Kulturveranstaltungen

Musik- und Theaterabende
für höchste Ansprüche

Das Kulturprogramm des Augustinum Seniorenheim Roth lässt keine Wünsche offen, und wenn doch, hat unsere Kulturreferentin ein offenes Ohr für Ihre Anregungen.

Kontakt zum Kulturreferat

Martina Niesel
Tel.: 091 71 / 805 – 18 15

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Der aktuelle Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Roth

 
Auffoderung zum Tanz

Donnerstag, 29. September 2016

Eine musikalisch-literarische Reise von Spanien nach Ungarn

 

Von Spanien über Böhmen bis nach Ungarn führt die Tanzreise, auch in Polen wird kurz Halt gemacht, um eine Mazurka zu probieren. Tangos, Walzer, spanische, ungarische, slawische Tänze von Brahms, Dvorak, C. M. v. Weber, Saint – Saens, Piazzolla und anderen mehr erklingen. Martin Neubauer wird wiegende, wirbelnde Gedichte und Geschichten von Schiller, Rilke, Hofmannsthal, Morgenstern… in den „Tanzpausen“ vortragen.

Eva Sohni, studierte an den Musikhochschulen Würzburg, Detmold (Tibor Varga) und London. 1978 wurde sie 1. Geigerin der „Bamberger Symphoniker. Sie spielt eine venezianische Geige von Francesco Goffriller aus dem Jahre 1730. Rudolf Ramming beendete sein Klavierstudium an der Musikhochschule Würzburg bei Prof. Kirsti Hjort mit dem Meisterklassendiplom. Für seine rege, erfolgreiche Konzerttätigkeit und seinen Einsatz für die Kammermusik erhielt er den Kulturförderpreis der Stadt Würzburg. Martin Neubauer erhielt seine Ausbildung an der „Neuen Münchner Schauspielschule“. Nach Theaterjahren in Hannover und Essen, verlegte er sich auf die Rezitation und tritt jetzt mit musikalisch- literarischen Programmen bundesweit auf. 1993 gründete er das „Brentano-Theater“ in Bamberg.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 7 Euro, 9 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Musik und Wort
Vortragender: Eva Sohni (Violine), Rudolf Ramming (Klavier),Martin Neubauer (Rezitation)

 
Von Wien nach St. Petersburg

Montag, 3. Oktober 2016

Klarinette verzaubert

 

Sigrun Felicitas Vortisch, Klarinette

Marcin Gortel, 1.Violine

Joanna Gortel, 2.Violine

Anton Hubert, Viola

Kirill Timofeev, Violoncello

Das Merlin Ensemble hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Klarinettenquintett-Literatur mit neuem Geist zu beleben. Statt der gewohnten 4+1 Praxis kann man hier alle fünf Stimmen gleichberechtigt erleben, womit das Merlin Ensemble sein Publikum verzaubert.

Auf dem heutigen Programm stehen von Joseph Haydn das Kaiserquartett op. 76 Nr. 3, von Wolfgang Amadeus Mozart das Stadlerquintett KV 581 und von Alexander Borodin das Streichquartett Nr. 2 D-Dur.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 7 Euro, 9 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Merlin Ensemble

 
Mongolei

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Eine Reise durch das Land von Dschingis Kahn

 

Eingerahmt von schneebedeckten Bergen im Norden und der Wüste Gobi im Süden zieht sich eine unendliche Steppe durch die Mongolei. Hier leben die Menschen bis heute im Rhythmus der Jahreszeiten mit ihren Viehherden – weit entfernt von Städten und Siedlungen. In diese für uns Mitteleuropäer so ungewöhnliche Welt möchte Peter Fabel Sie mitnehmen. Weite Touren durch die Mongolei führten ihn durch eine grandiose Naturlandschaft mit Wäldern, Salzseen, Wasserfällen, Sanddünen, Vulkanen und heißen Quellen. Dabei traf er buddhistische Mönche, Schamanen, Murmeltierjäger, Rentiernomaden, Kamelzüchter und das Takhi (Przewalskipferd). Im Mittelpunkt seiner neuen Foto- und Filmreportage aber stehen wieder die Menschen und ihre Kultur.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 5 Euro, 6 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Multivisionsvortrag
Vortragender: Peter Fabel

 
Vom Anfang und Ende.

Samstag, 8. Oktober 2016

Erste und letzte Sätze der Weltliteratur

 

Der erste Satz eines Romans muss sitzen! Er entscheidet, ob wir zum Weiterlesen verführt werden oder es sein lassen mit der Lektüre. Wenn die Behauptung stimmt, dass der erste Satz ein Geschenk der Götter ist, dann muss dieses Geschenk in aller Regel hart erarbeitet werden. Generationen von Autorinnen und Autoren ringen Tage, Wochen und manchmal Monate um diesen magischen ersten Satz, bis er stimmt und die Geschichte sich wie von selbst erzählen lässt. Ähnlich viel Anstrengung kostet nur der letzte Satz – vielleicht auch deshalb, weil manche Menschen bei neuen Büchern zuallererst den Schluss lesen.

Wenn Sie die ersten und letzten Sätze dieser kleinen Ausstellung lesen, tun Sie es mit Respekt vor den Autorinnen und Autoren, lassen Sie sich jedes Wort auf der Zunge zergehen – und erfreuen Sie sich an den typografischen Gestaltungen der vier Abiturientinnen Eva-Kathrin Däumler, Daniela Gelder, Christina Stadler und Justine Thomas. Sie haben gemeinsam mit Ihrem Kunstlehrer Hubert Kretschmer ein Schuljahr lang auf die ersten und letzten Sätze der Weltliteratur konzentriert, als gäbe es kein Dazwischen.

Ort: Foyer
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vernissage des Kunstprojektes
Vortragender: Samuel-Heinicke-Fachoberschule des Augustinum

 
Annas Schwester

Montag, 10. Oktober 2016

Das Mädchen vom Inn

 

Auf einem Einödhof am Inn stirbt die Jungbäuerin Anna fünf Tage nach der Geburt ihres Kindes an Auszehrung und Kindsbettfieber. Ihre kleine Tochter Elisabeth überlebt. Der Witwer Georg Inninger vom „Maierhof“ in Lohen ist mit den vielen, noch unmündigen, Kindern heillos überfordert. Maria, Annas jüngere Schwester, geht auf Anraten des Dorfpfarrers von Mittersgar am Inn eine sogenannte „Sororatehe“ (Schwesternehe) ein und gebärt in der Zeit von 1890 bis 1906 weitere dreizehn Kinder...

Das schicksalhafte Leben zweier altbairischer Bauernfamilien am Inn im ausgehenden 19. Jahrhundert stellt der Autor Walter Lassauer, selbst mit mütterlichen Wurzeln in der Innigner Sippe, heute vor.

 
Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 15:30
Eintritt: 5 Euro, 6 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Lesung
Vortragender: Buchautor Walter Lassauer

Rituale - Spielregeln des Lebens
Dirndl, Bollenhut und Lederhose

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Entwicklung und Bedeutung der Tracht

 

Herbstzeit ist Volksfestzeit: landauf, landab wird feuchtfröhlich im „Trachtenlook“ gefeiert. Nach Jahren des Dornröschenschlafs erlebt die Tracht in der Form des „Trachtenlooks“ einen Boom. Nachdem über Jahrzehnte das Tragen von Dirndl und Lederhosen – abgesehen von Brauchtumsvereinen – als altbacken galt und verpönt war, hat in den letzten Jahren eine junge Generation diesen Look für sich entdeckt. Sie gibt damit ihrem Lebensgefühl einen neuen Ausdruck.

Sie selbst haben sicherlich viele Erinnerungen an die speckige Lederhose ihrer Bubenzeit oder ihr aus den Ferien in den Bergen mitgebrachtes Dirndl!

Der Vortrag widmet sich den Ursprüngen der Tracht, ihrer Überlieferung und ihrer Wandlungen im Laufe der letzten beiden Jahrhunderte. Wie sind die Trachten entstanden? Wie haben sich diese verändert? Warum sind bestimmte Kleidungsstücke – wie das Dirndl und die Lederhose aus dem Alpenraum und der Bollenhut aus dem Schwarzwald – überregional bekannt und sogar Exportschlager geworden?

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 5 Euro, 6 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Kunsthistorikerin Dr. Annette Scherer

Rituale - Spielregeln des Lebens
Zur guten Nacht

Sonntag, 16. Oktober 2016

Abend- und Wiegenlieder

 

Dieses Konzert bringt die Freude über das immer mehr in Vergessenheit geratene Abend- und Wiegenlied in die Herzen der Zuhörer. Ob Volks-oder Kunstlied, viele der auf dem Konzertprogramm stehenden Weisen gehören zum wertvollen Schatz unserer traditionellen deutschen Wiegenlieder. “Die Blümelein, sie schlafen” und “Guten Abend, gut’ Nacht” von Johannes Brahms, „Der Mond ist aufgegangen“, “Weißt Du, wie viel Sternlein stehen” und viele mehr stehen auf dem Konzertprogramm und laden ein zum Lauschen und Träumen.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 7 Euro, 9 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Romy Börner - Mezzosopran,Veronika Miller-Wabra - Harfe, Oliver Hien - Geige

 
Oh, that Cello! Ah, this Guitar!

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Filmmelodien

 

"Leidenschaftlich und sehr romantisch" so urteilte der Kölner Stadtanzeiger und fuhr fort: "Klagend, schwermütig sang das Cello, die Gitarre harmonisierte im Hintergrund, malte dichte, nie aufdringliche Klangteppiche. Dass hier Musiker von internationalem Format auf der Bühne standen, war direkt erkennbar." Was diese Kritik beschreibt, sind ideale Voraussetzungen, um die schönsten Filmmelodien von Charlie Chaplin traumhaft sicher zu interpretieren. Charlie Chaplin gilt auch heute noch als Inbegriff des Allround-Genies: er war Komiker und Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Filmproduzent, und nicht zuletzt, seiner eigener Filmkomponist. So schuf er die unsterblichen Themen zu "Moderne Zeiten", "Der Vagabund und das Kind", "Goldrausch" und "Lichter der Großstadt", für deren Filmmusik er 1973 den "Oscar" erhielt. Tess Remy-Schumacher und Stefan Grasse widmen sich am heutigen Abend auch Komponisten, die die Stummfilm-Ära noch selbst erlebten: Gabriel Fauré, Claude Debussy und Maurice Ravel. Das Duo spielt seit seiner Premiere 1994 auf einem Festival in Australien regelmäßig zusammen. Tess Remy-Schumacher trat in bedeutenden Konzertsälen wie der Wigmore Hall London, der Jubilee Hall Singapur, der Bradley Hall Chicago und der Carnegie Hall New York auf. Stefan Grasse gab über 1800 Konzerte in vielen Ländern Europas, in Argentinien, China und Australien, in der Türkei und den USA.

Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 7 Euro, 9 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Tess Remy-Schumacher (Cello) und Stefan Grasse (Gitarre)
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