Kulturveranstaltungen

Anspruchsvolles Kulturprogramm

Die Qualität und Vielfalt des Programms hat sich längst herumgesprochen. Die Augustinum Seniorenresidenz München-Nord ist eine der ersten Kulturadressen des Stadtteils. Gerne laden wir Sie zu unseren nächsten Veranstaltungen ein.

Kontakt zum Kulturreferat

Nina Bindl
Tel.: 089 / 38 58 – 67 00

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Unsere aktuellen Veranstaltungen in der Seniorenresidenz München-Nord

 
Ein tierisches Vergnügen

Mittwoch, 28. September 2016

Ein Lieder- und Klavierabend mit "musikalischem Zoo"

 

So ein kleines weißes Kätzchen lebt sehr gefährlich, wenn es ein paar Leckereien aus der Nachbarsküche stibitzen will. Der Nachbar jagt’s und es entkommt zu guter Letzt nur aus dem Kamin – und wird schwarz. Und die Moral von der Geschicht?
"Wer schlecken will, was ihm gefällt, der kommt nicht ohne Schmutz und Schwärze hinaus aus dieser bösen Welt." (Wilhelm Busch).

Dieser Konzertabend widmet sich ganz dem Reich der Tiere: ein Floh wird zum Minister des Königs, das Vierviertelschwein tanzt mit der Auftakteule und im leeren Haselstrauch sitzen die drei Spatzen von Christian Morgenstern. Viele berühmte Poeten schrieben ihre kleinen Geschichten über die Tiere – anrührend, humorvoll oder auch mit bitterbösen Seitenhieben auf die Menschen... Und Komponisten vertonten sie.

Dieses Programm verspricht einen kurzweiligen, humorvollen und doch hintergründigen Konzertabend.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt: 7 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Barbara Hesse-Bachmaier und Stanislav Rosenberg

 
Kammermusik mit dem Parzival Trio

Dienstag, 4. Oktober 2016

Ein Geschwistertrio liebt die Streicher

 

Pascal Schwab: Violine
Julian Schwab: Viola
Sophia Schwab: Violoncello

Das 18. Jahrhundert gilt in der Musikgeschichte als das Zeitalter, in dem die klassische Kammermusik entstand. Überall in Europa begannen die Komponisten Werke für mehrere Instrumentalisten zu schreiben. Wir freuen uns, dass die jungen Künstler des Parzival Trio sich dieser Musik widmen und sie zu neuem Leben  erwecken.

Pascal, Julian und Sophia Schwab, ein Geschwistertrio im Alter von sechszehn bis vierundzwanzig Jahren, spielen Violine, Viola und Violoncello auf professionellem Niveau. Mitbringen werden sie Werke von Luigi Boccherini, Ignaz Pleyel, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert.
Ort: Simeonskapelle
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: Eintritt frei
Veranstaltungsart: Kammerkonzert
Vortragender: Parzival Trio

 
Begegnungen mit Peter Scholl-Latour

Freitag, 7. Oktober 2016

Autorenlesung mit Ramon Schack

 

Man nannte ihn den „letzten Welterklärer“ und eine „Kassandra des 21. Jahrhunderts. Peter Scholl-Latour, der 2014 im Alter von 90 Jahren gestorben ist, prägte das Bild der Deutschen von der Weltpolitik. Er war einer der großen Journalisten unserer Zeit, bekannt durch seine Fernsehreportagen aus aller Welt genauso wie als Sachbuchautor. „Der Tod im Reisfeld“ brachte es auf eine Millionenauflage.

Anders als viele seiner Kollegen und Nachfolger stützte Scholl-Latour seine Auslandsreportagen auf lange Aufenthalte und Begegnungen mit den Menschen vor Ort. Dadurch erhielt er einen Kenntnisstand, der ihn oftmals Entwicklungen kommen sah, die später traurige Realität geworden sind. „Er hat wirklich alle Länder der Welt bereist, er war historischer Augenzeuge historischer Umwälzungen zum Beispiel in Vietnam in den 1940er Jahren bis zum Abzug der Amerikaner in den 1970er Jahren. Er hat den Unabhängigkeits-kampf Algeriens genauso erlebt wie den Zweiten Weltkrieg … Er saß mit Ajatollah Khomeini im Flugzeug und war mit dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle vertraut“ – so beschreibt ihn der Politologe und Publizist Ramon Schack.

Basierend auf freundschaftlichen Begegnungen und Gesprächen vermittelt Schacks sehr persönliches Porträt das Lebensgefühl und die Weltanschauung des prominenten Reporters vor dem Hintergrund der politischen Umbrüche und historischen Umwälzungen, von denen er über ein halbes Jahrhundert hinweg berichtete. Im Augustinum wird Schack die Lesung aus seinem Buch verbinden mit dem Erzählen persönlicher Erlebnisse und auch Freiraum für Nachfragen und Kommentare lassen.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt: 7 Euro
Veranstaltungsart: Autorenlesung
Vortragender: Ramon Schack

 
Reset. OUTSKIRTS / RANDLAGEN

Dienstag, 11. Oktober 2016

Kunsthistorischer Vortrag von Catrin Morschek zur Ausstellung in der Pinakothek der Moderne

Stephen Shore
U.S. I, Arundel, Maine, Maine, June 17, 1974
© Stephen Shore

Mit der Ausstellung »New Topographics. Photographs of a Man-Altered Landscape« etablierte sich 1975 eine neue künstlerische Haltung innerhalb der amerikanischen Fotografie, in deren Mittelpunkt die vom Menschen veränderte Landschaft und deren Beschreibung mittels einer sachlichen, gleichermaßen analytisch wie urteilsfreien Bildsprache stand. Zu ihren Protagonisten zählen nicht nur die heute bereits als Klassiker geltenden Fotografen Lewis Baltz, Robert Adams und Stephen Shore, sondern auch Bernd und Hilla Becher, die als einzige europäische Vertreter an dieser wegweisenden Ausstellung beteiligt waren. Ausgehend von frühen ikonischen Werken spannt die rund 130 Werke umfassende Präsentation den Bogen bis zur deutschen Fotografie der 1990er Jahre (Joachim Brohm) und ergänzt diese um einige aktuelle Positionen (Sven Johne), die erst kürzlich für die Sammlung erworben werden konnten. Alle Werke sind der Tradition und Erneuerung eines dokumentarischen Stils verpflichtet, der sich mit dem Status quo wie dem Wandel urbaner, suburbaner und ländlicher Lebensräume auseinandersetzt und die Spuren nachzeichnet, die Zeit und Geschichte eingeschrieben haben.


Der Bildvortrag von Catrin Morschek stellt die Ausstellung "Reset. OUTSKIRTS / RANDLAGEN" (- der Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne vor.

https://www.pinakothek.de/ausstellungen/reset-outskirts-randlagen
http://stadtansichten.org/sites/kontakt.html

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 15:30
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Kunsthistorischer Vortrag
Vortragender: Catrin Morschek

Es will Abend werden – Aufzeichnungen aus einem Augustinum, Teil II

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Autorenlesung mit Dieter Lattmann

 

Wie fühlt er sich an, der Alltag in einem Augustinum? Welche Gedanken beschäftigen uns Menschen im Herbst unseres Lebens, und welche Eindrücke und Erkenntnisse gewinnen wir?

Dass Betrachtungen über das Alter und neue Begegnungen unter Gleichaltrigen bereichernd, aber auch erschütternd sein können, hat der Schriftsteller und ehemalige Bundestags-abgeordnete Dieter Lattmann fein beobachtet und in einem erzählenden Sachbuch skizziert.

Am Beispiel des Wohnstifts München Nord schildert er stellvertretend für die 23 Augustinen Erfahrungen aus der Sicht von Bewohnerinnen, Bewohnern und Mitarbeitern.

Entstanden ist ein unmittelbares und authentisches Portrait der Wirklichkeit, faszinierend und ehrlich zugleich.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Autorenlesung
Vortragender: Dieter Lattmann

 
Tastenmagie

Freitag, 14. Oktober 2016

Konzert mit Boogie Woogie Pianist Michael Alf

 

Mit Boogie Woogie, New Orleans Piano, Swing, Ragtime und Blues der Extraklasse begeistert der Pianist und Sänger Michael Alf seine Zuhörer. Er gastierte unter anderem bei so bedeutenden Festivals wie der Jazzwoche Burghausen, den Jazzfestivals Bern und Davos oder als „opening act“ von B.B. King  und trifft dabei immer wieder auf hochkarätige Musiker wie Pete York, Vince Weber, Chris Farlow, Al Jones, Paul Gulda oder Angela Brown.

Durch seine kraftvollen Interpretationen von Boogie Woogie Klassikern zieht Michael Alf das Publikum von den ersten Tönen an in seinen Bann. Freuen Sie sich auf ein Musikereignis der besonderen Art mit dem ‚Tastenmagier‘ Alf, über dessen Konzerte die FAZ schreibt: „Der dampfende Groove reißt die Leute vom Hocker, explosiv, die Blutbahnen weitend, schweißtreibend und authentisch.“

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Michael Alf

 
Bunt sind schon die Wälder

Dienstag, 18. Oktober 2016

Herbstkonzert des Pianistenclub München

 

Für viele Menschen ist der Herbst die schönste Jahreszeit. Die Blätter leuchten in allen Farben in milder Herbstsonne, die Natur versorgt uns im Überfluss mit den schmackhaftesten Köstlichkeiten - aber es nahen auch schon die ersten Stürme. All diese Facetten des Herbstes spiegeln sich in diesem Konzert des Pianistenclubs wider.

Als Beethoven gefragt wurde, wie man seine neueste Klaviersonate verstehen solle, antwortete er, man solle den "Sturm" von Shakespeare lesen. Wir hören die berühmte Sturm-Sonate von Beethoven und die nicht minder leidenschaftliche a-Moll-Violinsonate von Schumann. Debussys Prélude über das, "Was der Westwind gesehen hat", rundet den stürmischen Teil des Programms ab.

An die lieblichen Seiten des Herbstes erinnern Debussys "Tänzerinnen aus Delphi", sein "Mädchen mit dem flachsblonden Haar" und zwei der bekanntesten Schubert-Impromptus. Lieder von Chopin, Schubert und Schumann zeigen uns den Herbst von seinen freundlichsten Seiten. Am Schluss darf natürlich der Besuch einer Wiener Heurigen-Wirtschaft nicht fehlen.

Freuen Sie sich auf ein inspirierendes Konzert des Pianistenclubs, charmant moderiert von der Mezzosopranistin Heide Janssen, außerdem mit der Violinistin Lara Birkenmeier sowie Annika Hörster, Alex Schreiber, Heiko Stralendorff und Hans Wolf am Klavier.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 16 Euro; ermäßigt 10 Euro
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Pianistenclub München

Von kleinen und großen Ritualen
Zwischen Milet, Ephesos, Pergamon und Troja

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Auf Spuren von Dionysos und anderen Mythen an der türkischen Ägäisküste

 

Dieser Vortrag führt Sie zu den antiken Stätten der türkischen Ägäisküste, wo der Kult um den berauschenden und entsühnenden Gott Dionysos genau wie in Griechenland jahrhundertelang von zentraler Bedeutung war und wo seine Spuren noch heute in Mosaiken, Skulpturen und Tempelresten zu finden sind - vor allem aber in den gewaltigen Amphitheatern, in denen die heiligen dionysischen Feste gefeiert wurden.

Sie waren der Ort, wo sich einst Tragödie und Komödie entwickelten aus den jährlich stattfindenden Ritualen zu Ehren dieses vielschichtigen Gottes und wo die antiken Dichter im Namen der Dionysos-Religion zu einem wahren Humanismus in der Gesellschaft aufriefen.

Aber nicht nur Dionysos (bei den Römern: Bacchus), auch Artemis, immer wieder Apollon, Zeus und zahlreiche andere Mythen wie der Kampf um Troja begegnen uns in dem geschichtsträchtigen Küstenstreifen auf engstem Raum - unter einem strahlendem Himmel in atemberaubender Landschaft.

http://www.christine-belling.de/startseite

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 15:30
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Christine Belling

 
"Die Leica ist die Verlängerung meines Auges." - Henri Cartier-Bresson

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Ein Vortrag zum 100jährigen Leica Jubiläum

"Der Kuss am Times Square" (1945) von Alfred Eisenstaedt (LIFE)

Das erste Modell der Leica, deren Markenname sich aus den ersten Buchstaben von Leitz und Camera zusammensetzt, wurde im März 1914 vom Feinmechaniker Oskar Barnack bei Ernst Leitz in Wetzlar fertiggestellt. Zentrale Idee hinter der Leica war von Anfang an, eine kompakte Kamera mit einem für damalige Verhältnisse kleinen 35-mm-Filmformat zu konstruieren, deren Negative auch für stärkere Vergrößerungen geeignet waren. Konnte die Leica kriegsbedingt erst 1925 auf dem Markt eingeführt werden, markiert sie von Beginn an einen wahren Paradigmenwechsel in der Fotografie!

"Der fallende Soldat" (1936) von Robert Capa, "Der Pfützenspringer" von Henri Cartier-Bresson, "Der Kuss am Times Square" (1945) von Alfred Eisenstaedt oder das berühmte Portrait von "Che Guevara" (1960) von Alberto Korda sind alles Leica Bilder, sind wahre Ikonen der Fotografie und haben sich tief in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt.

Diese kleine Kompaktkamera als technisches Meisterwerk stand im Zeichen einer immer dynamischer und polyglotter werdenden Welt. Sie hat das Schaffen von Amateuren, Künstlern und Fotojournalisten modernisiert. Und unsere optische Kultur und visuelle Wahrnehmung entscheidend beeinflusst. Ein Vortrag aus kunst- und kulturgeschichtlicher Perspektive von Constanze Lindner Haigis.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 15:30
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Kunsthistorischer Vortrag
Vortragender: Constanze Lindner Haigis

 
Ein letzter Tango

Mittwoch, 2. November 2016

Biografie-Dokumentarfilm über das berühmte Tangotänzer-Paar
Maria Nieves Rego und Juan Carlos Copes

(c) Tobis Film

Argentinien/Deutschland, 2015, OmU, 81 min.
Regie: German Kral
Mit María Nieves, Juan Carlos Copes, Pablo Verón, Alejandra Gutty, Juan Malizia und Ayelen Álvarez Miño
Executive Producer: Wim Wenders


Sie waren das Vorzeigepaar des argentinischen Tangos und lebten über 50 Jahre eine leidenschaftliche Hassliebe. María Nieves und Juan Carlos Copes waren 14 und 17 Jahre alt, als sie sich erstmals begegneten und brachten den damals außerhalb Argentiniens unbekannten Tanzstil des Tango Argentino von schummrigen Clubs in Buenos Aires auf die großen Theaterbühnen der Welt.
Kein anderer Mann tanzte wie Juan, keine andere Frau wie María.
Ein letzter Tango portraitiert das Talent und das Temperament der Ausnahmekünstler, die den Tango revolutionierten und die Kunst über ihre Beziehung stellten, bis diese zerbrach. Heute, mit 81 und 84 Jahren, treffen sie sich nach jahrelangem Schweigen für diesen Film erneut: Für einen letzten Tango...
Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 15:30
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 4 Euro
Veranstaltungsart: Kino
Vortragender:  

Feldmochinger Volkstheater
Wenn die Sterne lügen

Samstag, 5. November 2016 - 20. November 2016

Lustspiel in drei Akten von Toni Lauerer

 

Regie: Georg Hölzl

Fuhrunternehmer August Winter sieht für seinen Betrieb nur eine rosige Zukunft, wenn die Tochter Steffi den Sohn des Kiesgrubenbesitzers Wiesinger heiratet. Dass dieser gelinde gesagt etwas ‚dappig‘ ist, stört ihn nicht, denn „nur Geld macht erotisch“ und davon hat der Traum-Schwiegersohn genug.

Es gibt da nur ein Problem: Sowohl Tochter Steffi als auch deren Mutter glauben eisern an Wahrsagerei und Horoskope und diese versprechen Steffi das Lebensglück in Gestalt eines ‚Wassermannes‘.

Der Wiesinger-Erbe ist aber in jeder Beziehung ‚Jungfrau‘ und scheidet als Lebensglück aus. Vielleicht gelingt es ja der extra engagierten Wahrsagerin und Sterndeuterin Frau Thusnelda, die Steffi umzustimmen.

Ob ihr dies gelingt, erfahren Sie bei unseren Aufführungen.

Alle Termine im Überblick:

05.11., 06.11., 11.11., 12.11., 19.11., 20.11.

Beginn freitags und samstags 19:30 Uhr, sonntags 18:00 Uhr.

Veranstalter: Feldmochinger Volkstheater

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:30 - 18:00
Eintritt: 12 Euro; ermäßigt 6 Euro
Veranstaltungsart: Volkstheater
Vortragender:  

 
Das Salz der Erde - Eine Reise mit Sebastião Salgado

Mittwoch, 9. November 2016

Dokumentarfilm von Wim Wenders und Juliano Ribeiro Salgado

© Sebastião Salgado

In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren unserer sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert. Dabei war er Zeuge wichtiger Ereignisse der letzten Jahrzehnte – von internationalen Konflikten, Kriegen und ihren Folgen, von Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Seine beeindruckenden Fotoreportagen haben den Blick auf unsere Welt geformt.

Salgado selbst wäre seelisch an dieser Aufgabe fast zugrunde gegangen, wenn er nicht ein neues, ein gigantisches Fotoprojekt begonnen hätte: „Genesis“. Fast die Hälfte unseres Planeten ist bis zum heutigen Tag unberührt. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado seit nunmehr fast einem Jahrzehnt diesen paradiesischen Orten unserer Erde, kehrt an den Ursprung allen Lebens zurück und offenbart uns eine wunderbare Hommage an die Schönheit unseres Planeten.

DAS SALZ DER ERDE präsentiert Sebastião Salgados Leben und Arbeit aus der Perspektive zweier Regisseure: der seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado, der seinen Vater in den vergangenen Jahren oft mit der Filmkamera begleitete, und der von Wim Wenders, Bewunderer von Salgados Fotokunst, selbst Fotograf und einer der großen Filmemacher unserer Zeit.

http://www.dassalzdererde-derfilm.de/

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 15:30
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 4 Euro
Veranstaltungsart: Kino
Vortragender:  

 
Die Wurzeln des Nahostkonflikts

Donnerstag, 17. November 2016

Vortrag mit Dr. Frank S. Becker

 

Als „feindlicher Bruder“ propagiert der Islam eine Alternative zum „westlich“ geprägten Lebensstil – kulturell, religiös und machtpolitisch. Der illustrierte Vortrag skizziert die religiösen Grundlagen des Islam und beschreibt die geistige wie machtpolitische Konfrontation mit dem christlichen Westen.

Der Autor Dr. Frank S. Becker analysiert dabei primär die wesentlichen politischen Ereignisse der letzten drei Jahrhunderte, die von einer zunehmenden Einmischung Europas, Russlands und Amerikas in die Geschicke der islamischen Völker gekennzeichnet waren, beleuchtet die Rolle der Ethnien und Religionen und erklärt die auf beiden Seiten vorhandenen Ängste.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Dr. Fank S. Becker

 
Adventsmarkt

Donnerstag, 24. November 2016

Mit Kunsthandwerk, Glühwein und Live-Musik

 

Advent ist, wenn Kinderaugen
wieder zu strahlen beginnen
und wir uns anstecken lassen

von der Vorfreude auf Weihnachten.

Gudrun Kopp

Genießen Sie bei Live-Musik, Glühwein, Plätzchen und Stollen die besinnliche Atmosphäre unseres Adventsmarkts und freuen Sie sich auf eine kleine Aufführung der Kinder der Otto-Steiner-Schule sowie unseren traditionellen Posaunenchor am späten Nachmittag. Beim großen Rundgang drinnen und draußen finden Sie an den weihnachtlich geschmückten Ständen sicher das eine oder andere liebevolle Geschenk. Am ‚Do-It-Yourself‘-Stand können Sie sich außerdem Ihren eigenen Schmuck für die Festtage oder zum Verschenken anfertigen.

Ort: Foyer und Park
Uhrzeit: 12:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Adventsmarkt
Vortragender:  

 
Abraham und Sara - Versprochen ist versprochen

Samstag, 26. November 2016 - 27. November 2016

Benefiz-Kinder-Musical der evangelischen Kirchengemeinden München-Nord

 

Das ehrenamtliche Team aus Musicalbegeisterten der evangelischen Kirchengemeinden im  Münchner Norden engagiert sich seit vielen Jahren mit verschiedenen Singspielen, die sich vor allem mit biblischen Themen befassen. Texte, Gesang und Tanz werden von Kindern und Erwachsenen gemeinsam einstudiert, um sie einem großen Publikum darzubieten. Der Spendenerlös wird stets einem wohltätigen Zweck zur Verfügung gestellt.  

Im diesjährigen Musical begeben sich Abraham und Sara, die beiden Hauptpersonen des Musicals, mit großem Gottvertrauen auf eine lange Reise in das Land ihrer Träume. Dabei überstehen sie viele Hindernisse, aber auch wunderbare Ereignisse bereichern ihr Leben...

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 16:00 - 17:30
Eintritt: Eintritt frei, Spenden erwünscht
Veranstaltungsart: Kinder-Musical
Vortragender: Gesamtleitung: Christa Jung, Gemeindereferentin i.R.; Chorleitung: Jennifer Spatz

 
Abenteuer Ozean – Geheimnisse der Weltmeere

Mittwoch, 30. November 2016

Eine außergewöhnliche Multimedia-Reportage von David Hettich

 

Tauchabenteurer und NATIONAL GEOGRAPHIC Fotograf David Hettich begab sich über Jahre hinweg auf die Suche nach den letzten Geheimnissen des Meeres. Das Ergebnis ist eine packende Foto- und Filmshow – eine einzigartige Hommage an unseren Blauen Planeten,  wie sie noch nie zuvor live im deutschsprachigen Raum zu sehen war.

Alle Ozeane unserer Erde zu dokumentieren war das ehrgeizige Ziel des Unterwasserfotografen David Hettich: Er tauchte mit hunderten von Hammerhaien im Pazifik, schwamm in riesigen Quallenschwärmen, fotografierte Salzwasserkrokodile unter Wasser und begegnete jagenden Orcas aus nächster Nähe. Der Fotograf und Filmemacher berichtet nun von seinen spektakulärsten Abenteuern unter der Wasseroberfläche: Die Zuschauer erleben die Wanderung der Wale von der Antarktis bis in die Südsee, die größte Krabbenwanderung des Planeten, Delfinfamilien und Haie in freier Wildbahn sowie viele weitere Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Ozeane. Seine ausgedehnten Reisen führten David Hettich um den gesamten Globus: Er reiste Richtung Nord- und Südpol, machte Aufnahmen im Königreich Tonga, Mikronesien, den Bahamas, Galapagos-Inseln und der sagenumwobenen Weihnachtsinsel.

Hettichs Terminkalender richtet sich nach den großen Tierwanderungen im Ozean – beispielsweise dem Sardine Run in Südafrika. Dort machen Seevögel, Haie und Wale Jagd auf kilometerlange Sardinenschwärme. In einfühlsamen Porträts stellt David Hettich Ureinwohner einsamer Südsee-Inseln vor, denen der Ozean seit Jahrhunderten als Lebensgrundlage dient. Von den kleinsten Seepferdchen der Erde bis zum größten Fisch des Ozeans erleben die Zuschauer hautnah die größten Abenteuer von David Hettich auf der Leinwand nochmals mit.

Für „Abenteuer OZEAN“ verbrachte David Hettich über 2000 Stunden unter Wasser, mehr als 100.000 Fotos und 250 Stunden Filmmaterial sind Grundlage für diese bewegende Live-Reportage – ein maßlos spannender Einblick in eine verborgene Wildnis.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt: 8 Euro
Veranstaltungsart: Multivisionsshow
Vortragender: David Hettich

 
National Gallery

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Ein Film von Frederick Wiseman

 

Großbritannien, 2015

Was haben die Bilder von Tizian und Turner, von Rembrandt und Rubens, von Leonardo, Caravaggio und Vermeer uns heute noch zu erzählen? Wie werden die Meisterwerke den Besuchern vermittelt? Was steckt hinter einem Museumsbetrieb, und wie lässt sich eine solche Institution vermarkten?
Meister-Dokumentarist Frederick Wiseman, vor kurzem in Venedig mit dem Goldenen Löwen für sein Lebenswerkgeehrt, verbrachte 2011-2012 zwölf Wochen in der National Gallery in London, die eine der berühmtesten Kunstsammlungen der Welt beherbergt und jährlich über 6 Millionen Besucher anzieht.

Im klassischen Direct-Cinema-Stil zeigt uns Wiseman, was er als stiller Zeuge im Museum alles beobachtet: Die großen Kunstwerke in monumentalen Großaufnahmen, die Besucher und ihr Blick auf die Bilder, die Führungen, Vorträge, Konzerte, Kuratoren und Kunstvermittler, die Museumsleitung und Marketingspezialisten bei der Arbeit.

"Eines von Wisemans dichtesten und besten Werken - mit einem faszierenden Subtext über die elitäre Natur der Institution und ihrer Sammlungsstücke!"
Time Out

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 15:30
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 4 Euro
Veranstaltungsart: Kino
Vortragender:  

 
Kinder-Weihnachtskonzert mit Harfe und Klavier

Freitag, 9. Dezember 2016

Die ‚Wunderkinder‘ Ronja und Connor Ehrbar zu Gast im Augustinum

 

Ronja Ehrbar (10 Jahre), Harfe
Connor Ehrbar (8 Jahre), Klavier

Als die sechsjährige Ronja in einem Buch ihrer Großmutter einen Harfe spielenden Engel sah, war sie von diesem Bild so fasziniert, dass sie das wunderschöne Instrument unbedingt erlernen wollte. Bereits dreifach nahm die mittlerweile Zehnjährige nun schon beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ teil und jedes Mal gewann sie mit ihrem außergewöhnlichen Harfenspiel den ersten Preis. Auch ihr zwei Jahre jüngerer Bruder Connor überzeugte die Jury mit seinen Klavierkünsten und ergatterte 2015 mit seiner Partnerin den ersten Preis im vierhändigen Spiel. So ist es nicht übertrieben, bei diesem erstaunlichen Geschwisterpaar von musikalischen ‚Wunderkindern‘ zu sprechen - sogar zu Stefan Raab war Ronja bereits eingeladen.
Auf der Harfe erwartet Sie zu unserem Weihnachtskonzert Georg Friedrich Händels
„Concerto Andante Allegro“, Deborah Henson-Conants „Baroque Flamenco“ sowie Karel Svobodas „Drei Nüsse für Aschenbrödel“. Am Klavier gibt es unter anderem „I like Chopin“ von Gazebo und „Ballade pour Adelaine“ von Richard Clayderman zu hören.

Und was die musikalischen Geschwister im Duett präsentieren, bleibt vorerst ein kleines Geheimnis…

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: Eintritt auf Spendenbasis
Veranstaltungsart: Konzert
Vortragender: Ronja und Connor Ehrbar

 
Bitte nicht wie letztes Jahr - fromme und weniger fromme Wünsche zum Fest

Dienstag, 13. Dezember 2016

Von Ercole (9 Jahre, Venezia) bis Rilke - Eine unernste Zusammenstellung von Briefen Rainer Maria Rilkes an seine Mutter und italienischen Kinderbriefen
an den Weihnachtsmann. Gelesen von Volker Ranisch.

 
Die Bühne ist Rom zur Weihnacht. Ein Sänger im knarzigem Radioton (die wunderbare Stimme Benjamino Giglis in Originalaufnahme!) kommentiert Italien – das Italien von heute genau so wie das Italien von 1903 bis 1922, in denen der Dichter Rainer Maria Rilke Weihnachtsbriefe an seine Mutter schrieb. Volker Ranisch gibt Ihnen Klang, Farbe und Gestaltung, zeigt die Windungen und Verdrehungen der liebevoll gequälten Briefzeugnisse Rilkes, das Weihnachtsfest zu etwas zu stilisieren, was es für Rilke nie war: ein glückliches Ereignis.
Dagegen zitiert Volker Ranisch Briefe italienischer Kinder aus der Gegenwart, geschrieben an den Weihnachtsmann, an das Christkind, die Befana (eine Figur aus dem italienischen Volksglauben) oder Santa Lucia. Ihre Briefe sind Forderungen, Klagen, Beschreibungen und Infragestellungen, vor allem aber unverschnörkelte Zeugnisse einer Welt, in die sich neben Weihnachten mit dem künstlichem Baum auch die Krankheit der Großmutter, die Angst vorm Dickwerden und manch komische Nöte pubertierender Knaben einfügen. In aller erster Linie erzählen sie aber was von Lebenslust, von Glaube, Liebe, Hoffnung.
„Bitte nicht wie letztes Jahr!“ fordern die Kinder ihr Glück ein – und wenn es nur ein Kleines ist. Zum Schluss stellt der Abend, der sich aus der gespielten Szene immer mehr zurück zieht, die Frage nach dem lieben Gott. Die Rilkesche Antwort darauf: Vielleicht ist er ein Fingerhut in der Hand eines kleinen Mädchens.
Ort: Simeonskapelle
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 4 Euro
Veranstaltungsart: Szenische Lesung
Vortragender: Volker Ranisch

Von kleinen und großen Ritualen
Bräuche der Advents- und Weihnachtszeit

Freitag, 16. Dezember 2016

Kulturwissenschaftlicher Vortrag von Prof. Dr. Werner Mezger, Universität Freiburg

 

Die Advents- und Weihnachtszeit ist eine Periode besonders intensiver Brauchentfaltung. Dabei stellen sich mancherlei Fragen: Was bedeutete Advent früher und wie gestaltet sich diese besondere Zeit der Jahres in der modernen Konsumgesellschaft von heute? Was ist aus dem heiligen Nikolaus geworden, der sich inzwischen vielerorts in den neutralen Weihnachtsmann verwandelt hat? Wie viel wissen wir überhaupt noch über die Geschichte, die Theologie und den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes? Wie sind unsere gegenwärtigen Formen des Feierns entstanden? Wo haben der Adventskranz und der Christbaum, wo die Krippen und Krippenspiele ihren Ursprung? Woher kommt der Ausdruck "Zeit zwischen den Jahren"? Und warum bewegt die Menschen inzwischen weniger das biblische Ereignis der Geburt Christi als das meteorologische Problem, ob es weiße Weihnachten gibt? 

Diesen und vielen anderen Aspekten geht Prof. Werner Mezger anhand von reichem Bildmaterial nach. Dabei tun sich mancherlei nachdenkliche Aspekte auf. Es bieten sich aber auch farbenfrohe Einblicke in Brauchformen aus ganz Europa, die in ihrer Exotik teilweise ebenso rätselhaft wie faszinierend sind...
Ort: Simeonskapelle
Uhrzeit: 16:00
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Kulturwiss. Vortrag
Vortragender: Prof Dr. Werner Mezger

 
The Changing Voices on Stage

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Oh Happy (Christmas) Day - Ein Gospel-Abend

 
Zwei Tage vor Heiligabend präsentieren die "Changing Voices", der unverwechselbare Gospelchor der evangelischen Versöhnungskirche Harthof, ein buntes musikalisches Programm. Dabei belässt es die rund 30-köpfige Gruppe nicht bei weihnachtlichen Gospelsongs - facettenreiche Arrangements aus den Bereichen Swing und Pop sorgen dafür, dass auch Liebhaber weltlicher Musik nicht zu kurz kommen!
Whoopi Goldberg und die Damen von Sister Act lassen grüßen...
Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt: Eintritt frei, Spenden erwünscht
Veranstaltungsart: Gospel-Konzert
Vortragender: The Changing Voices

ideenreich
Die Mutter aller Innovationen

Mittwoch, 25. Januar 2017

Eine verblüffend erhellende Kulturgeschichte

(c) Thomas Herbrich

Beamer-Show von und mit dem Fotografen Thomas Herbrich

Eine Frage: Welche Idee hat die Entwicklung unserer Kultur so beeinflusst wie keine andere? Ein paar Tipps geben wir Ihnen: Es handelt sich um einen Gegenstand, der zu Recht die Mutter aller Innovationen genannt werden kann. Er kostet nur wenige Cents und jeder hat ihn – wahrscheinlich sogar mehrfach – zuhause. Unsere gesamte (Schrift-)Kultur beruht auf ihm, er hat allen Erfindungen den Weg geebnet und den Alltag über viele Jahrhunderte geprägt. Ohne ihn gäbe es keine Tapeten, Gardinen oder Teppiche. Er ist nicht nur wichtig für die NASA, auch zum Flirten lässt er sich effektiv einsetzen. Sind Sie jetzt neugierig geworden?

Thomas Herbrich hat für seine unterhaltsame und spektakuläre Show nahezu vier Jahre lang recherchiert. Er ist ein weltweit angesehener Fotograf, bekannt für sensationelle Bildbearbeitungen und Special Effects, auch für Hollywood-Blockbuster. Seit Jahren steht er mit Vorträgen über seine Fotografie und über kulturhistorische Themen auf der Bühne, die Jung und Alt faszinieren. Lassen Sie sich überraschen!

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 19:00
Eintritt:  
Veranstaltungsart: Show
Vortragender:  
Kultur-Seniorenresidenz-Muenchen-Nord

Augustinum München-Nord

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