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Werkstatt voller Möglichkeiten: Keramikkurs mit Frauke Salzmann

14. Dezember 2012,

Frauke Salzmann, Bewohnerin im Augustinum Hamburg, leitet im Haus einen Keramikkurs. Künstlerischer Ausdruck und Freude am gemeinsamen Tun stehen für die kreative Gruppe an erster Stelle.

Schach-Seminar, Englisch-Konversationskurs, Captain`s Dinner – im Augustinum Hamburg gibt es eine große Auswahl an Freizeitangeboten und Möglichkeiten, Geselligkeit zu erleben und neue Kontakte zu knüpfen. Dazu kommen interessante Eigeninitiativen der Bewohner.

Frauke Salzmann, seit 2007 Bewohnerin im Hamburger Haus, vermittelt in ihrem Keramikkurs einmal wöchentlich Mitbewohnern die Arbeit mit Ton, und Hanna-Rosemarie Buchholz, Edit Johnson und Uta Müllern-Kitter nehmen dieses Angebot gerne wahr.

„Mein eigentlicher Beruf“, erzählt Frauke Salzmann, „ist der der Fremdsprachensekretärin. Nach meiner Familienzeit habe ich jedoch zusätzlich in Worpswede noch eine Ausbildung zur Keramikerin und damit mein Hobby zum Beruf gemacht. Neben Mitarbeit bei Seminarveranstaltungen, im Klinikbereich und bei Ausstellungen – vorwiegend im Kloster Arnsburg – war ich als Dozentin an der Berufsakademie in Kassel im Fach Keramik tätig.“

Heute arbeitet Frauke Salzmann gemeinsam mit der kleinen Bewohnerinnengruppe in der Werkstatt des Augustinum Hamburg, in der sich auch der Ofen für die Keramiken befindet. Diese Werkstatt hält alle Möglichkeiten bereit, den Vorstellungen und Wünschen der Keramikgruppe je nach den Fähigkeiten der einzelnen Teilnehmerinnen, ob Anfängerin oder Fortgeschrittene, nachzugehen und Freude am gemeinsamen Tun zu erleben.

Frauke Salzmann interessiert bei ihren Skulpturen vor allem die Darstellung des Augenblicks. „Zu meinen bevorzugten Themen gehören Plastiken von Dirigenten und Musikern sowie Gartenplastiken wie zum Beispiel Frösche, Pilze, Schlangen oder Eulen“, sagt die Keramikerin. Die aus Ton geformten Produkte, Schälchen, Tiere und andere Figuren, werden mit oder ohne Glasur im Ofen gebrannt.

Dabei versucht Frauke Salzmann auch ihre Kenntnisse und Erfahrungen über den Werkstoff Ton, seine Bestandteile, seine Entwicklungsgeschichte, den Abbau und vor allem seine Bearbeitungsmöglichkeiten zu vermitteln. An erster Stelle aber steht für sie: die gemeinsame Freude, Ton anfassen, Ton spüren, Ton formen.