Kulturveranstaltungen in der Augustinum Seniorenresidenz Hamburg

Highlights für Bewohner und Gäste

Als exklusives Seniorenheim in Hamburg bietet das Augustinum seinen Bewohnern auch ein eigenes hochwertiges Kulturprogramm. Von Konzerten und Gastspielen im eigenen Theater bis hin zu Kunstausstellungen und Vortragsreihen reichen die Veranstaltungen.

Kontakt zum Kulturreferat

Sandy Vorsprecher
Tel.: 040 / 391 94 - 300

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Unser aktueller Veranstaltungskalender der Seniorenresidenz Hamburg

 
Eine Philosphie des Dirigierens

Dienstag, 23. September 2014

Zum 60. Todestag von Wilhelm Furtwängler und
zum 25. Todestages von Herbert von Karajan

 Jochem Wolff und
Armin Diedrichsen

Bisweilen fragt sich der Musikliebhaber, ob nicht das Orchester, das so gut funktioniert, auch ohne Dirigent auskommen könnte – da er doch bestenfalls bloß den Takt schlägt?

Tatsächlich ist der Dirigent viel wichtiger, denn er bedient viele Rollen: er mag Führer sein, sogar Feldherr im übertragenen Sinne, er ist die oberste Instanz, bisweilen Zauberer und Magier, eine Art Dompteur und Motor, und damit der wesentliche Interpret der Partitur. Er durchdringt die Musik auf stilistisch unterschiedliche Weise.

Anlässlich des 60. Todestages von Wilhelm Furtwängler und des 25. Todestages von Herbert von Karajan, fächern die Autoren und Musikexperten Jochem Wolff und Armin Diedrichsen die spannende und überraschend facettenreiche Thematik auf – verknüpft mit Musikbeispielen, die zum Teil aus seltenen historischen Aufnahmen stammen.

Ort: Clubraum
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag mit Musikbeispielen
Vortragender: von Jochem Wolff, Musik- und Literaturwissenschaftler und Armin Diedrichsen, Dramaturg und Regisseur

 
Der Krieg und die Seele des Künstlers

Dienstag, 30. September 2014

Zwischen Kriegsbegeisterung und Erschrecken

Foto: Michael Bahlo

Bildende Kunst und Literatur sind immer auch Ausdruck sozialpsychologischer Hintergründe. Beispielhaft hierfür sind die Dokumente, die sich mit extremen Katastrophen, wie dem Ersten Weltkrieg, beschäftigen. Die Bildende Kunst wie die Malerei hat hier neue Maßstäbe gesetzt, die den Kontrast zwischen Kriegsbegeisterung und tiefem Erschrecken über die Kriegsereignisse widerspiegeln. Prof. Reuter analysiert in seinem Vortrag ausdruckspsychologisch ausgewählte Werke, unter anderem von Otto Dix, George Grosz, August Macke und Franz Marc. Für Grosz und Dix galt das Gestalten des Erschreckens und Marc und Macke stehen für die lebensreformerische Ästhetik, die gleichsam blind in die Katastrophe des Ersten Weltkriegs gemündet ist.

 Hören Sie im Wechsel zum Vortrag musikalische Werke von Claude Debussy, Paul Hindemith und Maurice Ravel – Komponisten, die vom Kriegsgeschehen nachhaltig erschüttert waren und dies in ihren Werken zum Ausdruck gebracht haben.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Vortrag mit Klaviermusik
Vortragender: Prof. Dr. phil. und Dipl. Psychologe Helmut Reuter und Ana-Marija Markovina, Pianistn

Literaturcafé
Franz Marc: Briefe aus dem Feld

Donnerstag, 2. Oktober 2014

"Ich fühle den Geist, der hinter jeder Kugel schwebt..."

 

Bereits vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs hatte sich der expressionistische Maler als Freiwilliger gemeldet, im August 1914 wurde er einberufen und nach Frankreich abkommandiert. Hören Sie aus seinen Briefen, die er als Soldat von dort an seine Frau und Mutter schrieb. Sie spiegeln die anfängliche Faszination des Künstlers vom Kriegsgeschehen wider: „Ich fühle den Geist, der ... hinter jeder Kugel schwebt, so stark ... Schlachten, Verwundungen, Bewegungen wirken alle so mystisch, unwirklich.“ Marcs Gedanken kreisen auch immer wieder um die Kunst. Der Tod seines Freundes August Macke trifft ihn tief; kaum weniger geht ihm, dem Blauen Reiter, das Schicksal der Tiere nahe: „Die armen Pferde!“ Seine empfindsame Künstlerseele passte so ganz und gar nicht in den Krieg. Am 4. März 1916 fiel er unweit von Verdun im Alter von nur 36 Jahren.

Ort: Clubraum
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Lesung
Vortragender: Eva-Marie Torhorst

Kaffee, Tee und Schokolade
Kulturgeschichte der Schokolade I

Dienstag, 7. Oktober 2014

Süße Verführung - Teuflisches Schwarz

 

Erleben Sie in unserem Schokoladenseminar Schokoladengenuss der besonderen Art. Hören Sie spannende Geschichten rund um die Kakaobohne, die bei den Ureinwohnern Mittelamerikas nicht nur als Getränk zubereitet wurde, sondern auch als Zahlungsmittel und Grabbeigabe diente. Dr. Dagmar Lekebusch wir Ihnen zudem berichten, wie die Trinkschokolade nach Europa gelangte.

Ort: Clubraum
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 5 Euro
Veranstaltungsart: Seminarvortrag
Vortragender: Dr. Dagmar Lekebusch, Kunsthistorikerin

Kaffee, Tee und Schokolade
Kulturgeschichte der Schokolade II

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Süße Verführung - Teuflisches Schwarz

 

In Europa stieß die Trinkschokolade nicht von Beginn überall auf Gegenliebe. Dennoch entwickelte sie sich zum Modegetränk der Aristokraten und revolutionierte gemeinsam mit Tee und Kaffee die Trinkkultur in Europa, wie Sie an diesem Nachmittag hören werden.

Reizen Sie im Anschluss mit feinen Köstlichkeiten Ihre Geschmacksnerven! Setzen Sie die Zeitreise mit Getränkeproben und darauf abgestimmten Pralinen sowie Schokoladen fort, die für Sie nach historischen Rezepturen der Azteken und barocker Fürstenhäuser zubereitet werden. Staunen Sie darüber, was eine Kakaobohne für uns bereit hält, wie Alexander von Humboldt es ausdrückte: „Kein zweites Mal hat die Natur eine solche Fülle der wertvollsten Nährstoffe auf einem so kleinen Raum zusammengedrängt wie gerade in der Kakaobohne.“

Ort: Clubraum
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 8 Euro, inkl. Schokolade
Veranstaltungsart: Seminarvortrag und Verkostung
Vortragender: Dr. Dagmar Lekebusch, Kunsthistorikerin

Schönheiten der Erde
Zauber der Polarwelten

Dienstag, 14. Oktober 2014

Unterwegs im ewigen Eis

 

Die „Hanseatic“ bezwang in diesem Sommer als erstes nicht-russisches Passagierschiff die legendäre Nordostpassage, mit dabei die Referentin Trixi Lange-Hitzbleck. In ihrem Vortrag zeigt sie dickes Packeis und gewaltigen Gletscherzungen, stolze Eisbären, watschelnde Pinguine, und sogar zarte Pflanzen im Permafrostboden. Hören Sie Geschichten von den Eindrücken und Erlebnissen, die sie auf ihren zahlreichen Reisen im Eis gesammelt hat. Lernen Sie Inuit kennen und erfahren Sie etwas über die Arbeit der Wissenschaftler im ewigen Eis.

Als ausgewiesene Polarexpertin wird Trixi Lange-Hitzbleck Ihnen den Reiz dieser Welten nahe bringen. Freuen Sie sich auf Ruhe und Weite und den Zauber der Polarwelten.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: 6 Euro
Veranstaltungsart: Dia-Multivision
Vortragender: Trixi Lange-Hitzbleck, Journalistin, Polarexpertin und Kreuzfahrtdirektorin

Themenwoche: welt | erbe
Ökonomie und Nachhaltigkeit

Montag, 20. Oktober 2014

Schritte neuen intelligenten Wirtschaftens

EPEA Hamburg

Wie können wir ein gutes Leben führen, ohne die Lebensgrundlagen kommender Generationen zu gefährden? Wie müssen wir wirtschaften, damit die Zukunft unserer Erde gesichert bleibt? Welche Materialien können wir unbedenklich benutzen und wie steht es mit dem Abbau einzelner Stoffe? Was bedeutet 30 Jahre Umweltschutz für unsere Öko-Effizienz? Diese und andere Fragen treibt die Forschung für nachhaltige Entwicklungen und immer mehr Menschen um.

Der Diplom-Chemiker und Umweltforscher Dr. Christoph Semisch gibt Antworten und bietet Perspektiven. Als Mitarbeiter von EPEA Hamburg – Enviromental Protection Encouragement Agency setzt er sich nachdrücklich für einen ökologischen Wirtschaftskreislauf ein. In seinem Vortrag erläutert der Wissenschaftler unter anderem was es mit den technischen und biologischen Materialkreisläufen auf sich hat und wie diese in Zusammenhang mit umweltfreundlichen und gesunden Materialien stehen. Dabei geht es vor allem darum, nicht nur bisherige ökologische Wege zu verbessern, sondern wirklich neue Wege zu beschreiten.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Dr. Christian Semisch, Dipl. Chemiker

Themenwoche: welt | erbe
Plastic Planet

Dienstag, 21. Oktober 2014

Dokumentarfilm
Deutschland / Österreich 2007

 

Mit der industriellen Herstellung von Bakelit vor über 100 Jahren begann das Plastikzeitalter. Seither wurde so viel Kunststoff produziert, dass man unseren Erdball sechs Mal in Plastikfolie einpacken könnte.

In seinem Dokumentarfilm sucht Regisseur Werner Boote, dessen eigener Großvater ein Pionier der Plastikindustrie war, weltweit nach Antworten und deckt erstaunliche Fakten und Zusammenhänge auf. Mit Plastic Planet reisen Sie rund um den Globus und entdecken eine Welt, die ohne Plastik nicht mehr existieren kann, die aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieses Kunststoffes zu kämpfen hat. Mit eindrucksvollen Beispielen, wissenschaftlichen Interviews und faszinierenden Begegnungen entlarvt Boote die schöne neue Plastikwelt.

 

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 18:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Film
Vortragender: Werner Boote, Buch und Regie

Themenwoche: welt | erbe
Vererben und Verschenken

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Möglichkeiten aus juristischer Perspektive

Augustinum

Wer in seinem Leben Eigentum und Vermögen erworben hat, wünscht sich eine gerechte Verteilung nach seinem Tode. Dafür ist die gesetzliche Erbfolge nicht immer geeignet und sorgt nicht selten für langwierige Auseinandersetzungen unter den Erben. Größeren Gestaltungsspielraum hat der Erblasser, wenn er sein Hab und Gut bereits (teilweise) zu Lebzeiten verschenkt bzw. ein Testament errichtet oder einen Erbvertrag schließt. In allen Hinsichten frei ist der Erblasser allerdings auch nicht, wie insbesondere das Pflichtteilsrecht zeigt.

Der Rechtsanwalt und Justitiar Ralf Peschmann gibt in seinem Vortrag einen Überblick über die Möglichkeiten des Vererbens und Verschenkens und beantwortet gerne Ihre Fragen zum Thema.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 11:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Ralf Peschmann, Justitiar der Augustinum-Gruppe

Themenwoche: welt | erbe
"Wer zuletzt lacht..."

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Commedia Theater Hamburg

commedia theater

Nach dem Vortrag am Vormittag dreht sich auch am Nachmittag alles um das Thema Erbe. Hier darf dann gelacht werden, denn wir laden Sie zu einem heiter-besinnlichen Programm auf unserer Theaterbühne ein. Hören Sie humorvolle und nachdenkliche Geschichten, Gedichte und Szenen rund um die Themen Erben, Vererben und Erbenlassen von und nach Theodor Fontane, Börries von Münchhausen, Anton Tschechow und anderen.

Zwischen den Texten erklingt Klaviermusik von Frédéric Chopin, Wolfgang Amadeus Mozart und Robert Schumann.

Das Commedia Theater, 1987 in Hamburg von Dieter Pusch und Joan Browning-Pellegrino gegründet, pflegt die Kunst vom klassischen Lustspiel bis zur Gegenwartsdramatik. Die Bandbreite des Ensembles reicht von der Posse bis zur Satire, vom Dialogstück bis zur Pantomime – eine zeitgemäße Variante narrativer Schauspielkunst, die auf die Ursprünge des Volkstheaters zurück geht. Das Commedia Theater veranstaltete 1988 die „1. Internationalen Hamburger Komödientage“, ein kleines aber ganz besonderen Festival mit inzwischen mehr als 25 Ensembles aus über 10 teilnehmenden Nationen.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: szenische Lesung mit Klaviermusik
Vortragender: Joan Browning-Pellegrino, Schauspiel und Klavier

Themenwoche: welt | erbe
Hamburger Welterbe

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus
sowie der Jüdische Friedhof Altona

Denkmalschutzamt Hamburg Bildarchiv, Foto: Nicolai Wieckmann

Hamburg besitzt als einziges deutsches Bundesland bisher noch keine Unesco-Welterbestätte. Das sollte sich demnächst ändern, denn die Bundesrepublik hat den Hamburger Nominierungsantrag für die „Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus“ im Februar dieses Jahres offiziell bei der Unesco eingereicht. Nach dreieinhalb Jahren der Vorbereitung waren die englischsprachigen Antragsunterlagen, die einen 300-seitigen Antrag, einen 96-seitigen Managementplan, das 120-seitige Speicherstadt Hamburg Entwicklungskonzept, zahlreiche Karten und Dokumente umfassen, auf den Weg gebracht und über die Deutsche Unesco Botschaft an das Unesco Welterbezentrum in Paris übergeben worden.

 
Als Projektverantwortliche für alle Hamburger Welterbeprojekte wird Dr. Agnes Seemann die Speicherstadt, das Kontorhausviertel mit Chilehaus und als dritte Nominierung den Jüdischen Friedhof Altona und deren „außergewöhnlichen universellen Wert“ vorstellen. Dazu veranschaulicht die Projektleiterin der Hamburger Welterbestätten den Weg von der Auswahl eines Bauwerkes auf die Nominierungsliste für das Unesco Weltkulturerbe und gibt einen Einblick in den Werdegang von der Nominierung über die Antragstellung bis hin zur Vergabe des begehrten Titels „Unesco Weltkulturerbe“.

Ort: Theatersaal
Uhrzeit: 17:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsart: Vortrag
Vortragender: Dr. Agnes Seemann, Projektleiterin für das Hamburger Welterbe
Betreutes-Wohnen-Hamburg

Augustinum Hamburg

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