Menschen im Augustinum
Bei jedem Wetter auf dem Platz
Am Golfsport liebt Klaus Lindhorst am meisten, in der Gesellschaft netter Menschen an der frischen Luft aktiv zu sein. Der Hamburger Geschäftsmann ist seinem Club über 40 Jahre lang treu geblieben, auch in Zeiten, in denen er im Ausland lebte. Jahrzehnte lang hat er mit Japanern Bälle geschlagen - auch dort ist der Sport äußerst beliebt. Heute lebt Klaus Lindhorst im Augustinum Aumühle, und man findet ihn zuverlässig einmal pro Woche auf dem Golfplatz.
Egal ob Sommer oder Winter, egal ob Hitze, Kälte oder Regen – nichts kann Klaus Lindhorst in der Regel von der Golfrunde in seinem Club Hamburg Ahrensburg abhalten. Zwischen 20 und 30 Senioren treffen sich dort einmal pro Woche zum gemeinsamen Spiel über 18 Löcher. Nach rund vier Stunden an der frischen Luft – selbstverständlich ist man auf dem Court zu Fuß unterwegs (abgesehen von einigen „Ü90“ Spielern, die schweren Herzens Golfcarts benutzen) – essen alle noch gemeinsam zu Mittag. Zwei mal pro Jahr bestreitet die Gruppe ein Saisonschluss-Turnier. Doch an erster Stelle steht für Klaus Lindhorst nicht der Wettbewerb, sondern die Freude am Spielen.
Der Golfclub ist eine Konstante im bewegten Leben des 76-jährigen Hamburgers. Immer wieder hat der Außenhandelskaufmann und Unternehmer aus beruflichen Gründen viele Jahre mit seiner Frau im Ausland gelebt, doch die Mitgliedschaft hat er immer beibehalten. Der Umzug in die Seniorenresidenz Augustinum Aumühle vor zwei Jahren hat den Golfclub nun sogar noch eine Viertelstunde näher gerückt. Von einem ursprünglichen Wohnsitz an der Außenalster brauchte Klaus Lindhorst 45 Minuten, vom Augustinum aus ist er mit dem Auto in einer halben Stunde da. „Für Golfspieler hat das Augustinum Aumühle eine ideale Lage“, freut er sich. Würde sein Herz nicht an seinem Stammclub hängen – über 40 Jahre ist er dort Mitglied - hätte er die Wahl zwischen einer Reihe anderer Clubs im Umkreis gehabt, die alle in rund 10 Minuten vom Wohnstift aus zu erreichen sind.
Die Entscheidung, ins Augustinum zu ziehen, fiel dem Ehepaar aber auch sonst leichter als gedacht. Dass man im Augustinum auf ihre Wohnungs-Wünsche flexibel einging, dass sie dort selbstbestimmt und selbstständig leben können, machte aus der gewichtigen Entscheidung nicht mehr als einen normalen Wohnortwechsel. „Wir wollten nicht, dass das Haus mit dem großen Grundstück irgendwann zur Last wird“, erzählt Lindhorst. Lieber zu früh als zu spät wollte das Ehepaar sich um etwas Neues kümmern. Auch, um den neuen Lebensabschnitt noch so richtig genießen zu können. Denn genau das war es für die beiden: kein Schlussstrich unter das bisherige Leben, sondern ein Neuanfang mit vielen interessanten Perspektiven.
Komfortabel leben in einer großen, hellen Wohnung, und gleichzeitig ein engmaschiges Netz von Dienstleistungen zur Verfügung zu haben - das genießen Mona und Klaus Lindhorst sichtlich. „Wir waren in unserem Leben so viel unterwegs – jetzt wollen wir es einfach etwas leichter haben, mehr Zeit haben für Dinge, die uns wichtig sind, wie zum Beispiel Golf spielen“, so Klaus Lindhorst. Wenn sie Lust haben wegzufahren, packen die beiden spontan ihre Koffer. „Wir müssen nicht erst alles Mögliche organisieren, sondern ziehen einfach die Tür hinter uns zu in der Gewissheit, dass in unserem Zuhause für alles gesorgt ist“, erklärt Klaus Lindhorst. Zum Reinigungspersonal und den Servicekräften haben sie vollstes Vertrauen, betont er. Auch die medizinische Versorgung findet das Ehepaar nach eigenen Worten so exzellent, dass beide von ihrem alten Hausarzt zur Praxis im Wohnstift gewechselt haben. Überhaupt ist nun alles auf kurzen Wegen unter einem Dach erreichbar, ob Friseur, Physiotherapie, das hauseigene Schwimmbad, Einkaufsmöglichkeiten, Theater oder Konzerte.
„Wir fühlen uns hier nicht wie in einem Altersheim“, betont Lindhorst, „wenn wir die Tür hinter uns schließen, haben wir in unserer schönen Wohnung absolute Privatsphäre und können ein Leben nach unserem persönlichen Geschmack führen.“ Gehen sie aus der Wohnungstür, genießen Mona und Klaus Lindhorst die vielen Kontaktmöglichkeiten mit anderen Menschen, „und wenn es nur ein kurzes Gespräch über die aktuelle Befindlichkeit ist - es tut einfach gut“. Das Haus und den großen Garten vermisst das Ehepaar nicht. „Wir sind vom Grünen ins Grüne gezogen“, loben sie die weitläufige Parkanlage des Augustinum, die direkt an das Naturschutzgebiet Sachsenwald angrenzt. Und nicht zuletzt war es das besondere Pflegekonzept, das die beiden Weltenbummler restlos vom Augustinum überzeugt hat. Abgehärtet durch Wind und Wetter auf dem Court, erfreut sich Klaus Lindhorst zwar bester Gesundheit. Doch die Sicherheit, im Krankheits- oder Pflegefall in der eigenen Wohnung rundum versorgt zu werden, lässt ihn gelassen und beschwingt sein Leben genießen. Ein Leben, in dem der Golfer nicht nur viele Bälle schlagen will.

