Kulturveranstaltungen

Anspruchsvolles Kulturprogramm

Die Qualität und Vielfalt des Programms hat sich längst herumgesprochen. Die Augustinum Seniorenresidenz München-Nord ist eine der ersten Kulturadressen des Stadtteils. Gerne laden wir Sie zu unseren nächsten Veranstaltungen ein.

Kontakt zum Kulturreferat

Nina Bindl
Tel.: 089 / 38 58 – 67 00

no edit

Unsere aktuellen Veranstaltungen in der Seniorenresidenz München-Nord

 
! Muss leider verschoben werden ! Kinder-Weihnachtskonzert mit Harfe und Klavier

Freitag, 9. Dezember 2016

Die ‚Wunderkinder‘ Ronja und Connor Ehrbar werden stattdessen 2017 zu Gast im Augustinum sein

 

Ronja Ehrbar (10 Jahre), Harfe
Connor Ehrbar (8 Jahre), Klavier

Als die sechsjährige Ronja in einem Buch ihrer Großmutter einen Harfe spielenden Engel sah, war sie von diesem Bild so fasziniert, dass sie das wunderschöne Instrument unbedingt erlernen wollte. Bereits dreifach nahm die mittlerweile Zehnjährige nun schon beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ teil und jedes Mal gewann sie mit ihrem außergewöhnlichen Harfenspiel den ersten Preis. Auch ihr zwei Jahre jüngerer Bruder Connor überzeugte die Jury mit seinen Klavierkünsten und ergatterte 2015 mit seiner Partnerin den ersten Preis im vierhändigen Spiel. So ist es nicht übertrieben, bei diesem erstaunlichen Geschwisterpaar von musikalischen ‚Wunderkindern‘ zu sprechen - sogar zu Stefan Raab war Ronja bereits eingeladen.
Auf der Harfe erwartet Sie zu unserem Weihnachtskonzert Georg Friedrich Händels
„Concerto Andante Allegro“, Deborah Henson-Conants „Baroque Flamenco“ sowie Karel Svobodas „Drei Nüsse für Aschenbrödel“. Am Klavier gibt es unter anderem „I like Chopin“ von Gazebo und „Ballade pour Adelaine“ von Richard Clayderman zu hören.

Und was die musikalischen Geschwister im Duett präsentieren, bleibt vorerst ein kleines Geheimnis…

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: Eintritt auf Spendenbasis
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Ronja und Connor Ehrbar

 
Bitte nicht wie letztes Jahr - fromme und weniger fromme Wünsche zum Fest

Dienstag, 13. Dezember 2016

Von Ercole (9 Jahre, Venezia) bis Rilke - Eine unernste Zusammenstellung von Briefen Rainer Maria Rilkes an seine Mutter und italienischen Kinderbriefen
an den Weihnachtsmann. Gelesen von Volker Ranisch.

 
Die Bühne ist Rom zur Weihnacht. Ein Sänger im knarzigem Radioton (die wunderbare Stimme Benjamino Giglis in Originalaufnahme!) kommentiert Italien – das Italien von heute genau so wie das Italien von 1903 bis 1922, in denen der Dichter Rainer Maria Rilke Weihnachtsbriefe an seine Mutter schrieb. Volker Ranisch gibt Ihnen Klang, Farbe und Gestaltung, zeigt die Windungen und Verdrehungen der liebevoll gequälten Briefzeugnisse Rilkes, das Weihnachtsfest zu etwas zu stilisieren, was es für Rilke nie war: ein glückliches Ereignis.
Dagegen zitiert Volker Ranisch Briefe italienischer Kinder aus der Gegenwart, geschrieben an den Weihnachtsmann, an das Christkind, die Befana (eine Figur aus dem italienischen Volksglauben) oder Santa Lucia. Ihre Briefe sind Forderungen, Klagen, Beschreibungen und Infragestellungen, vor allem aber unverschnörkelte Zeugnisse einer Welt, in die sich neben Weihnachten mit dem künstlichem Baum auch die Krankheit der Großmutter, die Angst vorm Dickwerden und manch komische Nöte pubertierender Knaben einfügen. In aller erster Linie erzählen sie aber was von Lebenslust, von Glaube, Liebe, Hoffnung.
„Bitte nicht wie letztes Jahr!“ fordern die Kinder ihr Glück ein – und wenn es nur ein Kleines ist. Zum Schluss stellt der Abend, der sich aus der gespielten Szene immer mehr zurück zieht, die Frage nach dem lieben Gott. Die Rilkesche Antwort darauf: Vielleicht ist er ein Fingerhut in der Hand eines kleinen Mädchens.
Ort: Simeonskapelle
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 4 Euro
Veranstaltungsart: Szenische Lesung
Vortragender: Volker Ranisch

 
Vorweihnachtliches Kammerkonzert

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Mit Oboe, Violine, Violoncello und Klavier

 
Cordula Potthast - Oboe
Barbara Schneider - Violine
Gernot Kaube - Violoncello
Susanne Heyng - Klavier

Die Oboe - entwickelt in Frankreich aus der mittelalterlichen Schalmei - gehörte ab Ende des 17. Jahrhunderts in ganz Europa zu den beliebesten Musikinstrumenten. Besonders in Deutschland erhielt sie in der Barockzeit die symbolische Bedeutung der menschlichen Stimme. Johann Sebastian Bach wies der Oboe zum Beispiel in seinen Kantaten höchsten Gefühlsausdruck zu. Im heutigen vorweihnachtlichen Kammerkonzert, zu dem ein kleiner Instrumentalkreis des Augustinum München-Nord einlädt, begegnen sich die Klangfarben von Oboe, Violine, Violoncello und Klavier in teils festlichen, teils besinnlichen Kompositionen aus Barock und Klassik.
Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender:  

Von kleinen und großen Ritualen
Bräuche der Advents- und Weihnachtszeit

Freitag, 16. Dezember 2016

Kulturwissenschaftlicher Vortrag von Prof. Dr. Werner Mezger, Universität Freiburg

 

Die Advents- und Weihnachtszeit ist eine Periode besonders intensiver Brauchentfaltung. Dabei stellen sich mancherlei Fragen: Was bedeutete Advent früher und wie gestaltet sich diese besondere Zeit der Jahres in der modernen Konsumgesellschaft von heute? Was ist aus dem heiligen Nikolaus geworden, der sich inzwischen vielerorts in den neutralen Weihnachtsmann verwandelt hat? Wie viel wissen wir überhaupt noch über die Geschichte, die Theologie und den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes? Wie sind unsere gegenwärtigen Formen des Feierns entstanden? Wo haben der Adventskranz und der Christbaum, wo die Krippen und Krippenspiele ihren Ursprung? Woher kommt der Ausdruck "Zeit zwischen den Jahren"? Und warum bewegt die Menschen inzwischen weniger das biblische Ereignis der Geburt Christi als das meteorologische Problem, ob es weiße Weihnachten gibt? 

Diesen und vielen anderen Aspekten geht Prof. Werner Mezger anhand von reichem Bildmaterial nach. Dabei tun sich mancherlei nachdenkliche Aspekte auf. Es bieten sich aber auch farbenfrohe Einblicke in Brauchformen aus ganz Europa, die in ihrer Exotik teilweise ebenso rätselhaft wie faszinierend sind...
Ort: Simeonskapelle
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Kulturwiss. Vortrag
Vortragender: Prof Dr. Werner Mezger

 
Lieb Nachtigall, wach auf!

Dienstag, 20. Dezember 2016

Duette, Lieder und Arien aus Barock, Klassik und Romantik

 
Kein anderes Tier wird mehr mit Musik in Zusammenhang
gebracht als die Nachtigall. Mit ihren erfindungsreichen,
komplexen Gesängen ist sie dem Gesang der menschlichen
Stimme von allen Tieren am nächsten. Diese Nachtigall macht sich nun auf den Weg. Hoch in der Luft entrinnt sie dem ganzen unter ihr stattfindenden Vorweihnachtstrubel und fliegt, von einem Stern geleitet, ihrem Ziel zu. Weit davon entfernt und schon etwas früher haben sich drei weise Männer aufgemacht, ebenfalls mit einem fernen Ziel. Sie haben die Zeichen am Himmel gedeutet und wissen, wohin sie gehen wollen. Alle sind auf dem Weg, alle suchen, erwarten die Ankunft eines Ereignisses. Das ist der Advent.
In ihrem Liedprogramm mit Liedern und Duetten suchen
die Mezzosopranistin Diana Schmid und der Countertenor
Felix Uehlein, begleitet am Klavier von Dr. Martin Güthlin,
eher die leisen Töne in der ansonsten so stark von Hektik und Stress geprägten Vorweihnachtszeit.
Zu hören sein werden Lieder und Duette, die Weihnachten ankündigen, und ruhige besinnliche Arien aus Barock, Klassik und Romantik. In der Sprache der Musik ein kleines
besinnliches Innehalten.
Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: Eintritt frei, Spenden erwünscht
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Diana Schmid und Felix Uehlein

 
The Changing Voices on Stage

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Oh Happy (Christmas) Day - Ein Gospel-Abend

 
Zwei Tage vor Heiligabend präsentieren die "Changing Voices", der unverwechselbare Gospelchor der Pfarrei St. Matthäus am Hasenbergl, ein buntes musikalisches Programm. Dabei belässt es die rund 30-köpfige Gruppe nicht bei weihnachtlichen Gospelsongs - facettenreiche Arrangements aus den Bereichen Swing und Pop sorgen dafür, dass auch Liebhaber weltlicher Musik nicht zu kurz kommen!
Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: Eintritt frei, Spenden erwünscht
Veranstaltungsart: Gospel-Konzert
Vortragender: The Changing Voices

 
Sekt & Ständchen

Donnerstag, 12. Januar 2017

Neujahrskonzert mit den Nostalphonikern

 

Marko Cilic – Tenor I
Marc Megele – Tenor II
Peter Cismarescu – Tenor III
Benedikt Eder – Bariton
Markus Scharpf – Bass
Jan C. Golch – Klavier & Arrangements

Wie jeder anständige junge Mann machen es auch die Nostalphoniker: Sie putzen sich heraus, legen den besten Zwirn an und lassen ihren Gefühlen freien Lauf. Heraus kommen wunderbare Ständchen zur Verehrung des schwachen und doch so starken schönen Geschlechts: die berühmten Gesänge der Comedian Harmonists, Lieder von Franz Schubert, Klassiker von Cole Porter, italienische Canzoni oder symphonische Orchesterklänge von Rossini bis Strauss. Alles wäre so harmonisch, wenn in dem Münchner Ensemble nicht sechs junge Männer wären – also fünf Verehrer zuviel...
Freuen Sie sich auf einen musikalischen Hahnenkampf mit bekannten Melodien, raffinierten Choreografien und einer großen Portion Charme!

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 25 Euro
Veranstaltungsart: Neujahrskonzert
Vortragender: Nostalphoniker

 
Klavier-Matinee

Sonntag, 15. Januar 2017

Schüler der Klavierklassen Maria Kravchuk und Thomas Rothfuß spielen Werke vom Barock bis zur Moderne

 
Jedes Jahr findet bundesweit der renommierte Wettbewerb "Jugend musiziert "statt, bei dem die besten Instrumentalisten ihr Können unter Beweis stellen. Die Musikschule Bilan in der Lerchenau freut sich regelmäßig über Preisträger unter ihren Schülern. Bevor die jungen Pianisten und Pianistinnen Ende Januar zum Wettbewerb antreten, geben sie bei uns im Augstinum ein Gastspiel. Bei diesem Konzert präsentieren die jungen Künstler ihre Stücke, die sie auch bei "Jugend musiziert" spielen werden. Am Sonntag, dem 15.1.2017, erleben wir um 11.00 Uhr im Theatersal die Schülerinnen und Schüler der Klavierklassen Maria Kravchuk und Thomas Rothfuß. Zur Aufführung kommen Klavierwerke aus vier Jahrhunderten, vom Barock über die Klassik und Romantik bis hin zur Moderne. Freuen wir uns auf dieses besondere Konzert, Sie werden begeistert sein vom Engagement der jungen Musiker und vom hohen Niveau der gespielten Stücke.
Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 11:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart:  Klavier-Matinee
Vortragender:  Musikschule Bilan

 
Vor der Morgenröte - Stefan Zweig in Amerika

Mittwoch, 18. Januar 2017

Ein Film von Maria Schrader

(c) x-verleih

Deutschland/Frankreich/Österreich, 2016
Regie: Maria Schrader
Buch: Maria Schrader und Jan Schomburg
Mit Josef Hader, Barbara Sukowa, Anne Schwarz, Matthias Brandt, Charly Hübner u.a.


"Vor der Morgenröte" erzählt episodisch aus dem Leben des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig im Exil. Auf dem Höhepunkt seines weltweiten Ruhms wird er in die Emigration getrieben und verzweifelt angesichts des Wissens um den Untergang Europas, den er schon früh voraussieht. Die Geschichte eines Flüchtlings, die Geschichte vom Verlieren der alten und dem Suchen nach einer neuen Heimat.

Rio de Janeiro, Buenos Aires, New York, Petrópolis sind vier Stationen im Exil von Stefan Zweig, die ihn trotz sicherer Zuflucht, gastfreundlicher Aufnahme und überwältigender tropischer Natur keinen Frieden finden lassen und ihm die Heimat nicht ersetzen können. Ein bildgewaltiger historischer Film über einen großen Künstler und dabei ein Film über die Zeit, in der Europa auf der Flucht war.

"Vor der Morgernröte" ist brillant besetzt: Josef Hader (Der Knochenmann, Das ewige Leben) glänzt in der Hauptrolle des berühmten österreichischen Schriftstellers und Pazifisten Stefan Zweig. An Haders Seite überzeugen Barbara Sukowa (Hannah Arendt) als seine erste Frau Friderike, Aenne Schwarz (Zeiten ändern dich) als seine vertraute Sekretärin und zweite Frau Lotte, sowie Matthias Brandt in der Rolle des Berliner Verlegers Ernst Feder (Das Zeugenhaus, Ein großer Aufbruch, Männertreu) und Charly Hübner (JUNGES LICHT, Bornholmer Straße, ELTERN) vor der Kamera von Wolfgang Thaler (THEEB, PARADIES-Trilogie, WHORE’S GLORY, IMPORT EXPORT).

Das Drehbuch schrieb Maria Schrader (LIEBESLEBEN), gemeinsam mit Jan Schomburg (ÜBER UNS DAS ALL, VERGISS MEIN ICH).
http://www.vordermorgenroete.x-verleih.de/de/

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 15:30
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 4 Euro
Veranstaltungsart: Kino
Vortragender:  

 
Die Mutter aller Innovationen

Mittwoch, 25. Januar 2017

Eine verblüffend erhellende Kulturgeschichte

(c) Thomas Herbrich

Beamer-Show von und mit dem Fotografen Thomas Herbrich

Eine Frage: Welche Idee hat die Entwicklung unserer Kultur so beeinflusst wie keine andere? Ein paar Tipps geben wir Ihnen: Es handelt sich um einen Gegenstand, der zu Recht die Mutter aller Innovationen genannt werden kann. Er kostet nur wenige Cents und jeder hat ihn – wahrscheinlich sogar mehrfach – zuhause. Unsere gesamte (Schrift-)Kultur beruht auf ihm, er hat allen Erfindungen den Weg geebnet und den Alltag über viele Jahrhunderte geprägt. Ohne ihn gäbe es keine Tapeten, Gardinen oder Teppiche. Er ist nicht nur wichtig für die NASA, auch zum Flirten lässt er sich effektiv einsetzen. Sind Sie jetzt neugierig geworden?

Thomas Herbrich hat für seine unterhaltsame und spektakuläre Show nahezu vier Jahre lang recherchiert. Er ist ein weltweit angesehener Fotograf, bekannt für sensationelle Bildbearbeitungen und Special Effects, auch für Hollywood-Blockbuster. Seit Jahren steht er mit Vorträgen über seine Fotografie und über kulturhistorische Themen auf der Bühne, die Jung und Alt faszinieren. Lassen Sie sich überraschen!


http://www.herbrich.com/

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro
Veranstaltungsart: Show
Vortragender: Thomas Herbrich

 
"Die Leica ist die Verlängerung meines Auges." - Henri Cartier-Bresson

Dienstag, 31. Januar 2017

Ein Vortrag zum 100jährigen Leica Jubiläum

"Der Kuss am Times Square" (1945) von Alfred Eisenstaedt (LIFE)

Das erste Modell der Leica, deren Markenname sich aus den ersten Buchstaben von Leitz und Camera zusammensetzt, wurde im März 1914 vom Feinmechaniker Oskar Barnack bei Ernst Leitz in Wetzlar fertiggestellt. Zentrale Idee hinter der Leica war von Anfang an, eine kompakte Kamera mit einem für damalige Verhältnisse kleinen 35-mm-Filmformat zu konstruieren, deren Negative auch für stärkere Vergrößerungen geeignet waren. Konnte die Leica kriegsbedingt erst 1925 auf dem Markt eingeführt werden, markiert sie von Beginn an einen wahren Paradigmenwechsel in der Fotografie!

"Der fallende Soldat" (1936) von Robert Capa, "Der Pfützenspringer" von Henri Cartier-Bresson, "Der Kuss am Times Square" (1945) von Alfred Eisenstaedt oder das berühmte Portrait von "Che Guevara" (1960) von Alberto Korda sind alles Leica Bilder, sind wahre Ikonen der Fotografie und haben sich tief in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt.

Diese kleine Kompaktkamera als technisches Meisterwerk stand im Zeichen einer immer dynamischer und polyglotter werdenden Welt. Sie hat das Schaffen von Amateuren, Künstlern und Fotojournalisten modernisiert. Und unsere optische Kultur und visuelle Wahrnehmung entscheidend beeinflusst. Ein Vortrag aus kunst- und kulturgeschichtlicher Perspektive von Constanze Lindner Haigis.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 15:30
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Kunsthistorischer Vortrag
Vortragender: Constanze Lindner Haigis

 
Oman & Emirate – Im Übermorgenland: Wanderdünen, Weihrauchbäume und Wolkenkratzer

Montag, 6. Februar 2017

Reisereportage mit Hartmut Fiebig

(c) Hartmut Fiebig

7 Jahrtausende weisen die archäologischen Spuren der Golfregion in die Vergangenheit zurück. Bis zu den ersten Ölfunden in den 1930er Jahren lagen Abu Dhabi und Dubai im Dornröschenschlaf. Was folgte, ist ein rasanter Aufstieg zur globalen Drehscheibe von Handel, Tourismus und Kultur. Heute ist die märchenhafte Glitzerwelt der Vereinigten Arabischen Emirate ein Synonym für Internationalität, die Jagd nach Rekorden, Luxus und Big Business. Hartmut Fiebig begegnet auch den kaum bekannten anderen fünf Emiraten des Staatenbundes mit Kamera und Neugier.

Das Sultanat von Oman hat seine Öffnung zögerlich betrieben und daher in Vielem einen traditionellen Charakter bewahrt. Besucher sind von den herzlichen Menschen und spektakulären Küsten-, Wüsten- und Berglandschaften ausnahmslos begeistert, ob auf der Halbinsel Mussandam, im Hajar-Gebirge, der Rubb Al-Khali oder dem Dhofar, der Herkunftregion des Weihrauchs.

So unterschiedlich die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman auch sein mögen, beide Länder sind faszinierende Reiseziele. Können sie auch ein Zukunftsmodel für den Orient, ein Übermorgenland sein? Informativ, unterhaltsam und hintergründig, mit spitzbübischem fotografischem Blick und rhetorischer Exzellenz zeigt der Orientexperte Hartmut Fiebig die Golfregion zwischen Wanderdünen, Weihrauchbäumen und Wolkenkratzern.

http://www.hartmut-fiebig.de/

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 9 Euro; ermäßigt 7 Euro
Veranstaltungsart: Reisereportage
Vortragender: Hartmut Fiebig

 
4 – Hinter den Kulissen des weltbekannten Streichquartetts Quatuor Ebène

Mittwoch, 15. Februar 2017

Prämierter Dokumentarfilm und Filmgespräch mit Regisseur Daniel Kutschinski

 

Regie: Daniel Kutschinski
Französisch, Deutsch, Englisch  - mit deutschen Untertiteln

Das Quatuor Ebène konzertiert auf der großen Bühne eines prunkvollen Barocksaals: Doch wir sehen die vier genialen Musiker zunächst nur als winzige Figuren über einen alten kleinen Monitor aus der Kammer hinter dem Bühneneingang. Was geht da oben in ihnen vor? Wie fühlen sie sich? Sie scheinen so nah und doch so fern...

Weltbekannte Musiker hinter den Kulissen beim arrangieren, überdenken und diskutieren zu zeigen, das war die Vision des Filmemachers Daniel Kutschinski.
So stehen nicht die Bühnenauftritte des vielfach ausgezeichneten französischen Streichquartetts im Vordergrund des prämierten Dokumentarfilms „4“, sondern das Geschehen hinter der Bühne. All das, was dem Publikum in der Regel verborgen bleibt: das Ringen der Musiker mit den Noten, ihren Kollegen – und natürlich mit sich selbst.
Entstanden ist eine ungewöhnlich anderes Musiker-Portrait, über das Yvonne Petitpierre vom Deutschlandfunk schreibt: "Immer wieder begegnet man einer Zartheit, wie sie nur einem feinsinnigen Liebesfilm entspringen kann."

http://www.4-thefilm.com/

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 4 Euro
Veranstaltungsart: Kino und Filmgespräch
Vortragender: Daniel Kutschinski

 
Konzert zur Faschingszeit

Donnerstag, 23. Februar 2017

Mit den Jungen Münchner Symphonikern

 

Orchesterleitung und Moderation: Bernhard Koch
Die Jungen Münchner Symphoniker blicken gemeinsam mit ihrem Gründer und Leiter Bernhard Koch bereits auf eine mehr als dreißigjährige Geschichte zurück. Im Münchner Konzertleben sind sie längst eine feste Institution geworden. Auch das Faschingskonzert hat schon eine jahrelange Tradition. Regelmäßig treten mit dem Orchester talentierte Solisten auf, meist außergewöhnlich begabte Nachwuchsmusiker.

http://www.junge-muenchner-symphoniker.de/


Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro
Veranstaltungsart: Orchesterkonzert
Vortragender: Junge Münchner Symphoniker

 
Play Luther

Donnerstag, 2. März 2017

Ein musikalisches Theaterstück über Leben und Werk Martin Luthers

(c)EURE FORMATION

Idee: Lukas Ullrich, Till Beyerbach
Autor, dramaturgische Leitung: Uwe Hoppe

Spiel, Piano, Gesang: Lukas Ullrich

Spiel, Schlagzeug, Gesang: Till Beyerbach

Unterschiedliche Blickwinkel auf wichtige Lebensstationen Luthers bringen uns den Erfinder der Kirchenmusik im szenischen Spiel näher und erinnern 500 Jahre nach der Reformation an die gewaltigen Umbrüche, die sein Wirken bis heute gebracht hat.

Dabei inszeniert „Play Luther“ nicht nur Leben und Werk des berühmten Reformators, sondern eröffnet eine abwechslungsreiche Debatte über den Gesamtbegriff Kirche unter mittelalterlichen und gegenwärtigen Aspekten.

http://www.playluther.de/

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 14 Euro
Veranstaltungsart: Musikalisches Theaterstück
Vortragender: Lukas Ullrich, Till Beyerbach

 
Schottland - Weite Horizonte

Mittwoch, 8. März 2017

Reisereportage mit Hartmut Krinitz

(c) Hartmut Krinitz

Europas Vorposten im Nordwesten zeigt sich als Land der Kontraste.

Grandiose Naturlandschaften treffen auf die ungleichen Metropolen Glasgow und Edinburgh, keltische Wurzeln mischen sich mit der Moderne, Avantgardearchitektur verblasst neben prähistorischen Steinkreisen, wo schon Feuer brannten als die Pyramiden von Gizeh noch nicht standen.

Theodor Fontane, Robert Louis Stevenson, Sir Walter Scott und Robert Burns haben es bedichtet, das Land der Dudelsäcke und fliegenden Baumstämme und bis heute schneidert Gary Smyth in den Highlands den Kilt, webt Mrs. Campbell auf den weltabgelegenen Hebriden Tweed und brennt Ian Machintosh in der Speyside Single Malt Whisky, während Adrian Shine seit 30 Jahren nach den Geheimnissen des Loch Ness und seiner langhalsigen Bewohner forscht.

Mehr als ein Jahr hat Hartmut Krinitz in Schottland verbracht und porträtiert dieses „Land der weiten Horizonte“ zu verschiedenen Jahreszeiten und aus den unterschiedlichsten Perspektiven.

http://www.hartmut-krinitz.de/

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 8 Euro; ermäßigt 6 Euro
Veranstaltungsart: Reisereportage
Vortragender: Hartmut Krinitz

 
Eine musikalische Reise durch Europa

Montag, 20. März 2017

Frühlingskonzert mit Geige, Cello und Klavier

 
Details folgen.
Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender:  

 
Pianomania

Mittwoch, 22. März 2017

Über Liebe, Perfektion und ein kleines bisschen Wahnsinn

Stefan Knüpfer bei der Arbeit

Österreich, Deutschland, 2010; tlw. OmU
Deutsch, Englisch, Untertitel Deutsch

Regie: Robert Cibis, Lilian Franck

Dieser außergewöhnliche und gleichermaßen humorvolle Dokumentarfilm nimmt uns mit hinter die Kulissen der geheimnisvollen Welt der Töne und begleitet Stefan Knüpfer, Meisterstimmer und Cheftechniker von Steinway & Sons, bei seiner ungewöhnlichen Arbeit mit den größten Stars der Musikszene wie Pierre-Laurent Aimard oder Lang Lang.

Lilian Francks und Robert Cibis’ Film erzählt mit Herz und Humor von Momenten der Liebe zum Detail und der absoluten Perfektion.
Aus einem einzigartigen Blickwinkel beobachtet Pianomania die Stars der Musikszene auf der Suche nach dem perfekten Klang und weckt unsere Neugier auf die Vorgänge hinter den Konzertbühnen der Welt. Es erwartet Sie ein unvergleichlicher Blick durch das Schlüsselloch in die verborgene Welt der Töne und Klänge.

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 4 Euro
Veranstaltungsart: Kino
Vortragender:  

 
Megatrends. Ideen, die die Welt verändern

Donnerstag, 23. März 2017

Kulturwissenschaftlicher Vortrag von Prof. Dr. Werner Mezger, Universität Freiburg

 

Den Begriff „Trend“ kannte man früher fast nur aus der Mode. Heute spricht man von Trends in einem viel umfassenderen Sinn: am Anfang stehen Ideen, deren Dynamik der Veränderung mittelfristig zu einem nachhaltigen sozialen, kulturellen, ökonomischen oder technischen Wandel führt. Was Marktforscher, Soziologen, Politologen und Kulturwissenschaftler inzwischen aber vor allem interessiert, sind die sogenannten Megatrends. Also besonders tief greifende und epochale Prozesse mit extrem hohem Wirkungsgrad, die nicht nur einzelne Bereiche des modernen Alltags betreffen, sondern die auf Dauer ganze Gesellschaften und Kulturen umformen.

Um die Gedanken und Ideen hinter diesen aktuellen Megatrends geht es in diesem spannenden Vortrag von Prof. Werner Mezger, der selbst abstrakte Vorgänge mit erstaunlichem Bildmaterial anschaulich macht.
Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Prof Dr. Werner Mezger

 
Engel sollen nicht sterben - Über die Legende Marlene Dietrich

Donnerstag, 30. März 2017

Ein Vortrag von Dr. Dieter Strauss in Erinnerung an ihr 25. Todesjahr 2017

Marlene Dietrich im Film Shanghai Express (1932)
"Marlene Dietrich, ein Name, der mit einer Liebkosung beginnt und mit einem Peitschenknall endet" - Ein Zitat des französischen Schriftstellers, Regisseurs und Malers Jean Cocteau, der das bunte Leben Marlene Dietrichs treffend beschreibt.
Eine Frau, deren Reiz uns in ihren Bann zieht wie der "Blaue Engel" den Professor Unrat. Von dem "Girl am Kudamm" der zwanziger Jahre mit dem Welterfolg des "Blauen Engel" reicht der Vortrag über ihre berühmten Hollywoodfilme wie "Marokko" (1930) mit der Schaffung des geheimnisvollen Dietrich-Gesichtes, bis zu ihrer Betreuung amerikanischer Truppen im 2. Weltkrieg und ihren anschließenden Welttourneen als Sängerin bis Mitte der siebziger Jahre. "Ich kann kein Happy-End erfinden", ein bitterer Seufzer der Dietrich, der ihre letzten Krankheits-Jahre in Paris umschreibt.
In Erinnerung an Marlene Dietrichs 25. Todestag stellt Dieter Strauss ihr Œvrevre anhand von Bild- und Filmmaterial in Auszügen vor.

In vier Kontinenten und sieben Ländern arbeitete der promovierte Germanist Dr. Dieter Strauss für das Goethe-Institut. Die Reise führte von Amsterdam über Jakarta, Paris, München, Santiago de Chile, Sao Paulo nach Rabat/Casablanca. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag auf der kulturellen Programmarbeit. Auf Projekten wie der Restaurierung einer alten Salpeterstadt in der chilenischen Wüste, der Wiederholung einer Brasilienexpedition aus dem 19. Jahrhundert, der Erstellung einer Ausstellung über das Exil Klaus Manns oder dem Filmzugprojekt in Marokko. Strauss lebt heute als freier Sachbuchautor und Referent in München. Seine letzten Buchpublikationen behandeln die Familie Mann, den "Humboldt" Brasiliens, Baron Georg Heinrich von Langsdorff, die deutsche auswärtige Kulturpolitik und Goethes "Wanderjahre in Lateinamerika und der Südsee".
Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 15:30
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 4 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Dr. Dieter Strauss

 
33.356 Kilometer Unterwegs – 134 Tage, 3 Kameras, 2 Freunde und ein herber Rückschlag

Dienstag, 11. April 2017

Reisereportage von Ruben Silver Krebs und
Lukas Ratius

Ruben Silver Krebs und Lukas Ratius an der türkisch-iranischen Grenze

353 Fotos, 162 Reisfelder, 59 Stationen, 43 Milchkannen, 33 Schnauzbärtige, 23 Staaten, 15 Turbane, 11 Affen und 4 Alis – so lautet der Klappentext des neuen und äußerst einfallsreichen Bildbands „33.356 Kilometer Unterwegs“. Darin dokumentieren die beiden Kunststudenten Ruben Silver Krebs und Lukas Ratius ihre Weltreise, die sie von Europa auf dem Landweg bis nach Indien führte.
Die aussagekräftigen Portraits, die scheinbar schnappschussartigen Impressionen aus aller Herren Länder und die kontrastreichen Landschafts-Gegenüberstellungen zeugen von der ausgeprägten Kreativität und dem Ideenreichtum, mit dem die beiden Design-Fans sich an das spannende Format der Reisereportage heran gewagt haben.
Heute nehmen sie uns mit auf ihre abenteuerliche Reise - und Sie sind in Ihrem Kinosessel 33.356 Kilometer unterwegs...

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro
Veranstaltungsart: Reisereportage
Vortragender: Ruben Silver Krebs und Lukas Ratius

 
Kathedralen der Kultur

Mittwoch, 19. April 2017

Hommage von sechs Regisseuren an sechs Bauwerke

(c) NFP

Deutschland, Russland, Norwegen, Frankreich, USA, 2014; OmU

Regie: Wim Wenders, Robert Redford, Michael Madsen, Michael Glawogger, Margreth Olin, Karim Aïnouz

 

Eine Hommage an Bauwerke?! Ja, Sie haben richtig gelesen! Eine filmische Idee, wie sie so zuvor noch nie da gewesen ist: „Kathedralen der Kultur“ lässt sechs hervorragende und höchst unterschiedliche Bauwerke auf verschiedenen Kontinenten für sich selbst ‚sprechen‘.

Das innovative Projekt erkundet, wie Gebäude unsere Kultur reflektieren. Aufgeladen mit den Gedanken und Gefühlen der Personen, die sie erbauten und die sie benutzen, sind diese Gebäude voller Zeugnisse der Vergangenheit, der Gegenwart und sogar der Zukunft. Sie besitzen ein Gedächtnis und sind ein Abbild unserer Gesellschaft.

Sechs renommierte internationale Regisseure verleihen dem Projekt ihren jeweils eigenen Stil und beantworten in einer unverwechselbaren Handschrift die originelle Frage: „Wenn Gebäude sprechen könnten, was würden sie uns erzählen?“

http://www.kathedralenderkultur-derfilm.de/

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 4 Euro
Veranstaltungsart: Kino
Vortragender:  

 
Jodelfisch

Freitag, 5. Mai 2017

Die Band mit Jodldiplom

 

Hackbrett, Harfe, Gesang – Sabrina Hofstetter
Akkordeon, Gesang – Sandra Hollstein
Klarinette, Hackbrett, Gesang – Vreni Hieber
Tuba, Kornett, Ukulele, Gesang – Gurdan Thomas

Jodelfisch inspiriert Altes neu, jodelt zu osteuropäischen Liedern und verschiedenen Sprachen, trägt die Hörer mit vierstimmigem Gesang über Grenzen hinweg mitten ins eigene Herz, sodass man wohlig bei einer nicht verorteten Heimat ankommt.
Sie fühlen sich dabei wie Fische im Wasser, Jodelfische in den Weltgewässern, Quelle: München, Fluss: undefiniert, Ziel: Musik – innig, tanzbar, zum Lauschen und Träumen, irgendwo zwischen Balkan und Bordeaux, schwedischen Seen und griechischen Felsen, Istanbul und der Holledau.

Mit erfrischender Spielfreude, augenzwinkerndem Humor und fliegenden Instrumentenwechseln, vierstimmigem Gesang von ergreifender Schönheit und ihrem unverwechselbaren Klang begeben sie sich seit mittlerweile vier Jahren neugierig auf Erkundungsreise durch alte und neue musikalische Welten.

http://www.jodelfisch.com/

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 10 Euro; ermäßigt 8 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Jodelfisch

 
Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen

Mittwoch, 17. Mai 2017

Dokumentarfilm von Mélanie Laurent und Cyril Dion

 

Was, wenn es eine Formel gäbe, um mit guten Ideen die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte?
Als die Schauspielerin Mélanie Laurent (Inglourious Basterds) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit innovative Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen.

Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit; und die Gewissheit, dass es eine Alternative für unsere Zukunft geben kann...

„Tomorrow“ trifft damit genau den Nerv unserer Zeit.

Mit dem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet, avancierte der Film 2016 zum Publikumsliebling.

„Dieser Film sollte Teil der Ausbildung aller politischen Verantwortlichen weltweit sein!”
David Nabarro – UN Beauftragter für Klimapolitik und nachhaltige Entwicklung


http://www.tomorrow-derfilm.de/

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 4 Euro
Veranstaltungsart: Kino
Vortragender:  

 
Er brachte uns die Sterne nah - Joseph von Fraunhofer

Donnerstag, 18. Mai 2017

Biographisch-literarisches Konzert mit Andrea Freistein-Schade und Nico Benadie


(c) Andrea Freistein-Schade
Joseph von Fraunhofer (1787 – 1826) ist der Namenspatron einer der größten deutschen außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Doch wie konnte es einem mittellosen Waisenjungen, der kaum über Schulbildung verfügte, gelingen, einen Lebensweg einzuschlagen, der ihn zu einem Pionier der Wissenschaft werden lassen sollte?

Im Rahmen des „Literarischen Konzertes“ können Sie Joseph von Fraunhofer auf den Stationen seines Lebens begleiten. In einem Wechsel aus Text und Musik entsteht das Lebensporträit eines Menschen, welches ihn in seinen Wünschen, Träumen und Hoffnungen, aber auch in seinen Zweifeln und Ängsten lebendig werden läßt.

Folgen Sie den Spuren Joseph von Fraunhofers, der uns „den Weg zu den Sternen wies“.'

http://www.freistein-schade-benadie.de/duo.html

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Biographisch-literarisches Konzert
Vortragender: Andrea Freistein-Schade und Nico Benadie

 
Watermark

Mittwoch, 31. Mai 2017

Wie wir das Wasser verändern und wie das Wasser uns verändert

 

Kanada, 2013; tlw. OmU
Englisch, Spanisch, Hindi, Bengalisch, Mandarin Untertitel Deutsch

Regie: Jennifer Baichwal, Edward Burtynsky

Gemeinsam mit Meister-Fotograf Edward Burtynsky blicken wir hinter die dicken Wände von Staudämmen, beobachten 30 Millionen gläubige Hindus bei ihrem rituellen Bad im Ganges und versuchen die Folgen der menschlichen Interventionen in unseren Wasserkreislauf zu verstehen. Vom größten Wehr der Welt im chinesischen Xiluodu reisen wir über das ausgetrocknete Flussdelta des einst mächtigen Colorado River bis zum weltgrößten Surfwettbewerb, dem U.S. Open of Surfing, nach Huntington Beach im südkalifornischen Orange County.
In 20 hintergründigen Geschichten, die in zehn verschiedenen Ländern rund um den Globus gefilmt wurden, erzählt Watermark von der Lebensnotwendigkeit und der Schönheit des Elements Wasser, welches die Grundlage jeden Lebens ist und seit jeher eine enorme Anziehungskraft auf den Menschen entfaltet.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 4 Euro
Veranstaltungsart: Kino
Vortragender:  

 
Piano Solo

Donnerstag, 22. Juni 2017

Thomas Scheytt spielt Klassiker des Blues & Boogie Woogie und eigene Kompositionen

(c) Thomas Scheytt
Thomas Scheytt gilt als „einer der besten zeitgenössischen Boogie- und Blues-Pianisten. Er verbindet in seinem Spiel hohes pianistisches Können mit einer unglaublichen,
tiefempfundenen Ausdrucksvielfalt“ (Jazzpodium Deutschland). Der 1960 geborene Schwabe und Pfarrerssohn erhielt früh Klavier- und Orgelunterricht und liebäugelte zeitweise mit einer Ausbildung zum Kirchenmusiker. Sein Wunsch, Philosophie zu studieren, war allerdings stärker, was ihn „geradewegs“ in eine Karriere als Bluesmusiker
führte… Scheytt gehört zu den meistbeschäftigten Musikern der europäischen Blues- und Boogie-Szene. Er ist seit über 20 Jahren nicht nur als Solist, sondern auch mit seinen Formationen „Netzer&Scheytt“ sowie dem Trio „Boogie Connection“ in Jazzclubs und auf Festivals im In- und Ausland zu Gast. „Invitation To The Blues“ und „Tribute To Meade Lux Lewis“, zwei Stücke von Scheytts Solo-Piano-CD „Inner Voices“, werden seit Jahren regelmässig im Deutschlandfunk gespielt.
Seine neueste CD „Blues Colours“ wurde 2013 nominiert für den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“. Die Wertschätzung, die er sich durch seine Konzerttätigkeit, seine Kompositionen und seine CD-Einspielungen erworben hat, findet ihren Ausdruck in Auszeichnungen wie dem Audience Award 2000 des SWR oder dem Freiburger Musikpreis 2003. Großes Ansehen verschaffte ihm der zweifache Gewinn des German Blues Award 2015 in den Kategorien „Bestes Piano“ und „Bestes Duo“.
Aus 'Deutschlands Südstaaten', dem südbadischen Freiburg, kommt einer der „schwärzesten“ Boogie- und Blues-Pianisten weißer Hautfarbe. Thomas Scheytt verbindet in seinem Spiel hohes pianistisches Können mit einer unglaublichen, tiefempfundenen Ausdrucksvielfalt. Im Gegensatz zu vielen Boogie-Pianisten, die mit besonders schnellen Stücken überzeugen wollen, zeigt Thomas Scheytt gerade in langsameren Bluesstücken seine ausgereifte Spielkultur und sein ungewöhnliches Feeling. Außerdem erweist er sich als hervorragender Blues- und Boogie-Komponist. Die Hälfte der Stücke stammt aus seiner Feder; sie erreichen das Niveau der amerikanischen Vorbilder.

http://www.thomas-scheytt.de/

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 12 Euro; ermäßigt 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Thomas Scheytt

 
Kein klassischer Klavierabend

Freitag, 22. September 2017

Andreas Mühlen spielt Chilly Gonzales, Chick Corea und Fazil Say

(c) Chilly Gonzales

Klavier – Andreas Mühlen

Natürlich, Mozart, Bach, Beethoven, Schumann, Brahms oder Händel, sie alle sind Komponisten von unschätzbarem Wert. Sie haben unsere Musikgeschichte geprägt und ihre Kompositionen werden zu Recht auf allen großen Bühnen aufgeführt. Doch wie geht es weiter? Welche Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts gelten im Jahr 2217, also in 200 Jahren, als wegweisend? Einige potenzielle Kandidaten, nämlich Chilly Gonzales, Chick Corea und Fazil Say – allesamt Komponisten-Pianisten – stellt der Düsseldorfer Andreas Mühlen Ihnen an diesem Abend vor. Vom kanadischen Wahl-Kölner Gonzales (*1972) wissen Sie vielleicht, dass er in seinem seidenen Pyjama und seinen Pantoffeln ganze Konzerthäuser in Ekstase versetzt. Mit 22 Grammy-Awards und 63 Nominierungen kann der Amerikaner Chick Corea (*1941) aufwarten; und Fazil Say (*1970) ist nicht nur als international renommierter türkischer Pianist und Komponist, sondern in seinem Heimatland auch als Bürgerrechtler bekannt.
Sie kennen diese genialen Zeitgenossen nicht? Wir freuen uns, sie Ihnen vorzustellen!

http://www.andreasmuehlen.com/

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 12 Euro; ermäßigt 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Andreas Mühlen

 
BamesreiterSchwartzOrchestra

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Aktuelle Jazz-Orchestermusik

 (c)BamesreiterSchwartzOrchestra

Gesang – Patricia Römer, Antonia Dering, Lydia Schiller, Svenja Hartwig
Saxophon/Klarinette/Flöte – Bettina Maier, Michael Binder, Moritz Stahl, Konstantin Herleinsberger, Jonas Brinckmann, Florian Leuschner
Trompete/Flügelhorn – Johannes Schneider, Matthias Schwengler, Felix Jechlinger, Andreas Schnell
Waldhorn – Svenja Hartwig
Posaune – Lukas Jochner, Christian Landsiedel, Paul Kunzmann, Jakob Grimm
Gitarre – Richard Schwartz
Klavier – Stephan Plecher
Kontrabass – Anselm Legl
Schlagzeug – Marco Dufner
Dirigent – Lukas Bamesreiter

Die außergewöhnliche Musik des jungen BamesreiterSchwartzOrchestra bezeichnet das 23-köpfige Ensemble selbst als „differenzierte Programmmusik“, die in einer Phantasiewelt spielt. Sie reicht, inhaltlich teilweise verknüpft, stufenlos von Impressionen und Verarbeitungen der konkreten Welt bis zu Konstrukten komplett eigener Ästhetik und Logik.

Alle Werke im Programm stammen aus den kreativen Federn von Richard Schwartz und Lukas Bamesreiter und wurden eigens für das BamesreiterSchwartzOrchestra geschaffen.

Die Besetzung ist ein Abbild der jungen Generation professioneller Jazzmusiker des gesamten deutschsprachigen Raums. Ihre Referenzen reichen von Rundfunkproduktionen aller großen Sender über die angesagtesten Festivals der Szene, bis zu Symphonikern, Philharmonikern und Opernhäusern.

Der Klangkörper weist einige Erweiterungen der herkömmlichen Besetzung eines Jazzorchesters auf: So ist der Saxophonsatz etwas tiefer gelagert als üblich, die Klarinette als eigenständige sechste Stimme erweitert. Ein Horn fungiert als Erweiterung entweder des Trompeten- oder Posaunensatzes, oder als Bindeglied zwischen beiden. Die auffälligste Ergänzung ist eine vierstimmige Vokalsektion, zusammengesetzt aus vier Frauenstimmen in den Stimmlagen Mezzosopran bis Kontra-Alt. Natürlich treten die Vokalistinnen auch solistisch in Erscheinung. All das geschieht teils in verschiedenen Sprachen, teils als Vokalise, oder auch textlich improvisiert.
Lassen Sie sich auf das BamesreiterSchwarz-Orchester ein, es erwartet Sie eine Explosion an Kreativität und musikalischer Innovation.

http://www.bamesreiterschwartzorchestra.com/

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 12 Euro; ermäßigt 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: BamesreiterSchwartzOrchestra

 
Ohne Geld bis ans Ende der Welt

Donnerstag, 23. November 2017

Originelle Abenteuerreise mit Michael Wigge

(c) Michael Wigge

Michael Wigge ist Reporter, Selbstfilmer und Autor.
Im Sommer 2010 macht Wigge den unglaublichen Selbstversuch, innerhalb von 150 Tagen von Berlin an das Ende der Welt, also zur Antarktis zu reisen, ohne einen Pfennig Geld in der Tasche! Dieser spannende und teilweise dramatische Selbstversuch führt Wigge zu Aussteigern, Amish Bauern, Obdachlosen und vielen weiteren skurrilen Subkulturen. Er schläft in Scheunen und an Stränden, reist per Anhalter oder als Blinder Passagier im Zug und erfragt sich seine Nahrung meistens in Geschäften, Cafés oder bekommt sie einfach aus Containern. Neben Höhepunkten wie dem Hawaiiaufenthalt und seiner dortigen „Blumen-Ernährung“ oder seinem Job als Butler beim deutschen Botschafter in Panama, gibt es natürlich auch dramatische Tiefen auf dieser außergewöhnlichen Reise. Streckenweise hat Wigge keinen Cent für Nahrungsmittel und steht kurz vor dem Abbruch. Doch mittels Kreativitätund und unbändigem Willen schafft der Abenteuer-Reisende es tatsächlich bis in die Antarktis; und wird letztlich mit einer Grimme Preis Nominierung für seine Dokumentation belohnt.

Reisen Sie mit bei der wohl kreativsten Zero-Budget-Reise der Geschichte!


https://www.youtube.com/watch?v=3iJ5wpSj88Q

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 10 Euro; ermäßigt 8 Euro
Veranstaltungsart: Reisereportage
Vortragender: Michael Wigge
Treffer 1 bis 30 von 31
1 2 >
Kultur-Seniorenresidenz-Muenchen-Nord

Augustinum München-Nord

Google-Maps Profil
Weitlstraße 66
80935 München

Wegbeschreibung abrufen

Ihre Ansprechpartnerin

Interessentenberatung
Julia Hartmann
Telefon: 0800 22 12345 (kostenfrei)

Weitere Ansprechpartner

Kontakt

Empfang 089 / 38 58 - 0
Kultur 089 / 38 58 - 67 00