Menschen im Augustinum

Bälle von 240 Golfplätzen in aller Welt im Augustinum Freiburg

6. August 2012,

Nicolas und Lilo Urmes aus dem Augustinum Freiburg haben bereits auf mehr als 200 Golfplätzen weltweit gespielt. Von jedem Platz hat das Paar einen Logoball für ihre Golfbälle-Sammlung mitgenommen.

Nach knapp fünf Jahrzehnten im Ausland bezogen Nicolas und Lilo Urmes, ursprünglich beheimatet im Saarland, im Juni 2010 ihr Appartement im Augustinum. Schon immer war das Paar sportlich sehr aktiv, und die regelmäßige Bewegung gehört nach wie vor in ihren Tagesablauf. „Ich gehe seit Jahren jeden Tag, soweit das Wetter es erlaubt, eine Runde Rennradfahren und komme so auf zirka 5.000 Kilometer im Jahr. Außerdem stehen in unserem Appartement diverse Sportgeräte wie zum Beispiel ein Laufband“, erzählt Nicolas Urmes.

Doch die besondere Leidenschaft des Ehepaars ist das Golfen. „Wir haben bisher auf mehr als 200 Plätzen weltweit gespielt und gehen zwei bis drei Mal die Woche, wenn es das Wetter zulässt, hier in Freiburg auf den Golfplatz, wo wir Mitglieder im Golfclub Tuniberg sind und sehr freundlich aufgenommen wurden“, sagt Nicolas Urmes, der im Ruhestand durch seine Frau zum Golf gefunden hat.

„Wir waren schon immer sehr aktive Sportler, auch im Leistungssportbereich, und meine Frau hat nach etwas gesucht, dass wir auch langfristig gemeinsam machen können. Und da fiel ihr Golf ein.“ Mit Freiburg haben sich Lilo und Nicolas Urmes für eine äußerst Golfer-freundliche Region entschieden. „Hier im Breisgau ist es fast das ganze Jahr über möglich zu spielen. Dieses Jahr konnte man bis auf wenige Tage durchgehend auf den Platz gehen“, sagt Nicolas Urmes.

Aber Golf begeistert das Ehepaar nicht nur als Sport, es hat auch ihre Sammelleidenschaft geweckt. „Von jedem Platz, auf dem wir gespielt haben, haben wir einen Logoball mitgenommen“, berichtet Nicolas Urmes. „Jeder Ball ist wie ein Foto. Wenn man ihn in die Hand nimmt, werden Erinnerungen geweckt.“ Nur der Golfplatz von Lüderitz in Namibia, ein Platz in der Steinwüste ohne jegliche Vegetation, auf dem wegen der böigen und kalten Windverhältnisse nur von März bis Oktober gespielt werden kann, ist nicht in der Sammlung vertreten – einfach weil es von diesem Platz keine Bälle mehr gibt.

Mit dem Rückgang des Diamantenabbaus in Lüderitz ging auch der Bedeutungsverlust des Golfclubs einher, der heute keine 20 Mitglieder mehr zählt. „Allerdings war es einer der beeindruckendsten Plätze. Dort gibt es keine Greens wie sonst auf den Golfplätzen, sondern Browns, und bei jedem Schlag wird der Ball aufgeteet.“ Dennoch sind es heute bereits an die 240 Golfbälle, die das Paar in hohen Glasvasen oder Glaspokalen in seinem Appartement im Augustinum gesammelt hat. Und so aktiv, wie die beiden sind, werden es garantiert noch mehr.