnens...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Umzug in ein Altenheim oder eine Seniorenresidenz oder eine andere Form des betreuten Wohnens erfordert eine gute Planung und Organisation, damit Sie sich auf Ihre neue Wohnung und Umgebung freuen und schnell dort einleben können. Fragen Sie am besten bei Mitarbeitern Ihrer neuen Wahlheimat nach Hilfe &nbsp;bei der Organisation und Abwicklung Ihres Umzugs. Serviceorientierte Anbieter werden Ihnen sicherlich passende Partner nennen und Sie bei der Umzugsplanung unterstützen.
<h3>Umzugskartons</h3>
Überlegen Sie, welche Kartons Sie verwenden möchten und wie viele Sie ungefähr benötigen. Packen Sie die Kartons nicht zu voll, da sie sonst viel zu schwer werden. Packen Sie einen „Überlebenskoffer“ für ein oder zwei Tage, damit Sie das Wichtigste gleich zur Hand haben.
<h3>Hilfsmittel für den Umzug</h3>
Folgende Hilfsmittel sollten Sie beim Umzug dabeihaben: Werkzeugkoffer, Müllsäcke, Verpackungsmaterial, Polstermaterial, Tragegurte und Abdeckmaterial. Arbeiten Sie mit einer Spedition, kümmert die sich um diese Dinge.
<h3>Liste mit dem gesamten Umzugsgut</h3>
Eine Liste verschafft Ihnen einen systematischen Überblick über alle Möbel und Gegenstände, die Sie mitnehmen möchten, und erleichtert Ihnen das Ausräumen.
<h3>Renovieren</h3>
Kümmern Sie sich frühzeitig um Handwerker, wenn Sie Ihre alte Wohnung bezugsfertig übergeben müssen. Die Renovierung braucht oft mehr Zeit als gedacht. Holen Sie sich Kostenvoranschläge von mindestens zwei Anbietern ein – die Unterschiede sind oft beträchtlich.
<h3>Spedition oder Selbsthilfe?</h3>
Haben Sie kräftige Verwandte und Freunde, die Ihnen beim Tragen von Kartons und schweren Möbelstücken helfen können? Oder wollen Sie Ihren Umzug lieber mit einer professionellen Umzugsfirma durchführen? Kleine lokale Speditionen sind oft günstiger als große nationale Unternehmen – dafür sind letztere häufig besser ausgestattet. Die Adressen von Speditionen finden Sie in den „Gelben Seiten“.
<h3>Um- und Abmeldung</h3>
Bedenken Sie, dass auch die Post, der Telefon- und Internetanbieter, die GEZ und das Meldeamt von Ihrem Umzug in ein Altenheim, ein Seniorenheim oder eine Seniroeresidenz informiert und Zeitungsabos umgeleitet werden müssen. Der kostenlose Umzugsratgeber der Deutschen Post „Umzugsheft“ listet sämtliche Behörden und Einrichtungen auf, die über Ihren Adresswechsel informiert werden sollten.
<h3>Einrichtungsplan für die neue Wohnung</h3>
Überlegen Sie sich rechtzeitig, wie Sie Ihre neue Wohnung einrichten möchten, damit Sie die Möbel beim Einräumen gleich richtig platzieren. Um ein Gespür für die räumliche Dimension zu bekommen, ist eine maßstabsgetreue Zeichnung sinnvoll. 
<h3>Parkplätze</h3>
Sprechen Sie mit Ihren Nachbarn, damit Sie für den Umzugswagen oder für die Helferautos ausreichend Platz haben. Eine professionelle Spedition organisiert gegen Aufpreis die Aufstellung von Halteverbots-Schildern vor Ihrer Wohnung.
<h3>Sperrmülltermin</h3>
Altes oder Kaputtes entsorgen Sie am besten beim Sperrmüll. Sprechen Sie rechtzeitig mit der Stadtverwaltung, damit es nicht zu Engpässen und Verzögerungen kommt.
<h3>Lieferung neuer Möbel</h3>
Wenn Sie für Ihre neue Wohnung neue Möbel kaufen möchten, beachten Sie die Lieferzeiten. Bei großen Möbelhäusern betragen diese ca. 4 bis 6 Wochen.
<h3>Ausmessen der Transportwege</h3>
Damit es am Umzugstag nicht zu Engpässen kommt, sollten Sie die Transportwege vorab ausmessen. Gegebenenfalls müssen Möbelstücke vorab zerlegt werden, damit sie durch die Tür, das Treppenhaus oder in den Fahrstuhl passen.]]></content:encoded>
			<category>Ratgeber Betreutes Wohnen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 16:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hilfe bei Demenzerkrankungen</title>
			<link>http://www.augustinum.de/aktuelles/details/hilfe-bei-demenzerkrankungen/</link>
			<description>Vierzig Jahre verheiratet, die Kinder sind großgezogen, manche Stürme des Lebens gemeistert. Wird...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vierzig Jahre verheiratet, die Kinder sind großgezogen, manche Stürme des Lebens gemeistert. Wird dann beim Partner <link 30 - internal-link>Demenz</link> diagnostiziert, erschüttert das eine Beziehung zutiefst. Wäre man bloß nicht zum Arzt gegangen, vielleicht hätte man den Status Quo mit Gedächtnistraining aufrecht erhalten, vielleicht wäre die Krankheit nicht aufgefallen …
Claudia Bayer-Feldmann, Vorsitzende der <link http://www.agm-online.de _blank external-link-new-window>Alzheimer Gesellschaft München e.V</link>. , und Fritz Schillhuber, Fachberater der Augustinum Seniorenresidenzen zum Thema Demenz, kennen die Sorgen und Nöte der Betroffenen. „Heute gibt es viel mehr Unterstützung als früher, darum sollte man sich so früh wie möglich informieren und Hilfe holen“, so die Experten. Wer bei verdächtigen Symptomen zum Arzt geht, kann mit Medikamenten den Krankheitsverlauf vielleicht verlangsamen, um in Ruhe zusammen mit dem Partner vorzusorgen und Entscheidungen über spätere Schritte wie eine Patientenverfügung oder einen Einzug in eine <link 577 - internal-link>Seniorenresidenz</link> zu treffen.
„Demenz ist eines der größten Tabus“, sagt Schillhuber, „man verspricht sich selbst und der Familie, dass man sich für den Partner aufopfern wird.“ Dabei stößt fast jeder, der einen Demenzkranken zu Hause pflegt, bald an seine Grenzen, weiß Bayer-Feldmann aus der Praxis. Informationsmaterial, Beratungen und Selbsthilfegruppen bieten Rüstzeug für den Umgang mit Vorwürfen und Schuldgefühlen. „Viele, die sich Hilfe holen, glauben, sich vor Nachbarn, Freunden oder den Kindern rechtfertigen zu müssen,“ hat Bayer-Feldmann in der langjährigen Begleitung von Angehörigen erfahren.
Wer im Augustinum lebt, hat für den Fall einer Demenz, ob sie nun beim Partner oder bei einem selbst diagnostiziert wird, bereits vorgesorgt. Schon das <link 29 - internal-link>dichte Betreuungsnetz</link> im Wohnstift sorgt für eine enorme Erleichterung bei alltäglichen Verrichtungen. Kombiniert mit der besonderen Tagesbetreuung für demenzkranke Bewohner, dem sogenannten <link 98 - internal-link>Treffpunkt</link>, und der Pflege im eigenen Appartement, ist für alle Eventualitäten gesorgt – eine enorme Erleichterung, auch für Paare, in denen einer der beiden Partner von Demenz betroffen ist. Im Treffpunkt finden Bewohner Ansprache, Geborgenheit und Tätigkeiten, die den Tag strukturieren. Aktivierung und Förderung stehen auf dem Programm, wie zum Beispiel <link 84 - internal-link>Gedächtnistraining </link>oder kleine Veranstaltungen.
So bekommt jeder seine Freiräume, der Demenzkranke ebenso wie sein Partner. „Oft stehen demenzkranke Menschen unter einem Leistungsdruck, keine Fehler zu machen und den Partner nicht zu verärgern“, betont Schillhuber. Gut betreut und liebevoll behütet können sie sich im Augustinum zurückziehen und nach ihrem eigenen Rhythmus leben, jedoch ohne vom Partner getrennt zu sein. Auch der gesunde Partner behält seine Lebensqualität, braucht keine schlaflosen Nächte zu haben, kann Freundschaften pflegen, in Konzerte gehen und sogar verreisen. Der intensive Kontakt und die Verantwortung für den Partner geben beiden ein gutes Gefühl. Denn für den Kranken ist der Gesunde das Gedächtnis, die Verbindung zu seinem früheren Leben. Und der Gesunde fühlt sich gebraucht und kann sich um seinen Partner kümmern, ohne sich dabei selbst aufgeben zu müssen.]]></content:encoded>
			<category>Ratgeber Betreutes Wohnen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 16:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die eigene Immobilie – Altersfalle statt Alterssicherung?</title>
			<link>http://www.augustinum.de/aktuelles/details/die-eigene-immobilie-altersfalle-statt-alterssicherung/</link>
			<description>Das eigene Haus kann im Alter zur Belastung werden: Rechtzeitige Planung und realistische...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das eigene Haus kann im Alter zur Belastung werden: Rechtzeitige Planung und realistische Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen im Alter sind daher ratsam.
Schuldenfreier Immobilienbesitz gilt als wichtiger Baustein für die Altersvorsorge und vor allem für das sorgenfreie <link 17 - internal-link>Wohnen im Alter</link>. In der Realität zeigt sich jedoch, dass diese Rechnung nicht immer aufgeht. Mit dem Nachlassen der körperlichen Kräfte kann ein Haus oder eine Wohnung schnell zur „Altersfalle“ werden, sei es, dass die Bewirtschaftung zu anstrengend wird oder die Infrastruktur der Umgebung bei eingeschränkter Mobilität nicht mehr ausreicht.
<h3>150 Quadratmeter sind schwer zu bewirtschaften</h3>
Diese Gedanken bewegten auch das Ehepaar Dierkes (Name geändert). Vierzig Jahre hat der Elektroningenieur mit seiner Familie auf liebevoll eingerichteten 150 Quadratmetern Wohnfläche in einer Kreisstadt gelebt, bevor sie sich entschlossen, in eine Seniorensresidenz zu ziehen. Den Blick von ihrem Grundstück über das idyllische Tal haben er und seine Frau noch immer vor ihrem geistigen Auge. „Ich habe manche Träne vergossen, als wir uns zu dem Verkauf entschlossen hatten“, berichtet die 75 Jahre alte Gisela Dierkes. Dennoch traf das Ehepaar gemeinsam und in Absprache mit den beiden Söhnen die Vernunftentscheidung, die Immobilie zu verkaufen.
<h3>Was passiert, wenn einer alleine zurückbleibt?</h3>
„Auch wenn es uns schwer fiel, mussten wir dabei die Gefühle ausblenden und realistisch erkennen, dass unser Haus für das Leben im Alter nicht geeignet war“, beschreibt der heute 77 Jahre alte Günter Dierkes die damalige Situation. „Vor allem belastete uns die Frage, was passiert, wenn einer von uns allein zurückbleibt“, fährt er fort. Bei eingeschränkter Mobilität werde so ein Haus schnell zur Last. Auf keinen Fall wollten die beiden einmal gezwungen sein, unter Druck eine so wichtige Lebensentscheidung wie einen Umzug treffen zu müssen. 
<h3>Gefangen in der eigenen Immobilie</h3>
Hinzu kommt, dass in manchen Regionen Deutschlands die Wohnimmobilienpreise stark unter Druck geraten sind. Dieser Wertverlust macht vor allem jenen Menschen zu schaffen, die mit dem Erlös aus dem Verkauf ihrer Immobilie die eigene Rente aufbessern wollten. Zum Teil sind sie bereits jetzt in ihren Immobilien „gefangen“, weil sie keinen Käufer finden oder nicht den gewünschten Preis erzielen können. Die Folgen sind vereinsamte, mit ihrem Immobilienbesitz überforderte oder auch in wirtschaftliche Bedrängnis geratene ältere Menschen. 
<h3>Sich Zeit nehmen für den Hausverkauf</h3>
Um das zu vermeiden, helfen nur die rechtzeitige Auseinandersetzung mit der eigenen Wohnsituation und klare Vorstellungen darüber, wie und wo man sein Alter verbringen möchte. Was so einfach klingt, ist in Wirklichkeit ein langwieriger und oft auch schmerzhafter Entscheidungsprozess, den viele Menschen scheuen. Die meisten handeln erst, wenn sie in Bedrängnis geraten. Doch das kann nicht nur auf Kosten der Lebensqualität gehen, sondern auch wirtschaftliche Nachteile haben. Ein unter Zeitdruck getätigter Immobilienverkauf ist für den Verkäufer meistens unvorteilhaft. 
Das Ehepaar Dierkes lebt nun seit knapp einem Jahr im <link 196 - internal-link>Augustinum Kleinmachnow</link>. „Wenn man weiß, was man will, kann man es auch umsetzen“, betont Günter Dierkes. Dennoch war der Weg aus dem selbst entworfenen und gebauten Einfamilienhaus mühsam und steinig. „Wir hatten zwei turbulente Jahre, waren uns aber von Anfang an einig, dass wir uns für diese wichtige Entscheidung ausreichend Zeit nehmen und uns nicht unter Druck setzen wollten“, beschreibt Günter Dierkes seine Erfahrungen.
<h3>Geeignete Wohnformen für das Alter finden</h3>
Bevor es um den Immobilien-Verkauf selbst geht, sollten sich ältere Hausbesitzer die Frage nach der eigenen Lebensplanung stellen. Auch Dierkes hatten sich zunächst mit den verschiedenen Wohn-Alternativen beschäftigt. Ziel war es, in die Nähe des einen Sohnes nach Berlin zu ziehen. „Zuerst haben wir überlegt, uns zu verkleinern und eine Eigentumswohnung zu erwerben. Doch dann hätten wir irgendwann wieder umziehen müssen, weil die Betreuung nicht gewährleistet gewesen wäre“, erläutert Günter Dierkes. 
<h3>Käufer waren nicht leicht zu finden</h3>
Erst nachdem der Entschluss zum Umzug in eine Seniorenresidenz feststand, sprach das Ehepaar mit der Hausbank über den Verkauf ihrer Immobilie. Hier war man sehr skeptisch, ob überhaupt ein Käufer gefunden werden könnte, zumal das Haus vollständig möbliert verkauft werden sollte. Doch die Versuche, das Haus in Eigenregie an den Mann zu bringen, schlugen alle fehl. Inzwischen hatten sie den Kontakt zum Augustinum intensiviert, <link 59 - internal-link>zur Probe gewohnt </link>und bereits ein konkretes Angebot für ein Appartement erhalten. Doch ohne Käufer konnten sie den Umzug noch nicht angehen. Die Zeit drängte.
Dass ein Immobilienmakler innerhalb kurzer Zeit tatsächlich mehrere ernsthafte Interessenten für ihr Haus fand und sogar eine junge Familie mit zwei kleinen Kindern, die genau so ein Haus gesucht hatte, verwundert die beiden bis heute. Plötzlich ging alles ganz schnell. „Wir mussten beim Verkaufspreis zwar Zugeständnisse machen“, so Günter Dierkes, „aber aus heutiger Sicht war es absolut richtig, flexibel auf ein ernsthaftes Angebot zu reagieren.“ 
<h3>Gut eingelebt im Augustinum</h3>
Inzwischen haben sie sich in ihrem neuen Leben gut eingerichtet. „Die Nachbarn passen sehr gut zueinander, und wir sind alle in einer ähnlichen Situation. Das verbindet“, so Günter Dierkes. Bei Nachbarn und Bekannten am alten Wohnort sind sie anfangs nur auf Unverständnis gestoßen. „Inzwischen sehen es manche anders.“ Was sich wenige vorstellen können, sich für das Alter ganz bewusst eine neue Umgebung auszusuchen, empfinden die Dierkes als besonders hilfreich für einen Neuanfang. „Es ist gut, dass wir weit weg gezogen sind, weil ich sonst bestimmt einmal in der Woche bei unserem Haus vorbei gefahren wäre“, meint Gisela Dierkes. Nun wollen sie aus Berlin ihre neue Heimatstadt machen, genießen das umfangreiche kulturelle <link 27 - internal-link>Freizeitprogramm</link>, fahren in das Umland und erkunden ihre neue Heimat. 
<h3>Entspannt zurücklehnen im neuen Zuhause</h3>
„Wir hatten zwar klare Vorstellungen darüber, wo und wie wir leben wollten, aber wir waren auch flexibel genug, uns den Umständen anzupassen, wo das nötig war“, beschreibt Günter Dierkes das Erfolgsrezept. Wichtig sei es, in Ruhe Einigkeit über den gemeinsamen Weg herzustellen und dann die Entscheidung konsequent in die Tat umzusetzen. „Das bedeutet auch die eine oder andere schlaflose Nacht.“ Der Aufwand hat sich für die beiden gelohnt. „Heute wissen wir, dass wir uns über unser Wohnen nie wieder Gedanken machen müssen.“ 
<h3>Sich Hilfe von Fachleuten holen</h3>
Es gibt sicher nicht die eine richtige Antwort, wenn es um die Frage nach dem richtigen Umgang mit Immobilienbesitz und der richtigen Wohnsituation im Alter geht. Wohnbedürfnisse sind etwas sehr Individuelles und Persönliches. Dennoch gibt es ein paar Stolpersteine, die alle betreffen und die sich umgehen lassen, wenn man sie rechtzeitig erkennt. Dazu gehört, sich über den Immobilienmarkt ebenso wie über alternative Wohnangebote zu informieren. Falsche Scheu, sich an Fachleute zu wenden, ist hier ein schlechter Ratgeber. Und nicht immer wird ein Immobiliengeschäft durch eingesparte Honorare günstiger. 
Insgesamt ist es von großer Bedeutung, sich zeitlich nicht unter Druck setzen zu lassen. Das sollte jedoch nicht dazu führen, dass man die Dinge laufen lässt. Es ist wichtig, sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und den richtigen Zeitpunkt nicht zu verpassen. Verdrängen führt zu keinem Ergebnis, ebenso wenig wie Handeln aus Panik. Verpasste Chancen hingegen können noch lange weh tun. 
<h3>Weitere Informationen</h3>
Die Autorin dieses Beitrags, Christiane Harriehausen, hat den Ratgeber <link http://www.faz-institut.de/publikationen/katalog/altersfalle-immobilie _blank external-link-new-window>„Altersfalle Immobilie?“</link> geschrieben, der im FAZ-Buchverlag erschienen ist. Eine Praxishilfe, wie die eigenen vier Wände im Alter nicht zur Last werden. Die frühere Wirtschaftsredakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die auch einige Jahre bei einem Immobilien-Unternehmen gearbeitet hat, zeigt in ihrem Buch nicht nur mögliche Stolpersteine im Umgang mit dem eigenen Immobilienbesitz auf, sondern gibt auch Anregungen, wie sich diese vermeiden lassen.]]></content:encoded>
			<category>Ratgeber Betreutes Wohnen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 16:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>